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Klosterflüstern Archiv

57 Episoden
13 Minuten
Ist der Hörsinn tatsächlich der erste und der letze Sinn im Leben des Menschen? Wusstest Du schon, dass das jüdische Denken in besonderer Weise durch den Hörsinn geprägt ist und das griechische Denken durch den Sehsinn? Der vierte Podcast zu den Sinnen hält hoffentlich einige Überraschungen für Dich bereit. Ach ja, - wusstest Du auch, dass der Hörsinn eigentlich nur ein verfeinerter Spürsinn ist?
14 Minuten
Mit dem Geruchssinn nähern wir uns nach dem Geschmackssinn und dem Spürsinn zugleich dem fernen Duft der weiten Welt und den intimen Zonen menschlichen Lebens. Besonders spannend an dem Thema ist der Zusammenhang zwischen Duft und Erinnerung, aber auch der zwischen Duft und Geist.
17 Minuten
Nach dem Geschmackssinn wende ich mich heute in unserer Serie zu unseren Sinnen dem Spürsinn zu. Oft ist uns der Spür-oder Tastsinn so selbstverständlich, dass wir ihn unbeachtet lassen. Dabei kann er der Schlüssel zu einer tieferen Selbst- und Weltwahrnehmung sein, die uns mehr Leben bringt. Auch Gott kann durch das Leben erspürt und gefühlt werden.
12 Minuten
Wir wollen in unserer Serie zu den Sinnen Geschmacksnuancen und Kostbilder ergründen. Also: es ist angerichtet und wird köstlich.
15 Minuten
Mit diesem heutigem Podcast möchte ich eine Reihe beginnen, die sehr gut in den Sommer passt: Es soll um unsere fünf Sinne und die damit verbundene Sinnlichkeit gehen. Ein spannendes Thema, finde ich. Sinnlichkeit und christlicher Glaube scheinen nicht füreinander geschaffen zu sein. Zumindest entsteht der Eindruck, wenn man die Geschichte des Christentums vom Mittelalter bis in die Neuzeit anschaut. Dagegen begegnet uns die Bibel, besonders das 1. Testament als ein zutiefst sinnenfreudiges und oft sinnliches Buch. Nur wer seine Sinne öffnet, wird Gott im Jetzt der Wirklichkeit erfahren.
12 Minuten
Um das Pfingstfest herum erreicht die Natur ihren Höhepunkt an Wachstumskraft, an Farbenrausch und an Vielfalt. Die Menschen zieht es ins Freie. In den Wald, die Berge, an die Weite von Seen und Meeren. Dabei besteht eine eingeartige Differenz zwischen boomender Naturbegeisterung und tatsächlichem Verweilen und Leben in der Natur, das immer geringer wird. Was bei diesem Boom immer mit schwingt, ist ein spirituelles Element. Selbst religiös unmusikalische Menschen spüren in der Natur Erhabenheit, Verbundenheit, Geheimnis, Unverfügbarkeit… alles Empfindungen, die spirituell stark anschlussfähig sind. Was finden wir nun also in der Natur und wie kann Gott uns dort begegnen? Dem will ich mit diesem Podcast nachgehen und mit einer kleinen meditativen Anleitung schließen.
15 Minuten
Je weniger selbstverständlich es ist, an Gott zu glauben, desto mehr frage ich mich: Was ist das eigentlich „Glauben“? Und: Wie kommt man, frau dazu? Ist Glauben ein Geschenk, ein Wunder, ein Vermächtnis, eine Angewohnheit, eine Familientradition? Ich möchte mich auf eine Spurensuche machen, immer der Erfahrung entlang und dabei alle unverdaulichen und unnahbaren theologisch gestanzten Sätze umschiffen.
11 Minuten
"Er war kauzig, schwermütig und menschenscheu. Heute gilt Caspar David Friedrich, der vor 250 Jahren geboren wurde, als einer der bedeutendsten deutschen Maler. Und einer der geheimnisvollsten." So schreibt der FOCUS über den Jubilar mit dem sich 'das' Kunstereignis des Jahres in Deutschland verbindet. Friedrich rührt in vielen Menschen unserer Zeit etwas an, eine Sehnsucht, zugleich einen Zwiespalt und das tiefe Bedürfnis, in einer beseelten Welt zu leben. Schönheit und Melacholie verbinden sich. Die Bilder zeigen oft den schmalen Grat zwischen Verlorenheit und tiefem Beheimatetsein in der Welt. Sie sind immer mehrdeutig. Man kann sich in ihnen verlieren und finden. er ist mit seinem Werk ohne seine tiefen christlichen Glauben nicht denkbar. Davon ist jedenfalls Birgit Verwiebe überzeugt, die als Kuratorin die Sonderausstellung des Künstlers in der Alten Nationalgalerie in Berlin betreut. In seinen Bildern spiegelt sich nicht nur eine tiefe Frömmigkeit wieder, sondern eine Art protestantischer Mystik.
12 Minuten
Ja, ich meine tatsächlich, dass der Auferstehungsglaube eine unerhörte Unverschämtheit ist. Wie ich das meine, erfährst Du, wenn Du diesen Podcast hörst.
7 Minuten
Je älter ich werde, desto weniger kann ich mit Erklärungsversuchen zum Kreuz Jesu anfangen. Da ist mir irgendwie schon zu viel erklärt worden. Es gibt die Gefahr eines Wissens, das mehr verdeckt als freilegt. Dennoch möchte ich mich behutsam dem Geschehen um das Kreuz Jesu nähern, es wirken und leuchten lassen. In ihm können unsere Rätsel aufleuchten. Unser Schmerz ist nicht mehr sinnlos und verloren, sondern eingebettet in den Schmerz des Kreuzesmannes.
13 Minuten
Mit dem Aschermittwoch hat die Fastenzeit begonnen. Ein guter Zeitpunkt, um Askese zum Thema zu machen. Ein Wort, das erstmal keine Begeisterung hervorruft. Es kommt etwas gestrig und verstaubt daher und doch, wenn wir es etwas abstauben und ihm auf den Grund gehen, erscheint es erstaunlich frisch und aktuell.

Lichthunger

13 Minuten
Am 2. Februar ist mit Mariä Lichtmess der Weihnachtsfestkreis beendet. Für mich Gelegenheit, um unserer Sehnsucht nach Licht nachzuspüren. Eigenartigerweise machen die Gottsucher die intensivsten Lichterfahrungen in der Dunkelheit. Wieder habe ich einige spannende Gedanken und Ideen zum Thema Licht aus der christlichen und jüdischen Mystik aufgegriffen.
14 Minuten
Neulich bei einem Kurs zum Herzensgebet kam die Frage auf: Ab wann ist Meditation Gebet? Oder ist das das Gleiche? Gerade von einem christlichen Standpunkt aus halte ich es für geradezu notwendig, hier zu einer Klärung zu kommen. Genau das versuche ich mit diesem Podcast.
19 Minuten
Mir fiel vor einiger Zeit auf, dass es in der jüdischen Tradition eine Schule des Umgangs mit der Tanach, der hebräischen Bibel gibt, die mir hilfreich erscheint, als eine Matrix für dieDeutung unserer Lebenswirklichkeit. Dieser Podcast entstand im Nachgang zu einem Kurs zur jüdischen Mystik im Haus der Stille, Kloster Drübeck.
17 Minuten
Wie hat das neue Jahr für Dich begonnen? Auf was freust Du Dich und vor was ist Dir bange? So wie das Jahr anfängt, verbinden sich damit auch die Hoffnung, es könnte uns Neues bringen, neue Anfänge und neue Aufbrüche. Dabei kann das Anfangen sehr schwer sein, da es so viel gibt, was uns hindert. Wir versuchen so oft etwas Neues anzufangen, ohne mit etwas Alten aufzuhören. Wer die Kunst des Anfangens beherrschen will, muss sich zuerst in der Kunst des Aufhörens üben. Das Aufhören wird meistens stark unterschätzt, doch ist es genau so eine Kunst und die Voraussetzung, um mit etwas Neuem anzufangen. So widmet sich mein erster Podcast im Neuen Jahr dem Thema "Aufhören und Anfangen - Wie ein Anfang gelingen kann". Vielleicht entdeckst Diu darin etwas, dass Dich inspiriert und weiterführt.