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Kafkas letzte Tage Archiv

53 Episoden

Epilog

7 Minuten
Kafkas Freundinnen und Freunde blieben nach seinem Tod mit seiner Familie in Kontakt. Auch Dora, die noch einige Wochen bei seinen Eltern in Prag verbrachte, hielt den Briefverkehr mit den Kafkas aufrecht. Sprecher*innen: Franz Kafka: Robert Stadlober Dora Diamant: Julia Franz Richter Erzähler: Nikolaus Kinsky Studio: medienwerk.at [www.franzkafka.at]
6 Minuten
Nach Kafkas Tod reisten Kafkas Onkel Siegfried Löwy und sein Schwager Karl Hermann nach Kierling, um in bürokratischen Dingen zu helfen. Kafkas Leichnam wurde auf Doras Wunsch nach Prag überführt und dort am 11. Juni im Neuen Jüdischen Friedhof beigesetzt. Die Beerdigung war klein, es folgten zahlreiche Nachrufe. Sprecher*innen: Dora Diamant: Julia Franz Richter Erzähler: Nikolaus Kinsky Studio: medienwerk.at [www.franzkafka.at]
5 Minuten
Es ist meist trocken, nur vereinzelt gibt es Regenschauer. Es bleibt kühl, die Temperaturen steigen von morgendlichen 15 auf 19 Grad an. Um Franz Kafkas letzte Stunden ranken sich viele Gerüchte, etwa, dass er danach verlangt, in Ruhe sterben zu dürfen. Klar ist, dass zum Zeitpunkt seines Todes Dora Diamant und Robert Klopstock bei ihm sind. Sprecher*innen: Franz Kafka: Robert Stadlober Dora Diamant: Julia Franz Richter Erzähler: Nikolaus Kinsky Studio: medienwerk.at [www.franzkafka.at]
6 Minuten
Es regnet immer wieder leicht, ist aber warm, die Temperatur steigt deutlich über 20 Grad. An diesem 2. Juni schreibt Kafka seinen letzten und zugleich einen der längsten Briefe an seine Eltern. Am Ende muss Dora Kafkas Schreiben unterbrechen. Dieser Umstand und der Inhalt des Briefes bezeugen Kafkas Erschöpfung. Sprecher*innen: Franz Kafka: Robert Stadlober Dora Diamant: Julia Franz Richter Erzähler: Nikolaus Kinsky Studio: medienwerk.at [www.franzkafka.at]
5 Minuten
Der Juni beginnt trocken und sehr warm, die Tageshöchsttemperaturen liegen bei fast 27 Grad. Kafkas Leben neigt sich dem Ende zu. Unklar ist, ob er an diesem 1. Juni weiß, wie bald er sterben wird. In seinen bereits Jahre zuvor angefertigten Testamenten bittet er Max Brod, nach seinem Tod all seine unveröffentlichten Texte ausnahmslos zu verbrennen. Sprecher*innen: Franz Kafka: Robert Stadlober Erzähler: Nikolaus Kinsky Studio: medienwerk.at [www.franzkafka.at]
3 Minuten
Ende Mai geht es Franz Kafka immer schlechter. Er ist hoffnungslos, schmerzmittelabhängig und muss künstlich ernährt werden. Auf die ständigen Nachfragen ob seines Zustands von Seiten der Familie weiß Robert Klopstock keine befriedigende Antwort. Sprecher*innen: Franz Kafka: Robert Stadlober Erzähler: Nikolaus Kinsky Studio: medienwerk.at [www.franzkafka.at]
5 Minuten
Ein sonniger, trockener Tag, mit frühsommerlichen Temperaturen über 20 Grad. Kafka schrieb seine Träume jahrelang in Briefen oder Tagebüchern auf und zog die darin vorkommenden Motive für literarische Texte heran. Auch im Sanatorium träumt Kafka, notiert seine Träume und spricht über sie, zur literarischen Verwertung fehlt jetzt jedoch die Gelegenheit. Sprecher*innen: Franz Kafka: Robert Stadlober Dora Diamant: Julia Franz Richter Erzähler: Nikolaus Kinsky Studio: medienwerk.at [www.franzkafka.at]
5 Minuten
Dora Diamant, die bereits in Berlin für Kafka sorgte, kümmert sich mit großer Hingabe um den Todkranken. Auch ist sie diejenige, die in Kierling seine Belange organisiert – und Entscheidungen trifft. Sprecher*innen: Franz Kafka: Robert Stadlober Dora Diamant: Julia Franz Richter Erzähler: Nikolaus Kinsky Studio: medienwerk.at [www.franzkafka.at]
5 Minuten
In seiner letzten Lebenswoche erhält Kafka kaum noch Besuch, weder von Familie und Freunden, noch von den Wiener Spezialisten. Robert Klopstock übernimmt die alleinige ärztliche Betreuung, deren Ziel zu diesem Zeitpunkt nur noch Schmerzlinderung ist. Sprecher*innen: Franz Kafka: Robert Stadlober Erzähler: Nikolaus Kinsky Studio: medienwerk.at [www.franzkafka.at]
5 Minuten
Es regnet stark, bei Temperaturen zwischen 11 und 16 Grad. Am 27. Mai feiert Max Brod seinen 40. Geburtstag. Auch Kafka denkt daran und notiert den Tag in den Gesprächsblättern. Sprecher*innen: Franz Kafka: Robert Stadlober Erzähler: Nikolaus Kinsky Studio: medienwerk.at [www.franzkafka.at]
4 Minuten
Das Wetter hatte sich verschlechtert, bei starkem Regen erreichten die Temperaturen kaum mehr als 15 Grad. Ende Mai macht sich Verzweiflung in Kafka breit. Während in den Briefen an die Eltern noch gescherzt wird, zeugen vor allem die Gesprächsblätter von seiner Unsicherheit. Der Umstand, dass Kafka mittlerweile künstlich ernährt werden muss, verstärkt seine Sorgen. Sprecher*innen: Franz Kafka: Robert Stadlober Dora Diamant: Julia Franz Richter Erzähler: Nikolaus Kinsky Studio: medienwerk.at [www.franzkafka.at]
5 Minuten
In seinen letzten Tagen in Kierling denkt Kafka an manch alte Bekanntschaft, so auch an seine ehemalige Verlobte Felice Bauer. Davon zeugen einige Notizen aus den Gesprächsblättern. Sprecher*innen: Franz Kafka: Robert Stadlober Dora Diamant: Julia Franz Richter Erzähler: Nikolaus Kinsky Studio: medienwerk.at [www.franzkafka.at]
4 Minuten
Es ist ein warmer, sonniger Tag mit Temperaturen bis zu 23 Grad. Während Kafka Dora Diamant noch ein Jahr zuvor in Berlin regelmäßig laut vorlas, verlangt ihm das Lesen jetzt viel Kraft ab. Trotzdem hört er damit nicht auf: Wie immer liest er neben Büchern auch Zeitschriften sowie Zeitungen und erfreut sich an jedem Buchpaket. Sprecher*innen: Franz Kafka: Robert Stadlober Dora Diamant: Julia Franz Richter Erzähler: Nikolaus Kinsky Studio: medienwerk.at [www.franzkafka.at]
5 Minuten
Kafkas Verhältnis zu seiner Mutter war zwar von einzelnen Konflikten durchzogen, seine Tagebucheinträge und die vielen Briefe aus dem Sanatorium, sowohl von Kafka als auch von Dora Diamant und Robert Klopstock, zeugen jedoch von einer innigen Beziehung. Sprecher*innen: Franz Kafka: Robert Stadlober Dora Diamant: Julia Franz Richter Erzähler: Nikolaus Kinsky Studio: medienwerk.at [www.franzkafka.at]
4 Minuten
Kafkas Verhältnis zu seinem Vater war stets ambivalent. In seinem berühmten »Brief an den Vater« entwirft er diesen als tyrannisches Feindbild und auch in einer Schilderung an Felice Bauers Vater wird eine distanzierte familiäre Situation dargestellt. Die Briefe aus dem Sanatorium skizzieren ein gegensätzliches, vertrauteres Bild. Sprecher*innen: Franz Kafka: Robert Stadlober Dora Diamant: Julia Franz Richter Erzähler: Nikolaus Kinsky Studio: medienwerk.at [www.franzkafka.at]
Kafkas letzte Tage

Kafkas letzte Tage

Aufenthalt im Sanatorium