Mit Brille und Bart: Der Podcast für Organisations- und Führungskräfteentwicklung mit der angewandten Transaktionsanalyse Archiv
179 Episoden
29 Minuten
Die "unglückliche" 13. Folge beschäftigt sich mit dem Teufel, bzw. mit dem Krampus, welcher in den Adventstagen im Brauchtum auftaucht.
Es geht dabei aber nicht nur um die Mythologie, sondern auch um die sogenannten Hidden Agendas (versteckte Transaktionen), ein Konzept der Transaktionsanalyse. Der Teufel ist eine Figur, die in Märchen und Sagen oft über den Tisch gezogen und ausgetrickst wird. In der Transaktionsanalyse kommt das bei Verträgen, welche nicht auf Augenhöhe geschlossen werden ebenso vor.
Zu Armin Ziesemer
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Zu Thomas Böhlefeld
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Es geht dabei aber nicht nur um die Mythologie, sondern auch um die sogenannten Hidden Agendas (versteckte Transaktionen), ein Konzept der Transaktionsanalyse. Der Teufel ist eine Figur, die in Märchen und Sagen oft über den Tisch gezogen und ausgetrickst wird. In der Transaktionsanalyse kommt das bei Verträgen, welche nicht auf Augenhöhe geschlossen werden ebenso vor.
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30 Minuten
Wenn sich zwei Menschen begegnen, begegnen sich zwei Universen.
In dieser Folge geht es um das transaktionsanalytische Konzept des Bezugsrahmens. Die Situation, in der sich eine Person momentan befindet, hängt ganz von ihrer persönlichen Wahrnehmung ab. Der Bezugsrahmen gibt uns ein Schema, um die Welt um uns herum zu definieren. Simpel gesagt ist der Bezugsrahmen die Realität, in der eine Person lebt. Der eigene Bezugsrahmen muss sich nicht mit dem anderer Personen decken. Er ist gewissermaßen eine persönliche Brille durch die man die Welt sieht. Den eigenen Bezugsrahmen zu ändern kann man als Königsdisziplin der Persönlichkeitsentwicklung werten.
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26 Minuten
In dieser Folge geht es um die Gestaltung von Lebenszeit.
Für Thomas und Armin fühlt es sich so an, als würden sie diese Folge nur nebenbei aufnehmen, daher auch der Titel "Mal eben zwischendurch ein Podcast". Thomas befindet sich auf einer Reise und in ungewohnter Umgebung und Armin ist wegen einem Schaden an seinem Auto der ganze Tagesablauf durcheinandergekommen.
Aber Thomas und Armin legen sich ihre Zeit so, dass die Podcast Aufnahmen - die zu einem Ritual geworden sind - ihren angemessenen Platz haben. Zur Strukturierung der Zeit hat Eric Berne ein Modell entwickelt, in welchem er sechs unterschiedliche Kategorien zur Gestaltung der Lebenszeit definiert. Rückzug, Rituale, Zeitvertreib, Arbeit, (psychologische) Spiele und Intimität. Alle diese sechs Bereiche haben ihre Daseinsberechtigung und sind wertungsfrei zu verstehen. Es geht eher darum, eine für sich passende Mischung aus all diesen Kategorien zu finden.
In welcher der Kategorien man sich befindet, hängt auch stark vom Individuum ab. Ein Beispiel wäre der Spaziergang mit dem Hund. Für den einen mag es Arbeit sein, während es für den anderen Zeitvertreib bedeutet. Eventuell kann der Gang aber auch schon so zur Gewohnheit geworden sein, dass er auch ein Ritual sein könnte. Auch für Unternehmen ist dieses Modell sehr wichtig. Wenn ein modernes Unternehmen von seinen Mitarbeitenden beste Arbeitsergebnisse erwartet, dann muss sie auch auf die anderen Kategorien der Zeitstrukturierung eingehen und zum Beispiel Raum für Zeitvertreib bieten.
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Für Thomas und Armin fühlt es sich so an, als würden sie diese Folge nur nebenbei aufnehmen, daher auch der Titel "Mal eben zwischendurch ein Podcast". Thomas befindet sich auf einer Reise und in ungewohnter Umgebung und Armin ist wegen einem Schaden an seinem Auto der ganze Tagesablauf durcheinandergekommen.
Aber Thomas und Armin legen sich ihre Zeit so, dass die Podcast Aufnahmen - die zu einem Ritual geworden sind - ihren angemessenen Platz haben. Zur Strukturierung der Zeit hat Eric Berne ein Modell entwickelt, in welchem er sechs unterschiedliche Kategorien zur Gestaltung der Lebenszeit definiert. Rückzug, Rituale, Zeitvertreib, Arbeit, (psychologische) Spiele und Intimität. Alle diese sechs Bereiche haben ihre Daseinsberechtigung und sind wertungsfrei zu verstehen. Es geht eher darum, eine für sich passende Mischung aus all diesen Kategorien zu finden.
In welcher der Kategorien man sich befindet, hängt auch stark vom Individuum ab. Ein Beispiel wäre der Spaziergang mit dem Hund. Für den einen mag es Arbeit sein, während es für den anderen Zeitvertreib bedeutet. Eventuell kann der Gang aber auch schon so zur Gewohnheit geworden sein, dass er auch ein Ritual sein könnte. Auch für Unternehmen ist dieses Modell sehr wichtig. Wenn ein modernes Unternehmen von seinen Mitarbeitenden beste Arbeitsergebnisse erwartet, dann muss sie auch auf die anderen Kategorien der Zeitstrukturierung eingehen und zum Beispiel Raum für Zeitvertreib bieten.
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29 Minuten
Armin und Thomas geben in der ersten kleinen Jubiläumsfolge einen Rückblick auf die Inhalte der Folgen 1-9.
In dieser Folge geht es um Zuckerbrot und Peitsche.
In der Transaktionsanalyse gibt es den englischen Begriff "Stroke", der deswegen nicht übersetzt wird, weil er in der englischen Sprache eine Doppeldeutigkeit besitzt.
Stroke bedeutet zum Einen streicheln, ist aber auch gleichzeitig die Bezeichnung für den Hirnschlag.
Der Begriff ist also Zuckerbrot und Peitsche zugleich. Er ist positiv und negativ behaftet. Die Transaktionsanalyse spricht hier von positiven und negativen Zuwendungen.
Strokes können neben negativer und positiver Ausrichtung auch unterschiedlich übermittelt werden. Nonverbale und verbale Strokes.
Sie können an Bedingungen gekoppelt sein oder auch nicht. In der Folge werden außerdem die fünf Regeln der Strokeökonomie nach Claude Steiner erklärt. Die Stroke Ökonomie erklärt, warum wir Strokes von Kindesbeinen an künstlich verknappen. Es wird außerdem zwischen echten, authentischen Strokes und den sogenannten Plastic Strokes, welche in Organisationen gerne vorherrschen, unterschieden.
Steiner schrieb zur Strokeökonomie auch ein Märchen, das Märchen von den Kuscheltüchern. Gelesen wird es von Kerstin Pack hier: https://www.youtube.com/watch?v=I30P-XjY0jg&t=237s
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Stroke bedeutet zum Einen streicheln, ist aber auch gleichzeitig die Bezeichnung für den Hirnschlag.
Der Begriff ist also Zuckerbrot und Peitsche zugleich. Er ist positiv und negativ behaftet. Die Transaktionsanalyse spricht hier von positiven und negativen Zuwendungen.
Strokes können neben negativer und positiver Ausrichtung auch unterschiedlich übermittelt werden. Nonverbale und verbale Strokes.
Sie können an Bedingungen gekoppelt sein oder auch nicht. In der Folge werden außerdem die fünf Regeln der Strokeökonomie nach Claude Steiner erklärt. Die Stroke Ökonomie erklärt, warum wir Strokes von Kindesbeinen an künstlich verknappen. Es wird außerdem zwischen echten, authentischen Strokes und den sogenannten Plastic Strokes, welche in Organisationen gerne vorherrschen, unterschieden.
Steiner schrieb zur Strokeökonomie auch ein Märchen, das Märchen von den Kuscheltüchern. Gelesen wird es von Kerstin Pack hier: https://www.youtube.com/watch?v=I30P-XjY0jg&t=237s
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27 Minuten
Ja, Nein, Vielleicht. Das Vertragswesen aus der transaktionsanalytischen Perspektive.
Modell: die 5 Arten Ja zu sagen
1. Auch wenn ja gesagt wird, heißt das nicht automatisch, dass es auch so gemeint ist. Endergebnis ist, dass das gewünschte Ergebnis nicht erreicht wird. Beispiel: Ja, ja.
2. Zustimmung aber mit einem Vorbehalt. Um zum gewünschten Ergebnis zu kommen werden weitere Diskussionen nötig sein: Ja, aber.
3. Zustimmung in einem hierarchischen Umfeld, auch wenn die Meinungen vielleicht trotzdem auseinandergehen: Jawoll!
4. Zustimmung, aber mit einem genervten Unterton. Meinungen gehen auseinander und das gegenüber fühlt sich nicht gezwungen, aber durch beständiges Erinnern genervt: Jawohl.
5. Eine Vereinbarung auf Augenhöhe. Das echte Ja.
Weiterhin wird in der Folge die Bedeutung des Begriffs Vertrag in der Transaktionsanalyse diskutiert und wie solche Verträge zustande kommen. Es gibt in der Transaktionsanalyse verschiedene Arten von Verträgen wie zum Beispiel den einfachen Vertrag oder den Dreiecksvertrag.
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Modell: die 5 Arten Ja zu sagen
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2. Zustimmung aber mit einem Vorbehalt. Um zum gewünschten Ergebnis zu kommen werden weitere Diskussionen nötig sein: Ja, aber.
3. Zustimmung in einem hierarchischen Umfeld, auch wenn die Meinungen vielleicht trotzdem auseinandergehen: Jawoll!
4. Zustimmung, aber mit einem genervten Unterton. Meinungen gehen auseinander und das gegenüber fühlt sich nicht gezwungen, aber durch beständiges Erinnern genervt: Jawohl.
5. Eine Vereinbarung auf Augenhöhe. Das echte Ja.
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29 Minuten
Das Theaterstück zum berühmten Schweizer Mythos Wilhelm Tell wurde von Johann Christoph Friedrich Schiller, welcher am 10.07.1759 geboren wurde, geschrieben.
Damit wird diese Folge passend am Geburtstag von Schiller veröffentlicht.
Wir fragen uns in dieser Folge:
Wer schreibt unsere Geschichte? Sind wir es selbst, oder sind es andere?
Die Transanktionsanalyse kennt hier drei Begrifflichkeiten:
Skript,
Antiskript und
Episkript.
Das Skript ist eine Landkarte des Lebens. Diese Definition wurde von der Grande Dame der Transaktionsanalyse, Fanita English, eingebracht.
Artikel: https://info.dsgta.ch/?ZID=120&AID=1066&ID=96521#.YYr4zbfkRw0
Unter Antiskript versteht man das Fokussieren auf genau die Gegensätze unserer Prägungen und Glaubenssätze. Es gibt Menschen, die genau den Gegenpol der Dinge anpeilen, die ihnen von Bezugspersonen vorgegeben wurden.
Beim Episkript werden Traumatisierungen und transgenerationale auf andere Menschen übertragen.
Wenn diese Skriptansätze beim einzelnen Menschen zählen: Gelten sie dann auch in Organisationen? Die Organisation übernimmt für die Mitarbeiter eine gewisse Elternrolle. Manchmal geraten Mitarbeiter daher in Prozesse, die ihr Verhalten als Kind widerspiegeln.
Am Modell der Theatermetapher betrachten wir einen Zugang zur Organisationsentwicklung unter dem Skriptverständnis.
Die Intromusik wird gespielt von Bill Knopf:
https://youtu.be/gBG7pJFoIEE
Die berühmte Melodie aus Bonanza geht zurück auf die Oper Wilhelm Tell von Gioachino Rossini:
https://youtu.be/PIL0N8H5i7I
Und wenn du mehr zum Apfelschuss erfahren möchtest:
https://youtu.be/2VGkcYcQGas
https://mittelalter.fandom.com/de/wiki/Gesta_Danorum
Der alternative Wilhelm Tell:
https://youtu.be/bfAN4CUFsIY
Zu Armin Ziesemer
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Antiskript und
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Beim Episkript werden Traumatisierungen und transgenerationale auf andere Menschen übertragen.
Wenn diese Skriptansätze beim einzelnen Menschen zählen: Gelten sie dann auch in Organisationen? Die Organisation übernimmt für die Mitarbeiter eine gewisse Elternrolle. Manchmal geraten Mitarbeiter daher in Prozesse, die ihr Verhalten als Kind widerspiegeln.
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Die Intromusik wird gespielt von Bill Knopf:
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Die berühmte Melodie aus Bonanza geht zurück auf die Oper Wilhelm Tell von Gioachino Rossini:
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Und wenn du mehr zum Apfelschuss erfahren möchtest:
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29 Minuten
In der Folge Nummer 007 geht es passenderweise um die Lizenz zum Töten.
Im Interview für diese Folge: Hans-Georg Hauser. Ein Unternehmensberater aus Österreich, der schon früh den Menschen im Unternehmen im Mittelpunkt gesehen hat und so letztendlich bei der Transaktionsanalyse gelandet ist.
Grundlage zu diesem Austausch ist sein Artikel "Nichts tun, überreagieren, oder angemessen handeln?"
Wir sprechen über Grandiosität.
Ein Begriff aus der Transaktionsanalyse, der nicht so positiv behaftet ist, als man es vielleicht denken mag.
Grandiosität bezeichnet hier ein deutlich ausgeprägtes Selbstbewusstsein und einen Hang zum Extremen.
Auch Narzissmus und Selbstbezogenheit sind hier unterzuordnen. Alles Dinge, die man in Führungsetagen findet und auch James Bond zuschreiben kann.
Publikationen von Hans-Georg Hauser:
http://www.hauserundpartner.com/?page_id=91
Zu Armin Ziesemer
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Im Interview für diese Folge: Hans-Georg Hauser. Ein Unternehmensberater aus Österreich, der schon früh den Menschen im Unternehmen im Mittelpunkt gesehen hat und so letztendlich bei der Transaktionsanalyse gelandet ist.
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Wir sprechen über Grandiosität.
Ein Begriff aus der Transaktionsanalyse, der nicht so positiv behaftet ist, als man es vielleicht denken mag.
Grandiosität bezeichnet hier ein deutlich ausgeprägtes Selbstbewusstsein und einen Hang zum Extremen.
Auch Narzissmus und Selbstbezogenheit sind hier unterzuordnen. Alles Dinge, die man in Führungsetagen findet und auch James Bond zuschreiben kann.
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26 Minuten
Rabattmarken in der Transaktionsanalyse sind etwas, was man überhaupt nicht brauchen kann. Sie führen zu Streit und sie führen zu Konflikten. Rabattmarken sind vergleichbar mit einem Bonuspunktesystem. Dabei sammelt die Person negative Gefühle, die sie irgendwann im Laufe ihres Lebens oder einer Beziehung mitbekommen in einer Art Bonusheft. Irgendwann ist das Heft dann aber mal voll und das Fass läuft über. Je nachdem wie groß und voll das Heft ist, fällt die darauffolgende Reaktion in unterschiedlicher Intensität aus.
Emotionale Energie staut sich an. Sie löst sich nicht einfach auf oder geht verloren. Kommen die richtigen (bzw. falschen) Dinge zusammen kann sich diese Energie auch noch potenzieren und dann bei scheinbar kleinen Vorfällen schlagartig entladen. Man kann die Bildung solcher Rabattmarkenhefte vermeiden, indem man Vorfälle und Probleme gleich direkt und unmittelbar auf der Erwachsenenebene klärt, damit sich diese nicht aufstauen.
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Emotionale Energie staut sich an. Sie löst sich nicht einfach auf oder geht verloren. Kommen die richtigen (bzw. falschen) Dinge zusammen kann sich diese Energie auch noch potenzieren und dann bei scheinbar kleinen Vorfällen schlagartig entladen. Man kann die Bildung solcher Rabattmarkenhefte vermeiden, indem man Vorfälle und Probleme gleich direkt und unmittelbar auf der Erwachsenenebene klärt, damit sich diese nicht aufstauen.
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28 Minuten
Powerplay findet beim Eishockey immer dann statt, wenn eine Mannschaft in Unterzahl gerät.
Sobald einer (oder mehrere) der Spieler einer Mannschaft auf die Strafbank wandert ist die andere Mannschaft in der Überzahl. Dies wird als Powerplay bezeichnet.
Auch in Unternehmensstrukturen kann es dem Powerplay ähnliche Situationen geben. Zum Beispiel wenn ein scheinbar übermächtiger Vorgesetzter eine Auseinandersetzung mit einem Mitarbeiter hat. Auch im Rekrutierungsprozess kann dies vorkommen, weil die sich bewerbende Person sich mit dem Unternehmen einem klar übermächtigen Gegenpol gegenübersieht. Wer ist aber der Schiedsrichter im Unternehmen? Der Chef? Die HR Abteilung? Es ist wichtig Mitarbeiter vor Powerplay Situationen zu schützen. Man spricht in der Transaktionsanalyse von vier P: Protection, Permission, Potency, Patience.
Der mit Brille und Bart Podcast gibt verschiedene Möglichkeiten, Tipps und Hinweise um Powerplay Situationen im Unternehmen zu entschärfen.
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Sobald einer (oder mehrere) der Spieler einer Mannschaft auf die Strafbank wandert ist die andere Mannschaft in der Überzahl. Dies wird als Powerplay bezeichnet.
Auch in Unternehmensstrukturen kann es dem Powerplay ähnliche Situationen geben. Zum Beispiel wenn ein scheinbar übermächtiger Vorgesetzter eine Auseinandersetzung mit einem Mitarbeiter hat. Auch im Rekrutierungsprozess kann dies vorkommen, weil die sich bewerbende Person sich mit dem Unternehmen einem klar übermächtigen Gegenpol gegenübersieht. Wer ist aber der Schiedsrichter im Unternehmen? Der Chef? Die HR Abteilung? Es ist wichtig Mitarbeiter vor Powerplay Situationen zu schützen. Man spricht in der Transaktionsanalyse von vier P: Protection, Permission, Potency, Patience.
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36 Minuten
Das Dramadreieck ist ein Begriff aus der Transaktionsanalyse. Es beinhaltet drei Rollen:
Verfolger,
Retter und
Opfer.
Dieses Dreieck findet man in vielen Geschichten. Ein besonders gutes Beispiel sind Märchen. Stephen Karpman hat das Dramadreieck in der Transaktionsanalyse verankert. Es gilt heute als eines ihrer Kernmodelle.
Die Rollen zeichnen sich durch drei Grundpositionen aus.
Sie zeichnen sich in der Wirkung durch abwertende Denk-, Fühl- und Verhaltensmuster aus. Die Opferrolle wertet sich selbst und andere ab (Negativhaltung), während Retter dazu tendieren, sich selbst ab- und andere aufzuwerten. Verfolger neigen dazu, insbesondere andere Menschen ab- und sich selbst aufwerten.
Nah am Dramadreieck ist in der Transaktionsanalyse das Konzept der psychologischen Spiele.
Armin "Brille" Ziesemer und Thomas "Bart" Böhlefeld zeigen Wege aus dem Dramadreieck auf. Als Entwicklungsdimension für Personen und in organisationalen Dynamiken stellen sie dem Dramadreieck das Gewinnerdreieck entgegen. Das Gewinnerdreieck ist ähnlich aufgebaut wie das Dramadreieck. Die Rollen im Gewinnerdreieck sind: Hilfesucher, unterstützender Helfer und Konfrontierender Verhandler.
Die Grundposition hier ist die vierte: "Ich bin OK - Du bist OK". Dabei begegnen sich Beteiligte auf Augenhöhe und sind bereit, Bedürfnisse auf Augenhöhe zu auszutauschen und eine konstruktive Lösung gemeinsam zu gestalten.
Zu Armin Ziesemer
Synop-Sys: Organisationsentwicklung und Coaching
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kommitment in Hamburg und im Web. - kommitment - Refactor your Organization
Thomas Böhlefeld - Organisationsentwickler, Berater & Interim Manager. - kommitment - Refactor your Organization
Verfolger,
Retter und
Opfer.
Dieses Dreieck findet man in vielen Geschichten. Ein besonders gutes Beispiel sind Märchen. Stephen Karpman hat das Dramadreieck in der Transaktionsanalyse verankert. Es gilt heute als eines ihrer Kernmodelle.
Die Rollen zeichnen sich durch drei Grundpositionen aus.
Sie zeichnen sich in der Wirkung durch abwertende Denk-, Fühl- und Verhaltensmuster aus. Die Opferrolle wertet sich selbst und andere ab (Negativhaltung), während Retter dazu tendieren, sich selbst ab- und andere aufzuwerten. Verfolger neigen dazu, insbesondere andere Menschen ab- und sich selbst aufwerten.
Nah am Dramadreieck ist in der Transaktionsanalyse das Konzept der psychologischen Spiele.
Armin "Brille" Ziesemer und Thomas "Bart" Böhlefeld zeigen Wege aus dem Dramadreieck auf. Als Entwicklungsdimension für Personen und in organisationalen Dynamiken stellen sie dem Dramadreieck das Gewinnerdreieck entgegen. Das Gewinnerdreieck ist ähnlich aufgebaut wie das Dramadreieck. Die Rollen im Gewinnerdreieck sind: Hilfesucher, unterstützender Helfer und Konfrontierender Verhandler.
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22 Minuten
Willst du mehr über die Transaktionsanalyse wissen?
In diesem Podcast werden wir über die 6 S sprechen und darüber, wie Antreiber überdosiert werden können. Wir werden uns auch ansehen, was passiert, wenn ein psychologischer Hunger nicht gestillt wird. Das Thema dieser Episode ist sehr interessant, weil sie zeigt, dass auch positive Dinge zu Problemen führen können, wenn sie überdosiert werden.
Das bedeutet, dass es keinen guten oder schlechten psychologischen Hungerarten gibt, sondern nur gesunde und ungesunde. Und manchmal ist es wichtig, diese Unterschiede zu erkennen, um mit sich selbst und anderen ein glückliches Leben zu führen!
Lust, mehr über dein individuelles Antreiberverhalten zu erfahren?
Dann mach hier den Test: https://www.synop-sys.ch/selbstkompetenz
Weiterführende Quellen:
Artikel von Armin Ziesemer: "Perfekt oder schnell: Wem gehört die Welt"
https://transaktionsanalyse.online/antreiber/
https://www.kathrinrehbein.de/2019/11/01/die-inneren-antreiber-und-das-f%C3%BChrungsverhalten/
https://info.dsgta.ch/?ZID=120&AID=1107&ID=108780#.YWav4xozabg
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In diesem Podcast werden wir über die 6 S sprechen und darüber, wie Antreiber überdosiert werden können. Wir werden uns auch ansehen, was passiert, wenn ein psychologischer Hunger nicht gestillt wird. Das Thema dieser Episode ist sehr interessant, weil sie zeigt, dass auch positive Dinge zu Problemen führen können, wenn sie überdosiert werden.
Das bedeutet, dass es keinen guten oder schlechten psychologischen Hungerarten gibt, sondern nur gesunde und ungesunde. Und manchmal ist es wichtig, diese Unterschiede zu erkennen, um mit sich selbst und anderen ein glückliches Leben zu führen!
Lust, mehr über dein individuelles Antreiberverhalten zu erfahren?
Dann mach hier den Test: https://www.synop-sys.ch/selbstkompetenz
Weiterführende Quellen:
Artikel von Armin Ziesemer: "Perfekt oder schnell: Wem gehört die Welt"
https://transaktionsanalyse.online/antreiber/
https://www.kathrinrehbein.de/2019/11/01/die-inneren-antreiber-und-das-f%C3%BChrungsverhalten/
https://info.dsgta.ch/?ZID=120&AID=1107&ID=108780#.YWav4xozabg
Zu Thomas Böhlefeld
https://www.kommitment.works/people/thomas-boehlefeld
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Zu Armin Ziesemer
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18 Minuten
In der zweiten Episode von "Mit Brille und Bart" betrachten Armin Ziesemer und Thomas Böhlefeld das Wienerlied „Oh, du lieber Augustin!“ (gespielt von diestrottern.at). Es lädt ein, über die schöpferische Zerstörung nachzudenken. Denn in diesem Volkslied findet eine Zerstörung statt und am Ende ist - je nach Fassung - alles wieder gut.
Joseph Schumpeter, österreichischer Nationalökonom (* 8. Februar 1883 in Triesch, Mähren, österreichische Reichshälfte von Österreich-Ungarn; † 8. Januar 1950) hat den Begriff der schöpferischen Zerstörung geprägt. Diese gibt es auch in Firmen bei Transformationen: Wenn Altes zergeht, entsteht Neues.
Die Transaktionsanalyse (TA) beschäftigt sich mit dem unbewussten Lebensplan (Skript). Auch im persönlichen (unbewussten) Lebensplan von Einzelpersonen wirkt die schöpferische Zerstörung, um zu Neuentscheidungen zu gelangen.
Menschen scheitern bei radikalem Wandel oft an mangelnder Vorstellungskraft oder an tief verwurzelten, individuellen Glaubenssätzen. Schliesslich geht es darum, sich aus der Passivität zu lösen und aktiv zu werden, um diese Glaubenssätze durch neue zu ersetzen. Solchen Widerständen begegnen wir gelegentlich mit Galgenhumor; es wird gelacht, wo eine situationsgerechte Reaktion entwicklungsfördernd wirkt. Hier wird der Zugang zu echten Gefühle geschaffen - und vielfältige Lösungsaspekte werden möglich.
Mehr zum Lebensskript: https://transaktionsanalyse.online/lebensskript-hinderlich-einengend/
Zu Armin Ziesemer
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Zu Thomas Böhlefeld
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Joseph Schumpeter, österreichischer Nationalökonom (* 8. Februar 1883 in Triesch, Mähren, österreichische Reichshälfte von Österreich-Ungarn; † 8. Januar 1950) hat den Begriff der schöpferischen Zerstörung geprägt. Diese gibt es auch in Firmen bei Transformationen: Wenn Altes zergeht, entsteht Neues.
Die Transaktionsanalyse (TA) beschäftigt sich mit dem unbewussten Lebensplan (Skript). Auch im persönlichen (unbewussten) Lebensplan von Einzelpersonen wirkt die schöpferische Zerstörung, um zu Neuentscheidungen zu gelangen.
Menschen scheitern bei radikalem Wandel oft an mangelnder Vorstellungskraft oder an tief verwurzelten, individuellen Glaubenssätzen. Schliesslich geht es darum, sich aus der Passivität zu lösen und aktiv zu werden, um diese Glaubenssätze durch neue zu ersetzen. Solchen Widerständen begegnen wir gelegentlich mit Galgenhumor; es wird gelacht, wo eine situationsgerechte Reaktion entwicklungsfördernd wirkt. Hier wird der Zugang zu echten Gefühle geschaffen - und vielfältige Lösungsaspekte werden möglich.
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Zu Thomas Böhlefeld
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18 Minuten
Wenn es in Organisationen um Veränderungen geht, geht es manchmal zu wie im Kindergarten.
Sicher nicht! Da sind doch alle erwachsen!
In der Transaktionsanalyse gibt es drei Ich-Zustände in denen ein Mensch sich befinden kann:
Das Eltern-Ich
Das Erwachsenen-Ich und
Das Kind-Ich.
Und was viele aus Erfahrung wissen: Rebellische Kinder sind nicht lösungsorientiert.
Armin Ziesemer und Thomas Böhlefeld schauen in der ersten Folge in den Sandkasten, wo jeder versucht, die Schaufel zu bekommen.
Solche Auseinandersetzungen treten auch in Unternehmen auf, sind aber lösbar, wenn Prozessbeteiligte zu irgendeinem Zeitpunkt auf die Erwachsenen-Ebene wechseln.
In der Transaktionsanalyse definiert die Einheit von einem Impuls (Stimulus) und die zugehörige Antwort (Response) eine Transaktion. Gefühle sind über die Kommunikation hinaus in Organisationen oft schlecht akzeptiert.
Oft zählt nur die Sachebene. Die Gefühlsebene stellt jedoch einen wesentlichen Aspekt für die beziehungsorientierte Organisationsentwicklung dar.
Mit Brille und Bart denkt und handelt integrativ. Wo wir weiterführende Informationen aus uns geeignet erscheinenden Quellen aus der transaktionsanalytischen Gesellschaft finden und kennen, führen wir sie zu den jeweiligen Themen gerne hier an:
Ich-Zustände
https://www.ebi-zuerich.ch/cm_data/EBI-Ich-Zustandstheorie.pdf
https://www.st-marti.ch/pdf/Transaktionsanalyse%20-%20Einfuehrung.pdf
https://juerg-bolliger.com/negatives-erwachsenen-ich/
https://www.youtube.com/watch?v=3Y__aMhM-6Y (2:08:50 Ich-Zustände (Jung, Watkins, Berne, Peichl, Hartmann, Schmid)
Zu Thomas Böhlefeld
https://www.kommitment.works/people/thomas-boehlefeld
https://www.kommitment.works/
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Zu Armin Ziesemer
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Armin Ziesemer und Thomas Böhlefeld schauen in der ersten Folge in den Sandkasten, wo jeder versucht, die Schaufel zu bekommen.
Solche Auseinandersetzungen treten auch in Unternehmen auf, sind aber lösbar, wenn Prozessbeteiligte zu irgendeinem Zeitpunkt auf die Erwachsenen-Ebene wechseln.
In der Transaktionsanalyse definiert die Einheit von einem Impuls (Stimulus) und die zugehörige Antwort (Response) eine Transaktion. Gefühle sind über die Kommunikation hinaus in Organisationen oft schlecht akzeptiert.
Oft zählt nur die Sachebene. Die Gefühlsebene stellt jedoch einen wesentlichen Aspekt für die beziehungsorientierte Organisationsentwicklung dar.
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4 Minuten
Dein Podcast für Wandel, Führung und Entwicklung
Bist du Teil einer sich wandelnden Organisation? Fühlst du dich im Spannungsfeld von Digitalisierung und Arbeitsbeziehungen herausgefordert? Oder suchst du neue Perspektiven für Organisationsentwicklung und Business Coaching? Dann bist du hier genau richtig!
In über 100 Folgen nehmen Armin Ziesemer und Thomas Böhlefeld dich mit auf eine Reise zu praxisrelevanten Themen der modernen Arbeitswelt:
Strukturelle Veränderungen und kulturelle Reorganisationen
Beziehungsorientierte Führung und New Work Methoden
️ Balance zwischen Mensch und Technologie
Praxisnahe Fallbeispiele aus der Organisationsentwicklung
Highlights der bisherigen Staffeln:
Transaktionsanalyse – Grundlagen und praktische Anwendung
Themenschwerpunkte mit inspirierenden Gästen
Case-Klinik – Lösungen für deine Herausforderungen
Unsere Mission: Praxisnahe Inhalte, leicht verständlich und direkt umsetzbar. Gemeinsam lernen wir, Arbeitsbeziehungen auf Augenhöhe zu gestalten, Reflexion zu fördern und die Welt ein kleines bisschen besser zu hinterlassen.
Mitmachen & Vernetzen:
Melde dich mit deinen Fragen und Erfahrungen bei uns über LinkedIn, Instagram oder per E-Mail an mitbrilleundbart@gmail.com.
Bleib inspiriert: Abonniere den Podcast auf deiner Lieblingsplattform und begleite uns auf dieser Reise!
Mit Brille und Bart – Gemeinsam Perspektiven verbinden.
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