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SWR Kultur lesenswert - Literatur Archiv

900 Episoden
6 Minuten
In einer neuen Krimireihe wird der rasende Reporter Egon Erwin Kisch zum Kriminalreporter, der eigene Fälle löst. Ein Streifzug mit den Autoren der Reihe, Martin Becker und Tabea Soergel, durch das heutige Prag, in dem noch viele Spuren Kischs erkennbar sind. Reportage von Tino Dallmann
6 Minuten
Gail und Max sind seit zwanzig Jahren geschieden, aber die Hochzeit ihrer Tochter führt die beiden wieder in Baltimore zusammen. Die unfreiwillig miteinander verbrachten „Drei Tage im Juni“ werden Folgen haben – und Anne Tyler zeigt sich erneut als unübertreffliche Menschenbeobachterin. Rezension von Julia Schröder
2 Minuten
Ein lyrisches Biopic über Elvis Presley: Literaturkritiker Denis Scheck ist berührt von diesem Gedichtband über den „King“, seine Songs und sein Leben. Mit allen Registern des lyrischen Sprechens wird der Mensch Elvis Presley spürbar. Schecks persönliches Buch des Jahres.
6 Minuten
Ein Kunstraub in Boston, Agatha Christie und eine kurdische Familie in Rotterdam: Cemilie Sahin bringt sie im rasanten Roman „Kommando Ajax“. Rezension von Nina Wolf
7 Minuten
Hinreißend erzählt Lucy Fricke von einem verkrachten Filmregisseur, der seinem 50. Geburtstag auf keinen Fall feiern will. Aber mehrere vermeintlich zufällige Begegnungen führen ihn zu neuen Einsichten und tiefer Freundschaft. Am Ende wird dann doch gefeiert! Gespräch mit Christoph Schröder
6 Minuten
Zhadans neuer Gedichtband versammelt Texte aus den Monaten vor und nach dem 24. Februar 2022, als der völkerrechtswidrige russische Angriffskrieg gegen die gesamte Ukraine begann. Das Buch erinnert auch an die Menschen im Land, die jetzt den dritten Kriegswinter erleben müssen. „Vergesst uns nicht“, ruft Serhij Zhadan den Lesern zu, und die Gedichte geben der Bitte sprachmächtig Ausdruck. Rezension von Niels Beintker
4 Minuten
Nach dem globalen Kollaps findet eine junge Frau Zuflucht in einer streng hierarchischen Gemeinschaft. Der Schutz, den man ihr dort verspricht, hat einen hohen Preis: Unterwerfung, Gewalt, Sadismus und Missbrauch. In „Die Nichtswürdigen“ stellt sich Agustina Bazterrica die erschreckenden sozialen Folgen der Apokalypse vor. Rezension von Victoria Eglau
4 Minuten
Freiheit oder Bevormundung, notwendige Sprachkritik oder Geschichtsvergessenheit: Beim Begriff Political Correctness wetzen viele Leute ihre Messer. Es tobt ein regelrechter Kulturkampf. Mit ihrem Essay „Was ist und was soll Political Correctness“ wollen Jörn Knobloch und Christoph Sebastian Widdau zur Versachlichung beitragen. Rezension von Ulrich Rüdenauer
4 Minuten
Eine Kindheit im neunzehnten Jahrhundert beschreibt Molly MacCarthy in ihrer Erzählung „Kleine Fliegen der Gewissheit“, die 1924 erstmals erschien. Die Cousine von Virginia Woolf gehört zu den weniger bekannten Mitgliedern des berühmten Intellektuellenkreises der Bloomsbury Group. Die Erinnerungen an eine Kindheit im viktorianischen Zeitalter bringen eine vergangene Welt wieder zum Leuchten. Rezension von Claudia Fuchs
4 Minuten
Vincenzo Ceramis Debütroman „Ein ganz normaler Bürger“ aus dem Jahr 1976 erzählt die Geschichte von Giovanni Vivaldi, eines kleinen Beamten in einem römischen Ministerium, der sich für seinen Sohn einen sozialen Aufstieg erhofft. Doch anstelle eines Aufstiegs ereilt ihn der Verfall in unentrinnbarer Konsequenz. Rezension von Beate Tröger
55 Minuten
Mit guten Büchern kann man die Krisen und Brüche der politischen Welt für ein paar Stunden ausblenden - und das Lesenswert Magazin hat die passenden Tipps dafür.
6 Minuten
Liebe, Eifersucht, Verrat, Tabubruch – „Die Rose von Nishapur“ hat alles was eine fatale Beziehungsgeschichte ausmacht. Der neue Roman von Amir Hassan Cheheltan führt ins Innere einer Familie ins heutige Teheran und zeigt wie aktuell historische Themen sind. Rezension von Cornelia Zetzsche
6 Minuten
Eine lebenslustige junge Frau, die von der Staatssicherheit als Agentin angeworben wird: Clemens Böckmanns preisgekröntes Debüt „Was du kriegen kannst“ führt in die dumpfe Atmosphäre der DDR und in ein Leben, in dem Täter und Opfer schwer zu unterscheiden sind. Rezension von Christoph Schröder
5 Minuten
Joachim Meyerhoffs sechster Teil seiner Erinnerungsgeschichten. Es geht von Berlin an die Ostsee, wo er nach seinem Schlaganfall und einigen Krisen, wieder zurück ins Leben findet. Der eigentliche Star des Buches ist die äußerst vitale Mutter. Und wie immer bei Meyerhoff liegen Tragik und Komik dicht beieinander. Rezension von Ulrich Sonnenschein
6 Minuten
Im Januar 1961 begann der Unabhängigkeitskrieg, mit dem sich die Angolaner vom Kolonialismus befreiten. Die Portugiesen dagegen machten sich schuldig und verloren die letzten Zeichen nationaler Größe. Drei von ihnen, die Tochter eines Plantagenbesitzers, ein Offizier und ein Beamter erinnern sich an den Glanz und die Grausamkeiten ihrer kolonialen Existenz. Rezension von Eberhard Falcke
SWR Kultur lesenswert - Literatur

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Hier finden Sie die Beiträge aus den SWR Kultur Literatursendungen an einem Ort: Die SWR Bestenliste und die SWR Kultur lesenswert Sendungen Feature, Magazin, Kritik und Gespräch. Mit Buchtipps, Disku...