SWR Kultur lesenswert - Literatur Archiv
904 Episoden
4 Minuten
Annette Pehnt verzichtet in ihrem Erzählband „Einen Vulkan besteigen“ auf schmückendes Beiwerk. Sie erzählt „minimale Geschichten“ aus dem Alltag von Menschen, die vom Leben gebeutelt sind und versuchen, irgendwie zurecht zu kommen. Rezension von Holger Heimann
55 Minuten
Neue Romane und ein Gespräch über Literatur als Wettbewerb mit Arnold Maxwill. Und: Schreiben nach dem 7. Oktober als Thema beim Internationalen Literaturfestival Berlin.
7 Minuten
In seinem Opus Magnum „Wie konnte das geschehen? Deutschland 1933 bis 1945“ geht Götz Aly der Frage nach, wie es gelang, die stets prekäre Einheit von Volk und Führung so lange zu wahren. Brillant analysiert er Herrschaftstechniken, die auch heute gebräuchlich sind. Rezension von Holger Heimann
7 Minuten
Ein Assistenzarzt, eine junge Frau und ihr Ex-Freund: T.C. Boyle erzählt in „No Way Home“ eine toxische Dreiecksgeschichte. Literaturkritiker Christoph Schröder über den neuen Roman.
6 Minuten
Tanja Paar verwebt in ihrem Roman „Am Semmering" persönliche Familien- mit österreichischer Zeitgeschichte: ein facettenreiches Zeitbild zwischen Bergidylle, Eisenbahneralltag und den politischen Umbrüchen der 1930er-Jahre. Rezension von Günter Kaindlsdorfer
7 Minuten
Warum verzichten Autoren wie Peter Handke und Ralf Rothmann auf den Deutschen Buchpreis? Literaturwissenschaftler Arnold Maxwill über Zirkus, Solidarität und Kritik am Preis.
6 Minuten
Auf der Bühne des Internationalen Literaturfestivals in Berlin ging es nicht nur um Bücher, sondern um Existenzfragen: Wie schreibt man weiter nach dem 7. Oktober? Zwischen Boykottaufrufen und Angst vor Sprachlosigkeit sprach die israelische Autorin Ayelet Gundar-Goshen darüber, warum Worte heute gefährlicher – und zugleich notwendiger – sind denn je.
4 Minuten
Können Tiere den Tod verstehen, gar trauern? Unsere Empathie, glaubt Susanna Monsó, sagt mehr über uns aus als darüber, was Tiere tatsächlich empfinden. Die spanische Philosophin glaubt zu wissen, was den Tod im Tierreich auszeichnet und was wir von Beutelratten lernen können. Rezension von Oliver Pfohlmann
4 Minuten
Keru und Nate sind seit fünf Jahren verheiratet und machen Urlaub am Cape Cod: Ihre Eltern sind in China geboren, seine in North Carolina. Als beide nacheinander zu Besuch kommen, ist es mit der Entspannung vorbei.
4 Minuten
Im Frühsommer 2025 stand die österreichische Schriftstellerin Gertraud Klemm im Zentrum einer „Cancel-Culture-Affäre“. Jetzt legt die Autorin eine Programmschrift vor, in der sie mit dem Patriarchat ebenso abrechnet wie mit einem allzu „verkopften“ Feminismus. Rezension von Günter Kaindlstorfer
4 Minuten
Noch nach dem Zweiten Weltkrieg wirkten Angst und Schrecken vielfach fort. Von einer Familie im Ausnahmezustand der transgenerationalen Traumatisierung erzählt Lina Schwenk in "Blinde Geister". Rezension von Eberhard Falcke
7 Minuten
22 Jahre alt ist der Schweizer Nelio Biedermann. In seinem großartigen Roman „Lázár“ erzählt er die Geschichte einer ungarischen Adelsfamilie. Es ist die Geschichte seiner Vorfahren. Rezension von Christoph Schröder
55 Minuten
Zwischen Kult und Shitstorm - Rilke offenbart seine künstlerische Seite, zwei Titel von der Longlist zum Deutschen Buchpreis könnten unterschiedlicher nicht sein und um Caroline Wahl tobt ein heftiger Shitstorm.
9 Minuten
Dass der Dichter Rainer Maria Rilke kunstvoll mit Worten umzugehen verstand, ist bekannt. Dass er zugleich ein Talent zum Malen hatte, zeigt der neue Band „Rilke zeichnet“ mit überwiegend unbekannten Bildern des Autors. Die Zeichnungen wurden im Deutschen Literaturarchiv in Marbach gesichtet, das 2022 das Familienarchiv Rilkes aus Gernsbach erhalten hat. Rilke, der schon seit früher Kindheit im Zeichnen geschult wurde, zeigt zwar keinen eigenen Stil, aber dennoch eine bemerkenswerte Fähigkeit im Malen. Über das Sehen-Lernen, das genaue Wahrnehmen seiner Umgebung, entwickelte er sich zum Wortkünstler. Und Rilke konnte sogar Comics. Bericht von Silke Arning
10 Minuten
Wie Sprache und Kriegstraumata sich schmerzhaft in einen Körper einschreiben können, davon erzählt Jehona Kicaj berührend in ihrem Debütroman „ë“.
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Hier finden Sie die Beiträge aus den SWR Kultur Literatursendungen an einem Ort: Die SWR Bestenliste und die SWR Kultur lesenswert Sendungen Feature, Magazin, Kritik und Gespräch. Mit Buchtipps, Disku...