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Der Finanz-Gourmet Archiv

119 Episoden
1 Stunde 1 Minute
Peter Dreide war in Kupferminen im Kongo, auf der weltgrößten Rohstoffkonferenz in den USA und im Gespräch mit dem CEO von Europas größtem Energieversorger. Sein Blick auf die Energiewende ist nüchtern und unbequem.

Wer nur auf Windräder und Solarmodule schaut, verpasst, wo das eigentliche Spiel stattfindet: bei Kupfer, Kabeln, Netzen und der leisen Rückkehr der Kernkraft. Der Gründer und Eigentümer von TBF Global Asset Management denkt Energie von der Basis aus und findet dort die interessanteren Investments.

Im Gespräch mit Oliver Morath und Caro Tsalkas erklärt Peter Dreide, warum der Rohstoff-Superzyklus kein Modethema ist, sondern Strukturproblem. Warum Kanada gerade spannender ist als die USA. Warum KI ohne Atomstrom kaum zu denken ist. Und warum eine stillgelegte Mine in Nevada mehr mit der Zukunft der Energieversorgung zu tun hat, als man auf den ersten Blick vermuten würde.

Eine Folge für alle, die verstehen wollen, was hinter der Energiewende wirklich steckt – und wer davon profitiert.

Diese Folge wird präsentiert von Plansecur. Informationen zur wertorientierten Finanzberatung von Plansecur finden Sie hier: https://plansecur.de/

Disclaimer: Die in diesem Beitrag enthaltenen Informationen stellen keine Anlageberatung oder Empfehlung zum Kauf oder Verkauf von Finanzprodukten dar. Geldanlagen sind mit Risiken verbunden – bis hin zum vollständigen Verlust des eingesetzten Kapitals. Bitte informieren Sie sich sorgfältig, bevor Sie Investitionsentscheidungen treffen.

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1 Stunde 9 Minuten
Er gehört zu den bekanntesten Stimmen der deutschen Finanzszene und liefert Woche für Woche Stoff für Diskussionen: Dietmar Deffner. Er ist Co-Host des erfolgreichen Podcast „Deffner & Zschäpitz“ und stellvertretender Leiter des Gesamtressorts Wirtschaft, Finanzen und Immobilien von WELT.

Im Gespräch mit Oliver Morath und Caro Tsalkas wird schnell klar, warum Deffner seit Jahren die Finanzdebatten prägt. Er denkt Börse nicht akademisch, sondern persönlich. Vom ersten Crash-Erlebnis über verpasste Millionen mit Amazon bis hin zu klaren Ansagen wie „Timing is a bitch“ oder „Man kann nur 100 % verlieren, aber 1.000 % gewinnen“. 

Es geht um ETFs als Einstieg – und warum sie für ihn trotzdem nicht das Ende der Reise sind. Um Einzelaktien als Leidenschaft. Und um Hebelprodukte als bewusstes Spiel mit Risiko.

Zum Abschluss liefert Kapitalmarktstratege Alexander Kapfer (Squad Makro) noch die Einordnung zum aktuellen Marktgeschehen und blickt mit Oli auf Aktien, Anleihen und Gold. 

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1 Stunde 12 Minuten
100 Folgen, 100 Gespräche und zum Jubiläum geht es mit Roger Peeters zurück zu den Basics und zu der Frage: sind wir gerade alle im selben Trade gefangen?

Roger Peeters gehört zu den Investoren, die gerne gegen den Strom schwimmen. Während Milliarden in die immer gleichen Tech-Giganten fließen, schaut er dorthin, wo andere längst aufgehört haben hinzusehen: deutsche Nebenwerte.

Im Gespräch mit Oliver Morath und Caro Tsalkas erklärt er, warum ETFs und große Indizes zwar bequem sind, aber neue Risiken schaffen und weshalb die aktuell ungeliebten Small und Mid Caps genau jetzt spannend werden könnten.

Es geht um echte Marktmechaniken statt Börsenfloskeln, um die überraschend nüchterne Stimmung in deutschen Unternehmen und um eine These, die hängen bleibt: Wenn alle dasselbe kaufen, ist das kein Zeichen von Sicherheit, sondern von Konzentration.

Eine Folge für alle, die verstehen wollen, was gerade wirklich unter der Oberfläche passiert.

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39 Minuten
Wer als Finanzberater arbeitet, weiß: Die Interessen des Arbeitgebers und die des Kunden sind selten deckungsgleich. Drei Menschen haben diesen Widerspruch irgendwann nicht mehr ausgehalten und den Schritt gewagt. 

In dieser Folge spricht Oliver Morath mit Britta Stück, Frank Augustyniak und Benjamin Magiera, die alle einen ähnlichen Weg gegangen sind: weg vom Angestelltenverhältnis, hin zur Selbstständigkeit innerhalb des Beratungsnetzwerks Plansecur. Frank blickt auf über zwanzig Jahre als Bankangestellter zurück, bevor er den Absprung wagte. Britta hatte einen gut bezahlten Job in der Bank und entschied sich trotzdem um. Benjamin hatte seine Kunden so gut betreut, dass sie ihm einfach folgten.

Was alle drei antrieb, war weniger der Wunsch nach mehr Geld, sondern ein anderes Versprechen: echte Unabhängigkeit in der Beratung, Mitsprache bei Unternehmens­entscheidungen und eine Unternehmenskultur, die auf Augenhöhe funktioniert. Ob das mehr als ein schöner Slogan ist und wie die Idee hinter dem Modell aussieht, verrät uns Wolfgang Stolz, Leiter Beratungsnetzwerk bei Plansecur.

Eine Folge über Unternehmertum in der Finanzberatung und darüber, warum manche Entscheidungen erst bei einem guten Glas Wein fallen.

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1 Stunde 16 Minuten
Diese Folge ist mehr als ein Gespräch, sie ist eine Zeitreise durch drei Jahrzehnte Fondsbranche. Rolf Krekeler war 28 Jahre lang das, was man in der Szene ehrfürchtig „Mr. Zugang“ nennt. Wer auf die Best-Select-Liste wollte, kam an ihm nicht vorbei. Zum Abschied in den Ruhestand, packt er im Finanz-Gourmet aus und nimmt kein Blatt vor den Mund.

Es geht um dekadente Incentive-Reisen nach Paris mit 800-Euro-Weinen und Eiffelturm-Romantik. Über die Lehman-Pleite, die Dotcom-Blase und die Jahre, in denen niemand mehr Fonds verkaufen wollte. Über Star-Manager mit Rockstargefühl und über die Momente, in denen man ein Milliardenprodukt trotzdem von der Liste nehmen muss.

Und dann ist da noch sein vielleicht härtester Satz der Folge. Seine Antwort auf Olis Frage nach, der größten Lüge der Branche? „Die ESG-Lüge.“

Warum er das so deutlich sagt, wie sich Transparenz im Fondsmanagement wirklich verändert hat und weshalb qualitative Bauchgefühle manchmal wichtiger sind als jede Kennzahl darüber sprechen Caro Tsalkas und Oliver Morath mit einem Mann, der mehr Fondsmanager erlebt hat als manche Häuser Produkte haben. Und am Ende? Hat es Krekeler doch immer „My Way“ gemacht. 

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1 Stunde 3 Minuten
Was passiert, wenn plötzlich vieles unsicher erscheint? Wenn Technik versagt, Gewissheiten bröckeln und wir merken, wie abhängig wir eigentlich sind?

In dieser Folge ist Thomas Druyen zu Gast: Zukunftsforscher, Vermögenspsychologe und einer der profiliertesten Beobachter gesellschaftlicher Stimmungen. Gemeinsam mit Oliver Morath und Caro Tsalkas spricht er darüber, warum unsere Zeit von Unsicherheit, Erschöpfung und wachsender Gereiztheit geprägt ist und weshalb einfache Schuldzuweisungen („die Reichen“, „die Politik“, „die Technik“) zu kurz greifen.

Druyen erklärt, warum künstliche Intelligenz für ihn weniger Bedrohung als Chance ist, weshalb Vermögen für manche Freiheit bedeutet und andere daran zerbrechen und was wir persönlich tun können, um mit einer immer komplexeren Welt besser umzugehen.

Eine kluge, streitbare und erstaunlich persönliche Folge über Zukunft, Verantwortung und die Frage, wie wir wieder handlungsfähig werden.

Und für alle Finanz-Gourmets, die bei der letzten Folge mit Thomas Druyen zugehört haben: Wir machen genau da weiter, wo es beim letzten Mal aufgehört hat. Nur diesmal ohne Stromausfall. 

Die Folge mit Thomas aus dem letzten September findet ihr hier: https://www.private-banking-magazin.de/finanz-gourmet-thomas-druyen-vermoegende-neid-mythos-romantik/

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1 Stunde 23 Minuten
Gold über 5.000 Dollar, Silber im Ausnahmezustand, Kupfer als heimlicher Engpass der Energiewende. In dieser Folge sprechen Caro Tsalkas und Oliver Morath mit Rohstoffexperte Joachim Berlenbach über eine Marktphase, in der Fundamentaldaten plötzlich wichtiger sind als Schlagzeilen.

Berlenbach ordnet die jüngsten Turbulenzen bei Edelmetallen ein, erklärt die Rolle von Margin Calls und Liquidität und zeigt, warum geopolitische Ziele oft an geologischen Realitäten scheitern. Warum Kupfer kaum zu ersetzen ist, weshalb Recycling den wachsenden Bedarf nicht auffängt und warum Rohstoffe vor einem strukturellen Engpass stehen könnten – all das wird schonungslos eingeordnet.

In der Rubrik Kapitalmarktstrategie begrüßt Oli Christian Jasperneite, CIO der Privatbank M. M. Warburg & CO, und analysiert mit ihm die Märkte jenseits der Rohstoffe: Er blickt auf die jüngsten Tech-Zahlen, den KI-Investitionsboom und erklärt, warum Zurückhaltung (etwa bei Apple) am Ende die klügere Strategie sein könnte.

Eine Folge über Machtverschiebungen an den Kapitalmärkten, nüchtern analysiert und klar auf den Punkt.

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54 Minuten
Caro Tsalkas und Oliver Morath sprechen mit einem der profiliertesten Kapitalmarktkenner des Landes: Ulrich Kaffarnik.

Mit dem DJE-Kapitalmarktexperten sprechen die Hosts in dieser Woche deutlich mehr über Markt als über Menü. Es geht um den Zustand der „Aktie Deutschland“, um Europas strukturelle Schwächen und um die Frage, warum der DAX trotzdem glänzen konnte. Kaffarnik erklärt, weshalb Optimismus an der Börse kein naives Wunschdenken ist, warum Buy & Hold nicht automatisch die richtige Antwort bleibt und wieso Diversifikation heute wieder echte Arbeit bedeutet.

Diskutiert werden die großen Linien: USA unter Trump, Tech-Giganten und KI-Erwartungen, das Comeback von Anleihen, ein kritischer Blick auf Gold und die wachsende Bedeutung Asiens im globalen Portfolio. Dazu klare Aussagen zu Europa, Osteuropa, Japan und der Frage, wo Chancen beginnen und wo Hypes enden. Eine Marktfolge für alle, die 2026 nicht einfach „durchhalten“, sondern verstehen wollen, wo Risiko entsteht und wo Substanz bleibt.

Diese Folge vom Finanz-Gourmet wird präsentiert von Plansecur. Mehr Infos zu Plansecur und ihrer wertorientierten Beratung für Ihre Finanzen finden Sie hier: https://plansecur.de/

 

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1 Stunde 14 Minuten
Das Jahr startet und die Welt ist komplizierter denn je. Caro Tsalkas und Oliver Morath holen Christian Jasperneite zurück an den Podcast Tisch. Jasperneite, Chief Investment Officer der Privatbank M. M. Warburg & CO, spricht lieber Klartext als Kursziele zu raten. Es geht um Gold, Rohstoffe, Dollar-Demut und die Frage, warum Märkte geopolitisches Chaos manchmal einfach wegatmen.

In der ersten Folge des Jahres gibt es dabei deutlich mehr Finanz als Gourmet – auch wenn Raclette, Bordeaux und ein Schallplattenspieler kurz Hallo sagen. Im Fokus stehen Venezuelas Rolle im globalen Machtpoker (Ist es Öl oder doch Seltene Erden?), Europas gefährliche Abhängigkeiten, das große Infrastruktur-Versprechen in Deutschland und warum Rüstungsaktien selbst bei Waffenruhe nicht automatisch „out“ sind.

Zum Schluss wird’s futuristisch: Jasperneite erklärt, wie KI heute schon Portfolios verändert, wo der Capex-Hype kippen könnte und warum 2026/27 für viele KI-Wetten der Moment der Wahrheit wird. Und gut Nachrichten für alle FiGo-Hörerinnen und Hörer gibt es auch, denn Jasperneite wird künftig häufiger im Format auftauchen - sozusagen als wiederkehrender Stratege für den „Ritt um die Welt“.

Partner des Finanz-Gourmet ist Plansecur, Mehr Infos zu Plansecur und ihrer wertorientierten Beratung für ihre Finanzen finden sie hier: https://plansecur.de/

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1 Stunde 28 Minuten
Gold auf Rekordniveau, Aktien auf Allzeithochs, immer neue Krisenherde und trotzdem erstaunlich viel Gelassenheit. Für Philipp Vorndran ist genau das ein Warnsignal. Der Kapitalmarktstratege von Flossbach von Storch ist zu Gast bei Oliver Morath und Caro Tsalkas und spricht offen darüber, warum sich Investoren nicht von Kursständen, sondern von Strukturen leiten lassen sollten.

Im Gespräch geht es um die zunehmende Politisierung der Geldpolitik, den schleichenden Vertrauensverlust in Fiatwährungen und die Frage, weshalb Gold für viele Investoren weniger Spekulation als Absicherung ist. Vorndran ordnet den KI-Boom ein, erklärt, warum Bewertungen wichtiger sind als Narrative, und weshalb Bitcoin für ihn kein Ersatz für langfristige Vermögensbildung ist.

Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf Europa und Deutschland: fehlende Wachstumsdynamik, politische Entscheidungshemmung und eine Gesellschaft, die sich an Wohlstand gewöhnt hat ohne ihn aktiv zu sichern. Vorndran erklärt, warum Kapitalmärkte langfristig gnadenlos ehrlich sind, wieso die USA trotz aller politischen Zumutungen strukturell im Vorteil bleiben und weshalb viele Anleger Risiken falsch verorten.

Eine Folge über Märkte und darüber, warum wirtschaftliche Entwicklungen immer auch eine Frage von Haltung, Verantwortung und Mentalität sind.

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1 Stunde 1 Minute
Thomas Kehl ist eine der bekanntesten Stimmen der deutschen Finanzszene. Sein Ziel: Menschen zu finanziellen Selbstentscheidern zu machen.

Als Mitgründer von Finanzfluss, YouTuber und Podcaster ist er für viele der heimliche „Dr. Sommer der Geldanlage“. Im Gespräch mit Caro Tsalkas und Oliver Morath geht es um seinen Weg vom Strukturvertrieb übers Investmentbanking zum größten Finanzbildungs-Kanal des Landes. Er verrät, was beim Startup schiefgehen kann, warum Bitcoin für ihn heute eher Nostalgie als Überzeugung ist und warum er Oli und Caro, anstatt eines edlen Tropfens, lieber Glühwein mitgebracht hat. 

Kehl erklärt, warum Finanzbildung heute besser ist als vor zehn Jahren, wieso ETFs nicht die Antwort auf jede Frage sind und weshalb sein eigenes Depot am Ende aus nur zwei ETFs besteht. Gleichzeitig beschreibt er die Schattenseite des Erfolgs und wie Betrüger das Vertrauen in Finanzfluss gezielt missbrauchen. Mithilfe von KI werden Fake-Anzeigen und „falsche Thomas“-Kampagnen ausgespielt, die Menschen in dubiose WhatsApp-Gruppen locken und im schlimmsten Fall um ihre Ersparnisse bringen.

Eine Folge über Irrtümer, Einsichten, skurrile Werbeanfragen und darüber, wie man Menschen wirklich dabei hilft, selbstbestimmte Anleger zu werden.

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45 Minuten
Zwischen Publikumsrummel und Fachpublikum liegen Welten. Während die einen am Kiosk bestehen und massentauglich sein müssen, zählen im B2B-Geschäft Tiefe, Glaubwürdigkeit und echter Nutzwert. 

 

Karsten Binke, heute Geschäftsführer beim B2B-Verlagshaus Edelstoff Media, hat zuvor zwei Jahrzehnte in ganz anderen Teilen der Branche verbracht - von Frauenzeitschriften, über Lifestyle-Magazin bis hin zum großen Jugendformaten Bravo.

Im Gespräch mit Oliver Morath erzählt Binke, wie er in der Medienkrise gelernt hat, unter Druck gute Entscheidungen zu treffen: als ganze Redaktionen plötzlich ins Homeoffice wechseln mussten, Printmärkte schrumpften und digitale Geschäftsmodelle nicht mehr „nice to have“, sondern Überlebensstrategie wurden. Er spricht über Markenführung, Wachstumsideen, KI im redaktionellen Alltag und darüber, was man aus zwanzig Jahren Großverlag tatsächlich in ein spezialisiertes B2B-Umfeld mitnimmt.

 

Wie beim Finanz Gourmet gewohnt, wird es auch persönlich. Binke spricht von seiner Vorliebe für alkoholfreies Bier und warum er Oliver trotzdem einen Sauvignon Blanc mitgebracht hat. Vom Alltag mit zwei Kindern und den charmant-peinlichen Papa-Momenten bis hin zu seiner sehr bodenständigen Definition von finanzieller Freiheit: „nicht überlegen zu müssen, ob man mit den Kindern ins Stadion kann.“

Ein Gespräch über Erfahrung, Wandel und die Frage, wie man Medienarbeit in einer Branche gestaltet, deren Spielregeln sich gerade grundlegend verändern.

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20 Minuten
Sie geht dorthin, wo andere längst umdrehen würden. Ohne Kamerateam, ohne Security, oft ohne Rückfahrtplan. Im pbk-spezial aus Berlin spricht Oliver Morath mit Natalie Amiri über ein Leben zwischen Nahost, Nachrichtenlage und Nervenkitzel.

Natalie erzählt, warum der Nahe Osten für sie kein Schreckensort, sondern ein Privileg ist. Und wieso ihr Adrenalin sofort hochschießt, wenn eine Breaking News aus Damaskus, Teheran oder Beirut aufpoppt. Sie spricht über ihren neuen „Nahostkomplex“, über differenzierte Berichterstattung in Zeiten von Algorithmen, über Empathie in polarisierten Debatten und darüber, warum Israel-Kritik, Antisemitismus und die Regierung Netanjahu drei komplett verschiedene Dinge sind, die man nicht vermischen darf.

Im Gespräch geht es aber auch um die privaten Seiten einer Frau, die allein erzieht und gleichzeitig in Krisengebieten arbeitet. Natalie erzählt offen von Schuldgefühlen, von ihrem Sohn, der sie an ihrem 18. Geburtstag daran erinnerte, „dass aus ihm doch etwas Großartiges geworden ist“, und davon, wie man Sinn findet in einer Arbeit, die viel fordert.

Ein intensives, klares und bewegendes Gespräch über Mut, Verantwortung und die Sehnsucht nach Wahrheit mit einer Frau, deren Arbeit uns alle näher an eine Region bringt, die viele nur aus Schlagzeilen kennen.

Mehr Informationen zur NEXT Generation Group, dem Sponsor dieser Folge, finden Sie unter: www.next-generation-group.de.

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42 Minuten
Der Finanz Gourmet auf Tour beim ersten Berliner private banking kongres. In der Hotelbar des Telegrafenamts trifft Oliver Morath vier Menschen, die die Finanzwelt auf sehr unterschiedliche Weise bewegen.

Christoph Brewka von Novitas spricht über ein Leben ohne Firmen-Homepage, über Diskretion als Geschäftsmodell und darüber, warum seine Familie „lieber im 11. Stock aussteigt, als wieder in den Keller zu fahren“.

Mit Philipp Prömm (Shareholder Value Management AG) geht es um aktive ETFs, neue Kundengruppen und die Kunst, als Boutique plötzlich global handelbar zu werden. Vom Quartals-Rebalancing bis zur Frage, warum die zweite Maus wirklich den Käse bekommt.

Gero Schomann von Stableton Financial bringt ein völlig anderes Momentum mit: Er wechselt vom Konzern in die Boutique und öffnet den Blick auf ein Produkt, das Zugang zu privat gehaltenen Tech-Giganten schafft. Blue-Chip-Private-Tech statt VC-Lotterie.

Und Petra Mennong von Maiestas erzählt, warum Berlin ein unterschätzter Finanzplatz ist, wie Vermögensverwaltung auch unterhalb der üblichen Hürden funktioniert und was ihr Frauen-Club für finanzielle Bildung erreichen will. 

Ein Kongress-Spezial voll klarer Kanten, mutiger Thesen und überraschender Einblick.

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1 Stunde 15 Minuten
Lars Behrendt baut Dinge, die es noch nicht gibt und schafft es damit regelmäßig, ganze Branchen aufzumischen. Der Gründer der Innovationsagentur Granny Smith gilt als einer der radikalsten Querdenker der deutschen Wirtschaft. Im Gespräch mit Caro Tsalkas und Oliver Morath erzählt er, warum bei ihm keine PowerPoint, sondern der Markt entscheidet welche Idee funktioniert.

Behrendt ist Ingenieur, Ideenturbo und datengetriebener Tüftler. Er baut lieber, statt zu babbeln, trägt Fitness-Tracker statt Krawatte, verzichtet seit Jahren komplett auf Alkohol und sagt von sich selbst: „Ich bin datenbasierter Abstinenzler.“ Er spricht über Mut, Irrsinn und den Wert des Scheiterns, erklärt, warum 17 Jahre das durchschnittliche Lebensalter deutscher Unternehmen sind und weshalb nur Portfolio-Denken echte Innovation ermöglicht.

Ein Gespräch über Fehlerkultur und über die Erkenntnis, dass der einzige echte Innovationsexperte nicht im Unternehmen sitzt, sondern draußen, am Markt.

Noch ein Hinweis in eigener Sache:

Die im Podcast getätigten Aussagen dienen ausschließlich der Wissensvermittlung und Unterhaltung. Es handelt sich dabei weder um Anlageberatung noch um Empfehlungen zum Kauf oder Verkauf bestimmter Finanzprodukte. Was ihr mit eurem Geld macht, entscheidet alleine ihr selbst.

„Der Finanzgourmet“ ist ein Podcast des private banking magazins.

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