Radio Bistum Würzburg Archiv
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In dreieinhalb Wochen ist es wieder so weit: An den Kartagen wird in Unterfranken wieder geklappert. Nach dem Gottesdienst am Gründonnerstag ersetzen sie bis zur Osternacht die Glocken. Kinder laufen dann mit den Klappern oder Karfreitagsratschen durch die Straßen und erinnern an die Gebetszeiten. Johann oder besser "Hans“ Germann aus Thundorf im Landkreis Bad Kissingen baut sie selbst in seiner Werkstatt. Anna-Lena Ils hat ihn dort besucht.
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Sie stehen meist zentral und fallen auf, weil sie einen Turm haben: Christliche Kirchengebäude gibt es in fast jedem Ort in Deutschland. Und auch wenn die Zahl der Gläubigen sinkt, wird es diese Gebäude noch sehr lange geben. Das Fortbildungsinstitut und die Abteilung Kunst der Diözese Würzburg bieten deshalb einen Kurs für Menschen an, die sich dafür interessieren, andere durch diese Kirchenräume zu führen. Dabei lernen sie auch, Menschen, die der Kirche nicht nahe stehen, etwas vom eigentlichen Sinn dieser Gebäude näherzubringen. Burkard Vogt war bei einem Kurstag in der Aschaffenburger Stiftsbasilika dabei.
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Am 16. März gedenkt Würzburg der Zerstörung der Stadt im Jahr 1945. Eine Besonderheit ist, dass an diesem Tag die Glocken in der Innenstadt 20 Minuten läuten. Genau so lange, wie der Angriff gedauert haben soll. Dafür, dass am Dom und im Neumünster alles rundläuft, ist Dommesner Thomas Schumann zuständig. Anna-Lena Ils hat ihn getroffen.
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Der 16. März ist ein wichtiger Tag für die Stadt Würzburg, denn während des Zweiten Weltkrieges wurde Würzburg bombardiert. Im Matthias-Ehrenfried-Haus erinnert gerade eine Ausstellung daran. Anna-Lena Ils hat sie sich angeschaut.
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In Kitzingen steht das Deutsche Fastnachtmuseum. Aktuell läuft dort - trotz Fastenzeit - die Sonderausstellung "Himmlische Freude - höllische Lust“. Anna-Lena Ils hat mal vorbeigeschaut und auch gleich die Direktorin Katrin Hesse gefragt, ob es Fasching, Fastnacht oder Karneval heißt.
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Am 24. Februar war der Jahrestag des Angriffskriegs Russlands auf die Ukraine. In Deutschland leben seit dem Ausbruch des Krieges über eine Million Ukrainerinnen und Ukrainer. Mittlerweile gibt es in Deutschland auch einige ukrainisch-katholische Gemeinden. Zum Beispiel auch in Würzburg. Anna-Lena Ils hat den Gottesdienst anlässlich des Jahrestages des Krieges besucht.
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Am 7. März war er. Der Equal Pay Day. Ein symbolischer Tag, der markiert, dass Frauen 18 Prozent weniger verdienen als Männer. Vom Jahresanfang bis zu diesem Tag, 66 Tage lang arbeiten Frauen statistisch gesehen umsonst. Ohne Geld für ihre Arbeit zu erhalten. Dagegen engagiert sich das "Würzburger Bündnis zum Equal Pay Day“. Dabei sind zwei kirchliche Verbände: Die KAB, die Katholische Arbeitnehmerbewegung. Und der KDFB, der Katholische Deutsche Frauenbund. Ronja Goj hat mit den beiden gesprochen.
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Es gibt ja verschiedene Arten, die Fastenzeit für sich zu gestalten. Die einen versuchen abzunehmen, andere machen eine Wallfahrt, wieder andere lesen in der Bibel und manche pflegen den Brauch des Fastenbieres. Im Dekanat Miltenberg ist man auf die Idee gekommen, verschiedene Traditionen einfach mal zusammen zu legen. "Bibel und Bier und Begegnung" heißt da eine Veranstaltung für Männer. Burkard Vogt wollte wissen, wie das zu verstehen ist - vor allem das mit dem Bier.
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Wer sagt: "Die von der Kirche haben keinen Humor“, der kennt wohl die falschen Leute in der Kirche. Es gibt da nämlich jede Menge lustige Zeitgenossen und manche halten an Fasching sogar eine Büttenpredigt. So einer ist Clemens Bieber. Er stammt aus Glattbach, ist heute Domkapitular und für die Caritas in Unterfranken zuständig – und er hält uns die Büttenpredigt, die er dieses Jahr auch für den Würzburger Elferrat gehalten hat.
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Mit dem Faschingssonntag nähert sich der diesjährige Fasching seinem Höhepunkt. Und da gibt es einen Würzburger Domkapitular, den das sicher nicht kalt lässt – vielleicht, weil er vom Untermain stammt. Clemens Bieber ist in Glattbach geboren und heute für die Caritas in Unterfranken zuständig – und er hat viel Fasching im Blut. Bei der Sendung "Närrische Weinprobe“ in der Würzburger Residenz Ende Januar hatte er sogar einen Auftritt mit einer Büttenpredigt. Burkard Vogt wollte wissen, wie er zum Fasching kam.
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1525, also vor 500 Jahren, tobte der Bauernaufstand in Würzburg. Der Kunsthistoriker Johannes Sander hat dieses Jubiläum zum Anlass genommen, um eine besondere Domführung anzubieten. Sie heißt: "Der Würzburger Bauernaufstand und andere Konflikte im Bistum Würzburg". Anna-Lena Ils hat sich vorab von ihm durch den Dom führen lassen. Der erste Termin für die Sonderführung ist am Donnerstag, 27. Februar, um 18 Uhr. Die weiteren Termine findet ihr unter www.dom-wuerzburg.de. Der Preis beträgt 8 Euro pro Person.
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In vielen Kinos in Deutschland laufen jetzt wieder die "Augenblicke" – eine Sammlung von ausgezeichneten Kurzfilmen, hinter deren Auswahl das Sekretariat der Deutschen Bischofskonferenz steckt. Auch bei uns in der Region werden sie in einigen Kinos zu sehen sein. Mit in der Jury ist der Leiter des Medienpädagogischen Zentrums in Würzburg, Oliver Ripperger. Burkard Vogt hat sich mit ihm getroffen, um mehr über dieses Kinoangebot zu erfahren. Bei uns in der Region laufen die Filme beispielsweise am 26. Februar in Erlenbach in der Kinopassage, am 11. März im Casino-Kino in Aschaffenburg, am 13. März im bounAPEtito in Alzenau und am 17. März im Schlosstheater in Miltenberg. Mehr Infos und Vorführtermine findet ihr im Internet unter www.augenblicke-kurzfilme.de
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Die Ukraine ist gerade wieder oft im Gespräch. Am 24. Februar jährt sich der Beginn des Angriffskrieges zum dritten Mal. Der Präsident der USA, Donald Trump, hat mit Vladimir Putin, dem russischen Präsidenten, Gespräche über ein mögliches Kriegsende begonnen. Aber seine Vorgehensweise ist nicht unumstritten in Europa. Seit Kriegsbeginn sind rund 1,2 Millionen Ukrainerinnen und Ukrainer nach Deutschland geflohen. Burkard Vogt hat sich mit einem von ihnen getroffen: Marian Hrebenar wohnt jetzt seit fast drei Jahren in Aschaffenburg und hat begonnen, sich in unserer Gesellschaft zu integrieren. Er erzählt auch von seiner Hoffnung auf ein baldiges Ende des Krieges.
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Ein Paar. 7 Wochen. Ein Versuch. Edith und Alois aus Würzburg testen die Fastenaktion "7 Wochen Ja sagen!“. Von der AKF, der Arbeitsgemeinschaft für katholische Familienbildung. Dabei geht es nicht um Verzichten, sondern darum die Beziehung, die Partnerschaft zu bereichern. Mit Themen wie "Ja zu mehr Leichtigkeit“, "Ja zu meinen Grenzen“, "Ja zu unseren Besonderheiten“. Redakteurin Ronja Goj hat Edith und Alois dabei begleitet.
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Das Thema Abschiebung ist durch den Wahlkampf wieder mehr in den Fokus gerückt. Alleine in Bayern gibt es vier Abschiebehaftanstalten mit rund 260 Plätzen, in denen Menschen aus Ländern wie Afghanistan, Tunesien oder Marokko auf ihre Rückführung warten. Sie werden dort unter haftähnlichen Bedingungen festgehalten – in der Regel ohne eine Hoffnung, dass sie doch noch bleiben können. In dieser Situation bekommen sie auch Besuch von Seelsorgern. Burkard Vogt stellt einen dieser Seelsorger vor. Er bietet in Eichstätt seinen Dienst an und erzählt erst mal, warum er das macht.