Klosterflüstern Archiv
57 Episoden
18 Minuten
Mir geht es in dieser Folge um eine Art Tiefenwahrnehmung der Welt und dessen, was wir erleben. Und relevant ist das Thema hoffentlich auch für dich, weil es eine heilsame Sicht auf die Welt, einen achtsamen Umgang mit dem Leben zeigt. In kurzlebigen Dingen vermag der Mensch Dauerndes zu entdecken. Im zeitlichen und kurzlebigen Hier und Jetzt können wir Zeichen des Ewigen Entdecken. Wenn die Dinge anfangen zu sprechen und der Mensch beginnt ihre Stimme zu vernehmen, dann entsteht das Gebäude der Sakramente, wie es Leonardo Boff ausdrückt.
27 Minuten
Kann man mit Jesus in Verbindung sein? Kann man ihn spüren? Sind solche Vorstellungen dem Menschen von heute noch vermittelbar oder zumutbar? Mit diesen Fragen setzt sich diese Folge auseinander.
12 Minuten
Wir leben gerade in zerbrechlichen Zeiten. Auf vielen Ebenen verunsichert uns das Zerbrechen und vielleicht auch die eigene Zerbrechlichkeit. Diesem Zerbrechen möchte ich nachspüren, weil es lohnt. Das älteste Wort im Neuen Testament für das Abendmahl lautet: „das Zerbrechen des Brotes“ oder schlicht das Brotbrechen (Apg 2,42; 2,46 ) Am Gründonnerstag steht das letzte Abendmahl Jesu mit seinen Jüngern im Mittelpunkt. Man könnte sagen in der Symbolik dieses Mahls bildet sich die Summe seines Weges ab. Wie ein Brennpunkt, an dem alle Ebenen seines Wirkens zusammenfließen. Und sinnfälliger weise führt uns dieses Mahl in das Zerbrechen.
13 Minuten
Vielleicht erscheint das ja nicht der Rede wert, dass Jesus nichts aufschrieb. Für mich gehört es zum Geheimnis seiner Person, dass er nichts von ihm selbst Geschriebenes an uns weitergab. Dafür haben andere über ihn und von ihm geschrieben. Und noch heute kann er Botschaften des Lebens und der Hoffnung in unser Herz schreiben.
17 Minuten
Wir alle leben mit Ansprüchen. Es spricht uns etwas oder jemand an. Wir haben Ansprüche an unser Leben, an die anderen, an uns selbst. Und andere stellen Ansprüche an uns, fordern uns gegenüber etwas ein. Manchmal sind wir schon ziemlich schwer beansprucht, vielleicht sogar eingespannt und angespannt. Ihr merkt zumindest: mit den Ansprüchen ist nicht zu spaßen. Sie können viel Macht an uns haben, Wirkung über unserem Leben besitzen. Der Zuspruch heilt unser Anspruchsdenken und bringt uns in eine gesunde Balance. Wo erfahren wir ihn? Mehr dazu erfahrt Ihn in dieser Folge.
20 Minuten
Die Wahrheit ist unter Druck geraten. Nie konnte man sie mit Hilfe der sozialen Netzwerke, mit KI und Stimmungsmache so verbiegen und manipulieren wie heute. Doch ich möchte mit dieser Folge nicht vordergründig und plakativ gesellschaftliche Entwicklungen kommentieren. Mein Ansatz ist ein anderer. Ich möchte der Wahrheit sozusagen auf den Grund gehen. Ich möchte zeigen, was die Bibel für ein Verständnis von Wahrheit geprägt hat und wie Jesus mit der Wahrheit umgeht. Und nicht zuletzt soll es auch darum gehen, was wir daraus lernen können.
17 Minuten
Wir leben in Zeiten großer Ungewissheit und die Versuchung ist gerade besonders groß, sich in scheinbare Gewissheiten zu flüchten. Dass zu viele Menschen ihre Gewissheiten, manchmal auch ihre Heilsgewissheiten, vor sich hertragen, ist sicher auch ein Grund für die zunehmende Polarisierung in unserer Gesellschaft. Inwieweit unsere Gewissheiten den Glauben tragen oder eher behindern, dem will ich in dieser Folge nachgehen.
13 Minuten
Im 2. Teil dieser Folge wollen wir in die christliche-biblische Überlieferung hineinhören, aber auch hören was die jüdische Tradition über das Wunderbare und die Wunder erzählt.
18 Minuten
Wo erlebst du Wunder? Eine Spurensuche nach dem Wunderbaren, nach den Fügungen auf dem Weg, der Rettung in der Not. Ohne Wunder wäre die Welt ein trostloser Ort. "Sei klug und halte dich an Wunder", heißt es in einer Zeile aus einem Gedicht von Mascha Kaleko, die als Jüdin dem Holocaust wie durch ein Wunder knapp entging und auf ihrer Odyssey auf der Flucht vor den Nazis Bewahrung erfuhr. Ich möchte zu Beginn dieses Jahres eine Lanze für das Wunderbare, ja das Wunder brechen, und ein paar Gedanken dazu mit euch teilen.
14 Minuten
Ich helfe Maria ein wenig, das Kind zu wiegen und entdecke dabei, dass ich irgendwie auch selber gewiegt, bewegt und besänftigt werde. Wir wollen einem uralten und irgendwie vergessenen Weihnachtsbrauch nachgehen. Ein frohes Weihnachtsfest und gute Erfahrungen beim Wiegen, wünsche ich dir. Und nicht vergessen: Gott ist dir sowieso gewogen. Schließlich spricht der Engel auf dem Feld auch zu dir un mir, dass sein Wohlgefallen und sein Frieden auf uns ruht.
13 Minuten
Düfte und Gerüche gehören zur Advents- und Weihnachtszeit. Überhaupt hat der Advent eine besonders sinnliche Note. Was für Adventsdüfte hast du gerade in der Nase? Diese Folge führt dich in den Garten der Düfte, in das Hohelied, das Lied der Lieder, in eine Sammlung hebräischer Liebeslyrik. Wo dich das hinführen kann und welche Entdeckungen es dabei gibt, erfährst du beim Hören.
12 Minuten
Was klopft bei Dir im Advent? Hörst Du was? Im Buch der Offenbarung des Johannes ruft der kosmische Christus in die Welt: Siehe! Ich stehe vor der Tür und klopfe an. (Off. 3,20)
13 Minuten
Der Herbst. Viele verbinden damit zunehmende Erkältungskrankheiten, mehr Dunkelheit, Nebel, fallende Blätter, Vergehen, Vergänglichkeit, sterben. Nicht umsonst steht am Ende des Herbstes der Totensonntag. Jetzt reicht es aber mit den negativen Zuschreibungen. Ich möchte den Herbst heute gegen den Strich bürsten und ihn zum Türöffner ins Leben machen. Der Herbst ist nämlich meine Lieblingsjahreszeit. Warum er das ist und was er uns zeigt, erfahrt Ihr in meinem neuen Podcast.
15 Minuten
Unsere Reihe über die fünf Sinne beschließe ich mit dem Sehen, - wieder ein sehr mehrdeutiger und vielschichtiger Vorgang.