Kontrafunk: Fernruf Archiv
159 Episoden
41 Minuten
In diesem „Fernruf“ schauen wir auf einen ganzen Kontinent, nämlich Australien. Dort lebt Bernd Bebenroth schon seit 1997. Er verrät uns, wie es sich eigentlich mit Corona und der Migration in Australien verhält. Wir erfahren aber auch, wo man sich als Einwanderer aus Mitteleuropa etwas leichter tut. Und wir hören den unterfränkischen Auswanderer Jörg Seufert. Er lebt in dem Land, das bei Safarifreunden und Liebhabern des Sundowner ganz hoch im Kurs steht: Namibia. Wir lassen uns von Jörg Seufert von seiner Auswanderung und den Verhältnissen in Namibia erzählen und von einer Pflanze, die seiner Meinung nach zu wenig Beachtung erfährt.
47 Minuten
Musikwissenschaftler Tobias Plebuch ist nach Schweden ausgewandert. Dort sind die Dinge nicht nur in Sachen Corona einfacher: Er spürt einen gesellschaftlichen Zusammenhalt, von dem er anerkennend und fast ein wenig bewundernd zu berichten weiß. Und wenn wir schon beim Bewundern sind: Der Kerntechniker Manfred Haferburg kommt aus der Bewunderung seiner neuen Heimatstadt nicht heraus. Er lebt mit seiner Frau nun schon über zwanzig Jahre in Paris. Von ihm bekommen wir Zuzugswilligen eine nützliche Gebrauchsanweisung, wie wir uns in der Stadt der Liebe zurechtfinden. So viel sei gesagt: das nötige Kleingeld sollte man schon mitbringen, denn die schönen Pariser Altbauten sind nicht gerade zum Schnäppchenpreis zu bekommen.
46 Minuten
In dieser Ausgabe des Fernrufs machen wir einen Schwenk nach Afrika an den Victoriasee. Rudolf Hass hat hier seine Zelte aufgeschlagen. Er und seine Frau wollten ein Kind aus Uganda adoptieren. Da sich dieses Vorhaben als schwierig und langwierig herausstellte, blieb Rudolf Hass dort. Dabei hat er eine Marktlücke entdeckt. Wir erfahren von ihm eine Menge über die ugandische Gesellschaft und darüber, welchen Illusionen man sich als Einwanderer oder Tourist nicht hingeben sollte. Unsere zweite Station ist Thailand. Dort lebt Heike Vetter. Wir erfahren von ihr, warum sie in Thailand nur lebt, aber nicht arbeitet. Ihr Business ist das Entwerfen und Herstellen von Betonmöbeln. Ihre Geschäfte macht Heike Vetter lieber in Singapur. Von ihr erfahren wir viel Lehrreiches über den Wirtschaftsstandort Asien und wie sie den Wirtschaftsstandort Europa von außen betrachtet. Außerdem bekommen wir es mit dem Begriff der sogenannten Bambuspolitik zu tun: Biegsam sein, aber nicht brechen.
45 Minuten
In diesem Fernruf geht es an zwei Orte, an denen die Natur eine ganz wichtige Rolle spielt: Es geht nach Montana in die USA – dort sagen sich nicht nur Fuchs und Hase gute Nacht, sondern auch Grizzly und Alpaka. Die Grizzlys erschrecken unvorsichtige Wanderer und Camper, und die Alpakas leben auf der Farm der gebürtigen Wienerin Evi Dixon. Von ihr erfahren wir, warum es kein Zufall war, dass sie als Österreicherin nach Montana kam.
44 Minuten
In der Neujahrsfolge wollen wir ganz ausgefuchst sein und das neue Jahr dort begehen, wo es extrem früh beginnt. Dafür spricht Moderator Gernot Danowski mit dem Schweizer Politikwissenschaftler Pascal Lottaz über dessen Auswanderung in das Land der aufgehenden Sonne. Wir bekommen einen spannenden Einblick in die Gesellschaft, in die Bedeutung der Rollenbilder und in die Neujahrsbräuche. Im zweiten Teil sprechen wir mit dem serbischen Musiker Svetislav Madžarević über seine Auswanderung von Köln nach Budapest. Hier erfahren wir, was die Stadt so besonders macht und womit wir im ungarischen Volkscharakter immer rechnen müssen.
49 Minuten
Schweden galt in der Corona-Zeit als das Land, in dem die Maßnahmen auf Freiwilligkeit beruhten. Das machte es attraktiv für viele Auswanderer auch aus Deutschland und Österreich. Die Eheleute Buchhalter haben den Schritt gewagt, allerdings vor allem wegen der besseren schulischen Bedingungen für ihre Tochter. Anke Buchhalter hat verraten, warum Schweden das perfekte Land für alle ist, die jedwedem Druck entfliehen wollen. Der zweite Gesprächsgast ist Johannes Bieder. Er ist nach Ungarn ausgewandert – und zwar nicht zum ersten Mal: Schon Ende der 80er-Jahre floh er über Ungarn nach Westdeutschland. Vor einigen Jahren stellte er geschockt fest, wie sehr das Jahr 2015 Deutschland verändert hat. Er ging also ein zweites Mal nach Ungarn. Jetzt lebt er auf dem Land und betreibt einen Campingplatz. Er verrät, was er an seinem Leben jetzt am meisten schätzt.
47 Minuten
In dieser Ausgabe des „Fernrufs“ zieht es uns in ein Land, das mit seinen 126 Millionen Einwohnern immer dann in den Schlagzeilen ist, wenn die USA wieder ankündigen, die Mauern höher zu ziehen: Mexiko. Dort lebt der Schwabe Ingo Schulmeyer mit seiner Frau und seinen beiden Kindern. Er hat seine Arbeit in der Halbleiterindustrie an den Nagel gehängt und arbeitet jetzt als Lifecoach. Er sagt: Einwandern nach Mexiko ist einfach und lohnenswert, auch wenn man ohne persönliche Beziehungen nicht weit kommt. Für das Gespräch mit unserem zweiten Gast richten wir unsere Aufmerksamkeit nach Litauen. Genauer gesagt in den Teil Litauens, der einmal zu Deutschland beziehungsweise zu Ostpreußen gehört hat: nach Polangen/Palanga. Dort lebt der Bandenburger Heiko Roland Kreßin. Er hat eine ganz schöne Reise hinter sich. Über England und Südfrankreich ist er in Polangen gelandet, wo er ein Gästehaus betreibt. Von ihm erfahren wir, wie urtümlich die litauische Sprache ist und was es mit dem Deutschen Kulturverein Memel auf sich hat, dessen Vorsitzender er ist.
46 Minuten
In der aktuellen Ausgabe zieht es uns in das Land, das für den Orangennachschub auf unseren Adventstellern sorgt, nämlich nach Marokko. Hier sagen sich Skifahrer, Wüstentouristen und internationale Geschäftsleute Guten Tag. Einblicke in die Eigenheiten und die marokkanische Gesellschaft gewährt uns der Rentner Dietmar Jokisch. Von ihm erfahren wir, was wir uns unter einer marokkanischen Hochzeit vorstellen dürfen und wie es mit dem Konvertieren zum Islam gehandhabt wird. Im zweiten Teil des „Fernrufs“ springen wir nach Taiwan. Unser Gesprächspartner Timothy Seekings verrät uns, was die Asiaten von den Deutschen halten und wie die geopolitische Bedrohungslage wahrgenommen wird.
56 Minuten
47 Minuten
Warum sollte man nach Ghana auswandern? Der 48-jährige Max Weissenfeldt würde antworten: weil es ein aufstrebendes Land mit heißen Rhythmen ist. Weissenfeldt kommt ursprünglich aus München, er ist Musiker, Komponist und Betreiber des Labels Philophon und der Joy Sound Studios. Er berichtet, wie er nach Ghana kam und auf welchen eigenen Einfluss auf die Ghanaer er stolz ist.
Und wir bekommen es mit der Familie Holland aus Herne zu tun. Die Hollands sind nach Österreich ausgewandert. Jetzt leben sie im Burgenland am Neusiedler See an der ungarischen Grenze. Warum es dort eine spannende Melange aus Ungarn, Deutschen, Österreichern und einem kroatischen Dorf gibt, das erfahren Sie auch diesmal.
Und wir bekommen es mit der Familie Holland aus Herne zu tun. Die Hollands sind nach Österreich ausgewandert. Jetzt leben sie im Burgenland am Neusiedler See an der ungarischen Grenze. Warum es dort eine spannende Melange aus Ungarn, Deutschen, Österreichern und einem kroatischen Dorf gibt, das erfahren Sie auch diesmal.
44 Minuten
In dieser Folge des „Fernrufs“ zieht es uns zum zweiten Mal nach Brasilien. Aber nicht nur der Ort ist entscheidend, sondern auch die Perspektive. Michael Santana ist 2021 aus der Schweiz nach Brasilien ausgewandert. Er wollte eben nicht mittanzen auf dem Maskenball der Corona-Maßnahmen. Von ihm erfahren wir, welches die Alltagssorgen der Brasilianer sind, warum es nicht unbedingt gefährlich sein muss, wenn man in keiner „Gated Community“ wohnt, und ob er jemals wieder nach Europa ziehen will. Im anderen Teil der Sendung lauschen wir nach Spanien. Hier genießt man im spanischen Almuñécar an der Costa Tropical im Süden Spaniens die Sonne und die aktuelle Ruhe. Zur Hochsaison leben dort 100.000 Menschen und Urlauber. Gerade jetzt hat sich der Ort in ein beschauliches Kleinstädtchen verwandelt. Es gibt erstaunliche Dinge über eine funktionierende spanische Bürokratie und – im Gegensatz zur vormaligen Heimat Berlin – ein angenehmes Klima zu berichten.
56 Minuten
Sie erinnern sich noch mit Freude an Ihre Schulzeit, als die griechische Mythologie durchgenommen wurde? Dann werden Sie an diesem Fernruf Ihre Freude haben! Dieses Mal haben wir zwei starke Frauen in der Sendung. Die eine ist Simone Leona Hueber. Die Schweizer Schauspielerin ist auf die griechische kleinasiatische Insel Ikaria gezogen. Sie liegt zirka 40 Kilometer vor der Westküste der Türkei. Die Insel ist lange vom Massentourismus verschont geblieben – und auf ihr sucht Frau Hueber ganz gezielt den weiblichen Zugang zur Welt, nämlich das lunare Prinzip. Auf ihrer Suche werden die alten griechischen Sagen, die Geschichte und die Welt der alten Götter wieder lebendig. Unsere zweite Gesprächspartnerin sitzt in Ecuador. Die Unterfränkin Michaela Steinhauser ist Künstlerin und schon seit vielen Jahren in dem südamerikanischen Land heimisch. Wer seinen Swimmingpool oder seine Hauswand verschönern lassen möchte, der ist bei Michaela an der richtigen Adresse. Von ihr erfahren wir von den Wild- und Schönheiten des Landes, aber auch dem speziellen Verhältnis zwischen Mann und Frau.
56 Minuten
Ein Land, in dem sich Skorpion und Puffotter in der Küche gute Nacht sagen? Willkommen in Gambia! In diesem kleinen westafrikanischen Land lebt die 70-jährige Jammeh Kadijia. Sie verliebte sich in einen Gambier, trat zum Islam über, heiratete und blieb dort. Sie sagt, dass man die Gambier einfach so nehmen muss, wie sie sind. Verändern kann man sie nicht. Sie zeichnet uns ein Bild von einem Land, in dem es trotz verschiedenster Stämme gesellschaftlich ruhig zugeht. Und wir erfahren, dass man zum täglichen Leben in Gambia am besten bereits feste Einkünfte bezieht. Reich werden kann man mit einer Arbeit dort nur sehr selten. Anschließend blicken wir nach Südkorea. Der Sprachwissenschaftler Marc Herbermann erzählt uns von einer sehr gesangesfreudigen Gesellschaft und einem Land, in dem erstaunlicherweise Vegetarier sehr lange im Restaurant suchen müssen, bis sie etwas finden. Wie das Land mit der Teilung umgeht und mit Corona umgegangen ist, das hören Sie im Laufe der Sendung.
55 Minuten
56 Minuten
Norwegen ist ein Glaspalast – zumindest wenn es um die Gläsernheit der Bevölkerung geht: Wer verbraucht wie viel Energie, wer lebt und arbeitet wo? All das lässt sich in Norwegen teilweise ganz offiziell abfragen. Dass man dort allerdings trotzdem sehr entspannt und glücklich leben kann, das hören wir von Ulrike Weiß. Sie ist mit Ihrer Familie nach Stavanger ausgewandert. Was sie ganz besonders an den Norwegern schätzt, ist das unverkrampfte Verhältnis zu sich selbst. Außerdem streifen wir, wie das Verhältnis zu Deutschland in geschichtlicher Hinsicht ist. Eine Menge Geschichte und Geschichten steckt auch im zweiten „Fernruf“-Gespräch: Titus Gebel ist mit seiner Familie an die Côte d’Azur nach Monaco gezogen. Wir lauschen seinen Ausführungen über legendäre Partys, Autorennen, Steuerfreiheit und den Vorteil, von einem Fürsten regiert zu werden.
Kontrafunk: Fernruf
Hörer aus aller Welt sprechen mit dem Kontrafunk. Ob Touristen oder Auswanderer - es geht um das Leben in der Fremde, die vielleicht zu einer neuen Heimat wird. Thematisiert werden die Gründe des Wegg...