Das Aftermath Archiv
33 Episoden
43 Minuten
In dieser besonderen Episode, die Sandie Grün mit ihrer Tochter produzierte, berichten wir über die Befreiung aller noch lebenden Geiseln, die am 7. Oktober von der Hamas verschleppt wurden. Wir erzählen, wie die Rettung ablief, welche Schritte dazu geführt haben und welche ersten Eindrücke die Befreiten von ihrer Zeit in Gefangenschaft schildern.
Außerdem sprechen wir darüber, welche persönlichen und politischen Herausforderungen die Rückkehr mit sich bringt.
https://www.haaretz.com/israel-news/2025-10-13/ty-article-magazine/these-are-the-seven-israeli-hostages-released-by-hamas-from-gaza-in-the-first-round
https://www.haaretz.com/israel-news/2025-10-13/ty-article-live/hostages-expected-to-be-released-starting-early-monday-trump-gaza-war-is-over
https://www.haaretz.com/israel-news/2025-10-21/ty-article-live/body-of-hostage-tal-haimi-killed-on-october-7-at-kibbutz-nir-yitzhak-returned-to-israel
https://www.haaretz.com/israel-news/2025-10-17/ty-article-live/hamas-says-it-is-committed-to-gaza-deal-says-hostages-bodies-are-trapped-under-rubble
https://www.haaretz.com/israel-news/2025-11-29/ty-article/.premium/who-failed-to-save-them-thousands-demand-return-of-last-2-hostages-oct-7-state-probe
https://www.welt.de/politik/ausland/article255374846/Medienberichte-Freigelassene-Geisel-erfaehrt-nach-Rueckkehr-von-Ermordung-seiner-Familie
https://www.welt.de/politik/ausland/article68ec9ef70bda2290ccea9392/palaestinensische-gefangene-der-hohe-preis-den-israel-fuer-den-deal-zahlt
https://www.welt.de/politik/ausland/video68ecb396096e7c49e6b1b865/gaza-streifen-nach-738-tagen-gefangenschaft-alle-20-lebenden-geiseln-freigelassen.
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Außerdem sprechen wir darüber, welche persönlichen und politischen Herausforderungen die Rückkehr mit sich bringt.
https://www.haaretz.com/israel-news/2025-10-13/ty-article-magazine/these-are-the-seven-israeli-hostages-released-by-hamas-from-gaza-in-the-first-round
https://www.haaretz.com/israel-news/2025-10-13/ty-article-live/hostages-expected-to-be-released-starting-early-monday-trump-gaza-war-is-over
https://www.haaretz.com/israel-news/2025-10-21/ty-article-live/body-of-hostage-tal-haimi-killed-on-october-7-at-kibbutz-nir-yitzhak-returned-to-israel
https://www.haaretz.com/israel-news/2025-10-17/ty-article-live/hamas-says-it-is-committed-to-gaza-deal-says-hostages-bodies-are-trapped-under-rubble
https://www.haaretz.com/israel-news/2025-11-29/ty-article/.premium/who-failed-to-save-them-thousands-demand-return-of-last-2-hostages-oct-7-state-probe
https://www.welt.de/politik/ausland/article255374846/Medienberichte-Freigelassene-Geisel-erfaehrt-nach-Rueckkehr-von-Ermordung-seiner-Familie
https://www.welt.de/politik/ausland/article68ec9ef70bda2290ccea9392/palaestinensische-gefangene-der-hohe-preis-den-israel-fuer-den-deal-zahlt
https://www.welt.de/politik/ausland/video68ecb396096e7c49e6b1b865/gaza-streifen-nach-738-tagen-gefangenschaft-alle-20-lebenden-geiseln-freigelassen.
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52 Minuten
In dieser Folge sprechen wir über die Geschichte der Alijot – von den frühen Rückwanderungsbewegungen bis zur aktuellen Einwanderung nach dem 7. Oktober. Wir zeigen, wie politische Ereignisse, Verfolgung und Identitätssuche die jüdische Migration geprägt haben und warum seit 2023 wieder mehr Juden Alija machen - viele sind seitdem aber auch aus Israel ausgewandert.
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44 Minuten
In der ersten Episode unserer History-Staffel geht es um die Geschichte des Kibbutz Nahal Oz. Nahal Oz ist ein kleines Kibbutz direkt an der Grenze zu Gaza – wir haben ihn im Podcast schon öfters erwähnt. Seine BewohnerInnen waren vom Massaker am 7. Oktober besonders stark betroffen. In dieser Episode geht es ums "Davor" - in der Zeit zwischen 1993 und 2006, in der sich viele Entwicklungen des israelisch-palästinensischen Konflikts widerspiegeln – Friedenshoffnungen, politische Umbrüche, aber auch zunehmende Gewalt.
Diese Episode wurde im Juli 2025 aufgenommen.
Quellen
Amir Timon: Die Tore von Gaza. Eine Geschichte von Terror, Tod, Überleben und Hoffnung.
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Diese Episode wurde im Juli 2025 aufgenommen.
Quellen
Amir Timon: Die Tore von Gaza. Eine Geschichte von Terror, Tod, Überleben und Hoffnung.
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58 Minuten
In dieser Jubiläumsepisode sprechen Sandie Grün und Anja Malensek über die vergangenen 30 Folgen, die persönlichen Highlights des Projekts Das Aftermath und auch darüber, wie es in der nächsten Staffel weitergeht. Im zweiten Teil der Episode gibt's noch ein paar Reiseberichte - aus Abu Dhabi, Usbekistan und New York - immer auf der Suche nach der Jiddischkeit.
Diese Episode wurde im August 2025 aufgenommen.
Weiterführende Links:
https://www.ynetnews.com/jewish-world/article/ryrihoych
https://www.worldjewishtravel.org/listing/discovering-a-timeless-legacy-the-story-behind-jewish-samarkand-uzbekistan
https://www.worldjewishtravel.org/listing/the-jewish-story-of-bukhara-uzbekistan
https://www.worldjewishtravel.org/listing/jewish-quarter-of-tashkent/
https://www.abrahamicfamilyhouse.ae/?lang=en
https://mjhnyc.org/
https://bj.org/
https://www.nypl.org/events/exhibitions/new-yorker-100
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Diese Episode wurde im August 2025 aufgenommen.
Weiterführende Links:
https://www.ynetnews.com/jewish-world/article/ryrihoych
https://www.worldjewishtravel.org/listing/discovering-a-timeless-legacy-the-story-behind-jewish-samarkand-uzbekistan
https://www.worldjewishtravel.org/listing/the-jewish-story-of-bukhara-uzbekistan
https://www.worldjewishtravel.org/listing/jewish-quarter-of-tashkent/
https://www.abrahamicfamilyhouse.ae/?lang=en
https://mjhnyc.org/
https://bj.org/
https://www.nypl.org/events/exhibitions/new-yorker-100
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1 Stunde 4 Minuten
Warum wirken palästinensische Narrative in den sozialen Medien oft überzeugender als israelische? Welche Rolle spielen Influencer:innen, visuelles Framing und strategisches Storytelling im digitalen Diskurs rund um den Nahostkonflikt – insbesondere seit dem 7. Oktober?
In unserer 29. Episode werfen wir einen analytischen Blick auf Formen des emotionalisierten vs. rationalisierten Erzählens in sozialen Netzwerken – und fragen, warum bestimmte Narrative viral gehen, andere aber kaum Resonanz erzeugen.
Palästinensische Influencer wie Hamza Howidyy erzielen mit persönlich-emotionalen Erzählformen eine enorme Reichweite und weltweite Identifikation. Dem gegenüber steht eine oft nüchterne, sicherheitszentrierte israelische Kommunikation, die in den Mechanismen digitaler Plattformen weniger anschlussfähig zu sein scheint. Doch es gibt Ausnahmen: Aktivist:innen wie Hen Mazzig, der mit schnellen politischen Analysen, Haltung und Fakten für prägnante Deutungsangebote für eine globale Öffentlichkeit sorgt.
Wir analysieren in dieser Folge exemplarische Inhalte, Argumentationsstrukturen und emotionale Trigger – und diskutieren, welche kommunikativen Herausforderungen in der digitalen Vermittlung komplexer Realitäten liegen.
Diese Episode wurde im Juli 2025 aufgenommen.
Quellen:
Destiny Gets Into A Debate In The West Bank | ISRAEL SERIES: https://www.youtube.com/watch?v=_eDaP--rdVAhttps://www.youtube.com/watch?v=2eOjWy7AegQ
https://creators.spotify.com/pod/profile/jake-newfield/episodes/81-Yishai-Fleisher-Israel-Palestine-DEBATE-e2pmdbd
https://www.nytimes.com/2022/05/15/magazine/destiny-streamer-debate.html
https://en.wikipedia.org/wiki/Steven_Bonnell_II; https://wiki.destiny.gg
https://www.youtube.com/@Destiny
https://en.wikipedia.org/wiki/Yishai_Fleisher
https://yishaifleisher.com
https://www.youtube.com/@YishaiFleisher
https://www.instagram.com/noatishby/
https://www.youtube.com/@HananyaNaftali
https://www.henmazzig.com
https://www.youtube.com/watch?v=STcz4A349D4&t=90s
https://www.nytimes.com/2024/11/02/business/media/hen-mazzig-hollywood-israel-gaza.html
https://jewishjournal.com/community/353003/hen-mazzig-fighter-and-proud-mizrahi-jew
https://combatantisemitism.org/on-campus/interview-hen-mazzig-on-anti-semitism-and-cancel-culture
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In unserer 29. Episode werfen wir einen analytischen Blick auf Formen des emotionalisierten vs. rationalisierten Erzählens in sozialen Netzwerken – und fragen, warum bestimmte Narrative viral gehen, andere aber kaum Resonanz erzeugen.
Palästinensische Influencer wie Hamza Howidyy erzielen mit persönlich-emotionalen Erzählformen eine enorme Reichweite und weltweite Identifikation. Dem gegenüber steht eine oft nüchterne, sicherheitszentrierte israelische Kommunikation, die in den Mechanismen digitaler Plattformen weniger anschlussfähig zu sein scheint. Doch es gibt Ausnahmen: Aktivist:innen wie Hen Mazzig, der mit schnellen politischen Analysen, Haltung und Fakten für prägnante Deutungsangebote für eine globale Öffentlichkeit sorgt.
Wir analysieren in dieser Folge exemplarische Inhalte, Argumentationsstrukturen und emotionale Trigger – und diskutieren, welche kommunikativen Herausforderungen in der digitalen Vermittlung komplexer Realitäten liegen.
Diese Episode wurde im Juli 2025 aufgenommen.
Quellen:
Destiny Gets Into A Debate In The West Bank | ISRAEL SERIES: https://www.youtube.com/watch?v=_eDaP--rdVAhttps://www.youtube.com/watch?v=2eOjWy7AegQ
https://creators.spotify.com/pod/profile/jake-newfield/episodes/81-Yishai-Fleisher-Israel-Palestine-DEBATE-e2pmdbd
https://www.nytimes.com/2022/05/15/magazine/destiny-streamer-debate.html
https://en.wikipedia.org/wiki/Steven_Bonnell_II; https://wiki.destiny.gg
https://www.youtube.com/@Destiny
https://en.wikipedia.org/wiki/Yishai_Fleisher
https://yishaifleisher.com
https://www.youtube.com/@YishaiFleisher
https://www.instagram.com/noatishby/
https://www.youtube.com/@HananyaNaftali
https://www.henmazzig.com
https://www.youtube.com/watch?v=STcz4A349D4&t=90s
https://www.nytimes.com/2024/11/02/business/media/hen-mazzig-hollywood-israel-gaza.html
https://jewishjournal.com/community/353003/hen-mazzig-fighter-and-proud-mizrahi-jew
https://combatantisemitism.org/on-campus/interview-hen-mazzig-on-anti-semitism-and-cancel-culture
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52 Minuten
Worte für das Unsagbare finden - aber wie?
Nachdem wir unsere letzte Episode der Sprachlosigkeit nach dem 7. Oktober gewidmet haben, geht es in dieser Episode um Worte. Wie und in welchem Rahmen können die überlebenden Geiseln über ihre traumatischen Erfahrungen sprechen?
Bastian De Monte berichtet über eine Veranstaltung an der University of Ohio, bei der die israelisch-amerikanische Aktivistin Noa Tishby mit zwei freigelassenen Geiseln gesprochen hat. Was als wichtigste Erkenntnis bleibt: es muss gesprochen werden, gegen das Vergessen.
Diese Episode wurde im Mai 2025 aufgenommen und aus redaktionellen Gründen erst im Juli 2025 veröffentlicht.
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Nachdem wir unsere letzte Episode der Sprachlosigkeit nach dem 7. Oktober gewidmet haben, geht es in dieser Episode um Worte. Wie und in welchem Rahmen können die überlebenden Geiseln über ihre traumatischen Erfahrungen sprechen?
Bastian De Monte berichtet über eine Veranstaltung an der University of Ohio, bei der die israelisch-amerikanische Aktivistin Noa Tishby mit zwei freigelassenen Geiseln gesprochen hat. Was als wichtigste Erkenntnis bleibt: es muss gesprochen werden, gegen das Vergessen.
Diese Episode wurde im Mai 2025 aufgenommen und aus redaktionellen Gründen erst im Juli 2025 veröffentlicht.
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14 Minuten
Was passiert mit Sprache nach einem kollektiven Schock wie dem 7. Oktober 2023? In dieser Folge sprechen wir über Sprachlosigkeit, Schweigen als Handlung und die Suche nach Ausdruck im Ausnahmezustand. Ausgangspunkt ist ein Vortrag der israelischen Anthropologin Michal Kravel-Tovi (Universität Tel Aviv), der im Sommersemester an der Universität Wien stattfand. Kravel-Tovi analysiert, wie sich Schweigen nach dem Hamas-Massaker als emotionaler, politischer und moralischer Akt im öffentlichen Raum Israels niederschlägt – in Symbolen, Slogans, Plakaten und tätowierten Daten. Dabei geht es auch um verdrängte Stimmen: Geiselfamilien, RegierungskritikerInnen, Menschen, die Mitgefühl für palästinensisches Leid äußern. Sprache wird zum Schauplatz kollektiver Erschütterung.
Diese Episode wurde Ende Juni 2025 aufgenommen.
Quellen:
Vortrag von Michal Kravel-Tovi (Tel Aviv University) an der Universität Wien: „Speaking After October 7 – The Words and Silences of Israeli Jews“.
Eran Minhar auf X:
„Es gibt kaum noch einen Staat – nur noch Bürgerinnen. Und sie sind auf sich allein gestellt.“*
Weitere Inhalte beruhen auf öffentlich dokumentierten Reaktionen im israelischen Diskurs nach dem 7. Oktober 2023 – darunter Plakate, Slogans, Social-Media-Beiträge und symbolische Ausdrucksformen aus der Zivilgesellschaft.
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Diese Episode wurde Ende Juni 2025 aufgenommen.
Quellen:
Vortrag von Michal Kravel-Tovi (Tel Aviv University) an der Universität Wien: „Speaking After October 7 – The Words and Silences of Israeli Jews“.
Eran Minhar auf X:
„Es gibt kaum noch einen Staat – nur noch Bürgerinnen. Und sie sind auf sich allein gestellt.“*
Weitere Inhalte beruhen auf öffentlich dokumentierten Reaktionen im israelischen Diskurs nach dem 7. Oktober 2023 – darunter Plakate, Slogans, Social-Media-Beiträge und symbolische Ausdrucksformen aus der Zivilgesellschaft.
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12 Minuten
Hamza Howidyy ist ein palästinensischer Aktivist, der für seine moderate und nicht-binäre Sicht auf den Nahostkonflikt inzwischen schon internationale Bekanntheit erlangt hat. Seine Analyse der aktuellen Lage ist bemerkenswert – weil sie, anders als derzeit sehr viele Aktivistinnenstimmen, bedacht und gleichzeitig so differenziert ist. Howidyy kritisiert sowohl die Gewalt der Hamas als auch die strukturelle Blindheit weiter Teile der internationalen Öffentlichkeit gegenüber den internen Dynamiken in Gaza. Dem Aktivisten droht aktuell eine Abschiebung aus seinem deutschen Exil nach Griechenland - die Petition dagegen findet ihr hier:
https://www.openpetition.de/petition/online/hamza-howidy-muss-bleiben
Der Vortrag von Hamza Howidyy wurde von der JÖH organisiert (am 28.5.2025)
Diese Episode wurde am 20. Juni 2025 aufgenommen.
Weiterführende Links:
https://www.instagram.com/hamzahowidyy/?hl=en
https://www.tagesspiegel.de/politik/habe-mein-leben-riskiert-um-mich-gegen-extremismus-zu-stellen-anti-hamas-aktivist-droht-abschiebung-aus-deutschland-13873243.html
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https://www.openpetition.de/petition/online/hamza-howidy-muss-bleiben
Der Vortrag von Hamza Howidyy wurde von der JÖH organisiert (am 28.5.2025)
Diese Episode wurde am 20. Juni 2025 aufgenommen.
Weiterführende Links:
https://www.instagram.com/hamzahowidyy/?hl=en
https://www.tagesspiegel.de/politik/habe-mein-leben-riskiert-um-mich-gegen-extremismus-zu-stellen-anti-hamas-aktivist-droht-abschiebung-aus-deutschland-13873243.html
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18 Minuten
Re'im, Nova-Festival in Israel. 2023. Am 7. Oktober wurden dort mehr als 364 Menschen ermordet, Hunderte verletzt und 40 als Geiseln genommen und nach Gaza verschleppt. Das Gelände dieses (Rave)-Festivals befand sich nur 5 Kilometer weit weg vom Grenzzaun zu Gaza.
Jetzt, fast zwei Jahre später, wird Re'im zu einem immer wichtigeren Gedenkort. Viele Menschen reisen dorthin - nicht nur aus Israel. Auch Sandie Grün war im April dort. In dieser Episode berichtet sie, was sie dort alles erlebt und gesehen hat und wie Israel mit den vielen neuen Erinnerungsorten umgeht.
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Jetzt, fast zwei Jahre später, wird Re'im zu einem immer wichtigeren Gedenkort. Viele Menschen reisen dorthin - nicht nur aus Israel. Auch Sandie Grün war im April dort. In dieser Episode berichtet sie, was sie dort alles erlebt und gesehen hat und wie Israel mit den vielen neuen Erinnerungsorten umgeht.
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32 Minuten
Im Frühjahr finden jedes Jahr Gedenkveranstaltungen für die Befreiung der ehemaligen Konzentrationslager statt. Und auch jedes Jahr, vor allem in den letzten zwei Jahren seit dem 7. Oktober und dem Gaza-Krieg, gibt es verschärfte Diskussionen über Redner:innen, die bei diesen Veranstaltungen eingeladen sind. Zuletzt gab es Anfang April einen großen Aufruhr, weil Omri Boehm als Redner zur Gedenkveranstaltung im Buchenwald eingeladen wurde – und auf Druck der israelischen Botschaft in Deutschland auch wieder ausgeladen.
Wer sollte bei Gedenkveranstaltungen vertreten sein – und wer darüber entscheiden?
Gedenkveranstaltungen dienen nicht nur dem Gedenken, sondern auch der Mahnung und Verantwortungsübernahme. Vertreten sein sollten:
Überlebende und ihre Nachfahren: Als Träger authentischer Erinnerung sind sie unverzichtbar.
Betroffene Gemeinschaften: Neben Jüdinnen und Juden auch Sinti und Roma sowie weitere NS-Opfergruppen.
Politische Vertreter: Ihre Anwesenheit signalisiert staatliche Verantwortung – besonders aus historisch involvierten Ländern.
Wissenschaft und Bildung: Historiker und Pädagogen sichern langfristige Erinnerung durch Aufarbeitung und Vermittlung.
Wer entscheidet über die Teilnahme?
Die Entscheidung liegt idealerweise bei einer inklusiven Zusammenarbeit aus:
Staatlichen Institutionen: Sie garantieren die öffentliche und internationale Sichtbarkeit.
Jüdischen Organisationen: Wie der Zentralrat der Juden oder Yad Vashem, die die Perspektive der Opfer wahren.
Überlebenden- und Erinnerungsinitiativen: Sie sorgen für Authentizität und Nähe zur Geschichte.
Internationalen Institutionen: UNESCO oder UN, die Standards setzen und globale Erinnerung koordinieren.
Wer sollte nicht entscheiden oder teilnehmen?
Holocaust-Leugner und -Relativierer: Ihre Teilnahme verletzt die Würde der Opfer.
Extremisten und Populisten: Wer Erinnerung politisch instrumentalisieren will, gefährdet ihre Integrität.
Gedenken darf nicht primär politischem Kalkül folgen. Die Stimmen der Opfer und ihrer Nachfahren müssen im Zentrum stehen – ergänzt durch Politiker, die sich glaubhaft zur historischen Verantwortung bekennen. Teilnahmeentscheidungen sollten nicht in exklusiven politischen Zirkeln getroffen werden. Eine glaubwürdige Erinnerungskultur braucht Kooperation zwischen Überlebenden, Zivilgesellschaft, Wissenschaft, internationalen Akteuren und dem Staat.
Diese Episode wurde Ende April 2025 aufgenommen.
Quellen:
Max Czollek: Desintegriert euch!
Assmann, Aleida: Erinnerungsräume. Formen und Wandlungen des kulturellen Gedächtnisses*.
Yad Vashem – The World Holocaust Remembrance Center
UNESCO: Holocaust Education and Remembrance Initiatives
Zentralrat der Juden in Deutschland
UN: International Holocaust Remembrance Day Statements
Bundeszentrale für politische Bildung: Erinnerungskultur in Deutschland
https://www.juedische-allgemeine.de/meinung/der-verklaerte-blick-der-deutschenauf-israel/
https://www.falter.at/morgen/20240507/antisemitismus-wiener-festwochen-omriboehm-milo-rau-judenplatz-rede-yanis-varoufakis-annie-ernaux
https://taz.de/Streit-um-Omri-Boehm-in-Buchenwald/!6077339/
https://www.derstandard.at/story/3000000218834/philosoph-omri-boehm-die-gegnerstoert-dass-ich-die-aufklaerung-vertrete
https://www.youtube.com/watch?v=NAxxpsNPNno&t=153s
https://www.derstandard.at/story/3000000218994/darum-soll-omri-boehm-auf-demjudenplatz-sprechen
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Wer sollte bei Gedenkveranstaltungen vertreten sein – und wer darüber entscheiden?
Gedenkveranstaltungen dienen nicht nur dem Gedenken, sondern auch der Mahnung und Verantwortungsübernahme. Vertreten sein sollten:
Überlebende und ihre Nachfahren: Als Träger authentischer Erinnerung sind sie unverzichtbar.
Betroffene Gemeinschaften: Neben Jüdinnen und Juden auch Sinti und Roma sowie weitere NS-Opfergruppen.
Politische Vertreter: Ihre Anwesenheit signalisiert staatliche Verantwortung – besonders aus historisch involvierten Ländern.
Wissenschaft und Bildung: Historiker und Pädagogen sichern langfristige Erinnerung durch Aufarbeitung und Vermittlung.
Wer entscheidet über die Teilnahme?
Die Entscheidung liegt idealerweise bei einer inklusiven Zusammenarbeit aus:
Staatlichen Institutionen: Sie garantieren die öffentliche und internationale Sichtbarkeit.
Jüdischen Organisationen: Wie der Zentralrat der Juden oder Yad Vashem, die die Perspektive der Opfer wahren.
Überlebenden- und Erinnerungsinitiativen: Sie sorgen für Authentizität und Nähe zur Geschichte.
Internationalen Institutionen: UNESCO oder UN, die Standards setzen und globale Erinnerung koordinieren.
Wer sollte nicht entscheiden oder teilnehmen?
Holocaust-Leugner und -Relativierer: Ihre Teilnahme verletzt die Würde der Opfer.
Extremisten und Populisten: Wer Erinnerung politisch instrumentalisieren will, gefährdet ihre Integrität.
Gedenken darf nicht primär politischem Kalkül folgen. Die Stimmen der Opfer und ihrer Nachfahren müssen im Zentrum stehen – ergänzt durch Politiker, die sich glaubhaft zur historischen Verantwortung bekennen. Teilnahmeentscheidungen sollten nicht in exklusiven politischen Zirkeln getroffen werden. Eine glaubwürdige Erinnerungskultur braucht Kooperation zwischen Überlebenden, Zivilgesellschaft, Wissenschaft, internationalen Akteuren und dem Staat.
Diese Episode wurde Ende April 2025 aufgenommen.
Quellen:
Max Czollek: Desintegriert euch!
Assmann, Aleida: Erinnerungsräume. Formen und Wandlungen des kulturellen Gedächtnisses*.
Yad Vashem – The World Holocaust Remembrance Center
UNESCO: Holocaust Education and Remembrance Initiatives
Zentralrat der Juden in Deutschland
UN: International Holocaust Remembrance Day Statements
Bundeszentrale für politische Bildung: Erinnerungskultur in Deutschland
https://www.juedische-allgemeine.de/meinung/der-verklaerte-blick-der-deutschenauf-israel/
https://www.falter.at/morgen/20240507/antisemitismus-wiener-festwochen-omriboehm-milo-rau-judenplatz-rede-yanis-varoufakis-annie-ernaux
https://taz.de/Streit-um-Omri-Boehm-in-Buchenwald/!6077339/
https://www.derstandard.at/story/3000000218834/philosoph-omri-boehm-die-gegnerstoert-dass-ich-die-aufklaerung-vertrete
https://www.youtube.com/watch?v=NAxxpsNPNno&t=153s
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32 Minuten
Internationale Institutionen, Politik und Medien nach dem 7. Oktober – aus israelischer Perspektive. Sandie Grün erzählt vom Vortrag der israelischen Denkerin Einat Wilf, die Ende März in Wien einen Gastvortrag hielt.
Diese Episode wurde am 11. April 2025 aufgenommen.
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Diese Episode wurde am 11. April 2025 aufgenommen.
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38 Minuten
In Israel reihen sich ein politisches Skandal nach dem anderen. Vom Quatar-Gate zur steigenden Siedlergewalt im Westjordanland, von der heiklen Justizreform bis zur Antisemitismus-Konferenz mit rechtsextremen Politikern. In dieser Episode versuchen wir, die wichtigsten Ereignisse der vergangenen Wochen in Israel zu erklären und zusammenzufassen.
Diese Episode wurde am 5. April aufgenommen.
Quellen:
https://www.juedische-allgemeine.de/israel/eine-schande-fuer-israel/
https://www.haaretz.com/israel-news/.premium-amos-harel
https://www.zeit.de/politik/ausland/2025-03/gazastreifen-israel-angriffe-waffenruhe-palaestinenser-nahost
https://www.bbc.com/news/articles/clyz4nnqgvdo
https://www.juedische-allgemeine.de/israel/studie-hamas-opferzahlen-voelliger-unsinn/
https://www.zdf.de/nachrichten/politik/ausland/gaza-angriffe-waffenruhe-israel-nahost-100.html
https://podcasts.apple.com/us/podcast/unholy-two-jews-on-the-news/id1548441108
https://www.timesofisrael.com/full-text-freed-hostage-eli-sharabi-asks-un-security-council-where-was-the-world/
https://www.derstandard.at/story/3000000262281/israels-regierung-entlaesst-chef-von-inlandsgeheimdienst
https://www.derstandard.at/story/3000000261976/nahost-rechtsextremer-ben-gvir-ist-wieder-israels-polizeiminister
https://www.derstandard.at/story/3000000262889/berichte-oscar-pr228mierter-regisseur-ballal-wieder-frei
https://www.derstandard.at/story/3000000263105/nahost-hamas-sprecher-bei-israelischem-luftangriff-
get246tet
https://www.derstandard.at/story/3000000263037/die-wut-der-strasse-richtet-sich-in-gaza-immer-mehr-gegen-die-hamas
https://www.ynetnews.com/article/ry6e28js1x
https://en.idi.org.il/articles/57957
https://www.i24news.tv/en/news/israel/politics/artc-eli-feldstein-yonatan-urich-arrested-in-qatar-gate-affair
https://trt.global/world/article/bccad0745686
https://www.thejc.com/news/israel/hamdan-bilal-oscar-no-other-land-arrested-west-bank-kymtyk8k
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Diese Episode wurde am 5. April aufgenommen.
Quellen:
https://www.juedische-allgemeine.de/israel/eine-schande-fuer-israel/
https://www.haaretz.com/israel-news/.premium-amos-harel
https://www.zeit.de/politik/ausland/2025-03/gazastreifen-israel-angriffe-waffenruhe-palaestinenser-nahost
https://www.bbc.com/news/articles/clyz4nnqgvdo
https://www.juedische-allgemeine.de/israel/studie-hamas-opferzahlen-voelliger-unsinn/
https://www.zdf.de/nachrichten/politik/ausland/gaza-angriffe-waffenruhe-israel-nahost-100.html
https://podcasts.apple.com/us/podcast/unholy-two-jews-on-the-news/id1548441108
https://www.timesofisrael.com/full-text-freed-hostage-eli-sharabi-asks-un-security-council-where-was-the-world/
https://www.derstandard.at/story/3000000262281/israels-regierung-entlaesst-chef-von-inlandsgeheimdienst
https://www.derstandard.at/story/3000000261976/nahost-rechtsextremer-ben-gvir-ist-wieder-israels-polizeiminister
https://www.derstandard.at/story/3000000262889/berichte-oscar-pr228mierter-regisseur-ballal-wieder-frei
https://www.derstandard.at/story/3000000263105/nahost-hamas-sprecher-bei-israelischem-luftangriff-
get246tet
https://www.derstandard.at/story/3000000263037/die-wut-der-strasse-richtet-sich-in-gaza-immer-mehr-gegen-die-hamas
https://www.ynetnews.com/article/ry6e28js1x
https://en.idi.org.il/articles/57957
https://www.i24news.tv/en/news/israel/politics/artc-eli-feldstein-yonatan-urich-arrested-in-qatar-gate-affair
https://trt.global/world/article/bccad0745686
https://www.thejc.com/news/israel/hamdan-bilal-oscar-no-other-land-arrested-west-bank-kymtyk8k
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32 Minuten
In der dritten und letzten Episode zum Jüdischen Filmfestival besprechen wir den Film "The Other". Gefilmt wurde die Doku von 2017 bis 2024, einschließlich der Zeit nach dem 7. Oktober und während des darauffolgenden Krieges, rückt The Other israelische und palästinensische Friedensstifter, Anti-Besatzungsaktivisten, Künstler, Wissenschaftler, ehemalige Kämpfer, trauernde Eltern und viele weitere Menschen in den Fokus, die die Realität vor Ort leben.
Diese Episode wurde am 5. April aufgenommen.
https://www.instagram.com/iamjoysela
https://weuncoverfilms.com/theother/
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Diese Episode wurde am 5. April aufgenommen.
https://www.instagram.com/iamjoysela
https://weuncoverfilms.com/theother/
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43 Minuten
In der 2. Episode über das Jüdische Filmfestival sprechen wir über eine Auswahl von Filmen aus Israel und der Diaspora. Beim Festival gab es aber nicht nur ausgezeichnete Filme, sondern auch spannende politische Panels. Zudem erzählt Anja über ihre Kurzreise nach Chisinau und die Spurensuche nach jüdischer Geschichte.
Diese Episode wurde Ende März 2025 aufgenommen.
Weiterführende Links:
https://www.jfw.at/
@hamzahowidyy
https://jguideeurope.org/en/region/moldova/chisinau/
https://www.nytimes.com/2018/07/24/books/review/steven-zipperstein-pogrom.html
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Diese Episode wurde Ende März 2025 aufgenommen.
Weiterführende Links:
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55 Minuten
Ein Gespräch mit der Kuratorin des Jüdischen Filmfestivals Doris Kittler - Rückblicke und Reflexionen über die intensive Festivalzeit, über spannende Podiumsgäste und Reaktionen aus der Öffentlichkeit.
Das Interview führte Sandie Grün am 25.3.
https://www.jfw.at/
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Das Interview führte Sandie Grün am 25.3.
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