2 alte wei(s)se Männer Archiv
57 Episoden
43 Minuten
Im aktuellen Bundestagswahl-Extra von „2 alte wei(s)se Männer“ sprechen Thomas Kirchberg und Michael Reinhard mit dem renommierten Generationenforscher Dr. Rüdiger Maas über eines der brisantesten Themen des Bundestagswahlkampfs 2025: Warum wählen so viele junge Menschen die AfD?
In den vergangenen Jahren hat sich ein überraschender Trend abgezeichnet: Immer mehr Erstwähler und junge Erwachsene geben ihre Stimme der AfD – besonders in Ostdeutschland. Rüdiger Maas hat in seinen Studien intensiv untersucht, welche gesellschaftlichen, politischen und psychologischen Faktoren dahinterstecken. In unserem Gespräch erklärt er, warum Social Media eine entscheidende Rolle spielt, wie sich Fake News und digitale Echokammern auf das Wahlverhalten auswirken und weshalb traditionelle Parteien sich schwer tun, junge Menschen für sich zu gewinnen.
„Die AfD ist die einzige Partei, die Jugendliche gezielt anspricht – während die etablierten Parteien sich überwiegend um ältere Wähler kümmern“, so Maas. Aber ist das der einzige Grund? Welche Rolle spielen Zukunftsängste, Unsicherheit und das Gefühl vieler junger Menschen, von der Politik nicht ernst genommen zu werden? Und wie können demokratische Parteien darauf reagieren, um junge Wähler nicht zu verlieren?
Ein aufschlussreiches Gespräch über die Herausforderungen unserer Demokratie, das ihr nicht verpassen solltet! Jetzt reinhören!
Zur Person
Dr. Rüdiger Maas ist ein führender Generationenforscher, Psychologe und Bestsellerautor. Geboren 1979 in Schwabmünchen, studierte er Psychologie und Philosophie in Deutschland und Japan. 2012 gründete er die Maas Beratungsgesellschaft mbH und 2017 das Institut für Generationenforschung in Augsburg. Seine Arbeit konzentriert sich auf die Generation Z, Cyberpsychologie und gesellschaftliche Dynamiken. Mit seinem Buch „Generation lebensunfähig“ erlangte er breite Aufmerksamkeit. Mit seiner internationalen Erfahrung und seinem erfrischenden Ansatz ist Rüdiger Maas auch ein gefragter Keynote-Speaker und Interviewpartner.
In den vergangenen Jahren hat sich ein überraschender Trend abgezeichnet: Immer mehr Erstwähler und junge Erwachsene geben ihre Stimme der AfD – besonders in Ostdeutschland. Rüdiger Maas hat in seinen Studien intensiv untersucht, welche gesellschaftlichen, politischen und psychologischen Faktoren dahinterstecken. In unserem Gespräch erklärt er, warum Social Media eine entscheidende Rolle spielt, wie sich Fake News und digitale Echokammern auf das Wahlverhalten auswirken und weshalb traditionelle Parteien sich schwer tun, junge Menschen für sich zu gewinnen.
„Die AfD ist die einzige Partei, die Jugendliche gezielt anspricht – während die etablierten Parteien sich überwiegend um ältere Wähler kümmern“, so Maas. Aber ist das der einzige Grund? Welche Rolle spielen Zukunftsängste, Unsicherheit und das Gefühl vieler junger Menschen, von der Politik nicht ernst genommen zu werden? Und wie können demokratische Parteien darauf reagieren, um junge Wähler nicht zu verlieren?
Ein aufschlussreiches Gespräch über die Herausforderungen unserer Demokratie, das ihr nicht verpassen solltet! Jetzt reinhören!
Zur Person
Dr. Rüdiger Maas ist ein führender Generationenforscher, Psychologe und Bestsellerautor. Geboren 1979 in Schwabmünchen, studierte er Psychologie und Philosophie in Deutschland und Japan. 2012 gründete er die Maas Beratungsgesellschaft mbH und 2017 das Institut für Generationenforschung in Augsburg. Seine Arbeit konzentriert sich auf die Generation Z, Cyberpsychologie und gesellschaftliche Dynamiken. Mit seinem Buch „Generation lebensunfähig“ erlangte er breite Aufmerksamkeit. Mit seiner internationalen Erfahrung und seinem erfrischenden Ansatz ist Rüdiger Maas auch ein gefragter Keynote-Speaker und Interviewpartner.
41 Minuten
In dieser besonderen Bundestagswahl-Extrafolge von 2 alte wei(s)se Männer begrüßen wir Prof. Dr. Peter Bofinger, einen der renommiertesten Wirtschaftsexperten Deutschlands und ehemaliges Mitglied im Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung – den sogenannten „Wirtschaftsweisen“. Gemeinsam werfen wir einen tiefgehenden Blick auf die wirtschaftlichen Herausforderungen, die Deutschland aktuell prägen, und beleuchten, welche Strategien in der kommenden Legislaturperiode erforderlich sind, um die Weichen für eine zukunftsfähige Wirtschaft zu stellen.
Peter Bofinger teilt seine klaren Einschätzungen zu zentralen Themen wie der Stagnation des Bruttoinlandsprodukts, den hohen Energiepreisen, dem akuten Fachkräftemangel und den Defiziten in der Infrastruktur. Im Gespräch erklärt er, warum Deutschland trotz dieser Probleme über immense finanzielle Spielräume verfügt und wie das Land seine wirtschaftliche Stärke durch gezielte Investitionen in Digitalisierung, Bildung und Innovation zurückgewinnen kann. „Wir könnten uns eine Deluxe-Innovationsstrategie leisten – wenn wir uns trauen, über den Schatten der Schuldenbremse zu springen“, argumentiert Bofinger.
Ein Schwerpunkt der Folge liegt auf der Diskussion über die Schuldenbremse, deren strikte Einhaltung nach Ansicht des Ökonomen dringend reformiert werden müsste, um in Infrastruktur und technologische Entwicklungen zu investieren. Bofinger erläutert, wie andere Länder wie die USA oder Frankreich durch antizyklische Investitionen wirtschaftlich dynamischer agieren konnten und was Deutschland daraus lernen sollte. Zudem sprechen wir über die Bedeutung von Tarifpolitik und Mindestlöhnen für eine stabile Binnenkonjunktur und eine gerechtere Verteilung von Wohlstand.
Auch die aktuellen politischen Rahmenbedingungen werden thematisiert: Welche wirtschaftspolitischen Versäumnisse der aktuellen Regierung belasten die Wettbewerbsfähigkeit? Und welche Rolle sollte die nächste Bundesregierung bei der Bewältigung globaler Herausforderungen wie der Klimakrise und der geopolitischen Spannungen spielen? Bofinger warnt davor, diese drängenden Aufgaben zu verschleppen, und appelliert an Politik und Wirtschaft, gemeinsam eine mutige und zukunftsorientierte Strategie zu entwickeln.
Mit seinen fundierten Analysen und klaren Forderungen bietet Peter Bofinger wertvolle Einblicke und Denkanstöße für jeden, der die wirtschaftliche Zukunft Deutschlands mitgestalten möchte. Diese Folge ist ein Muss – nicht nur für Wirtschaftsexperten, sondern für alle, die am Vorabend der Bundestagswahl verstehen wollen, wie Deutschland den Anschluss an die Weltspitze wiederfinden kann.
Zur Person:
Peter Bofinger ist einer der bekanntesten Ökonomen Deutschlands. Geboren ist er am 18. September 1954 in Pforzheim. Bofinger hat Volkswirtschaftslehre an der Universität des Saarlandes in Saarbrücken studiert. Schon früh war er als wissenschaftlicher Mitarbeiter beim Sachverständigenrat aktiv, wo er die großen wirtschaftlichen Fragen mitgestaltet hat. 1984 promovierte er über das Thema Währungswettbewerb, und nach weiteren Stationen, zum Beispiel bei der Landeszentralbank in Baden-Württemberg, habilitierte er sich 1990. Seit 1992 ist er Professor für Volkswirtschaftslehre an der Uni Würzburg. Zwischen 2004 und 2019 war er Mitglied der berühmten „Wirtschaftsweisen“, die die deutsche Wirtschaftspolitik entscheidend mitprägen.
Peter Bofinger teilt seine klaren Einschätzungen zu zentralen Themen wie der Stagnation des Bruttoinlandsprodukts, den hohen Energiepreisen, dem akuten Fachkräftemangel und den Defiziten in der Infrastruktur. Im Gespräch erklärt er, warum Deutschland trotz dieser Probleme über immense finanzielle Spielräume verfügt und wie das Land seine wirtschaftliche Stärke durch gezielte Investitionen in Digitalisierung, Bildung und Innovation zurückgewinnen kann. „Wir könnten uns eine Deluxe-Innovationsstrategie leisten – wenn wir uns trauen, über den Schatten der Schuldenbremse zu springen“, argumentiert Bofinger.
Ein Schwerpunkt der Folge liegt auf der Diskussion über die Schuldenbremse, deren strikte Einhaltung nach Ansicht des Ökonomen dringend reformiert werden müsste, um in Infrastruktur und technologische Entwicklungen zu investieren. Bofinger erläutert, wie andere Länder wie die USA oder Frankreich durch antizyklische Investitionen wirtschaftlich dynamischer agieren konnten und was Deutschland daraus lernen sollte. Zudem sprechen wir über die Bedeutung von Tarifpolitik und Mindestlöhnen für eine stabile Binnenkonjunktur und eine gerechtere Verteilung von Wohlstand.
Auch die aktuellen politischen Rahmenbedingungen werden thematisiert: Welche wirtschaftspolitischen Versäumnisse der aktuellen Regierung belasten die Wettbewerbsfähigkeit? Und welche Rolle sollte die nächste Bundesregierung bei der Bewältigung globaler Herausforderungen wie der Klimakrise und der geopolitischen Spannungen spielen? Bofinger warnt davor, diese drängenden Aufgaben zu verschleppen, und appelliert an Politik und Wirtschaft, gemeinsam eine mutige und zukunftsorientierte Strategie zu entwickeln.
Mit seinen fundierten Analysen und klaren Forderungen bietet Peter Bofinger wertvolle Einblicke und Denkanstöße für jeden, der die wirtschaftliche Zukunft Deutschlands mitgestalten möchte. Diese Folge ist ein Muss – nicht nur für Wirtschaftsexperten, sondern für alle, die am Vorabend der Bundestagswahl verstehen wollen, wie Deutschland den Anschluss an die Weltspitze wiederfinden kann.
Zur Person:
Peter Bofinger ist einer der bekanntesten Ökonomen Deutschlands. Geboren ist er am 18. September 1954 in Pforzheim. Bofinger hat Volkswirtschaftslehre an der Universität des Saarlandes in Saarbrücken studiert. Schon früh war er als wissenschaftlicher Mitarbeiter beim Sachverständigenrat aktiv, wo er die großen wirtschaftlichen Fragen mitgestaltet hat. 1984 promovierte er über das Thema Währungswettbewerb, und nach weiteren Stationen, zum Beispiel bei der Landeszentralbank in Baden-Württemberg, habilitierte er sich 1990. Seit 1992 ist er Professor für Volkswirtschaftslehre an der Uni Würzburg. Zwischen 2004 und 2019 war er Mitglied der berühmten „Wirtschaftsweisen“, die die deutsche Wirtschaftspolitik entscheidend mitprägen.
45 Minuten
In ihrem „2 alte wei(s)se Männer“-Extra zur vorgezogenen Bundestagswahl 2025 beschäftigen sich Thomas Kirchberg und Michael Reinhard mit dem Thema Frieden. Ihr Gesprächspartner ist der bekannten Friedens- und Umweltaktivisten Franz Alt. Mit Blick auf die anhaltenden Konflikte in der Ukraine und im Nahen Osten fragen sie: Ist Frieden überhaupt noch realistisch? Oder leben wir in einer Welt, in der Kriege unausweichlich geworden sind?
Franz Alt bringt nicht nur seine jahrzehntelange Erfahrung als Journalist und Visionär ein, sondern auch seine persönliche Überzeugung, dass Frieden möglich ist – wenn wir den Mut haben, neue Wege zu gehen. Gemeinsam beleuchten sie historische Friedensprozesse, die Rolle der Religion und die Prinzipien der Bergpredigt als moralischen Kompass für unsere Zeit. Alt erläutert, warum gewaltfreie Konfliktlösungen auch in scheinbar aussichtslosen Situationen funktionieren können und wie Klimaschutz und Friedenspolitik Hand in Hand gehen.
Diese 21. Folge ist ein Appell an die Menschlichkeit und ein Hoffnungsschimmer in dunklen Zeiten. Lssen Sie sich von Franz Alts Vision inspirieren – für eine Welt, die den Frieden nicht nur sucht, sondern aktiv gestaltet.
Zur Person:
Franz Alt, geboren 1938 in Untergrombach, ist Journalist, Bestsellerautor und engagierter Friedens- und Umweltaktivist. Über viele Jahre hinweg prägte er die ARD-Sendung Report und wurde für seine kritische Berichterstattung mehrfach ausgezeichnet. Nach seinem Abschied vom Fernsehen widmete sich Alt verstärkt den Themen Frieden, Klimaschutz und erneuerbare Energien.
Mit Büchern wie Die Sonne schickt uns keine Rechnung oder Was Jesus wirklich wollte erreicht er ein breites Publikum und regt zu gesellschaftlichem Umdenken an. Seit Jahrzehnten ist er ein leidenschaftlicher Verfechter von Gewaltfreiheit und globaler Gerechtigkeit. Sein Lebensmotto: „Frieden ist möglich, wenn wir alle es wollen.“
Mehr Informationen über Franz Alt gibt es auf seiner Homepage: https://www.sonnenseite.com/de/
Franz Alt bringt nicht nur seine jahrzehntelange Erfahrung als Journalist und Visionär ein, sondern auch seine persönliche Überzeugung, dass Frieden möglich ist – wenn wir den Mut haben, neue Wege zu gehen. Gemeinsam beleuchten sie historische Friedensprozesse, die Rolle der Religion und die Prinzipien der Bergpredigt als moralischen Kompass für unsere Zeit. Alt erläutert, warum gewaltfreie Konfliktlösungen auch in scheinbar aussichtslosen Situationen funktionieren können und wie Klimaschutz und Friedenspolitik Hand in Hand gehen.
Diese 21. Folge ist ein Appell an die Menschlichkeit und ein Hoffnungsschimmer in dunklen Zeiten. Lssen Sie sich von Franz Alts Vision inspirieren – für eine Welt, die den Frieden nicht nur sucht, sondern aktiv gestaltet.
Zur Person:
Franz Alt, geboren 1938 in Untergrombach, ist Journalist, Bestsellerautor und engagierter Friedens- und Umweltaktivist. Über viele Jahre hinweg prägte er die ARD-Sendung Report und wurde für seine kritische Berichterstattung mehrfach ausgezeichnet. Nach seinem Abschied vom Fernsehen widmete sich Alt verstärkt den Themen Frieden, Klimaschutz und erneuerbare Energien.
Mit Büchern wie Die Sonne schickt uns keine Rechnung oder Was Jesus wirklich wollte erreicht er ein breites Publikum und regt zu gesellschaftlichem Umdenken an. Seit Jahrzehnten ist er ein leidenschaftlicher Verfechter von Gewaltfreiheit und globaler Gerechtigkeit. Sein Lebensmotto: „Frieden ist möglich, wenn wir alle es wollen.“
Mehr Informationen über Franz Alt gibt es auf seiner Homepage: https://www.sonnenseite.com/de/
39 Minuten
In der neuesten Folge von „2 alte wei(s)se Männer“sprechen Thomas Kirchberg und Michael Reinhard mit dem FDP-Bundestagsabgeordneten Andrew Ullmann über den Bruch der Ampel-Koalition und die weitreichenden Folgen für die FDP und die deutsche Politik.
Wie kam es zum Scheitern der Koalition? Welche Rolle spielte die FDP dabei, und wie will sie sich jetzt neu positionieren? Ullmann zur Rolle seiner Partei: „Die FDP hat eine klare Linie vertreten – und das bedeutet manchmal, schwierige Entscheidungen zu treffen.“
Im Gespräch mir dem Freidemokraten geht es um die Balance zwischen Prinzipien und Pragmatismus, den Spagat zwischen Regierungsverantwortung und Wählerzufriedenheit sowie die Herausforderungen für die liberale Partei in einer zunehmend polarisierten Gesellschaft. Ullmann betont, wie wichtig es jetzt sei, Vertrauen zurückzugewinnen und konstruktive Lösungen für die drängenden Probleme Deutschlands zu finden.
Diese 20. Folge liefert Einblicke in die Dynamiken des politischen Umbruchs und die Chancen, die in der Krise liegen könnten – nicht nur für die FDP und alle anderen demokratischen Parteien, sondern auch für die liberale Demokratie. Hören Sie rein und erfahren Sie mehr!
Zur Person
Unser Gast Andrew Ullmann ist eine der prägenden Stimmen, wenn es um Gesundheits- und Wissenschaftspolitik im Bundestag geht. Auf seiner Homepage beschreibt er sich mit exakt 17 Wörtern: Ehemann, Vater, Kind, Arzt, Forscher, Grillmeister, Trekkie, Politiker, Deutscher, Amerikaner, Liberaler, Weintrinker, Würzburger, Westfale, Datenmensch, Herzmensch, Freiheitsliebhaber.
Damit ist aber nur fast alles gesagt. Denn zu ergänzen wäre noch, dass Andrew Ullmann in Los Angeles geboren ist und mit neun Jahren mit seiner Familie nach Deutschland kam. Beruflich hat es ihn 2012 nach Würzburg verschlagen. Stadt und Region bezeichnet er heute nicht nur als seine Wahlheimat, sondern auch als seine politische Basis.
In Würzburg hat Ullmann als Professor für Infektiologie an der Julius-Maximilians-Universität gewirkt. Dort hat er sich nicht nur im Hörsaal und im Labor einen Namen gemacht. Seit 2017 sitzt er für die FDP im Bundestag und setzt sich dort für Themen wie eine moderne Gesundheitsversorgung, digitale Innovationen und evidenzbasierte Politik ein. Wir freuen uns auf ein spannendes Gespräch.
Wie kam es zum Scheitern der Koalition? Welche Rolle spielte die FDP dabei, und wie will sie sich jetzt neu positionieren? Ullmann zur Rolle seiner Partei: „Die FDP hat eine klare Linie vertreten – und das bedeutet manchmal, schwierige Entscheidungen zu treffen.“
Im Gespräch mir dem Freidemokraten geht es um die Balance zwischen Prinzipien und Pragmatismus, den Spagat zwischen Regierungsverantwortung und Wählerzufriedenheit sowie die Herausforderungen für die liberale Partei in einer zunehmend polarisierten Gesellschaft. Ullmann betont, wie wichtig es jetzt sei, Vertrauen zurückzugewinnen und konstruktive Lösungen für die drängenden Probleme Deutschlands zu finden.
Diese 20. Folge liefert Einblicke in die Dynamiken des politischen Umbruchs und die Chancen, die in der Krise liegen könnten – nicht nur für die FDP und alle anderen demokratischen Parteien, sondern auch für die liberale Demokratie. Hören Sie rein und erfahren Sie mehr!
Zur Person
Unser Gast Andrew Ullmann ist eine der prägenden Stimmen, wenn es um Gesundheits- und Wissenschaftspolitik im Bundestag geht. Auf seiner Homepage beschreibt er sich mit exakt 17 Wörtern: Ehemann, Vater, Kind, Arzt, Forscher, Grillmeister, Trekkie, Politiker, Deutscher, Amerikaner, Liberaler, Weintrinker, Würzburger, Westfale, Datenmensch, Herzmensch, Freiheitsliebhaber.
Damit ist aber nur fast alles gesagt. Denn zu ergänzen wäre noch, dass Andrew Ullmann in Los Angeles geboren ist und mit neun Jahren mit seiner Familie nach Deutschland kam. Beruflich hat es ihn 2012 nach Würzburg verschlagen. Stadt und Region bezeichnet er heute nicht nur als seine Wahlheimat, sondern auch als seine politische Basis.
In Würzburg hat Ullmann als Professor für Infektiologie an der Julius-Maximilians-Universität gewirkt. Dort hat er sich nicht nur im Hörsaal und im Labor einen Namen gemacht. Seit 2017 sitzt er für die FDP im Bundestag und setzt sich dort für Themen wie eine moderne Gesundheitsversorgung, digitale Innovationen und evidenzbasierte Politik ein. Wir freuen uns auf ein spannendes Gespräch.
39 Minuten
In der neuesten Folge von „2 alte wei(s)se Männer“ diskutieren Thomas Kirchberg und Michael Reinhard gemeinsam mit dem Würzburger Grünen-Landtagsabgeordneten Patrick Friedl die Gründe, weshalb seine Partei so polarisiert in der deutschen Politik und die Folgen des Koalitionsbruchs der Ampel-Regierung . Warum ziehen die Grünen so viel Kritik und Widerstand auf sich? Welche Rolle spielte die Partei im Scheitern der Koalition, und wie sieht Friedl die Zukunft der Grünen in Zeiten wachsender gesellschaftlicher Herausforderungen? Mit spannenden Einblicken und klaren Worten stellt sich Patrick Friedl den drängenden Fragen – ein Gespräch über Verantwortung, Wandel und die politische Landschaft der Zukunft.
37 Minuten
In der neuen Podcastfolge von „2 alte wei(s)se Männer” widmen sich Thomas Kirchberg und Michael Reinhard den aktuellen Herausforderungen der Deutschen Bahn. Unterstützt durch ihren Gast Lukas Iffländer, stellvertretender Bundesvorsitzender von Pro Bahn gehen sie der Frage nach: "Verspätet, überlastet, frustriert: Ist die Bahn noch retten? Dabei beleuchten sie die Themen Infrastruktur, Organisation, Fahrgastzufriedenheit und das Deutschlandticket.
Iffländer erklärt, wie das Schienennetz durch jahrelange Vernachlässigung an seine Grenzen stößt und warum kurzfristige Maßnahmen oft keine nachhaltige Lösung bieten: „80 Prozent der Verspätungen im Fernverkehr sind auf die marode Infrastruktur zurückzuführen.“ Der schlechte Zustand der Bahn hat natürlich erhebliche Auswirkungen auf die Zufriedenheit der Fahrgäste. „Das Personal versucht oft, die Fahrgäste humorvoll zu beruhigen, aber auch dort macht sich der Frust breit“, berichtet der Bahn-Experte.
Die Folge thematisiert auch das Deutschlandticket und dessen Rolle in der Zukunft des öffentlichen Verkehrs. Können bessere Investitionen in die Infrastruktur und ein zukunftsorientierter Umgang mit den bestehenden Problemen die Bahn wieder zu einem verlässlichen Transportmittel machen?
Hören Sie rein, um mehr über die dringendsten Reformen und mögliche Wege aus der Krise zu erfahren!
Unser Gesprächspartner: Lukas Iffländer
Er ist ehrenamtlicher stellvertretender Bundesvorsitzender des Fahrgastverbandes Pro Bahn. Im Hauptberuf arbeitet Lukas Iffländer als Professor für Informationssicherheit an der Hochschule für Technik und Wirtschaft Dresden. Zuvor war er wissenschaftlicher Referent am Deutschen Zentrum für Schienenverkehrsforschung. Seine wissenschaftliche Ausbildung erhielt er an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg, wo er Informatik studierte und im Bereich adaptive Sicherheitsmechanismen promovierte. Seine Forschungsschwerpunkte liegen in der Cybersicherheit und dem Datenschutz.
Iffländer erklärt, wie das Schienennetz durch jahrelange Vernachlässigung an seine Grenzen stößt und warum kurzfristige Maßnahmen oft keine nachhaltige Lösung bieten: „80 Prozent der Verspätungen im Fernverkehr sind auf die marode Infrastruktur zurückzuführen.“ Der schlechte Zustand der Bahn hat natürlich erhebliche Auswirkungen auf die Zufriedenheit der Fahrgäste. „Das Personal versucht oft, die Fahrgäste humorvoll zu beruhigen, aber auch dort macht sich der Frust breit“, berichtet der Bahn-Experte.
Die Folge thematisiert auch das Deutschlandticket und dessen Rolle in der Zukunft des öffentlichen Verkehrs. Können bessere Investitionen in die Infrastruktur und ein zukunftsorientierter Umgang mit den bestehenden Problemen die Bahn wieder zu einem verlässlichen Transportmittel machen?
Hören Sie rein, um mehr über die dringendsten Reformen und mögliche Wege aus der Krise zu erfahren!
Unser Gesprächspartner: Lukas Iffländer
Er ist ehrenamtlicher stellvertretender Bundesvorsitzender des Fahrgastverbandes Pro Bahn. Im Hauptberuf arbeitet Lukas Iffländer als Professor für Informationssicherheit an der Hochschule für Technik und Wirtschaft Dresden. Zuvor war er wissenschaftlicher Referent am Deutschen Zentrum für Schienenverkehrsforschung. Seine wissenschaftliche Ausbildung erhielt er an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg, wo er Informatik studierte und im Bereich adaptive Sicherheitsmechanismen promovierte. Seine Forschungsschwerpunkte liegen in der Cybersicherheit und dem Datenschutz.
45 Minuten
In dieser Folge des Podcasts “2 alte wei(s)se Männer" sprechen Thomas Kirchberg und Michael Reinhard mit ihrem Gast Dr. Wunibald Müller über die Kunst des Altwerdens. "Älter werden, na und?”, lautet der Titel. Der renommierte Theologe, Psychologe und Buchautor teilt seine Gedanken und Erfahrungen zum Älterwerden und wie man dieser Lebensphase mit Mut, Gelassenheit und Zuversicht begegnen kann. Das Trio diskutiert die Bedeutung von Beziehungen, das Loslassen alter Rollen und die Akzeptanz körperlicher Veränderungen. Es geht um Inspiration, positive Aspekte des Alterns und das bewusste Leben im Hier und Jetzt.
Unser Gast
Dr. Wunibald Müller (74) studierte Theologie und Psychologie. Er hat das Recollectiohauses der Abtei Münsterschwarzach aufgebaut und lange Jahre bis zu seinem Ruhestand geleitet. Bekannt wurde er als Autor zahlreicher Bücher und Beiträge zu Themen der Spiritualität und Psychotherapie. Sein jüngstes Buch handelt "Von der Kunst des Altwerdens". Wunibald Müller ist verheiratet und hat zwei Kinder. Er lebt in Würzburg.
Das Buch
Von der Kunst des Altwerdens ist im Herder Verlag erschienen.
1. Auflage 2023
Gebunden
160 Seiten
ISBN: 978-3-451-39714-1
Bestellnummer: P397141
Unser Gast
Dr. Wunibald Müller (74) studierte Theologie und Psychologie. Er hat das Recollectiohauses der Abtei Münsterschwarzach aufgebaut und lange Jahre bis zu seinem Ruhestand geleitet. Bekannt wurde er als Autor zahlreicher Bücher und Beiträge zu Themen der Spiritualität und Psychotherapie. Sein jüngstes Buch handelt "Von der Kunst des Altwerdens". Wunibald Müller ist verheiratet und hat zwei Kinder. Er lebt in Würzburg.
Das Buch
Von der Kunst des Altwerdens ist im Herder Verlag erschienen.
1. Auflage 2023
Gebunden
160 Seiten
ISBN: 978-3-451-39714-1
Bestellnummer: P397141
34 Minuten
Im aktuellen EXTRA des Podcasts "2 alte weiße Männer" sprechen wir mit Volkmar Halbleib, SPD-Abgeordneter im Bayerischen Landtag, über die aktuellen Diskussionen rund um das Bürgergeld. Wir beleuchten die geplanten Verschärfungen, die Herausforderungen und Chancen dieser Reform sowie deren gesellschaftliche Auswirkungen. Halbleib erklärt die Hintergründe und Ziele der SPD-Politik, die Balance zwischen Fördern und Fordern und geht auf die Kritikpunkte ein, die sowohl von politischen Gegnern als auch von Jobcenter-Mitarbeitern geäußert werden. Dieses Interview bietet tiefgehende Einblicke und eine sachliche Diskussion zu einem der umstrittensten sozialpolitischen Themen Deutschlands.
24 Minuten
In Folge 16 des Podcasts "2 alte wei(s)se Männer" wird das kontroverse Thema Bürgergeld intensiv beleuchtet. Der bayerische SPD-Landtagsabgeordnete Volkmar Halbleib gibt als Gast Einblicke in die aktuellen Reformvorschläge der Ampel-Koalition. Die Episode thematisiert unter anderem das Prinzip von Fördern und Fordern, die Debatte um Bürgergeld für ukrainische Flüchtlinge und die Kontroversen um sogenannte "Totalverweigerer". Kritische Stimmen aus Jobcentern und Studien werden ebenfalls diskutiert, um die Hörer umfassend über die sozialen und politischen Implikationen zu informieren. Ein Muss für alle, die sich mit den Herausforderungen und Reformen des sozialen Sicherungssystems in Deutschland auseinandersetzen wollen.
30 Minuten
In der neuesten Folge von "2 alte wei(s)se Männer" sprechen wir mit Dr. med. Anna Laura Herzog, der Leiterin des Transplantationszentrums der Uniklinik Würzburg, über das komplexe Thema der Organspende. Wir beleuchten die aktuelle Situation in Deutschland, die größten Herausforderungen und wie wir im internationalen Vergleich abschneiden. Dr. Herzog gibt Einblicke in die rechtlichen Regelungen und diskutiert die Vor- und Nachteile der Widerspruchslösung. Zudem erläutert sie, warum die meisten Vorbehalte gegen eine Organspende unbegründet sind und welche Maßnahmen ergriffen werden könnten, um die Zahl der Spenden zu erhöhen. Hören Sie rein und erfahren Sie, wie eine verbesserte Aufklärung die Organspendebereitschaft fördern könnte.
24 Minuten
In der neuesten Episode von „2 alte wei(s)se Männer“ dreht sich alles um das Thema Organspende und die mögliche Einführung der Widerspruchsregelung in Deutschland. Die Gastgeber Thomas Kirchberg und Michael Reinhard beleuchten gemeinsam mit Dr. Anna Laura Herzog, Leiterin des Transplantationszentrums der Universitätsklinik in Würzburg, die Vor- und Nachteile der aktuellen Zustimmungslösung, untersuchen Mythen und Missverständnisse rund um das Thema und analysieren die Auswirkungen einer möglichen Widerspruchsregelung auf die Spenderzahlen. Kirchberg und Reinhard unterstreichen in dieser informativen und aufschlussreichen Folge die dringende Notwendigkeit einer verbesserten Aufklärung und gesellschaftlichen Diskussion. Erfahren Sie, wie Deutschland im internationalen Vergleich abschneidet und welche Schritte notwendig sind, um die Situation für Tausende von Patientinnen und Patienten auf der Warteliste zu verbessern.
28 Minuten
In der aktuellen Folge von "2 alte wei(s)se Männer" sprechen wir mit Lionel Bachelart von der Partei Volt über das Wahlverhalten junger Wähler bei der Europawahl. Er erläutert unter anderem die Gründe für die bemerkenswerten Wahlergebnisse von Volt, insbesondere bei den 16- bis 24-Jährigen. Themen wie Migrationspolitik und Klimaschutz spielten eine zentrale Rolle in ihrem Wahlkampf. Bachelart gibt Einblicke in die zukünftigen Ziele der Partei und die Herausforderungen, denen sie sich stellen muss. Außerdem sprechen Thomas Kirchberg und Michael Reinhard mit dem Jung-Politiker über die Rolle der sozialen Medien und die Strategie, die Dominanz der AfD zu brechen.
23 Minuten
In der neuesten Episode von "2 alte wei(s)e Männer" beleuchten Thomas Kirchberg und Michael Reinhard die Europawahl 2024 und untersuchen das Wahlverhalten junger Menschen. Warum wenden sich Wähler unter 25 verstärkt kleinen Parteien wie Volt zu oder der in Teilen rechtsextremen AfD? Welche Rolle spielen soziale Medien dabei? Unser Exklusivinterview mit Lionel Bachelart, Sprecher der Würzburger Volt-Gruppe, bietet spannende Einblicke und Antworten auf diese Fragen. Wir diskutieren auch, welche Konsequenzen sich daraus für die Zukunft der Politik ergeben und welche Maßnahmen die etablierten Parteien ergreifen sollten.
21 Minuten
In der ersten Folge unserer zweiten Staffel von "2 alte wei(s)se Männer" beschäftigen wir uns mit dem Thema Rassismus und Ausländerfeindlichkeit. Anstoß sind die erschreckenden Nazi-Parolen, die kürzlich auf Sylt gesungen wurden. Was empfingen Geflüchtete in unserem Land, wenn sie solche Parolen hören? Wir haben darüber mit Ahmed gesprochen, einem jungen Mann, der vor acht Jahren von der Elfenbeinküste nach Deutschland geflüchtet ist. Er teilt seine Erfahrungen und gibt bewegende Einblicke in den Alltagsrassismus, den er immer wieder erfahren muss. Wir diskutieren die Ursachen und Auswirkungen von rassistischen Vorfällen und beleuchten, wie wir alle aktiv gegen Rassismus vorgehen können. Unsere Diskussion soll zum Nachdenken anregen und einen konstruktiven Diskurs zu diesem wichtigen Thema fördern. Hören Sie rein und werden Teil unserer Reise zu mehr Respekt, Empathie und Gerechtigkeit!
34 Minuten
Herzlich willkommen zu unserem 2AWM-Extra. Wir haben es in unserer letzten Folge bereits angekündigt: Mit Beginn der zweiten Staffel wird ein Gespräch mit einem Gast fester Bestandteil unseres Podcasts "2 alte wei(s)se Männer" sein. Dieses Interview stellen wir Ihnen, liebe Hörerinnen und Hörer, quasi als Zugabe in voller Länge jeweils hier auf unserem Kanal zur Verfügung. Über die wichtigsten Inhalte des Gesprächs werden wir, Thomas Kirchberg und Michael Reinhard, dann unter anderem diskutieren. In unserem ersten Extra geht es um das Thema Rassismus und Ausländerfeindlichkeit. Anlass sind die Nazi-Parolen, die junge Leute kürzlich in einer Sylter Disco gegrölt haben. Wir haben darüber mit Ahmed gesprochen.
Der 25-Jährige ist vor acht Jahren von der Elfenbeinküste nach Deutschland geflüchtet und lebt seitdem im Raum Würzburg. Ahmed ist ein Musterbeispiel für gelungene Integration: Er hat Kfz- Mechatroniker gelernt und arbeitet seit drei Jahren als Geselle in diesem Beruf. In seiner Freizeit spielt der junge Ivorer leidenschaftlich gerne Fußball, künftig bei einem Verein in der Kreisliga. Auf weitere Angaben zu seiner Person möchten wir an dieser Stelle verzichten, um ihn vor möglichen Anfeindungen zu schützen. Wir haben mit Ahmed über sein neues Leben in Deutschland und seine Erfahrungen mit Rassismus gesprochen. Seine Antworten haben uns berührt. Nicht nur das. Wir haben uns geschämt für jene unserer Mitbürgerinnen und Mitbürger, die Menschen wie ihn wegen seiner Hautfarbe, seiner Herkunft und seiner Religion anfeinden. Nicht nur Ahmed fragt sich, warum manche ihn wie einen Menschen zweiter Klasse behandeln – und andere wegschauen, statt ihm zur Seite zu stehen.
Der 25-Jährige ist vor acht Jahren von der Elfenbeinküste nach Deutschland geflüchtet und lebt seitdem im Raum Würzburg. Ahmed ist ein Musterbeispiel für gelungene Integration: Er hat Kfz- Mechatroniker gelernt und arbeitet seit drei Jahren als Geselle in diesem Beruf. In seiner Freizeit spielt der junge Ivorer leidenschaftlich gerne Fußball, künftig bei einem Verein in der Kreisliga. Auf weitere Angaben zu seiner Person möchten wir an dieser Stelle verzichten, um ihn vor möglichen Anfeindungen zu schützen. Wir haben mit Ahmed über sein neues Leben in Deutschland und seine Erfahrungen mit Rassismus gesprochen. Seine Antworten haben uns berührt. Nicht nur das. Wir haben uns geschämt für jene unserer Mitbürgerinnen und Mitbürger, die Menschen wie ihn wegen seiner Hautfarbe, seiner Herkunft und seiner Religion anfeinden. Nicht nur Ahmed fragt sich, warum manche ihn wie einen Menschen zweiter Klasse behandeln – und andere wegschauen, statt ihm zur Seite zu stehen.