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Das Köln-Ding der Woche Archiv

118 Episoden
10 Minuten
„Mach keine Fisimatenten!“ – Wir alle kennen den Spruch, aber woher kommt er wirklich? Frank und Uli räumen in dieser Folge des Köln-Ding der Woche mit Mythen rund um Zelte auf und erklären die wahre, bürokratische Herkunft dieses kölschen Klassikers. Doch diese Folge ist auch eine Herzensangelegenheit: Wir nehmen Abschied von der kölschen Legende Hermann Hertling. Der Regisseur, Schauspieler und Podcaster ist an Aschermittwoch verstorben. Wir erinnern uns an einen „Joode Kähl“ und an ein besonderes Gedicht das er beim Podcasttag vorgetragen hat.
10 Minuten
Wir sind mitten im Karnevalsendspurt. Und aus jeder Kneipe erklingt kölsche Musik. Dabei wird mit Sicherheit auch das Lied vom "Treuen Husar" gespielt. Bei dem schmissigen Marsch singen alle gerne lauthals mit - aber immer nur die erste Strophe. Nahezu unbekannt ist, dass das Lied elf weitere Strophen hat und im wahrsten Sinne des Wortes todtraurig ist: Der besungene Husar kommt gerade noch rechtzeitig, um sich von seiner auf dem Sterbebett liegenden Liebsten zu verabschieden. Die ganze Geschichte dazu erzählen Frank und Uli dir in diesem Köln-Ding der Woche. Wir wünschen dir vell Freud und uns allen einen fröhlichen, bunten und friedlichen Fastelovend. Links „Der treue Husar“ – ein Lied zwischen Trömmelche und Tränchen https://www.koeln-lotse.de/2025/09/19/der-treue-husar-ein-lied-zwischen-troemmelche-und-traenchen/ Der „Treue Husar“ in der Version der Bläck Fööss https://youtu.be/TacNev4wdmQ Die Produktion dieses Podcasts erfolgte durch YM Audio Productions https://www.ym-productions.de/
12 Minuten
Im Jahr 1984, vor immerhin 42 (!) Jahren, haben die Bläck Fööss die Platte „Mer klääve am Lääve“ veröffentlicht. Auf dieser Platte finden sich legendäre Hits wie „Katrin“ oder auch „Huusmeister Kaczmarek“. Am erstaunlichsten ist aber, dass der Titelsong „Mer klääve am Lääve“ auch 42 Jahre nach der Veröffentlichung nichts von seiner Aktualität verloren hat. Frank und Uli haben sich das Lied genau angesehen und stellen fest: In Zeiten wie heute, in denen Verschwörungstheoretikern und Rechtspopulisten sich viel zu oft und viel zu laut zu Wort melden, trifft zum Beispiel die Textzeile „Wenn ihr meint, wä am lauteste schreit, wör em Räch“ perfekt zu. Aber auch der Rest des Texts ist – leider – aktueller denn je. Es geht um die Aufrüstung oder auch den Umweltschutz. Links Kölsche Tön & ihre Geschichte: “Mir klääve am Lääve“ https://www.koeln-lotse.de/2026/01/27/koelsche-toen-ihre-geschichte-mir-klaeaeve-am-laeaeve/ Es geht in diesem Podcast unter anderem auch um den legendären Rosenmontagszug 1991 https://www.koeln-lotse.de/2022/02/19/der-legendaere-rosenmontag-1991-ein-ganz-besonderer-zoch/ Die Produktion dieses Podcasts erfolgte durch YM Audio Productions https://www.ym-productions.de/
46 Minuten
Schon die Fööss haben sie besungen: Ich ben en kölsche Bröck üvver die halv Kölle jöck Ich hald‘ minge Puckel hin für üch he am Rhing Es geht um die Brücken in unserer Stadt. Manchmal Ärgernis, aber unverzichtbar. Und zu Gast in unserem Podcast-Studio ist Marc Neumann, den man tatsächlich als "Herr der Kölner Brücken" bezeichnen kann. Denn: Marc kennt sich mit den Brücken Kölns aus wie kaum ein anderer. Er hat „konstruktiven Ingenieurbau“ studiert und ist heute bei der Stadt Köln im Amt für Brücken, Tunnel und Stadtbahnbau tätig. Dort betreut er die Kölner Brücken, die über den Rhein führen und die der Stadt Köln gehören. Mit ihm haben Frank und Uli in diesem Köln-Ding der Woche über die aktuellen Herausforderungen bei den Brücken und die Historie dieser Bauwerke gesprochen. Links: Ein paar Fragen an: Marc Neumann - der „Herrn der kölschen Brücken“ https://www.koeln-lotse.de/2026/01/15/ein-paar-fragen-an-marc-neumann-der-herr-der-koelschen-bruecken/ Kölner Brücken https://www.koeln-lotse.de/koelner-bruecken/ Die Produktion dieses Podcasts erfolgte durch YM Audio Productions https://www.ym-productions.de/
27 Minuten
Die Weihnachtsfolge 2025 – Jahresrückblick & Ausblick Et es wie et es – und wieder geht ein ereignisreiches Jahr in Kölle zu Ende! In dieser festlichen Weihnachtsfolge lassen wir das Jahr 2025 Revue passieren, feiern unsere Highlights und werfen einen Blick in die Glaskugel für 2026. Denn in 2026 legen wir erst richtig los! Freut euch auf: - Neue Interview-Folgen mit spannenden Gästen. - Lustige oder auch nachdenkliche Folgen. - Die Rubrik "Hür ens Kölle" zu aktuellen Themen geht weiter. - Mehr Live-Momente: Wir bringen unseren Podcast wieder auf die Bühne! - Und auch der "4. Kölner Podcast-Tag" wird 2026 auch nicht fehlen, Ein herzliches Dankeschön! Diese Show wäre nichts ohne Euch. Danke an alle Hörerinnen und Hörer, die uns wöchentlich begleiten, Feedback geben und ihre Liebe zu Köln mit uns teilen. Ihr seid das wahre „Köln-Ding“! Wir verabschieden uns jetzt in die Winterpause und wünschen euch, Euren Familien und Freunden ein friedliches Weihnachtsfest und einen juten Rutsch en et neue Johr 2026! Maat et jot und bewertet uns und empfehlt uns weiter. DANKE!
1 Stunde 12 Minuten
Was haben eine römische Heerstraße, frisch gezapftes Kölsch, True Crime, Karneval, Rockmusik und große Kölner Geschichte gemeinsam? Die Aachener Straße – und den 3. Kölner Podcast-Tag. Wieder einmal sind die kölschen Podcaster der Einladung von Frank und Uli gefolgt und haben eine gemeinsame Folge produziert. So wurde die Kirche St. Michael am Brüsseler Platz zum akustischen Zeitportal. Willem Fromm („Eine Geschichte der Stadt Köln“) eröffnet den Abend mit dem historischen Blick auf die Aachener Straße. Direkt hinein ins pralle Leben geht es mit Marvin Schmitz und Tim Emmerich vom Kneipenpodcast „Zweimal 0,2“, die mit einem frisch gezapften Kölsch im Marienbild den Puls der Straße hörbar machen. Echte kölsche Tön bringen Hermann Hertling und Karolin Küpper-Popp von „Podklaaf“ auf den Melatenfriedhof, während Manuel Andrack und Dirk Wissmann („Flöck jefunk“) dort die besondere Beziehung der Roten Funken zu diesem Ort erklären. Für Spannung sorgt Laura Ostenda („True Crime.Köln“, Kölner Stadt-Anzeiger) mit dem spektakulären Raub am Ostasiatischen Museum. Musikalisch wird es mit Radio Altstadtwelle und Kurt Feller von der Kultband „Räuber“, die an legendäre Konzerte im Subway erinnern. Nur wenige Meter weiter stand das Millowitsch-Theater: Marie Knäpper („Zäng ussenander“, Arsch Huh) ruft zusammen mit Arno Steffen, Musiker und Gründungsmitglied von „Arsch Huh“, den unvergessenen Auftritt Willy Millowitschs bei der Arsch-Huh-Kundgebung 1992 in Erinnerung. Uli Merz („Kirche für Köln“) und Dr. Joachim Oepen vom Erzbischöflichen Archiv werfen schließlich einen Blick auf die bewegte Geschichte von St. Michael. Frank und Uli vom "Köln-Ding der Woche" führen durch diesen Abend – mit dem kölschen Motto: „Weil jet Spass brudnüdig es!“ Live aufgenommen und voller Atmosphäre macht dieser Podcast hörbar, warum Köln so ist, wie es ist: vielfältig, widersprüchlich, lebendig. Jetzt reinhören und die Aachener Straße mit neuen Ohren entdecken.
1 Stunde 1 Minute
Frank und Uli waren zu Gast im Schokoladenmuseum. Und wir durften ausgiebig mit der Chefin des Hauses Annette Imhoff über dieses ganz besondere Museum sprechen. Mehr als 700.000 Besucher pro Jahr erkunden die Ausstellung mit dem Tropenhaus, in dem echte Kakaobohnen wachsen, die „gläserne“ Schokoladen-Fabrik und natürlich den berühmten Schokoladenbrunnen. Annette Imhoff hat mit uns über die gesamte Geschichte des Hauses und auch die Pläne für die Zukunft gesprochen. Und wir konnten ihr ein Versprechen abringen: Wenn es gelingt, dass eine Million Besucher in einem Jahr das Museum besuchen, wird der millionste Besucher in Schokolade aufgewogen. Übrigens: Gerade einmal 6% der Besucher kommen aus einem Umkreis von 10 Kilometer rund um das Museum. Das bedeutet, dass viele Kölsche noch nie oder zumindest lange nicht mehr dort waren – und damit wirklich etwas verpassen. Die völlig neu konzipierte Ausstellung bietet für ALLE etwas. Nix wie hin! Links Ein paar Fragen an Annette Imhoff vom Schokoladenmuseum – Köln ist immer ein Zuhause https://www.koeln-lotse.de/2025/12/05/annette-imhoff-schokoladenmuseum/ Das Kölner Schokoladenmuseum – eine Liebeserklärung an die Schokolade https://www.koeln-lotse.de/2021/12/31/das-koelner-schokoladenmuseum-eine-liebeserklaerung-an-die-schokolade/ Die Produktion dieses Podcasts erfolgte durch YM Audio Productions https://www.ym-productions.de/
12 Minuten
Das Köln Ding der Woche – Johann Adam Schall von Bell – der kölsche Mandarin Ein Kölner war 1658 einer der wichtigsten Berater des Kaisers von China: Der Jesuit und Wissenschaftler Adam Schall von Bell. Zusammen mit einer Gruppe Missionare reiste er im Jahr 1618 nach China und gerät dort in die Wirren des Kolonialkriegs. Sein Wissen über moderne Waffentechnik – Schall von Bell repariert erfolgreich alte Kanonen – sichert den Chinesen den Sieg über die Niederländer und führt den Jesuiten Schall von Bell direkt zum Kaiser von China. In diesem Köln-Ding der Woche erzählen Frank und Uli die ganze Geschichte zu diesem erstaunlichen Mann, der in China als Mandarin verehrt wurde und nur per Zufall im Jahr 1666 seiner Hinrichtung entging.
15 Minuten
Das Köln Ding der Woche – Der „Overather Kartoffelkrieg“ im Oktober 1923 Vor etwas mehr als 100 Jahren haben sich bizarre Szenen im sonst so beschaulichen Overath abgespielt: Am 27. Oktober 1923 fielen hungernde Kölner im Bergischen Land ein und räumten ganze Kartoffelfelder leer. Doch die Bauern aus Overath, Much und Umgebung wehrten sich und stellten eine Bürgerwehr auf. Frank und Uli erzählen in diesem Köln-Ding der Woche die ganze Geschichte dieses sogar mit Waffen ausgetragenen Konflikts, der als "Overather Kartoffelkrieg" in die Geschichte einging.
11 Minuten
Das Köln Ding der Woche – Die „Poller Köpfe“- Köln ohne Rhein? Stellt euch vor, der Rhein kommt nur noch als kleines Rinnsal in Köln an. Der Hauptarm des Flusses fließt östlich statt westlich an Deutz vorbei und erst in Mülheim wieder in sein "altes Bett". Köln ohne Rhein. Das klingt nach kölscher Apokalypse - war aber ab dem 12. Jahrhundert eine reale Gefahr. Es passierte bereits vereinzelt bei Hochwasser und Eisgängen: Der Fluss suchte sich ein neues Bett. Höchste Alarmstufe für die Stadt, denn damit war die grundsätzliche Schiffbarkeit des Rheins gefährdet und somit Kölns Wohlstand. Die Stadtväter handelten und errichteten mit den "Poller Köpfen" eine massive Uferbefestigung. Die ganze Geschichte dazu erzählen Frank & Uli in diesem Köln-Ding der Woche.
11 Minuten
Das Köln Ding der Woche – Dat Dreikünnijepöötzche - Das Dreikönigenpförtchen Wer mitten in der Stadt mal Ruhe sucht, findet diese im Lichhof an der Kirche St. Maria im Kapitol. Dieser lauschige Platz ist eine kleine Ruheinsel mitten in der oft lauten Stadt. Und dort steht ein kleines Bauwerk mit ganz großer Geschichte: Das Dreikönigenpförtchen, von den kölschen „Dreikünnijepöötzche“ genannt. Der Legende nach sind am 23. Juli 1164 exakt durch dieses Tor die Heiligen Drei Könige in die Stadt gekommen. Allerdings sind durchaus Zweifel an dieser Geschichte angebracht, denn das heutige gotische Tor stammt ungefähr aus dem Jahr 1330. Was also an der Legende stimmt – und auch, was nicht – besprechen Frank & Uli in dieser Ausgabe des Köln-Ding der Woche
5 Minuten
Das Köln Ding der Woche – Hür ens: Oberbürgermeisterwahl Mit „Hür ens, Kölle“ werden Frank und Uli ab sofort zwischendurch immer mal wieder in wenigen Minuten auf aktuelle Themen unserer Stadt aufmerksam machen. Wobei wir nicht den Anspruch haben, die Themen absolut erschöpfend zu behandeln. Stellt euch das eher wie ein Gespräch zwischen Freunden an der Theke vor. Den Auftakt machen unsere Gedanken zur Wahl unseres neuen Oberbürgermeisters Torsten Burmester, dem fairen Wahlkampf mit Berîvan Aymaz und den großen Herausforderungen, vor denen Burmester jetzt steht.
10 Minuten
Die Schmitz-Säule: Adel verpflichtet Manchmal kennt der kölsche Größenwahn keine Grenzen. Und dann schafft es der Kölner sogar, einen Zusammenhang zwischen der Mondlandung, den Fisternöllchen römischer Legionäre mit kölschen Mädchen und dem Hochwasser herzustellen. Klingt unglaubwürdig? Ist in Köln aber sogar in einem Monument verewigt: In der Schmitz-Säule vor Groß St. Martin. Wie das alles zusammen hängt, erklären Frank und Uli in diesem Köln-Ding der Woche.
17 Minuten
Das Hansahochhaus - in Rekordzeit errichteter Prestigebau Leider ist Köln bekannt dafür, bei Bauvorhaben etwas länger zu brauchen. So bauen wir bereits seit 2004 an der Nord-Süd-U-Bahn und auch schon seit 2012 an der Oper. Getoppt werden diese Zahlen nur noch durch die Bauzeit des Doms: 632 Jahre sind von der Grundsteinlegung bis zur Fertigstellung vergangen. Aber: Wir können in Köln auch schnell bauen. Oder besser gesagt: Wir konnten mal schnell bauen! Das Hansahochhaus, bei Fertigstellung im Jahr 1925 immerhin das höchste Haus Europas, wurde in nur 135 (!) Arbeitstagen errichtet. Die ganze Geschichte dazu erzählen Frank und Uli in diesem Köln-Ding der Woche.
3 Minuten
Hallo zusammen, auch wir brauchen mal eine kleine Pause. Daher kommen wir am 12. September mit einer brandneuen Folge zurück. Und an lauen Sommerabenden könnt ihr ja gerne mal in ein, zwei, drei ... der bisher erschienen 86 Folgen reinhören. Vell Freud domet!    Vell Jröööß, wir wünschen einen wunderschönen Sommer Frank, Uli und selbstverständlich auch der vollkommen überbezahlte Tontechniker Yannick.