Wunderwesen - feministische Fragen in Kunst, Kultur und Wissenschaft Archiv
20 Episoden
44 Minuten
Die Internationale Jugendbibliothek im Schloß Blutenburg in München ist weltweit die größte Sammlung für Kinder- und Jugendliteratur. Ich habe die Lektorin Ines Galling dort besucht und mich mit ihr über Feminismus unterhalten. Wie beeinflussen Bücher die Rollenbilder? Welche Protagonist*innen begeistern uns? Ines hat eine Menge spannende Bücher mitgebracht. Wir sprechen über Bücher, die uns beeindruckt haben, und darüber, was wir vorleben und weitergeben wollen.
Außerdem erfahre ich, wie engagiert Jella Lepmann die Bibliothek 1949 gegründet hat, mit der Vision ein Zeichen für Frieden und Völkerverständigung zu setzen.
Dr. Ines Galling ist Lektorin für skandinavische und deutschsprachige Kinder- und Jugendliteratur bei der Internationalen Jugendbibliothek München.
Lesetipps und Quellenangaben:
Die Internationale Jugendbibliothek https://www.ijb.de/home
Weiße Raben Empfehlungsliste 2022 https://www.ijb.de/nachrichten/aktuelles/single/wr-catalogue-2022
Tove Jansson, Die Mumins, Arena
Christine Nöstlinger
Good Night Stories for Rebel Girls, Band1 bis 4, Hanser Verlag
Tamara Bach: Marsmädchen, Hamburg: Oetinger 2003
Susann Kreller: Elefanten sieht man nicht, Carlsen Verlag 2015
Klett Kinderbuch
Pija Lindenbaum: Paul und die Puppen, Deutsche Erstausgabe: Weinheim und Basel: Beltz, 2008
Gründerin der IJB Jella Lepman, Organisation IBBY: Internationales Kuratorium für das Jugendbuch an, das 1953 in Zürich als International Board on Books for Young People (IBBY) gegründet wurde.
Monacensia Female Heritage https://www.muenchner-stadtbibliothek.de/femaleheritage
Movements and Moments Indigene Feminismen in 10 Graphic Novels, Jaja Verlag 2022
Anna Höglund: Att vara jag, Lilla Piratförlaget, 2015
Pénélope Bagieu: Unerschrocken, Reprodukt, 2021
Timestamps:
07:40 Was bedeutet Feminismus für dich und was feministische Jugendliteratur?
10:17 Die Mumins und Bücher von Christine Nöstlinger
22:05 Was leihen die Kinder gerne aus?
24:29 Tolle Protagonistinnen von Tamara Bach und Susan Kreller
28:15 Präfix-Spiel
31:40 Was geben wir weiter? Was leben wir vor?
33:20 Jella Lepman, die Gründerin der IJB
37:30 Bücher, die Ines mitgebracht hat
Folgt den Wunderwesen
https://www.instagram.com/wunder.wesen/
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Außerdem erfahre ich, wie engagiert Jella Lepmann die Bibliothek 1949 gegründet hat, mit der Vision ein Zeichen für Frieden und Völkerverständigung zu setzen.
Dr. Ines Galling ist Lektorin für skandinavische und deutschsprachige Kinder- und Jugendliteratur bei der Internationalen Jugendbibliothek München.
Lesetipps und Quellenangaben:
Die Internationale Jugendbibliothek https://www.ijb.de/home
Weiße Raben Empfehlungsliste 2022 https://www.ijb.de/nachrichten/aktuelles/single/wr-catalogue-2022
Tove Jansson, Die Mumins, Arena
Christine Nöstlinger
Good Night Stories for Rebel Girls, Band1 bis 4, Hanser Verlag
Tamara Bach: Marsmädchen, Hamburg: Oetinger 2003
Susann Kreller: Elefanten sieht man nicht, Carlsen Verlag 2015
Klett Kinderbuch
Pija Lindenbaum: Paul und die Puppen, Deutsche Erstausgabe: Weinheim und Basel: Beltz, 2008
Gründerin der IJB Jella Lepman, Organisation IBBY: Internationales Kuratorium für das Jugendbuch an, das 1953 in Zürich als International Board on Books for Young People (IBBY) gegründet wurde.
Monacensia Female Heritage https://www.muenchner-stadtbibliothek.de/femaleheritage
Movements and Moments Indigene Feminismen in 10 Graphic Novels, Jaja Verlag 2022
Anna Höglund: Att vara jag, Lilla Piratförlaget, 2015
Pénélope Bagieu: Unerschrocken, Reprodukt, 2021
Timestamps:
07:40 Was bedeutet Feminismus für dich und was feministische Jugendliteratur?
10:17 Die Mumins und Bücher von Christine Nöstlinger
22:05 Was leihen die Kinder gerne aus?
24:29 Tolle Protagonistinnen von Tamara Bach und Susan Kreller
28:15 Präfix-Spiel
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50 Minuten
TW: Abtreibung, Vergewaltigung.
In dieser Folge unterhalte ich mich mit der Kunsthistorikerin Anne Pfautsch über ihren Blick auf Feminismus, die Unterschiede in Ost- und Westdeutschland und ihre Aktivität im queer-feministischen Kollektiv Ciocia Basia, das Menschen aus Polen dabei unterstützt sicher und straffrei abzutreiben. Wir erinnern uns, wie umstritten der Abtreibungsparagraf während der Wiedervereinigung war. Es geht um Selbstbestimmung, Lebensentwürfe, den Osten und den Westen und den Abschied vom Binären. Und zum Schluß erwartet euch noch ein wertvoller Tipp gegen das Gefühl der Unzulänglichkeit.
Anne Pfautsch ist PhD Candidate und lecturer an der Kingston University. Sie forscht zu den Bereichen Fotographie, Kultur und gender politics in der spät- und postsowjetischen Zeit, Erinnerung und Identität, feministische und marxistische Methoden in der Kunstgeschichte. In ihrer Doktorarbeit beschäftigt sie sich mit dem Einfluß dokumentarischer Fotographie der DDR auf die zeitgenössische Praxis. Momentan macht sie ein kuratorisches Volontariat am Haus der Kunst.
Lesetipps und Quellenangaben:
Ostkreuz Agentur der Fotografen: https://www.ostkreuz.de/
Windmüller, Gunda: Weiblich, ledig, glücklich - sucht nicht, Rowohlt Verlag, 2019
Diehl, Sarah: Die Uhr, die nicht tickt, Arche Literatur Verlag, 2014
Harmange, Pauline: Ich hasse Männer, Rowohlt Verlag, 2020
Und wenn ihr in Berlin seid, besucht den feministischen Buchladen She said, Kottbusser Damm 79
10967 Berlin-Neukölln oder besuch deren Online-Shop https://www.shesaid.de/
Timestamps:
03:51 Feminismus in der DDR und der BRD
06:32 Das Recht auf Abtreibung in Ost und West
14:13 Wie war das in der DDR?
19:00 Patriarchale Strukturen
22:36 Lebensentwürfe ohne Partnerzwang
25:40 Bücher von Gunda Windmüller und Sarah Diehl
27:55 Das Präfix-Spiel
29:51 Ciocia Basia - Abtreibungsrecht - Selbstbestimmung
39:32 Was heißt Feminismus für deine Generation?
48:50 Annes Tip
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In dieser Folge unterhalte ich mich mit der Kunsthistorikerin Anne Pfautsch über ihren Blick auf Feminismus, die Unterschiede in Ost- und Westdeutschland und ihre Aktivität im queer-feministischen Kollektiv Ciocia Basia, das Menschen aus Polen dabei unterstützt sicher und straffrei abzutreiben. Wir erinnern uns, wie umstritten der Abtreibungsparagraf während der Wiedervereinigung war. Es geht um Selbstbestimmung, Lebensentwürfe, den Osten und den Westen und den Abschied vom Binären. Und zum Schluß erwartet euch noch ein wertvoller Tipp gegen das Gefühl der Unzulänglichkeit.
Anne Pfautsch ist PhD Candidate und lecturer an der Kingston University. Sie forscht zu den Bereichen Fotographie, Kultur und gender politics in der spät- und postsowjetischen Zeit, Erinnerung und Identität, feministische und marxistische Methoden in der Kunstgeschichte. In ihrer Doktorarbeit beschäftigt sie sich mit dem Einfluß dokumentarischer Fotographie der DDR auf die zeitgenössische Praxis. Momentan macht sie ein kuratorisches Volontariat am Haus der Kunst.
Lesetipps und Quellenangaben:
Ostkreuz Agentur der Fotografen: https://www.ostkreuz.de/
Windmüller, Gunda: Weiblich, ledig, glücklich - sucht nicht, Rowohlt Verlag, 2019
Diehl, Sarah: Die Uhr, die nicht tickt, Arche Literatur Verlag, 2014
Harmange, Pauline: Ich hasse Männer, Rowohlt Verlag, 2020
Und wenn ihr in Berlin seid, besucht den feministischen Buchladen She said, Kottbusser Damm 79
10967 Berlin-Neukölln oder besuch deren Online-Shop https://www.shesaid.de/
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45 Minuten
In dieser Folge spreche ich mit der Wissenschaftshistorikerin Susanne Schmidt über ihr Buch „Midlife Crisis: The Feminist, Origins of a, Chauvinist Cliché“.
Es geht um den Begriff Klimakterium, um historische Zusammenhänge, die Reduktion der Frauen auf Fruchtbarkeit und befremdliche Argumente, Frauen von Bildung fernzuhalten. Dann kommen wir zur erstaunlichen Tatsachenverdrehung rund um Gail Sheehys Buch: „Passages“ und befassen uns mit seltsamen Methoden einiger Psychologen, sich die Playboykrise schön zu reden. Außerdem sprechen wir über die Schwierigkeiten, denen Frauen im wissenschaftlichen Bereich begegnen. Über Carol Gilligan, die vor dem Hintergrund ihrer Forschung zur Frage der Abtreibung dem Begriff der Midlifecrisis kritisch gegenübersteht. Und kommen dann zum Buch von Orna Donath: „Wenn Mütter bereuen“.
Susanne Schmidt ist Wissenschaftshistorikerin an der Humboldt-Universität zu Berlin. Sie forscht zur Geschichte der Human- und Sozialwissenschaften und zur Feminismus- und Geschlechtergeschichte.
Lesetipps und Quellenangaben:
Schmidt, Susanne: Midlife Crisis. The Feminist Origins of a Chauvinist Cliché, Chicago: University of Chicago Press, 2020.
Sheehy, Gail: Passages: Predictable Crisis of Adult Life, New York: Dutton, 1976
Donath, Orna: Regretting Mothehood: Wenn Mütter bereuen, Knaus, München 2016
Baruch, Grace K., Rosalind C. Barnett und Caryl Rivers, Lifeprints: New Patterns of Love and Work for Today’s Women, New York: McGraw-Hill, 1983.
Erikson, Erik: Kindheit und Gesellschaft, Stuttgart: Klett, 1961
Heti, Sheila: Mutterschaft, Rowohlt, 2020
Timestamps:
03:31 Klimakterium
06:10 historische Zusammenhänge
07:17 Warum Frauen von Bildung ferngehalten wurden
10:45 Gail Sheehys Buch „Passages“
19:18 Kritik an Sheehy durch Levinson, Vailliant und Gould
28:35 Frauen im wissenschaftlichen Bereich
40:21 Carol Gilligan Kritik vor dem Hintergrund der Abtreibungsdiskussion in den USA
43:03 Orna Donath und der Begriff des Bedauerns
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Es geht um den Begriff Klimakterium, um historische Zusammenhänge, die Reduktion der Frauen auf Fruchtbarkeit und befremdliche Argumente, Frauen von Bildung fernzuhalten. Dann kommen wir zur erstaunlichen Tatsachenverdrehung rund um Gail Sheehys Buch: „Passages“ und befassen uns mit seltsamen Methoden einiger Psychologen, sich die Playboykrise schön zu reden. Außerdem sprechen wir über die Schwierigkeiten, denen Frauen im wissenschaftlichen Bereich begegnen. Über Carol Gilligan, die vor dem Hintergrund ihrer Forschung zur Frage der Abtreibung dem Begriff der Midlifecrisis kritisch gegenübersteht. Und kommen dann zum Buch von Orna Donath: „Wenn Mütter bereuen“.
Susanne Schmidt ist Wissenschaftshistorikerin an der Humboldt-Universität zu Berlin. Sie forscht zur Geschichte der Human- und Sozialwissenschaften und zur Feminismus- und Geschlechtergeschichte.
Lesetipps und Quellenangaben:
Schmidt, Susanne: Midlife Crisis. The Feminist Origins of a Chauvinist Cliché, Chicago: University of Chicago Press, 2020.
Sheehy, Gail: Passages: Predictable Crisis of Adult Life, New York: Dutton, 1976
Donath, Orna: Regretting Mothehood: Wenn Mütter bereuen, Knaus, München 2016
Baruch, Grace K., Rosalind C. Barnett und Caryl Rivers, Lifeprints: New Patterns of Love and Work for Today’s Women, New York: McGraw-Hill, 1983.
Erikson, Erik: Kindheit und Gesellschaft, Stuttgart: Klett, 1961
Heti, Sheila: Mutterschaft, Rowohlt, 2020
Timestamps:
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06:10 historische Zusammenhänge
07:17 Warum Frauen von Bildung ferngehalten wurden
10:45 Gail Sheehys Buch „Passages“
19:18 Kritik an Sheehy durch Levinson, Vailliant und Gould
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43:03 Orna Donath und der Begriff des Bedauerns
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49 Minuten
In der ersten Folge wundere ich mich zusammen mit der Linguistin Hilke Elsen, wie die Sprache, unser Denken und Handeln bestimmt, warum die Diskussion manchmal so emotional wird und was sprachliche Änderungen bewirken könnten. Ich spreche mit ihr über ihr Buch "Gender - Sprache - Stereotype" lasse mir unheimliche Phänomene wie die "Stereotypbedrohung" erklären und beginne zu verstehen, welchen Beitrag Sprache zur gerechteren Behandlung der Geschlechter beitragen kann.
Prof. Dr. Hilke Elsen LMU Institut für Deutsche Philologie
https://www.germanistik.uni-muenchen.de/personal/linguistik/apl_prof/elsen/index.html
Lesetipps und Quellenangaben:
Elsen, Hilke: Gender – Sprache – Stereotype. Geschlechtersensibilität in Alltag und Unterricht. Stuttgart: UTB, 2020
Freese, Anika / Völkel, Oliver Niels (Hg.): Gender_Vielfalt_Sexualität(en) im Fach Deutsch als Fremd- und Zweitsprache 2022
http://www.gender-kinderbuch.de/buch.htm
https://www.wienxtra.at/kinderaktiv/infos-a-z/geschlechtssensible-kinderbuecher/
https://www.slu-boell.de/sites/default/files/171204_afv_rezensionsband_web1.pdf
Timestamps:
04:14 Welche Rolle spielt Sprache in Bezug auf die Gleichbehandlung der Geschlechter?
11:40 Warum ist die Diskussion so emotional?
14:36 Was kann Sprache weiter bewirken? Wie können wir unser Handeln ändern?
19:09 Negative Begriffe für Frauen
20:51 Was spielen die Stereotype für eine Rolle?
24:39 Prägungen durch Erfahrungen und Medien
29:04 Steotypbedrohung
32:11 Neurobiologie
35:32 Gender und Doing Gender
43:26 Stereotype in den Medien
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Prof. Dr. Hilke Elsen LMU Institut für Deutsche Philologie
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Lesetipps und Quellenangaben:
Elsen, Hilke: Gender – Sprache – Stereotype. Geschlechtersensibilität in Alltag und Unterricht. Stuttgart: UTB, 2020
Freese, Anika / Völkel, Oliver Niels (Hg.): Gender_Vielfalt_Sexualität(en) im Fach Deutsch als Fremd- und Zweitsprache 2022
http://www.gender-kinderbuch.de/buch.htm
https://www.wienxtra.at/kinderaktiv/infos-a-z/geschlechtssensible-kinderbuecher/
https://www.slu-boell.de/sites/default/files/171204_afv_rezensionsband_web1.pdf
Timestamps:
04:14 Welche Rolle spielt Sprache in Bezug auf die Gleichbehandlung der Geschlechter?
11:40 Warum ist die Diskussion so emotional?
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20:51 Was spielen die Stereotype für eine Rolle?
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29:04 Steotypbedrohung
32:11 Neurobiologie
35:32 Gender und Doing Gender
43:26 Stereotype in den Medien
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3 Minuten
Der Startschuss für die erste Staffel. Wie können wir zu einer gerechteren Welt beitragen? Was muss sich ändern? Wo steht unsere Gesellschaft und der Feminismus? Welche Disparitäten existieren?
Dascha von Waberer unterhält sich alle zwei Wochen mit Expert*innen zu feministischen Themen. Im Teaser gibt es eine Vorschau auf die ersten Folgen. Wundern wir los!
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Dascha von Waberer unterhält sich alle zwei Wochen mit Expert*innen zu feministischen Themen. Im Teaser gibt es eine Vorschau auf die ersten Folgen. Wundern wir los!
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