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tierisch! – Eine Reise in die wilde Welt der Tiere mit der Wildtierbiologin Frauke Fischer Archiv

175 Episoden
34 Minuten
Ihr habt uns oft gefragt, was wir alle für mehr Artenreichtum machen können. Zum Internationalen Tag des Artenschutzes am 3.3. spazieren wir eine Folge lang also durch dieses Thema. Alles schaffen wir dabei sicher nicht, aber die wichtigste Erkenntnis ist wohl: Es ist nicht die eine große Verkackung, die dafür sorgt, dass wir unsere Natur zerstören. Es sind viele kleine Dinge, die sich zur Katastrophe anhäufen. Genauso müssen wir den Artenreichtum nicht mit der einen großen Geste retten, die uns vielleicht überfordert – und dann lässt man es lieber gleich sein. Wenn alle viele kleine Dinge richtiger machen, ist schon vieles gewonnen. Welche Dinge das dann sind – das kommt auf jeden einzelnen an. Unterschiedlichen Menschen fallen unterschiedliche Dinge leicht, also darf auch die Artenschutzstrategie bei jedem einzelnen anders aussehen. Wir hier bei Tierisch! haben zum Beispiel nicht so viel Interesse daran neue Produkte zu kaufen. Das ist erstmal gut, aber leider müssen wir für unsere Projekte nach Brasilien oder Peru fliegen. Andere möchten gern ein neues Auto kaufen und stecken dafür beim Fliegen zurück. Manche legen Tierparadiese im Garten an, haben aber auch gerne mal ein Steak auf dem Grill. Jeder macht Sachen gut und Sachen schlecht – lasst uns einfach ein bisschen mehr gut machen. Überlegt euch, auf was ihr Bock habt, geht bewusst und wertschätzend mit der Natur und allem, was sie produziert, um und werdet aktiv! Dann sind wir schon einen guten Schritt vorangekommen. 

 

Links: 

Buch “Weltrettung braucht Wissenschaft”: https://www.rowohlt.de/buch/weltrettung-braucht-wissenschaft-9783499010064 

Gärten als Trittsteinbiotope: https://dorfoekologie.de/am-ende-sind-es-vielleicht-die-gaertner-die-die-welt-retten/ 

Blühwiese in Cambridge: https://www.kings.cam.ac.uk/news/2023/study-shows-impact-kings-wildflower-meadow 

 

Mitmachen! 

NABU Naturgucker-App: https://www.nabu.de/tiere-und-pflanzen/aktionen-und-projekte/naturgucker/index.html 

https://www.ufz.de/tagfalter-monitoring/ 

https://www.nabu.de/tiere-und-pflanzen/aktionen-und-projekte/stunde-der-wintervoegel/index.html 

https://www.nabu.de/tiere-und-pflanzen/aktionen-und-projekte/stunde-der-gartenvoegel/index.html 

https://www.buergerschaffenwissen.de/projekte 

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28 Minuten
Freunde, wir haben uns letzte Woche so herrlich in Großkatzenfacts gesuhlt, wir legen noch einen drauf. Wie soll man auch in 30 Minuten die gesamte Fantastizität großer Katzen zelebrieren?! In dieser Folge feiern wir unter anderem den Geparden, der letzte Woche hinten runtergefallen war. Der kann mit seiner krassen Lungenkapazität zwar vermutlich in einem Atemzug einen Luftballon aufblasen, würde dann in Angst vor selbigem aber sofort Fersengeld geben. Geparden sind nämlich Schisshasen. Was sie mit unseren Wölfen gemeinsam haben? – Auch das schauen wir uns an. 

Außerdem geht es um die individuelle Unterscheidung der Großkatzen – nachdem ihr schon so wunderbar überfordert wart, auf unserem Instagram Account die einzelnen Katzenarten auseinander zu halten, könnt ihr ja jetzt mal damit anfangen, Löwen anhand ihrer Schnurrhaarmuster zu unterscheiden . 

Und natürlich gibt es noch Geschichten aus dem Busch. Unter anderem erzählt Lydia wie sie im rosa Nachthemd an einem nächtlichen See das Interesse eines blutverschmierten Pumas geweckt hat... 

Ihr merkt schon – es wird nochmal wild. Los geht’s – oder wie Frauke sagen würde: Miau. 

Weiterführende Links 

Große Katzen unterscheiden: https://www.discoverwildlife.com/animal-facts/mammals/facts-about-big-cats 

Video über Lydia im Pantanal: https://youtu.be/2okewBHN5J4?feature=shared 

Erstaunliche Fakten über Geparde: https://www.nationalgeographic.de/tiere/2023/11/katzen-mit-superkraeften-sieben-erstaunliche-fakten-ueber-geparde 

Facts zum Pumas: https://animaldiversity.org/accounts/Puma_concolor/ 

Individuelle Erkennung von Löwen anhand der Schnurrhaarmuster: https://www.wei.co.za/blog/lion-identification-by-means-of-whisker-spot-patterns 

Folge Radio Wissen über Hauskatzen: https://www.ardaudiothek.de/suche/radiowissen%20Alles%20Natur%20Hauskatze/ 

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33 Minuten
Heute gibt es eine Wohlfühlfolge für uns, denn es geht um die großen, wilden Katzen, die dort leben, wo wir für unsere Forschung im Busch unterwegs sind. Also in Südamerika und in Teilen Afrikas. Das sind echte Großkatzen beheimatet wie Jaguare, Löwen und Leoparden, aber auch große Katzen, die nicht wirklich zu den Großkatzen zählen, wie Puma und Gepard. Wer jetzt schon verwirrt ist: Wir klären in der Folge, was es braucht, um eine echte Großkatze zu sein.  

Kringel, Flecken, Punkte und Mähne – so unterschiedlich diese Katzenarten aussehen, so verschieden ist auch ihr Verhalten: Rudeltiere und Einzelgänger, Lauerjäger und Rennmaschinen. Wir schauen uns an, wie diese Tiere leben und stellen mal wieder fest: Vieles ist noch nicht erforscht. Wie Forscher und Forscherinnen dem Verhalten dieser großen, wehrhaften Katzen auf die Schliche kommen? Da können wir aus dem Nähkästchen plaudern: Wir waren nämlich schon bei diversen Forschungs-Unternehmungen in Afrika und Südamerika live dabei. Also kommt mit auf unser kleines Forschungsabenteuer! 

Und während wir hier in aller Gemütlichkeit einem unserer Lieblingsthemen frönen, arbeiten sich andere an den kontroversen Themen, was Katzen betrifft, ab. So haben wir es ja am liebsten. Im sehr empfehlenswerten Radio Wissen Podcast vom Bayerischen Rundfunk geht es ab dem 16.2. um Hauskatzen. Wunderbare, liebe Haustiere und gleichzeitig gnadenlose Jäger, die schon zum Aussterben von vielen Tierarten beigetragen haben. Moderatorin Iska Schreglmann geht diesem Zwiespalt, in dem Katzenliebhaber wie wir oft stehen, im Gespräch mit dem Biologen Thassilo Franke nach. Die Folge “Hauskatze mit Nebenwirkungen” gibt es erst am 16.2. auf Bayern2 und danach beim Radio Wissen Podcast bei allen gängigen Podcast Apps. Unbedingt auch rein hören! 

Weiterführende Links 

Film mit Lydia und dem Jaguarprojekt im Pantanal: https://www.ardmediathek.de/video/expeditionen-ins-tierreich/unter-raubkatzen-und-ameisenbaeren/ndr/Y3JpZDovL25kci5kZS80ZGY5ZWI4OS0wMmM0LTQwYjYtYjA0Mi0xYjBlMGQxNzRlM2I 

Systematik Großkatzen: https://animalia.bio/de/panthera 

Mähne bei Löwen: https://www.cambridge.org/core/services/aop-cambridge-core/content/view/BD5A14EAA0CFAE71EE8E37F006B9733D/S0952836904005242a.pdf/evolution-of-the-mane-and-group-living-in-the-lion-panthera-leo-a-review.pdf 

Leoparden Infos: https://peerj.com/articles/1974/ 

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42 Minuten
Tätäää! Morgen geht der Karneval in Köln, also rund um unser Studio, los. Die eine Hälfte von uns wird ordentlich mitfeiern, die andere macht sich mit einem ironischen Helau so schnell es geht vom Acker. Die Liebe zum Karneval polarisiert also, nicht aber die Liebe zu den cleveren Verkleidungen, die im Tierreich zu finden sind! Zur Tarnung, als fieser Hinterhalt oder weil die Mädels das hot finden – Gründe sich als Tier zu kostümieren, gibt es sehr unterschiedliche. Manche Tiere tragen einfach lebenslang ein Kostüm, das ihnen die Evolution übergestülpt hat – da geht die Ameise in der Spinnenverkleidung und andersrum. Andere, wie der Karnevalsoktopus (vermutlich entdeckt am 11.11.1998 um 11:11 Uhr), machen eher Method Acting und amen die Bewegungen von anderen Tieren nach. Aber es werden auch richtige Kostüme gebastelt. Auch hierbei: Motivation und Materialien können äußerst divers sein. Krabben, die einen Gemischtwarenladen auf ihrem Panzer anhäufen, Karnevals-Köcher aus Steinen und Stöcken oder ein opulenter Kackschild: Ihr seht schon, wir liefern ausreichend Kostüminspirationen für Kurzentschlossene! 

Schickt uns doch über die Instagramseite bei Weltwach Fotos von euren tierischen Kostümen! 

Weiterführende Links: 

Übersicht für Tiere mit Kostümen: https://www.nationalgeographic.com/animals/article/150610-animals-camouflage-decoration-bugs-science#:~:text=Decorator%20Crabs,other%20objects%20to%20their%20backs. 

Dekorateurkrabben: https://academic.oup.com/beheco/article/29/1/179/4555138?login=false 

Käfer mit Fäkalschild: https://link.springer.com/chapter/10.1007/978-3-642-19080-3_4 

Karnevalsoktopus: https://www.nationalgeographic.com/animals/invertebrates/facts/mimic-octopus#:~:text=Like%20other%20mimics%2C%20the%20octopus,%2C%20a%20crab%2C%20and%20others. 

110 Mio. Jahre alte Florfliegenlarve: https://www.scinexx.de/news/biowissen/bernstein-konserviert-florfliegenlarve-mit-bizarrer-tarnung/ 

Eine Pflanze mit Augen? https://www.faz.net/aktuell/wissen/ab-in-die-botanik/eine-kletterpflanze-verhaelt-sich-so-als-haette-sie-augen-19459969.html 

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30 Minuten
Wer erinnert sich noch an Punxsutawney Phil? Richtig: Das ist das Waldmurmeltier, das im Film “Täglich grüßt das Murmeltier” wieder und wieder orakelt, ob der Winter ein baldiges Ende findet. Tatsächlich gibt es die Stadt aus dem Film mit dem sperrigen Namen Punxsutawney, und auch das Murmeltierorakel, das jährlich am 2.2. das Wetter vorhersagt, wirklich. Und wir feiern das absurde Schauspiel aus den USA mit einer eigenen Folge! 

Hier bei Tierisch! interessieren wir uns für die wissenschaftliche Seite von tierischen Vorhersagen. Während man den Vorhersagen von Phil dem Murmeltier wohl eher nicht so total vertrauen darf, kennt man viele andere Beispiele, in denen Tiere Erdbeben, Tsunamis und Wetterereignisse durchaus verlässlich vorhersagen. Wie sie das machen, ist oft wenig erforscht, aber wir gehen dem soweit es geht auf den Grund. 

Und jetzt liegt es an euch: Macht doch euren ganz eigenen Murmeltiertag und haltet euer Haustier am 2.2. mal raus – wirft es einen Schatten, gibt es noch 6 Wochen Winter. Oder auch nicht. Wir freuen uns auf eure Videos dazu!   

 

Weiterführende Links: 

Livestream zu Punxsutawney  Phils Vorhersagen: https://www.visitpa.com/live-stream-phils-prediction 

Studien zu Erdbebenvorhersagen von Tieren vom Max-Planck-Institut: https://www.mpg.de/15126036/erdbeben-vorhersage-mit-tieren?c=987944 

Wettervorhersagen von Tieren: https://www.geo.de/natur/tierwelt/das-verraten-tiere-ueber-das-wetter-von-morgen-30166488.html 

Hunde erschnüffeln Krankheiten: https://www.nationalgeographic.de/wissenschaft/2019/04/lebensretter-wie-hunde-krebs-und-diabetes-erschnueffeln 

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33 Minuten
So, Leute. Jetzt hat uns der Winter volle Breitseite erwischt. Schneechaos und noch viel schlimmer: ÜBERFRIERENDE NÄSSE. Ja, quasi das Kryptonit der Deutschen. In einem Drehbuch für einen James Bond Film könnte der Schurke mithilfe von Fake-Nachrichten über drohenden Eisregen Deutschland ins vollkommene Chaos stürzen. Auflösung der öffentlichen Ordnung, Menschen verschanzen sich zuhause, der Bösewicht hat freie Hand. Nach einer Verfolgungsjagd, Tesla vs Schneeschieber, rettet James Bond die Nation (er hatte rechtzeitig beim Tesla die Winterreifen aufgezogen – puh!). 

Wir fragen uns: Wie machen das die Tiere eigentlich bei Schnee und Eis? Während wir hier gemütlich Tee im warmen tierisch!-Studio trinken, scheint Rotkehlchen Markus vor dem Fenster kalte Füße zu haben. Oder? Haben Vögel eigentlich kalte Füße? Und wie gehen Tiere hier bei uns in Deutschland allgemein mit der kalten Jahreszeit um? Wie überleben Fische im Gartenteich? Wie kommen Eichhörnchen und Igel durch den Winter? Und wie ist es möglich, dass der winzige Zaunkönig nicht einfach erfriert? 

Weiterführende Links: 

Störche überwintern in Deutschland: https://www.nationalgeographic.de/tiere/2023/11/immer-mehr-weissstoerche-ueberwintern-in-deutschland-zugvoegel 

Überwinternde Störche beim NABU melden: https://nabu-naturgucker.de/app/natur_nm.dll/Form1 

Warum bekommen Vögel keine kalten Füße? https://www.vivara.de/voegel-kalte-fuesse#:~:text=In%20den%20F%C3%BC%C3%9Fen%20der%20V%C3%B6gel,an%20den%20F%C3%BC%C3%9Fen%20nicht%20frieren 

Zitronenfalter haben Frostschutz! https://www.nabu.de/tiere-und-pflanzen/insekten-und-spinnen/schmetterlinge/tagfalter/04431.html 

Wie überwintern Fische im Teich: https://baden-wuerttemberg.nabu.de/umwelt-und-leben/basteln-forschen-spielen/kinderfragen-beantworten/teilzwei/21881.html 

Eichhörnchen und ihre Nüsse: https://www.scientificamerican.com/article/do-squirrels-remember-where-they-buried-their-nuts/ 

Video verpennter Bär: https://www.youtube.com/watch?v=9sPlEBwy4BY 

Eisfrosch in Alaska: https://www.deutschlandfunk.de/eisfrosch-alaskas-zucker-zauberer-100.html 

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41 Minuten
Hinweis: Wir nehmen mit dieser Folge am Wettbewerb Fast Forward Science 2024 teil – schaut gern mal vorbei: http://www.fastforwardscience.de

Der internationale Ehrentag der Pinguine ist wie jedes Jahr am 20.01., und wir zelebrieren die fabelhaften Tiere mit einer Sonderfolge. Diesmal sogar mit Liveexperiment! 

Süß, tapsig und gleichzeitig die absoluten Superstars: Perfekt an extreme Lebensbedingungen angepasst, Weltmeister im Kotweitschuss und im Powernapping, wichtig für die Gesundheit von Ökosystemen. Barfuß im antarktischen Winter, bei minus 60 Grad Celsius – wo unsereins schon beim bloßen Gedanken kalte Füße bekommt, finden Kaiserpinguine: 1A Bedingungen zur Aufzucht der Jungen!  

Pinguine haben die Wintergames nicht nur durchgespielt, sondern zur Meisterschaft erhoben. Apropos spielen: Wenn ihr beim Hören dieser Folge jedes Mal einen Schnaps trinkt, wenn Frauke “Kaiserpinguin” sagt, erwartet euch eine rauschende Ballnacht. 

Also, los gehts – spiel’ mir das Lied vom Pinguin! 

Weiterführende Links: 

Als erstes die Richtigstellung: Nicht ein Zügel-, sondern ein Adeliepinguin verteidigt hier die Kaiserpinguinküken vor der Raubmöve: https://www.youtube.com/watch?v=IvkfpgjBt5k 

Coole Pinguin Fakten: https://www.ardalpha.de/wissen/natur/tiere/artenschutz/wo-leben-pinguine-suedpol-nordpol-kaiserpinguin-lebensraum-steckbrief-klimawandel-100.html 

Pinguine und Gesundheit der Meere: https://ocean.si.edu/ocean-life/seabirds/penguin-health-equals-ocean-health 

Weitkoten bei Pinguinen: https://arstechnica.com/science/2020/07/poopy-projectiles-penguins-can-fling-their-feces-over-four-feet-study-finds/ 

Powernapping bei Pinguinen: https://www.science.org/content/article/antarctic-penguin-sleeps-11-hours-day-few-seconds-time?utm_source=sfmc&utm_medium=email&utm_campaign=ScienceAdviser&utm_content=distillation&et_rid=1007539596&et_cid=5009327 

Video mit David Attenborough zu fliegenden Pinguinen: https://www.youtube.com/watch?v=9dfWzp7rYR4 

Pinguinkolonien auf Satellitenbildern entdeckt: https://weather.com/de-DE/wissen/tiere/news/2023-01-21-kotspuren-fuhren-forscher-zu-neuer-pinguin-kolonie 

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32 Minuten
Artgenossen zu verspeisen, gehört beim Menschen ja eher nicht zum guten Ton. Ganz anders bei einigen Tierarten. Auch wenn Kannibalismus erstmal als evolutiv unsinnig erscheint, ist es manchmal eine erfolgreiche Überlebensstrategie. Die Kaulquappe, die, wenn sie hungrig ist, zum scharfzähnigen Killermonster mit fragwürdiger Moral mutiert, die Beutelteufelmutter, die die erfolglosesten ihrer Kinder als leckere Pralinés verspeist, Hechte, deren größter Feind aus den eigenen Reihen kommt, Würmer, die ihre Mutter von innen verspeisen.  Die Gründe warum Tiere Jungtiere, Paarungspartner oder Geschwister verspeisen sind vielfältig, und wir lassen in dieser True-Crime-Folge keine unappetitlichen Details aus. Um den Lehrauftrag zu erfüllen, schauen wir uns aber auch an, warum es vielleicht doch gar keine so tolle Idee ist, Artgenossen auf den eigenen Speiseplan zu setzen.  

Weiterführende Links: 

Übersicht Kannibalismus im Tierreich https://www.tagesanzeiger.ch/kannibalismus-im-tierreich-465754478854 

Krankheiten verbreiten durch Kannibalismus: https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/28829639/ 

Killerkaulquappen und die schlimmsten Kinder der Welt: https://www.science.org/content/article/cannibalistic-tadpoles-and-matricidal-worms-point-powerful-new-helper-evolution 

Tasmanische Teufel: https://besjournals.onlinelibrary.wiley.com/doi/full/10.1111/j.1365-2656.2008.01494.x 

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39 Minuten
Ein tolles neues Jahr wünschen wir euch! 2024 wird hoffentlich für uns alle ganz wunderbar. Für einige Tiere wird es in jedem Fall ein aufregendes Jahr – sie wurden zum Tier des Jahres gewählt. Oftmals in spannenden, atemberaubenden Kopf-an-Kopfrennen konnten sie sich gegenüber anderen Tieren ihrer Klasse behaupten. Die Wahl zum Fisch des Jahres beispielsweise! Gänsehaut pur, als es zwischen Dorsch und Rapfen sehr knapp wurde! Nur um Haaresbreiten konnte der Dorsch den Mannschaftspokal mit ins Dorschvereinsheim nehmen. Puh, war das aufregend. Ein Jahr tragen die Gewinner nun die Krone in ihrer Kategorie und werben für den Schutz ihrer Art und der Verwandten. Warum und wie ausgerechnet diese Tiere gewählt wurden oder noch werden, wer die Tailor Swift des Tierreichs ist, die alle Pokale abräumt, und wer total abhebt und vermutlich den anderen Tieren mit der ständigen Angeberei auf den Sack geht, das finden wir in dieser Folge heraus. Aber vor allem gibt’s die guten Vorsätze des Tierisch!-Teams fürs neue Jahr – etwa: die Wahl zum Weichtier des Jahres aus einem Nischendasein zum popkulturellen Höhepunkt zu erheben. Ist 2023 das Capybara total viral gegangen, wird es 2024 definitiv ein Weichtier sein. Dafür sorgen wir schon, gemeinsam mit euch. Was auch immer im chinesischen Horoskop das Jahrestier ist, im Tierisch!-Horoskop ist es ein Weichtier. So viel steht fest.  

Weiterführende Links 

Alles Jahreswesen im Überblick: https://www.nabu.de/tiere-und-pflanzen/aktionen-und-projekte/natur-des-jahres/2024.html 

Weichtier des Jahres (Nominierung läuft!): https://tbg.senckenberg.de/de/mollusc-of-the-year-nominations/ 

Vogel des Jahres: https://www.nabu.de/tiere-und-pflanzen/aktionen-und-projekte/vogel-des-jahres/index.html 

Reptil des Jahres: https://www.dght.de/schlange-der-superlative-die-kreuzotter-ist-reptil-des-jahres-2024/ 

Fisch des Jahres: https://www.dafv.de/projekte/fisch-des-jahres/der-dorsch-ist-fisch-des-jahres-2024 

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42 Minuten
Das heutige Thema habt ihr euch oft gewünscht. Zugegebenermaßen haben wir uns aber eine ganze Weile drum gedrückt. Denn die Diskussionen rund um Zoos werden sehr erhitzt und auch ideologisch geführt, und das Shitstorm-Potential ist von allen Seiten hoch. Bei der ganzen Schwarz-Weiß-Malerei wollen wir uns in dieser Folge aber mal ein wenig um die Grautöne bemühen. Unseren Standpunkt gibt eigentlich ein Zitat am besten wieder (bei dem wir uns nicht erinnern, von wem es nochmal kommt, aber egal): Wir würden gerne in einer Welt Leben in der es keine Zoos geben muss.  

In dieser Folge von Tierisch! klären wir, warum wir denken, dass dies (noch) nicht die Welt ist, die ohne Zoos auskommt. Allein im Artenschutz spielen Zoos nämlich eine entscheidende Rolle. Die Frage ist aber: Wie sollte ein Zoo heute aussehen? Was ändert sich, und was sollte sich unbedingt ändern? 

Ihr merkt schon, es ist ein komplexes Thema. Aber trotz aller Diskussionen wollen ganz am Ende ja vermutlich alle das gleiche: Dass es den Tieren und der Natur auf unserer Erde besser geht und dass Arten geschützt und gerettet werden. Also, liebe Zoogegner, liebe Zoofans, anstatt euch die Köpfe einzuschlagen: Warum nicht alle gemeinsam eure ganze Kraft in den Artenschutz legen, jeder so wie er es für richtig hält? Na? 

Weiterführende Links 

NABU zu Tieren in Zoos: https://www.nabu.de/tiere-und-pflanzen/artenschutz/zoos.html 

WWF zu Zoos: https://www.wwf.de/spenden-helfen/wwf-zoo-kooperationen/interview-zoos-koennen-wichtigen-beitrag-zum-artenschutz-leisten 

Positionspapier der IUCN (Internationale Union zur Bewahrung der Natur) zur Rolle von Zoos, Aquarien und Botanischen Gärten: https://www.iucn.org/sites/default/files/2023-10/2023-position-statement-on-the-role-of-botanic-gardens-aquariums-and-zoos-in-species-conservation-gr.pdf 

Wisent Rettung: https://www.tagesschau.de/wissen/wisent-schutz-100.html 

National Geographic- Zoos und Artenschutz: https://www.nationalgeographic.de/tiere/2020/08/diskussion-um-deutschlands-zoos-wie-wichtig-sind-tiergaerten-fuer-den-artenschutz 

World Association of Zoos and Aquariums: WAZA | World Association of Zoos and Aquariums 

Zoo Jersey: https://www.durrell.org/visit-jersey-zoo/about-jersey-zoo/ 

Auswahl von Geräuschen bei Gorillas in Zoos: https://www.researchgate.net/publication/354110328_Silence_is_Golden_Auditory_Preferences_in_Zoo-housed_Gorillas 

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39 Minuten
Weihnachten! Na? Seid ihr schon alle sehr besinnlich? Oder kämpft ihr euch eher genervt durch die Weihnachtszeit? Egal wie, heute ist für jeden was dabei. Die etwas fragwürdigen tierischen Geschenketraditionen bewahren uns vorm Abrutschen in den Weihnachtskitsch. Bei Eselspinguinen gibt es nie Enttäuschungen bei der Geschenkeübergabe, denn ein schnödes Steinchen lässt das Pinguinherz bereits höherschlagen. Die Übergänge zwischen Schenken und Prostitution sind dann allerdings oft fließend. Fragt man sich ja: Was haben wir eigentlich davon? Warum schenken wir? Und breiter gefasst: Warum haben wir überhaupt Freunde, für die wir uns ein Bein ausreißen? Á propos Körperteile opfern: Damit es gut genährt in die Paarung geht, lassen die Männchen der Grillenart Cyphoderris strepitans das Weibchen als Geschenk an ihren Flügeln knabbern und die Hämolymphe, also das Blutäquivalent bei Insekten, trinken. Das ist dann wohl die Einladung ins Restaurant, aber in etwas morbider Ausprägung. Dennoch nicht die merkwürdigste Geschenketradition, der wir heute begegnen. Und für alle von euch, die auf den letzten Drücker jetzt noch ohne Geschenk dastehen, haben die Listspinnen schonmal geprüft, ob es eigentlich besser ist, gar nichts zu schenken oder doch lieber den letzten Scheiß.  

Ihr merkt schon: Geht so mit der Weihnachtsromantik.  

Um euch jetzt aber doch noch mit besinnlichen Weihnachtsgefühlen in die Feiertage zu entlassen: Vampirfledermäuse verteilen ganz selbstlos unter Freunden Geschenke in Form ihres Mageninhalts. Sie würgen ihren Kumpels also ganz niedlich Blut in den Mund.  

In diesem Sinne: Fröhliche Weihnachten. 

 

Weiterführende Links: 

Geschenke bei Tieren: https://www.willyswilderness.org/post/do-animals-give-gifts-many-do 

https://www.welt.de/print/wams/lifestyle/article112202137/Auch-Tiere-machen-Geschenke.html 

Pinguinbescherung: https://www.bbcearth.com/news/the-gift-to-win-a-penguins-heart 

Warum gibt es Freundschaft? https://www.researchgate.net/publication/239560039_Cooperation_without_Counting_The_Puzzle_of_Friendship

Beschiss bei der Bescherung der Listspinnen: https://bmcecolevol.biomedcentral.com/articles/10.1186/1471-2148-11-329 

Lohnen sich wertlose Geschenke? https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0960982204010218 

Rechtsberatung, wenn Krähen nicht nur Geschnke bringen: https://www.jamescrawfordlaw.com/blog/2022/04/can-a-befriender-of-crows-be-charged-with-assault-for-the-crows-attacking-neighbors-lawyer-says/ 

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34 Minuten
Es gibt ja echt extreme Viecher, die in unwirtlichen Lebensräumen wie unbeschreiblicher Tiefe, klirrender Kälte oder großer Hitze überleben können. Diese Tiere, die da vielleicht gemütlich in ihrem Atomkraftwerk sitzen oder am schwarzen Raucher in der Tiefsee florieren, finden aber vermutlich umgekehrt, dass wir ganz schön extrem unterwegs sind, in unserem Lebensraum voller Sauerstoff, Sonnenschein und bei so abgefahrenen Temperaturen um die 20 Grad. Was extrem ist, ist also Ansichtssache. Und wenn wir in dieser Folge extreme Organismen bestaunen, handelt es sich um Lebewesen, die einfach ein sehr anderes Lebenskonzept als der Mensch oder allgemein Säugetiere haben. Die mit unglaublichen Tricks den Naturgesetzen zu trotzen scheinen. Die seit Jahrtausenden vor oder eher unter unserer Nase ein geheimes Leben führen. Oder wusstet ihr etwa, dass unser Grundwasser zu einem der größten und unerforschtesten Lebensräume der Erde gehört? Mit Tieren, die bereits lange vor den Dinosauriern existierten? Es gibt sogar extreme Viecher, die möglicherweise in mehreren Kilometern Tiefe die geologischen Prozesse unserer Erde beeinflussen! Ist Loriots Steinlaus also vielleicht gar nicht so abwegig? Und: Ab wann ist man nicht mehr extrem, sondern tot? 

 

Weiterführende Links 

Extreme Lebensräume auf der Erde: https://education.nationalgeographic.org/resource/extreme-habitats-around-globe/ 

Wie überlebt man tiefgekühlt zu werden: https://www.annualreviews.org/doi/abs/10.1146/annurev.ecolsys.27.1.365?journalCode=ecolsys.1 

Der Japanische Baumfrosch:https://link.springer.com/article/10.1134/S0012496616060065 

Der Teufelswurm: https://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/leben-unter-tage-minen-mikroben-verblueffen-forscher-a-483619.html 

Leben in größter Tiefe: https://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/leben-unter-tage-minen-mikroben-verblueffen-forscher-a-483619.html 

Die Steinlaus: https://www.dailymotion.com/video/x2mc4e7 

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31 Minuten
Puh … Ich weiß ja nicht wie’s euch geht, aber das Thema heute klingt eher nicht so sexy. Oder? Zumindest Lydia hat so ihre Mühe sich mit der Politik rund um den Schutz der Natur auseinander zu setzen. Obwohl sie natürlich weiß: Dort werden grundlegende Werkzeuge für einen erfolgreichen Artenschutz generiert. Aber vieles verläuft auch im Sand, oft bleibt es bei guten Vorsätzen, so richtig Bock macht das irgendwie nicht. Und dann noch dieses vollkommen undurchsichtige Gewirr an Gesetzen, Abkommen und Organisationen!  

Anders als Lydia kennt sich Frauke sehr gut mit Artenschutzpolitik aus und kann sich dafür auch echt begeistern. Also nimmt sie uns heute einfach mal an der Hand und geht mit uns auf einen Spaziergang quer durch die Politik rund um die Natur und den Artenschutz. Und siehe da: Das ist ja doch ganz schön spannend! Und wir sind hinterher alle schon wieder so viel schlauer!  

 

Weiterführende Links: 

WWF-Übersicht zu Naturschutzpolitik: https://www.wwf.de/themen-projekte/artenschutz/politische-instrumente/ 

Homepage CBD: https://www.cbd.int/ 

Geschichte des IPBES: https://www.ipbes.net/history-establishment 

Nature Restauration Law: https://www.wwf.de/themen-projekte/biodiversitaet/nature-restoration-law 

High Seas Treaty: https://oceans-and-fisheries.ec.europa.eu/news/win-ocean-high-seas-treaty-signed-united-nations-2023-09-20_en 

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38 Minuten
Frauke hat Geburtstag, und wie jedes Jahr teilt sie sich ihren Ehrentag mit einem guten Freund von uns: Der 29.11. ist nämlich gleichzeitig der offizielle WELTTAG DES AMEISENBÄREN! Diese beiden spektakulären Ereignisse begehen wir mit einer Folge über das Altern und über Ameisenbären. Logisch.  

Wir starten mit sehr, sehr alten Tieren wie zum Beispiel dem Organismus, der das absolut höchste Alter erreicht. Na? Schon eine Idee, wer das sein könnte? Verraten wir hier jetzt noch nicht. Abgesehen davon gibt es ein Säugetier, das schon uralt aussieht, wenn es auf die Welt kommt – danach geht es aber kaum noch bergab. Die Rede ist von unserem alten Bekannten, dem Nacktmull. Er ist, in Relation zu seiner geringen Körpergröße, Spitzenreiter der sehr alt werdenden Tiere. Bei ihm wurde unter anderem die epigenetische Uhr erforscht. Das sind Uhren in oder eher an der DNA, über die man in jeder einzelnen Zelle das Alter des Körpers, in dem sie wohnt, ablesen kann. Auch wenn die Zelle selbst gerade erst entstanden ist. Verrückt, oder? Und eine ganz ähnliche Uhr wie der Nacktmull hat ein anderes Säugetier, das ganz schön alt wird: Der Mensch!  

Frauke fühlt sich an ihrem Geburtstag aber nicht den besonders alten Tieren, sondern eher dem Axolotel oder auch Grottenolm zugehörig. Die bewahren sich nämlich auch in höherem Alter ihre Jugend! Gut, der Axolotl tut das unter anderem in Form von externen Kiemen – die sind bei Frauke (noch) nicht zu entdecken, aber wer will da schon kleinlich sein.  

Nachdem wir dann noch den Eishai bestaunt haben, gibt es als Finale die Ameisenbärenfacts, für die ihr euch auf Instagram interessiert habt. Eine Sensation jagt mal wieder die nächste. Was will man mehr? 

Weiterführende Links: 

Die epigenetische Uhr des Menschen: https://www.spektrum.de/news/epigenetische-uhr-verraet-unser-alter-auf-wenige-monate-genau-spektrum-de/1285389 

Nacktmullfilm von unserem Freund Herbert Ostwalt: https://www.tageblatt.lu/headlines/nacktmulle-und-weltherrschaft-ein-dokumentarfilmer-ueber-seine-faszination/ 

Die DNA der Nacktmulle: https://alleninstitute.org/news/naked-mole-rats-dont-show-signs-of-old-age-but-their-dna-says-otherwise/ 

Axolotl- Projekt der TU Dresden zum Altern: https://physics-of-life.tu-dresden.de/news/2022/04/28/axolotl-aging-dfg 

Alt, älter, unsterblich – Altern im Tierreich: https://www.daserste.de/information/wissen-kultur/w-wie-wissen/sendung/2011/tiere-alt-aelter-unsterblich-100.html 

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30 Minuten
Wir haben Pause gemacht! Die einen mehr, die anderen weniger. Frauke eher weniger – und wir fragen uns: Könnte sie sich da vielleicht von den Tieren noch was abgucken? Also, wie machen Tiere mal ein Päuschen? 

Da gibt es den Winterschlaf wenn’s kalt wird, die Ästivation wenn’s warm wird oder den Torpor, wenn es gerade ungemütlich ist. Bei allen dreien werden sämtliche Körperfunktionen runtergefahren, bis es wieder besser aussieht. Der Torpor ist aber eine etwas spontanere Angelegenheit, verglichen zum Winterschlaf zum Beispiel, der ja hormonell und körperlich langwierig vorbereitet werden muss. Nix zu Futtern? Kaltfront? Ab in den Torpor, einfach mal aus dem Weltgeschehen aussteigen, und wenn es wieder netter aussieht, wacht man wieder auf. Angesichts der aktuellen internationalen Lage eigentlich schade, dass es Torpor nur bei sehr kleinen Tierchen gibt. So ein bisschen Torpor machen wäre ja auch für uns manchmal eine Wohltat. Am liebsten würde man es dem Weltrekordhalter des Ballflachhaltens gleichtun: Dem Fadenwurm, der sich einfach mal eine 48.000 Jahre andauernde Pause gegönnt hat.  

Aber wie auch immer: Wir sind jedenfalls wieder raus aus der Pause und freuen uns riesig auf die nächsten Folgen Tierisch! Und ihr jetzt nochmal: Liken, abonnieren, folgen etc., damit wir immer schön weiter podcasten können! 

Weiterführende Links: 

Torpor vs. Winterschlaf: https://www.treehugger.com/hibernation-and-torpor-whats-the-difference-1140760 

Täglicher Torpor bei Vögeln und Säugetieren: https://onlinelibrary.wiley.com/doi/pdf/10.1111/brv.12137 

Leichenbesiedlung durch Tiere: https://news.rub.de/english/2022-03-29-biology-when-maggots-solve-murder 

Alle machen mal Pause, außer Seesterne und Seeigel: https://besjournals.onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1111/1365-2435.13718 

Ein Wurm macht mal ordentlich Pause: https://www.researchgate.net/publication/326422419_Viable_Nematodes_from_Late_Pleistocene_Permafrost_of_the_Kolyma_River_Lowland 

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