Von Yogis und Heldinnen Archiv
92 Episoden
18 Minuten
Die Geschichte von König Shantanu und der Flussgöttin Ganga stammt aus dem Mahabharata, einem der großen Sanskrit-Epen Indiens.
Hinter der Geschichte verbirgt sich eine ältere Erzählung über die acht Vasus. Sie gehören zu den göttlichen Wesen der hinduistischen Mythologie.
Die Geschichte handelt damit nicht nur von Verlust und Liebe. Sie stellt auch Fragen nach Versprechen, Pflicht, Konsequenzen und der Grenze zwischen dem, was wir verstehen, und dem, was sich unserem Verständnis entzieht.
Hinter der Geschichte verbirgt sich eine ältere Erzählung über die acht Vasus. Sie gehören zu den göttlichen Wesen der hinduistischen Mythologie.
Die Geschichte handelt damit nicht nur von Verlust und Liebe. Sie stellt auch Fragen nach Versprechen, Pflicht, Konsequenzen und der Grenze zwischen dem, was wir verstehen, und dem, was sich unserem Verständnis entzieht.
17 Minuten
Was macht ein Held, wenn er die Tochter des Königs heiraten möchte, aber leider ein göttlicher Bogen im Weg steht, den bisher kein Mensch auch nur bewegen konnte? Man braucht offenbar ziemlich starke Arme – oder Rama.
In dieser Folge geht es um Rama und Sita, um einen Bogen, der einst Shiva gehörte, um eine ungewöhnliche Hochzeitsprüfung und um den Moment, in dem aus einem beeindruckenden Bogen plötzlich zwei Stücke werden. Wir reisen nach Mithila, wo sich Prinzen und Könige die Zähne an Shivas gewaltiger Waffe ausbeißen, bis schließlich ein junger Prinz aus Ayodhya vor ihr steht.
Eine mythische Geschichte über eine außergewöhnliche Begegnung, eine ganz besondere Hochzeit und den Anfang einer Liebes- und Lebensgeschichte, die noch so manche Prüfung bereithalten wird.
In dieser Folge geht es um Rama und Sita, um einen Bogen, der einst Shiva gehörte, um eine ungewöhnliche Hochzeitsprüfung und um den Moment, in dem aus einem beeindruckenden Bogen plötzlich zwei Stücke werden. Wir reisen nach Mithila, wo sich Prinzen und Könige die Zähne an Shivas gewaltiger Waffe ausbeißen, bis schließlich ein junger Prinz aus Ayodhya vor ihr steht.
Eine mythische Geschichte über eine außergewöhnliche Begegnung, eine ganz besondere Hochzeit und den Anfang einer Liebes- und Lebensgeschichte, die noch so manche Prüfung bereithalten wird.
16 Minuten
Brahma ist enttäuscht. Seine vier Söhne, die Kumaras, denken gar nicht daran, die Schöpfung zu bevölkern, Nachkommen zu zeugen und brav ihre kosmische Aufgabe zu erfüllen. Sie haben andere Pläne: Erkenntnis, Meditation und ein Leben jenseits weltlicher Verwicklungen.
Was bei einem Schöpfergott zunächst für einen gewissen Unmut sorgt, entwickelt sich zu etwas deutlich Größerem: Brahma wird zornig. Sehr zornig.
Und aus diesem Zorn entsteht Rudra.
Ein wildes, furchterregendes Wesen, das aus Brahmas Stirn hervorbricht, laut aufschreit – und ausgerechnet zu weinen beginnt. Willkommen im etwas ungewöhnlichen Familienleben der hinduistischen Mythologie.
In dieser Episode erzähle ich die Geschichte von Rudra, einer Gestalt, die zwischen Wildheit, Zerstörungskraft, Askese und tiefer innerer Sammlung steht. Und wir schauen darauf, was diese alte Geschichte mit einem Gefühl zu tun haben könnte, das auch in unserem modernen Leben erstaunlich zuverlässig auftaucht: Wut.
Denn manchmal ist nicht das Gefühl selbst das Problem. Sondern das, was geschieht, wenn seine Energie ungefiltert nach außen drängt.
Und vielleicht ist die spannendere Frage deshalb nicht, wie wir Wut möglichst schnell loswerden, sondern was sie uns eigentlich sagen will.
Was bei einem Schöpfergott zunächst für einen gewissen Unmut sorgt, entwickelt sich zu etwas deutlich Größerem: Brahma wird zornig. Sehr zornig.
Und aus diesem Zorn entsteht Rudra.
Ein wildes, furchterregendes Wesen, das aus Brahmas Stirn hervorbricht, laut aufschreit – und ausgerechnet zu weinen beginnt. Willkommen im etwas ungewöhnlichen Familienleben der hinduistischen Mythologie.
In dieser Episode erzähle ich die Geschichte von Rudra, einer Gestalt, die zwischen Wildheit, Zerstörungskraft, Askese und tiefer innerer Sammlung steht. Und wir schauen darauf, was diese alte Geschichte mit einem Gefühl zu tun haben könnte, das auch in unserem modernen Leben erstaunlich zuverlässig auftaucht: Wut.
Denn manchmal ist nicht das Gefühl selbst das Problem. Sondern das, was geschieht, wenn seine Energie ungefiltert nach außen drängt.
Und vielleicht ist die spannendere Frage deshalb nicht, wie wir Wut möglichst schnell loswerden, sondern was sie uns eigentlich sagen will.
17 Minuten
Manchmal ist es wertvoller, die richtigen Fragen zu stellen und einem Menschen den Raum zu geben, seine eigene Erkenntnis zu finden.
Das ist die besondere Kunst eines guten Lehrers, eines guten Mentors – und manchmal eben auch eines guten Vorgesetzten.
Und damit sind wir mitten in der Geschichte von Sanatkumara und Narada.
Das ist die besondere Kunst eines guten Lehrers, eines guten Mentors – und manchmal eben auch eines guten Vorgesetzten.
Und damit sind wir mitten in der Geschichte von Sanatkumara und Narada.
16 Minuten
Was passiert, wenn der eigene Weg so gar nicht zu dem passt, was andere für einen vorgesehen haben?
Am Anfang der Schöpfung erschafft Brahma aus seinem Geist die ersten großen Weisen – und schließlich vier ganz besondere Söhne: Sanaka, Sanandana, Sanatana und Sanatkumara. Sie sind ewig jung, voller Weisheit und haben einen ganz eigenen Plan für ihr Leben. Denn als Brahma von ihnen erwartet, dass sie die Schöpfung durch Nachkommen weiterführen, haben die vier eine überraschende Antwort: Nein.
Sie entscheiden sich für den Weg der Erkenntnis, für ein Leben der inneren Suche – und lösen damit bei ihrem Vater zunächst alles andere als Begeisterung aus.
In dieser Folge geht es um die Entstehung der vier Kumaras, um die kosmische Schöpfung und um die Frage, die uns vielleicht näher ist, als wir denken: Wie finden wir unseren eigenen Weg, wenn andere längst eine Vorstellung davon haben, wie unser Leben aussehen sollte?
Und wie immer erzähle ich die Geschichte auf meine ganz persönliche Weise – inspiriert von den alten Überlieferungen der Puranas und mit ein wenig künstlerischer Freiheit.
Denn manchmal beginnt der eigene Weg mit einem einzigen kleinen Wort: Nein.
Am Anfang der Schöpfung erschafft Brahma aus seinem Geist die ersten großen Weisen – und schließlich vier ganz besondere Söhne: Sanaka, Sanandana, Sanatana und Sanatkumara. Sie sind ewig jung, voller Weisheit und haben einen ganz eigenen Plan für ihr Leben. Denn als Brahma von ihnen erwartet, dass sie die Schöpfung durch Nachkommen weiterführen, haben die vier eine überraschende Antwort: Nein.
Sie entscheiden sich für den Weg der Erkenntnis, für ein Leben der inneren Suche – und lösen damit bei ihrem Vater zunächst alles andere als Begeisterung aus.
In dieser Folge geht es um die Entstehung der vier Kumaras, um die kosmische Schöpfung und um die Frage, die uns vielleicht näher ist, als wir denken: Wie finden wir unseren eigenen Weg, wenn andere längst eine Vorstellung davon haben, wie unser Leben aussehen sollte?
Und wie immer erzähle ich die Geschichte auf meine ganz persönliche Weise – inspiriert von den alten Überlieferungen der Puranas und mit ein wenig künstlerischer Freiheit.
Denn manchmal beginnt der eigene Weg mit einem einzigen kleinen Wort: Nein.
19 Minuten
In dieser Folge geht unsere Reise durch die Geschichten der indischen Mythologie weiter – mit Vishnu und seinem dritten Avatar: Varaha, dem gewaltigen Eber.
Als der Dämon Hiranyaksha die Erde, Bhudevi, in den kosmischen Ozean hinabzieht, gerät die Weltordnung aus dem Gleichgewicht. Vishnu nimmt eine überraschende Gestalt an und steigt selbst in die Tiefen des Urozeans hinab, um die Erde zu finden und zurückzubringen.
Wir hören, warum ausgerechnet ein Eber zum Retter der Welt wird, wie Varaha den Dämon besiegt und schließlich Bhudevi auf seinen mächtigen Hauern aus den Tiefen des Wassers emporhebt.
Doch die Geschichte erzählt noch von etwas anderem: vom Boden unter unseren Füßen, von Halt und Erdung und davon, dass wir manchmal zuerst in die Tiefe gehen müssen, bevor wir wieder festen Boden finden. Genau hier begegnet uns Tadasana, die Berghaltung – eine kleine körperliche Antwort auf Varahas große Reise.
Eine Geschichte über kosmische Ordnung, überraschende Helden und die Frage: Was trägt uns, wenn um uns herum alles in Bewegung gerät?
Als der Dämon Hiranyaksha die Erde, Bhudevi, in den kosmischen Ozean hinabzieht, gerät die Weltordnung aus dem Gleichgewicht. Vishnu nimmt eine überraschende Gestalt an und steigt selbst in die Tiefen des Urozeans hinab, um die Erde zu finden und zurückzubringen.
Wir hören, warum ausgerechnet ein Eber zum Retter der Welt wird, wie Varaha den Dämon besiegt und schließlich Bhudevi auf seinen mächtigen Hauern aus den Tiefen des Wassers emporhebt.
Doch die Geschichte erzählt noch von etwas anderem: vom Boden unter unseren Füßen, von Halt und Erdung und davon, dass wir manchmal zuerst in die Tiefe gehen müssen, bevor wir wieder festen Boden finden. Genau hier begegnet uns Tadasana, die Berghaltung – eine kleine körperliche Antwort auf Varahas große Reise.
Eine Geschichte über kosmische Ordnung, überraschende Helden und die Frage: Was trägt uns, wenn um uns herum alles in Bewegung gerät?
17 Minuten
Die Geschichte hinter Hanumanasana – über Hingabe, Mut und die Kraft, die in uns schlummert
Manchmal stehen wir vor einer Aufgabe, die uns größer erscheint als unsere eigenen Möglichkeiten. Der Weg scheint zu weit, die Herausforderung zu gewaltig – und wir vergessen dabei, welche Kräfte längst in uns wohnen.
Genau davon erzählt die Geschichte von Hanuman, einem der beliebtesten Helden der indischen Mythologie.
Als treuer Diener Ramas steht Hanuman vor einer scheinbar unmöglichen Aufgabe: Er soll den Ozean überqueren, um Sita zu finden, die vom Dämonenkönig Ravana entführt wurde. Doch Hanuman weiß zunächst selbst nicht, welche unglaublichen Fähigkeiten in ihm verborgen sind. Erst durch Vertrauen, Hingabe und die Verbindung zu seinem Herzen gelingt ihm der legendäre Sprung über das Meer.
Seine Geschichte ist nicht nur eine Erzählung über einen außergewöhnlichen Helden mit übermenschlichen Kräften. Sie erinnert uns daran, dass auch wir oft mehr Stärke besitzen, als wir glauben – und dass manchmal nicht die Abwesenheit von Angst, sondern das Vertrauen in etwas Größeres den entscheidenden Schritt möglich macht.
In dieser Episode tauchen wir ein in die faszinierende Welt der Ramayana, begegnen Hanuman, Rama und Sita und entdecken die tiefere Bedeutung hinter Hanumanasana, der Asana des Mutes, der Hingabe und des Vertrauens.
Eine Geschichte über verborgene Kräfte, innere Stärke und die Frage:
Welchen Ozean würdest du überspringen, wenn dein Herz vollkommen vertraut?
Manchmal stehen wir vor einer Aufgabe, die uns größer erscheint als unsere eigenen Möglichkeiten. Der Weg scheint zu weit, die Herausforderung zu gewaltig – und wir vergessen dabei, welche Kräfte längst in uns wohnen.
Genau davon erzählt die Geschichte von Hanuman, einem der beliebtesten Helden der indischen Mythologie.
Als treuer Diener Ramas steht Hanuman vor einer scheinbar unmöglichen Aufgabe: Er soll den Ozean überqueren, um Sita zu finden, die vom Dämonenkönig Ravana entführt wurde. Doch Hanuman weiß zunächst selbst nicht, welche unglaublichen Fähigkeiten in ihm verborgen sind. Erst durch Vertrauen, Hingabe und die Verbindung zu seinem Herzen gelingt ihm der legendäre Sprung über das Meer.
Seine Geschichte ist nicht nur eine Erzählung über einen außergewöhnlichen Helden mit übermenschlichen Kräften. Sie erinnert uns daran, dass auch wir oft mehr Stärke besitzen, als wir glauben – und dass manchmal nicht die Abwesenheit von Angst, sondern das Vertrauen in etwas Größeres den entscheidenden Schritt möglich macht.
In dieser Episode tauchen wir ein in die faszinierende Welt der Ramayana, begegnen Hanuman, Rama und Sita und entdecken die tiefere Bedeutung hinter Hanumanasana, der Asana des Mutes, der Hingabe und des Vertrauens.
Eine Geschichte über verborgene Kräfte, innere Stärke und die Frage:
Welchen Ozean würdest du überspringen, wenn dein Herz vollkommen vertraut?
17 Minuten
Eine Eule als Begleiterin der strahlenden Göttin Lakshmi? Auf den ersten Blick wirkt das wie eine seltsame Kombination. Doch genau darin verbirgt sich eine der tiefgründigsten Botschaften der indischen Mythologie.
In dieser Episode lernst du Uluka kennen – Lakshmis Vahana, ihre treue Begleiterin. Während wir Reichtum oft mit Geld, Besitz und äußerem Erfolg verbinden, richtet die Eule ihren Blick auf etwas ganz anderes: auf Dankbarkeit, Großzügigkeit und die Fähigkeit, auch dann klar zu sehen, wenn das Leben dunkel erscheint.
Ich erzähle eine berührende traditionelle Geschichte darüber, warum Lakshmi ausgerechnet eine unscheinbare Eule wählte und weshalb wahrer Wohlstand oft dort beginnt, wo Glanz und Status enden.
Außerdem sprechen wir darüber,
• warum Reichtum ebenso leicht blenden wie bereichern kann,
• weshalb Weisheit manchmal erst in der Stille entsteht,
• und wie uns die Yoga-Praxis dabei unterstützt, unseren eigenen inneren Schatz wiederzuentdecken.
Passend dazu führt uns die Asana dieser Woche in die Erdung: Malasana, die Girlandenhaltung. Eine Haltung, die uns einlädt, loszulassen, präsent zu werden und mit offenem Herzen dem zu begegnen, was wirklich zählt.
Eine Episode über Fülle, die man nicht kaufen kann, über die Kunst des Sehens – und über eine Eule, die vielleicht klüger ist, als sie aussieht.
In dieser Episode lernst du Uluka kennen – Lakshmis Vahana, ihre treue Begleiterin. Während wir Reichtum oft mit Geld, Besitz und äußerem Erfolg verbinden, richtet die Eule ihren Blick auf etwas ganz anderes: auf Dankbarkeit, Großzügigkeit und die Fähigkeit, auch dann klar zu sehen, wenn das Leben dunkel erscheint.
Ich erzähle eine berührende traditionelle Geschichte darüber, warum Lakshmi ausgerechnet eine unscheinbare Eule wählte und weshalb wahrer Wohlstand oft dort beginnt, wo Glanz und Status enden.
Außerdem sprechen wir darüber,
• warum Reichtum ebenso leicht blenden wie bereichern kann,
• weshalb Weisheit manchmal erst in der Stille entsteht,
• und wie uns die Yoga-Praxis dabei unterstützt, unseren eigenen inneren Schatz wiederzuentdecken.
Passend dazu führt uns die Asana dieser Woche in die Erdung: Malasana, die Girlandenhaltung. Eine Haltung, die uns einlädt, loszulassen, präsent zu werden und mit offenem Herzen dem zu begegnen, was wirklich zählt.
Eine Episode über Fülle, die man nicht kaufen kann, über die Kunst des Sehens – und über eine Eule, die vielleicht klüger ist, als sie aussieht.
16 Minuten
Was haben eine viktorianische Afrika-Entdeckerin und eine Prinzessin aus dem Mahabharata gemeinsam?
Mehr, als man auf den ersten Blick vermuten würde.
In dieser Episode nehme ich dich mit auf eine Reise, die am Nil beginnt und in den alten Mythen Indiens endet. Ausgelöst wurde sie durch ein Buch, das mich viele Jahre nach dem ersten Lesen erneut in seinen Bann gezogen hat: To the Heart of the Nile – die außergewöhnliche Lebensgeschichte von Florence Baker.
Während ich von ihren Abenteuern in Ostafrika las, begegnete mir immer wieder eine Frau aus der indischen Mythologie: Damayanti. Eine Prinzessin, die sich gegen den Willen der Götter für den Mann entscheidet, den sie liebt – und die später alles verliert, ohne jemals ihre innere Würde zu verlieren.
Ich erzähle dir eine der schönsten Liebes- und Reifungsgeschichten des Mahabharata: eine Geschichte über Liebe, Verlust, Hoffnung und den Mut, der eigenen Wahrheit treu zu bleiben, selbst wenn das Leben alle Gewissheiten erschüttert.
Was verbindet Florence Baker und Damayanti? Beide zeigen, dass wahre Stärke nicht laut sein muss. Sie entsteht aus Klarheit, Beharrlichkeit und dem Vertrauen, dem eigenen Herzen zu folgen – auch dann, wenn der Weg ins Unbekannte führt.
Eine Episode für alle, die inspirierende Frauen, große Geschichten und die zeitlose Weisheit des Yoga lieben.
Mehr, als man auf den ersten Blick vermuten würde.
In dieser Episode nehme ich dich mit auf eine Reise, die am Nil beginnt und in den alten Mythen Indiens endet. Ausgelöst wurde sie durch ein Buch, das mich viele Jahre nach dem ersten Lesen erneut in seinen Bann gezogen hat: To the Heart of the Nile – die außergewöhnliche Lebensgeschichte von Florence Baker.
Während ich von ihren Abenteuern in Ostafrika las, begegnete mir immer wieder eine Frau aus der indischen Mythologie: Damayanti. Eine Prinzessin, die sich gegen den Willen der Götter für den Mann entscheidet, den sie liebt – und die später alles verliert, ohne jemals ihre innere Würde zu verlieren.
Ich erzähle dir eine der schönsten Liebes- und Reifungsgeschichten des Mahabharata: eine Geschichte über Liebe, Verlust, Hoffnung und den Mut, der eigenen Wahrheit treu zu bleiben, selbst wenn das Leben alle Gewissheiten erschüttert.
Was verbindet Florence Baker und Damayanti? Beide zeigen, dass wahre Stärke nicht laut sein muss. Sie entsteht aus Klarheit, Beharrlichkeit und dem Vertrauen, dem eigenen Herzen zu folgen – auch dann, wenn der Weg ins Unbekannte führt.
Eine Episode für alle, die inspirierende Frauen, große Geschichten und die zeitlose Weisheit des Yoga lieben.
15 Minuten
Ehrlich gesagt: manchmal erzählt das Leben die Geschichte gleich mit.
Diese Folge ist genau so entstanden.
Vor wenigen Tagen saß ich in Texas mit einer wunderbaren Geschichtenerzählerin aus dem Stamm der Karankawa: Sunshine.
In einem kleinen Zelt mitten in der Natur erzählte sie mir eine alte Geschichte über einen Jungen, einen Windadler und die unbeabsichtigte Kunst, das Gleichgewicht der Welt durcheinanderzubringen. Begleitet wurde das Ganze von Trommel, Flöte und Rassel – und ich war spätestens da komplett verloren im guten Sinne.
Diese Geschichte hat mich nicht mehr losgelassen. Denn sie erinnert auf poetische Weise daran, wie sehr wir die Dinge erst dann verstehen, wenn sie fehlen: den Wind, die Stille, das Licht.
Und genau deshalb reisen wir heute wieder zu Hanuman.
Was passiert eigentlich, wenn kindliche Neugier auf kosmische Ordnung trifft?
Und warum wird es manchmal erst dunkel, bevor wir wirklich sehen?
Lehn dich zurück, atme tief ein – und vielleicht ein kleines bisschen bewusster aus als sonst.
Denn diese Geschichte beginnt dort, wo das Licht kurz verschwindet.
Und genau dort beginnt sie, interessant zu werden.
Diese Folge ist genau so entstanden.
Vor wenigen Tagen saß ich in Texas mit einer wunderbaren Geschichtenerzählerin aus dem Stamm der Karankawa: Sunshine.
In einem kleinen Zelt mitten in der Natur erzählte sie mir eine alte Geschichte über einen Jungen, einen Windadler und die unbeabsichtigte Kunst, das Gleichgewicht der Welt durcheinanderzubringen. Begleitet wurde das Ganze von Trommel, Flöte und Rassel – und ich war spätestens da komplett verloren im guten Sinne.
Diese Geschichte hat mich nicht mehr losgelassen. Denn sie erinnert auf poetische Weise daran, wie sehr wir die Dinge erst dann verstehen, wenn sie fehlen: den Wind, die Stille, das Licht.
Und genau deshalb reisen wir heute wieder zu Hanuman.
Was passiert eigentlich, wenn kindliche Neugier auf kosmische Ordnung trifft?
Und warum wird es manchmal erst dunkel, bevor wir wirklich sehen?
Lehn dich zurück, atme tief ein – und vielleicht ein kleines bisschen bewusster aus als sonst.
Denn diese Geschichte beginnt dort, wo das Licht kurz verschwindet.
Und genau dort beginnt sie, interessant zu werden.
16 Minuten
Achtzig Episoden – kein Abschluss, sondern ein Moment des Innehaltens auf einem Zwischenplateau des Weges. Von hier aus wird sichtbar, wie viel bereits entstanden ist, welche Geschichten nachgewirkt haben und wie sich aus vielen einzelnen Episoden ein größerer Zusammenhang formt.
Diese Folge lädt dich mit einer neuen Geschichte ein, zurückzuschauen, ohne in der Vergangenheit stehenzubleiben: Welche Episode ist dir besonders in Erinnerung geblieben? Welche Gedanken oder Bilder haben dich begleitet, vielleicht sogar etwas in deinem Alltag verändert?
Und ebenso: Was hast du aus dieser Reise bislang mitgenommen? Welche inneren Verschiebungen haben stattgefunden, vielleicht leise, vielleicht erst im Nachhinein spürbar?
Achtzig Episoden werden so zu einer Einladung, den eigenen Weg bewusster zu betrachten – nicht als etwas Abgeschlossenes, sondern als etwas, das sich fortwährend entfaltet.
Diese Folge lädt dich mit einer neuen Geschichte ein, zurückzuschauen, ohne in der Vergangenheit stehenzubleiben: Welche Episode ist dir besonders in Erinnerung geblieben? Welche Gedanken oder Bilder haben dich begleitet, vielleicht sogar etwas in deinem Alltag verändert?
Und ebenso: Was hast du aus dieser Reise bislang mitgenommen? Welche inneren Verschiebungen haben stattgefunden, vielleicht leise, vielleicht erst im Nachhinein spürbar?
Achtzig Episoden werden so zu einer Einladung, den eigenen Weg bewusster zu betrachten – nicht als etwas Abgeschlossenes, sondern als etwas, das sich fortwährend entfaltet.
19 Minuten
Es gibt Momente im Leben, da hilft kein Ausweichen mehr. Kein Zurückziehen, kein „Ich mach das später“. Nur ein stilles Dastehen – oder vielleicht sogar ein bewusstes Hineingehen.
In dieser Episode erzähle ich dir die Geschichte von Markandeya: einem Jungen, dessen Leben auf sechzehn Jahre begrenzt sein sollte. Klingt überschaubar. Wird aber existenziell.
Wir sprechen über Hingabe, über Vertrauen – und darüber, was passiert, wenn man dem Unvermeidlichen nicht mit Widerstand begegnet, sondern mit Offenheit.
Außerdem geht es um den Shiva-Lingam (nein, nicht das, was du denkst) und darum, warum Rückbeugen manchmal weniger mit Flexibilität zu tun haben als mit Mut.
Und ganz nebenbei findest du vielleicht heraus, warum ein Yoga-Rad dich nicht nur körperlich trägt – sondern auch eine ziemlich gute Metapher fürs Leben ist.
In dieser Episode erzähle ich dir die Geschichte von Markandeya: einem Jungen, dessen Leben auf sechzehn Jahre begrenzt sein sollte. Klingt überschaubar. Wird aber existenziell.
Wir sprechen über Hingabe, über Vertrauen – und darüber, was passiert, wenn man dem Unvermeidlichen nicht mit Widerstand begegnet, sondern mit Offenheit.
Außerdem geht es um den Shiva-Lingam (nein, nicht das, was du denkst) und darum, warum Rückbeugen manchmal weniger mit Flexibilität zu tun haben als mit Mut.
Und ganz nebenbei findest du vielleicht heraus, warum ein Yoga-Rad dich nicht nur körperlich trägt – sondern auch eine ziemlich gute Metapher fürs Leben ist.
16 Minuten
Muttertag – ein Tag voller Blumen, Frühstück im Bett und… latentem Pflichtgefühl? In meinem Elternhaus war das bekanntlich kein großes Thema. Und trotzdem – oder vielleicht gerade deshalb – hat mich dieser Anlass zu einer der schönsten, schrägsten und zugleich tiefgründigsten Geschichten der indischen Mythologie geführt: der Geschichte von Parvati und Ganesha.
Es geht um eine Mutter, die ihren Sohn kurzerhand selbst erschafft. Um einen Jungen, der seinen Job ein bisschen zu ernst nimmt. Und um einen Gott, der in einem Moment mangelnder Geduld für ziemlich drastische Konsequenzen sorgt.
Was folgt, ist eine Geschichte über Liebe, Verlust, Missverständnisse – und darüber, dass nicht immer alles so zurückkommt, wie es einmal war… aber vielleicht genau richtig.
Es geht um eine Mutter, die ihren Sohn kurzerhand selbst erschafft. Um einen Jungen, der seinen Job ein bisschen zu ernst nimmt. Und um einen Gott, der in einem Moment mangelnder Geduld für ziemlich drastische Konsequenzen sorgt.
Was folgt, ist eine Geschichte über Liebe, Verlust, Missverständnisse – und darüber, dass nicht immer alles so zurückkommt, wie es einmal war… aber vielleicht genau richtig.
21 Minuten
Schlaf.
Wir verbringen rund ein Drittel unseres Lebens damit – und behandeln ihn oft wie eine lästige Unterbrechung zwischen zwei „wichtigen“ Tagen.
Oder, wie mein Sohn sagt: eine Zeitmaschine bis zum Frühstück.
Dabei geschieht in diesen stillen Stunden Erstaunliches:
Das Gehirn räumt auf, sortiert Erinnerungen, verarbeitet Emotionen.
Und manchmal – so könnte man sagen – erschafft es ganze Welten.
Vielleicht ist es also kein Zufall, dass die indische Mythologie dem Schlaf eine eigene Göttin widmet: Nidra Devi.
In dieser Episode tauchen wir ein in eine Welt, in der Schlaf kein passiver Zustand ist, sondern eine schöpferische Kraft.
Wir begegnen Vishnu, der im „yogischen Schlaf“ das Universum träumt.
Und wir hören die leise, berührende Geschichte von Urmila – der Frau, die vierzehn Jahre lang schlief, damit ihr Mann wachen konnte.
Eine Geschichte über Hingabe.
Über das Unsichtbare hinter großen Taten.
Und über die Kraft des Loslassens.
Vielleicht wirst du danach anders schlafen.
Oder zumindest anders darüber denken.
Wir verbringen rund ein Drittel unseres Lebens damit – und behandeln ihn oft wie eine lästige Unterbrechung zwischen zwei „wichtigen“ Tagen.
Oder, wie mein Sohn sagt: eine Zeitmaschine bis zum Frühstück.
Dabei geschieht in diesen stillen Stunden Erstaunliches:
Das Gehirn räumt auf, sortiert Erinnerungen, verarbeitet Emotionen.
Und manchmal – so könnte man sagen – erschafft es ganze Welten.
Vielleicht ist es also kein Zufall, dass die indische Mythologie dem Schlaf eine eigene Göttin widmet: Nidra Devi.
In dieser Episode tauchen wir ein in eine Welt, in der Schlaf kein passiver Zustand ist, sondern eine schöpferische Kraft.
Wir begegnen Vishnu, der im „yogischen Schlaf“ das Universum träumt.
Und wir hören die leise, berührende Geschichte von Urmila – der Frau, die vierzehn Jahre lang schlief, damit ihr Mann wachen konnte.
Eine Geschichte über Hingabe.
Über das Unsichtbare hinter großen Taten.
Und über die Kraft des Loslassens.
Vielleicht wirst du danach anders schlafen.
Oder zumindest anders darüber denken.
22 Minuten
Kann Yoga spirituell bleiben, wenn es gleichzeitig ein Geschäft ist?
Zwischen Gurukula und Geschäftsmodell, zwischen Räucherstäbchen und Rechnungsstellung, bewegen sich heute viele Yogalehrer:innen auf einem schmalen Grat. War Yoga früher eine heilige Lehrtradition, in der Wissen gegen Dankbarkeit statt gegen Stundenhonorar weitergegeben wurde, ist es heute Teil einer globalen Milliardenindustrie – inklusive Marketing, Social Media und gelegentlicher Kamera auf der Matte.
Ich erzähle dir, wie in traditionellen Ashrams mit dem Thema Bezahlung umgegangen wurde, warum Guru Dakshina etwas völlig anderes ist als ein Stundentarif – und was uns Geschichten wie die von 'den Kühen mit den goldener Hörnern’ darüber lehren können, wem spirituelle Kraft eigentlich dienen sollte.
Und ja: Wir sprechen auch darüber, ob „Energieausgleich“ wirklich immer so spirituell ist, wie er klingt – oder manchmal einfach nur ein hübscheres Wort für Preis.
Eine Folge über Yoga zwischen Seele und Social Media, über Tempelräume mit Mietvertrag – und über die Frage, ob ein Like heute vielleicht die modernste Form der Dakshina ist.
Zwischen Gurukula und Geschäftsmodell, zwischen Räucherstäbchen und Rechnungsstellung, bewegen sich heute viele Yogalehrer:innen auf einem schmalen Grat. War Yoga früher eine heilige Lehrtradition, in der Wissen gegen Dankbarkeit statt gegen Stundenhonorar weitergegeben wurde, ist es heute Teil einer globalen Milliardenindustrie – inklusive Marketing, Social Media und gelegentlicher Kamera auf der Matte.
Ich erzähle dir, wie in traditionellen Ashrams mit dem Thema Bezahlung umgegangen wurde, warum Guru Dakshina etwas völlig anderes ist als ein Stundentarif – und was uns Geschichten wie die von 'den Kühen mit den goldener Hörnern’ darüber lehren können, wem spirituelle Kraft eigentlich dienen sollte.
Und ja: Wir sprechen auch darüber, ob „Energieausgleich“ wirklich immer so spirituell ist, wie er klingt – oder manchmal einfach nur ein hübscheres Wort für Preis.
Eine Folge über Yoga zwischen Seele und Social Media, über Tempelräume mit Mietvertrag – und über die Frage, ob ein Like heute vielleicht die modernste Form der Dakshina ist.