Horch amol - Der Lokalpolitik-Podcast Archiv
245 Episoden
38 Minuten
Fränkisches Monaco, die 200-Meilen von Nürnberg, der Norisring: Das größte Motorsport-Event in der Nürnberger Metropolregion hat viele Namen. Vom 5. bis 7. Juli gastiert die DTM wieder an der Traditionsstrecke am ehemaligen Reichsparteitagsgelände. Für den Chefredakteur der Nürnberger Nachrichten Michael Husarek und VNP-Volontär Lukas G. Schlapp ein Grund zum Streiten. Denn: Das Norisring-Rennen ist viel diskutiert. Ist das Rennen reine Ressourcenverschwendung? Sollten bald Elektroautos die Rennboliden mit Verbrennermotor ersetzen? Oder wird fränkischen Motorsportfans nur ihr Lieblingswochenende weggenommen? Über diese Fragen diskutieren Husarek und Schlapp in der zweiten Folge von Bratwurst mit Chili. __ Ihr habt ein Aufregerthema für die nächste Woche? Schreibt einfach eine Mail an Lukas: lukas.schlapp@vnp.de
41 Minuten
Der Bundeswehr fehlt es an Berufssoldaten und Reservisten. Kommt deshalb die Wehrpflicht zurück? Michael Husarek, Chefredakteur der Nürnberger Nachrichten, und VNP-Volontär, Lukas G. Schlapp, streiten in der ersten Folge von "Bratwurst mit Chili" darüber, ob das überhaupt gut wäre. Denn: Verteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) hat vergangene Woche erstmals seine Pläne für den neuen Wehrdienst vorgestellt. Wie viele Soldatinnen und Soldaten braucht Deutschland? Und sollen auch Frauen zum Dienst an der Waffe verpflichtet werden? Darüber diskutieren Husarek und Schlapp und klären gleichzeitig die Frage, ob sie sich im Podcast duzen oder siezen sollen. __ Ihr habt ein Aufregerthema für die nächste Woche? Schreibt einfach eine Mail an Lukas: lukas.schlapp@vnp.de
52 Minuten
Nach 241 Folgen ist Schluss. Der Podcast „Horch amol“ schweigt ab jetzt für immer. Der Grund dafür ist ebenso banal wie trivial: Matthias Oberth wechselt in die passive Phase der Altersteilzeit und passiv bedeutet in diesem Fall, er geht auch in den Schweigemodus über. Michael Husarek muss aber weitermachen. Warum und wie, das wird in der letzten Folge verraten.
49 Minuten
Peter Daniel Forster ist einer von nur zwei hauptamtlich tätigen Bezirkstagspräsidenten in Bayern. Sein Salär von 10.800 Euro hat viel Kritik hervorgerufen. Doch Forster will bei der Fülle der Aufgaben, seine ganze Arbeitskraft für den Bezirk aufbringen und nicht in den „Interessenskonflikt verschiedener Ämter“ geraten. Überraschend ist es allemal, wo überall der Bezirk Mittelfranken unterstützend tätig ist, ohne dass das auf den ersten Blick erkennbar wäre.
42 Minuten
Es ist kompliziert. So viel steht auch für Katja Hessel fest. Die parlamentarische Staatssekretärin im Bundesfinanzministerium und FDP-Bundestagsabgeordnete erlebt derzeit hautnah, was es bedeutet, mal auf die Schnelle 17 Milliarden Euro aufzutreiben oder einzusparen zu müssen, um den Bundeshaushalt 2024 auf die Reihe zu bringen. Katja Hessel spricht von „grundsätzlichen Projekten“, die jetzt auf dem Prüfstand stehen und sagt, dass Deutschland kein Einnahmeproblem hat.
40 Minuten
Es gehört eine ordentliche Portion Optimismus dazu, wenn man angesichts der 8,6 Prozent Stimmenanteil bei der bayerischen Landtagswahl die Sozialdemokraten aus dem Tief holen will. Nasser Ahmed ist ein unerschütterlicher Optimist und zugleich Nürnbergs SPD-Vorsitzender sowie Vize-Generalsekretär der bayerischen SPD. Er will, dass seine Partei wieder als „Kümmerer“ wahrgenommen wird und sich für eine stärkere Entlastung des Mittelstands einsetzt.
44 Minuten
Im bayerischen Landtag gehört Felix Locke mit seinen 35 Jahren zu einer neuen Generation von Politikern und innerhalb der Freien Wähler steht er für sachbezogen Arbeitsweise. Auf der politischen Karriereleiter ging es für den in Lauf beheimateten Locke gleich steil nach oben und er wurde zum parlamentarischen Geschäftsführer seiner Landtagsfraktion bestimmt. Bei der Frage nach den Schwerpunkten seiner politischen Arbeit, nennt er unter anderem den Umwelt- und Klimaschutz, was auf den ersten Blick überrascht. Und in der Abgrenzung zur CSU schlägt Locke selbstbewusste Töne an.
33 Minuten
Seit mehr als drei Jahrzehnten berichtet Roland Englisch für die Nürnberger Nachrichten aus München und hat in der Landespolitik schon so manche Überraschung erlebt. Eine solche blieb nach seiner Ansicht am vergangenen Sonntag aus. Dennoch sind es die Nuancen, die das Wahlergebnis durchaus zu einem Besonderen machen. Die Spannbreite der Gefühle bei den Parteien geht jedoch weit darüber hinaus. Von Himmel hoch jauchzend bis zu Tode betrübt ist alles enthalten.
40 Minuten
Wenn die CSU bei der Landtagswahl am Sonntag tatsächlich „nur“ 36 Prozent der Wählerstimmen einfahren würde, wäre es das zweitschlechteste Wahlergebnis bei einer Landtagswahl seit ihrem Bestehen. Für den Politikwissenschaftler Heinrich Oberreuter ist dies aber lediglich die Ankunft der Partei „in der Normalwelt“. Eine Rückkehr einzelner Parteien in Richtung 50 Prozent der Wählerstimmen hält er für unwahrscheinlich. Vielmehr erwartet er für die Zukunft das Entstehen von Parteien, die stark auf die Interessen von einzelnen Gruppierungen eingehen.
43 Minuten
Vor dem letzten Winter gab es Warnungen vor einem Strom-Black-Out und einem Zusammenbruch der Gasversorgung. Dazu kamen explodierende Energiepreise. In diesem Jahr ist die Situation deutlich entspannter. Maik Render, Vorstand des örtlichen Energieversorgers N-ergie, sieht auch keinen Grund zur Panik. Dennoch bleibt Energiesparen das Gebot der Stunde. Was die Energiepreisentwicklung betrifft, sieht er gar einen Trend, zu fallenden Preisen.
47 Minuten
Wenn am 1. Januar 2024 das Verbreitungsgebiet des Verkehrsverbunds Großraum Nürnberg (VGN) um weitere sechs Landkreise und zwei kreisfreie Städte wächst, ist das für VGN-Geschäftsführerin Anja Steidl nur einer von vielen Schritten hin zum Mobilitäts- und Umweltverbund. Dazu gehört auch das Ziel der Fahrgaststeigerung um 40 Prozent bis 2030, das mit Maßnahmen wie besserer Taktung oder einer Digitalisierungsinitiative erreicht werden soll. Dazu gehört unter anderem das Leuchtturmprojekt "egon".
41 Minuten
Wer Oliver Tissot für eine Firmenfeier bucht, der muss als Vorgesetzter auch über sich selbst lachen können. Ein Tissotsches Prinzip ist nämlich, dass er sich vornehmlich jene Menschen im Saal vorknöpft, die an der Spitze des Unternehmens stehen. Dabei ist er kein Haudrauf, sondern verfügt über Fingerspitzengefühl, Empathie und Menschenliebe. Für ihn ist Humor ein „Überdruckventil“ was nicht nur im Podcast zum Ausdruck kommt, sondern ebenso eben erschienen Buch „Warum Chefs immer recht haben und Mitarbeiter nicht mitdenken sollten“.
46 Minuten
Die Machbarkeitsstudie liegt vor und der Nürnberger Stadtrat hat sich bereits einstimmig auf die Weiterverfolgung einer der vorgestellten Varianten geeinigt. Bürgermeister Christian Vogel und der kaufmännische Vorstand des 1. FC Nürnberg, Niels Rossow, sind davon überzeugt, dass damit ein großer Schritt in Richtung Realisierung getan wurde. Offen ist allerdings die Finanzierung des auf rund 200 Millionen Euro Kosten geschätzten Projekts. Doch auch hier haben Vogel und Rossow schon konkrete Überlegungen angestellt.
47 Minuten
Martin Huber ist CSU-Generalsekretär und sagt von sich selbst, dass er „nicht auf Krawall gebürstet“ ist. Gegenüber den Grünen, der Ampelregierung oder die AfD versteht er es trotzdem, kräftig auszuteilen. Gleichzeitig weißt er auf die vielen Erfolge im Freistaat Bayern hin und sieht die Staatsregierung weder beim Ausbau der erneuerbaren Energien, die Realisierung von Stromtrassen oder beim Wohnungsbau um Hintertreffen.
44 Minuten
Prof. Manfred Güllner hat eine klare Meinung zur AfD und sagt, es sei ein „schwerere Fehler die AfD so zu behandeln, als wäre sie eine demokratische Partei". Die teilweise hohen Umfrage- und Wahlergebnisse dürften nicht darüber hinwegtäuschen, dass nur eine Minderheit mit den Zielen übereinstimmt, so Güllner. CDU/CSU, SPD, Grünen und der FDP empfiehlt der Meinungsforscher, sich – neben der Abgrenzung zur AfD – um die Belange der Nichtwähler zu kümmern. Diese Gruppe fühle sich von der Politik nicht beachtet, habe aber auch kein Interesse die AfD zu unterstützen. Für die Landtagswahl in Bayern kann er nicht erkennen, wie die Opposition der derzeit regierenden Koalition aus CSU und Freien Wählern den Wahlsieg noch streitig machen könnte.