Dimensionen Archiv
92 Episoden
25 Minuten
Migration ins Königreich
Im Königreich Marokko sind nach wie vor tausende Flüchtende und Migranten blockiert, viele von ihnen kommen aus Ländern südlich der Sahara. Sie fliehen vor Krieg und Diktatur, ökonomischer Misere, familiären Zwängen oder Klimaveränderung. Vor allem die soziale Situation der Geflüchteten aus der Bürgerkriegsregion Darfour im Sudan ist alarmierend. Vor 20 Jahren begann Emmanuel Mbolela, ein Schriftsteller aus der Demokratischen Republik Kongo, der aus politischen Gründen sein Land verlassen musste und in Marokko strandete, eine Selbsthilfeorganisation für Geflüchtete aufzubauen. Seither besteht eine Reihe von Initiativen, die das Leid der Geflüchteten in Marokko lindern. Mit ihren Aktionen ist es ihnen sogar gelungen, die Migrationspolitik des Königreichs zu beeinflussen. - Eine Eigenproduktion des ORF, gesendet in Ö1 am 02. 06. 2026.
Gestaltung: Alexander Behr
Im Königreich Marokko sind nach wie vor tausende Flüchtende und Migranten blockiert, viele von ihnen kommen aus Ländern südlich der Sahara. Sie fliehen vor Krieg und Diktatur, ökonomischer Misere, familiären Zwängen oder Klimaveränderung. Vor allem die soziale Situation der Geflüchteten aus der Bürgerkriegsregion Darfour im Sudan ist alarmierend. Vor 20 Jahren begann Emmanuel Mbolela, ein Schriftsteller aus der Demokratischen Republik Kongo, der aus politischen Gründen sein Land verlassen musste und in Marokko strandete, eine Selbsthilfeorganisation für Geflüchtete aufzubauen. Seither besteht eine Reihe von Initiativen, die das Leid der Geflüchteten in Marokko lindern. Mit ihren Aktionen ist es ihnen sogar gelungen, die Migrationspolitik des Königreichs zu beeinflussen. - Eine Eigenproduktion des ORF, gesendet in Ö1 am 02. 06. 2026.
Gestaltung: Alexander Behr
25 Minuten
Sozialproteste im Königreich
In Marokko demonstrierten vergangenen Herbst vorwiegend junge Menschen für eine Verbesserung des Bildungs- und des Gesundheitssystems sowie gegen die Korruption im Land. "GenZ 212" nennt sich die größte Protestwelle seit dem "arabischen Frühling"; "212" steht für die Telefonvorwahl des Landes. Ihr Hauptkritikpunkt: Während das Land Milliarden für die Austragung des Afrika-Cups und die Fußball-WM 2030 in die Hand nimmt, liegt das Sozialwesen im Argen. Im Zuge der Demonstrationen kam zu Todesfällen und Verhaftungen. Während die Protestwelle weitgehend abgeklungen ist, scheinen die grundlegenden sozialen Probleme in Marokko keineswegs gelöst. - Eine Eigenproduktion des ORF, gesendet in Ö1 am 01. 06. 2026.
Gestaltung: Alexander Behr
In Marokko demonstrierten vergangenen Herbst vorwiegend junge Menschen für eine Verbesserung des Bildungs- und des Gesundheitssystems sowie gegen die Korruption im Land. "GenZ 212" nennt sich die größte Protestwelle seit dem "arabischen Frühling"; "212" steht für die Telefonvorwahl des Landes. Ihr Hauptkritikpunkt: Während das Land Milliarden für die Austragung des Afrika-Cups und die Fußball-WM 2030 in die Hand nimmt, liegt das Sozialwesen im Argen. Im Zuge der Demonstrationen kam zu Todesfällen und Verhaftungen. Während die Protestwelle weitgehend abgeklungen ist, scheinen die grundlegenden sozialen Probleme in Marokko keineswegs gelöst. - Eine Eigenproduktion des ORF, gesendet in Ö1 am 01. 06. 2026.
Gestaltung: Alexander Behr
25 Minuten
Open Space: die Diskussion
In Wien demonstrierten gestern tausende Menschen gegen die geplanten Kürzungen des Uni-Budgets. Wie hoch diese genau ausfallen werden, ist derzeit unklar. Wissenschaftsministerin Eva-Maria Holzleitner hat die Entscheidung auf Herbst verschoben. Kolportiert wird eine Milliarde Euro im Rahmen des gerade laufenden Dreijahreshaushalts. Über die möglichen Konsequenzen für die Hochschulen und den Wissenschaftsstandort Österreich diskutieren:
Markus Müller, Rektor der Medizinischen Universität Wien und Vizepräsident der Universitätenkonferenz
Elmar Pichl, langjähriger Leiter der Sektion "Universitäten und Fachhochschulen" im Wissenschaftsministerium
Cornelia Dlabaja, Soziologin und Kulturwissenschaftlerin, Netzwerk Unterbau Wissenschaft
Moderation: Daphne Hruby
In Wien demonstrierten gestern tausende Menschen gegen die geplanten Kürzungen des Uni-Budgets. Wie hoch diese genau ausfallen werden, ist derzeit unklar. Wissenschaftsministerin Eva-Maria Holzleitner hat die Entscheidung auf Herbst verschoben. Kolportiert wird eine Milliarde Euro im Rahmen des gerade laufenden Dreijahreshaushalts. Über die möglichen Konsequenzen für die Hochschulen und den Wissenschaftsstandort Österreich diskutieren:
Markus Müller, Rektor der Medizinischen Universität Wien und Vizepräsident der Universitätenkonferenz
Elmar Pichl, langjähriger Leiter der Sektion "Universitäten und Fachhochschulen" im Wissenschaftsministerium
Cornelia Dlabaja, Soziologin und Kulturwissenschaftlerin, Netzwerk Unterbau Wissenschaft
Moderation: Daphne Hruby
25 Minuten
Seit Jahrzehnten hat die Weltgemeinschaft das deklarierte Ziel, weniger Treibhausgase in die Atmospähre auszustoßen. Aber noch nie war die CO2-Konzentration so hoch wie derzeit. Ein Weg, mit dem man weniger CO2 erreichen möchte, ist der Handel mit CO2-Zertifikaten. Die Idee: Wer Treibhausgase ausstößt, muss für jede Tonne ein Zertifikat vorweisen, das wiederum einen bestimmten Preis hat. Neben staatlichen Emissionshandelssystemen, die in Teil 1 dieser zweiteiligen Reihe behandelt werden, gibt es auch einen Markt an privaten CO2-Zertifikaten: Privatpersonen und Firmen kaufen Zertifikate von Klimaschutzprojekten, um ihre eigene Treibhausgasbilanz zu verbessern, doch diese Zertifikate halten oft nicht, was sie versprechen. Das kann auch Konsequenzen für die Klimapolitik haben, wenn private CO2-Zertifikate in staatlichen Handelssystemen oder Klimazielen anerkannt werden. - Eine Eigenproduktion des ORF, gesendet in Ö1 am 27. 05. 2026.
Gestaltung: Katharina Gruber und Juliane Nagiller
Gestaltung: Katharina Gruber und Juliane Nagiller
25 Minuten
Seit Jahrzehnten hat die Weltgemeinschaft das deklarierte Ziel, weniger Treibhausgase in die Atmosphäre zu entlassen. Ein Vorhaben, das bisher gescheitert ist. Noch nie war die CO2-Konzentration so hoch wie derzeit. Seit gut 20 Jahren ist das Europäische Emissionshandelssystem das wichtigste Klimaschutzinstrument der EU. Ziel ist es, die Treibhausgase der EU, Islands, Norwegens und Liechtensteins dauerhaft zu senken. Dafür werden an die Energiewirtschaft und an Industrien, die viel CO2 und andere Treibhausgase ausstoßen, Zertifikate ausgegeben, die bei erfolgreicher CO2-Reduktion an andere verkauft werden können. Gleichzeitig werden die Gesamtmenge an Zertifikaten und damit die legalen Emissionen immer weiter gesenkt. Neben der EU haben mittlerweile Australien, China und bald auch Indien so ein System. Wie funktionieren die staatlichen Emissionshandelssysteme? - Eine Eigenproduktion des ORF, gesendet in Ö1 am 26. 05. 2026.
Gestaltung: Katharina Gruber und Juliane Nagiller
Gestaltung: Katharina Gruber und Juliane Nagiller
25 Minuten
Dem Milieu der sogenannten "Staatsverweigerer" sind sowohl Gruppierungen mit Namen wie "Selbstverwalter:innen", "One People's Public Trust", "Reichsbürger" und "Staatenbund Österreich" wie auch Einzelpersonen zuzurechnen. Gemeinsam ist ihnen die Ablehnung des Rechtsstaates und seiner Institutionen. Dabei bedienen sie sich rechtsstaatlicher Grundrechte, wie beispielsweise der Möglichkeit des Einspruchs, um Verwaltungsverfahren bewusst zu behindern. Angehörige solcher Vereinigungen versuchen auch parallelstaatliche autoritäre Strukturen aufzubauen. Kennzeichnend dabei ist eine starke Ideologisierung revisionistischer, verschwörungstheoretischer und auch antisemitischer Prägung. Als Kommunikationsmittel dienen weitgehend die sozialen Medien. - Eine Eigenproduktion des ORF, gesendet in Ö1 am 20. 05. 2026.
Gestaltung: Rosemarie Burgstaller
Gestaltung: Rosemarie Burgstaller
25 Minuten
Neue Ansätze und Therapien
Cholesterin ist ein lebenswichtiger Stoff, der vom Körper selbst produziert wird - doch ein Zuviel davon im Blut schädigt die Gefäße und erhöht die Gefahr für Herzinfarkt oder Schlaganfall. Sie soll durch kombinierte Therapieansätzen gesenkt werden. Dazu zählen nicht nur neue Medikamente, sondern auch Injektionen, die einen körpereigenen "Schalter" blockieren - mit dem Effekt, dass mehr schädliches Blutfett aufgenommen und abgebaut werden kann. Ein weiteres effektives Mittel zur Cholesterinsenkung, ein RNA-Präparat, muss sogar nur zweimal im Jahr gespritzt werden. Bei gesundem Lebensstil könnte die Herzgesundheit durch diese Ansätze einfacher und länger erhalten werden. - Eine Eigenproduktion des ORF, gesendet in Ö1 am 19. 05. 2026.
Gestaltung: Sabrina Adlbrecht
Cholesterin ist ein lebenswichtiger Stoff, der vom Körper selbst produziert wird - doch ein Zuviel davon im Blut schädigt die Gefäße und erhöht die Gefahr für Herzinfarkt oder Schlaganfall. Sie soll durch kombinierte Therapieansätzen gesenkt werden. Dazu zählen nicht nur neue Medikamente, sondern auch Injektionen, die einen körpereigenen "Schalter" blockieren - mit dem Effekt, dass mehr schädliches Blutfett aufgenommen und abgebaut werden kann. Ein weiteres effektives Mittel zur Cholesterinsenkung, ein RNA-Präparat, muss sogar nur zweimal im Jahr gespritzt werden. Bei gesundem Lebensstil könnte die Herzgesundheit durch diese Ansätze einfacher und länger erhalten werden. - Eine Eigenproduktion des ORF, gesendet in Ö1 am 19. 05. 2026.
Gestaltung: Sabrina Adlbrecht
25 Minuten
Plädoyer für eine zeitgemäße Industriearchitektur
Die Automatisierung verändert nicht nur die Industrie, sondern auch die Bauten, in denen gearbeitet wird. Aus Hallen ohne Aussage, auf die Wiese gestellten Betonmonolithen, weithin sichtbar, aber gesichtslos, sollen transparente Fabrikshallen werden: lichtdurchflutet, energieeffizient und smart. So manche Autofabrik wurde bereits mit einem Café, Besucherzentrum und Museum ausgestattet. Wer sind die Architekten? Wo stehen solche Industriebauten? Geht es tatsächlich um mehr Offenheit und bessere Arbeitsbedingungen? Oder sollen freundliche Fassaden das Image und Geschäft aufpolieren? - Eine Eigenproduktion des ORF, gesendet in Ö1 am 18. 05. 2026.
Gestaltung: Mariann Unterluggauer
Die Automatisierung verändert nicht nur die Industrie, sondern auch die Bauten, in denen gearbeitet wird. Aus Hallen ohne Aussage, auf die Wiese gestellten Betonmonolithen, weithin sichtbar, aber gesichtslos, sollen transparente Fabrikshallen werden: lichtdurchflutet, energieeffizient und smart. So manche Autofabrik wurde bereits mit einem Café, Besucherzentrum und Museum ausgestattet. Wer sind die Architekten? Wo stehen solche Industriebauten? Geht es tatsächlich um mehr Offenheit und bessere Arbeitsbedingungen? Oder sollen freundliche Fassaden das Image und Geschäft aufpolieren? - Eine Eigenproduktion des ORF, gesendet in Ö1 am 18. 05. 2026.
Gestaltung: Mariann Unterluggauer
25 Minuten
Kreative Mathematik in der Schule
Mathematik im Unterricht: Beim Gedanken an Formeln und Gleichungen dreht sich vielen Schülerinnen und Schülern noch immer der Magen um. Dabei könnte Mathematik ein Fach sein, in dem vornehmlich kreatives Denken vermittelt wird - jenseits von richtigem Rechnen oder bloßer Formelanwendung. Welche neuen Konzepte haben Fachdidaktiker:innen in der Schublade, um Mathematik als Schule des Denkens zu fördern? Und wie sieht die Praxis von Lehrenden und ihren Schuler:innen aus, die das gemeinsam im Klassenzimmer umsetzen wollen? - Eine Eigenproduktion des ORF, gesendet in Ö1 am 12. 05. 2026.
Gestaltung: Magdalena Burghart
Mathematik im Unterricht: Beim Gedanken an Formeln und Gleichungen dreht sich vielen Schülerinnen und Schülern noch immer der Magen um. Dabei könnte Mathematik ein Fach sein, in dem vornehmlich kreatives Denken vermittelt wird - jenseits von richtigem Rechnen oder bloßer Formelanwendung. Welche neuen Konzepte haben Fachdidaktiker:innen in der Schublade, um Mathematik als Schule des Denkens zu fördern? Und wie sieht die Praxis von Lehrenden und ihren Schuler:innen aus, die das gemeinsam im Klassenzimmer umsetzen wollen? - Eine Eigenproduktion des ORF, gesendet in Ö1 am 12. 05. 2026.
Gestaltung: Magdalena Burghart
25 Minuten
Die Spielregeln der Einsamkeitsökonomie
Noch nie war es so einfach, ständig mit anderen verbunden zu sein - und gleichzeitig fühlen sich immer mehr junge Menschen einsam. Vor allem auf Social Media richtet sich das Marketing an Einzelne und digitale Angebote basieren auf der Illusion von Nähe, die Influencer, Podcaster und Streamer zwischen sich und ihrem Publikum erzeugen. Intimität wird so in einen ökonomischen Wert verwandelt. Während sozial isolierte Menschen tendenziell mehr Zeit online verbringen und mehr konsumieren, schwächen steigende Lebenserhaltungskosten und unsichere Arbeitsbedingungen stabile soziale Verbindungen. Gleichzeitig sind einsame Menschen anfälliger für radikale Inhalte, und die zunehmende Vereinzelung schwächt die Demokratie. Einsamkeit wird zum politischen und ökonomischen Faktor. - Eine Eigenproduktion des ORF, gesendet in Ö1 am 11. 05. 2026.
Gestaltung: Anika Haider
Noch nie war es so einfach, ständig mit anderen verbunden zu sein - und gleichzeitig fühlen sich immer mehr junge Menschen einsam. Vor allem auf Social Media richtet sich das Marketing an Einzelne und digitale Angebote basieren auf der Illusion von Nähe, die Influencer, Podcaster und Streamer zwischen sich und ihrem Publikum erzeugen. Intimität wird so in einen ökonomischen Wert verwandelt. Während sozial isolierte Menschen tendenziell mehr Zeit online verbringen und mehr konsumieren, schwächen steigende Lebenserhaltungskosten und unsichere Arbeitsbedingungen stabile soziale Verbindungen. Gleichzeitig sind einsame Menschen anfälliger für radikale Inhalte, und die zunehmende Vereinzelung schwächt die Demokratie. Einsamkeit wird zum politischen und ökonomischen Faktor. - Eine Eigenproduktion des ORF, gesendet in Ö1 am 11. 05. 2026.
Gestaltung: Anika Haider
25 Minuten
Im OPEN SPACE zu Gast: Douglas Rushkoff, Professor für Medientheorie und digitale Ökonomie am Queens College in New York
Rushkoff gilt als Pionier des Internets und war in den frühen 1990er Jahren in San Franzisco Teil einer gegenkulturellen Bewegung, die technologischen Fortschritt als Chance für eine neue demokratische Medienkultur begriff. In den letzten Jahren hat er sich als Kritiker der amerikanischen Tech-Bros einen Namen gemacht. Sein jüngstes Buch erschien im Suhrkamp-Verlag und trägt den Titel: "Survival of the Richest: Warum wir vor den Tech-Milliardären noch nicht einmal auf dem Mars sicher sind". - Ein Gespräch über Mediendemokratie, über die Anfänge des Internets und über die Wichtigkeit zwischenmenschlicher Begegnungen. - Eine Eigenproduktion des ORF, gesendet in Ö1 am 07. 05. 2026.
Interview: Alexander Behr
Rushkoff gilt als Pionier des Internets und war in den frühen 1990er Jahren in San Franzisco Teil einer gegenkulturellen Bewegung, die technologischen Fortschritt als Chance für eine neue demokratische Medienkultur begriff. In den letzten Jahren hat er sich als Kritiker der amerikanischen Tech-Bros einen Namen gemacht. Sein jüngstes Buch erschien im Suhrkamp-Verlag und trägt den Titel: "Survival of the Richest: Warum wir vor den Tech-Milliardären noch nicht einmal auf dem Mars sicher sind". - Ein Gespräch über Mediendemokratie, über die Anfänge des Internets und über die Wichtigkeit zwischenmenschlicher Begegnungen. - Eine Eigenproduktion des ORF, gesendet in Ö1 am 07. 05. 2026.
Interview: Alexander Behr
25 Minuten
Die Veterinärmedizinische Universität Wien hat gemeinsam mit Schülerinnen und Schülern Proben aus Kühlschränken genommen und sie auf Bakterien, Pilze und Antibiotika-Resistenzgene untersucht. Das Ergebnis war teilweise überraschend. Denn Kälte allein schützt nicht vor mikrobiellen Risiken. Und was für einen Kühlschrank im Privathaushalt gilt, trifft auch auf jene in Krankenhäusern, Pflegeinstitutionen und anderen Gemeinschaftseinrichtungen zu. Wer Lebensmittelsicherheit garantieren will, muss die Mikroben in der Kühlkette erforschen. - Eine Eigenproduktion des ORF, gesendet in Ö1 am 06. 05. 2026.
Gestaltung: Ilse Huber
Gestaltung: Ilse Huber
24 Minuten
Neue Träume vom längeren Leben
Der amerikanische Unternehmer Bryan Johnson investiert jedes Jahr Millionen in ein radikales Anti-Aging-Programm. Mit strikten Ernährungsplänen, hunderten medizinischen Messungen und experimentellen Behandlungen versucht er, den Alterungsprozess seines Körpers zu verlangsamen. Sein Ziel: so lange wie möglich jung bleiben. Johnson ist damit Teil eines wachsenden Trends, der unter dem Schlagwort "Longevity" diskutiert wird. Unternehmen, Influencer und Forschungseinrichtungen beschäftigen sich zunehmend mit der Frage, ob sich Altern tatsächlich aufhalten oder zumindest deutlich verlangsamen lässt. Parallel dazu untersucht die Gerontologie seit Jahrzehnten die biologischen Mechanismen des Alterns. Was ist wissenschaftlich belegbar? Eine Eigenproduktion des ORF, gesendet in Ö1 am 05.05.2026.
Gestaltung: Florian Jauk
Der amerikanische Unternehmer Bryan Johnson investiert jedes Jahr Millionen in ein radikales Anti-Aging-Programm. Mit strikten Ernährungsplänen, hunderten medizinischen Messungen und experimentellen Behandlungen versucht er, den Alterungsprozess seines Körpers zu verlangsamen. Sein Ziel: so lange wie möglich jung bleiben. Johnson ist damit Teil eines wachsenden Trends, der unter dem Schlagwort "Longevity" diskutiert wird. Unternehmen, Influencer und Forschungseinrichtungen beschäftigen sich zunehmend mit der Frage, ob sich Altern tatsächlich aufhalten oder zumindest deutlich verlangsamen lässt. Parallel dazu untersucht die Gerontologie seit Jahrzehnten die biologischen Mechanismen des Alterns. Was ist wissenschaftlich belegbar? Eine Eigenproduktion des ORF, gesendet in Ö1 am 05.05.2026.
Gestaltung: Florian Jauk
25 Minuten
"Der Mann mit der kleinen Kamera"
9,5 Millimeter-Filme machten es möglich: Familienaufnahmen im Garten. Spielende Kinder. Die Inszenierung des Privaten. Amateurfilmer und -filmerinnen widmeten sich in der Zeit des NS vielfach den scheinbar unpolitischen Themen. Inwieweit entsprachen diese Bilder aber auch den Bildern der NS-Propaganda? Worum ging es Amateurfilmern schließlich bei Aufnahmen, die im Kriegseinsatz entstanden sind? Diese Fragen beantworten: Michaela Scharf, Historikerin am Ludwig Boltzmann Institute for Digital History (LBIDH) in Wien und am Historischen Institut der Universität Gießen, und Andreas Kurz, Autor und Filmemacher. Sein Dokumentarfilm "Der Mann mit der kleinen Kamera. Wie ein Amateurfilmer Frieden im Krieg inszenierte" ist in gekürzter Fassung auf ORF ON zu sehen. Eine Eigenproduktion des ORF, gesendet in Ö1 am 30.04.2026.
Gestaltung: Rosemarie Burgstaller
9,5 Millimeter-Filme machten es möglich: Familienaufnahmen im Garten. Spielende Kinder. Die Inszenierung des Privaten. Amateurfilmer und -filmerinnen widmeten sich in der Zeit des NS vielfach den scheinbar unpolitischen Themen. Inwieweit entsprachen diese Bilder aber auch den Bildern der NS-Propaganda? Worum ging es Amateurfilmern schließlich bei Aufnahmen, die im Kriegseinsatz entstanden sind? Diese Fragen beantworten: Michaela Scharf, Historikerin am Ludwig Boltzmann Institute for Digital History (LBIDH) in Wien und am Historischen Institut der Universität Gießen, und Andreas Kurz, Autor und Filmemacher. Sein Dokumentarfilm "Der Mann mit der kleinen Kamera. Wie ein Amateurfilmer Frieden im Krieg inszenierte" ist in gekürzter Fassung auf ORF ON zu sehen. Eine Eigenproduktion des ORF, gesendet in Ö1 am 30.04.2026.
Gestaltung: Rosemarie Burgstaller
25 Minuten
Die künstliche Muse des Physikers Mario Krenn
Der österreichische Physiker Mario Krenn ist einer der weltweit führenden Forscher im Grenzbereich von Naturwissenschaft und Künstlicher Intelligenz. Schon während seiner Dissertation gelang ihm ein bemerkenswerter Brückenschlag. Krenn übertrug das Design eines quantenphysikalischen Experiments an ein lernfähiges Programm - mit durchschlagendem Erfolg. Mittlerweile hat Krenns "künstliche Muse", wie er sie nennt, ihr physikalisches Repertoire spektakulär erweitert und zahlreiche Einsichten gewonnen, die menschlichen Forschern und Wissenschaftlerinnen so wohl nicht gehabt hätten. Stand der Dinge: Künstliche Intelligenz übernimmt in der Forschung zunehmend kreative Aufgaben, als Entdeckerin und Inspirationsquelle. Das bietet ungeahnte Möglichkeiten, schafft aber auch ein fundamentales Problem: die KI kann ihre Ideen nicht erklären. Eine Eigenproduktion des ORF, gesendet in Ö1 am 29. 04. 2026.
Gestaltung: Robert Czepel
Der österreichische Physiker Mario Krenn ist einer der weltweit führenden Forscher im Grenzbereich von Naturwissenschaft und Künstlicher Intelligenz. Schon während seiner Dissertation gelang ihm ein bemerkenswerter Brückenschlag. Krenn übertrug das Design eines quantenphysikalischen Experiments an ein lernfähiges Programm - mit durchschlagendem Erfolg. Mittlerweile hat Krenns "künstliche Muse", wie er sie nennt, ihr physikalisches Repertoire spektakulär erweitert und zahlreiche Einsichten gewonnen, die menschlichen Forschern und Wissenschaftlerinnen so wohl nicht gehabt hätten. Stand der Dinge: Künstliche Intelligenz übernimmt in der Forschung zunehmend kreative Aufgaben, als Entdeckerin und Inspirationsquelle. Das bietet ungeahnte Möglichkeiten, schafft aber auch ein fundamentales Problem: die KI kann ihre Ideen nicht erklären. Eine Eigenproduktion des ORF, gesendet in Ö1 am 29. 04. 2026.
Gestaltung: Robert Czepel