KathoCast - Was glauben Katholiken? Archiv
57 Episoden
8 Minuten
Keusch sein, aber trotzdem kalt und selbstgerecht? Das kann passieren – und zeigt: Keuschheit allein reicht nicht. In dieser Folge geht es um den Unterschied zwischen Keuschheit und Reinheit, warum die Keuschheit ein „Nein" ist, das Kampf verlangt, und warum erst die Reinheit des Herzens der Tugend ihre wahre Schönheit schenkt. Anhand der Bilder von Gürtel, Burg und Lilie sowie am Beispiel Marias wird deutlich: Reinheit ist mehr als das Einhalten von Regeln – sie ist ein freudiges Ja aus Liebe, das den ganzen Menschen erfasst und ihn schon hier auf Erden näher zu Gott bringt.
00:00 – Einleitung: Die doppelte Herausforderung der Keuschheit
01:17 – „Selig die reinen Herzen" – Keuschheit ist nicht Reinheit
01:49 – Die Symbole der Keuschheit: Gürtel und Burg
02:10 – Keuschheit als Tugend, die Nein sagt
02:59 – Die Grenzen der Keuschheit
03:16 – „Keusch wie die Engel, stolz wie die Teufel"
03:37 – Das Upgrade: Reinheit als Lilie
04:26 – Reinheit durchdringt den ganzen Menschen
04:41 – Reinheit als freudiges Ja aus Liebe
05:00 – Gott schauen – schon hier auf Erden
05:58 – Ein reines Herz im Gebet
06:50 – Maria: Virgo Purissima und Virgo Castissima
07:10 – Schluss: Die Verheißung für dich
Damit wir weiterhin tausenden Menschen die Schätze der Kirche zugänglich machen können, sind wir auch auf eure Großzügigkeit angewiesen. Ein herzliches Vergelt’s Gott für jedes Gebet – und auch fürs Teilen , Weitererzählen und Abonnieren . Alles kleine, aber kraftvolle Wege, unsere Mission zu unterstützen. ️ Willst du diesen Podcast finanziell unterstützen? Priesterbruderschaft St. Petrus e.V. Verwendungszweck: „Podcast“ Volksbank Allgäu-Oberschwaben eG IBAN: DE75 6509 1040 0143 1230 09 BIC: GNODESILEU
00:00 – Einleitung: Die doppelte Herausforderung der Keuschheit
01:17 – „Selig die reinen Herzen" – Keuschheit ist nicht Reinheit
01:49 – Die Symbole der Keuschheit: Gürtel und Burg
02:10 – Keuschheit als Tugend, die Nein sagt
02:59 – Die Grenzen der Keuschheit
03:16 – „Keusch wie die Engel, stolz wie die Teufel"
03:37 – Das Upgrade: Reinheit als Lilie
04:26 – Reinheit durchdringt den ganzen Menschen
04:41 – Reinheit als freudiges Ja aus Liebe
05:00 – Gott schauen – schon hier auf Erden
05:58 – Ein reines Herz im Gebet
06:50 – Maria: Virgo Purissima und Virgo Castissima
07:10 – Schluss: Die Verheißung für dich
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7 Minuten
Viele Menschen sagen: „Die Heilige Messe gibt mir nichts mehr." Aber liegt das wirklich an der Messe – oder an unseren Erwartungen? In dieser Folge geht es um die Frage, was die Heilige Messe uns tatsächlich schenkt, warum falsche Erwartungen oft der Grund für Enttäuschung sind, und wie wir selbst etwas mitbringen können, wenn wir Christus begegnen wollen. Denn am Ende gibt uns die Heilige Messe das Größte, was es geben kann: die wirkliche und lebendige Begegnung mit Jesus Christus selbst.
00:00 – Einleitung: „Was gibt dir die Heilige Messe?"
01:01 – Der Versuch, die Messe „attraktiver" zu machen
01:32 – Falsche Erwartungen an die Heilige Messe
02:11 – Was die Heilige Messe wirklich ist
02:32 – Christus wird gegenwärtig – Wort, Opfer, Kommunion
02:46 – Die Messe schenkt uns Jesus selbst
03:02 – Ohne Glaube kein Zugang zum Mysterium
03:25 – Um einen wachen Glauben beten
03:44 – Nicht an Äußerlichkeiten hängen bleiben
04:08 – Was können wir selbst geben?
04:49 – Gott will nicht etwas von dir – er will dich
05:15 – „Kindlein, schenke mir dein Herz"
05:47 – Schluss: Die stille Gewissheit der Begegnung mit Christus
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01:01 – Der Versuch, die Messe „attraktiver" zu machen
01:32 – Falsche Erwartungen an die Heilige Messe
02:11 – Was die Heilige Messe wirklich ist
02:32 – Christus wird gegenwärtig – Wort, Opfer, Kommunion
02:46 – Die Messe schenkt uns Jesus selbst
03:02 – Ohne Glaube kein Zugang zum Mysterium
03:25 – Um einen wachen Glauben beten
03:44 – Nicht an Äußerlichkeiten hängen bleiben
04:08 – Was können wir selbst geben?
04:49 – Gott will nicht etwas von dir – er will dich
05:15 – „Kindlein, schenke mir dein Herz"
05:47 – Schluss: Die stille Gewissheit der Begegnung mit Christus
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1 Stunde 20 Minuten
Wie die Petrusbruderschaft nach 1988 neu anfing
Nach dem Bruch von 1988 steht alles auf dem Spiel.
Einige Priester und Seminaristen haben die Piusbruderschaft verlassen.
Sie wollen der Tradition treu bleiben — aber in voller Einheit mit Rom.
Doch die entscheidende Frage ist jetzt: Wie geht es weiter, wenn man alles verloren hat?
Kein Gebäude.
Keine sichere Struktur.
Kaum Mittel.
Und trotzdem eine klare Mission:
Priester ausbilden.
Das heilige Messopfer bewahren.
Der Kirche dienen.
In dieser zweiten Folge erzählt Pater Engelbert Recktenwald, wie aus Unsicherheit Schritt für Schritt ein neues Seminar entsteht — ausgerechnet in Wigratzbad, an einem Ort, an dem schon lange vorher von einem Priesterseminar gesprochen wurde.
Was menschlich improvisiert wirkt, erscheint im Rückblick wie Führung.
Ein Pachtvertrag wird nicht unterschrieben.
Ein Gebäude wird frei.
Ein Bischof öffnet die Tür.
Rom stärkt den Rücken.
Und plötzlich beginnt etwas, das niemand strategisch geplant hatte.
Doch der Anfang bleibt hart.
Die junge Petrusbruderschaft erlebt Wohlwollen, aber auch Misstrauen.
Offene Türen — und schmerzhafte Nadelstiche.
Freundschaft — und Ablehnung.
Aufbruch — und Durststrecken.
Gerade darin zeigt sich das eigentliche Thema dieser Folge:
Gottes Führung bedeutet nicht, dass alles leicht wird. Sie bedeutet, dass man weitergehen kann.
Pater Recktenwald spricht über die ersten Jahre in Wigratzbad, die Suche nach Dozenten, die Rolle von Kardinal Ratzinger, die Bedeutung der alten Liturgie und die Spiritualität der Petrusbruderschaft.
Eine Folge über Vertrauen, Gebet, Durchhalten — und die Frage, was wirklich das Herz eines Priesterlebens ist.
Kapitel
00:00 Rückblick: Von 1988 nach Wigratzbad
01:06 Das Seminar als Herzstück der Petrusbruderschaft
02:15 Warum ausgerechnet Wigratzbad?
03:11 Die Voraussage eines Priesterseminars
07:23 Wie sich plötzlich eine Tür öffnet
09:47 Der erste Anfang im Pilgerheim
11:00 Aufbruchsstimmung und erste Seminaristen
12:38 Studium, Dozenten und Improvisation
15:00 Menschliche Spannungen nach dem Bruch
17:22 Begegnung mit Robert Spaemann
20:48 Zwischen Wigratzbad, München und Stuttgart
27:51 Nadelstiche: Misstrauen in der Kirche
40:57 Warum daraus keine Versuchung wurde
44:34 Kardinal Ratzinger und die Wunde der Kirche
49:37 Alte Liturgie und Krise des Heiligen
52:05 Ratzingers Besuch in Wigratzbad
55:16 Erste Apostolate: Stuttgart, Salzburg, Köln
01:03:19 Wie man Durststrecken durchsteht
01:05:34 Verletzungen, Vergebung und Gemeinschaft
01:09:32 Die Spiritualität des heiligen Messopfers
01:17:22 Gebet, Gottvertrauen und das Erbe Wigratzbads
Das nimmst du mit
Gottes Führung zeigt sich oft erst rückblickend.
Ein Werk der Kirche wächst nicht nur durch Strategie, sondern durch Vertrauen.
Durststrecken gehören zur Nachfolge — sie sind kein Zeichen, dass Gott fehlt.
Die heilige Messe ist nicht ein Teil des Priesterlebens, sondern seine Quelle.
Ohne Gebet wird kirchliche Arbeit leer.
Treue zur Tradition darf nie zur Engführung werden: Sie muss zur Liebe zu Christus und den Seelen führen.
Nach dem Bruch von 1988 steht alles auf dem Spiel.
Einige Priester und Seminaristen haben die Piusbruderschaft verlassen.
Sie wollen der Tradition treu bleiben — aber in voller Einheit mit Rom.
Doch die entscheidende Frage ist jetzt: Wie geht es weiter, wenn man alles verloren hat?
Kein Gebäude.
Keine sichere Struktur.
Kaum Mittel.
Und trotzdem eine klare Mission:
Priester ausbilden.
Das heilige Messopfer bewahren.
Der Kirche dienen.
In dieser zweiten Folge erzählt Pater Engelbert Recktenwald, wie aus Unsicherheit Schritt für Schritt ein neues Seminar entsteht — ausgerechnet in Wigratzbad, an einem Ort, an dem schon lange vorher von einem Priesterseminar gesprochen wurde.
Was menschlich improvisiert wirkt, erscheint im Rückblick wie Führung.
Ein Pachtvertrag wird nicht unterschrieben.
Ein Gebäude wird frei.
Ein Bischof öffnet die Tür.
Rom stärkt den Rücken.
Und plötzlich beginnt etwas, das niemand strategisch geplant hatte.
Doch der Anfang bleibt hart.
Die junge Petrusbruderschaft erlebt Wohlwollen, aber auch Misstrauen.
Offene Türen — und schmerzhafte Nadelstiche.
Freundschaft — und Ablehnung.
Aufbruch — und Durststrecken.
Gerade darin zeigt sich das eigentliche Thema dieser Folge:
Gottes Führung bedeutet nicht, dass alles leicht wird. Sie bedeutet, dass man weitergehen kann.
Pater Recktenwald spricht über die ersten Jahre in Wigratzbad, die Suche nach Dozenten, die Rolle von Kardinal Ratzinger, die Bedeutung der alten Liturgie und die Spiritualität der Petrusbruderschaft.
Eine Folge über Vertrauen, Gebet, Durchhalten — und die Frage, was wirklich das Herz eines Priesterlebens ist.
Kapitel
00:00 Rückblick: Von 1988 nach Wigratzbad
01:06 Das Seminar als Herzstück der Petrusbruderschaft
02:15 Warum ausgerechnet Wigratzbad?
03:11 Die Voraussage eines Priesterseminars
07:23 Wie sich plötzlich eine Tür öffnet
09:47 Der erste Anfang im Pilgerheim
11:00 Aufbruchsstimmung und erste Seminaristen
12:38 Studium, Dozenten und Improvisation
15:00 Menschliche Spannungen nach dem Bruch
17:22 Begegnung mit Robert Spaemann
20:48 Zwischen Wigratzbad, München und Stuttgart
27:51 Nadelstiche: Misstrauen in der Kirche
40:57 Warum daraus keine Versuchung wurde
44:34 Kardinal Ratzinger und die Wunde der Kirche
49:37 Alte Liturgie und Krise des Heiligen
52:05 Ratzingers Besuch in Wigratzbad
55:16 Erste Apostolate: Stuttgart, Salzburg, Köln
01:03:19 Wie man Durststrecken durchsteht
01:05:34 Verletzungen, Vergebung und Gemeinschaft
01:09:32 Die Spiritualität des heiligen Messopfers
01:17:22 Gebet, Gottvertrauen und das Erbe Wigratzbads
Das nimmst du mit
Gottes Führung zeigt sich oft erst rückblickend.
Ein Werk der Kirche wächst nicht nur durch Strategie, sondern durch Vertrauen.
Durststrecken gehören zur Nachfolge — sie sind kein Zeichen, dass Gott fehlt.
Die heilige Messe ist nicht ein Teil des Priesterlebens, sondern seine Quelle.
Ohne Gebet wird kirchliche Arbeit leer.
Treue zur Tradition darf nie zur Engführung werden: Sie muss zur Liebe zu Christus und den Seelen führen.
2 Stunden 14 Minuten
Die wahre Geschichte hinter der Gründung der Petrusbruderschaft (1988)
Ein Ereignis. Zwei völlig unterschiedliche Deutungen.
Für die einen: ein notwendiger Schritt, um den Glauben zu bewahren.
Für die anderen: ein Bruch, der nicht zu rechtfertigen ist.
1988 spaltet nicht nur eine Bewegung – es zwingt einzelne Menschen zu Entscheidungen, die ihr ganzes Leben verändern. Und genau dort beginnt diese Geschichte. Pater Recktenwald erzählt von einer Zeit, in der der Glaube nicht einfach vorausgesetzt werden konnte – sondern neu erkämpft werden musste.
Ausgangspunkt ist kein theologisches Problem, sondern ein persönlicher Einschnitt: der Tod seines Vaters.
Was folgt, ist eine radikale Suche nach Wahrheit – in einer Kirche, in der vieles unklar geworden ist:
widersprüchlicher Religionsunterricht
zerbrechende Glaubensgewissheiten
wachsender Vertrauensverlust
Die eigentliche Krise ist nicht nur eine kirchliche.
Sie ist eine Krise der Orientierung.
Diese Suche führt ihn ins Priesterseminar der Piusbruderschaft – in der Hoffnung auf Klarheit, Verlässlichkeit und eine tragfähige theologische Grundlage. Doch dort spitzt sich ein Konflikt zu, der nicht mehr theoretisch bleibt.
Die Frage ist nicht mehr: Was ist richtig?
Sondern: Was tust du, wenn du erkennst, dass du nicht bleiben kannst?
Die unerlaubten Bischofsweihen 1988 markieren den Punkt, an dem Gewissen und Zugehörigkeit auseinanderbrechen.
Was folgt, ist keine strategische Neugründung.
Kein Masterplan.
Sondern:
Unsicherheit
Bruch
völliger Verlust von Struktur
Und genau darin liegt die eigentliche These dieser Folge: Die Petrusbruderschaft entsteht nicht aus Organisation – sondern aus einer Gewissensentscheidung im Risiko. Die Tage danach sind geprägt von Improvisation: Treffen, Gespräche, Fahrten durch Europa, Verhandlungen in Rom.
Was nach außen wie Struktur wirkt, ist innen oft das Gegenteil:
️ keine finanziellen Mittel
️ keine institutionelle Sicherheit
️ keine klare Zukunft
Und dennoch entsteht Schritt für Schritt etwas Neues.
Nicht, weil alles geplant war – sondern weil sich Türen öffnen.
Gottes Führung zeigt sich rückblickend klarer als im Moment selbst.
Diese Folge ist deshalb mehr als ein historischer Rückblick. Sie stellt eine grundsätzliche Frage:
Was bedeutet Treue, wenn sie etwas kostet?
Und wie unterscheidet man zwischen legitimer Autorität und notwendiger Grenze?
Die Antwort, die sich hier zeigt, ist unbequem:
Gehorsam ist wesentlich – aber nicht grenzenlos
Widerstand kann notwendig sein – aber nicht willkürlich
Wahrheit verlangt Entscheidung – nicht nur Positionierung
Und vielleicht das Entscheidende: Glaube zeigt sich nicht in Überzeugungen –
sondern in den Entscheidungen, die man unter Druck trifft.
Ein Ereignis. Zwei völlig unterschiedliche Deutungen.
Für die einen: ein notwendiger Schritt, um den Glauben zu bewahren.
Für die anderen: ein Bruch, der nicht zu rechtfertigen ist.
1988 spaltet nicht nur eine Bewegung – es zwingt einzelne Menschen zu Entscheidungen, die ihr ganzes Leben verändern. Und genau dort beginnt diese Geschichte. Pater Recktenwald erzählt von einer Zeit, in der der Glaube nicht einfach vorausgesetzt werden konnte – sondern neu erkämpft werden musste.
Ausgangspunkt ist kein theologisches Problem, sondern ein persönlicher Einschnitt: der Tod seines Vaters.
Was folgt, ist eine radikale Suche nach Wahrheit – in einer Kirche, in der vieles unklar geworden ist:
widersprüchlicher Religionsunterricht
zerbrechende Glaubensgewissheiten
wachsender Vertrauensverlust
Die eigentliche Krise ist nicht nur eine kirchliche.
Sie ist eine Krise der Orientierung.
Diese Suche führt ihn ins Priesterseminar der Piusbruderschaft – in der Hoffnung auf Klarheit, Verlässlichkeit und eine tragfähige theologische Grundlage. Doch dort spitzt sich ein Konflikt zu, der nicht mehr theoretisch bleibt.
Die Frage ist nicht mehr: Was ist richtig?
Sondern: Was tust du, wenn du erkennst, dass du nicht bleiben kannst?
Die unerlaubten Bischofsweihen 1988 markieren den Punkt, an dem Gewissen und Zugehörigkeit auseinanderbrechen.
Was folgt, ist keine strategische Neugründung.
Kein Masterplan.
Sondern:
Unsicherheit
Bruch
völliger Verlust von Struktur
Und genau darin liegt die eigentliche These dieser Folge: Die Petrusbruderschaft entsteht nicht aus Organisation – sondern aus einer Gewissensentscheidung im Risiko. Die Tage danach sind geprägt von Improvisation: Treffen, Gespräche, Fahrten durch Europa, Verhandlungen in Rom.
Was nach außen wie Struktur wirkt, ist innen oft das Gegenteil:
️ keine finanziellen Mittel
️ keine institutionelle Sicherheit
️ keine klare Zukunft
Und dennoch entsteht Schritt für Schritt etwas Neues.
Nicht, weil alles geplant war – sondern weil sich Türen öffnen.
Gottes Führung zeigt sich rückblickend klarer als im Moment selbst.
Diese Folge ist deshalb mehr als ein historischer Rückblick. Sie stellt eine grundsätzliche Frage:
Was bedeutet Treue, wenn sie etwas kostet?
Und wie unterscheidet man zwischen legitimer Autorität und notwendiger Grenze?
Die Antwort, die sich hier zeigt, ist unbequem:
Gehorsam ist wesentlich – aber nicht grenzenlos
Widerstand kann notwendig sein – aber nicht willkürlich
Wahrheit verlangt Entscheidung – nicht nur Positionierung
Und vielleicht das Entscheidende: Glaube zeigt sich nicht in Überzeugungen –
sondern in den Entscheidungen, die man unter Druck trifft.
10 Minuten
Nicht jede Entscheidung ist einfach – aber jede prägt dich. Die wichtigste Frage bei jeder Entscheidung: Was für ein Mensch will ich sein? Wie also trifft man die richtige Entscheidung im Alltag – im Beruf, in Beziehungen, in moralischen Fragen? Pater Recktenwald erklärt in dieser Folge die Tugend der Klugheit – jene innere Haltung, die uns hilft, unser Leben bewusst und verantwortlich im Licht des Glaubens zu gestalten. Er zeigt, wie jede Entscheidung – auch die kleinen – unseren Charakter formt, und warum es entscheidend ist, sich zu fragen: Was für ein Mensch will ich werden?
Jetzt reinhören – und Entscheidungen treffen, die dich formen.
Kapitel:
00:01 Klugheit – die Kunst der richtigen Entscheidung
05:02 Charakterbildung – jede Entscheidung formt mich
07:46 Beruf, Talente und Lebenszeit – nach welchem Leitstern entscheide ich?
––––––––––
Damit wir weiterhin tausenden Menschen die Schätze der Kirche zugänglich machen können, sind wir auch auf eure Großzügigkeit angewiesen. Ein herzliches Vergelt’s Gott für jedes Gebet – und auch fürs Teilen , Weitererzählen und Abonnieren . Alles kleine, aber kraftvolle Wege, unsere Mission zu unterstützen. ️
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Jetzt reinhören – und Entscheidungen treffen, die dich formen.
Kapitel:
00:01 Klugheit – die Kunst der richtigen Entscheidung
05:02 Charakterbildung – jede Entscheidung formt mich
07:46 Beruf, Talente und Lebenszeit – nach welchem Leitstern entscheide ich?
––––––––––
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10 Minuten
Gedankenchaos im Glauben?
Nicht jeder Gedanke ist von Gott. Wie erkennst du, ob ein Gedanke von Gott oder vom bösen Geist kommt? In dieser Folge erklärt Pater Deneke, wie man unterscheidet, ob Gedanken und Eingebungen aus Gott stammen oder vom bösen Geist kommen. Er vermittelt praktische Kriterien aus der christlichen Tradition, insbesondere aus den Lehren des heiligen Ignatius von Loyola, und zeigt, wie wir im geistlichen Leben klarer, sicherer und in Gottes Willen handeln können.
Jetzt reinhören – und finde die lebendigen Quellen echten Glaubens!
Kapitel:
00:01 Wenn das religiöse Leben zum Kampfplatz wird
01:45 Der Wolf im Schafspelz – wenn Gedanken täuschen
03:22 Wie Gott und der böse Geist verschieden wirken
06:56 Die Früchte prüfen – und sicher auf Gottes Wegen gehen
––––––––––
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Kapitel:
00:01 Wenn das religiöse Leben zum Kampfplatz wird
01:45 Der Wolf im Schafspelz – wenn Gedanken täuschen
03:22 Wie Gott und der böse Geist verschieden wirken
06:56 Die Früchte prüfen – und sicher auf Gottes Wegen gehen
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10 Minuten
Die Sehnsucht nach der einen großen Liebe wohnt in jedem Herzen. Pater Recktenwald FSSP spricht in dieser Folge über die Sehnsucht nach der „einen großen Liebe“ – und zeigt, dass sie letztlich in Gott selbst zu finden ist. Anhand eines anschaulichen Beispiels entfaltet er den Unterschied zwischen allgemeiner Nächstenliebe und der besonderen, persönlichen Liebe, mit der Gott jeden Menschen liebt: Jeder Mensch ist von Gott persönlich auserwählt und geliebt – und zur Erwiderung dieser Liebe berufen.
Jetzt reinhören – Jetzt reinhören – und verstehen, warum die eine große Liebe mehr ist als nur ein Gefühl.
Kapitel:
00:01 Die eine große Liebe – wer ist sie?
01:04 Nächstenliebe oder persönliche Liebe? – Das Gedankenexperiment
06:00 Auserwählt – wie Gott jeden einzelnen liebt
06:43 Unsere Antwort – die Wahl- und Freundschaftsliebe zu Gott
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Kapitel:
00:01 Die eine große Liebe – wer ist sie?
01:04 Nächstenliebe oder persönliche Liebe? – Das Gedankenexperiment
06:00 Auserwählt – wie Gott jeden einzelnen liebt
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8 Minuten
„Ich schaue ihn an, er schaut mich an – das ist genug.“
Diese Episode lädt dazu ein, Anbetung neu zu entdecken! Wer sich oft fragt, was man „tun soll“ in der Stille vor dem Allerheiligsten, findet hier Orientierung: Wie man beginnt, wie man verweilt – und wie aus zehn mühsamen Minuten erfüllte Momente der Gegenwart werden. In dieser Folge spricht P. Deneke über den Weg zur wahren Anbetung – nicht als Pflicht, sondern als liebevolle Begegnung mit dem lebendigen Gott. Ausgehend von einer persönlichen Erinnerung an eine Szene in einer Wallfahrtskirche, in der zwei kleine Mädchen sich gegenseitig das Beten beibringen, entfaltet er, was Anbetung im tiefsten Sinn bedeutet: eine Schule der Stille, der Hingabe und der Gegenwart. Denn: Anbetung verwandelt das Herz und führt in eine tiefere Beziehung der Liebe zu Christus. Sie ist kein Mittel zum Zweck, sondern Ziel und Erfüllung zugleich.
Kapitel:
00:00 Wenn Anbetung sich leer anfühlt – der erste Schritt!
0:30 Von Kindern lernen – die Schule der Anbetung
01:49 Praktische Anleitung zur inneren und äußeren Vorbereitung
04:32 Die Essenz der Anbetung – Beziehung statt Leistung
––––––––––
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Kapitel:
00:00 Wenn Anbetung sich leer anfühlt – der erste Schritt!
0:30 Von Kindern lernen – die Schule der Anbetung
01:49 Praktische Anleitung zur inneren und äußeren Vorbereitung
04:32 Die Essenz der Anbetung – Beziehung statt Leistung
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7 Minuten
Was macht den Menschen wirklich glücklich – und was macht ihn würdig, glücklich zu sein? In dieser Episode zeigt Pater Recktenwald FSSP, wie das Christentum eine einzigartige Antwort auf diese Frage gibt. Während Immanuel Kant Glück und Tugend klar voneinander trennt, macht die christliche Botschaft deutlich: Beides hat denselben Ursprung – die Liebe.
Jetzt reinhören – und verstehen, warum Liebe im Christentum mehr ist als Gefühl: eine Einheit von Tugend und Glück.
Kapitel:
00:59 Glück und die Glückswürdigkeit
02:33 doppelte Dimension der Liebe
04:34 Liebe als göttliches Geschenk und Vollendung
––––––––––
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Jetzt reinhören – und verstehen, warum Liebe im Christentum mehr ist als Gefühl: eine Einheit von Tugend und Glück.
Kapitel:
00:59 Glück und die Glückswürdigkeit
02:33 doppelte Dimension der Liebe
04:34 Liebe als göttliches Geschenk und Vollendung
––––––––––
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12 Minuten
„Vaterlosigkeit ist die größte soziale Wunde unserer Zeit.“
In dieser Folge zeigt P. Paulus, warum starke Männer, gesunde Familien und lebendige Pfarreien die Kirche von morgen prägen. Wir reden über Identität, Berufung, Beziehungen und Charismen – und darüber, wie radikal gelebter Glaube heute aussieht.
Er nimmt uns mit von seiner Kindheit im atheistischen DDR-Osten, über seine Erfahrungen mit der dynamischen Kirche in den USA, bis hin zu sehr praktischen Fragen: Was macht einen katholischen Mann aus? Warum sind Vaterlosigkeit und zerrissene Familien ein Kernproblem unserer Gesellschaft? Wie finden junge Menschen heute ihre Berufung? Und welche Rolle spielen Charismen und Pfarreien in der Erneuerung der Kirche?
Eine sehr persönliche Folge – besonders für Männer, Suchende und alle, die spüren: „Da muss doch mehr drin sein“ im Leben mit Christus.
wichtige Links:
https://gottistgut.org - Kultur der Freude und des katholischen Glaubens im deutschsprachigen Raum
https://gottessoehne.de - Einkehrtage für Männer
––––––––––
Damit wir weiterhin tausenden Menschen die Schätze der Kirche zugänglich machen können, sind wir auch auf eure Großzügigkeit angewiesen. Ein herzliches Vergelt’s Gott für jedes Gebet – und auch fürs Teilen , Weitererzählen und Abonnieren . Alles kleine, aber kraftvolle Wege, unsere Mission zu unterstützen. ️
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Verwendungszweck: „Podcast“
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7 Minuten
„Skrupel sind unberechtigte Gewissensvorwürfe – keine Zeichen größerer Heiligkeit.“
Fühlst du dich oft schuldig, obwohl du nichts falsch gemacht hast? In dieser Folge spricht Pater Deneke über ein Thema, das viele gläubige Menschen betrifft, aber oft missverstanden wird: Skrupel – übertriebene oder unbegründete Gewissensbisse.
Er erklärt, woran man sie erkennt, woher sie kommen können, und wie man mit ihnen umgehen sollte, um zu einer gesunden, freien und demütigen Gewissenserziehung zu gelangen.
Jetzt reinhören – und lerne, warum du dich nicht von unbegründeten Gewissensbissen beherrschen lassen musst!
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Er erklärt, woran man sie erkennt, woher sie kommen können, und wie man mit ihnen umgehen sollte, um zu einer gesunden, freien und demütigen Gewissenserziehung zu gelangen.
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8 Minuten
„Je größer unser Elend, desto wertvoller unser Vertrauen – und desto größer Gottes Wohlgefallen an uns.“
Pater Engelbert Recktenwald FSSP spricht über die tiefgehende Frage: Kann ich Gott wirklich vertrauen? Er zeigt, dass unsere Unvollkommenheit für Gott kein Hindernis, sondern eine Chance ist. So wie ein Kind auf seinen Vater angewiesen ist, sind wir als Menschen auf Gott angewiesen. Unser „Ja“ zu dieser Bedürftigkeit verwandelt sie in Vertrauen und in eine Form der Ehre für Gott - so lehrt es die Hl. Therese von Liseux. Eine inspirierende Perspektive auf Moral, Bedürftigkeit und die göttliche Beziehung, die jeden Menschen berührt.
Jetzt reinhören – und entdecken, warum Vertrauen das größte Geschenk ist, das wir Gott machen können.
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8 Minuten
Was nährt deine Seele wirklich? In dieser Folge spricht Pater Deneke über die Frage, wie du erkennst, ob dein geistliches Leben authentisch und gesund ist – verwurzelt im Heiligen Geist, genährt von Sakramenten und Wahrheit, oder ob sie in Gefahr ist, sich in subjektive Frömmigkeit zu verflachen. Echte Spiritualität ist immer in der Wahrheit Gottes, im Leben der Kirche und in den Sakramenten verwurzelt – und nicht in rein persönlichen Gefühlen, außergewöhnlichen Erscheinungen oder äußeren Praktiken.
Jetzt reinhören – und finde die lebendigen Quellen echten Glaubens!
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11 Minuten
Jetzt reinhören – und entdecken, wie Gott selbst durch schwierige Menschen an unserem Herzen arbeitet.
Manchmal begegnen uns Menschen, die uns herausfordern – im Beruf, in der Familie oder sogar in der Gemeinde. In dieser Episode erfährst du, wie du solchen Situationen mit geistlicher Stärke und innerer Ruhe begegnen kannst. Diese Folge ist für alle, die im Alltag mit „schwierigen Menschen“ zu tun haben und sich wünschen, dabei gelassener, liebevoller und zugleich klar zu bleiben.
Pater Engelbert Recktenwald FSSP zeigt in dieser Folge, warum die christliche Antwort mehr ist als bloße Resignation: Sie ist eine Schule der Geduld, der inneren Stärke und der Liebe. Anhand geistlicher Werke der Barmherzigkeit, psychologischer Einsichten und heiliger Vorbilder wird deutlich, wie wir schwierige Mitmenschen als Herausforderung und Geschenk begreifen können.
„Die Geduld kannst du nur üben, wenn du die Gelegenheit zur Ungeduld hast.“
Du willst mehr von P. Recktenwald hören? Dann schau unbedingt mal auf seinem eigenen Kanal vorbei – eine klare Hörempfehlung! ️
Manchmal begegnen uns Menschen, die uns herausfordern – im Beruf, in der Familie oder sogar in der Gemeinde. In dieser Episode erfährst du, wie du solchen Situationen mit geistlicher Stärke und innerer Ruhe begegnen kannst. Diese Folge ist für alle, die im Alltag mit „schwierigen Menschen“ zu tun haben und sich wünschen, dabei gelassener, liebevoller und zugleich klar zu bleiben.
Pater Engelbert Recktenwald FSSP zeigt in dieser Folge, warum die christliche Antwort mehr ist als bloße Resignation: Sie ist eine Schule der Geduld, der inneren Stärke und der Liebe. Anhand geistlicher Werke der Barmherzigkeit, psychologischer Einsichten und heiliger Vorbilder wird deutlich, wie wir schwierige Mitmenschen als Herausforderung und Geschenk begreifen können.
„Die Geduld kannst du nur üben, wenn du die Gelegenheit zur Ungeduld hast.“
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7 Minuten
Für wen ist die Folge?
Vielleicht suchst du ein tieferes Verständnis von christlicher Liebe. Oder du möchtest deinen Alltag bewusster mit Gott verbinden. Vielleicht fragst du dich auch, wie kleine, unscheinbare Dinge in den Augen Gottes groß und wertvoll werden können. Dann ist diese Folge genau für dich.
Der bekannte Satz des heiligen Augustinus – „Liebe und dann tue, was du willst“ – wird oft missverstanden. Heißt das wirklich, dass man mit genügend Liebe alles tun darf? In dieser Episode erklärt Pater Recktenwald FSSP, wie dieser Ausspruch richtig zu verstehen ist: als Einladung, den eigenen Willen mit dem Willen Gottes zu vereinen. Denn, äußere Werke sind vor Gott nur so groß, wie die innere Liebe, die sie antreibt.
Hl. Theresia vom Kinde Jesu sagt: "Eine Stecknadel aufheben aus Liebe wiegt bei Gott so viel wie ein Dom zu bauen."
Jetzt reinhören – und entdecken, warum wahre Freiheit dort beginnt, wo unser Wille mit Gottes Liebe eins wird.
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Vielleicht suchst du ein tieferes Verständnis von christlicher Liebe. Oder du möchtest deinen Alltag bewusster mit Gott verbinden. Vielleicht fragst du dich auch, wie kleine, unscheinbare Dinge in den Augen Gottes groß und wertvoll werden können. Dann ist diese Folge genau für dich.
Der bekannte Satz des heiligen Augustinus – „Liebe und dann tue, was du willst“ – wird oft missverstanden. Heißt das wirklich, dass man mit genügend Liebe alles tun darf? In dieser Episode erklärt Pater Recktenwald FSSP, wie dieser Ausspruch richtig zu verstehen ist: als Einladung, den eigenen Willen mit dem Willen Gottes zu vereinen. Denn, äußere Werke sind vor Gott nur so groß, wie die innere Liebe, die sie antreibt.
Hl. Theresia vom Kinde Jesu sagt: "Eine Stecknadel aufheben aus Liebe wiegt bei Gott so viel wie ein Dom zu bauen."
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