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Kafkas letzte Tage Archiv

53 Episoden
5 Minuten
Am 6. Mai kommt Robert Klopstock in Kierling an und bezieht ein Zimmer im Sanatorium. Die Anreise des befreundeten Medizinstudenten stand schon länger im Raum und wird von Kafka und Dora Diamant gut aufgenommen. Von nun an kümmert sich auch Klopstock um Kafka. Sprecher*innen: Franz Kafka: Robert Stadlober Dora Diamant: Julia Franz Richter Erzähler: Nikolaus Kinsky Studio: medienwerk.at [www.franzkafka.at]
6 Minuten
Sprecher*innen: Franz Kafka: Robert Stadlober Dora Diamant: Julia Franz Richter Erzähler: Nikolaus Kinsky Studio: medienwerk.at [www.franzkafka.at]
4 Minuten
Das Wetter wird ein wenig besser, es ziehen nur vereinzelt Schauer auf, Temperaturen zwischen 10 und 17 Grad. Das wiederkehrende Thema ›Trinken‹ bestimmt Kafkas Alltag im Sanatorium. Besonders aus den Gesprächsblättern geht hervor, wie schwer ihm die Aufnahme von Wasser, Milch, aber auch Wein oder Bier fällt. Kafka schaut mit verklärtem Blick auf eine Zeit zurück, in der er noch mühelos trinken konnte. Sprecher*innen: Franz Kafka: Robert Stadlober Dora Diamant: Julia Franz Richter Erzähler: Nikolaus Kinsky Studio: medienwerk.at [www.franzkafka.at]
5 Minuten
Ein weiterer verregneter Frühlingstag in Kierling, die Temperaturen erreichen 7 bis 18 Grad. Kafkas Befinden verschlechtert sich, Dr. Oscar Beck, Facharzt für Ohren-, Nasen-, und Kehlkopfleiden, informiert Kafkas Freund Felix Weltsch in einem Brief über dessen aussichtslosen Gesundheitszustand und empfiehlt Kafkas Überführung nach Prag. Dora erhält den gleichen Rat. Sie ist sich jedoch unsicher, ob dies der richtige Schritt ist. Sprecher*innen: Franz Kafka: Robert Stadlober Erzähler: Nikolaus Kinsky Studio: medienwerk.at [www.franzkafka.at]
5 Minuten
Mäßiger Regen, es bleibt kühl, die Temperaturen liegen zwischen 9 und 14 Grad. Elli, drei Jahre älter als ihre Schwester Ottla, war ebenfalls eine enge Vertraute Kafkas. Obwohl Dora Diamant sie nicht gut kennt, wendet sie sich an diesem 2. Mai mit der Bitte um Geld an sie. Die Ärzte und Behandlungen sind teuer und Dora kann sich keine Zurückhaltung mehr leisten. Sprecher*innen: Franz Kafka: Robert Stadlober Dora Diamant: Julia Franz Richter Erzähler: Nikolaus Kinsky Studio: medienwerk.at [www.franzkafka.at]
6 Minuten
Beständiger Nieselregen, die Tagestemperaturen liegen zwischen 8 und 14 Grad. Da es für den kranken Kafka zu anstrengend geworden ist, wendet sich Dora Diamant in mehreren Briefen aus dem Sanatorium an seine jüngere Schwester Ottla. Dora informiert Kafkas Lieblingsschwester nicht nur über dessen Zustand, sondern schildert auch ihre eigenen Sorgen, weil sie diese Kafka gegenüber nicht zugeben kann. Auch für Dora ist Ottla, eigentlich Ottilie, inzwischen zur Vertrauten geworden. Sprecher*innen: Franz Kafka: Robert Stadlober Dora Diamant: Julia Franz Richter Erzähler: Nikolaus Kinsky Studio: medienwerk.at [www.franzkafka.at]
4 Minuten
Anhaltender Regen bei Temperaturen zwischen 8 und 13 Grad Kafkas Liebe zur Natur bleibt nicht auf den Garten beschränkt. Auch der Pflege der Schnittblumen widmet er sich hingebungsvoll, denn diese kann er auch vom Bett aus bewundern. Aus den Gesprächsblättern lassen sich Anweisungen zur richtigen Behandlung, Überlegungen zu passenden Arrangements und Sympathien gegenüber bestimmten Blumen herauslesen. Sprecher*innen: Franz Kafka: Robert Stadlober Erzähler: Nikolaus Kinsky Studio: medienwerk.at [www.franzkafka.at]
5 Minuten
Regen, bei Temperaturen von 9 bis 15 Grad Im Grünen fühlt Kafka sich besonders wohl. Seine Wohnorte sind stets von Gärten und Grünflächen umgeben, die ihn nicht nur zum Sonnen, sondern vor allem auch zum Gärtnern anregen. Auch das Sanatorium in Kierling hat einen eigenen Garten. Das Gärtnern, möglicherweise sogar der Aufenthalt im Garten, bleiben Kafka dort jedoch verwehrt. Sprecher*innen: Franz Kafka: Robert Stadlober Erzähler: Nikolaus Kinsky Studio: medienwerk.at [www.franzkafka.at]
4 Minuten
Schauer, bei Temperaturen von 10 bis 18 Grad Kafka versucht im Sanatorium weiterhin zu lesen, auch wenn es ihm schwerfällt. Auf ein Werk freut er sich besonders: den neuerschienenen Roman »Verdi. Roman der Oper« von Franz Werfel, den er einige Tage zuvor als Paket erhalten hat und der ihn in den folgenden Wochen begleiten wird. Sprecher*innen: Franz Kafka: Robert Stadlober Erzähler: Nikolaus Kinsky Studio: medienwerk.at [www.franzkafka.at]
5 Minuten
Schauer, Nieselregen, es wird deutlich kühler, die Temperaturen liegen zwischen 11 und 15 Grad. An diesem Tag erhält Kafka ein willkommenes Paket des Verlags ›Die Schmiede‹, welches zusätzlich zu einigen Büchern auch einen Honorarvorschuss für Kafkas Erzählband »Ein Hungerkünstler« enthält. Dieser soll demnächst erscheinen und wird das erste Buch Franz Kafkas sein, das ohne die Beteiligung des Verlegers Kurt Wolff entsteht. Sprecher*innen: Franz Kafka: Robert Stadlober Erzähler: Nikolaus Kinsky Studio: medienwerk.at [www.franzkafka.at]
5 Minuten
Um alle Möglichkeiten für Franz Kafkas Behandlung auszuschöpfen, möchte Dora Diamant auch einen Naturheilkunde-Arzt zur Behandlung hinzuziehen, was jedoch vom Sanatorium abgelehnt wird. Kafka selbst ist gegenüber alternativen Behandlungsmethoden nicht abgeneigt. Einige Jahre zuvor interessierte er sich auch für die damals modische Bewegung der Anthroposophie, von der er sich allerdings rasch wieder abwandte. Sprecher*innen: Franz Kafka: Robert Stadlober Dora Diamant: Julia Franz Richter Erzähler: Nikolaus Kinsky Studio: medienwerk.at [www.franzkafka.at]
3 Minuten
Erstmals seit Kafkas Ankunft im Sanatorium zieht der Frühling ein. Es ist trocken und sonnig, bei Temperaturen von fast 22 Grad. Dora Diamant kümmert sich um Franz Kafkas ärztliche Betreuung durch renommierte Fachärzte aus Wien, die nach Kierling ins Sanatorium kommen. Insgesamt sind es zumindest sieben Ärzte und ein Medizinstudent, die Kafka in den nächsten Wochen im Sanatorium Hoffmann behandeln werden. Sprecher*innen: Franz Kafka: Robert Stadlober Dora Diamant: Julia Franz Richter Erzähler: Nikolaus Kinsky Studio: medienwerk.at [www.franzkafka.at]
4 Minuten
Ein kalter Tag, es regnet immer wieder, die Temperaturen klettern kaum über 10 Grad. Im Sanatorium wird Kafka eine Schweigekur verordnet, die ihn dazu veranlasst, seine Gedanken in den sogenannten »Gesprächsblättern« festzuhalten. Sie ermöglichen Kafka die Kommunikation mit seiner Umgebung. Neben einigen Briefen sind die gut 40 dicht beschriebenen Blätter die einzigen schriftlichen Dokumente des Autors, die aus dieser Zeit noch existieren. Sprecher*innen: Franz Kafka: Robert Stadlober Erzähler: Nikolaus Kinsky Studio: medienwerk.at [www.franzkafka.at]
4 Minuten
Obwohl das Sanatorium in Kierling wesentlich günstiger ist als die vorherigen Aufenthaltsorte, bleibt das Thema Geld präsent. Trotz seiner guten Pension, die auf die Dauer nicht ausreichen wird und um nicht vollends von den Eltern abhängig zu werden, versucht er, so viele seiner Texte wie möglich zu publizieren. Seinen engsten Freund Max Brod bittet er, die zuletzt fertiggestellte Erzählung »Josefine die Sängerin oder Das Volk der Mäuse« Zeitschriften und Verlagen anzubieten. Sprecher*innen: Franz Kafka: Robert Stadlober Dora Diamant: Julia Franz Richter Erzähler: Nikolaus Kinsky Studio: medienwerk.at [www.franzkafka.at]
5 Minuten
Einer der ersten Besucher Franz Kafkas in Kierling ist sein enger Freund Felix Weltsch, der bereits seit dem 17. April in Wien ist. Nicht nur hat er sich an der Suche nach einem geeigneten Sanatorium für die Zeit nach Kafkas Aufenthalt im AKH beteiligt, auch nutzt er seine Kontakte, um Kafka die bestmögliche medizinische Betreuung zu sichern. Sprecher*innen: Franz Kafka: Robert Stadlober Dora Diamant: Julia Franz Richter Erzähler: Nikolaus Kinsky Studio: medienwerk.at [www.franzkafka.at]
Kafkas letzte Tage

Kafkas letzte Tage

Aufenthalt im Sanatorium