Anmeldung Registrierung
Auto Hell Dunkel
Erweiterte Suche

catholAix Archiv

102 Episoden
12 Minuten
15. Sonntag im Jahreskreis  

1. Lesung - Am 7, 12–15 

In jenen Tagen sagte Amázja, der Priester von Bet-El, zu Amos: Seher,  geh, flieh ins Land Juda! Iss dort dein Brot und prophezeie dort! In  Bet-El darfst du nicht mehr prophezeien; denn das hier ist das  königliche Heiligtum und der Reichstempel. A-mos antwortete Amázja: Ich  bin kein Prophet und kein Prophetenschüler, sondern ich bin ein  Viehhirte und veredle Maulbeerfeigen. Aber der Herr hat mich hinter  mei-ner Herde weggenommen und zu mir gesagt: Geh und prophezeie meinem  Volk Israel!  

2. Lesung – Eph 1, 3-14 

Gepriesen sei Gott, der Gott und Vater unseres Herrn Jesus Christus. Er  hat uns mit allem Segen seines Geistes gesegnet durch unsere  Gemeinschaft mit Christus im Himmel. Denn in ihm hat er uns erwählt vor  der Grundlegung der Welt, damit wir heilig und untadelig leben vor ihm.  Er hat uns aus Liebe im Voraus dazu bestimmt, seine Söhne zu werden  durch Jesus Christus und zu ihm zu gelangen nach seinem gnädigen Willen,  zum Lob seiner herrlichen Gnade. Er hat sie uns geschenkt in sei-nem  geliebten Sohn. In ihm haben wir die Erlösung durch sein Blut, die  Vergebung der Sünden nach dem Reichtum seiner Gnade. Durch sie hat er  uns reich beschenkt, in aller Weisheit und Einsicht, er hat uns das  Geheimnis seines Willens kundgetan, wie er es gnädig im Voraus bestimmt  hat in ihm. Er hat beschlossen, die Fülle der Zeiten heraufzuführen, das  All in Christus als dem Haupt zusammenzufassen, was im Himmel und auf  Erden ist, in ihm. In ihm sind wir auch als Erben vorherbestimmt nach  dem Plan dessen, der alles so bewirkt, wie er es in seinem Willen  beschließt; wir sind zum Lob seiner Herrlichkeit bestimmt, die wir schon  früher in Christus ge-hofft haben. In ihm habt auch ihr das Wort der  Wahrheit gehört, das Evangelium von eurer Rettung; in ihm habt ihr das  Siegel des verheißenen Heiligen Geistes empfangen, als ihr zum Glauben  kamt. Der Geist ist der erste Anteil unseres Erbes, hin zur Erlösung,  durch die ihr Gottes Eigentum werdet, zum Lob seiner Herrlichkeit.  

Evangelium – Mk 6, 7-13 

In jener Zeit rief Jesus die Zwölf zu sich und sandte sie aus, jeweils  zwei zusammen. Er gab ihnen Vollmacht über die unreinen Geister und er  gebot ihnen, außer einem Wanderstab nichts auf den Weg mitzunehmen, kein  Brot, keine Vorratstasche, kein Geld im Gürtel, kein zweites Hemd und  an den Füßen nur Sandalen. Und er sagte zu ihnen: Bleibt in dem Haus, in  dem ihr einkehrt, bis ihr den Ort wieder verlasst! Wenn man euch aber  in einem Ort nicht aufnimmt und euch nicht hören will, dann geht weiter  und schüttelt den Staub von euren Füßen, ihnen zum Zeugnis. Und sie  zogen aus und verkündeten die Umkehr. Sie trieben viele Dämonen aus und  salbten viele Kranke mit Öl und heilten sie.
11 Minuten
14. Sonntag im Jahreskreis  

1. Lesung - Ez 1, 28c – 2, 5 

In jenen Tagen, schaute ich das Aussehen der Gestalt der Herrlichkeit  des Herrn. Und ich fiel nieder auf mein Angesicht. Da hörte ich die  Stimme eines Redenden. Er sagte zu mir: Menschensohn, stell dich auf  deine Füße; ich will mit dir reden. Da kam Geist in mich, als er zu mir  redete, und er stellte mich auf meine Füße. Und ich hörte den, der mit  mir redete. Er sagte zu mir: Menschensohn, ich sende dich zu den Söhnen  Israels, zu abtrünnigen Völkern, die von mir abtrünnig wurden. Sie und  ihre Väter sind von mir abgefallen, bis zum heutigen Tag. Es sind Söhne  mit trotzigem Gesicht und hartem Herzen. Zu ihnen sende ich dich. Du  sollst zu ihnen sagen: So spricht Gott, der Herr. Sie aber: Mögen sie  hören oder es lassen — denn sie sind ein Haus der Widerspenstigkeit —,  sie werden erkennen müssen, dass mitten unter ihnen ein Prophet war.  

2. Lesung - 2 Kor 12, 7–10 

Damit ich mich wegen der einzigartigen Offenbarungen nicht überhebe,  wurde mir ein Stachel ins Fleisch gestoßen: ein Bote Satans, der mich  mit Fäusten schlagen soll, damit ich mich nicht überhebe. Dreimal habe  ich den Herrn angefleht, dass dieser Bote Satans von mir ablasse. Er  aber antwortete mir: Meine Gnade genügt dir; denn die Kraft wird in der  Schwachheit vollendet. Viel lieber also will ich mich meiner Schwachheit  rühmen, damit die Kraft Christi auf mich herabkommt. Deswegen bejahe  ich meine Ohnmacht, alle Misshandlungen und Nöte, Verfolgungen und  Ängste, die ich für Christus ertrage; denn wenn ich schwach bin, dann  bin ich stark.  

Evangelium - Mk 6, 1b–6 

In jener Zeit kam Jesus in seine Heimatstadt; seine Jünger folgten ihm  nach. Am Sabbat lehrte er in der Synagoge. Und die vielen Menschen, die  ihm zuhörten, gerieten außer sich vor Staunen und sagten: Woher hat er  das alles? Was ist das für eine Weisheit, die ihm gegeben ist? Und was  sind das für Machttaten, die durch ihn geschehen? Ist das nicht der  Zimmermann, der Sohn der Maria und der Bruder von Jakobus, Joses, Judas  und Simon? Leben nicht seine Schwestern hier unter uns? Und sie nahmen  Anstoß an ihm. Da sagte Jesus zu ihnen: Nirgends ist ein Prophet ohne  Ansehen außer in seiner Heimat, bei seinen Verwandten und in seiner  Familie. Und er konnte dort keine Machttat tun; nur einigen Kranken  legte er die Hände auf und heilte sie. Und er wunderte sich über ihren  Unglauben. Und Jesus zog durch die benachbarten Dörfer und lehrte dort.
11 Minuten
13. Sonntag im Jahreskreis
20 Minuten
12. Sonntag im Jahreskreis

1. Lesung - Ijob 38, 1.8–11 

Der Herr antwortete dem Íjob aus dem Wettersturm und sprach: Wer  verschloss das Meer mit Toren, als schäumend es dem Mutterschoß  entquoll, als Wolken ich zum Kleid ihm machte, ihm zur Windel dunklen  Dunst, als ich ihm ausbrach meine Grenze, ihm Tor und Riegel setzte und  sprach: Bis hierher darfst du und nicht weiter, hier muss sich legen  deiner Wogen Stolz?  

2. Lesung - 2 Kor 5, 14–17 

Die Liebe Christi drängt uns, da wir erkannt haben: Einer ist für alle  gestorben, also sind alle gestorben. Er ist aber für alle gestorben,  damit die Lebenden nicht mehr für sich leben, sondern für den, der für  sie starb und auferweckt wurde. Also kennen wir von jetzt an niemanden  mehr dem Fleische nach; auch wenn wir früher Christus dem Fleische nach  gekannt haben, jetzt kennen wir ihn nicht mehr so. Wenn also jemand in  Christus ist, dann ist er eine neue Schöpfung: Das Alte ist vergangen,  siehe, Neues ist geworden.  

Evangelium - Mk 4, 35–41 

An jenem Tag, als es Abend geworden war, sagte Jesus zu seinen Jüngern:  Wir wollen ans andere Ufer hinüberfahren. Sie schickten die Leute fort  und fuhren mit ihm in dem Boot, in dem er saß, weg; und andere Boote  begleiteten ihn. Plötzlich erhob sich ein heftiger Wirbelsturm und die  Wellen schlugen in das Boot, sodass es sich mit Wasser zu füllen begann.  Er aber lag hinten im Boot auf einem Kissen und schlief. Sie weckten  ihn und riefen: Meister, kümmert es dich nicht, dass wir zugrunde gehen?  Da stand er auf, drohte dem Wind und sagte zu dem See: Schweig, sei  still! Und der Wind legte sich und es trat völlige Stille ein. Er sagte  zu ihnen: Warum habt ihr solche Angst? Habt ihr noch keinen Glauben? Da  ergriff sie große Furcht und sie sagten zueinander: Wer ist denn dieser,  dass ihm sogar der Wind und das Meer gehorchen?
2 Minuten
Heute starten wir mit der "Prayer Box", das heißt, wir sammeln in den  Kommentaren alle Anliegen, Fürbitten und Gebete, die Du uns hinterlässt  und bringen diese vor Gott dar. Mit der "Schachtel voller Gebete" gehen  wir am 19.06.2021 zum Gottesdienst und beten für DICH und DEIN Anliegen.  Hast Du eine private, intime oder sehr persönliche Fürbitte, dann  kannst Du auch gerne "Jesus, Du weißt um mein Anliegen" o.ä. in die  Kommentare schreiben. Gott kennt Dein Herz - hab' Mut. :)
18 Minuten
11. Sonntag im Jahreskreis 

1. Lesung - Ez 17, 22–24

So spricht Gott, der Herr: Ich selbst nehme vom hohen Wipfel der Zeder  und setze ihn ein. Einen zarten Zweig aus ihren obersten Ästen breche  ich ab, ich selbst pflanze ihn auf einen hohen und aufragenden Berg. Auf  dem hohen Berg Israels pflanze ich ihn. Dort treibt er dann Zweige, er  trägt Früchte und wird zur prächtigen Zeder. Alle Vögel wohnen darin;  alles, was Flügel hat, wohnt im Schatten ihrer Zweige. Dann werden alle  Bäume des Feldes erkennen, dass ich der Herr bin. Ich mache den hohen  Baum niedrig, den niedrigen Baum mache ich hoch. Ich lasse den grünenden  Baum verdorren, den verdorrten Baum lasse ich erblühen. Ich, der Herr,  habe gesprochen und ich führe es aus.

2. Lesung - 2 Kor 5, 6–10

Schwestern und Brüder! Wir sind immer zuversichtlich, auch wenn wir  wissen, dass wir fern vom Herrn in der Fremde leben, solange wir in  diesem Leib zu Hause sind; denn als Glaubende gehen wir unseren Weg,  nicht als Schauende. Weil wir aber zuversichtlich sind, ziehen wir es  vor, aus dem Leib auszuwandern und daheim beim Herrn zu sein. Deswegen  suchen wir unsere Ehre darin, ihm zu gefallen, ob wir daheim oder in der  Fremde sind. Denn wir alle müssen vor dem Richterstuhl Christi offenbar  werden, damit jeder seinen Lohn empfängt für das Gute oder Böse, das er  im irdischen Leben getan hat.

Evangelium - Mk 4, 26–34

In jener Zeit sprach Jesus zu der Menge: Mit dem Reich Gottes ist es so,  wie wenn ein Mann Samen auf seinen Acker sät; dann schläft er und steht  wieder auf, es wird Nacht und wird Tag, der Samen keimt und wächst und  der Mann weiß nicht, wie. Die Erde bringt von selbst ihre Frucht, zuerst  den Halm, dann die Ähre, dann das volle Korn in der Ähre. Sobald aber  die Frucht reif ist, legt er die Sichel an; denn die Zeit der Ernte ist  da. Er sagte: Womit sollen wir das Reich Gottes vergleichen, mit welchem  Gleichnis sollen wir es beschreiben? Es gleicht einem Senfkorn. Dieses  ist das kleinste von allen Samenkörnern, die man in die Erde sät. Ist es  aber gesät, dann geht es auf und wird größer als alle anderen Gewächse  und treibt große Zweige, sodass in seinem Schatten die Vögel des Himmels  nisten können. Durch viele solche Gleichnisse verkündete er ihnen das  Wort, so wie sie es aufnehmen konnten. Er redete nur in Gleichnissen zu  ihnen; seinen Jüngern aber erklärte er alles, wenn er mit ihnen allein  war.
13 Minuten
10. Sonntag im Jahreskreis
15 Minuten
Dreifaltigkeitssonntag  

1. Lesung - Dtn 4, 32–34.39–40 

Mose sprach zum Volk; er sagte: Forsche einmal in früheren Zeiten nach,  die vor dir gewesen sind, seit dem Tag, als Gott den Menschen auf der  Erde erschuf; forsche nach vom einen Ende des Himmels bis zum andern  Ende: Hat sich je etwas so Großes ereignet wie dieses und hat man je  solches gehört? Hat je ein Volk mitten aus dem Feuer die donnernde  Stimme eines Gottes reden gehört, wie du sie gehört hast, und ist am  Leben geblieben? Oder hat je ein Gott es ebenso versucht, zu einer  Nation zu kommen und sie sich mitten aus einer anderen herauszuholen  unter Prüfungen, unter Zeichen, Wundern und Krieg, mit starker Hand und  hoch erhobenem Arm und unter großen Schrecken, wie alles, was der Herr,  euer Gott, in Ägypten mit euch getan hat, vor deinen Augen? Heute sollst  du erkennen und zuinnerst begreifen: Der Herr ist der Gott im Himmel  droben und auf der Erde unten, keiner sonst. Daher sollst du seine  Gesetze und seine Gebote, auf die ich dich heute verpflichte, bewahren,  damit es dir und später deinen Nachkommen gut geht und du lange lebst in  dem Land, das der Herr, dein Gott, dir gibt für alle Zeit.  

2. Lesung - Röm 8, 14–17 

Schwestern und Brüder! Alle, die sich vom Geist Gottes leiten lassen,  sind Kinder Gottes. Denn ihr habt nicht einen Geist der Knechtschaft  empfangen, sodass ihr immer noch Furcht haben müsstet, sondern ihr habt  den Geist der Kindschaft empfangen, in dem wir rufen: Abba, Vater! Der  Geist selber bezeugt unserem Geist, dass wir Kinder Gottes sind. Sind  wir aber Kinder, dann auch Erben; Erben Gottes und Miterben Christi,  wenn wir mit ihm leiden, um mit ihm auch verherrlicht zu werden.  

Evangelium - Mt 28, 16–20 

In jener Zeit gingen die elf Jünger nach Galiläa auf den Berg, den Jesus  ihnen genannt hatte. Und als sie Jesus sahen, fielen sie vor ihm  nieder, einige aber hatten Zweifel. Da trat Jesus auf sie zu und sagte  zu ihnen: Mir ist alle Vollmacht gegeben im Himmel und auf der Erde.  Darum geht und macht alle Völker zu meinen Jüngern; tauft sie auf den  Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistesund lehrt sie,  alles zu befolgen, was ich euch geboten habe. Und siehe, ich bin mit  euch alle Tage bis zum Ende der Welt.
9 Minuten
Pfingsten  

1. Lesung - Apg 2, 1–11 

Als der Tag des Pfingstfestes gekommen war, waren alle zusammen am  selben Ort. Da kam plötzlich vom Himmel her ein Brausen, wie wenn ein  heftiger Sturm daherfährt, und erfüllte das ganze Haus, in dem sie  saßen. Und es erschienen ihnen Zungen wie von Feuer, die sich  verteilten; auf jeden von ihnen ließ sich eine nieder. Und alle wurden  vom Heiligen Geist erfüllt und begannen, in anderen Sprachen zu reden,  wie es der Geist ihnen eingab. In Jerusalem aber wohnten Juden, fromme  Männer aus allen Völkern unter dem Himmel. Als sich das Getöse erhob,  strömte die Menge zusammen und war ganz bestürzt; denn jeder hörte sie  in seiner Sprache reden. Sie waren fassungslos vor Staunen und sagten:  Seht! Sind das nicht alles Galiläer, die hier reden? Wieso kann sie  jeder von uns in seiner Muttersprache hören: Parther, Meder und  Elamíter, Bewohner von Mesopotámien, Judäa und Kappadókien, von Pontus  und der Provinz Asien, von Phrýgien und Pamphýlien, von Ägypten und dem  Gebiet Líbyens nach Kyréne hin, auch die Römer, die sich hier aufhalten,  Juden und Proselýten, Kreter und Áraber – wir hören sie in unseren  Sprachen Gottes große Taten verkünden.  

2. Lesung - 1 Kor 12, 3b–7.12–13 

Schwestern und Brüder! Keiner kann sagen: Jesus ist der Herr!, wenn er  nicht aus dem Heiligen Geist redet. Es gibt verschiedene Gnadengaben,  aber nur den einen Geist. Es gibt verschiedene Dienste, aber nur den  einen Herrn. Es gibt verschiedene Kräfte, die wirken, aber nur den einen  Gott: Er bewirkt alles in allen. Jedem aber wird die Offenbarung des  Geistes geschenkt, damit sie anderen nützt. Denn wie der Leib einer ist,  doch viele Glieder hat, alle Glieder des Leibes aber, obgleich es viele  sind, einen einzigen Leib bilden: So ist es auch mit Christus. Durch  den einen Geist wurden wir in der Taufe alle in einen einzigen Leib  aufgenommen, Juden und Griechen, Sklaven und Freie; und alle wurden wir  mit dem einen Geist getränkt.  

Evangelium - Joh 20, 19–23 

Am Abend des ersten Tages der Woche, als die Jünger aus Furcht vor den  Juden bei verschlossenen Türen beisammen waren, kam Jesus, trat in ihre  Mitte und sagte zu ihnen: Friede sei mit euch! Nach diesen Worten zeigte  er ihnen seine Hände und seine Seite. Da freuten sich die Jünger, als  sie den Herrn sahen. Jesus sagte noch einmal zu ihnen: Friede sei mit  euch! Wie mich der Vater gesandt hat, so sende ich euch. Nachdem er das  gesagt hatte, hauchte er sie an und sagte zu ihnen: Empfangt den  Heiligen Geist! Denen ihr die Sünden erlasst, denen sind sie erlassen;  denen ihr sie behaltet, sind sie behalten.
8 Minuten
Siebter Sonntag der Osterzeit   

1. Lesung - Apg 1, 15-17. 20ac-26

In jenen Tagen erhob sich Petrus im Kreis der Brüder – etwa  hundertzwanzig waren zusammengekommen – und sagte: Brüder! Es musste  sich das Schriftwort erfüllen, das der Heilige Geist durch den Mund  Davids im Voraus über Judas gesprochen hat. Judas wurde zum Anführer  derer, die Jesus gefangen nahmen. Er wurde zu uns gezählt und hatte  Anteil am gleichen Dienst. Es steht im Buch der Psalmen: Sein Amt soll  ein anderer erhalten! Es ist also nötig, dass einer von den Männern, die  mit uns die ganze Zeit zusammen waren, als Jesus, der Herr, bei uns ein  und aus ging, angefangen von der Taufe durch Johannes bis zu dem Tag,  an dem er von uns ging und in den Himmel aufgenommen wurde – einer von  diesen muss nun zusammen mit uns Zeuge seiner Auferstehung sein. Und sie  stellten zwei Männer auf: Josef, genannt Barsábbas, mit dem Beinamen  Justus, und Matthías. Dann beteten sie: Du, Herr, kennst die Herzen  aller; zeige, wen von diesen beiden du erwählt hast, diesen Dienst und  dieses Apostelamt zu übernehmen! Denn Judas hat es verlassen und ist an  den Ort gegangen, der ihm bestimmt war. Sie warfen das Los über sie; das  Los fiel auf Matthías und er wurde den elf Aposteln zugezählt.  

2. Lesung - 1 Joh 4, 11-16 

Geliebte, wenn Gott uns so geliebt hat, müssen auch wir einander lieben.  Niemand hat Gott je geschaut; wenn wir einander lieben, bleibt Gott in  uns und seine Liebe ist in uns vollendet. Daran erkennen wir, dass wir  in ihm bleiben und er in uns bleibt: Er hat uns von seinem Geist  gegeben. Wir haben geschaut und bezeugen, dass der Vater den Sohn  gesandt hat als Retter der Welt. Wer bekennt, dass Jesus der Sohn Gottes  ist, in dem bleibt Gott und er bleibt in Gott. Wir haben die Liebe, die  Gott zu uns hat, erkannt und gläubig angenommen. Gott ist Liebe, und  wer in der Liebe bleibt, bleibt in Gott und Gott bleibt in ihm.  

Evangelium - Joh 17, 6a. 11b-19 

In jener Zeit erhob Jesus seine Augen zum Himmel und sprach: Vater, ich  habe deinen Namen den Menschen offenbart, die du mir aus der Welt  gegeben hast. Heiliger Vater, bewahre sie in deinem Namen, den du mir  gegeben hast, damit sie eins sind wie wir! Solange ich bei ihnen war,  bewahrte ich sie in deinem Namen, den du mir gegeben hast. Und ich habe  sie behütet und keiner von ihnen ging verloren, außer dem Sohn des  Verderbens, damit sich die Schrift erfüllte. Aber jetzt komme ich zu dir  und rede dies noch in der Welt, damit sie meine Freude in Fülle in sich  haben. Ich habe ihnen dein Wort gegeben und die Welt hat sie gehasst,  weil sie nicht von der Welt sind, wie auch ich nicht von der Welt bin.  Ich bitte nicht, dass du sie aus der Welt nimmst, sondern dass du sie  vor dem Bösen bewahrst. Sie sind nicht von der Welt, wie auch ich nicht  von der Welt bin. Heilige sie in der Wahrheit; dein Wort ist Wahrheit.  Wie du mich in die Welt gesandt hast, so habe auch ich sie in die Welt  gesandt. Und ich heilige mich für sie, damit auch sie in der Wahrheit  geheiligt sind.
64 Sekunden
Am kommenden Sonntag starten wir mit "unseren Impulsen für Dich". In den  kurzen Videos werden wir versuchen, uns mit den Lesungen des jeweiligen  Tages zu identifizieren, diese auf unser Leben zu beziehen und unsere  Erfahrung mit Dir zu teilen.   Herzliche Einladung! :)
2 Minuten
Eine kurze Vorstellung darüber, wer wir sind und was wir auf diesem Kanal machen werden.  Schön, dass Du da bist. :)
catholAix

catholAix