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In bester Gesellschaft – der Wissenschaftsdialog für die Vielen Archiv

39 Episoden
19 Minuten
48, 40, 38,5, 37 – und jetzt wieder 41 oder 42? Der Streit um die Arbeitszeit begleitet die Lohnarbeit seit ihren Anfängen, doch für Beschäftigte geht es um weit mehr als Geld.

Wie wirken sich lange Tage auf Gesundheit, Schlaf und Unfallrisiken aus – und was leisten Pausen, Ruhezeiten, Nachtarbeitsgrenzen und geteilte Dienste wirklich? Warum spricht, so viel vorweg, aus arbeitsmedizinischer Sicht nichts für längere Arbeitszeiten – und welche Modelle verbessern Sicherheit und Erholung?

Darüber und mehr spricht Host Michael Mazohl in der 23. Episode von „In bester Gesellschaft – der Wissenschaftsdialog für die Vielen“ mit Johanna Klösch, Arbeits- und Organisationspsychologin der Arbeiterkammer Wien, und Johannes Gärtner, Arbeitszeitexperte bei XIMES.
19 Minuten
Eine Schule, die nächste Schule – und dazwischen: Soziale Hürden. Die einen Kinder der einen Schule haben zuhause eine Bibliothek, die anderen Kinder der anderen Schule nicht einmal eine stabile Internetverbindung. Schulen haben komplett unterschiedliche Herausforderungen – aber bekommen die gleichen Mittel zugeteilt.

Was ändert der Chancenindex daran – und was bringt der Chancenbonus in der Praxis? Wie werden multiprofessionelle Teams (von Logopädie über Schulsozialarbeit bis Freizeitpädagogik) zum Standard statt zur Ausnahme? Welche Leitplanken braucht es, damit zusätzliche Ressourcen auch wirken? Und warum beginnt Chancengerechtigkeit im Kindergarten?

Darüber spricht Host Michael Mazohl in dieser Folge von „In bester Gesellschaft – der Wissenschaftsdialog für die Vielen“ mit Elke Larcher, Bildungsexpertin der Arbeiterkammer Wien, und Philipp Schnell, Geschäftsführer des Österreichischen Instituts für Berufsbildungsforschung (öibf).
18 Minuten
Temporäre Kündigungen, kurze Episoden der Arbeitslosigkeit und Wiedereinstellungen beim selben Betrieb – das sogenannte „AMS-Zwischenparken“ ist kein Randphänomen, sondern betrifft jedes Jahr hunderttausende Beschäftigte in Österreich.

Warum hat sich diese Praxis zu einem Geschäftsmodell für Unternehmen entwickelt? Welche Branchen sind besonders betroffen – und betrifft es nur saisonale Betriebe? Welche Folgen hat sie für Arbeitnehmer:innen, für Betriebe und für die Allgemeinheit? Und was könnte politisch dagegen getan werden?

In dieser 21. Episode von „In bester Gesellschaft – der Wissenschaftsdialog für die Vielen“ spricht Host Michael Mazohl mit Rainer Eppel vom WIFO und Dennis Tamesberger von der Arbeiterkammer Oberösterreich.
31 Minuten
Frauen verdienen weniger, leisten mehr unbezahlte Arbeit – und jede dritte erlebt im Laufe ihres Lebens Gewalt. Trotz Verfassungsauftrag zur Gleichstellung bleiben Lücken: in Löhnen, Pensionen, Arbeitszeit und beim Schutz vor Gewalt.

Warum trifft Sparpolitik Frauen besonders hart? Wie funktioniert Gender Budgeting – und warum bleibt es oft ein Papiertiger? Welche Kosten verursacht Gewalt gegen Frauen für die gesamte Gesellschaft? Und was bringen Instrumente wie Lohntransparenz oder das neue ILO-Übereinkommen gegen Gewalt in der Arbeitswelt?

Darüber spricht Host Michael Mazohl in dieser Folge von „In bester Gesellschaft – der Wissenschaftsdialog für die Vielen“ mit Sophie Achleitner, Ökonomin am Momentum Institut, und Eva-Maria Holzleitner, Frauenministerin der Republik Österreich.

Eine Episode über Löhne, Care-Arbeit, Gewalt und die Frage, warum Gleichstellungspolitik nicht bloß Gerechtigkeit schafft, sondern die Gesellschaft insgesamt voranbringt.
19 Minuten
Produktivität plus Inflation – das war über Jahrzehnte der Maßstab für faire Lohnabschlüsse in Österreich. Die sogenannte Benya-Formel galt international als Vorbild für sozialpartnerschaftliche Lohnpolitik. Doch heute wird sie zunehmend infrage gestellt – von Industrievertreter:innen ebenso wie von neoliberalen Thinktanks.

Was steckt hinter dieser Formel? Welche Rolle spielt sie für Preis­stabilität, Wettbewerbsfähigkeit und Verteilungsgerechtigkeit? Warum hat gerade die Industrie besonders von ihr profitiert – und will sie nun oft loswerden?

Darüber spricht Host Michael Mazohl in dieser Folge von „In bester Gesellschaft – der Wissenschaftsdialog für die Vielen“ mit Helene Schuberth, Chefökonomin des ÖGB, und Sepp Zuckerstätter von der Arbeiterkammer Wien.

Ein Gespräch über Löhne, Inflation, Machtfragen – und darüber, warum gerechte Lohnpolitik klug und vorausschauend sein muss.
16 Minuten
Systemrelevant – aber unsichtbar? Während der Pandemie beklatscht, seither vergessen: Wer das Land am Laufen hält, arbeitet oft schlecht bezahlt, ohne Mitsprache und ohne Wahlrecht.

Warum hat sich an den Bedingungen so wenig geändert? Wie hängt Wertschätzung mit Lohn und Arbeitsrecht zusammen? Und was bedeutet es für die Demokratie, wenn Hunderttausende schuften, aber nicht mitentscheiden dürfen?

Host Michael Mazohl spricht mit Asiye Sel von der Arbeiterkammer Wien und Daniel Schönherr vom Forschungsinstitut Foresight über Klasse, Ungleichheit und das Gefühl, politisch nicht zu zählen.
17 Minuten
Österreich ist Kollektivvertrags-Weltmeister – und trotzdem boomen systematisches Lohn- und Sozialdumping, während Millionen unbezahlter Überstunden nicht vergütet werden.

Wie passt das zusammen? Wie funktioniert Lohn- und Sozialdumping? Welche Branchen sind besonders betroffen? Und warum kennen wir das gesamte Ausmaß nicht genau? Wieso gibt es nicht einmal abschreckende Strafen?

Darüber spricht Host Michael Mazohl mit Walter Gagawczuk, Arbeitsrechtsexperte der Arbeiterkammer Wien, und Sybille Pirklbauer, Leiterin der Abteilung Sozialpolitik.
25 Minuten
Demokratie, Mitbestimmung, Machtkonzentration: Während manche glauben, Betriebsräte seien ein Relikt vergangener Zeiten, erlebt die betriebliche Mitbestimmung derzeit einen neuen Höhenflug. Wo Betriebsräte aktiv sind, kollektive Arbeitnehmer:innenrechte gestärkt werden und alle Beschäftigten ihren Arbeitsplatz mitgestalten, wird Demokratie zur gelebten Praxis.

Doch warum erleben wir teilweise einen erheblichen Vertrauensverlust in unser politisches System? Wieso haben viele das Gefühl, dass der Einfluss einiger weniger Superreicher die Demokratie untergräbt? Und zählt wirklich jede Stimme gleich, wenn es um politische Entscheidungen geht?

Auf Basis der Mitbestimmungsstudie und neuer Ergebnisse des Demokratiemonitors wirft die Episode einen genauen Blick auf betriebliche Realitäten und gesellschaftliche Entwicklungen: Wie beeinflusst betriebliche Demokratie das Vertrauen in politische Institutionen? Welche Rolle spielen die reichsten Haushalte des Landes und Medienkonzerne? Und warum könnte der Arbeitsplatz ein Schlüssel zu mehr gelebter Demokratie sein?

Diesen Fragen geht Host Michael Mazohl in der neuen Podcast-Episode von „In bester Gesellschaft – der Wissenschaftsdialog für die Vielen“ nach – im Gespräch mit Julia Hofmann aus der Abteilung Wirtschaftswissenschaften der Arbeiterkammer Wien sowie Martina Zandonella, Senior Researcher bei Foresight.
22 Minuten
Sozialabbau, Deregulierung, Polarisierung: Durch soziale und wirtschaftliche Debatten in Österreich ziehen sich tiefe Gräben. Während Wirtschaftslobbies nach mehr Flexibilität und weniger Bürokratie rufen, warnt die Arbeitnehmer:innenseite vor einem Abbau sozialer Errungenschaften.

Wessen und welche Interessen dominieren die politischen Debatten? Wer setzt sich durch? Warum und was genau kritisiert die Arbeiterkammer, wenn Bürokratieabbau gefordert wird? Was verspricht sich die Arbeitgeber:innenseite davon, wenn sie Einschnitte im Sozialstaat fordert? Und wie können soziale Sicherheit und wirtschaftliche Wettbewerbsfähigkeit in Einklang gebracht werden?

Darum und mehr geht es in dieser fünfzehnten Episode von „In bester Gesellschaft – der Wissenschaftsdialog für die vielen“. Dieses Mal sind bei Host Michael Mazohl Silvia Hruska-Frank, Direktorin der Arbeiterkammer, und Christian Kern, Bundeskanzler a. D., zu Gast.

Gemeinsam analysieren sie den Einfluss von Lobbygruppen, die Rolle der Sozialpartnerschaft und die Zukunft des Wirtschaftsstandorts Österreich.
26 Minuten
Rezession, Insolvenzen, Stellenabbau: Zum Jahresende ist die Zuversicht getrübt. Besonders betroffen sind Beschäftigte, die um ihre Jobs und Gehälter zittern oder ihren Arbeitsplatz bereits verloren haben.

Wie entwickelt sich der Arbeitsmarkt kurz- und mittelfristig? Reicht das Budget des AMS aus, um den Herausforderungen zu begegnen? Ist der Fokus auf „Vermittlung vor Qualifizierung“ noch zeitgemäß? Was braucht es, um Jugendarbeitslosigkeit zu bremsen und die Integration von Menschen mit Migrationsbiografien zu verbessern?

Diesen Fragen geht Host Michael Mazohl in der neuen Podcast-Episode von „In bester Gesellschaft – der Wissenschaftsdialog für die Vielen“ nach – im Gespräch mit Johannes Kopf, Vorstand des AMS Österreich, und Silvia Hofbauer, Leiterin der Abteilung Arbeitsmarkt und Integration der Arbeiterkammer Wien. Hören Sie rein!
18 Minuten
Eine grüne Revolution. Eine radikale Neuausrichtung der Wirtschaftspolitik. Damit entscheidet sich, welchen Planeten wir unseren zukünftigen Generationen hinterlassen werden.

Welche Anforderungen stellt die grüne Transformation an die Wirtschaftspolitik? Warum hat die Arbeiterkammer einen sozial-ökologischen Umbauplan entwickelt, und was steckt darin?

Welche Rollen spielen dabei Bildung, Gesundheit und Pflege, der Arbeitsmarkt? Was bedeutet „Just Transition“, warum müssen soziale Schieflagen verhindert werden? Und was hat eine Arbeitszeitverkürzung damit zu tun?

Darüber und mehr spricht Host Michael Mazohl in der dreizehnten Episode von „In bester Gesellschaft – der Wissenschaftsdialog für die Vielen“ mit der Umweltökonomin Astrid Schöggl und dem Umweltökonomen Michael Soder von der Arbeiterkammer Wien.
23 Minuten
Wir befinden uns mitten in einer Rezession und tief in einem Haushaltsdefizit. Der Wirtschaftsstandort Österreich steht unter immensem Druck.

Wie konnte die österreichische Industrie über Jahrzehnte hinweg eine Erfolgsgeschichte schreiben, während andere Länder stagnierten – und was ist in den letzten beiden Jahren geschehen? Wurde es versäumt, eine klare Industriepolitik zu entwickeln, die uns in Richtung ökologischer Wende führt? Welchen Einfluss haben das Steuersystem und die berüchtigten „Lohnnebenkosten“? Welche Rolle spielt der Sozialstaat bei der Attraktivität Österreichs als Wirtschaftsstandort?

Von der Arbeitsproduktivität über Investitionen bis hin zur Arbeitsmarktpolitik und Sparquote: Es gibt viel zu tun. Über diese und weitere Fragen spricht Host Michael Mazohl in der zwölften Episode von „In bester Gesellschaft – der Wissenschaftsdialog für die Vielen“ mit Miriam Fuhrman, Ökonomin im volkswirtschaftlichen Referat des ÖGB, und Markus Marterbauer, Chefökonom der Arbeiterkammer.
16 Minuten
Achtung: Systemfehler. In Österreich stehen zehntausende Systemerhalter und noch viel mehr Systemerhalterinnen vor ihrem Ruhestand.

In dieser Episode „In bester Gesellschaft – der Wissenscahftsdialog für die Vielen“ gehen wir der Frage nach: Wie kann die riesige, klaffende Personallücke in praktisch allen systemrelevanten Berufen geschlossen werden?“ Soviel ist klar: Die Zeit läuft, und sie läuft uns davon.

Darüber und mehr spricht Host Michael Mazohl mit den Arbeitsmarktexpertinnen Julia Bock-Schappelwein vom WIFO und Gabriele Schmid von der Arbeiterkammer.
21 Minuten
Der Fiskalrat erwartet heuer ein Budgetdefizit von 3 Prozent und den Anstieg der Schuldenquote auf über 80 Prozent des BIP. Was ist da passiert?

Droht uns ein neues Sparpaket? Kommt eine neue Welle der Austeritätspolitik, womöglich im gesamten, krisengebeutelten Europa? Und müssten wir umgekehrt nicht enorme Investitionen stemmen, um noch irgendwie die Pariser Klimaziele zu erreichen?

Könnte eine Schuldenbremse nach deutschen Vorbild Abhilfe schaffen? Spoiler: Nein. Und was bedeutet die „Golden Rule“ der Budgetpolitik von Richard A. Musgrave?

Darüber und mehr spricht Host Michael Mazohl in dieser Episode von „In bester Gesellschaft – der Wissenschaftspodcast für die Vielen“ mit der Chefökonomin des Österreichischen Gewerkschaftsbunds, Helene Schuberth, und dem Ökonomen Phillipp Heimberger vom Wiener Institut für internationale Wirtschaftsvergleiche.
26 Minuten
Kinderarmut in Österreich – das dürfte es doch gar nicht geben, sollte man meinen. Aber Tatsache ist: 373.000 Kinder in Österreich sind armuts- oder ausgrenzungsgefährdet, 88.000 Kinder sind von schwerer sozialer und materieller Deprivation betroffen – doppelt so viele wie vor einem Jahr.

Warum und von wem wird Kinderarmut kleingeredet? Wieso gibt es keinen breiten politischen Konsens darüber, Kinderarmut einfach abzuschaffen?

Was würde uns die Abschaffung von Kinderarmut kosten – und was kostet es uns, wenn wir Kinderarmut nicht bekämpfen? Warum braucht es eine Kindergrundsicherung und woraus sollte sie sich zusammensetzen?

Darüber und mehr spricht Host Michael Mazohl in dieser Episode von „In bester Gesellschaft – der Wissenschaftspodcast für die Vielen“ mit der Leiterin der Abteilung Sozialpolitik der Arbeiterkammer Wien, Sybille Pirklbauer, und dem Bundesminister für Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz, Johannes Rauch.
In bester Gesellschaft – der Wissenschaftsdialog für die Vielen

In bester Gesellschaft – der Wissenschaftsdialog für die Vielen

Der sozialpolitische Podcast von Arbeiterkammer Wien, ÖGB-Verlag, Wissenschaftsnetzwerk „Diskurs“ und dem Ineq-Institut der WU Wien