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SWR Kultur lesenswert - Literatur Archiv

900 Episoden
6 Minuten
Tove Ditlevsen nahm sich 1976 das Leben. „Vilhelms Zimmer“ liest sich wie eine Ankündigung dieses Freitods und wie ihr literarisches Vermächtnis. Die dänische Autorin verarbeitet darin ihre schwierige letzte Ehe. Ihre Übersetzerin Ursel Allenstein erklärt im Lesenswert-Gespräch, warum sie Tove Ditlevsen so verehrt und welche Hürden sie beim Übersetzen ihres Werkes überwinden muss.
7 Minuten
Die künstliche Intelligenz „Demandsens“ kann Bestseller voraussagen, noch bevor ein Buch überhaupt produziert wird. Was bedeutet das für den Literaturbetrieb? Thomas Montasser, Literaturagent aus München, sagt: „Demandsens kennt nur den literarischen Massengeschmack. Wenn wir nicht aufpassen, gibt es bald nur noch Einheitsbrei und alles, was neu ist, findet nicht mehr statt“.
4 Minuten
Der Medienfachmann Lutz Hachmeister hat eine Übersicht über rund einhundert Interviews mit Adolf Hitler aus den Jahren 1923 bis 1944 vorgelegt, der Titel: „Hitlers Interviews. Der Diktator und die Journalisten“. Nicht unbedingt neue Erkenntnisse für die Hitler-Forschung, aber wenig schmeichelhafte Einblicke in die Journalistenbranche. Rezension von Stefan Berkholz
4 Minuten
Der Filmemacher und Schriftsteller Alexander Kluge und der Maler und Bildhauer Anselm Kiefer treffen sich zum Dialog über die Kunst, sich selbst treu zu bleiben. Herausgekommen ist viel mehr als ein Buch – eine mediale Neuerfindung. Rezension von Simone Reber
4 Minuten
In seiner „Biographie“ der Ukraine erzählt der ukrainische Historiker Yaroslav Hrytsak die Geschichte seines Landes von der Wikingerzeit bis zur Gegenwart. Dabei verliert er den aktuellen Angriffskrieg Russlands gegen die Ukraine nie aus den Augen. Rezension von Judith Leister
4 Minuten
Helen ist Künstlerin und besitzt telekinetische Fähigkeiten. In ihrer griechischen Heimatstadt Egio lebt sie zusammen mit ihrem Partner Lenell, der sich mit der Untersuchung der tektonischen Aktivität in der Region beschäftigt. Das Leben der beiden ist voller Bruchstellen, Surrealem, inneren und äußeren Konflikten sowie Fragen wie: Ist es möglich, nur nach persönlicher Erfüllung zu streben? Und wofür soll man die eigenen Kräfte einsetzen – zumal wenn sie, wie in Helens Fall, sogar telekinetisch sind? Rezension von Jonathan Böhm
19 Minuten
Auf mehr als 1000 Seiten ein wilder Ritt durch die Geschichte und durch Geschichten. Es kommen vor: Das Velebit-Gebirge, in dem die „Winnetou“-Filme gedreht wurden, ein Partisanenkämpfer und ein verschwundener Psychiatrie-Patient.
15 Minuten
Ein Ich in einem abgeschlossenen Zimmer, das an die Decke starrt und dort eine Spinne erblickt, die zur Beobachterin und Begleiterin wird. Ein Szenario, das zunehmend dystopisch wird. Und ein Ich, dessen Position kunstvoll in der Schwebe bleibt.
4 Minuten
Wie kam es zu dem internationalen Netzwerk kleptokratischer Autokratien, die heute die freiheitliche westliche Weltordnung untergraben? Diese Frage stellt sich die Historikerin Anne Applebaum in ihrem fesselnden Buch „Die Achse der Autokraten“. Rezension von Jochen Rack
4 Minuten
Alte Eltern ist ein Thema, mit dem früher oder später die meisten von uns konfrontiert werden. Volker Kitz schildert sehr persönlich den Alltag mit seinem dementen Vater und hat damit einen wertvollen Begleiter für erwachsene Kinder geschrieben, die vor demselben Problem stehen. Rezension von Margrit Irgang
2 Minuten
Wenn der Herbst einbricht, darf es gerne eine mysteriöse Geschichte mit geheimnisvollen Charakteren sein. So wie Liz Nugents Thriller „Seltsame Sally Diamond“ über die kuriose Sally, die verdächtigt wird, ihren Stiefvater ermordet und im Müll entsorgt zu haben. Lesetipp von Katrin Ackermann
2 Minuten
Der Ire Colm Tóibín erzählt in „Der Zauberer“ das Leben von Thomas Mann als Roman. Ein besonderer Künstlerroman zur Einstimmung auf das Thomas-Mann-Jahr 2025. Lesetipp von Anja Brockert
2 Minuten
Mit „Angst vorm Fliegen“ wurde Erica Jong in den 70ern schlagartig berühmt. In Deutschland aber geriet ihr Roman etwas in Vergessenheit. Das ändert sich mit der neuen Übersetzung im Ecco Verlag, die SWR Kulturredakteurin Kristine Harthauer durch die kalten Herbstwochen tragen wird. Lesetipp von Kristine Harthauer
4 Minuten
Weltweit gibt es immer mehr Angebote von Buchhandlungen und Bibliotheken, bei denen Menschen zusammenkommen, um - jede und jeder für sich - eine Stunde lang konzentriert zu lesen. Auch in Heidelberg am Deutsch-Amerikanischen Institut (DAI) gibt es einen solchen „Silent Book Club“. Reportage von Marie-Dominique Wetzel
6 Minuten
Tote Frauen, sexuelle Ausbeutung, eine Gesellschaft ohne Gnade. Der erste Krimi des italienischen Autors Giorgio Scerbanenco zeigt die Schattenseiten des „Dolce Vita“ im Italien der 1960er Jahre. Rezension von Max Bauer
SWR Kultur lesenswert - Literatur

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Hier finden Sie die Beiträge aus den SWR Kultur Literatursendungen an einem Ort: Die SWR Bestenliste und die SWR Kultur lesenswert Sendungen Feature, Magazin, Kritik und Gespräch. Mit Buchtipps, Disku...