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32 Minuten
Warum fällt es uns eigentlich so schwer, logische Finanzentscheidungen zu treffen? Theoretisch wissen wir alle, wie wichtig Altersvorsorge ist, dass wir Konsumschulden vermeiden sollten und wie ein ETF funktioniert. Doch in der Realität scheitern wir oft nicht am Wissen.

Jede von uns trägt eine unsichtbare finanzielle Prägung in sich: tief sitzende Muster aus Werten, Rollenbildern und unbewussten Botschaften, die wir in unserer Kindheit und Jugend über Geld aufgesaugt haben.

In dieser Folge spreche ich genau über diese unsichtbare Prägung mit Dr. Birgit Happel. Sie ist Soziologin, Finanzexpertin und hat das Konzept der Geldbiografie entwickelt.

Gemeinsam beleuchten wir:

Die individuelle Geldgeschichte: Warum Erziehung, Herkunft und gesellschaftliche Rollenbilder unseren Umgang mit Geld oft stärker beeinflussen als Finanzwissen.

Struktur statt Schuld: Warum wir die finanzielle Situation von Frauen – insbesondere bei Themen wie Care-Arbeit oder Alleinerziehung – niemals individualisieren dürfen, sondern die systemischen Hürden dahinter verstehen müssen.

Beziehungen auf Augenhöhe: Wie das Aufeinandertreffen unterschiedlicher Geld-Prägungen in Partnerschaften zu Konflikten führt und wie die Geldbiografie als Tool hilft, Finanzen in der Familie fair und transparent aufzuteilen.

Ganz am Ende des Gesprächs gibt es dann noch konkrete Fragen die man sich stellen kann, um sich mit der eigenen Finanzbiografie zu beschäftigen. Viel Freude beim Hören!

Und: Dies ist ja ein ganz kleiner Podcast, deshalb würde ich mich wahnsinnig über Bewertungen und Kommentare auf Spotify, Apple Podcasts und Co. freuen, um mehr Reichweite und Sichtbarkeit zu bekommen. 1000 Dank euch und bis zur nächsten Folge.

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Danke fürs Zuhören, Anissa!
31 Minuten
Mom, I am a rich man“ – als die Sängerin Cher diesen Satz 1996 prägte, war er eine Provokation. Doch wie sieht die Realität von Frauen und Reichtum heute aus?

Ich spreche mit der Finanzjournalistin und Autorin Christiane von Hardenberg darüber, warum das Streben nach Reichtum bei Frauen gesellschaftlich oft noch immer negativ konnotiert wird und welche strukturellen Hürden Frauen auch entgegenstehen:

Kritik an der „Frauen-Finanz-Bubble“: Warum wir aufhören müssen, Frauen Tipps zum Sparen beim Latte Macchiato zu geben, während Männern Strategien für große Investments vermittelt werden.

Strukturelle Barrieren: Welche Rolle die Partnerwahl und die Verteilung von Care-Arbeit für die wirtschaftliche Unabhängigkeit von Frauen spielen.

Der „Great Wealth Transfer“: Wir stehen vor einem historischen Vermögensübergang durch Erbschaften. Was bedeutet es für die Gesellschaft, wenn diese Mittel zunehmend in weibliche Hand übergehen?

Verantwortung und Ethik: Ist individueller Reichtum in einer ungleichen Welt problematisch? Christiane teilt ihre Sicht auf Privilegien und die Verpflichtung, der Gesellschaft durch Unternehmertum und Steuern etwas zurückzugeben.

Geld als Freiheitsgrad: Warum Reichtum aus Christianes Sicht weniger mit Luxuskonsum zu tun hat, sondern die Freiheit bedeutet, beruflich und privat „Nein“ sagen zu können.

Und: Was rät Christiane Frauen, die "reich" werden möchten?

Dies ist ja ein ganz kleiner Podcast, deshalb würde ich mich wahnsinnig über Bewertungen und Kommentare auf Spotify, Apple Podcasts und Co. freuen, um mehr Reichweite und Sichtbarkeit zu bekommen. 1000 Dank euch und bis zur nächsten Folge.

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Danke fürs Zuhören, Anissa!
20 Minuten
50:50-Quote in der Führungsebene ist ein wichtiger Meilenstein, aber sie ist kein Garant für finanzielle Parität. Ich bin in dieser Folge zu Gast bei OMR und spreche mit Geschäftsführerin Isabelle Gardt über die ökonomische Realität hinter dem Begriff Gleichberechtigung. Während Isa mit ihrer „50:50“-Initiative das Thema seit Jahren auf die großen Bühnen bringt, verharrt der Gender Pay Gap in Deutschland auch im Jahr 2026 bei rund 16 %.

Wir analysieren in dieser Folge, warum Geld in Diversity-Debatten oft ein blinder Fleck bleibt, wie sich die Budget-Prioritäten in der Wirtschaft aktuell verschieben und welche Hebel Unternehmen wirklich haben, um faire Strukturen zu schaffen: Von der Einführung transparenter Gehaltsbänder über die enge Verknüpfung mit dem Gender Care Gap bis hin zur aktiven Förderung von Finanzbildung im Team.

Außerdem sprechen wir über Isas persönlichen Weg zum ETF-Portfolio und warum Gleichberechtigung dort beginnt, wo Frauen Budgetverantwortung haben.

Und: Dies ist ja ein ganz kleiner Podcast, deshalb würde ich mich wahnsinnig über Bewertungen und Kommentare auf Spotify, Apple Podcasts und Co. freuen, um mehr Reichweite und Sichtbarkeit zu bekommen. 1000 Dank euch und bis zur nächsten Folge.

Wenn ihr mögt, folgt mir doch auch auf ⁠⁠⁠⁠Instagram⁠⁠⁠⁠, hier könnt ihr mir auch sehr gerne Feedback oder Anmerkungen schicken!

Danke fürs Zuhören, Anissa!

Trailer

41 Sekunden
Hi, herzlich willkommen zu meinem Podcast, Finance&Feelings – mein Name ist Anissa Brinkhoff. 

Hier geht es um Finanztipps, aber auch um gesellschaftliche und politische Zusammenhänge rund ums Geld, um feministische Perspektiven auf Finanzen, um Finanzpsychologie, persönliche Geschichten, Interviews und strukturelle Analysen. 

Ich bin studierte Journalistin, aber ich möchte hier auch persönliche Haltung und Meinungen abbilden liefern. 

Zu Gast sind Wissenschaftler:innen, Expertinnen, Politiker:innen aber auch Menschen, mit einer Geschichte, die mehr Aufmerksamkeit braucht. 

Ich versuche, alle zwei Wochen eine neue Folge zu veröffentlichen – das klappt mal besser und mal schlechter. Vor allem freue ich mich über Feedback, hier, über Instagram oder LinkedIn! 
30 Minuten
Anzeige*: Wie geht das eigentlich - so ganz ehrlich über Geld zu sprechen? Sich über Honorare, Einkommen, Altersvorsorge, Finanzfehler zu unterhalten? Das ist definitiv Übungssache, weil Geld immer noch ein Tabuthema ist und Scham über zu viel oder zu wenig Geld uns oft beeinflusst. 

Deshalb will ich mit dieser Folge einen Anfang machen und habe mir dafür Lara M. Gahlow eingeladen. Sie ist Texterin, Lektorin, Kulturmanagerin und Buch-Autorin aus Hamburg. 

Das hier ist kein Gespräch von zwei Expertinnen, die perfekte Finanzpläne haben, sondern ein Gespräch von zwei Selbstständigen, die beide damit angefangen haben, sich um ihre Altersvorsorge zu kümmern und dabei zum einen ähnliche und zum anderen ganz unterschiedlich Wege gegangen sind.

Anzeige: Diese Folge ist Teil einer dreiteiligen Podcast- und Artikelserie und wird unterstützt von der Hamburg Kreativ Gesellschaft – der zentralen Ansprechpartnerin für Kreative in Hamburg. 

Gerade wenn es um finanzielle Fragen in der Selbstständigkeit geht, ist die Hamburg Kreativ Gesellschaft genau die richtige Adresse. Hier könnt ihr euch individuell beraten lassen, an Weiterbildungsprogrammen teilnehmen, Räume mieten, euch bei Veranstaltungen vernetzen – oder euch in der Online Academy ganz in Ruhe mit Themen wie Steuern, Künstlersozialkasse oder eben auch Finanzplanung und Preiskalkulation beschäftigen.
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Über diesen Podcast

Hi, herzlich willkommen zu meinem Podcast, Finance&Feelings! Hier geht´s um Finanztipps, aber auch um gesellschaftliche und politische Zusammenhänge rund ums Geld, um feministische Perspektiven auf Finanzen, um Finanzpsychologie, persönliche Geschichten, Interviews und strukturelle Analysen. Ich bin studierte Journalistin und ich möchte hier Tiefgang, persönliche Haltung und gesellschaftlicher Kontext liefern. Zu Gast sind Wissenschaftler:innen, Expert:innen oder mal Politiker:innen und Menschen mit Geschichten, die mehr Aufmerksamkeit brauchen. Mehr von mir gibts auf Insta: @aanis_saa!
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„Finance & Feelings“

Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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