Kontrafunk: Philosophieren Archiv
92 Episoden
56 Minuten
Best of „Philosophieren“: Lieben
In der Folge acht von „Philosophieren“ im kontrafunk, dem intellektuellen Liebesnest, geht es Matthias Burchardt und Alexander Christ um ein vielgestaltiges Phänomen, das sich auf sehr verschiedene Gegenstände beziehen kann: um die Liebe. Ausgehend vom Mythos des Aristophanes, erscheint der einzelne Mensch nur als ein Fragment, ewig auf der Suche nach seinem fehlenden Gegenstück. Wohl dem, der seine zweite Hälfte schließlich findet. Im Lieben aber kann man sich ebenso vollständig verlieren wie auch selbstverliebt verirren. So ist die Liebe stets Gefahr und Schlüssel für ein geglücktes Dasein zugleich. Als geglückt mag einem das Lieben erscheinen, wenn sich die gesuchte Vervollständigung ereignet, dieser Moment der idealen Ergänzung.
In der Folge acht von „Philosophieren“ im kontrafunk, dem intellektuellen Liebesnest, geht es Matthias Burchardt und Alexander Christ um ein vielgestaltiges Phänomen, das sich auf sehr verschiedene Gegenstände beziehen kann: um die Liebe. Ausgehend vom Mythos des Aristophanes, erscheint der einzelne Mensch nur als ein Fragment, ewig auf der Suche nach seinem fehlenden Gegenstück. Wohl dem, der seine zweite Hälfte schließlich findet. Im Lieben aber kann man sich ebenso vollständig verlieren wie auch selbstverliebt verirren. So ist die Liebe stets Gefahr und Schlüssel für ein geglücktes Dasein zugleich. Als geglückt mag einem das Lieben erscheinen, wenn sich die gesuchte Vervollständigung ereignet, dieser Moment der idealen Ergänzung.
56 Minuten
Best of „Philosophieren“: Träumen
Träume sind ein rätselhaftes Phänomen, weil sie nicht nur ein Teil unserer Wirklichkeit sind, sondern eine Wirklichkeit eigener Art stiften. Was bedeuten sie für unser Leben? Manche verfolgen uns in düsterer Bedrohlichkeit, andere geben uns Kraft in schweren Zeiten. Enthüllt sich im Traum unser wahres Selbst, oder werden nur Möglichkeitsräume aufgezeigt?
Philosophieren Sie mit uns und wagen Sie zu träumen!
Träume sind ein rätselhaftes Phänomen, weil sie nicht nur ein Teil unserer Wirklichkeit sind, sondern eine Wirklichkeit eigener Art stiften. Was bedeuten sie für unser Leben? Manche verfolgen uns in düsterer Bedrohlichkeit, andere geben uns Kraft in schweren Zeiten. Enthüllt sich im Traum unser wahres Selbst, oder werden nur Möglichkeitsräume aufgezeigt?
Philosophieren Sie mit uns und wagen Sie zu träumen!
56 Minuten
Das Leben ist voller Mühen und Widernisse, doch im Genuss kommen wir sinnlich zur Welt. Aber dürfen wir überhaupt genießen, während andere Menschen hungern und leiden? Ist die sinnliche Freude ein Weg zur irdischen Glückseligkeit oder ein Abweg der erschütterbaren Seele? Alexander Christ und Matthias Burchardt untersuchen das Phänomen des Genießens und unterstreichen dabei auch seine politische Bedeutung als Gegengift zum Klima-hygienischen Totentanz und als sinnliche Verführung zur Freiheit.
56 Minuten
In der Folge 29 von „Philosophieren“ im Kontrafunk, dem fliegenden Teppich ins Reich der Fantasie, spricht Alexander Christ mit seinem Gast, dem Journalisten und Schriftsteller Paul Ingendaay, über das Lesen. Wer liest, muss die Einsamkeit ertragen. Lesen ist ein intimer Vorgang, der uns in das Reich der Fantasie zu tragen vermag und der neue Welten eröffnet. Lesen heißt durch fremde Hand träumen, wusste der Schriftsteller Fernando Pessoa. Wir sprechen insbesondere über das Lesen in Büchern und stellen die Frage, ob die Lesekultur durch eine zunehmend digitale Welt gefährdet ist.
56 Minuten
Das Urteilen ist keine exklusive Tätigkeit eines Richters, sondern Aufgabe eines jeden mündigen Menschen. Um den Unterschied von wahr und falsch, gut und böse oder schön und hässlich wohlbegründet auszumachen, brauchen wir alle Urteilskraft. Denn nur so entkommen wir täuschenden Vorurteilen und der Bevormundung durch Autoritäten, die uns gern ihre Ideologien aufdrängen. Die Kontrafunk-Philosophen nehmen deshalb heute genauer in den Blick, was es mit dem Urteilen auf sich hat, und prüfen auch, ob es Situationen gibt, in denen eine Urteilsenthaltung Ausdruck von Weisheit und Lebenskunst ist.
56 Minuten
Schweifend und streifend durchqueren Alexander Christ und Matthias Burchardt das Rätsel des Dichtens. Und weil sie sich im ersten Teil dabei lustvoll verlaufen haben, setzen sie ihre Erkundung nun in einem zweiten Teil fort. Wer hätte gedacht, dass die sparsamste literarische Gattung so viel Anlass zum kontroversen Gespräch bietet? Am Beispiel von Peter Rühmkorf geht es unter anderem darum, ob Lyrik politisch sein kann, ohne dabei künstlerische Einbußen hinnehmen zu müssen.
56 Minuten
In der Folge 26 von „Philosophieren“, dem „Club der toten Dichter“ im Kontrafunk, sprechen Matthias Burchardt und Alexander Christ über die besondere Kraft der Worte, wenn diese sorgfältig ausgewählt und wohlgesetzt sind. Wir spüren dem Dichten nach und widmen uns dabei auch der Person des Dichters. Welche Anlässe begünstigen die Dichtung, was entsteht, wenn gedichtet wird? Dichtend beschrieben eröffnen sich uns ganz neue Welten, verschlungen manchmal und mitunter erhellend.
56 Minuten
Heute packen die Philosophen ihre Koffer und brechen auf in die große, weite Welt. Reisen bildet, aber hilft es auch dabei, seine Probleme zu bewältigen? Schließlich wusste schon Seneca, dass man zwar seine Heimat verlassen kann, aber sich selbst doch immer mitnimmt. Was treibt uns in die Ferne? Die Suche nach dem Paradies? Oder die Freude an der Heimkehr?
56 Minuten
Die Kontrafunk-Philosophen widmen sich heute dem Feiern. Das Phänomen ist schwer zu greifen. Was macht eine Feier aus? Gästeliste, Festsaal, Gewänder, rituelle Formeln, Musik? Welche Rolle spielt die feierliche Stimmung? Was erfahren wir über unser Mensch-Sein, wenn wir feiern? Vielleicht ist das Fest eine sinnliche Selbstvergewisserung in Bezug auf unsere kulturelle Identität. Das würde bedeuten: Wer den Menschen Ihre Feste verbietet, raubt ihnen die Wurzeln.
56 Minuten
In der Folge 23 von „Philosophieren“ im Kontrafunk, dem Sorgentelefon am Montagabend, sprechen Matthias Burchardt und Alexander Christ wieder einmal über ein Alltagsphänomen, das sich aus unserem Leben kaum mehr wegdenken lässt. Telefonieren muss der Mensch heutzutage offenbar rund um die Uhr, kaum eine Zeitspanne am Tag ist bei so manchem davon ausgenommen. Wir überlegen, ob diese scheinbar ach so praktische Technik nicht doch mehr Tücken mit sich bringt als Segen. Und ergründen, welcher Umgang mit dem Telefon uns vielleicht doch besser täte als eine allgegenwärtige Erreichbarkeit.
56 Minuten
Nicht nur die Liebe, sondern auch die Macht führt durch den Magen. In der heutigen Sendung beleuchtet Matthias Burchardt gemeinsam mit dem Lebensmittelchemiker Udo Pollmer die Frage, was es mit dem Essen auf sich hat. Schon aus der biologischen Perspektive wird ein Unterschied von Mensch und Tier deutlich: Wir bereiten unsere Speisen zu und legen damit den Grundstein für Kultur. Was aber passiert, wenn wir das Speisen zum Zankapfel der Ideologien machen oder zur Quasi-Religion überhöhen? Wer profitiert von der Angst der Menschen, die sich von ungesunder Ernährung, Giften in Lebensmitteln oder Klimafolgen bedroht sehen? Warum werden wir vor Lebensmittel gewarnt, die uns eigentlich gut täten und warum werden Sachen empfohlen, die uns nachweislich schaden?
56 Minuten
So viel Trennendes und so viel Chaos auf der Welt – gibt es da noch Hoffnung? Oh ja, gerade jetzt ist das Hoffen, die Zuversicht die Lösung. In dieser Ausgabe von „Philosophieren“ spricht Alexander Christ gemeinsam mit dem evangelischen Pfarrer Hanns–Martin Hager über die Pfingstgeschichte und ihre aktuell ungeschmälerte Bedeutung. Wir besprechen, warum Gläubige sich so sicher sind, dass es am Ende gut wird, so schlimm es im Hier und Jetzt manchmal auch sein mag, warum auf Trennung die Aussöhnung folgt und ganz am Ende sogar das ewige Leben wartet. Eine vielleicht überraschende Deutung der Pfingstgeschichte bieten wir in der Hoffnung an, dass sich die gegenwärtige Spaltung durch eine wieder zurückkehrende Kommunikation auflösen wird. Warum also hoffen wir? Warum nur geben wir nicht auf? Weil Zuversicht eine starke, tragende Brücke ist.
56 Minuten
In der Sendung vom 22. Mai erörtern Alexander Christ und Matthias Burchardt die Voraussetzungen, Möglichkeiten und Grenzen der Verstehens. Was macht das Verstehen aus? Geht es nur um Kenntnisse oder auch um existenzielle Resonanz? Was ist ein hermeneutischer Zirkel, und warum zerbricht die gemeinsame Welt, wenn das Verstehen verloren geht? Sie sind herzlich zum Zuhören und Mitdenken eingeladen.
56 Minuten
Die Philosophie vermag über das Alltägliche zu staunen. Welches Wunder geschieht uns in der Berührung? Alexander Christ und Matthias Burchardt erkunden die Weise, wie wir miteinander und mit der Welt in Kontakt kommen und stoßen dabei auf bemerkenswerte Einsichten über den Körper und den Leib, unsere Sehnsucht nach der Berührung und die Tristesse des social distancing.
56 Minuten
In Folge 18 von „Philosophieren“ im Kontrafunk, dem Denkraum von Ende und Anfang, sprechen Matthias Burchardt und Alexander Christ am Tag der deutschen Kapitulation 1945 über historische und philosophische Aspekte rund um das „Kapitulieren“. Heißt kapitulieren stets, alles und womöglich sich selbst vollständig aufzugeben? Oder kann in der Aufgabe einer nicht mehr zu haltenden Position auch ein Neuanfang begründet liegen? Wir sprechen über die Ästhetik des Kapitulierens und ergründen die Voraussetzungen für ein würdevolles Scheitern.
Kontrafunk: Philosophieren
Philosophieren ist eine Tätigkeit. Deshalb nehmen wir das Verb als Titel. Matthias Burchardt und Alexander Christ philosophieren am besten zusammen. Man kann ihnen dabei zuhören und darf sich auch noc...