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hock di her Bayern-Podcast Archiv

139 Episoden
1 Stunde 5 Minuten
Im oberpfälzischen Windischeschenbach steht der Schafferhof. Der Hof ist eine Zoiglwirtschaft und wird betrieben von Reinhard Fütterer, der einmal im Monat ein untergäriges, unfiltriertes Bier im Kommunbrauhaus braut und anschließend für ungefähr vier Tage in seiner Gaststube ausschenkt - denn dann ist meistens ausgetrunken. Ein Gespräch über Bier, Bonanza und Begegnungen. Bild: erlebe.bayern - Tobias Gerber
55 Minuten
Die Fürther Michaeliskirchweih ist die zweitgrößte Kirchweih nach dem Oktoberfest und wird jeweils Ende September gefeiert. Kirchweihreferenten Horst Müller bezeichnet dieses Volksfest bezeichnet als "schönsten Teilzeitjob von den vielen, die er hat", denn er ist im Hauptberuf Wirtschaftsreferent der Stadt Fürth und dementsprechend umtriebig. Ein Gespräch über Wirtschaft, Wirtschaften und Chinesen. Bild: erlebe.bayern - Florian Trykowski
1 Stunde 13 Minuten
In Unterfranken, im Spessart, in Lohr am Main treffe ich Markus Skrobanek und Fabian Kreser. Die beiden haben - zusammen mit zwei weiteren Freunden - in der alten Obstbrennerei von Fabians Großeltern angefangen, Gin zu brennen. Anders als viele andere Kleinbrennereien werden hier die Botanicals, die dem Gin den Geschmack geben, bereits im Brennvorgang beigefügt und nicht einfach nur hinterher in den fertigen Brand gemischt. Sie verwenden ausschließlich Zutaten aus dem heimischen Wald - so kommt der Geschmack des Waldes quasi direkt in die Flasche. Ein Gespräch aus der Schneewittchen-Stadt über den Wald, Gewürze, Geist und Märchen. Bild: erlebe.bayern - Bernhard Huber
45 Minuten
Jedes Jahr im Juli findet in Fremdingen im Donau-Ries das BLASIUS-Festival statt. Dass es heißt wie der heilige Nothelfer gegen Halsleiden, ist nur Zufall, denn das Festival ist ein Blasmusik-Festival mit gut 2.000 Besuchern, von denen viele ihre eigenen Instrumente mitbringen, um gemeinsam zu spielen. Daniela Dotzauer und Bernhard Reichherzer moderieren das Festival. Ein Gespräch mit den beiden Organisatoren und dem Dirigenten des Massenblasens. Außerdem hören Sie den, eigens komponierten, Blasius-Marsch. Bild: erlebe.bayern - Dietmar Denger
1 Stunde 15 Minuten
Das Bergwaldprojekt die vermutlich größte Umweltschutzorganisation, von der wenige bisher etwas gehört haben. Deren stellvertretender Geschäftsführer Peter Naumann lebt und arbeitet in der Nähe von Kempten im Allgäu. Das Bergwaldprojekt hat sich dem Schutz, der Erhaltung und der Pflege des Waldes verschrieben. Die ganze Arbeit leisten Freiwillige an fast 60 Projektstandorten bundesweit. Dort werden Bäume gepflanzt und Moore wieder vernässt. Ein Gespräch über Biodiversität, den Klimawandel und ein gutes Leben. Bild: erlebe.bayern - Tobias Gerber Ein Gespräch über Biodiversität, den Klimawandel und ein gutes Leben.
53 Minuten
Im Ostallgäu nahe Pfronten steht ein Berg. Sein Name ist Hündeleskopf und wie es sich für einen Berg gehört, steht auf ihm eine Hütte. Die Hündeleskopfhütte auf 1180 Metern Höhe ist die erste vegetarische Hütte in den Alpen und sie wird betrieben von Silvia Beyer – die unter anderem eine vegane, glutenfreie Lasagne im Angebot hat und hier außerdem erklärt, wie man einen anständigen Kaiserschmarrn zubereitet. Bild: erlebe.bayern - Gert Krautbauer
55 Minuten
Schlimm sieht's aus im Bayerischen Wald. Überall liegt Holz herum und es mag scheinen, dass sich niemand kümmert - doch das stimmt nicht ganz. Denn der Bayerische Wald ist ein Nationalpark und kein Wirtschaftswald und außerdem achten 26 Ranger darauf, dass der Wald nicht zweckentfremdet wird und kümmern sich auch aktiv um die Fragen der Besucher. Kristin Biebl ist eine solche Rangerin im Nationalpark Bayerischer Wald und erklärt - unter anderem - was das Auerhuhn mit Würfelzucker anfangen könnte. Bild: erlebe.bayern - Jan Greune
50 Minuten
Im oberbayerischen Niedermoosen nahe Rosenheim entsteht ein Podcast mit Florian Blickenberger geb. Weidlich, dem Gründer von Mamma Bavaria, einem Label, das Schmuck und Mode herstellt und vertreibt, die es sonst nirgends gibt und die einen Bezug zu seiner Heimat und den Bergen haben. Florians Spezialität ist ein handgeschmiedetes Gipfelkreuz als Anhänger. Außerdem erzählt er von seiner eigenen Goldmine... Bild: erlebe.bayern - Peter von Felbert
33 Minuten
Im unterfränkischen Bad Kissingen arbeitet Lisa Lausenmeyer als Brunnenfrau. Eine Brunnenfrau sind eine Art Mundschenkin, die den Kurgästen während der offiziellen Trinkzeiten das Heilwasser ausschenkt und dazu Beratung anbietet, denn nicht jedes Wasser der sieben Kissinger Heilquellen ist für jeden Menschen gleich gut geeignet - zumal nur vier davon überhaupt trinkbar sind. Bild: erlebe.bayern - Peter von Felbert
39 Minuten
„Angst hab ich keine, aber laufen kann ich schnell“. So lautet das Motto vieler Jugendlicher im Allgäu, sagt Matthias Hecht und das auch zu gutem Recht. Der ist Vorsitzender des Sonthofener Klausenvereins, der das jährliche Klausentreiben durchführt. Dabei rennen um den Nikolaustag herum fürchterlich verkleidete, ledige Männer durch die Stadt, um die Dämonen des Winters zu vertreiben, indem sie mit Ruten auf Passanten eindreschen - allerdings nur auf diejenigen, die das auch so wollen. Ein jahrhundertealter Brauch, für den Dörfer und ganze Regionen viel Zeit investieren, um so die Tradition auch an jüngere Generation weiterzugeben. Bild: erlebe.bayern - Bernhard Huber
1 Stunde 19 Minuten
Das Wirtshaus genießt in Bayern einen besonderen kulturellen und sozialen Stellenwert. In der Oberpfalz, nahe Regensburg, in Eilsbrunn betreibt die Familie Röhrl die gleichnamige Gaststätte seit 1658 - und zwar ununterbrochen. Das reicht, um einen Guiness-Buch-Eintrag als "Ältestes Wirtshaus der Welt" zu bekommen. Inhaber und Betreiber ist Johann Nepomuk Röhrl VI, genannt "Muk", und er erzählt aus seinem Alltag als Gastwirt und von der historischen Bedeutung eines solchen Titels. Bild: erlebe.bayern - Bernhard Huber
1 Stunde 16 Minuten
Früher tragen es bayerische Bäuerinnen als Unterkleid für die Tracht. Ab dem 19. Jahrhundert entwickelt sich daraus ein bequemes Freizeitkleid für die städtische Oberschicht. Heute sind modische Dirndl Kult und vor allem von Festzeltanlässen nicht mehr wegzudenken. Trachtenkulturberaterin Monika Hoede sagt, Kleidung würde dann zur Tracht, wenn man sie mit einem Bewusstsein für deren Herkunft und soziale Funktion trage. Deshalb ist für sie selbst das schwarze Hemd eines Kulturschaffenden letztlich eine Tracht - wenn auch nicht im schwäbischen Sinne. Ein Gespräch über Geschichte, Bedeutung und Herstellung von Kleidung im Laufe der Zeit. Bild: erlebe.bayern - Tobias Gerber
1 Stunde 9 Minuten
Die größte Insel im oberbayerischen Chiemsee ist Herrenchiemsee. Auf Herrenchiemsee steht das gleichnamige Schloss und wo ein Schloss steht, muss sich auch jemand drum kümmern. Diesen Job macht Veronika Endlicher, eine der Kastellaninnen des Schlosses Herrenchiemsee, die außerdem erklären kann, was für ein Mensch König Ludwig II war. Bild: erlebe.bayern - Peter von Felbert
54 Minuten
551 Millionen Kubikmeter Wasser sind im Königssee und Florian Hallinger steuert seit 15 Jahren eines vom 19 Schiffen über den See im Berchtesgadener Land. Dort sind nur Elektroboote erlaubt - alles andere wäre Prinzregent Luitpold zu laut gewesen, denn der ist in den Wäldern um den See zur Jagd gegangen. Bild: erlebe.bayern - Gert Krautbauer
55 Minuten
"Tanz ist musikalisch bewegte Leidenschaft", sagt Katharina Mayer. Sie lebt im Isarwinkel in Oberbayern, ist Sportlehrerin und Tazmeisterin - analog zum Kapellmeister. Bloß leitet sie beim Tanz nicht das Orchester, steht auch nicht auf der Bühne, sondern bewegt sich im und um das tanzende Publikum herum, das sie zum Tanzen animiert und dabei anleitet. Die bayerische Tanz-Musik-Kultur ist ein wichtiges Stück heimischer Identität. Auf Dorffesten, bei Hochzeiten oder Geburtstagen: Überall nutzen die Menschen die Gelegenheit, im Takt der Live-Musik als Paar über den Tanzboden zu wirbeln. Den Menschen die Freude am Bayerischen Tanz weiterzugeben, das ist für sie Beruf und Berufung zugleich. Bild: erlebe.bayern - Gert Krautbauer