Der Podcast mit Hasan Kayki Archiv
65 Episoden
1 Stunde 4 Minuten
Wie wird aus einer Ausgründung für schnelleren 3D-Druck binnen Monaten ein Hersteller von Lasersystemen zur Drohnenabwehr? In dieser Folge sitzt Marius Lammers bei mir, Gründer und CEO von InLeap Photonics – ein Hildesheimer, dessen Firma in Hannover sitzt. Marius ist gelernter Verfahrensmechaniker für Kunststoff- und Kautschuktechnik, wechselte 2016 ans Laserzentrum Hannover und gründete sich von dort mit einem System aus, das den Laser wie ein Beamer projiziert, ohne bewegte Teile. Im März 2025 fragte ihn ein Investor, ob man damit nicht einfach einen Laser auf einer Drohne stabilisieren könne. Wir sprechen über seine Antwort „na sicher, können wir das" und was danach kam: die erste Runde mit dem Hightech Gründerfonds im Lead, die erste Vorführung bei der Bundeswehr eine Woche vor Weihnachten, knapp über 20 Millionen Euro Pre-Seed und Seed und ein Team, das von vier auf 35 Menschen gewachsen ist. Es geht um die Ökonomie der Abwehr – unter einem Euro pro Bestrahlung gegen eine Rakete für 50.000 Euro –, um eine KI, die Vögel von Quadcoptern unterscheiden muss, um eine Bestzeit von 0,13 Sekunden, um die NATO-Ostflanke und Polen, Minen unter Wasser und Antisatellitenwaffen. Und darum, warum die Automotive-Zulieferbranche für ihn der härtere Kunde war als die Bundeswehr. Ein Gespräch über Tempo, Verantwortung und einen Markt, den es vor zwei Jahren so noch nicht gab. Vielen Dank übrigens an die Volksbank Hildesheim-Lehrte-Pattensen, welche die Folge sponsort und präsentiert.
1 Stunde 44 Minuten
Mit 18 saß er im Hildesheimer Stadtrat, mit 27 führte er eine Augenklinikkette, mit 30 hatte er alles verkauft, was er besaß, und in die eigene Gründung gesteckt. Für diese Folge ist Stephan Kaune zurück in seine Geburtsstadt gekommen — aufgewachsen in Itzum, zur Schule aufs Josefinum, heute COO der Sanoptis Group, einem Augenklinik- und Augenpraxennetzwerk mit über 550 Standorten in Europa. Stephan erzählt von zehn Jahren Kommunalpolitik, vom Master an der UCLA, wo er weniger über Wirtschaft gelernt hat als über Mentalität, und von drei Jahren bei KPMG in Frankfurt. Wir sprechen über das Modell hinter Sanoptis, bei dem die Ärztinnen und Ärzte an ihrer eigenen Klinik beteiligt bleiben, und warum genau das 2020 den Unterschied machte: Corona war für das Unternehmen kein Einbruch, sondern der Wendepunkt mit 30 bis 35 Prozent Wachstum. Es geht um Kapital in der Medizin, um Daten als Wettbewerbsvorteil bei Pharmastudien und darum, wie Künstliche Intelligenz die Diagnostik in der Augenheilkunde verändert. Im letzten Drittel wird es unbequem: Budgetierung im deutschen Gesundheitssystem, fehlende Innovationsförderung und die Frage, warum ausgerechnet die Behandlung von Kindern am schlechtesten vergütet wird. Zum Schluss eine These, die man selten so deutlich von jemandem in dieser Position hört: Wir müssen uns auf deutlich mehr Arbeitslose einstellen — und darauf, dass die, die arbeiten, ein Vielfaches leisten. Seine eigene Produktivität habe sich durch KI verdreifacht.
1 Stunde 9 Minuten
Zum dritten Mal habe ich Dr. Ingo Meyer, den Oberbürgermeister von Hildesheim, vors Mikro geholt, und ehrlich: Es war unser bisher offenstes Gespräch. Wir starten locker mit Sommerpause und Fußball-WM, aber dann geht es ans Eingemachte. Ich wollte wissen, wie eine Stadt, die einst über 300 Millionen Euro Schulden abgebaut hat, jetzt eine Prognose von bis zu 400 Millionen neue Schulden vor sich haben kann. Ingo erklärt, warum nicht jede Schuld eine schlechte Schuld ist, wo Hildesheim wirklich steht und warum wir trotz der Zahlen ruhig schlafen können. Wir sprechen über Hildesheims eigentliche Stärke, den breiten Mittelstand statt Abhängigkeit von einem einzigen Großkonzern. Über den Fachkräftemangel als größtes Geschäftsrisiko und die Entscheidung, schon 2015 die Ausbildungszahlen zu vervielfachen. Es geht um Sport und Schwimmbäder, den ewigen Kampf um Fördermittel, den dritten Autobahnanschluss, den Nordhafen und darum, wie KI die Verwaltung gerade wirklich verändert, vom digitalen Bauantrag bis zum Voicebot. Am Ende wird es persönlich und politisch: Ingo bezieht so deutlich wie nie Stellung zur Bundespolitik, verrät seinen politischen Helden und sagt, was sich in Hildesheim in den nächsten zwölf Monaten konkret verändern wird. Ein Gespräch über Geld, Mut, Digitalisierung und die Frage, wie man ein großes Schiff wie diese Stadt auf Kurs hält.
1 Stunde 12 Minuten
In dieser Folge spreche ich mit Ulrike Brouzi – Vorständin der DZ BANK und seit genau dem Tag der Podcastaufnahme neue Aufsichtsratsvorsitzende der Salzgitter AG. Wir reden über ihren Weg von Weißenburg in Mittelfranken über Wirtschaftsmathematik, Siemens und erste KI-Berührungspunkte in den 80ern bis hinein in die Spitzen des deutschen Bankensektors. Dabei geht es nicht nur um Karriere, sondern auch um Werte: um Familie, Neugier, Führungsverantwortung und die Frage, wie man in sehr großen Institutionen menschlich bleibt. Im Gespräch tauchen wir tief in Finanzwirtschaft, Risikokontrolle und Transformation ein. Ulrike erklärt, wie sie über BayernLB und NordLB in die Welt der Banken hineingewachsen ist, wie Krisen wie 2008 Führungsrollen prägen und warum analytisches Denken oft wichtiger ist als jedes Fachdetail aus dem Studium. Gleichzeitig sprechen wir über die DZ BANK als Produktwelt hinter Krediten, Versicherungen und Investments und über die große Aufgabe, Banken und Industrie gleichzeitig in Richtung Zukunft zu bewegen. Besonders spannend wird es bei den Themen KI, Stahl und Standort Deutschland: Wie verändert künstliche Intelligenz Bankarbeit wirklich? Was bedeutet die grüne Transformation für einen Konzern wie Salzgitter? Und warum blickt Ulrike trotz aller Abhängigkeiten, Unsicherheiten und Infrastrukturfragen mit erstaunlich viel Zuversicht auf die deutsche Wirtschaft? Genau darum geht es in dieser Folge.
55 Minuten
In dieser Folge spreche ich mit Thorsten Rebbereh, Architekt, Unternehmer und jemand, der sich nicht damit zufriedengibt, Dinge so zu machen, wie sie schon immer gemacht wurden. Wir sprechen über seinen Weg von der klassischen Architektur über große Projekte wie Fachmarktzentren und Stadtentwicklungen bis hin zu mehreren ungewöhnlichen Geschäftsmodellen vom Edelmetallhandel bis zu haltbaren Notfall-Lebensmitteln.  Der eigentliche Kern der Folge ist aber eine Idee, die aus einem ganz persönlichen Moment entstanden ist: Warum können sich heute selbst gut verdienende junge Menschen kaum noch ein Eigenheim leisten? Aus dieser Frage entstand Green Steel Home – ein Hauskonzept auf Basis einer Stahlskelettbauweise, das schneller gebaut werden kann, deutlich weniger kostet als klassische Bauweisen und gleichzeitig besonders nachhaltig sein soll.  Wir sprechen darüber, warum Stahl im Wohnungsbau plötzlich eine echte Alternative sein könnte, wie grüner Stahl den CO₂-Fußabdruck drastisch reduziert, wie sich Häuser in wenigen Wochen aufstellen lassen und weshalb industrielle Vorfertigung vielleicht der Schlüssel zu bezahlbarem Wohnraum ist. Gleichzeitig geht es um Energiepolitik, das Gebäudeenergiegesetz, neue Heizkonzepte, smarte Häuser und die Frage, warum die Baubranche in Deutschland oft noch wie vor Jahrzehnten funktioniert.  Außerdem reden wir über Unternehmertum, Start-up-Mentalität in der Baubranche und darüber, warum Thorsten sich sogar wünscht, dass andere seine Idee kopieren, weil es ihm weniger um ein einzelnes Produkt geht, sondern darum, eine neue Bauweise im Markt zu etablieren.
1 Stunde 10 Minuten
Also ich glaube die Top20 der größten Arbeitgeber der Stadt können wir immer mehr abschließen. Dieses Mal im Podcast einer der wichtigsten Industrie-Arbeitgeber in Hildesheim und zugleich einem Unternehmen, das eine echte Achterbahnfahrt hinter sich hat. Gemeinsam mit Detmar Kampmann, Geschäftsführer der KSM Casting Group, spreche ich über seinen Weg von Bosch über Volvo und General Electric bis zu KSM und darüber, wie man nach Insolvenz, Sanierung und Eigentümerwechsel trotzdem wieder in den Angriffsmodus kommt. Wir reden über Millionen von Aluminiumteilen, die jedes Jahr vom Band laufen, über Druckguss, die Rolle als Zulieferer für große OEMs und warum Effizienz, Daten und Prozessqualität im Werk heute über die Zukunft eines ganzen Standorts entscheiden. Detmar gibt Einblicke, wie KSM Digitalisierung und KI in der Produktion nutzt, wie sich Lieferketten seit Corona und Ukraine-Krieg verändert haben, welche Herausforderungen Energiepreise und Bürokratie mit sich bringen und wie sich der Wandel hin zur E-Mobilität auf das Geschäftsmodell auswirkt. Gleichzeitig geht es um Führung in Krisenzeiten, Verantwortung gegenüber mehreren hundert Mitarbeitenden, Fachkräftemangel in der Industrie und um die Frage, was Politik und Standortmarketing tun müssen, damit Unternehmen wie KSM langfristig in Hildesheim investieren. Zum Schluss sprechen wir darüber, warum Hildesheim wirtschaftlich so spannend durchmischt ist, wieso Detmar die Region sehr bewusst als Lebensmittelpunkt gewählt hat und weshalb der Hildesheimer Wald für einen Industrie-CEO zum echten Lieblingsort werden kann.
1 Stunde 11 Minuten
In dieser Folge spreche ich mit Dr. Michael Pickel – Ex-Vorstand der Hannover Rück, einem der größten Rückversicherer der Welt. Wir steigen ein mit der Frage, warum ganze Branchen über Angst verkaufen, was Rückversicherung überhaupt ist und weshalb am Ende fast jede:r von uns indirekt Kunde der Hannover Rück ist. Michael erklärt, wie man unbegrenzte Haftung in versicherbare Risiken übersetzt, warum 9/11 der größte Schaden seiner Karriere war und welche Szenarien (11. September, Disney World, Ahrtal, Erdbeben) sie im Alltag wirklich durchrechnen.  Wir gehen seinen Weg vom Jura-Studenten in Köln über die ersten Stationen bei Gerling und Jahre in Mailand bis in den Vorstand der Hannover Rück – inklusive der Frage, wie es ist, mit Ende 30 plötzlich im DAX-Vorstand zu sitzen. Wir reden über Corona als unterschätzten Versicherungscase, Betriebsschließungen, Milliarden-Schäden, Krieg und Protektionismus, über Modelle, mit denen Naturkatastrophen kalkuliert werden, und warum globale Märkte heute stärker abgeschottet sind als noch vor ein paar Jahren.  Dazu: Einblicke in Wertschöpfung und Geschäftsmodell der Rückversicherung, steigende Schadenkosten (Handwerker, Ersatzteile, Bau), die Rolle von KI bei der Modellierung, die Arbeit von Underwritern, Hannover Rück als DAX-Konzern mit globalem Wachstum – und die Frage, wo in einem hochregulierten, zahlengetriebenen Business überhaupt noch Platz für Innovation, Start-ups und neue Produkte wie Cyber- und Tierversicherungen ist.
55 Minuten
In dieser Folge spreche ich mit Karen Thiele, der Geschäftsführerin des St. Bernward Krankenhauses in Hildesheim - selbst geboren im BK, Tochter geboren im BK, heute Chefin des BK. Wir reden darüber, wie aus einer Karriere bei der Krankenkasse ein echtes Herzensprojekt Krankenhaus wurde, warum ihr Job weit mehr ist als Verwaltung und Kennzahlen und was es bedeutet, plötzlich Verantwortung für einen der größten Arbeitgeber der Region zu tragen. Wir tauchen ein in die großen Themen der Branche: Krankenhausreform, Finanzierung, Fachkräftemangel, Ambulantisierung, Telemedizin und KI - immer mit der Frage: Was heißt das ganz konkret für Patient:innen, Angehörige und Mitarbeitende hier vor Ort in Hildesheim? Karen erzählt sehr offen von der Kultur im Haus, vom neuen Eltern-Kind-Zentrum, vom Kampf um gute Pflege und davon, wie sie das BK als modernen Gesundheitsdienstleister im Zusammenspiel mit Stadt und Region denkt. Wenn du verstehen willst, wie Krankenhauspolitik, Gesundheitswirtschaft und echtes Menschsein im Klinikalltag zusammenhängen - und was das alles mit Hildesheim zu tun hat - ist diese Folge genau dein Ding.
1 Stunde 7 Minuten
Frank Wodsack ist Rechtsanwalt, CDU-Kommunalpolitiker, Sportfunktionär – und seit Jahrzehnten einer der prägenden Köpfe in Hildesheim. Im Gespräch erzählt er, wie er vom Apothekensohn zum Juristen wurde, warum er sich gegen eine klassische Kanzleikarriere „ohne Ecken und Kanten“ entschieden hat und wie ihn ein knapp verlorenes Landtagsmandat politisch bis heute prägt. Es geht um das 40-Millionen-Projekt „Torfhaus Harzresort“, Touristikkonzepte für den Harz, Hildesheim als lebenswerte Stadt, aber auch um marode Infrastruktur, steigende Gebühren und die Frage, was uns funktionierende Daseinsvorsorge eigentlich wert ist. Frank spricht offen über den Aufstieg der AfD, die Rolle von Medien und Social Media, seine Haltung zur „Brandmauer“ – und darüber, wie Demokratie konkret vor Ort verteidigt werden kann. Zum Schluss gibt es persönliche Einblicke in seine Arbeit im Sport, seine Lieblingsorte in Hildesheim und warum er trotz aller Herausforderungen optimistisch nach vorn schaut.
57 Minuten
Wie führt man ein fast 100 Jahre altes Bauunternehmen in die Zukunft – zwischen Fachkräftemangel, Digitalisierung und Bürokratie? In dieser Folge sprechen wir mit Christoph Wilkending und Sabrina Gerlof vom Baugeschäft Wolf aus Hildesheim. Christoph erzählt, wie er als klassischer Maurer angefangen hat, über die Meisterschule zum Unternehmer wurde und schließlich Verantwortung für ein gewachsenes Team übernommen hat. Sabrina bringt die Perspektive aus IT, Konzern- und Start-up-Welt mit und zeigt, wie viel frischer Wind von außen ins Handwerk kommen kann. Gemeinsam nehmt ihr mit, wie sich ein traditioneller Betrieb von unter zehn auf rund 40 Mitarbeitende entwickelt, welche Baustellen dadurch im Büro entstehen und warum digitale Prozesse, saubere Buchhaltung und klare Kommunikation plötzlich überlebenswichtig werden. Es geht um Ausbildung, Nachwuchsgewinnung und den Ruf des Handwerks, um den Besuch von Ministerpräsident Olaf Lies auf der Baustelle und die Frage, was Politik wirklich besser machen könnte. Außerdem sprechen wir über Megatrends wie BIM und digitale Zwillinge, darüber, was davon schon Alltag ist und was noch Zukunftsvision bleibt – und werfen einen Blick nach vorne auf das Jubiläum: 100 Jahre Baugeschäft Wolf in Hildesheim.
59 Minuten
In dieser Folge spreche ich mit Hendrik Rösch, dem technischen Geschäftsführer der Harzwasserwerke, über eines der wichtigsten Themen unserer Zeit: Wasser – und was es bedeutet, diese Ressource nachhaltig zu managen. Vom Ingenieur, der einst Wasserwerke in Peru und Bahrain projektierte, bis zum Verantwortlichen für Millionen Menschen in Niedersachsen – Hendrik Rösch gibt Einblicke in Digitalisierung, Klimawandel, Nachhaltigkeit, Krisenmanagement und politische Hürden in der Wasserwirtschaft. Eine Folge über Technik, Verantwortung und die Frage, wie man ein Traditionsunternehmen modern aufstellt – ohne den Blick für das Wesentliche zu verlieren.
1 Stunde
Frage: Wie viele Unicorns gibt es in Hildesheim? Ich sage 3-5. Eins davon ist MEDIFOX DAN. Und vielleicht baut MEDIFOX DAN ja weitere Unicorns? Denkbar wäre es. Ich habe gesprochen mit Dr. Carsten Steinhoff. Er ist der Geschäftsführer von der BFS Abrechnungs GmbH, eine Tochter von MD (Joint Venture mit der SozialBank). Das Geschäftsmodell? Factoring. Über 2 Milliarden Euro Factoring Volumen pro Jahr. Gesteuert aus Hildesheim - wo auch sonst? Carsten ist auch Gründer und Vorsitzender des Verbands für digitale Standards in der Pflege. Wie es dazu kam und worin er die Chance für die Pflege in der Zukunft sieht, erfahrt ihr im Pod. Dieser Podcast hat viele Aha-Momente - das verspreche ich euch. Dank geht raus an die Volksbank eG Hildesheim-Lehrte-Pattensen für die Unterstützung! Mehr Infos zu den Produkten der Volksbank zugeschnitten für Unternehmer: https://www.vb-eg.de/hiwirtschaft
1 Stunde 22 Minuten
Wie viel Unternehmertum verträgt eigentlich das Architekten-Sein? ️ Die meisten kreativen Köpfe tun sich schwer mit Zahlen, Wirtschaftlichkeit und Skalierung. Umso spannender, wenn jemand genau diese Welten verbindet. In meiner aktuellen Podcast-Folge spreche ich mit einem Architekten, der genau das lebt: Vom frühen Einstieg in die Praxis bis zu eigenen Großprojekten. Von architektonischer Haltung zu wirtschaftlicher Verantwortung. Von der Idee einzelner Gebäude bis hin zur Entwicklung kompletter Quartiere. Eine Ausnahme, die zeigt: Architektur ist nicht nur Form und Funktion – sondern kann auch Unternehmertum, Verantwortung und Stadtentwicklung zugleich sein. ️ Jetzt reinhören – eine Folge für alle, die wissen wollen, wie man Kreativität und Wirtschaftlichkeit wirklich vereint. Ein herzliches Dankeschön an die Volksbank Hildesheim Lehrte Pattensen für die Unterstützung!
48 Minuten
Wir starten in die 6. Staffel in dieser besonderen Episode mit Armin Struckmeier, CEO von NOVATEX. Gemeinsam blicken wir auf die spannende Geschichte des Familienunternehmens, das 1984 gegründet wurde und heute weltweit aktiv ist. Von den ersten Schritten als Händler bis hin zur eigenen Produktion, vom Aufbau einer Fabrik in Ohio nach einer Großausschreibung bis hin zu Innovationen wie dem patentierten „Dentistar“-Schnuller: Armin erzählt, wie Mut, Ausdauer und gutes Gespür für Märkte das Unternehmen geprägt haben. Wir sprechen über die Zusammenarbeit mit Partnern wie Rossmann, die Herausforderungen im hart umkämpften Drogeriemarkt und den Balanceakt zwischen Produktion in Deutschland und internationalen Zulieferketten. Armin gibt Einblicke in die Rolle von Social Media, Packaging und Influencern im Marketing – und warum Farben oder Trends manchmal entscheidend für den Erfolg eines Produkts sein können. Außerdem werfen wir einen Blick auf globale Entwicklungen: Was bedeutet Planbarkeit in unsicheren Zeiten? Wie unterscheiden sich deutsche und amerikanische Händler? Und warum sind Ausbildung und Pünktlichkeit für ihn echte deutsche „Superpowers“? Zum Schluss geht es um Zukunftsfragen: Welche Rolle wird KI in der Produktion spielen, welche neuen Märkte könnten spannend sein – und wie denkt Armin über Nachfolge, Unternehmensgröße und die Zukunft der deutschen Wirtschaft? Eine Folge voller Einblicke in Unternehmertum, Mittelstand und die Kunst, immer wieder die richtigen Wetten abzuschließen.
39 Minuten
Olaf Lies über Macht, Verantwortung und die Zukunft Niedersachsens Was passiert, wenn man den Ministerpräsidenten von Niedersachsen nicht nur nach Politik, sondern auch nach persönlichen Wendepunkten, Ängsten und mutigen Entscheidungen fragt? Genau das haben wir in dieser Folge gemacht. Ich spreche mit Olaf Lies über seine Kindheit, die ersten Schritte in der Kommunalpolitik und den Moment, in dem er gemerkt hat: „Ich kann Menschen überzeugen.“ Wir reden darüber, welche Verantwortung es bedeutet, ein Bundesland zu führen, welche Entscheidungen ihm bis heute schlaflose Nächte bereiten und warum Kompromisse für ihn kein Schwäche-, sondern ein Stärkezeichen sind. Spannend wird es, wenn Olaf verrät, wie KI längst in der Landespolitik genutzt wird, was ihn als Mensch antreibt und warum er glaubt, dass Niedersachsen vor allem durch Investitionen in Start-ups, Industrie und Infrastruktur stark bleiben kann. Außerdem geht es um unterschätzte Branchen, den Umbau der Automobilindustrie und die Frage, welche Rolle Hildesheim in all dem spielt. Eine Folge voller Einblicke, die weit über die Schlagzeilen hinausgehen – nahbar, offen und überraschend ehrlich.