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SWR Kultur lesenswert - Literatur Archiv

904 Episoden
4 Minuten
Moralische Debatten sind häufig hitzig, oftmals anstrengend, aber meistens lohnend. Denn darin erfahren wir nicht nur etwas über die Gegenseite, sondern auch über uns selbst. In ihrem Buch zeigt Anne Rabe, wie wichtig es gerade jetzt ist, angesichts der gesellschaftlichen Polarisierung eine breite Debatte über unser moralisches Selbstverständnis zu führen. Rezension von Leander Scholz
4 Minuten
In einer nahen Zukunft findet ein stummer Machtkampf statt. In der Natur wächst alles doppelt so schnell, Menschen werden zu Hybridwesen: halb pflanzlich, halb menschlich. Der spekulative Comic "Grün" von Patrick Lacan und Marion Besançon. Rezension von Silke Merten
4 Minuten
Der Anthropologe David Graeber starb im September 2020 im Alter von 59 Jahren. Als sein „Vermächtnis“ kündigt Klett-Cotta nun eine Sammlung von 18 Texten aus den Jahren 2000 bis 2019 an. Alle Themen seines Werks sind darin enthalten: Antikapitalismus, soziale Ungleichheit, radikale Demokratie, Anarchie, Freiheit. Rezension von Stefan Berkholz
4 Minuten
Der Erzählband „Das gute Übel“ der Argentinierin Samanta Schweblin erstaunt, verstört, erschüttert. Zunächst beschreibt die Autorin scheinbar harmlose Alltagssituationen, doch die nehmen dann irgendwann eine dramatische, manchmal fantastische Wende. Rezension von Eva Karnofsky
4 Minuten
Bäume sind keineswegs stumm. Da sie sich nicht bewegen können, sprechen mit ihrer Umgebung, indem sie Duftstoffe aussenden. Sie beeinflussen Pflanzen und Tiere, prägen das Klima. Und wir nutzen sie vielfältig: als Bauholz, Energieproduzent, Obstlieferant. Rezension von Johannes Kaiser
4 Minuten
Eine Biologin auf einer abgelegenen Forschungsstation im äußersten Osten Russlands, ein großer See, winzige Algen und Millionen von laichenden Lachsen: Sophia Klink erzählt in ihrem Debütroman von einer Natur, die auf menschliche Hilfe angewiesen zu sein scheint. Rezension von Julia Schröder
17 Minuten
1950 wurden die Juden aus dem Irak vertrieben. Davon erzählt Usama Al Shahmani in seinem Roman „In der Tiefe des Tigris schläft ein Lied“. Historisch und doch ganz gegenwärtig. Das Gespräch führte Katharina Borchardt
8 Minuten
Letztes Jahr eröffnete Nirit Sommerfeld das Chemnitzer Café „Julius im Schocken“. Es befindet sich im heutigen Museum für Archäologie. Das Café ist ihrem Großvater Julius gewidmet, der in Chemnitz ein Tuchwarengeschäft führte, bevor er von den Nazis ins KZ Sachsenhausen deportiert wurde. Enkelin Nirit Sommerfeld hat mit „Beduinenmilch“ nun auch einen Roman geschrieben, der an ihre Familiengeschichte angelehnt ist. Ein Besuch im Café der Chemnitzer Autorin. Reportage von Karoline Knappe
5 Minuten
England im Jahr 2119. Literaturwissenschaftler Tom forscht zur Literatur der Jahre 1990-2030. In Ian McEwans neuem Roman „Was wir wissen können“ nimmt die Zukunft uns in den Blick. Rezension von Bettina Baltschev 24. September 2025
15 Minuten
Zwei Holländerinnen verschwinden 2014 im Dschungel von Panama. Nun geht eine Theatergruppe ihren Weg nach. Dorothee Elmigers Roman ist für den Deutschen Buchpreis nominiert. Das Gespräch führte Katharina Borchardt
5 Minuten
Comic-Erzähler von den Philippinen mögen den Genre-Mix. In „Strange Natives“ zum Beispiel lässt das Autorenduo Paolo Herras und Jerico Marte eine Frau mit übersinnlichen Fähigkeiten in die Geschichte des Landes eintauchen. Rezension von Paolo Herras & Jerico Marte
59 Minuten
Heute ist Usama Al Shahmani zu Gast. In seinem neuen Roman erzählt er die Geschichte der Juden im Irak. Außerdem besuchen wir ein Café und schauen mit Ian McEwan in die Zukunft.
4 Minuten
Warten, bis neue Regierungen die Probleme der Welt lösen? Nicht unbedingt: Einzelne Persönlichkeiten und Basisbewegungen können etwas bewegen, wenn es gegen Umweltzerstörung und soziale Ungerechtigkeit geht, meint Kathrin Hartmann. Die Journalistin hat überall auf der Welt Beispiele dafür gesammelt. Rezension von Gerhard Klas
4 Minuten
Der Krieg in der Ukraine ist die Fortsetzung einer noch viel älteren Gewaltgeschichte: Davon handelt Sergej Lebedews neuer, hochpoetischer und hochpolitischer Roman „Die Beschützerin“, der vier in die unheilvolle Geschichte verstrickte Figuren zum Sprechen bringt. Rezension von Ulrich Rüdenauer
4 Minuten
In ihrem Essay „Arbeiten“ untersucht Heike Geißler die allgegenwärtige Präsenz von Arbeit in unserem Leben – nicht nur als ökonomische Notwendigkeit, sondern als Strukturprinzip unserer Zeit, unserer Sprache, unserer Wahrnehmung. Entstanden ist ein vielstimmiger, literarisch präziser Text, der persönliche Beobachtungen mit gesellschaftlicher Analyse verbindet und mit seiner aufmerksamen poetischen Sprache beeindruckt. Rezension von Leander Berger
SWR Kultur lesenswert - Literatur

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Hier finden Sie die Beiträge aus den SWR Kultur Literatursendungen an einem Ort: Die SWR Bestenliste und die SWR Kultur lesenswert Sendungen Feature, Magazin, Kritik und Gespräch. Mit Buchtipps, Disku...