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  3. Sichtwechsel - Elternschaft neu gedacht Podcast

Episoden

14 Minuten
Melanie kann ihren zweijährigen Sohn brüllend auf dem Boden begleiten, ohne die Ruhe zu verlieren. Aber sobald ihr fünfjähriger Sohn anfängt zu jammern, ist sie innerhalb von Sekunden auf hundertachtzig. Und hinterher fragt sie sich: Warum ausgerechnet das? In dieser Folge schauen wir darauf, warum uns manche Verhaltensweisen unserer Kinder kaum berühren, während andere etwas in uns auslösen. Woran erkennst du, dass dir nicht einfach nur gerade die Geduld fehlt? Warum helfen dann selbst gute Strategien wie Durchatmen oder ruhig bleiben oft nicht mehr? Und was kann es bedeuten, wenn dein Körper längst reagiert, bevor dein Kopf überhaupt hinterherkommt?
17 Minuten
Daniel sagt Nein. Sein elfjähriger Sohn fragt: „Warum?“ Daniel erklärt, aber Finn hat ein Gegenargument. Und zwanzig Minuten später hört er sich reden wie ein Anwalt und sagt schließlich doch Ja, obwohl er Nein gemeint hat. Dabei kennt Daniel den Rat längst: „Sag einfach Nein und bleib dabei.“ Nur fühlt sich genau das für ihn plötzlich hart und falsch an. In dieser Folge schauen wir uns an, warum manche Grenzen innerhalb weniger Minuten zu einer Verhandlung werden. Warum wir immer weiter erklären, obwohl wir unsere Entscheidung eigentlich längst getroffen haben und weshalb es manchmal gar nicht so einfach ist, bei einem Nein zu bleiben, wie es von außen aussieht. Wenn du regelmäßig denkst: „Warum kann mein Kind mein Nein nicht einfach stehen lassen?“, könnte Daniels Geschichte ziemlich vertraut klingen.
15 Minuten
Beim Abendessen fängt es an. Ein blöder Kommentar, ein genervter Blick, die Stimmung kippt. Du merkst sofort: Gleich eskaliert es. Also greifst du ein. Du lenkst ab. Versuchst, die Situation zu beruhigen. Vielleicht gibst du an einer Stelle nach, einfach damit endlich wieder Ruhe ist. Und trotzdem kracht es später wieder. Manchmal wegen etwas völlig Lächerlichem. In dieser Folge schauen wir auf eine Familie, in der die Mutter eigentlich nur eines möchte: dass es endlich friedlich bleibt. Und auf die Frage, warum genau dieser Wunsch manchmal eine Dynamik entstehen lässt, die sich irgendwann an einer ganz anderen Stelle zeigt. Wenn du dich oft dabei ertappst, Streit möglichst schnell beenden zu wollen, dürfte dir Sandra ziemlich bekannt vorkommen. Wenn du dich in Sandra wiedererkennst und merkst: Ja, genau das mache ich auch! Und du verstehen möchtest, warum du in solchen Situationen immer wieder diese Rolle übernimmst und wie du da nach und nach rauskommen kannst, dann schreib mir einfach „ROLLE“ auf Instagram oder per E-Mail. Und wenn du eine konkrete Situation aus eurem Familienalltag hast, bei der du denkst: Da würde ich gerne einmal verstehen, was eigentlich zwischen uns passiert, dann schick sie mir ebenfalls gerne per Instagram-Nachricht oder E-Mail. Vielleicht wird genau dein Fall eine der nächsten Podcastfolgen.
20 Minuten
Sonntagabend, halb zehn: Jana sitzt am Küchentisch und bastelt das Schulplakat ihrer neunjährigen Tochter fertig. Eigentlich ist sie genervt, erschöpft und weiß längst, dass sie nicht immer alles übernehmen will. Und trotzdem tut sie es wieder. Warum? In dieser Folge schauen wir nicht auf die Vergesslichkeit ihrer Tochter, sondern auf das Zusammenspiel in der Familie: Denn alle drei stabilisieren damit eine Dynamik, die keiner bewusst gewählt hat. Du erfährst, warum wir in schwierigen Situationen oft automatisch bestimmte Rollen übernehmen und weshalb Helfen, Lösen, Kontrollieren oder Tragen irgendwann vom Werkzeug zum Reflex werden kann. Die Frage für diese Woche lautet deshalb nicht: Wie höre ich damit auf? Sondern erst einmal: Was tue ich eigentlich automatisch und wer in meiner Familie übernimmt daraufhin das Gegenstück? Du willst auch deine Geschichte einreichen? Dann mach das gerne über Instagram oder per Mail an info@sichtwechsel-erziehung.de Du erkennst dich in Jana wieder und möchtest wissen, welche Rolle du in deiner Familie spielst und was sie dort gerade bewirkt? Dann schreib mir "Rolle" per Nachricht auf Instagram und ich melde mich bei dir.
15 Minuten
In dieser Folge geht es darum, warum du nicht von heute auf morgen perfekt anders reagieren musst, damit sich etwas verändert. Warum es bereits einen Unterschied macht, wenn du deine automatischen Reaktionen immer früher bemerkst und wie dadurch zwischen Impuls und Handlung langsam wieder Wahlfreiheit entsteht. Wir sprechen darüber, was Selbstführung wirklich bedeutet, warum ein neuer Satz noch keine neue Haltung macht und weshalb dein Kind möglicherweise sogar stärker protestiert, wenn du anfängst, deinen Teil einer vertrauten Dynamik zu verändern. Denn Veränderung bedeutet nicht, dein Kind dazu zu bringen, sich endlich anders zu verhalten. Sondern immer klarer zu erkennen: Was passiert hier gerade und wie möchte ich mich darin positionieren?
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Über diesen Podcast

Elternschaft stellt uns vor jede Menge Fragen: Warum rastet mein Kind wegen einer Kleinigkeit aus? Warum hört es nicht auf mich? Wie setze ich Grenzen, ohne ständig zu schimpfen? Und warum landen wir trotz aller guten Vorsätze immer wieder in denselben Konflikten? Im Sichtwechsel-Podcast bekommst du darauf keine einfachen Wenn-dann-Lösungen und keine Erziehungstricks, mit denen dein Kind möglichst schnell anders funktioniert. Stattdessen schauen wir gemeinsam genauer hin: Was steckt hinter dem Verhalten deines Kindes? Was passiert zwischen euch? Welche Muster und Dynamiken entstehen in eurer Familie – und was hält schwierige Situationen vielleicht immer wieder am Leben? Es geht um Bindung und Bedürfnisse, Wut und Konflikte, Grenzen und Führung, Prägungen, Rollen und die eigenen Reaktionen als Eltern. Du lernst, dein Kind besser zu verstehen, deinen eigenen Einfluss zu erkennen und neue Handlungsmöglichkeiten zu entwickeln – ohne dir für alles die Schuld zu geben und ohne hart werden zu müssen. Hier bist du richtig, wenn du nicht nur wissen willst: „Was soll ich jetzt tun?“ Sondern verstehen möchtest, was wirklich passiert und wie nachhaltige Veränderung entstehen kann.
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„Sichtwechsel - Elternschaft neu gedacht“

Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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