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Kafkas letzte Tage Archiv

53 Episoden
6 Minuten
Im Mai erhält Kafka Besuch von seiner in Wien lebenden Freundin Milena Jesenská. Die Journalistin und Schriftstellerin wandte sich 1919 erstmals an Kafka, da sie seine Texte übersetzen wollte. Aus einem intensiven Briefwechsel entwickelte sich eine Liebesbeziehung und schließlich eine Freundschaft. Sprecher*innen: Franz Kafka: Robert Stadlober Erzähler: Nikolaus Kinsky Studio: medienwerk.at [www.franzkafka.at]
5 Minuten
Es gibt immer wieder kurze Schauer, die Tageshöchsttemperaturen erreichen sommerliche 26 Grad. An diesem 20. Mai schreibt Kafka den letzten Brief an seinen Freund Max Brod. Darin bedauert er seine Trübseligkeit bei Brods Besuch im Sanatorium acht Tage zuvor. Sprecher*innen: Franz Kafka: Robert Stadlober Dora Diamant: Julia Franz Richter Erzähler: Nikolaus Kinsky Studio: medienwerk.at [www.franzkafka.at]
4 Minuten
Das Zusammenleben im Sanatorium gestaltet sich harmonisch. Während sich Dora Diamant und Robert Klopstock gemeinsam um Kafka kümmern, spenden sie sich gegenseitig Trost. Die Korrespondenzen zeugen wiederholt von der innigen Beziehung der drei. Sprecher*innen: Franz Kafka: Robert Stadlober Dora Diamant: Julia Franz Richter Erzähler: Nikolaus Kinsky Studio: medienwerk.at [www.franzkafka.at]
6 Minuten
Mit Dr. Glas zieht Dora Diamant einen weiteren Arzt zur Behandlung von Kafkas Tuberkulose hinzu; dieser tauscht sich mit Dr. Hajek, dem Leiter der Laryngo-rhinologischen Klinik, aus. Gemeinsam beratschlagen die Ärzte eine erneute Verlegung Kafkas nach Wien. Sprecher*innen: Franz Kafka: Robert Stadlober Erzähler: Nikolaus Kinsky Studio: medienwerk.at [www.franzkafka.at]
4 Minuten
Mitte Mai befindet sich Kafka scheinbar auf dem Weg der Besserung: Er hustet nicht mehr so stark und seine Schlafqualität verbessert sich; außerdem sinkt sein Fieber. Doch die beiden Ärzte Dr. Glas und Dr. Hajek, die an diesem Samstag nach Kierling kommen, stellen Gegenteiliges fest. Sprecher*innen: Franz Kafka: Robert Stadlober Dora Diamant: Julia Franz Richter Erzähler: Nikolaus Kinsky Studio: medienwerk.at [www.franzkafka.at]
4 Minuten
Kafka schmerzt das Trinken, aber vor allem das Essen. Zunehmend ersetzt er feste Speisen durch Milch und verdünntes Joghurt oder ergänzt sie um einen Krug Bier. Er erfreut sich auch an gutem Wein; oft muss er sich jedoch damit begnügen, dass andere ihn an seiner Stelle trinken. Sprecher*innen: Franz Kafka: Robert Stadlober Dora Diamant: Julia Franz Richter Erzähler: Nikolaus Kinsky Studio: medienwerk.at [www.franzkafka.at]
4 Minuten
Die Temperaturen liegen zwischen 13 und 24 Grad, es bleibt trocken. Es steckt ein System hinter den Briefen, die vom Sanatorium aus verschickt werden. So empfangen Kafkas Eltern beschönigende Nachrichten, während seine Schwestern über seinen tatsächlichen Gesundheitszustand informiert werden. Zugleich enthalten Doras Briefe Informationen, die Kafka vorenthalten werden sollen. Sprecher*innen: Franz Kafka: Robert Stadlober Dora Diamant: Julia Franz Richter Erzähler: Nikolaus Kinsky Studio: medienwerk.at [www.franzkafka.at]
5 Minuten
Es ist ein warmer Frühlingstag im Mai, die Temperaturen steigen auf bis zu 24 Grad. Schon seit längerem wartet Kafka in Kierling auf die Druckfahnen seines Erzählbands »Ein Hungerkünstler«. Nach Drängen Brods erhält er Mitte Mai den ersten Fahnenabzug von der Druckerei und macht sich daran, die enthaltenen Erzählungen zu korrigieren. Sprecher*innen: Franz Kafka: Robert Stadlober Erzähler: Nikolaus Kinsky Studio: medienwerk.at [www.franzkafka.at]
5 Minuten
Es bleibt trocken und wird wärmer: Die Temperaturen steigen bis 21 Grad. Im Sanatorium kocht Dora Diamant für Kafka, der sich schon seit Beginn der 1910er Jahre überwiegend fleischlos ernährt. Das war nicht immer einfach, denn vielerorts gab es keine vegetarische Gerichte auf der Speisekarte. Sprecher*innen: Franz Kafka: Robert Stadlober Erzähler: Nikolaus Kinsky Studio: medienwerk.at [www.franzkafka.at]
4 Minuten
An diesem Montag bekommt Kafka Besuch von seinem guten Freund Max Brod. Der Anlass ist kein guter: Kafka geht es sowohl gesundheitlich als auch mental immer schlechter. Er braucht die Stütze seiner engsten Freunde, zu denen neben Brod u. a. auch Oskar Baum und Felix Weltsch zählen. Sprecher*innen: Franz Kafka: Robert Stadlober Dora Diamant: Julia Franz Richter Erzähler: Nikolaus Kinsky Studio: medienwerk.at [www.franzkafka.at]
5 Minuten
An diesem Sonntag erhält Kafka Besuch von seinem Onkel Siegfried Löwy, zu dem er ein enges Verhältnis hat. In seiner Kindheit verbrachte Kafka die Sommerferien bei Löwy, einige Monate zuvor hatte ihn dieser in Berlin besucht und an das Sanatorium ›Wienerwald‹ verwiesen. Von nun an wird er Kafka öfter besuchen. Sprecher*innen: Franz Kafka: Robert Stadlober Erzähler: Nikolaus Kinsky Studio: medienwerk.at [www.franzkafka.at]
5 Minuten
Der Alltag im Sanatorium ist von Arztbesuchen und erzwungenen Mahlzeiten geprägt. Kafka ist meist niedergeschlagen, in seltenen Fällen aber auch übermütig. Sowohl Dora Diamant als auch Robert Klopstock sind ihm eine große Unterstützung. Sprecher*innen: Franz Kafka: Robert Stadlober Erzähler: Nikolaus Kinsky Studio: medienwerk.at [www.franzkafka.at]
6 Minuten
Es regnet etwas weniger, die Temperaturen sinken jedoch stark ab und liegen bei 6 bis 11 Grad. Bevor Kafka Dora Diamant kennenlernte, war er bereits dreimal verlobt. Nun plant er, Dora zu heiraten. Auch die Umgebung im Sanatorium drängt auf eine baldige Hochzeit. Kafka schreibt einen Brief an Doras streng gläubigen Vater. Eines steht fest: ohne dessen Segen wird er sie nicht heiraten. Sprecher*innen: Franz Kafka: Robert Stadlober Dora Diamant: Julia Franz Richter Erzähler: Nikolaus Kinsky Studio: medienwerk.at [www.franzkafka.at]
3 Minuten
In den ersten Tagen im Sanatorium war das Wetter kalt und nass. Den in den Prospekten angepriesenen Balkon mit der schönen Aussicht kann Kafka erst ab Mitte Mai so richtig nutzen, als das Wetter langsam besser wird und die Temperaturen steigen. Sprecher*innen: Franz Kafka: Robert Stadlober Dora Diamant: Julia Franz Richter Erzähler: Nikolaus Kinsky Studio: medienwerk.at [www.franzkafka.at]
4 Minuten
Vor seiner Erkrankung war Kafka sehr sportlich. So wanderte er viel und gerne, spielte Tennis und ritt. Kafka besaß ein eigenes Ruderboot und besuchte bereits als Kind die Schwimmschule. Daneben übte er das sogenannte »Müllern« aus, eine spezifische Art der Gymnastik. Dem geschwächten Kafka sind jetzt, im Sanatorium, sogar Spaziergänge zu anstrengend. Sprecher*innen: Franz Kafka: Robert Stadlober Erzähler: Nikolaus Kinsky Studio: medienwerk.at [www.franzkafka.at]
Kafkas letzte Tage

Kafkas letzte Tage

Aufenthalt im Sanatorium