Entscheidungsnavigator
Mit mutigen Entscheidungen zum Erfolg
Entscheidungsnavigator - Der Trailer zum Podcast
09. Mai 2023
Mit mutigen Entscheidungen zum Erfolg
Entscheidungsnavigator - Der Trailer zum Podcast
09. Mai 2023
Podcaster
Episoden
14.07.2026
13 Minuten
Auf den ersten Blick tun KI und Intuition dasselbe: Sie durchforsten Vergangenheitsdaten und erkennen Muster. Ist KI also die bessere, zuverlässigere Intuition? In dieser dritten Folge der Mini-Serie über KI und Entscheidungen führe ich dich zunächst bewusst in diese Richtung, bevor ich dir zeige, wo die Parallele aufhört. Der entscheidende Unterschied liegt in den somatischen Markern: Erinnerungen sind bei uns Menschen mit Bedeutung abgespeichert. KI kennt Daten, aber keine Bedeutung. Und gerade dort, wo Unsicherheit am größten ist und Vergangenheitsdaten schweigen, brauchen wir genau das. Eine Folge über das leise Signal, warum es keine Schwäche ist, und warum es einen Raum braucht, den KI strukturell nicht bietet. Als Nächstes in der Mini-Serie: Vertrauen. Wem vertrauen wir noch, wenn KI immer mehr Einschätzungen liefert? Mehr zum Entscheidungsnavigator: ️ ZUM PODCAST: https://entscheidungsnavigator.com/podcast/ BUCH „Neue Wege der Führung“: https://www.amazon.de/dp/1960004956/ LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/ckoudela/ Facebook: https://www.facebook.com/entscheidungsnavigator/ Instagram: https://www.instagram.com/entscheidungsnavigator/ Timestamps: 00:00 Intuition ist nicht das Gegenteil von Rationalität 00:19 Wann hast du dein Bauchgefühl ignoriert und es bereut? 01:32 Die Täuschung: KI als moderne Intuition? 03:21 Der riesengroße Unterschied 04:01 Somatische Marker: wie Erfahrung gespeichert wird 04:29 Warum KI Daten kennt, aber keine Bedeutung 05:52 Intuition unter Unsicherheit, wenn die Daten schweigen 07:58 KI gibt immer sofort eine Antwort 08:41 Die eigentliche Gefahr: verlernen, der Intuition zu vertrauen 10:34 Ausblick: Vertrauen
Mehr
30.06.2026
15 Minuten
KI liefert Empfehlungen auf Basis von Daten. Aber weiß sie, was dir wirklich wichtig ist? Stell dir vor, dein Team legt dir eine KI-gestützte Auswertung vor. Die Zahlen stimmen, die Logik ist sauber, alle nicken. Und du nickst auch, aber nur halb. Da ist dieses leise Unbehagen, das sich nicht wegargumentieren lässt. Ist das Intuition? Angst vor Veränderung? Oder ein Wert, der sich meldet? In dieser zweiten Folge der Mini-Serie über KI und Entscheidungen geht es um Werte. Und warum die meisten Organisationen zwar Werte haben, aber keine Handlungsprinzipien. Der Unterschied ist entscheidend. Ein Wert auf einem Poster zeigt Norden. Jack Sparrows Kompass zeigt, was du wirklich willst. Ich erkläre dir, warum Werte erst dann als Entscheidungskompass taugen, wenn sie konkret genug sind, um navigierbar zu sein. Warum KI ein hervorragendes GPS ist, aber kein Kompass. Und ich gebe dir einen praktischen Impuls mit, den du diese Woche in deinem eigenen Umfeld ausprobieren kannst. Als Nächstes in der Mini-Serie: Intuition. Was sie wirklich ist, und was KI mit ihr macht, oder besser, was sie nicht machen kann. Mehr zum Entscheidungsnavigator: ️ ZUM PODCAST: https://entscheidungsnavigator.com/podcast/ BUCH „Neue Wege der Führung": https://www.amazon.de/dp/1960004956/ LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/ckoudela/ Facebook: https://www.facebook.com/entscheidungsnavigator/ Instagram: https://www.instagram.com/entscheidungsnavigator/ 00:00 Die KI-Empfehlung und das leise Unbehagen 00:36 Intuition, Angst oder ein Wert, der sich meldet? 02:04 Jack Sparrows Kompass zeigt nicht Norden 02:31 Warum verankerte Werte mehr sind als schöne Worte 04:15 Vom Wert zum Handlungsprinzip 04:28 Was bedeutet Vertrauen ganz konkret? 06:13 KI hat GPS, du brauchst den Kompass 07:28 Faktisch möglich oder wirklich tragfähig? 08:17 Das Beispiel Fairness in der Reorganisation 08:48 Dein Takeaway für diese Woche 10:02 Ausblick: Intuition
Mehr
18.06.2026
11 Minuten
Wenn ich auf LinkedIn schaue, bekomme ich täglich Empfehlungen. Dieser Prompt, dieses Tool, dieser Workflow, der alles einfacher macht. Zehnmal schneller, zehnmal besser. Ich nutze KI selbst fast täglich und ich profitiere davon. Das ist keine Kritik an KI. Aber irgendwann ist mir ein Bild in den Kopf geschossen, das mich seitdem nicht mehr loslässt. Der Zauberlehrling. Der Lehrling, der die Formel kennt, der den Besen zum Leben erwecken kann, aber nicht wirklich versteht, was er damit in Gang setzt. Kennen wir die Geister, die wir riefen? Das ist die Frage, die diese Miniserie trägt. Fünf Folgen über KI und Entscheidungen. Und diese erste Folge stellt eine Grundsatzfrage. Was passiert eigentlich mit Verantwortung, wenn KI mitentscheidet? Das ist eine Haltungsfrage und keine technische Frage. KI erkennt Muster, liefert Wahrscheinlichkeiten, Szenarien, Empfehlungen. Was KI aber nicht tut, ist urteilen. Sie bewertet nicht, sie gewichtet. Sie kennt den Kontext aus Daten. Aber den Kontext aus Erfahrungen, aus Beziehungen und dem Gespür für das, was gerade wirklich auf dem Spiel steht, den kennt sie nicht. Und genau da liegt der Unterschied zwischen Entlastung und Verantwortungsabgabe. Entlastung ist gut. Verantwortungsabgabe passiert still und schleichend. Wenn ich die Empfehlung durchgehen lasse, weil sie plausibel klingt, der Zeitdruck groß ist und das Tool einen hohen Konfidenzwert anzeigt. Ich unterschreibe, aber ich hätte nicht sagen können, warum. Der Zauberlehrling scheitert nicht daran, dass er die Formel benutzt. Er scheitert daran, dass er aufgehört hat zu verstehen, was er damit tut. KI kann Optionen liefern. Verantwortung nicht. In dieser Folge gebe ich dir eine Frage mit, die ich mir selbst stelle. Könntest du eine Entscheidung, bei der KI mitgestaltet hat, mit eigenen Worten verteidigen? Ohne Daten zu zitieren. Einfach sagen, ich habe das so entschieden, weil ich glaube, dass es die richtige Richtung ist. In der nächsten Folge gehen wir einen Schritt zurück zu den Werten. Was sind die Maßstäbe, nach denen du entscheidest? Mehr zum Entscheidungsnavigator: BUCH „Neue Wege der Führung“: https://www.amazon.de/dp/1960004956/ LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/ckoudela/ Facebook: https://www.facebook.com/entscheidungsnavigator/ Instagram: https://www.instagram.com/entscheidungsnavigator/
Mehr
12.06.2026
11 Minuten
Die mächtigste internationale Organisation der Welt kann niemanden zu etwas zwingen. Keine Sanktionen, keine eingebauten Konsequenzen, kein Durchgriff. Und trotzdem sitzt sie seit fast 80 Jahren am Tisch, wenn es um die großen Fragen geht. Vor einigen Wochen war ich in Genf und habe das UN-Headquarter besucht. Die Räume, die Geschichte, aber vor allem die Menschen, die dort täglich arbeiten. Und ich bin mit ein paar Sätzen nach Hause gefahren, die mich seitdem nicht mehr loslassen. Einer davon war fast beiläufig gesagt. We can only trust. Die UN-Charta ist machtlos. Da gibt es keine Konsequenzen, die eingebaut wären. Was die UN kann, ist diskutieren, informieren, überzeugen, beeinflussen. Das klingt zunächst nach Ohnmacht. Und je länger ich darüber nachgedacht habe, desto mehr glaube ich, es ist das Gegenteil. Die UN ist auf Konsens aufgebaut. Nicht auf Mehrheiten. Entscheidungen entstehen nicht dadurch, dass die meisten dafür sind, sondern dadurch, dass alle mittragen können, was beschlossen wird. Das ist anstrengend. Denn Zwang erzeugt Compliance und Überzeugung erzeugt Mitgestaltung. Aber dann gibt es noch den UN-Sicherheitsrat. Fünf Staaten haben ein Vetorecht. Eine Stimme reicht, um jeden Beschluss zu blockieren. Wer das Vetorecht hat, muss Vertrauen nicht aufbauen. Er kann blockieren, ohne zu überzeugen. Und meine persönliche Einschätzung ist, das Veto unterhöhlt auf Dauer das Fundament, auf dem die UN steht. In dieser Folge frage ich, was wir daraus für unsere eigenen Entscheidungen lernen. Wie viele Entscheidungen triffst du in einem Umfeld, in dem du niemanden wirklich zwingen kannst? Und die Veto-Frage gilt auch für dich. Nicht, ob du formal ein Veto hast, sondern ob du es benutzt, ohne den Prozess zu durchlaufen. Als Nächstes startet eine Miniserie über KI und Entscheidungen. Wenn KI mitentscheidet, wer trägt dann die Verantwortung? Timestamps: 00:00 Die mächtigste Organisation der Welt kann niemanden zwingen 00:29 Mein Besuch im UN-Headquarter in Genf 01:12 We can only trust: Die UN-Charta ist machtlos 02:04 Die UN ist auf Konsens aufgebaut, nicht auf Mehrheiten 03:40 Zwang erzeugt Compliance, Überzeugung erzeugt Mitgestaltung 04:09 Das Vetorecht im UN-Sicherheitsrat 05:06 Wer ein Veto hat, muss kein Vertrauen aufbauen 06:41 Die Veto-Frage gilt auch für dich 08:21 Konsens ist nicht immer möglich 09:28 Wer ein Veto hat, braucht kein Vertrauen oder verliert es gerade deswegen Mehr zum Entscheidungsavigator: ️ ZUM PODCAST: https://entscheidungsnavigator.com/podcast/ BUCH "Neue Wege der Führung": https://www.amazon.de/dp/1960004956/ Linkedin: https://www.linkedin.com/in/ckoudela/ Facebook: https://www.facebook.com/entscheidungsnavigator/ Instragram: https://www.instagram.com/entscheidungsnavigator/
Mehr
10.06.2026
11 Minuten
Ich habe diesen Podcast schon einmal umbenannt. Und heute benenne ich ihn quasi zurück. Ich erzähle das nicht, um mich zu rechtfertigen. Diese Entscheidung ist selbst ein Beispiel für das, worüber wir seit Jahren sprechen. Vor einiger Zeit wurde aus dem Entscheidungsnavigator "Neue Wege der Führung". Es gab gute Gründe. Mein zweites Buch war erschienen, der Name passte, Führung ist der Kontext, in dem Entscheidungen fallen. Der Schritt war stimmig damals. Was ich nicht vorher gesehen habe: Ein Name zieht in eine Richtung. Und diese Richtung zieht dich mit. Ich bin in Themen reingerutscht, die nicht mein Kern sind. Kein dramatischer Moment, kein Bruch. Eher ein leises, anhaltendes Unbehagen. Das Gefühl, das sich meldet, wenn man sich selbst ein bisschen verbiegt. Genau das ist das Signal, das ich ernst nehme. Nicht die Reichweite, nicht die Downloads. Irgendwann stehst du vor der eigenen Landkarte und merkst, die Karte stimmt nicht mehr mit der Gegend überein. Du kannst weiter so tun als ob. Oder du hältst an, schaust ehrlich hin und nimmst eine neue Karte. Für mich war die neue Karte die alte. Entscheidungsnavigator. Das bin ich. Das ist mein Kern. In dieser Folge erzähle ich dir die Geschichte hinter dieser Entscheidung. Und ich gebe dir einen Gedanken mit, der vielleicht der wichtigste ist: Wir verwechseln Korrektur mit Fehler. Die erste Entscheidung war richtig, für den Moment, in dem sie getroffen wurde. Was sich verändert hat, ist nicht ihre Qualität. Was sich verändert hat, bin ich. Und es gibt eine ehrliche Frage für dich am Ende. Gibt es bei dir gerade etwas, an dem du festhältst? Eine Richtung, eine Position, bei der du dir manchmal selbst die Frage stellst, was das noch mit dem zu tun hat, wofür du wirklich stehst. Als Nächstes startet eine kleine Miniserie über KI und Entscheidungen. Wenn KI mitentscheidet, wer trägt dann die Verantwortung? Timestamps: 00:00 Ich benenne diesen Podcast zurück 00:52 Warum aus Entscheidungsnavigator Neue Wege der Führung wurde 01:28 Ein Name zieht in eine Richtung und zieht dich mit 02:34 Die falsche Leitfrage: Wie erreiche ich mehr Menschen? 03:54 Das leise, anhaltende Unbehagen 04:22 Die Karte stimmt nicht mehr mit der Gegend überein 04:45 Warum Entscheidungsnavigator das richtige Wort ist 05:41 Intuition, Vertrauen, Mut als roter Faden 07:08 Wir verwechseln Korrektur mit Fehler 08:36 Die Frage an dich: Woran hältst du gerade fest? SHOWNOTES: Buch "Neue Wege der Führung" auf Amazon https://www.amazon.de/dp/1960004956 Website Entscheidungsnavigator: https://entscheidungsnavigator.com/ Verpasse keine weiteren Tipps & folge dem Entscheidungsnavigator auch auf YouTube: https://www.youtube.com/@entscheidungsnavigator Weitere Info zu NAVIGOS unter https//entscheidungsnavigator.con/navigos/
Mehr
Über diesen Podcast
Entscheiden passiert täglich. Trotzdem denken wir kaum darüber
nach, bis es wirklich darauf ankommt. Der Entscheidungsnavigator
ist der Podcast für Menschen, die Verantwortung tragen und die
Qualität ihrer Entscheidungen verbessern wollen. Nicht durch mehr
Methoden. Durch mehr Haltung. Hier geht es um Entscheidungsfindung
unter Unsicherheit, um Entscheidungskultur in Teams und
Organisationen, und um die Frage, was gute Entscheidungen wirklich
trägt. Intuition als Informationsquelle. Vertrauen als Fundament.
Mut als ruhige Entschlossenheit, auch dann zu handeln, wenn nicht
alles klar ist. Christian Koudela - Berater, Coach, Trainer und
Autor von Einfach entscheiden und Neue Wege der Führung — denkt
hier laut nach: Über Entscheidungspsychologie und Führung. Über
das, was sich verändert, wenn KI mitentscheidet. Und über die
Frage, wie wir Entscheidungsfreude entwickeln, statt Entscheidungen
als Last zu erleben. Der Podcast richtet sich an Führungskräfte,
Entscheider:innen und alle, die Entscheiden nicht als Pflicht,
sondern als Gestaltungsraum begreifen wollen. Wer tiefer einsteigen
möchte: entscheidungsnavigator.com
Kommentare (0)
Melde Dich an, um einen Kommentar zu schreiben.