Landy und Leute Archiv
91 Episoden
1 Stunde 6 Minuten
Moin, Grüezi, Grüß Gott und hallo liebe Defenderfreaks, Bulli-Fans und Testberichte-Leser! Heute brennt das Laberfeuer nicht im Podcaststudio, sondern mitten auf dem Vanlife Festival auf Ferropolis. Willkommen zur 83. Folge von Landy & Leute, ich bin’s, Rainer Schuler, eure Land Radde. Unser Wohnzimmer für heute ist der Monster Bulli, ein VW T6.1 mit viel Holz und noch mehr Geschichten. Mir gegenüber sitzt Axel Telzerow, den ihr bei Instagram als Outdoor Monster kennt und dem ich selbst schon seit Jahren folge. Gestern habe ich ihn auf dem Campground angesprochen, und er hat sofort Ja gesagt. Eine kleine Warnung vorab: Wir haben bei offener Schiebetür aufgenommen. Wenn ihr also Wind, Festivaltrubel oder den einen oder anderen Hund oder Nachbarn hört, dreht nicht an euren Kopfhörern. Das ist kein Tonfehler, das ist Ferropolis im Originalton, quasi Vanlife in Surround. • Warum ein junger Journalist erst Wochen von seiner Freundin trainiert werden musste, bevor er sich traute, beim Verleger um den Chefredakteursposten zu bitten, • wieso sein erster Defender am Ende bei einem Frauenarzt von einer Nordseeinsel gelandet ist, und • wie aus einer Liste mit 50 unverkauften Bullis plötzlich sein neuer Daily Driver wurde, das wird er euch gleich selbst erzählen. Also Leute, heute gibt es ausnahmsweise keinen Alkohol, sondern einen Energy-Drink als Empfehlung, und zwar natürlich den mit Monstern drin. Passender geht es bei diesem Gast nicht. Und jetzt macht es euch am Laberfeuer bequem und genießt den Drink und vor allem die Folge 83 mit Axel dem allseits beliebtem Outdoor Monster im #CampfireTalk togo. Und ich muss gestehen, ich habe mich in Axel an mehreren Stellen selbst wiedererkannt. Er hat 2017 Outdoor Monster gegründet, weil ihn genervt hat, dass er sich mit Social Media, Webseiten und SEO nicht auskannte. Bei mir war es mit dem Podcast ganz ähnlich: nicht zuschauen, sondern selber machen. Und sein wichtigster Satz für mich: lieber erst mal loslegen, als fünf Monate zu Hause zu sitzen und zu planen. Die ersten Reels waren nicht gut genug, na und, dann macht man eben bessere. Genau das sage ich meinen Kunden aus Handwerk und Mittelstand auch, wenn es um Digitalisierung und KI geht. Und dass Axel in 25 Jahren nie verklagt wurde, weil er jeden Test sauber dokumentiert, ist eine Lektion, die weit über Waschmaschinen und Powerstations hinausgeht. Ein besonderer Dank geht an Henning Pommeé von den Campermen aus Folge 72. Als ich ihn damals in der Schanze besucht habe, hat er mich auf das Outdoor Monster aus Hamburg aufmerksam gemacht. Ohne diesen Tipp hätte ich Axel gestern vielleicht gar nicht angesprochen. Und wer wissen will, ob Axel im neuen Sprinter endlich gut schläft und ob die nächste große Tour nach Mauretanien oder bis nach Georgien geht, der folgt ihm am besten bei Instagram unter Outdoor Monster. Wenn euch diese Folge gefallen hat, dann erzählt es euren Campingnachbarn, lasst mir ein paar Sterne bei Spotify oder Apple Podcasts da und schreibt mir, welchen Gast ihr euch als Nächstes am Laberfeuer wünscht.
1 Stunde 8 Minuten
Moin, Grüezi, Grüß Gott, ihr Weltenbummler, Schrauber und Leseratten da draußen! Heute wird es literarisch am Laberfeuer. Denn mein Gast hat nicht nur 18 Länder mit seinem Landy bereist, er hat sich danach auch noch einen ganz persönlichen Traum erfüllt: ein eigenes Buch. Gebunden, mit Farbfotos und, ganz wichtig für einen selbsternannten Buchfetischisten, natürlich mit Lesebändchen. Herzlich willkommen zur 82. Folge, hier im Podcaststudio von Landy & Leute, bzw. dort, wo ihr ihn jetzt gestreamt habt. Ich bin’s, Rainer Schuler, die Land Radde und euer Laberfeuer Host. Entdeckt habe ich Tino Wendelken bei den Campermen, einem meiner Lieblings-Podcasts. Mit Henning Pommeé aus Folge 72 ist daraus ja längst so was wie eine Freundschaft geworden. Dort hat Tino in einer Kurzfassung von seiner Reise erzählt, und mir war sofort klar: Die lange Version will ich hier am Laberfeuer hören. Tino wohnt im Landkreis Cuxhaven an der Wesermündung, ist bei der DEKRA Spezialist für das Betriebserlaubniswesen und nach eigener Aussage ein kleines bisschen Land Rover bekloppt. • Warum in England ein Land-Rover-Prototyp mit gerade mal 5.500 Kilometern auf der Uhr auf ihn gewartet hat, • wie bei der Farbgebung aus geplantem Wein eher ein Fruchtsaft wurde, der dem Landy seinen Namen gab, • und weshalb eine bosnische Familie am Marmeladentag zwei wildfremde Reisende einfach in ihre Mitte geholt hat, das wird er uns gleich selbst erzählen. Also Leute, schenkt euch heute ein Gläschen Himbeergeist ein, ganz zu Ehren von Barry, dem beerenfarbenen Defender 130. Denn heute spukt am Laberfeuer vor allem einer herum, und das ist der Abenteuergeist. Macht es euch bequem und genießt den #CampfireTalktogo. In diesem Sinne wünsche ich euch viel Vergnügen mit Tino Wendelken, seiner Reise durch 18 Länder und dem Buch, das daraus entstanden ist. So ihr lieben Defender- und Buchfreaks, das war’s mal wieder für heute. Und ich gebe zu, bei Tinos Geschichten habe ich mich oft selbst wiedererkannt. Als wir ein Jahr lang unterwegs waren, haben uns auch immer wieder schöne Plätze und Begegnungen ausgebremst. Tino und Nadine wollten bis nach Sandakphu in Nepal und haben in Mardin, kurz vor der syrischen Grenze, doch wieder die Heimat angesteuert. Nicht aus Lustlosigkeit, sondern weil sie die Länder und ihre Menschen wirklich kennenlernen wollten. Genau so geht Reisen. Besonders berührt hat mich, was hinter dieser Reise steckt. Nach einem Schicksalsschlag, der Tino über Jahre aus der Bahn geworfen hat, stand für ihn fest: Du musst anfangen zu leben. Erst kam Corona dazwischen, dann hieß es, wenn nicht jetzt, wann dann. Und unterwegs haben die beiden eine Gastfreundschaft erlebt, die so manches Vorurteil über den Haufen wirft, ob am Lagerfeuer in Bosnien und Herzegowina oder bei jeder Panne, bei der ihnen ungefragt jemand geholfen hat. Und dann ist da noch das Buch. Da sitzt ein Fahrzeugtechniker, der nach eigener Aussage früher kaum einen Schulaufsatz zusammengekriegt hat, und schreibt 340 Seiten. Nicht fürs Geld, sondern weil er als Buchfetischist sein eigenes Buch in den Händen halten wollte, genau so, wie er es sich erträumt hat. Hut ab, Tino! Wer die ganze Geschichte nachlesen will, dem lege ich „Mit dem Land Rover in die Freiheit. Die Geschichte eines kleinen Traums“ ans Herz. Erhältlich in jedem gängigen Online-Shop. Mein handsigniertes Exemplar habe ich übrigens schon: Tino und Nadine habe ich mittlerweile beim Vanlife Festival in Ferropolis getroffen, und da hat er es mir persönlich überreicht. Barry in all seinen Farbvarianten findet ihr auf Instagram unter landrowendis, den Link packe ich euch in die Shownotes. #Offroad, #4x4, #Adventure, #OffroadAdventure, #OffroadAbenteuer #LandRover, #LandRoverDefender, #Defender130, #DefenderAmbulanz, #DefenderTd5, #DefenderTd4 #Podcast, #PodcastLife, #PodcastCommunity, #SerieIII #AdventureTravel, #Overlanding, #Langzeitreise, #RoadTrip, #TravelPodcast #LandyUndLeute, #LandyPodcast, #LandyAdventures
1 Stunde 11 Minuten
Moin, Grüezi, Grüß Gott, liebe Reisefreaks, die Land Radde begrüßt euch zu einer neuen Folge Landy & Leute, dort wo ihr ihn jetzt gestreamt habt. Und ich, Rainer Schuler, bin euer Laberfeuer Host. Heute ist einiges anders, und deshalb erkläre ich euch das lieber gleich. Wir sitzen nicht am Lagerfeuer, sondern auf einem Balkon, bei untergehender Sonne und nach einem fantastischen georgischen Abendessen. Und wir sind nicht zu zweit oder zu dritt, sondern zu viert. Meine Frau Petra ist mit dabei, und unsere Gastgeber sind Klaus und Nicky Ackermann. Klaus und ich kennen uns seit über 20 Jahren. Im ersten Satz habe ich ihn noch als ehemaligen Kollegen vorgestellt, und er hat mich prompt korrigiert: Ich war sein Chef. Daraus ist über die Jahre eine echte Freundschaft geworden, und genau so klingt diese Folge auch. Klaus und Nicky sind vor Kurzem von einer Reise zurückgekommen, die eigentlich nicht in eine einzige Folge passt. 20 Monate, 26 Länder, rund 55.000 Kilometer, im echten Zick-Zack-Kurs über den Balkan und die Türkei, durch Iran, Irak und die Arabische Halbinsel bis in den Oman, rauf in den Kaukasus und nach Russland und über Griechenland, Italien und Tunesien wieder zurück. Unterwegs waren sie in einem Mercedes 609 D Kastenwagen, 35 Jahre alt, 4 Liter Hubraum und 90 PS. Ja, ich weiß, das ist kein Landy. Aber wer Zwillingsreifen an der Hinterachse als Vierradantrieb verkauft, hat sich einen Platz in diesem Podcast redlich verdient. Zwei ehrliche Hinweise vorab. Erstens: Es war schon das eine oder andere Gläschen Wein im Spiel, und bei den Ackermanns geht es sowieso immer etwas lebhaft zu, im allerbesten Sinne. Es wird also durcheinander geredet, korrigiert, ergänzt und viel gelacht. Zweitens: An drei Stellen hört ihr für etwa zehn Sekunden ein Piepsen. Das ist kein Wecker, sondern ein LKW, der im Hinterhof rangiert. Ich wollte die Stimmung auf dem Balkon nicht jedes Mal unterbrechen. Rückblickend nicht meine klügste Idee, aber so ist das eben bei Aufnahmen mitten im echten Leben. Dranbleiben lohnt sich trotzdem. • Warum werden die beiden kurz nach der iranischen Grenze von einem fremden Auto ausgebremst, und wieso sitzen sie danach vier Tage bei einer wildfremden Familie mit am Tisch? • Ist es eine gute Idee, im Ramadan im Oman früh schlafen gehen zu wollen, wenn neben dem Bus einige platte Hüpfburgen herumliegen? • Und wie kommt ein Differenzial, das mitten in Tiflis den Geist aufgibt, ausgerechnet in Jerewan an einen Mercedes-Mann, der in Sindelfingen gelernt hat? Das werden euch die beiden gleich selbst erzählen. Mein Getränketipp für heute: ein Glas georgischer Saperavi. Die Georgier sagen schließlich, sie hätten als erste Menschen überhaupt Wein gemacht. Wer es kräftiger mag, greift zum Chacha, dem georgischen Tresterbrand. Dann heißt es heute aber nicht Cha-Cha-Cha, sondern Cheers and Rock’n’Roll. Was mir von diesem Abend am meisten hängen bleibt, ist nicht die Anzahl der Länder, sondern die Großzügigkeit, die den beiden unterwegs begegnet ist. Im Iran haben sie 500 Dollar gewechselt und sind nach vier Wochen mit mehr als der Hälfte wieder ausgereist, weil sie es schlicht nicht geschafft haben, ihr Geld auszugeben. Datteln, die nachts um elf an die Tür gebracht werden, Diesel von LKW-Fahrern, die kein Geld dafür wollen, Wasser für zwei verschwitzte Radler in Bagdad. Klaus hat es auf den Punkt gebracht: Diese Großzügigkeit möchte er mit nach Hause bringen. Ich finde, das ist ein ziemlich gutes Souvenir. Besser jedenfalls als ein Wimpel am Heck. Und die Geschichte von den gut bewachten Grenzen, an denen auf beiden Seiten vor den „Bösen“ drüben gewarnt wird. Am Ende ist das nur eine kleine gestrichelte Linie auf der Landkarte, und die höchsten Grenzen stehen meistens im Kopf. Vielleicht ist das Motto der beiden deshalb gar nicht so verkehrt: „Unsere Religion ist Rock’n’Roll, und wir sind Menschen von dieser Erde.
1 Stunde 5 Minuten
Moin, grüß Gott und hallo liebe #Rallye-Fans, #Digitalpioniere und #Wüstenabenteurer, heute ist ein ganz besonderer Tag, denn ich begrüße euch zur 80. Folge eures Lieblings-Podcasts Landy & Leute. Ich bin's wieder euer Rainer Schuler, alias die Land Radde. 80 Folgen, wow, das hätte ich mir 2019 nicht träumen lassen, als ich morgens beim Spazierengehen meinen Lieblings-Podcast hörte. Das Ziel ist im Weg, gehostet von Andreas Loff, war nicht nur mein Lieblingspodcast, sondern irgendwie auch mein Vorbild für Landy & Leute. Dort erzählte ein Gast von einer Rallye quer durch Sibirien, der Trans-Sibiria, und seiner Teilnahme mit einem Defender. Das ist eine der gefährlichsten Rallyes auf dem Planeten, und er hatte von Tuten und Blasen keine Ahnung. Diese Geschichte hat mich seitdem begleitet, und ich habe mir geschworen, diesen Mann eines Tages selbst an mein Mikro zu holen. Heute ist es endlich so weit. Zu meinem kleinen Jubiläum sitzt mir Panos Meyer gegenüber, Geschäftsführer der weltweiten Digitalagentur JAKALA, früher ein sehr bekannter Blogger und Podcaster, und nach wie vor ein Getriebener, wenn es um Abenteuer auf vier Rädern geht. Wie man mitten in der mongolischen Wüste, mit Mut und Haltung, ein havariertes Auto trotzdem wieder ans Laufen bringt, warum man sich mit einem kaputten, 40 Jahre alten Youngtimer trotzdem auf die Dakar Classic wagt, und wie aus einem Blogger, Podcaster und Rallyefahrer am Ende ein Geschäftsführer wurde, der über 3800 Menschen weltweit mitverantwortet, das wird er uns gleich selbst erzählen. Also Leute, kocht euch jetzt einen Kaffee, so wie Panos ihn mitten in der Wüste gekocht hat, wenn wieder mal alles schiefging, macht es euch am Laberfeuer bequem und genießt den #CampfireTalktogo, denn wenn heute einer weiß, wie man auch dann noch die Ruhe bewahrt, wenn nichts mehr geht, dann er. In diesem Sinne wünsche ich euch viel Vergnügen mit dieser Jubiläumsfolge, der 80., und mit Panos Meyer und seinem Leben zwischen Rallyepisten und Digitalagentur. Was für ein Tag. 80 Folgen, ein Traum-Gast, der schon seit 2019 auf meiner Wunschliste stand, und dann erzählt er mir auch noch, dass sich der Kreis auf ganz wundersame Weise schließt. Der Mechaniker von der Porsche-Crew, der Panos 2008 mitten in der Nacht heimlich die kaputte Kardanwelle gerettet hat, damit die Rallye weitergehen konnte, verdient heute noch unseren Respekt. Und genau diese Story setzt sich Jahre später fort, denn ein anderes Crew-Mitglied von damals hat Panos die G-Klasse für die Dakar Classic aufgebaut. Als sich die beiden wiedererkannt haben, ist es mir beim Zuhören selbst kalt den Rücken runtergelaufen. Manchmal schreibt das Leben eben die besten Geschichten selbst. Und auch beruflich hat mich unser Gespräch bestätigt. Bei JAKALA geht es genau wie bei mir in Calw am Ende nicht um das nächste Tool, sondern um Menschen, die zusammenarbeiten müssen, und um eine klare Struktur, bevor man über KI spricht. Genau das versuche ich meinen Kunden aus Handwerk und Mittelstand auch jeden Tag zu vermitteln. Und weil heute Jubiläum ist, möchte ich mich ganz besonders bei euch allen bedanken, die seit der ersten Folge oder erst seit kurzem am Laberfeuer sitzen, meine Beiträge in Social Media kommentieren und teilen und mir mit euren Nachrichten immer wieder Mut machen, weiterzumachen. Ohne euch gäbe es diese 80 Folgen nicht. Wer mehr über mich erfahren möchte, schaut auf meiner Homepage www.LandyundLeute.com oder bei Insta, Facebook und LinkedIn vorbei. Schreibt mir gerne auf hallo@landyundleute.com, wenn ihr auch mal bei mir zu Gast sein wollt. Jetzt wünsche ich euch allzeit gute Fahrt, immer eine Handbreit Luft unterm Differenzial, und seid gewiss: Manchmal ist der direkte Weg nicht der schnellste, manchmal sind Umwege die bessere Wahl. Und im schlimmsten Fall lässt sich auch der Umweg noch in Etappen unterteilen. Auf zu den nächsten 80 Folgen. Vielen Dank eure Land Radde
1 Stunde 4 Minuten
Hallo liebe Freunde und Fans vom Podcast Landy und Leute, ich bin es wieder Rainer und ich habe heute ein Experiment mit euch vor, denn ich habe mir Claudia ins Studio geholt. Hallo Claudia. Claudia Hallo Rainer, hallo an alle Zuhörer und Zuhörerinnen. Ich freue mich sehr, heute bei Landy und Leute zu Gast sein zu dürfen. Ich Du musst zugeben, ich bin ein bisschen nervös. Das ist ja mein allererstes Mal in dieser Rolle. Was genau ist denn heute mit mir geplant, Rainer? Rainer Ja, du kennst ja mittlerweile schon meinen Podcast. Du hilfst mir auch immer bei der ein oder anderen Formulierung im Intro und im Outro und somit habe ich dir schon mehrfach Transkripte zum Füttern gegeben, damit du einfach siehst, was im Podcast besprochen wurde. Somit weißt du auch in etwa den Ablauf. Ja, wir müssen es heute ein bisschen andersherum machen, weil ich glaube, meine Zuhörer und Zuhörerinnen gespannt darauf warten, dass vielleicht jemand anderes hier mal die Führung übernimmt, weil das ist das eigentliche Experiment heute. Claudia, wie würdest du denn einen solchen Podcast mit mir als Gast starten? Claudia Oh, OK, du gibst mir also tatsächlich das Ruder. Also, ich würde sagen, ganz klassisch. Guten Tag, Rainer. Schön, dass du heute bei uns bist. Erzähl doch mal, was war denn der Auslöser dafür, dass du dich von deinem Arbeitgeber Bertrandt getrennt hast beziehungsweise wie kam es zu diesem Aufhebungsvertrag? Rainer Ja, da war die die Automobilkrise war da schon der Auslöser und ja, dadurch hat man mir 'n Angebot gemacht, weil ich ja schon 'n bisschen älter bin, ob ich nicht, na ja, für Jüngere Platz machen will und so weiter. Hört sich jetzt vielleicht ein bisschen einfach an, war es aber für mich dann letztendlich doch nicht. Claudia Magst du das noch mal genauer erzählen, Rainer, was daran für dich nicht einfach war? War es eher die Entscheidung selbst, die dir schwergefallen ist oder eher das Gefühl, das dahinter steckte, irgendwie aufs Abstellgleis geschoben zu werden, obwohl es offiziell als freiwilliges Angebot verpackt war? Rainer Ja, so ungefähr. Also ich hatte mir in 2324 ein einjähriges Sabbatical angespart, hab das dann auch genommen, war also ein Jahr lang auf Reisen und ja, in der Zeit ist halt aufgefallen, dass ich, dass der Laden auch ohne mich läuft, ja, so ganz einfach und deshalb ist auch mein Arbeitgeber auf die Idee gekommen, mich zu fragen, ob ich denn Interesse hätte, einfach nicht mehr aus dem Sabbatical zurückzukommen. Claudia Ah, das ist ja fast ironisch, Du nimmst dir eine Auszeit, um mal rauszukommen und am Ende wird genau diese Auszeit zum Beweis, dass es ohne dich weitergeht. Wie hat sich das für dich angefühlt, als du das gemerkt hast, eher verletzend oder gab's da auch schon einen Moment von: 'Ach, eigentlich ist das doch ganz interessant?'? Rainer Ja genau, beides, ne? Also ich war natürlich erst 'n bisschen enttäuscht, weil ich natürlich einfach nicht wusste, was jetzt da auf mich zukommt, auch wie der Aufhebungsvertrag aussehen sollte und so weiter. dann irgendwann habe ich ihn unterschrieben, diesen Auflösungsvertrag und mir auch schon mal überlegt, was ich denn machen könnte. Claudia Und da kommen wir ja auch schon zu dem spannenden Teil, Rainer. Was hast du dir denn in dem Moment überlegt? War da direkt diese Idee mit KI und Automatisierung schon im Kopf oder hat sich das erst später entwickelt, als du gemerkt hast, wo deine neue Reise hingehen könnte? Rainer Ja, ich ich glaub, wir sind jetzt hier so 'n bisschen zu sehr noch im Rede und Antwort im Fragen und Beantworten Modus. Ich würd gerne mit dir noch 'ne weitere Sache und letztendlich auch für unsere Zuhörer interessante Sache durchgehen, um es vielleicht noch ein bisschen spannender, lebendiger zu machen, dieses Gespräch. Dazu würd ich gerne mit dir einen Craft Prompt durchgehen. Claudia Ah ja, genau, der Moment ist da. Lass hören, Rainer, ich bin gespannt, wie ihr mich jetzt auf ein anderes Level heben wollt. Rainer Genau, also ein Craftprompt, ja
1 Stunde 4 Minuten
Moin, Grüezi, Grüß Gott und hallo liebe Fernweh-Freunde, Kinofans und Wüstenabenteurer, die Land Radde begrüßt euch zur 78. Folge eures Lieblings-Podcasts Landy & Leute. Und ich, Rainer Schuler, schüre unser gemeinsames Laberfeuer. Heute geht's weiter mit Martina und Tobias Baumeler, die ihr aus Folge 73 schon kennt. Zwei Jahre und drei Monate waren die beiden mit ihrer OLGA einem Land Rover 300 TDI durch 44 Länder unterwegs. Und heute tauchen wir noch tiefer ein: in die härtesten Stunden dieser Reise und in das große Projekt, das danach daraus entstanden ist. Wie es dazu kam, dass Martina und Tobias in Äthiopien versehentlich für Unterstützer einer neu formierten Rebellengruppe gehalten und tagelang lang festgehalten wurden, mit stundenlangen Verhören vom Geheimdienst und nachts auf dem nackten Steinboden liegen mussten, was passiert, wenn mitten in der Rub al-Khali, der größten Sandwüste der Welt, nach 600 Kilometer die Kardanwelle bricht und man sich die letzten 400 Kilometer mit Zweiradantrieb durch den Sand kämpfen muss, und wie aus 170 Stunden Rohmaterial, das nie fürs Kino gedacht war, in zweieinhalb Jahren ein waschechter Kinofilm wurde, der ab dem 3. September 2026 in den Schweizer Kinos anläuft, Das erzählen uns Martina und Tobias gleich selbst. Also Leute, schnappt euch heute mal Popcorn und Bier, so wie es sich für einen Kinofilm gehört, macht's euch am Laberfeuer bequem und genießt den CampfireTalktogo, denn diese Folge hat es wieder in sich. In diesem Sinne wünsche ich euch viel Vergnügen mit der 78. Folge und mit Teil 2 der Geschichte von Martina, Tobias und ihrer Landy-Lady OLGA.
1 Stunde 6 Minuten
Moin, grüß Gott, Grüezi und hallo liebe Offroad-Freunde, Rennsport-Fans und Erlebnis-Suchende, ich begrüße euch zur 77. Folge eures Lieblings-Podcasts Landy & Leute. Ich bin's wieder euer Rainer Schuler, alias die Land Radde. Heute habe ich einen echten Vollblut-Unternehmer und ehemaligen Rennfahrer bei mir zu Gast, Ben Boeckels, den viele nur als Crazy Ben kennen. Mit gerade mal 15 Jahren war er Europas jüngster Tourenwagenfahrer und kreuzte dabei schon die Wege von Sebastian Vettel und Michael Schumachers engem Vertrauten Peter Kaiser. Doch statt Profi-Rennfahrer zu werden, entschied sich Ben fürs Familienunternehmen Boeckels Nutzfahrzeug GmbH in Willich, das sein Großvater vor fast 70 Jahren gegründet hat. Heute ist er Gründer von Explorise. Und wenn man die HP öffnet knallt einem der Claim für diese Multi-Experiance Unternehmen entgegen: Für diejenigen, die gemeinsam Großes erleben wollen. Ben organisiert Overland-Expeditionen rund um den Globus und sein Basislager ist in Niederkrüchten-Overhetfeld, denn dort ist seine Erlebnis-Scheune mit der weltgrößten Carrera-Bahn mit Deckenlift. Wie Ben auf seiner ersten Reise mit seinem Defender gleich bis zum Polarkreis fuhr und dabei nachts im Wald mit dem Auto auf der Seite lag, obwohl er selber ins Bett gehörte, warum ausgerechnet dieser Ort ihn Jahre später zu seinem Heiratsantrag zurückführte, und wie aus ein paar E-Mails in der Mittagspause ein ganzes Unternehmen für Offroad-Umbauten und Weltexpeditionen entstehen konnte, das wird er uns gleich selbst erzählen. Also Leute, holt euch heute mal einen Whisky, und zwar pur, ganz ohne Eis oder Wasser, so wie Ben ihn gerne in seiner Scheune serviert, macht es euch am Laberfeuer bequem und genießt den #CampfireTalktogo, denn manchmal ist pur einfach am ehrlichsten. In diesem Sinne wünsche ich euch viel Vergnügen mit der 77. Folge und mit Ben Boeckels und seiner Reise vom Rennfahrer zum Erlebnis-Unternehmer. OUTRO – Folge 77: Ben Boeckels So ihr lieben Abenteurer und Lebensgeschichten-Sammler da draußen, das war's mal wieder für heute. Bens Geschichte hat mich richtig gepackt, vom Kartfahren über die Rennstrecke und Verantwortung im Familienunternehmen und letztendlich zu seinem ganz eigenen Weg mit Explorise. Diese Geschichten bzw. Ereignisse, die ihn immer wieder zu harten Entscheidungen zwangen, bleiben im Gedächtnis ja ggf. sogar im Herzen. Ben hat es so schön gesagt, man bezahlt nicht für eine Reise, man verwandelt sein Kapital in Geschichten und Erlebnisse. Und dieser japanische Gedanke, dass etwas Zerbrochenes durch die Reparatur sogar wertvoller wird, passt doch perfekt zu unseren Landys mit ihren Beulen, Kratzern und dem andauernden Reparieren und Revidieren. Als jemand, der gerade selbst als Unternehmensberater neu durchstartet, kann ich Bens Mut, den sicheren Job im Familienunternehmen für seine eigene Vision aufzugeben, nur bewundern. Genau diesen Mut zum eigenen Weg predige ich auch in meiner Beratungsarbeit. Und wie professionell und mit viel Herzblut er in das Ganze eingestiegen ist zeigt ja wohl die Tatsache, dass er sich und seine Unternehmung nach DIN / Iso 21 101 zertifizieren lassen hat. Ein super Qualitätsmerkmal und echtes USP. Schaut gerne auch bei Ben vorbei, auf Insta findet ihr ihn gleich unter zwei Kanälen, einmal als Boeckels Overland, mit oe nicht ö, für die Umbauten und Offroad-Themen, und einmal für sein aktuelles Projekt Explorise incl. Erlebnis-Scheune. Ihr findet alles in den Shownotes.
1 Stunde 3 Minuten
Moin, Grüezi, Grüß Gott und hallo ihr #Fernweh-Geplagten, #Defender-Verliebten und #Oldtimer-Herzen da draußen. Hier ist wieder eure Land Radde, und ich, Rainer Schuler, hole euch für die 76. Folge von Landy & Leute ans Laberfeuer. Heute wird es gleich doppelt spannend, denn ich habe zwei Gäste auf einmal, aufgenommen direkt auf einem DLRC-Landy-Treffen hoch überm Linachtal im Schwarzwald. Meine Petra hatte die zwei schon entdeckt und mir zugeraunt: „Der blaue Bus da vorne, das sind besondere Leute." Sie hatte mal wieder recht. Karin Pink und André Deubel, sie aus dem Taunus, er seit Jahrzehnten in Australien zu Hause, haben aus zwei Welten und einer großen Portion Reiselust etwas ganz Eigenes gemacht. Nur so viel vorweg: Aufgenommen haben wir am Abreise-Sonntag. Deshalb rollt der eine oder andere Defender vom Feld, ihr hört es. Habt bitte ein wenig Nachsicht, echter wird Landy-Atmosphäre nicht. Warum aus einem ausrangierten, kugelsicheren Sparkassen-Bus ein echtes Familienmitglied namens Mobi wurde, und weshalb genau dieser Bus eines Tages spurlos verschwand, warum für André ausgerechnet ein Defender der erste und bislang einzige fabrikneue Wagen seines Lebens sein musste, und wie die beiden heute ihre Gäste im eigenen Defender durch Australien führen, von den Blue Mountains bis ins rote Herz des Outbacks, das erzählen sie euch gleich selbst. Also Leute, holt euch jetzt noch schnell ein eiskaltes Bundaberg Ginger Beer aus dem Kühlschrank, das australische Original in der bauchigen Flasche, macht es euch am Laberfeuer bequem und genießt den #CampfireTalktogo,- denn der feurige Ingwer heizt uns zwar ein, aber weil wir am Vormittag aufgenommen haben, war alkoholfrei genau passend. In diesem Sinne, viel Vergnügen mit der 76. Folge und mit Karin, André und ihrer Liebe zum Land down under und den Land Lover Tours. Mich haben diese zwei mit ihrer Reiselust und ihrer herzlichen, gastgeberischen Art regelrecht angesteckt. Zwei Welten, der Taunus und Australien, ein Oldtimer-Bus und drei klassische Defender, und dazwischen zwei Menschen, die einen bei sich zu Hause sofort das Gefühl geben, ein alter Freund zu sein. Kein Wunder, dass ich am liebsten gleich meinen Rucksack gepackt hätte. Was mich als Berater besonders beeindruckt: Karin hat eine sehr sichere und erfolgreiche Karriere als Architektin und Projektmanagerin für eine große Bank hinter sich gelassen, um mit André aus einer gemeinsamen Leidenschaft ein Geschäft zu machen. Genau diesen Mut, das Vertraute loszulassen und aus Herzblut etwas Eigenes aufzubauen, erlebe ich in meiner Beratungsarbeit immer öfters. Und dass daraus mit Landlover Tours ganz ohne großen Werbe-Zirkus schon die ersten ausgebuchten Reisen geworden sind, spricht doch Bände. Und was mir die beiden dabei besonders ans Herz gelegt haben: Hinter Land Lover Tours steckt keine nüchterne Geschäftsidee, sondern schlicht ihre tiefe Liebe zum Land Australien und der Wunsch, genau diese Leidenschaft mit anderen zu teilen. Der Name ist eben Programm, Karin und André sind echte Land-Lover. Wer also schon immer davon geträumt hat, Australien im Defender zu erleben, ohne das eigene Auto über die Weltmeere zu verschiffen, der ist bei den beiden goldrichtig aufgehoben. Kleine Gruppen, jeder fährt seinen eigenen Landy, dazu Dachzelt, Lagerfeuer am Strand, Kängurus quasi vor der Tür und sogar eine Welcome-to-Country- Zeremonie der Aboriginal Community zum Auftakt. Mehr Insights ins Land geht kaum. Ihr findet Karin und André unter landlovertours.com sowie bei Instagram als Landlover Tours. Und wer schon länger mit dem Gedanken spielt, einmal selbst down under im Defender loszurollen, der schreibt die zwei dort einfach direkt an, sie beißen nicht. #Offroad, #4x4, #Adventure, #OffroadAdventure, #OffroadAbenteuer #LandRover, #Defender, #DefenderTd5, #DefenderTd4, #LandRoverDefender #Australia, #Outback, #Downunder, #BlueMountains, #LandloverTours #Podcast, #PodcastLife, #PodcastCommunity, #SerieIII #AdventureTravel, #Calw
1 Stunde 3 Minuten
Moin, Grüezi, Grüß Gott und hallo – die Land Radde begrüßt euch zu einem kleinem Zwischenstopp, und ich, Rainer Schuler, bin bekannterweise euer Laberfeuer Host. Nein, ich habe mich nicht im Datum vertan, denn eigentlich ist die nächste Folge, die 76., erst nächste Woche wieder on Air. Aber heute, am 16. Juli ´26, ist es auf den Tag genau 5 Jahre her, dass Landy & Leute geboren wurde. Ich lag bei genau so einem Sommerwetter auf der Gartenliege, und mir schoss ein Gedanke durch den Kopf: „Landy und Leute – was für ein Titel!" Erst dachte ich an ein Buch, dann an einen Podcast. Ich sprang auf, kritzelte mögliche Gäste zusammen, und als ich bei 25 Namen war, stand fest: Ich werde Podcaster. Nach über einem Jahr Vorbereitung kam dann im November 2022 die allererste Folge raus – mit Volker Lapp, die Outdoor-Legende. Und ich weiß es noch wie heute, dass ich morgens noch im Dunkeln, beim Gassigehen mit meiner Ranja, mit zittrigen Fingern Spotify öffnete und meinen Namen eintippte. Mir standen die Tränen in den Augen, als ich meine und Volkers Stimme hörte. Sie ist bis heute meine meistgestreamte Folge, weil so viele von euch bei L&L gern ganz vorne angefangen haben. Zum 5. Geburtstag der Idee gibt es sie deshalb zwischendurch noch einmal. Viel Freude beim Wiederhören – und danke, dass ihr seit so vielen Jahren dabei seid. Wir sehen äh hören uns nächste Woche zur 76. Folge
53 Minuten
Servus und Moin zusammen, liebe #Campingplatz-Freunde, #Schwarzwald-Fans und Wild gebliebene! Ihr hört die 75. Folge eures Lieblings-Podcasts Landy & Leute, und ich freu mich riesig, dass ihr wieder mit am Laberfeuer sitzt. Rainer, Rainer mit AI hier, alias die Land Radde. Heute bin ich mal wieder outdoor unterwegs, und zwar auf dem Bundestreffen des Deutschen Land Rover Clubs im Hochschwarzwald bei Furtwangen bzw. im Linachtal. Für mich als Schwarzwälder war das quasi ein Heimspiel, denn von Calw aus war es nur eine gute Stunde Anreise. Neben mir steht heute Urs Fischbach, gelernter Schmied, ehemalige Führungskraft in der Automobilbranche mit Stationen bis nach China, und seit 5 Jahren mit Haut und Haaren äh Dreadlocks Campingplatzbesitzer. Sein Hof, Zum Wilden Michel, trägt diesen Namen schon seit 220 Jahren, war ursprünglich ein Zeltplatz für Schullandheime und ist heute das Zuhause für 16 Menschen, mit eigener Kapelle, riesigem Tipi und gläsernen Bubbles unterm Sternenhimmel. Wie Urs aus einer Schmiede für Alu-Teile und einem Werk in China zum Campingplatzbesitzer im Schwarzwald wurde, warum er auf seinem Traumgrundstück auch gerne mal Bagger-Versenken gespielt hat, und wieso bei ihm quasi jedes Treffen dieser Welt stattfindet, vom Mofa-Treffen, über Bitcoin Camp bis zur Star Wars Convention, das wird er uns gleich selbst erzählen. Also Leute, holt euch jetzt noch schnell einen Jägermeister aus dem Kühlschrank, macht es euch am Laberfeuer bequem und genießt den #CampfireTalktogo,- denn bei so viel Geweih und Hirschkopf an den Wänden vom Wilden Michel passt der Hörner-Whisky perfekt, und einen Meister der Wildnis haben wir mit Urs sowieso vor uns. In diesem Sinne wünsche ich euch, viel Vergnügen mit der 75. Folge und Urs Fischbach vom Wilden Michel. Für mich war es ein echtes Fest, mit Petra und den Leuten vom DLRC dieses Hippie-und Hardrock-Paradies zu genießen. Unser Lieblingsplatz war die Terrasse, wo wir bei der Hitze die Füße in den Brunnentrog hängen und dabei das ein oder andere Bierchen genießen konnten. Und als wir abends noch spät nach der Karte fragten, aber hörten, dass die Küche längst zu hat, kam einer von Urs’ Leuten kurzerhand mit einem gut 1m langen Brett um die Ecke, vollgepackt mit den Resten vom Rover-Schmaus-Buffet: Schinken, Leberwurst, Schwarzwurst, Landjäger, die volle Breitseite. Ausgerechnet für uns zwei Vegetarier, herrlich! Aber nach dem Motto lieber auf den Tisch als in die Tonne haben wir die Ehre mit Humor genommen und tapfer so viel verdrückt wie nur ging. Was mich an Urs und seiner 16-köpfigen Truppe so beeindruckt hat, ist, dass die wirklich alles selbst machen, von der Buchhaltung übers Marketing bis zur eigenen Wasserversorgung. Das ist für mich echter Unternehmergeist, quasi eine Familie, die sich ihren eigenen Betrieb geschaffen hat, ganz ohne Gastro-Ausbildung oder Blaupause. Übrigens durften wir vor Ort zudem noch einem Vortrag der Melanie Görz lauschen, die ja schon in Folge 74 bei mir zu Gast war, und die dort mit ganz viel Herzblut von ihrer Nordafrika-Reise erzählt hat. Und wer noch mehr Campingplatz-Vergleiche sucht, dem sei der ARD Camping-Check vom Friso Richter empfohlen, der in Folge 18 mein Gast war und im Frühjahr sowohl den Wilden Michel als auch den Schwarzwälder Hof in Seelbach besucht hat. Findet ihr in der ARD Mediathek. Und jetzt mal ehrlich: Ohne euch würde das Laberfeuer ziemlich einsam brennen. Danke an alle, die regelmäßig zuhören und meine Beiträge und Storys in Social Media kommentieren und teilen, das ist für mich Applaus pur und der Grund, warum ich immer wieder neue Gäste vors Mikro hole. Ein extra dickes Dankeschön geht an alle, die meinen Podcast auf ihrem Streamingdienst abonniert und mir dort ein paar Sterne dagelassen haben, das pusht mich jedes Mal aufs Neue. #Offroad, #4x4, #Adventure, #OffroadAdventure, #OffroadAbenteuer #LandRover, #DefenderTd5, #4x4Life, #LandRoverDefender, #DefenderTd4 #Podcast, #PodcastLife, #PodcastCommunity, #SerieIII #Camping
1 Stunde 4 Minuten
Moin, Grüezi, Grüß Gott und hallo liebe #Wüsten-Begeisterte, #SelfMadeWomen und #Beziehungsmenschen, Die Land Radde begrüßt euch zur 74. Folge eures Lieblings-Podcasts Landy & Leute. und ich, Rainer Schuler, bin euer Laberfeuer Host. Heute habe ich Besuch bei mir zuhause in Calw, denn meine heutige Gästin war ohnehin gerade in Deutschland unterwegs und hat bei mir vorbeigeschaut. Wir haben uns also nicht ans Lagerfeuer, sondern an meinen Wohnzimmertisch gesetzt – und ihren Discovery Td5 habe ich mir natürlich auch ganz genau angeschaut. Melanie Görz, 49 Jahre jung, ist gelernte Heilpraktikerin, System-Therapeutin und mittlerweile Paar- und Sexualtherapeutin mit eigener Praxis. Ursprünglich stammt sie aus Sachsen-Anhalt, war lange in Berlin gemeldet, und seit Corona hat sie ihr komplettes Leben – und ihre Praxis gleich mit – in einen Land Rover Discovery verlegt. Mit dem ist sie inzwischen quer durch Europa und auf rund 20.000 Kilometern durch Nordafrika unterwegs, während ihre oft männlichen Klienten sie ganz selbstverständlich online erreichen. Wie eine etablierte Therapeutin auf die Idee kommt, ihre Praxis kurzerhand ins Auto zu verlegen, warum man sich theoretisch aus Deutschland abmelden kann und trotzdem ein Fahrzeug mit Berliner Kennzeichen und deutscher Versicherung fährt – und welche Tricks es dafür braucht, und wie man in der Sahara, wenn einen ein Reisepartner kurzerhand sitzen lässt, einem Erzzug durch Mauretanien hinterherfährt, um doch noch ans Ziel zu kommen, das wird sie uns gleich selbst erzählen. Also Leute, brüht euch jetzt noch schnell einen Maghreb-Minztee, mit viel Minze und noch mehr Zucker, macht es euch am Laberfeuer bequem und genießt den #CampfireTalktogo,– denn wer wie Melanie täglich anderen beim Auftauen hilft, der weiß: ein bisschen Süße und Wärme im Glas können manchmal schon die halbe Therapie sein. In diesem Sinne wünsche ich euch viel Vergnügen mit der 74. Folge und mit Melanie Görz und ihrem Leben zwischen Wüstensand und Therapiecouch. Was mich besonders beeindruckt hat: Melanie hat sich nicht einfach nur ein Reisefahrzeug gekauft, sie hat sich Schritt für Schritt herangetastet – erst der Mietcamper zum Testen, dann ein kleiner Kastenwagen, und am Ende ausgerechnet ein Discovery von der Polizei. Da steckt eine Konsequenz drin, die ich sehr respektiere. Und diese Geschichte im Zusammenhang mit dem Erzzug in Mauretanien geht mir nicht mehr aus dem Kopf. Da lässt einen der Reisepartner mitten in der Wüste sitzen, und man behilft sich kurzerhand damit, einem Taxi hinterherzufahren, das einen rüber nach Algerien lotst. Wenn das keine Geschichte fürs Lagerfeuer ist. Wer mehr über Melanies Leben zwischen Sahara und Sprechzimmer erfahren möchte, der findet sie bei Instagram unter drivemefree4x4 – dort dokumentiert sie ihre Reise mit dem Disco. Auf YouTube ist sie als Sexualberatung2.0 unterwegs, und wer sich für eine Online-Paar- oder Sexualberatung interessiert, wird auf paarberatung-sexualberatung-online.com fündig. Und gerne möchte ich noch Mona Derhard aus Folge 30 in Kanada grüßen, die Melanie bestärkt hat, sich auf einen Disco einzulassen. Auch von Mona gibt es eine Roomtour auf dem YouTube-Kanal von 4x4 Passion, genau wie von meiner Land Radde. #Offroad, #4x4, #Adventure, #OffroadAdventure, #OffroadAbenteuer #LandRover, #DefenderTd5, #4x4Life, #LandRoverDefender, #DefenderTd4, #LandRoverDiscovery #Podcast, #PodcastLife, #PodcastCommunity, #SerieIII, #Sexualtherapie #AdventureTravel, #OutdoorAdventure, #RoadTrip, #TravelPodcast #LandyUndLeute, #LandyPodcast, #LandyAdventures, #CampfireTalktogo, #DLRC, #DeutscherLandRoverClub, #Calw
1 Stunde 1 Minute
Moin, Grüezi, Grüß Gott und hallo liebe #Fernweh-Freunde, #Langzeitreisende und #Kinoliebhaber, die Land Radde begrüßt euch zur 73. Folge eures Lieblings-Podcasts Landy & Leute. Und ich Rainer Schuler bin euer Laberfeuer Host. Heute habe ich gleich zwei Gäste im Studio – und was für welche. Martina und Tobias Baumeler aus St. Gallen in der Schweiz sind mit ihrem Landy der OLGA, einem Land Rover 300 TDI, zwei Jahre und drei Monate durch 44 Länder gereist. Vom Balkan über die Türkei und den Kaukasus, durch den Iran und die arabische Halbinsel, Sudan bis hinunter nach Südafrika. Und das mit allem, was das Leben so mitbringt: einem Landy-Überschlag in Kappadokien, einem Chassisbruch in Kapstadt – und einem Baby unterwegs. Wie ein zufälliger Schützengarten-Brauerei-Sonnenschirm am Yukon River in Kanada den Landy-Traum ihres Lebens ausgelöst hat, was man lernt, wenn man zwei Jahre zu zweit im Fahrzeug lebt – und plötzlich zu dritt wird, und warum der 300er TDi OLGA der Reisegefährte war, der sie immer wieder in Kontakt mit fremden Kulturen gezwungen hat – auch wenn sie gar nicht so schnell wollten – das erzählen uns Martina und Tobias gleich selbst. Also Leute, holt euch noch schnell ein Schützengarter aus dem Kühlschrank, macht es euch am Laberfeuer bequem und genießt den #CampfireTalktogo – denn dieses Bier aus St. Gallen war es, das am Straßenrand in Kanada alles ins Rollen gebracht hat. Adäquater geht's wirklich kaum. In diesem Sinne wünsche ich euch viel Vergnügen mit der 73. Folge und der Geschichte von Martina, Tobias und ihrer Landy-Lady OLGA. Und das war für heute Teil 1 von zweien mit Martina und Tobias Baumeler. Denn ich kann euch sagen: Ich hätte gerne noch stundenlang weitergehört, aber so haben wir uns für diese Teilung entschieden. Was mich an dieser Geschichte ganz besonders fasziniert: OLGA, ihr Land Rover 300 TDI, war nicht einfach das Transportmittel – sie war der eigentliche Dreh- und Angelpunkt der ganzen Reise. Sie hat die zwei gebremst, wenn sie zu schnell waren. Sie hat sie in Werkstätten geschleppt, die zu Freundschaften fürs Leben führten. Und sie hat in 44 Ländern immer wieder bewiesen, dass Pannen keine Rückschläge sind – sondern Türen. Das Filmprojekt, das wir heute nur kurz angedeutet haben – IMMER WEITER, über Grenzen hinaus – läuft ab dem 3. September 2026 in den Schweizer Kinos. Mehr dazu im Podcast Teil 2 im August. Den Kinostart merken wir uns aber schon mal vor. Wer Martina und Tobias bis dahin folgen möchte: Bei Instagram findet ihr die beiden unter olgaontour_ – mit Unterstrich am Ende. 31.900 Follower können sich nicht irren. Und ich folge ihnen übrigens auch schon länger. #Offroad, #4x4, #Adventure, #OffroadAdventure, #OffroadAbenteuer #LandRover, #DefenderTd5, #4x4Life, #LandRoverDefender, #DefenderTd4 #Podcast, #PodcastLife, #PodcastCommunity, #SerieIII #AdventureTravel, #OutdoorAdventure, #RoadTrip, #TravelPodcast #LandyUndLeute, #LandyPodcast, #LandyAdventures, #DLRC, #DeutscherLandRoverClub
1 Stunde 12 Minuten
Moin, Grüezi, Grüß Gott und hallo liebe #Camping-Fans, #Vanlifer und #Podcast-Nerds, ich begrüße euch zur 72. Folge eures Lieblings-Podcasts Landy & Leute. Ich bin’s, euer Rainer Schuler, alias die Land Radde – und heute ist mir dieses „wiedersehen“ ganz besonders wichtig, denn ohne meinen heutigen Gast würde es diesen Podcast vermutlich gar nicht geben. Henning Pommeé vom legendären Campermen Podcast ist heute bei mir. Er und sein Co-Host Gerd Blank haben mich damals so sehr angefixt, dass ich kurzerhand selbst ein Mikrofon in die Hand genommen habe. Seither tauschen wir uns regelmäßig aus, teilen Tipps und treffen uns auf Festivals wie dem Vanlife Ferropolis. Henning ist aber nicht nur Podcaster – er kommt aus der Medien-Welt, der Action-Sport-Magazine, hat Beach-Volleyball-Teams gemanagt, Helene Fischer auf Mallorca interviewt und führt heute mit seiner Agentur „Neudeutsch“ Unternehmen zu besserer Kommunikation. Und damit ich das direkt zu Beginn geklärt habe: Der Campermen ist eigentlich ein Vierergespann – neben Henning, Gerd und Nadine gehört auch Reinald Achilles zum Team, zuständig für alles, was mit Technik zu tun hat. Reinald war bereits in Folge 3 bei mir zu Gast – also ein echter Mann der ersten Stunde, sowohl beim Campermen als auch bei Landy & Leute. Sorry, Reinald, dass du heute im Gespräch nicht vorgekommen bist – aber Leute: Er fährt mehrere Landys. Ihr versteht, warum ich ihn mag und hier unbedingt versäumtes nachholen muss. Wie aus einer lauen Sommernacht in St. Peter-Ording, einer Leidenschaft für Kommunikation und einer Flasche Rotwein ein Podcast in der achten Saison wurde, warum er seinen VW T5 so lange fährt, bis er auseinanderfalle – und das aus tiefster Überzeugung, und was Kaffee aus der Zahnpastatube mit nachhaltigem Camping zu tun hat, das wird er uns gleich selbst erzählen. Also Leute, holt euch jetzt ein kühles Alsterwasser aus dem Kühlschrank, macht es euch am Laberfeuer bequem und genießt den #CampfireTalktogo – denn halb Bier, halb Limo, das ist Hamburg pur. Und irgendwie passt das perfekt zu Henning: immer eine entspannte Mischung aus Leidenschaft und Leichtigkeit. In diesem Sinne wünsche ich euch viel Vergnügen mit der 72. Folge und dem Camperman Henning Pommeé aus Hamburg. Und ich hätte Henning noch stundenlang zuhören können. Wer The Campermen noch nicht kennt, dem sei jetzt einmal deutlich gesagt: Dort passiert Podcast auf höchstem Niveau. Acht Saisons, ein eingespieltes Team, und trotzdem klingt jede Folge frisch und immer wieder sehr informativ. Das ist kein Zufall, das ist Handwerk. Was Henning über seine Agenturarbeit erzählt hat, kenne ich gut aus meiner Beratung: Wer wirklich zuhört, was ein Kunde braucht – und nicht nur, was er bestellt – der liefert am Ende das Richtige. Das ist eine Haltung, die man nicht verordnen kann. Die muss man leben. The Campermen findet ihr auch auf Spotify, Apple Podcasts, Deezer und Amazon Music – einfach suchen und abonnieren. Auf Instagram sind sie unter @thecamperman unterwegs. Und wer Gerds Bikepacking-Projekt im Auge behalten möchte, dem sei gesagt: Da kommt noch was. Ich bin selber gespannt. Bevor ich mich verabschiede: Ein herzliches Dankeschön an alle, die regelmäßig am Laberfeuer dabei sind, Folgen teilen und Kommentare hinterlassen. Ihr seid mein Antrieb. Wer mir noch ein paar Sterne auf seiner Plattform gönnt, dem sage ich schon nochmals: Dankschön. #Campermen, #Podcast. #Offroad, #4x4, #Adventure, #OffroadAdventure, #OffroadAbenteuer #LandRover, #DefenderTd5, #4x4Life, #LandRoverDefender, #DefenderTd4 #Podcast, #PodcastLife, #PodcastCommunity, #SerieIII #AdventureTravel, #OutdoorAdventure, #RoadTrip, #Ferropolis
1 Stunde 4 Minuten
Moin, grüß Gott, Grüezi und hallo, liebe #Führungskräfte, #Afrika-Fans und #Unternehmer:innen mit Mut zur Veränderung, ich begrüße euch zur 71. Folge eures Lieblings-Podcasts Landy & Leute. Ich bin’s wieder euer Rainer Schuler, alias die Land Radde. Heute kommt eine Frau zum zweiten Mal ans Laberfeuer, die schon in der Folge 40 für reichlich Inspiration gesorgt hat – und seitdem keinen Gang zurückgeschaltet hat. Vera Peters ist Sparringspartnerin für Unternehmer und Führungskräfte, Luft- und Raumfahrtingenieurin, ehemalige Managerin im Lufthansa-Konzern, seit elf Jahren vollständig selbstständig – und seit über 35 Jahren tief verliebt in den afrikanischen Kontinent. Und das alles immer mit einem Defender natürlich. Warum 300 Frauen aus aller Welt bei einer Weltkonferenz in Kairo sogar die deutsche Delegation mit weit offenem Mund zurückgelassen haben, wie eine einzige Frage einer weisen Frau in Nigeria Vera dazu gebracht hat, ihren unerträglichsten Chef plötzlich mit anderen Augen zu sehen – und warum das ihr Leben verändert hat, und wieso alte deutsche Krankenwägen, selbstständige Hebammen in Togo und ein cleveres Finanzierungsmodell auf Augenhöhe gerade zu einem Herzensprojekt werden, das Sponsoren, Abenteurer und vielleicht sogar ein TV-Team sucht, das wird sie uns gleich selbst erzählen. Also Leute, mixt euch jetzt noch schnell einen Dawa aus Wodka, frischen Limetten und Wildblütenhonig,- gerührt, nicht geschüttelt – macht es euch am Laberfeuer bequem und genießt den #CampfireTalktogo. Dawa ist Suaheli und bedeutet „Medizin“ – und nach dieser Folge werdet ihr verstehen, warum das heute auf mehreren Ebenen passt. In diesem Sinne wünsche ich euch viel Vergnügen mit der 71. Folge und mit einer Frau, die den Satz „Die Lösung liegt immer bei uns“ nicht nur predigt – sondern lebt. #Offroad, #4x4, #Adventure, #OffroadAdventure, #OffroadAbenteuer #LandRover, #DefenderTd5, #4x4Life, #LandRoverDefender, #DefenderTd4 #Podcast, #PodcastLife, #PodcastCommunity, #SerieIII #AdventureTravel, #OutdoorAdventure, #RoadTrip, #TravelPodcast #LandyUndLeute, #LandyPodcast, #LandyAdventures, #DLRC, #DeutscherLandRoverClub #Leadership, #Safari, #VeraPeters, #DieSafariStrategie, #Ubuntu, #LifeSafari So ihr Macher:innen, Querdenker:innen und Menschen, die das Leben etwas größer denken wollen, da draußen, das war’s mal wieder für heute. Vera hat es wieder einmal geschafft, dass ich nach diesem Gespräch anders über Dinge nachdenke. Das alleine ist schon ein Zeichen, dass da jemand am Werk ist, der nicht einfach nur redet, sondern wirklich etwas bewegt. Was mich besonders mitgenommen hat: diese Geschichte mit der Frage der nigerianischen Frau. Zehn positive Dinge über jemanden finden, den man nicht leiden kann. Klingt zunächst simpel. Ist es aber nicht. Und genau das ist die Stärke von dem, was Vera in ihrem Buch Die Safari-Strategie aufgeschrieben hat: afrikanische Weisheit, die in keiner anderen Unternehmensberatung auf der Agenda steht – und genau deswegen so treffsicher wirkt. Das ist eine Art von Unternehmergeist und menschlicher Führung, die ich in meiner Beratungsarbeit nun gerne einfließen lasse. Wer es noch nicht gelesen hat: jetzt ist der richtige Moment. Und noch eine direkte Bitte an euch: Das Krankenwagen-Projekt für Togo ist real, es ist konkret – und es sucht Unterstützung. Ob ihr ein Fahrzeug spenden oder sponsern könnt, ob ihr als Fahrer:in auf der Tour dabei sein wollt, ob ihr als Videograf oder als Medienpartner mitkommt – meldet euch bei Vera über ihren Verein Business for Needs and Dreams oder direkt bei mir unter hallo@landyundleute.com. Alle weiteren Links findet ihr wie immer in den Show-Notes.
1 Stunde 16 Minuten
Moin, grüß Gott, Grüezi und hallo, liebe #Afrika-Fans, #Globetrotter und #Abenteuerreisende, ich begrüße euch zur 70. Folge eures Lieblings-Podcasts Landy & Leute. Wow, 70 Folgen in ca. 3,5 Jahren. Ok und ch bin’s immer noch euer Rainer Schuler, alias die Land Radde. Heute habe ich eine direkte Leitung nach Südafrika. Meine Gästin sitzt gerade auf einer Farm im Städtchen Tzaneen oben in den Bergen im Nordosten des Landes – und schläft da natürlich trotzdem in ihrem Auto. Denn das Auto ist seit über 23 Jahren ihr Zuhause. Es ist Lilli Mixich, bekannt als Lilli to go – YouTube-Star, Afrika-Spezialistin und lebender Beweis dafür, dass ein „halbes Jahr mal kurz durch Afrika“ unbemerkt zu einem Lebensprojekt werden kann. Wie ein schrecklicher Bustour-Ausflug nach Marokko in den 70ern, ein klatschnasser Land Rover Serie 3 und ein Grenzbeamter mit sehr direkten Heiratsabsichten alles ins Rollen brachten, wie man mit einem gewöhnlichen Kugelschreiber ein abgelaufenes Visum verlängert und damit seelenruhig durch den Sudan fährt, und warum aus einem billigen alten Toyota, der nur für ein halbes Jahr gedacht war, heute noch – nach 23 Jahren – Lillis einziges Zuhause ist, das wird sie uns gleich selbst erzählen. Also Leute, holt euch jetzt noch schnell eine Amarula aus dem Kühlschrank, macht es euch am Laberfeuer bequem und genießt den #CampfireTalktogo – denn dieser südafrikanische Sahne-Likeur ist genauso unverwechselbar und unvergesslich wie Lilli selbst. Und wenn ihr den Geschmack noch nicht kennt: Ein Schluck und ihr wisst sofort, warum Afrika süchtig macht. In diesem Sinne wünsche ich euch viel Vergnügen mit der 70. Folge und mit einer Frau, die – vom Land Rover über den Expeditions-LKW bis zum orangen Toyota – einfach immer weitergefahren ist. Vorwärts. Immer vorwärts. Das Outro So ihr Weltenbummler, Afrika-Träumer und Fans vom Leben auf eigenen vier Rädern da draußen, das war’s mal wieder für heute. Ich bin immer noch ein bisschen sprachlos. Eine Frau, die seit über 23 Jahren in ihrem Toyota lebt, die drei Kontinente und jede Menge Lebens- und Reiseerfahrung im Gepäck hat – und die trotzdem sagt, sie fährt einfach weiter. Denn das ist ihr Lebensentwurf. Was mich dabei besonders fasziniert: Lilli hat nie einen großen Plan gehabt. Sie hatte immer nur den nächsten Schritt im Fokus. Erst Marokko, dann die Sahara, dann drei Jahre quer durch Afrika, dann Firmengründung, dann Johannesburg, dann nochmal Afrika – und irgendwann einen „billigen Klapperwagen“ für ein halbes Jahr, der sie jetzt seit über zwei Jahrzehnten begleitet. Das ist die Art von Entschlossenheit, die ich auch in meiner Beratungsarbeit immer wieder predige: Nicht auf den perfekten Moment warten, sondern einfach losfahren. Lilli lebt das konsequenter als irgendjemand, den ich kenne. Wer Lilli auf ihren Abenteuern folgen möchte: Ihr findet sie auf YouTube als Lilli to go, außerdem auf Instagram. Und wer selbst mit dem Auto durch Afrika möchte oder Informationen über Routen, Grenzen und den Mittleren Osten braucht: Ihre deutschsprachigen Facebook- und WhatsApp-Gruppen für Afrika-Overländer sind absolut empfehlenswert. Links wie immer in den Show-Notes. Und übrigens: Lilli hat vorgeschlagen, dass wir gerne weitermachen können – mit euren Fragen. Wenn ihr also wissen wollt, wie man einen Reifen in der Savanne wechselt, was man wirklich braucht für ein Leben im Auto oder wie man oder Frau es in meinen Podcast schafft: Schreibt mir eure Fragen an hallo@landyundleute.com – und wir machen vielleicht noch eine 2. Runde mit Lilli. Den Podcast findet ihr auf Spotify, Apple Podcasts, #Offroad, #4x4, #Adventure, #OffroadAdventure, #OffroadAbenteuer #LandRover, #DefenderTd5, #4x4Life, #LandRoverDefender, #DefenderTd4 #Podcast, #PodcastLife, #PodcastCommunity, #SerieIII #AdventureTravel, #OutdoorAdventure, #RoadTrip, #TravelPodcast #LandyUndLeute, #LandyPodcast, #LandyAdventures, #DLRC, #DeutscherLandRoverClub #Afrika, #Overlanding, #Vandwelling, #LilliToGo, #Globetrotter, #Suedafrika