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Episoden

1 Stunde 4 Minuten
Wie wird aus einer Ausgründung für schnelleren 3D-Druck binnen Monaten ein Hersteller von Lasersystemen zur Drohnenabwehr? In dieser Folge sitzt Marius Lammers bei mir, Gründer und CEO von InLeap Photonics – ein Hildesheimer, dessen Firma in Hannover sitzt. Marius ist gelernter Verfahrensmechaniker für Kunststoff- und Kautschuktechnik, wechselte 2016 ans Laserzentrum Hannover und gründete sich von dort mit einem System aus, das den Laser wie ein Beamer projiziert, ohne bewegte Teile. Im März 2025 fragte ihn ein Investor, ob man damit nicht einfach einen Laser auf einer Drohne stabilisieren könne. Wir sprechen über seine Antwort „na sicher, können wir das" und was danach kam: die erste Runde mit dem Hightech Gründerfonds im Lead, die erste Vorführung bei der Bundeswehr eine Woche vor Weihnachten, knapp über 20 Millionen Euro Pre-Seed und Seed und ein Team, das von vier auf 35 Menschen gewachsen ist. Es geht um die Ökonomie der Abwehr – unter einem Euro pro Bestrahlung gegen eine Rakete für 50.000 Euro –, um eine KI, die Vögel von Quadcoptern unterscheiden muss, um eine Bestzeit von 0,13 Sekunden, um die NATO-Ostflanke und Polen, Minen unter Wasser und Antisatellitenwaffen. Und darum, warum die Automotive-Zulieferbranche für ihn der härtere Kunde war als die Bundeswehr. Ein Gespräch über Tempo, Verantwortung und einen Markt, den es vor zwei Jahren so noch nicht gab. Vielen Dank übrigens an die Volksbank Hildesheim-Lehrte-Pattensen, welche die Folge sponsort und präsentiert.
1 Stunde 44 Minuten
Mit 18 saß er im Hildesheimer Stadtrat, mit 27 führte er eine Augenklinikkette, mit 30 hatte er alles verkauft, was er besaß, und in die eigene Gründung gesteckt. Für diese Folge ist Stephan Kaune zurück in seine Geburtsstadt gekommen — aufgewachsen in Itzum, zur Schule aufs Josefinum, heute COO der Sanoptis Group, einem Augenklinik- und Augenpraxennetzwerk mit über 550 Standorten in Europa. Stephan erzählt von zehn Jahren Kommunalpolitik, vom Master an der UCLA, wo er weniger über Wirtschaft gelernt hat als über Mentalität, und von drei Jahren bei KPMG in Frankfurt. Wir sprechen über das Modell hinter Sanoptis, bei dem die Ärztinnen und Ärzte an ihrer eigenen Klinik beteiligt bleiben, und warum genau das 2020 den Unterschied machte: Corona war für das Unternehmen kein Einbruch, sondern der Wendepunkt mit 30 bis 35 Prozent Wachstum. Es geht um Kapital in der Medizin, um Daten als Wettbewerbsvorteil bei Pharmastudien und darum, wie Künstliche Intelligenz die Diagnostik in der Augenheilkunde verändert. Im letzten Drittel wird es unbequem: Budgetierung im deutschen Gesundheitssystem, fehlende Innovationsförderung und die Frage, warum ausgerechnet die Behandlung von Kindern am schlechtesten vergütet wird. Zum Schluss eine These, die man selten so deutlich von jemandem in dieser Position hört: Wir müssen uns auf deutlich mehr Arbeitslose einstellen — und darauf, dass die, die arbeiten, ein Vielfaches leisten. Seine eigene Produktivität habe sich durch KI verdreifacht.
1 Stunde 9 Minuten
Zum dritten Mal habe ich Dr. Ingo Meyer, den Oberbürgermeister von Hildesheim, vors Mikro geholt, und ehrlich: Es war unser bisher offenstes Gespräch. Wir starten locker mit Sommerpause und Fußball-WM, aber dann geht es ans Eingemachte. Ich wollte wissen, wie eine Stadt, die einst über 300 Millionen Euro Schulden abgebaut hat, jetzt eine Prognose von bis zu 400 Millionen neue Schulden vor sich haben kann. Ingo erklärt, warum nicht jede Schuld eine schlechte Schuld ist, wo Hildesheim wirklich steht und warum wir trotz der Zahlen ruhig schlafen können. Wir sprechen über Hildesheims eigentliche Stärke, den breiten Mittelstand statt Abhängigkeit von einem einzigen Großkonzern. Über den Fachkräftemangel als größtes Geschäftsrisiko und die Entscheidung, schon 2015 die Ausbildungszahlen zu vervielfachen. Es geht um Sport und Schwimmbäder, den ewigen Kampf um Fördermittel, den dritten Autobahnanschluss, den Nordhafen und darum, wie KI die Verwaltung gerade wirklich verändert, vom digitalen Bauantrag bis zum Voicebot. Am Ende wird es persönlich und politisch: Ingo bezieht so deutlich wie nie Stellung zur Bundespolitik, verrät seinen politischen Helden und sagt, was sich in Hildesheim in den nächsten zwölf Monaten konkret verändern wird. Ein Gespräch über Geld, Mut, Digitalisierung und die Frage, wie man ein großes Schiff wie diese Stadt auf Kurs hält.
1 Stunde 12 Minuten
In dieser Folge spreche ich mit Ulrike Brouzi – Vorständin der DZ BANK und seit genau dem Tag der Podcastaufnahme neue Aufsichtsratsvorsitzende der Salzgitter AG. Wir reden über ihren Weg von Weißenburg in Mittelfranken über Wirtschaftsmathematik, Siemens und erste KI-Berührungspunkte in den 80ern bis hinein in die Spitzen des deutschen Bankensektors. Dabei geht es nicht nur um Karriere, sondern auch um Werte: um Familie, Neugier, Führungsverantwortung und die Frage, wie man in sehr großen Institutionen menschlich bleibt. Im Gespräch tauchen wir tief in Finanzwirtschaft, Risikokontrolle und Transformation ein. Ulrike erklärt, wie sie über BayernLB und NordLB in die Welt der Banken hineingewachsen ist, wie Krisen wie 2008 Führungsrollen prägen und warum analytisches Denken oft wichtiger ist als jedes Fachdetail aus dem Studium. Gleichzeitig sprechen wir über die DZ BANK als Produktwelt hinter Krediten, Versicherungen und Investments und über die große Aufgabe, Banken und Industrie gleichzeitig in Richtung Zukunft zu bewegen. Besonders spannend wird es bei den Themen KI, Stahl und Standort Deutschland: Wie verändert künstliche Intelligenz Bankarbeit wirklich? Was bedeutet die grüne Transformation für einen Konzern wie Salzgitter? Und warum blickt Ulrike trotz aller Abhängigkeiten, Unsicherheiten und Infrastrukturfragen mit erstaunlich viel Zuversicht auf die deutsche Wirtschaft? Genau darum geht es in dieser Folge.
55 Minuten
In dieser Folge spreche ich mit Thorsten Rebbereh, Architekt, Unternehmer und jemand, der sich nicht damit zufriedengibt, Dinge so zu machen, wie sie schon immer gemacht wurden. Wir sprechen über seinen Weg von der klassischen Architektur über große Projekte wie Fachmarktzentren und Stadtentwicklungen bis hin zu mehreren ungewöhnlichen Geschäftsmodellen vom Edelmetallhandel bis zu haltbaren Notfall-Lebensmitteln.  Der eigentliche Kern der Folge ist aber eine Idee, die aus einem ganz persönlichen Moment entstanden ist: Warum können sich heute selbst gut verdienende junge Menschen kaum noch ein Eigenheim leisten? Aus dieser Frage entstand Green Steel Home – ein Hauskonzept auf Basis einer Stahlskelettbauweise, das schneller gebaut werden kann, deutlich weniger kostet als klassische Bauweisen und gleichzeitig besonders nachhaltig sein soll.  Wir sprechen darüber, warum Stahl im Wohnungsbau plötzlich eine echte Alternative sein könnte, wie grüner Stahl den CO₂-Fußabdruck drastisch reduziert, wie sich Häuser in wenigen Wochen aufstellen lassen und weshalb industrielle Vorfertigung vielleicht der Schlüssel zu bezahlbarem Wohnraum ist. Gleichzeitig geht es um Energiepolitik, das Gebäudeenergiegesetz, neue Heizkonzepte, smarte Häuser und die Frage, warum die Baubranche in Deutschland oft noch wie vor Jahrzehnten funktioniert.  Außerdem reden wir über Unternehmertum, Start-up-Mentalität in der Baubranche und darüber, warum Thorsten sich sogar wünscht, dass andere seine Idee kopieren, weil es ihm weniger um ein einzelnes Produkt geht, sondern darum, eine neue Bauweise im Markt zu etablieren.
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Über diesen Podcast

Mein Name ist Hasan Kayki und das hier ist der Podcast "Hi, Wirtschaft!". Wir begrüßen im Herzen Hildesheims in der Bischofsmühle spannende Gäste aus der regionalen Wirtschaft, der Tech- & Digitalszene. Dabei sprechen wir mit den Unternehmern und Entscheidungsträgern über die aktuellen Probleme, Herausforderungen und Lösungen. Wir sprechen über Umsatz, Erfolge und Misserfolge. Wir kitzeln exklusive Geschichten heraus. Wir wollen informieren, motivieren und vor allem inspirieren. Und das aus Hildesheim für die deutsche Wirtschaft!
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„Der Podcast mit Hasan Kayki“

Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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