Anmeldung Registrierung
Auto Hell Dunkel
Erweiterte Suche

Über das Ende - Gespräche über Tod, Sterben und Sinn des Lebens Archiv

75 Episoden
48 Minuten
Wilhelm Schmid ist Deutschlands liebster Philosoph. Er schafft es in seinen Bestsellern, tiefe Gedanken und praktische Lebensweisheit zu verbinden. Das zeigt er auch in unserem Gespräch. Schmids Frau ist vor drei Jahren gestorben, daraufhin hat er das Buch "Den Tod überleben" geschrieben. Es handelt vom Tod, aber mindestens so sehr von der Liebe und geht der Frage nach, wie sich der Tod eines geliebten Menschen überleben lässt. Im Gespräch erzählt Schmid, dass er seine Frau weiterhin um sich spürt, warum eine neue Liebe für ihn nicht infrage kommt und ob er an ein Leben nach dem Tod glaubt.
47 Minuten
Barbara Pachl-Eberhart hat Schlimmes erlebt: Ihre beiden kleinen Kinder und ihr Mann starben durch einen Autounfall. Wie man nach so einem furchtbaren Schicksalsschlag weiterleben und sogar irgendwann wieder lachen kann und warum Clowns bei der Beerdigung ihrer Familie waren, darüber spricht Pachl-Eberhart im Podcast mit Julia Schnizlein. Sie erzählt außerdem, was Glaube für sie bedeutet, wie sie mit ihrer heute siebenjährigen Tochter über die toten Geschwister spricht und warum der Tod ihr ein liebevoller Begleiter geworden ist.
12 Minuten
In dieser Sonderfolge, spricht "Über das Ende"-Host Konstantin Sacher mit Julia Schnizlein. Sie wird ab der nächsten Folge regelmäßig Gastgeberin des Podcasts sein.
40 Minuten
Dietrich Grönemeyer ist einer der bekanntesten Ärzte Deutschlands. Sein neues Buch handelt vom Leben ohne Angst, aber Grönemeyer selbst kennt die Angst nur zu gut. Im Gespräch erzählt er, wovor er Angst hat. Aber vor allem auch wie man mit ihr umgeht, was Religion damit zu tun hat und ob der Tod ein Grund zum Fürchten ist, erfahren Sie im Podcast. Grönemeyer schöpft in seinem Denken von den vielen Menschen, die er als Arzt im Leben und Sterben begleiten durfte.
52 Minuten
Hannes Ringlstetter hat ein zärtliches Buch über den Abschied von seinem Vater geschrieben. Und das, obwohl die Beziehung zu diesem "Patriarchen" alles andere als einfach war. Im Gespräch erzählt er von der körperlichen Gewalt des Vaters, wie er ihm verzeihen konnte und woran im Leben er glaubt. Ich habe viel gelernt. Aber hören Sie selbst! Hannes Ringlstetter hat mir außerdem verraten, wo der schöne, poetische Titel "Ein Steinpilz für die Ewigkeit" herkommt, was er am Christentum schätzt und warum meditieren so wichtig für ihn ist.
1 Stunde 21 Minuten
Ich wollte schon länger einmal mit einem Paar gemeinsam über das Sterben und den Sinn des Lebens sprechen. Die Philosophin Svenja Flaßpöhler und der Schriftsteller Florian Werner waren perfekt dafür! Sie sind verheiratet, haben gemeinsame Kinder und können wunderbar verständlich über das eigene Leben reflektieren und dabei auch noch philosophische und literarische Gedanken einweben. In unserem Gespräch ging es um die Frage, wer zuerst sterben soll und warum das eine unmögliche Frage ist. Es ging um die Angst um das Leben der Kinder und darum, ob man den eigenen Tod planen kann und sollte. Es ist ein tiefsinniges und tiefgreifendes Gespräch geworden!
45 Minuten
Bei keinem Beruf wird so viel gelacht wie bei den Sargträgern. Das sagt zumindest Oliver Fleischer, der zwar eigentlich Schauspieler ist, aber im Nebenberuf als Sargträger arbeitet. Fleischer hat ein Buch voller absurd-komischer Geschichten aus seinem Leben als Sargträger geschrieben. Es gibt viel zu lachen in diesem Podcast - dabei ist Fleischers Botschaft eigentlich ernst: Redet über den Tod, damit ihr für den Fall der Fälle vorsorgen könnt. Er erzählt davon, wie er einmal ins Grab gefallen ist, warum er und seine Kollegen bei einer Beerdigung vor lachen weinen mussten und wie es für ihn war, zum ersten Mal einen Kindersarg tragen zu müssen. Ein schöne Mischung aus ernst und lustig, aber hören Sie selbst!
44 Minuten
Das Beste am Tod sei, dass man mit Husch Josten so gut über ihn reden kann und sie so gut über ihn schreibt, stand in der Süddeutschen Zeitung. Und beides stimmt: Die "Gleichzeitigkeit der Dinge", der neue Roman der Kölner Schriftstellerin Husch Josten, erzählt von Sterben und der Liebe, vom Tod und von Freundschaft und bindet das Thema Tod so ganz nebenbei und tröstlich ein in ein Netz aus Gegenkräften. Im "Über das Ende"-Gespräch erzählt sie, warum sie unbedingt über den Tod schreiben wollte und warum es dabei eigentlich und immer um das Leben geht. Sie verrät, was sie selbst sich für ihren Tod wünscht und ob sie an ein Leben nach dem Tod glaubt. Ein tiefes Gespräch mit einer großen Stimme der deutschen Literatur.
11 Minuten
Richard David Precht stellt auf der Frankfurter Buchmesse sein Erfolgsbuch "Wer bin ich - und wenn ja, wie viele?" als Graphic Novel vor. Ich habe das zum Anlass genommen, ihn zu fragen: Wie viel Tod sind wir? Jan Weilers neues Buch heißt "Munk". Darin geht es um einen Mann, er heißt Munk, der einen Herzinfarkt erleidet. Sein Leben wird durchgewirbelt und er überdenkt es neu. Ich habe Jan Weiler gefragt, was solche Grenzerfahrungen mit unserem Leben machen.
41 Minuten
Thomas Schulz war lange Spiegel Korrespondent im Silicon Valley. Dort hat er gelernt, wie weit die Hightech-Medizin heute schon ist. Die These seines neuen Buchs: Gesundes Älterwerden ist recht einfach möglich. Man muss nur ein paar Regeln beachten. Schon bald werden 100 Jahre normal sein. Aber welche Regeln sind das? Was macht das mit dem Sinn des Lebens, wenn alle älter werden? Und ist Unsterblichkeit möglich? Im Gespräch mit chrismon-Podcaster Konstantin Sacher beantwortet Schulz diese Fragen und verrät, ob er sich vor dem Tod fürchtet und was seine Zukunftshoffnung ist.
58 Minuten
Alena Buyx ist wahrscheinlich Deutschlands bekannteste Ethikerin. Während der gesamten Corona-Pandemie war sie Vorsitzende des Ethikrats und hat die Bundesregierung in Fragen beraten, bei denen es wirklich um Leben und Tod ging. Dabei hatte sie damals natürlich selbst Angst. Sie sei sowieso nicht furchtlos, sagt sie. Das wirkt anders: Voller Energie saß sie im "Über das Ende"-Studio und hat erzählt, wie sie sich ihren eigenen Tod vorstellt. Im Gespräch mit chrismon-Podcaster Konstantin Sacher geht es außerdem darum, was Ethik eigentlich ist und leisten kann und Alena Buyx erzählt, woher der innere Antrieb für ihr Engagement kommt.
51 Minuten
Wolfram Eilenberger kam wenige Tage nach einer ungeplanten Operation ins "Über das Ende"-Studio. Das verändert etwas im Nachdenken über den Tod, verrät er gleich zu Beginn des Gesprächs. Er hat mit "Geister der Gegenwart" gerade seine Trilogie über die Philosophie des 20. Jahrhunderts abgeschlossen. Braucht er nun ein neues Projekt? Als Philosoph war Wolfram Eilenberger intellektuell sowieso bereit für ein Gespräch über das Ende, aber auch innerlich war das Thema ihm nah - was auch mit seinem Hund zusammenhängt. Mit chrismon-Podcaster Konstantin Sacher spricht Eilenberger außerdem über den philosophischen Glauben an ein Leben nach dem Tod, über das Älterwerden, darüber, ob das Leben eigentlich ein Projekt ist, das es zu meistern gilt, und er verrät, ob er betet.
46 Minuten
Katrin Seyferts Mann bekam mitten im Leben Alzheimer. Sie und ihre gemeinsamen Kinder begleiteten ihn fünf Jahre. Dann starb er. Sie hat über die Zeit der Krankheit und das Danach ein Buch voller Liebe zu ihrem Mann und dem Leben geschrieben. Mit chrismon-Podcaster Konstantin Sacher spricht Seyfert über die Seele und die Frage, ob sie bei Alzheimerkranken erhalten bleibt, über die robuste Art von Kindern, mit so einer Erkrankung umzugehen und erzählt, in welcher Form ihr Mann noch immer in ihrem Leben präsent ist.
53 Minuten
Katja Lewina ist sie die perfekte Gästin für diesen Podcast. Das hat nur leider auch einen traurigen Hintergrund: Ihr Leben ist vor drei Jahren durchgerüttelt worden. Seitdem trauert sie und ist trotzdem heute wieder fröhlich und dem Leben zu gewandt. Mit chrismon-Podcaster Konstantin Sacher spricht über den Tod eines ihrer liebsten Menschen und wie sie es macht, heute trotzdem wieder zu lachen. Und Katja Lewina erzählt, warum die Kraft ihrer Ahnen wichtig für sie ist und verrät, ob sie glaubt, die Verstorbenen wiederzutreffen.
50 Minuten
Nele Neuhaus hat schon immer geschrieben, aber früher war es ein Hobby. Dann kam der Erfolg und heute ist sie Deutschlands erfolgreichste Krimiautorin. Aber auch die Schattenseiten des Lebens kennt sie gut. Zweimal musste sie dem Tod bereits ins Auge blicken. Und Morde gibt es nicht nur in ihren Büchern: Drei Menschen aus ihrem privaten Umfeld sind umgebracht worden. Trotzdem glaubt sie an Gott. In der 16. Folge von "Über das Ende" erzählt sie außerdem, wie sie sich den Himmel vorstellt. Das Gespräch mit chrismon-Podcaster Konstantin Sacher ist offen und ehrlich. Es geht um Ängste und Sorgen, aber auch um den Glauben an die Gerechtigkeit.