Der Weg der Stoa Archiv
115 Episoden
49 Minuten
In dieser Episode sprechen Anne und Alex über die Frage, welche Rolle Atome oder die Götter in der Stoa gespielt haben. Die Stoiker erweisen sich in dieser Diskussion als sehr detaillierte Denker bzgl. dieser Frage. Sie haben sich dabei auch Gedanken darüber gemacht, wie das Problem der "Theodizee" in ihrem System gelöst werden kann.
49 Minuten
In dieser Episode sprechen Anne und Alex über den Tetrapharmacos ("die vierfache Medizin") des Epikur. Die beiden schauen also einmal in den benachbarten Garten der Philosophieschule des Epikurs. Hierbei gehen sie mit Hilfe des Tetrapharmacos die Grundzüge der Philosophie des Epiker durch und vergleichen die wichtigsten Grundsätze seiner Philosophie mit denen der Stoa. Hierbei zeigen sich durchaus einige Ähnlichkeiten aber auch deutliche Unterschiede zwischen diesen philosophischen Schulen.
32 Minuten
In dieser Episode sprechen Anne und Alex über Senecas 2. Brief, welcher sich mit der Frage beschäftigt, wie wir mit Büchern umgehen sollen. Der Brief fasziniert dadurch, das uns Seneca bereits vor 2000 Jahren davor warnt, dass wir uns nicht fokussieren und in zuviele Bücher gleichzeitig schauen wollen. Anne und Alex reflektieren diesen Rat vor dem Hintergrund ihrer eigenen Leidenschaft für Bücher.
27 Minuten
In dieser Episode besprechen Anne und Alex den 1. Brief Senecas and Lucilius. In diesem Brief spricht Seneca über den Wert der Zeit für uns Menschen. Die beiden gehen durch den Brief und prüfen, inwieweit Senecas Ausführungen für unseren Alltag noch Relevanz besitzen. Der spannende Befund ist, dass sie noch sehr aktuell sind.
28 Minuten
In dieser Folge sprechen Anne und Alex über die Frage, wie man eigentlich "stoisches Journaling" macht und ob ein solches "Journal" eigentlich notwendig ist. Die beiden sprechen hierzu über ihre eigenen täglichen Routinen im Umgang mit dem Stoizismus und berichten auch von der Praxis anderer Personen. Wie immer zeigt sich in diesem Gespräch, dass die Antwort nicht einfach zu geben ist und jeder für sich seine eigene Praxis finden muss.
43 Minuten
In der ersten Folge in neuem Jahr schauen Anne und Alex auf sehr persönliche Art und Weise auf das Jahr 2025. Hierbei sprechen sie zunächst über ihr Podcast-Projekt "Der Weg der Stoa". Wo stehen sie nach über 50 gemeinsamen Podcast-Folgen. Danach sprechen sie über ihr persönliches Fazit zu 2025. Abschließend werfen sie noch einen Blick auf das neue Jahr 2026 und fragen sich, was die Zukunft bereithalten wird und wie man aus stoischer Perspektive mit diesen Aussichten umgehen kann.
32 Minuten
In unserer Weihnachtsfolge sprechen Anne und Alex über das Feiern von Festen aus stoischer Perspektive. Hierbei kommen Fragen zur Sprache wie: - Hatte die Stoa Feiertage? - Welche Rituale könnten Stoiker praktizieren? - Wie verhält man sich bei Festen stoisch? Und vieles mehr. Hört mal rein.
1 Stunde 12 Minuten
In dieser abschließenden Episode ihrer Marc Aurel Triologie mit Tino Deckert, sprechen Anne und Alex mit Tino Deckert über die Quellen und die Auswirkungen des Denkens und Schreibens von Marc Aurel. Die Drei betrachten in ihrer Diskussion z. B. die Frage, ob Marc Aurel nur Stoiker war oder ob er auch an anderen philosophischen Quellen angeschlossen hat. Zusätzlich betrachten sie auch die Frage, welche Auswirkungen das Denken und Schreiben von Marc Aurel in den letzten 2000 Jahren hatte. Hierbei wird sich zeigen, dass entgegen seiner eigenen Sichtweise, sich Marc Aurel über sein Schreiben dem Vergessen entzogen hat.
1 Stunde 9 Minuten
In der zweiten Folge ihrer dreiteiligen Marc Aurel Serie mit Tino Deckert, sprechen die Anne und Alex mit Tino Deckert über die Selbstbetrachtungen des Marc Aurel. Tino Deckert beschreibt in dieser Diskussion die Geschichte der Selbstbetrachtungen und erklärt ihre innere Struktur, ihren Charakter und ihre Tonalität. Die Selbstbetrachtungen erweisen sich hierbei als ein komplexes Werk, dass eigentlich nie zur Veröffentlichung gedacht war.
1 Stunde 15 Minuten
In dieser Folge beginnen Anne und Alex ihre Trilogie zu Marc Aurel zusammen mit Tino Deckert. In der ersten Folge beantwortet Tino Deckert den beiden Fragen zu Leben und der Zeit Marc Aurels. Im Gespräch kommen neben vielen biographischen Details auch Fragen zu der Zeit Marc Aurels zur Sprache. Hierbei zeigt sich, dass Marc Aurel in vielerlei Hinsicht ein besonderer Kaiser, in einer besonderen Zeit war.
39 Minuten
In dieser Episode 72, der letzten Folge in der Serie zur personalen Entwicklung in der Stoa, widmen sich Anne und Alex einem der zentralsten und mächtigsten Konzepte der stoischen Philosophie: der Prohairesis. Dieser griechische Terminus, maßgeblich von Epiktet geprägt, beleuchtet das, was in unserer völligen Kontrolle liegt: unsere Urteile, Absichten und Einstellungen. Prohairesis ist untrennbar mit dem freien Willen und dem Selbst verbunden und bildet den Kern des moralischen Charakters des Menschen. Erfahrt, warum die stoische Prohairesis mehr als nur eine Wahl ist und wie das Verständnis dieses Konzepts euer Leben – und eure Entwicklung – grundlegend verändern kann.
45 Minuten
In dieser Episode sprechen Anne und Alex über das "Vier Personen"-Modell von Panaitios von Rhodos. Das Modell beschreibt die Aspekte unserer Person, unseres ICH, welche wir betrachten sollen, wenn wir eine wichtige Entscheidung treffen müssen. Es liefert damit eine Art Fragenkatalog, um in solchen Situationen eine Orientierung zu finden. Alex spricht in der Episode auch über seine Erweiterung des Modells um einige Aspekte, die man in der Theorie der Oikeiosis finden kann. Die Episode bietet auch eine praktische Hinweise dafür, wie das Modell im Alltag Orientierung liefern kann.
44 Minuten
In dieser Folge von „Der Weg der Stoa“ sprechen Anne und Alex über eines der zentralsten und zugleich am wenigsten verstandenen Konzepte der stoischen Philosophie: Oikeiosis – die Idee der „Aneignung“ oder „Zueignung“ des Selbst und der Welt. Sie beleuchten, wie die antiken Stoiker Oikeiosis als dynamischen Prozess der Selbstentwicklung verstanden haben: vom ersten Selbsterhaltungsimpuls über die Entfaltung von Vernunft bis hin zur ethischen Einsicht, dass wir Teil eines größeren Ganzen sind. Im Gespräch geht es um Fragen wie: - Wie verstehen die Stoiker personale Entwicklung – und worin unterscheidet sie sich von modernen Konzepten wie „Selbstverwirklichung“ oder „Persönlichkeitsentwicklung“? - Welche Rolle spielt Oikeiosis im Verhältnis zwischen Selbstsorge und Gemeinwohl? - Und wie kann das Prinzip der Oikeiosis heute in Führung, Coaching und persönlicher Lebenspraxis wirksam werden? Kleine Korrektur: Alex spricht an einer Stelle von Patroklos, er meinte da allerdings Paris. Sorry!
1 Stunde
In der abschließenden dritten Folge ihrer Reihe zu Senecas „Über den Zorn“ tauchen Anne und Alex in die therapeutischen Ansätze des römischen Philosophen ein. Sie zeigen, wie Seneca den Zorn nicht nur beim Einzelnen, sondern auch als kollektives Phänomen ganzer Völker und als zerstörerische Kraft absoluter Herrscher beschreibt. Gemeinsam diskutieren sie, warum Zorn so gefährlich werden kann, wie Macht seine Grausamkeit verstärkt – und welche praktischen Übungen Seneca empfiehlt, um Zorn vorzubeugen, ihn zu zähmen und in innere Klarheit zu verwandeln.
44 Minuten
In dieser Episode sprechen Anne und Alex über das 2. Buch von Seneca, dass er über den Zorn geschrieben hat. Diese Episode schließt an die letzt an, in der die beiden das 1. Buch besprochen haben. Nach dem in diesem Buch die Erscheinungsformen und der Charakter des Zorns im Vordergrund standen, spricht Seneca im 2. Buch über das Wesen des Zorns. Insbesondere die Frage, ob der Zorn extern angetrieben ist oder aber in uns erzeugt wird, ist für Seneca im 2. Buch von großer Bedeutung. Dazu spricht Seneca auch bereits über mögliche Hilfestellungen gegen den Zorn.