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Media for Peace Archiv

24 Episoden
35 Minuten
Friedensorientierter Journalismus kann in Krisenzeiten und Kriegsgebieten einen entscheidenden Unterschied machen – doch wie genau funktioniert das? Jetzt im Podcast
43 Minuten
Wie arbeiten Journalist:innen in Kriegs- und Krisengebieten? Host Sabrina Harper spricht mit Sophie von der Tann (Israel) und MJ Daoud (Libanon) über Neutralität, Faktentreue und die Wirkung von Berichterstattung vor Ort.
48 Minuten
Prof. Dr. Timothy Nunan und Omar Meksassi sind zu Gast und sprechen über die Dialogfähigkeit in polarisierten Gesellschaften. Gemeinsam beleuchten sie, wie Medien und öffentliche Gespräche zur Friedensförderung beitragen.
52 Minuten
Wie prägt die Erinnerung an Konflikte die Gegenwart? Die Host Sabrina Harper diskutiert mit Lucas Schubert und Alexander Karam über die Rolle von Medien in der Annäherung von Bevölkerungsgruppen im Balkan und Libanon. Jetzt reinhören.
35 Minuten
Die Presselandschaft in Afghanistan hat sich seit August 2021 verändert. Damals kam es zur Machtübernahme durch die Taliban. Infolgedessen flohen viele Journalistinnen aus dem Land. Einer davon ist Lotfullah Najafizada. Er gründete mit weiteren Journalistinnen den TV-Sender Amu TV. Die Inhalte werden dezentral auf der ganzen Welt produziert und via Satellitenfernsehen den Einwohner*innen Afghanistans zur Verfügung gestellt. "Unsere Mission ist es die Gesellschaft am Leben zu erhalten", sagt der Journalist im Interview. Host Sabrina Harper spricht mit ihm in dieser Episode über die Bedeutung der freien Presse und die Herausforderungen von Amu TV. Weiterführende Folgen: Media for Peace #18 Internationale Organisationen und Journalismus mit Prof. Judith Pies Media for Peace #6 Transparenz als journalistisches Gut zu Abhängigkeiten im Journalismus Antoni Barakat (Naqd Politics) über alternative Medien Das ist Media for Peace. Der Podcast auf den Spuren des peace-oriented Journalismus. Eine Kooperation mit der Universität der Bundeswehr München und von DTEC.BW – Zentrum für Digitalisierungs- und Technologieforschung der Bundeswehr.
3 Minuten
Media for Peace (M4P) ist das Projekt für mehr friedensfördernden Journalismus! Im Media Lab Bayern arbeiten Fellows aus Afghanistan, dem Libanon, Kolumbien und Deutschland an konkreten Projekten, um einen deeskalierenden, friedensorientierten und konstruktiven Journalismus zu ermöglichen. Die Learnings und Ergebnisse teilt Host Sabrina Harper in diesem Podcast mit euch. Sie spricht mit den Fellows und verschiedensten Akteur*innen aus der Medienbranche darüber, wie Journalismus konstruktiver sein kann.
37 Minuten
Warum internationale Organisationen, insbesondere in Krisengebieten, für den Journalismus von entscheidender Bedeutung sind und wie sie mit der Förderung von unabhängigem Journalismus in Einklang stehen, das erforschen wir heute gemeinsam mit Prof. Dr. Judith Pies.
46 Minuten
In diesem Recap schauen wir gemeinsam auf den bisher gegangenen Weg, sprechen über Erfolge, Sackgassen und persönliches Wachstum. Warum friedensfördernder Journalismus nicht nur bei Media for Peace wichtig ist und warum alle Medienschaffenden davon profitieren, erklären Mate und Alicia in dieser Folge.
43 Minuten
Wie binde ich meine Community konstruktiv in Inhalte ein? Dazu spricht die Host Sabrina mit Prof. Dr. Ranty Islam. Für ihn gleicht die klassische Berichterstattung oft einer Endzeitstimmung. Eine Plattform, die lösungsorientierte Dialoge ermöglicht, hat der afghanische Journalist Omid Sobhani mitgestaltet. Er ist Fellow bei Media for Peace. Mit „whatif” entwickelt er mit anderen Fellows einen Prototyp für deeskalierenden, konstruktiven Journalismus in Krisengebieten. Er berichtet im Podcast über die konkreten Schwierigkeiten in Konfliktgebieten Debattenräume zu schaffen. Das ist Media for Peace. Der Podcast auf den Spuren des peace-oriented Journalismus. Eine Kooperation mit der Universität der Bundeswehr München und von DTEC.BW – Zentrum für Digitalisierungs- und Technologieforschung der Bundeswehr. Weitere Informationen zu Media for Peace findest du auf https://www.media-lab.de/de/media-for-peace
46 Minuten
Inwiefern wirkt Journalismus deeskalierend in innerpolitische Debatten hinein? Der Libanon ist vom Gaza-Konflikt betroffen und der Krieg in Israel wirkt auch in die Nachbarstaaten hinein. In dieser Folge spricht Sabrina Harper mit Prof. Dr. Stephan Stetter, Professor für Internationale Politik und Konfliktforschung an der Universität der Bundeswehr München über die Rolle von Journalismus in Kriegsgebieten. Stephan Stetter hat selbst in Israel gelebt und hat seinen Forschungsschwerpunkt im Nahen Osten. Im Podcast ordnet er die nationale und internationale Berichterstattung über die Geschehnisse seit dem Angriff am 7. Oktober 2023 ein und gibt einen Ausblick, in welchem Maße Medien (de-)eskalierend Einfluss nehmen. "Viele gehen mit vorgefertigten Vorstellungen in die Berichterstattung" Im zweiten Interview beschreibt Media for Peace Fellow Timour Chafik den Ansatz der Design Fiction. Mit dieser Methode können Debattenräume geschaffen werden: „Design Fiction ist nicht dafür da Probleme zu lösen, sondern sie zu finden.“ In einem Diskussionsraum kommen dabei Teilnehmende unterschiedlichster Meinung und Hintergründe zusammen und denken über eine gemeinsame Zukunft nach, das sei hilfreicher, als über die Vergangenheit zu sprechen. Ziel dabei: Ideen und Perspektiven aufzeigen und in den öffentlichen Diskurs tragen: „Erst durch die interdisziplinäre Zusammenarbeit werden Geschichten konstruktiv, facettenreich und lassen sich medienübergreifend gestalten.“ Das ist Media for Peace. Der Podcast auf den Spuren des peace-oriented Journalismus. Eine Kooperation mit der Universität der Bundeswehr München und von DTEC.BW – Zentrum für Digitalisierungs- und Technologieforschung der Bundeswehr.
38 Minuten
Konstruktiver Journalismus kann in Konfliktregionen deeskalieren – aber ist das auch messbar? Und was macht konstruktiven Journalismus gut ? Über diese Fragen spricht Sabrina mit der Chefredakteurin der Deutschen Welle Manuela Kasper-Claridge und Media for Peace-Fellow Radka Pudilova. Für Manuela steht fest: „Reichweite zählt für uns nur zusammen mit Relevanz.“ Und dafür müsse man keine grausamen Bilder zeigen, sondern den Nutzenden Kontext und Hintergrund liefern. Auf den Punkt gebracht sind das die "drei R" des deeskalierenden Journalismus: Relevanz, Reichweite und das richtige Gespür für die Berichterstattung. Auch für Radka ist von der Nutzerorientierung überzeugt: „What we do appreciate as a team is honest Feedback.“ Wie man das ganze schließlich auch messbar macht und in seiner Berichterstattung anwendet hört hier in dieser Folge des Media for Peace Podcast. Genannte Folgen zum Nachhören: Folge 8: Rolle von Social Media in Kriegs- und Krisengebieten Folge 12: KI und konstruktiver Journalismus Weitere Informationen zu Media for Peace findest du auf https://www.media-lab.de/de/media-for-peace Das ist Media for Peace. Der Podcast auf den Spuren des peace-oriented Journalismus. Eine Kooperation mit der Universität der Bundeswehr München und von DTEC.BW – Zentrum für Digitalisierungs- und Technologieforschung der Bundeswehr.
37 Minuten
Empathie ist in der Berichterstattung über sensible Themen eine wichtige journalistische Fähigkeit. Doch wie sie eine professionelle Empathie aus? Wie gelingt es Redaktionen Empathie greifbar zu machen, ohne die objektive Berichterstattung zu verlieren? "Journalismus muss sich verändern, weil sich die Welt verändert", Barbara Maas, Freie Journalistin aus Deutschland Barbara Maas hat das Framework Journalism Spaces erfunden. Dieses spielerische Framework soll Journalisten und Journalistinnen einen kompetenten Zugang zu Empathie in ihrer Arbeit ermöglichen. "Empathy can promote respect and compassion", Laura Dulce Romero, Freie Journalistin aus Kolumbien Die Journalistin ist Fellow bei Media for Peace, dem Projekt, und entwickelt mit ihren mit 4 weiteren Personen die Plattform "what if". Eine Plattform für mehr Dialog und deeskalierenden Journalismus mit dem Fokusländern Libanon und Afghanistan. Zum Framework: https://www.media-lab.de/de/r-d-fellowship/r-d-fellowship-die-ergebnisse/r-d-projekt-barbara-maas Mehr zu Barbara Maas: https://barbara-maas.de/ Weitere Informationen zu Media for Peace findest du auf https://www.media-lab.de/de/media-for-peace Das ist Media for Peace. Der Podcast auf den Spuren des peace-oriented Journalismus. Eine Kooperation mit der Universität der Bundeswehr München und von DTEC.BW – Zentrum für Digitalisierungs- und Technologieforschung der Bundeswehr.
35 Minuten
Um Künstliche Intelligenz (KI) kommt man im Journalismus nicht mehr herum. Besonders spannend ist der Einsatz für den deeskalierenden Journalismus. Ob als Sparringspartner, zum Perspektivenwechsel oder als Monitoringsystem für die Qualität der konstruktiven Berichterstattung – KI kann dabei eine große Unterstützung sein, aber man muss wissen, wie. Für Christina Elmer, Professorin für digitalen Journalismus von der TU Dortmund, ist eine reflektierte Auseinandersetzung mit KI im Journalismus essentiell: „Das Vertrauen der Gesellschaft in den Journalismus darf nicht verspielt werden.“ Radka Pudilova, Fellow im Media for Peace Projekt, berichtet über den Einsatz von KI bei der Entwicklung des Prototypen „What if“: „We are still all trying to figure out the ethic guidelines of the use of AI“. Publikationen auf die sich Aussagen von Radka Pudilova beziehen: https://reutersinstitute.politics.ox.ac.uk/digital-news-report/2023 Weitere Informationen zu Media for Peace findest du auf https://www.media-lab.de/de/media-for-peace
37 Minuten
Journalismus in Krisengebieten kann zur Befriedung oder Eskalation beitragen. Doch wie kann Journalismus seriös und dennoch deeskalierend wirken? Auf welche Aspekte kommt es an? Mit diesen Fragen starten wir nach der Pause in die 2. Staffel mit einer Live-Folge.
28 Minuten
Alicia Fricke managed das Programm Media for Peace - was Behind the Scenes so läuft und welche beeindruckenden Momente ihr bisher auf dieser Friedensmission begegnet sind, teilt Alicia in dieser Folge. Eine Teilnehmerin am Projekt ist Laura, sie ist eine kolumbianische Journalistin. Sie erzählt, wie die Medienlandschaft in Kolumbien um das Vertrauen ihrer Audience kämpft und Lokaljournalismus ohne Internet funktioniert. Alicia Fricke: “Design Fiction ist ein zentrales Thema für friedensfördernden Journalismus” Die Programm Managerin betreut im Media Lab Bayern das Projekt Media for Peace. Neben ihrer Tätigkeit ist sie in München als erste Bookerin für Techno-DJs bekannt und engagiert sich für Gleichberechtigung und Inklusion. Laura Dulce Romero. “How can we use the dialog to improve trust in media is a key finding” Die kolumbische Journalistin ist seit 9 Jahren im Journalismus aktiv. Sie hat u.a. eine Redaktion für peace-oriented journalism in Kolumbien geleitet. Shownotes 00:01 Begrüßung und M4P in Bremen 01:20 Interview Alicia Fricke 03:06 Media for Peace in Perugia/ Italien 05:45 Wie funktionieren Innovationsmethoden und was ist ein Prototyp? 09:48 Interview Laura Dulco Romero 13:10 Lokale Medien in Kolumbien haben die Unterstützung der Gemeinschaft 18:15 Journalist:innen müssen nicht objektiv sein, sondern reflektieren 22:37 Daten sammeln, wenn man nicht vor Ort ist 27:15 Verabschiedung Weitere Informationen zu Media for Peace findest du auf https://www.media-lab.de/de/media-for-peace Das ist Media for Peace. Der Podcast auf den Spuren des peace-oriented Journalismus. Eine Kooperation mit der Universität der Bundeswehr München und von DTEC.BW – Zentrum für Digitalisierungs- und Technologieforschung der Bundeswehr.