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Episoden

23 Minuten
Mit drei Jahren brachte sie sich das Lesen bei. Als kleines Mädchen wollte sie Detektivin werden – allerdings eine ganz besondere: Sie wollte herausfinden, was zwischen Kindern und ihren Eltern geschieht. Vielleicht hat Virginia Satir genau das später tatsächlich getan. Sie wurde Lehrerin, Sozialarbeiterin und schliesslich eine der prägendsten Frauen der Familientherapie. Sie begann, nicht mehr nur den Menschen mit dem vermeintlichen «Problem» anzuschauen, sondern die ganze Familie in einen Raum zu holen. Und plötzlich wurde sichtbar, was Familien so meisterhaft verbergen können. Wer macht sich klein? Wer wird laut? Wer rettet? Wer schweigt? Und warum können wir mit 50 Jahren unsere Mutter besuchen – und uns nach einem einzigen Satz wieder fühlen wie mit fünf? Doch hinter der berühmten Therapeutin steckt auch eine überraschende Lebensgeschichte: eine beinahe tödliche Kindheitserfahrung, zwei gescheiterte Ehen, der Verlust der Möglichkeit, eigene Kinder zu bekommen, eine ganz andere Form von Mutterschaft – und eine Frau, die selbst nie aufgehört hat zu lernen. In dieser Folge folgen wir Virginia Satirs Weg von einer Farm in Wisconsin bis in die grossen Therapiesäle der Welt. Und vielleicht entdecken wir dabei, dass die kleine Detektivin von damals mit einer Sache erstaunlich recht hatte: **Das Entscheidende in einer Familie ist oft das, was man auf den ersten Blick gar nicht sieht.**
27 Minuten
Was geschieht, wenn in einer Familie jemand fehlt – und niemand mehr über ihn spricht? Wenn ein verstorbenes Kind aus der Geschwisterreihe verschwindet? Wenn ein Sohn nach dem Tod des Vaters plötzlich „der Mann im Haus“ sein soll? Wenn eine Tochter zur wichtigsten Vertrauten ihrer Mutter wird? Oder wenn Eltern unbedingt die besten Freunde ihrer Kinder sein möchten? In dieser Folge beschäftigen wir uns mit Bert Hellinger und einem der spannendsten Gedanken der systemischen Aufstellungsarbeit: **Jeder gehört dazu. Und jeder braucht seinen eigenen Platz.** Wir sprechen über verstorbene und ungeborene Kinder, Adoption und Herkunft, vertauschte Familienrollen, über Kinder, die unbewusst Verantwortung für ihre Eltern übernehmen – und darüber, warum Nähe zwischen Eltern und Kindern etwas anderes ist als Freundschaft. Dabei geht es nicht darum, hinter jedem heutigen Problem ein verborgenes Familienschicksal zu vermuten. Viel spannender ist die Frage: **Trage ich vielleicht etwas, das ursprünglich gar nicht meine Aufgabe war?** Und schliesslich führt uns diese Frage wieder zu Elin, zur Ordnung der Elemente und zur Hüterinnenweisheit: Vielleicht bedeutet Liebe nicht, das Schicksal eines anderen zu übernehmen. Vielleicht bedeutet sie, den anderen zu sehen, seinen Platz zu achten – und selbst dort zu stehen, wo man hingehört. **Auf dem eigenen Platz.**
20 Minuten
Du bist erwachsen, selbstständig, trägst Verantwortung und weisst ziemlich genau, was du willst. Und dann sagt deine Mutter einen einzigen Satz – und plötzlich fühlst du dich wieder wie das kleine Mädchen von früher. Warum passiert uns das? In dieser Folge begegnen wir Virginia Satir, einer Pionierin der Familientherapie. Sie beobachtete, wie unterschiedlich Menschen reagieren, wenn Beziehungen unsicher werden: Wir beschwichtigen, klagen an, flüchten in die Vernunft oder lenken ab. Und plötzlich entdecke ich darin noch etwas anderes: unsere vier Elemente. Wasser passt sich an. Feuer geht in den Angriff. Luft zieht sich in den Kopf zurück. Erde beginnt zu tun, zu organisieren und zu tragen. Vielleicht zeigen uns unsere Elemente also nicht nur unsere Stärken – sondern auch, wohin wir flüchten, wenn wir uns nicht sicher fühlen. Wir sprechen über alte Kindheitsmuster, Zugehörigkeit, Selbstwert und darüber, warum Erkenntnis allein manchmal noch keine Veränderung bringt. Eine Folge für alle, die schon einmal nach einem Familienbesuch nach Hause gefahren sind und sich gefragt haben: «Warum um Himmels willen reagiere ich bei meiner Mutter immer noch so?»
9 Minuten
"Nein", sagt Elin zum Zwerg. "Ich habe Runzeln. Ich habe Hitzewallungen. Ich möchte niemandem mehr etwas beweisen." Seine Antwort überrascht sie: "Dann bist du genau richtig." In dieser Folge geht es um eine völlig neue Sicht auf die Wechseljahre. Nicht als Zeit des Verlustes, sondern als Beginn einer neuen Lebensphase. Einer Zeit, in der Frauen nicht länger kämpfen, funktionieren oder sich beweisen müssen – sondern ihre Erfahrung, ihre Klarheit und ihre innere Weisheit ernten dürfen. Gemeinsam mit Elin, Sirjana und dem Zwerg tauchen wir ein in die Symbolik des Herbstes und fragen: Was, wenn die Wechseljahre gar kein Ende sind? Was, wenn jetzt die eigentliche Ernte deines Lebens beginnt? Und warum braucht unsere Welt heute vielleicht keine weiteren Heldinnen – sondern Hüterinnen? Außerdem erzähle ich von Wandel, Würde, Wolle, unseren tiergestützten Tagen auf dem Hof, und von meinem Kurs Die Drachenfrauen, in dem wir den Wechseljahren auf eine ganzheitliche, elementare und stärkende Weise begegnen – weit über Hormone und Hitzewallungen hinaus. Eine Folge für alle Frauen, die spüren, dass diese Lebensphase nicht kleiner macht, sondern tiefer.
12 Minuten
Ein Abend in einer Mittelaltershow in Toronto hat mich nicht mehr losgelassen. Ein Falke fliegt durch die Arena. Pferde tragen Ritter durch tosenden Applaus. Vor jedem Gast steht ein halbes Huhn. Nach der Vorstellung landet ein grosser Teil davon im Abfall. Es geht in dieser Folge nicht darum, mit dem Finger auf andere zu zeigen. Im Gegenteil. Denn zwischen Sorge und Verurteilung liegt ein feiner Unterschied. In dieser Folge lade ich dich ein, gemeinsam mit mir hinzuschauen. Nicht vorschnell zu urteilen, sondern Fragen zu stellen. Was bedeutet Wertschätzung wirklich? Wann wird Nahrung zur Selbstverständlichkeit? Und was können wir vom Jahreskreisfest Lammas lernen – dem Fest der ersten Ernte und der Dankbarkeit? Vielleicht beginnt Bewusstsein nicht mit einer Antwort. Sondern mit einem Moment, der uns innerlich nicht mehr loslässt. Eine Folge über Tiere, Nahrung, Verantwortung und die Kunst, mitten im Leben innezuhalten und das Geschenk einer Ernte wieder bewusst wahrzunehmen.
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Über diesen Podcast

Keine Zeit? Eingebunden in Familie, Alltag, Hausarbeit und Business? Voller Kopf, müder Körper und leeres Herz? Nimm dir Zeit für einen magischen Mond-Moment. Modernes Zeitmanagement dank altem Wissen. Im Flow mit den natürlichen Rhythmen von Sonne und Mond findest du hier weiblich Weises. Neue Verbindung zu dir, der Natur, dem grossen Ganzen einfach gesagt. Ganzheitliche Inspiration für deinen Alltag als Frau, Mama und Unternehmerin.
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„#Mond Moment“

Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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