Zeit für Mission Archiv
64 Episoden
18 Minuten
Sie ist engagiert, nachdenklich-optimistisch und im Vorstand der EMW. Julia Rau, eine junge Theologie-Studentin, berichtet im Gespräch mit Freddy Dutz von ihren Vorstellungen für die Zukunft von Kirche und Gemeinde-Leben. Und sie erzählt, wie sie ungeplant zur Missionarin wurde.
18 Minuten
Die Begegnung mit Menschen aus verschiedenen Kulturen erlebt Pfarrer Dr. Simon Wiesgickl als bereichernd, auch wenn deren Erfahrungen und Glaubensüberzeugungen ihn auch mal verunsichern. Im Gespräch mit Freddy Dutz beschreibt er, wie der Protestantismus auf individuelle Erzählungen angewiesen ist, damit die Heilsgeschichte für jede und jeden erfahrbar sein kann. Damit aber der Glaube nicht im eigenen Umfeld stecken bleibt, freut er sich über Impulse aus der weltweiten Christenheit.
20 Minuten
Ihre Mission sei es, alles dafür zu tun, dass Frieden bewahrt werden kann, erklärt die Bischöfin von Hamburg, Lübeck und Lauenburg, Kirsten Fehrs. Im Gespräch mit Freddy Dutz beschreibt sie, wie der Dialog der Religionen mit großem Respekt voreinander geführt werden muss, damit Glaubensgemeinschaften dem Wohle der Menschen in der Stadt und auf dem Land dienen. In der Bischofskanzlei in der Hafencity in Hamburg, dort, wo der Baulärm zeigt, dass ein neues Viertel entsteht, saßen sich beide gegenüber und unterhielten sich - die 3-G-Regeln einhaltend - über die Aufgaben einer Bischöfin im Sprengel zwischen den Meeren.
21 Minuten
Vor 50 Jahren gegründet, ist die EMS heute ein internationales Missionswerk aus gleichberechtigten Mitgliedern. EMS-Generalsekretär, Dr. Dieter Heidtmann, berichtet Freddy Dutz, welche Veränderungen die Internationalisierung gebracht hat: Alle Mitglieder tragen ihre „Talente“ – spirituelle und materielle Gaben – zusammen, verteilen sie untereinander solidarisch. So zeigt sich, dass ein neues Verständnis von Teilhabe gewachsen ist. Und dabei kann in mitten von Katastrophen auf einmal ein kleines Wunder geschehen.
17 Minuten
Ganz untreu ist sie ihrer Liebe zur Landwirtschaft nie geworden, auch wenn sie heute nur ein Teilaspekt ihres Arbeitsfeldes darstellt: Als Referentin für Partnerschaftsarbeit und Ökumenisches Lernen ihrer Landeskirche ist Dr. Judith Königsdörfer wieder an der Kirchenbasis tätig. Zudem arbeitet sie u.a. ehrenamtlich im Vorstand der EMW und als EKD-Delegierte im Zentralausschuss des Ökumenischen Rates der Kirchen (ÖRK). Hinsichtlich „ihrer Mission“ will sie denen zeigen, die in ihrem Umfeld kirchenfern sind – und das ist die Mehrheit! –, was es mit dem Einsatz von Christ*innen für Gutes Leben in der Einen Welt auf sich hat.
19 Minuten
Auf der Suche nach der Wahrheit – und auch ein bisschen nach Abenteuer – fand er zum christlichen Glauben zurück. Lutz Drescher, ehemaliger „Missionar“, ließ sich existenziell auf Neues ein, als er als ökumenischer Mitarbeiter in Korea das Leid und die Freude der Menschen dort teilte. Er erzählt Freddy Dutz, welche Mission er heute hat: Er möchte sein wie das Wasser, in dem sich die Sonne spiegelt und von der Freundlichkeit Gottes berichten.
20 Minuten
Der Soziologin Dr. Mirjam Laaser liegt am Herzen, dass Kirche lernt, ihr nahe und ferne Menschen nach ihren Bedürfnissen zu befragen, gemeinsam eine neue Sprache zu finden und das Evangelium so zu kommunizieren, dass es nicht nur einige, sondern möglichst viele verstehen. Im Gespräch mit Freddy Dutz spricht sie über Sprache, Identität und über Möglichkeiten für Veränderung.
21 Minuten
Er erlebt, wie die Mission ihn verändert und wie sich gleichzeitig seine Mission wandelt: Dr. Michael Biehl, der als theologischer Referent mit Grundsatzfragen und ökumenischer theologischer Aus- und Fortbildung befasst ist, berichtet im Gespräch mit Freddy Dutz, wie der Austausch mit gläubigen und nicht-gläubigen Menschen Wandel bewirkt und was das für Kirchen bedeuten kann.
17 Minuten
Studierende setzen sich auch im digitalen Bereich für mehr Gerechtigkeit ein, berichtet die Noch-Theologie-Studentin Christiane Gebauer, die im Ehrenamt die europäische Region im Christlichen Studierendenweltbund (WSCF) vertritt.
17 Minuten
Geduldiges, kulturübergreifendes Lernen ist bei der Vereinten Evangelischen Mission (VEM) tägliche Praxis. „Das braucht Zeit wie Reiskochen“, erklärt Pfarrer Lusungu Mbilinyi. „Nur langsam gegarter Reis schmeckt lecker. Und auch erfolgreiches Lernen geht nicht von jetzt auf gleich.“
21 Minuten
Die Pfarrerin und ehemalige Dozentin Ute Hedrich arbeitete viele Jahre in afrikanischen Ländern, wo sie gelernt hat, nicht alles immer gleich zu beurteilen. Dabei hat sie es weder sich selbst noch den Studierenden leicht gemacht. Auch jetzt, nachdem sie nach Deutschland zurückgekehrt ist, sagt sie, dass es ihre Mission sei, „genau zuzuhören“.
20 Minuten
Seine Lieder werden bei Kirchentagen gesungen, stehen in kirchlichen Liederbüchern und einige sind richtige Ohrwürmer. Fritz Baltruweit beschreibt, wie er auch nach so vielen Jahren immer noch staunt, wie Lieder „werden“. Er möchte „Worten und Gefühlen einen Leib geben“ und spricht mit Freddy Dutz über seine Mission.
19 Minuten
Als methodistischer Pastor in Augsburg unterstützt Wolfgang Bay Initiativen, die ein friedliches Gemeinwesen fördern, den Dialog der Religionen intensivieren und das Umfeld fröhlicher machen. Im Gespräch mit Freddy Dutz spricht er darüber, weshalb er sich gerne mit Menschen unterhält und was er dabei lernt.
21 Minuten
Pastor Andreas Tasche nimmt sich Zeit für Mission und spricht mit Freddy Dutz über den Gründer der Herrnhuter Brüdergemeine. Er findet, dass Nikolaus von Zinzendorf, obwohl er schon 260 Jahre lang tot ist, heute den Kirchen Wichtiges zu sagen hat. Dessen Menschenfreundlichkeit und Frömmigkeit mach(t)en ihn zu etwas Besonderem. Von alleine wurde er aber nicht so: Dass er sich so entwickelte, ist auch Frauen zu verdanken.
17 Minuten
Der Generalsekretär der Deutschen Seemannsmission, Pastor Christoph Ernst, nimmt sich Zeit für Mission und berichtet Freddy Dutz von den Erfolgen und den Herausforderungen, die den haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeitenden täglich begegnen, wenn sie sich dafür einsetzen, dass diejenigen, die in der „Herzkammer“ der Globalisierung schuften, zu ihrem Recht kommen.