In dieser Folge von Tapetenwechsel wird es ungemütlich, aber hochspannend: Thomas berichtet direkt von einem massiven Fäkalschaden in einer geräumten Zahnarztpraxis. Ausgerüstet mit Mundschutz, Handschuhen und Desinfektionsmittel – ganz im Stil eines Tatortreinigers – nimmt er uns mit an den Ort des Geschehens, wo nicht nur ein extremer Geruch, sondern auch Insekten auf ihn warteten.
Die Analyse: Kernbohrung statt blinder Zerstörung Bevor unüberlegt Böden herausgerissen werden, muss zunächst sichergestellt sein, dass die Ursache des Schadens durch einen Fachbetrieb, wie einen Installateur, behoben wurde. Während nasser Gipskarton, der Feuchtigkeit wie ein Schwamm nach oben saugt, meist unkompliziert im unteren Bereich abgeschnitten und ersetzt werden kann, stellt der Estrich eine viel größere Herausforderung dar. Thomas erklärt den forensischen Ansatz: Durch eine Kernbohrung werden Proben von Bodenbelag, Spachtel, Estrich und Dämmschicht entnommen. Diese gehen im Tatort-Stil an einen Mikrobiologen, der das Material auf Schadstoffe wie Asbest und gefährliche Fäkalkeime untersucht.
Mehr erfährst du in der Folge.
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