Anmeldung Registrierung
Auto Hell Dunkel
Erweiterte Suche

Kulturtransfer. Der Podcast der KUPF OÖ Archiv

97 Episoden
32 Minuten
Sylvia Amann war Teil der Jury, die vor gut zwei Jahren die Kulturhauptstadt Bad Ischl – Salzkammergut ausgewählt hat. Wie bewertet die Expertin die aktuelle Lage vor Ort, die Rolle von Bewerbungsbüchern und das Modell Europäische Kulturhauptstadt insgesamt? Wie geht man damit um, wenn Teile eines Bidbooks gar nicht umgesetzt werden und wie soll man am besten mit diversen Personalwechseln während der wichtige Start-Phase am besten umgehen?

Thomas Diesenreiter fragt für die KUPF OÖ Radioshow nach.

Das gesamte Interview kann auch in der aktuellen Ausgabe der KUPFzeitung nachgelesen werden.
34 Minuten
In der letzten Sendung vor Weihnachten sprechen KUPF Geschäftsführer Thomas Diesenreiter und seine Stellvertreterin Verena Humer über das neu beschlossene Kulturbudget des Landes Oberösterreich und wagen einen Blick in die Zukunft, wie es um Kunst- und Kulturveranstaltungen in den nächsten Monaten steht.

Klemens Pilsl wird gemeinsam mit Florian Walter den Lehrgang für Kunst- und Kulturmanagement 2022 leiten und erklärt im Interview, für wen der Lehrgang gedacht ist, welche Inhalte vermittelt werden und wie der Lehrgang aufgebaut ist. Anmelden kann man sich noch bis 9. Jänner!

(Wie) Erlebst du Kunst und Kultur? – Renée Chvatal liest aus der aktuellen KUPFzeitung den Beitrag von Lentos Geschäftsführerin Hemma Schmutz aus der Rubrik „Mitgegeben“. Darin schreibt Hemma Schmutz über fehlende Planbarkeit und über Rahmenbedingungen in Zeiten der Pandemie.

Die KUPF Radioredaktion mit Sigrid Ecker wünschen allen Zuhörer*innen frohe Festtage und hoffen auf viele Live-Sendungen im nächsten Jahr!

 

cc Musik: Color Out – Alone
50 Minuten
Sigrid Ecker im Online-KUPFtalk mit Künstler*in, Aktivist*in und KUPF Vorstandsmitglied Alice Erik Moe und Birgit Hofstätter, Geschäftsführerin vom Frauenforum Salzkammergut.

Anlässlich der Winterausgabe der 180# KUPFzeitung mit dem Schwerpunkt „Lust“ spricht Sigrid Ecker mit den beiden zum Thema „Sexualität und Lust in Kunst und Kulturarbeit“. Birgit Hofstätter hat die Vulva-Ausstellung des Frauenforum Salzkammergut aufgrund des Lockdowns in öffentliche Schaufenster in Ebensee verlegt. Dort können die 36 Gipsabdrücke von Künstlerin Gloria Dimmel betrachtet werden. Alice Erik Moe spricht über ihre Drag-Performances und Post-Porn-Videos und darüber, woher das eigentlich kommt und was es bedeutet den eigenen kreativen Prozess fließen zu lassen.

Im Talk geht es um die Kraft von normbefreiter Sexualität und wie wir diese erreichen können. Die drei spannen den Bogen zwischen Übersexualisierung und Tabuisierung bis hin zur Sexualität und tauschen sich über eigene Herangehensweisen des Thematisierens von Geschlechteraspekten aus. Unter dem Stichwort Sex sells wird außerdem die Sexualisierung von Lebensbereichen im Kapitalismus problematisiert.
32 Minuten
Im Interview mit Thomas Diesenreiter unterhalten wir uns darüber, vor welchen Problemen und Unklarheiten unsere Kulturtätigen momentan stehen. Es geht um die Erhöhung des Kulturförderbudgets des Bundes, um den drastischen Besucher*innenrückgang seit der Covid-19 Krise und wie man als Veranstalter*innen auch in punkto Förderungen damit umgehen kann.

Das Land OÖ hat ein breites Veranstaltungsverbot von Montag, 15.11.21, bis 5.12.21 angekündigt, von dem allerdings der “professionelle Kultur- und Sportbereich” ausgenommen ist. Was der aktuelle Lockdown für Ungeimpfte und alle anderen bedeutet wurde seitens der Poltitik nicht klar kommuniziert. Verena Humer spricht über den Kulturlockdown, darüber wie „professioneller Kulturbereich“ zu interpretieren ist und was man tun kann. Verena erklärt auch die Verordnung dieser Woche und stellt klar, was genau damit gemeint ist. Mehr dazu auch im KUPF Blog.

Die KUPFZeitung #179 beschäftigt sich mit „Partizipiation“ – was das tatsächlich mit unserem gesellschaftlichen Miteinander auf sich hat und wie das Kulturtätige wahrnehmen, verrät unsere Kolumne „Mitgegeben“. Der Beitrag von Anna Rieder wurde eingelesen von KUPFvorstand Christian Haselmayr der Beitrag „Alles für Alle“ vom KV Kapu wurde eingelesen von Verena Humer.

Einen Ausblick auf das, was uns in der kommenden KUPFzeitung erwarten wird, erzählt uns Florian Walter. Auch in der Redaktion der KUPFzeitung wurde im letzten Jahr sehr viele und große Probleme gewälzt, als Gegenstück wurde für die Ausgabe #180 also zur Abwechslung mal das Thema LUST gewählt.

 

cc-Musik: Remy Bourgeois – Bal de Nuit und Social Square – Tantalizing Youth
30 Minuten
Beim Wort „Arbeit“ denken wir fast ausschließlich an berufliche Tätigkeiten – an Erwerbsarbeit. Wer erledigt jedoch unbezahlte Arbeiten: Care-Arbeit, wie die Pflege von Familienangehörigen, die Kinderbetreuung und die Haushaltsführung. Hauptsächlich Frauen. Im krassen Kontrast zum Gesamtarbeitspensum steht dennoch die Einkommensschere. Frauen verdienen auch im 21. Jahrhundert im Durchschnitt wesentlich weniger als Männer, selbst in den selben Berufsfeldern. Die Mehrfachbelastung durch die Care-Arbeit bedingt oft auch fehlende Versicherungszeiten, die später zu Altersarmut führen.

FRF-Moderatorin Claudia Prinz spricht mit Christine Lasinger, Geschäftsführerin der Frauenberatungsstelle BABSI in Freistadt über diese Problematik und Lösungsansätze dazu. Unterstützungsmöglichkeiten bei der Arbeitssuche, der berufliche Wiedereinstieg von Frauen, Altersarmut, Vereinbarkeit von Beruf und Familie in Hinblick auf Care-Arbeit, stehen im Fokus einer kritischen Auseinandersetzung.
32 Minuten
Übernahme des Talks der IG Kultur mit dem Nonprofit-Experten Michael Meyer über den gemeinnützigen Sektor in Österreich.

Die Anerkennung gemeinnütziger Arbeit ist keine Selbstverständlichkeit. Aber was wissen wir überhaupt über den gemeinnützigen Sektor in Österreich? Wie viele gemeinnützige Kulturvereine gibt es, welche Rolle spielt das Ehrenamt?

Zu Gast im WebTalk der IG Kultur war Michael Meyer, Leiter des Instituts für Nonprofit-Management an der WU Wien und Experte für Non-Profit-Organisationen und Zivilgesellschaft in Österreich.

Zu allen Radiosendungen der IG Kultur

https://www.igkultur.at/medien/radio

Zur Sendungsseite
30 Minuten
Ausschnitte des Dialogs der KUPF OÖ mit Elisabeth Schweeger, künstlerische Leiterin KHS2024. Symposium Fairness in Kunst und Kultur des BMKÖS. Und: KUPFzeitung #180 – Arbeitstitel LUST.

Was darf sich die Freie Szene von der KHS2024 erwarten?

Am 14. September 2021 luden die KUPF OÖ und das FRS ins Kino Ebensee zu einem offenen Dialog mit Elisabeth Schweeger (Kulturhauptstadt2024) und Daniel Bernhard (Kulturvision). Moderiert haben Verena Humer (KUPF OÖ) und Mario Friedwagner (FRS).

Elisabeth Schweeger betonte gleich zu Beginn, dass sie nicht über Vergangenes, von dem sie nicht Teil war, sprechen und in die Zukunft blicken möchte.

Die Kulturhauptstadt ist kein Heilmittel aber sie kann Türen öffnen und Brücken schlagen. Die Freie Szene ist der unverzichtbare Humus für ein nachhaltiges Kulturleben in der Region.

Was bedeutet das konkret?

Aus dem gut gefüllten Saal gab es zahlreiche Publikums-Fragen und Beiträge. Die Veranstaltung war von Beginn an als Dialog angelegt und es wurde rege diskutiert. Dieser Abend war nur ein Anfang, um die Freie Szene aus der Region Salzkammergut tatsächlich in die Planung für die Kulturhauptstadt 2024 einzubeziehen.

Konkret ergaben sich aus diesem ersten Dialog schon folgende Punkte:

*Zeigt uns eure Leerstände! 

Die Räume für Austausch und Projekte werden momentan noch in allen Regionen eruiert. Bitte teilt also eure Ideen für Leerstandnutzung in der Region mit. Diese Räume und Gebäude sollen schon vor 2024 bespielt werden können und auch abseits einzelner Projekte von den Personen und Vereinen vor Ort genutzt werden können.

*Regionale Vereinstreffen Wie können sich die Kulturtätigen im Salzkammergut vernetzen, unabhängig davon was sie machen?

Es wird regelmäßige Jour Fixe in den Regionen geben, die von der Kulturhauptstadt GmbH veranstaltet werden. Zudem bietet der Verein Kulturvision die Möglichkeit, sich vor Ort an eine Plattform zu wenden, die sich bei der Kulturhauptstadt GmbH für die Freie Szene direkt einsetzt. Die Kulturvision will auch gemeinsam mit den Initiativen aus den Regionen den Kulturentwicklungsplan nach 2024 weiter entwickeln. Daher wird dieser Verein gerade aufgebaut und lädt alle dazu ein Mitglied zu werden.

*Open Call – Was brauche ich für meine Projekteinreichung? Darüber hinaus läuft der Open Call noch bis 30. September 2021. Vorschläge und Projektideen sollten einen Bezug zu mindestens einer der 4 Programmlinien (Macht der Tradition, Kraft der Gegenkultur, Auswirkungen des (Hyper-)Tourismus und Durst auf Rückzug) sowie den Leitlinien des Bewerbungsbuchs aufweisen.

Es geht darum, dass wir die Szene vor Ort vorkommen lassen und dass sie einen Austausch und ein Netzwerk über die Grenzen des Salzkammerguts bekommt. Durch diesen Austausch können dann neue Projekte entstehen.

Die Diskussion in voller Länge hier hören.

Symposium Fairness in Kunst und Kultur

Heiß ging es auch am Symposium Fairness für Kunst und Kultur im Wiener Konzerthaus her, das am 30.9. vom BMKÖS unter Kunst- und Kulturstaatssekretärin Andrea Mayer initiiert wurde. Der Zwischenbericht kann hier gelesen werden. Auch der ORF Kulturmontag berichtete von der Aktion der IG Kultur und den immer noch ausständigen konkreten Zusagen zu fixen Budget-Erhöhungen für die Freie Szene.

Aufgrund des unermüdlichen Engagements der IG Vertreter*innen konnten dort doch noch auch der Fair Pay – Fair Play Reader des Kulturrates Österreich und das Fair Pay Manifest der Ländervertretungen präsentiert werden. Verena Humer berichtet darüber, wie es vor Ort war.

KUPFzeitung #180

Welche Rolle spielt Lust in der Kultur? Was finden wir lustvoll, was lustig? Wie kommt es zu diesem ‘Wir’ und welche Rolle spielt Humor dabei? In der Ausgabe #180 der KUPFzeitung widmen wir uns unter dem Arbeitstitel LUST den lustvollen, lustbringenden, lustbetonten und lustigen Aspekten von Kunst und Kultur. Die Zeitung erscheint im Dezember

Zur Sendungsseite
1 Minute
Zum Nachhören / Dialog mit Elisabeth Schweeger (Künstl. Leiterin KHS2024): Was darf sich die Freie Szene von der KHS2024 erwarten?

Am 14. September 2021 luden die KUPF OÖ und das FRS ins Kino Ebensee zu einem offenen Dialog mit Elisabeth Schweeger (KHS2024) und Daniel Bernhard (Kulturvision). Moderiert haben Verena Humer (KUPF OÖ) und Mario Friedwagner (FRS).

Elisabeth Schweeger betonte gleich zu Beginn, dass sie nicht über Vergangenes, von dem sie nicht Teil war, sprechen und in die Zukunft blicken möchte.

Die Kulturhauptstadt ist kein Heilmittel aber sie kann Türen öffnen und Brücken schlagen. Die Freie Szene ist der unverzichtbare Humus für ein nachhaltiges Kulturleben in der Region.

Was bedeutet das konkret?

Aus dem gut gefüllten Saal gab es zahlreiche Publikums-Fragen und Beiträge. Die Veranstaltung war von Beginn an als Dialog angelegt und es wurde rege diskutiert. Dieser Abend war nur ein Anfang, um die Freie Szene aus der Region Salzkammergut tatsächlich in die Planung für die Kulturhauptstadt 2024 einzubeziehen.

Konkret ergaben sich aus diesem ersten Dialog schon folgende Punkte:

*Zeigt uns eure Leerstände! 

Die Räume für Austausch und Projekte werden momentan noch in allen Regionen eruiert. Bitte teilt also eure Ideen für Leerstandnutzung in der Region mit. Diese Räume und Gebäude sollen schon vor 2024 bespielt werden können und auch abseits einzelner Projekte von den Personen und Vereinen vor Ort genutzt werden können.

*Regionale Vereinstreffen Wie können sich die Kulturtätigen im Salzkammergut vernetzen, unabhängig davon was sie machen?

Es wird regelmäßige Jour Fixe in den Regionen geben, die von der Kulturhauptstadt GmbH veranstaltet werden. Zudem bietet der Verein Kulturvision die Möglichkeit, sich vor Ort an eine Plattform zu wenden, die sich bei der Kulturhauptstadt GmbH für die Freie Szene direkt einsetzt. Die Kulturvision will auch gemeinsam mit den Initiativen aus den Regionen den Kulturentwicklungsplan nach 2024 weiter entwickeln. Daher wird dieser Verein gerade aufgebaut und lädt alle dazu ein Mitglied zu werden.

*Open Call – Was brauche ich für meine Projekteinreichung? Darüber hinaus läuft der Open Call noch bis 30. September 2021. Vorschläge und Projektideen sollten einen Bezug zu mindestens einer der 4 Programmlinien (Macht der Tradition, Kraft der Gegenkultur, Auswirkungen des (Hyper-)Tourismus und Durst auf Rückzug) sowie den Leitlinien des Bewerbungsbuchs aufweisen.

Es geht darum, dass wir die Szene vor Ort vorkommen lassen und dass sie einen Austausch und ein Netzwerk über die Grenzen des Salzkammerguts bekommt. Durch diesen Austausch können dann neue Projekte entstehen.
30 Minuten
Am 26. September wird der oberösterreichische Landtag neu gewählt. Ein guter Anlass, um in einer Gesprächsreihe mit den Kultur- und MediensprecherInnen der im Landtag vertretenen Parteien ihre Vorschläge und Visionen für die nächste Legislaturperiode zu diskutieren.

Was braucht es für die Weiterentwicklung des oberösterreichischen Kulturbereichs? Wie sieht eine zukunftsgerichtete Medienpolitik aus? Was wollen die Parteien ändern, abschaffen, erneuern? Die Gespräche führen jeweils einE VertreterIn der Kulturplattform Oberösterreich und einE VertreterIn des Landes der freien Medien.

Kurz vor der Wahl gibt es nun ein „Best-of“ der Wahlgespräche mit Severin Mayr (Grüne), Gerda Weichsler-Hauer und Michael Lindner (SPÖ), Anita Neubauer (FPÖ) und Elisabeth Manhal (ÖVP).

Ohne Göd ka Musi

Da sämtliche Anliegen und Bereiche aus dem Kunst- und Kulturbereich auch finanziert werden müssen, haben wir für unser „Best of“ das Thema „Finanzen und Kulturbudget“ gewählt. So können sich die Zuhörer*innen ein Bild davon machen, welche Partei sich wie positioniert.

Extra2021

Verena Humer berichtet außerdem kurz über den erfolgreichen Sonderfördertopf Extra21, der Mitte September an insgesamt 12 Einreichende vom Land OÖ und der KUPF OÖ mit insgesamt 95.000€ vergeben wurde.

Moderation: Sigrid Ecker

cc-Musik: layered vocals added to Erokia’s samples 586740 and 586742

Fair Pay now!

30 Minuten
Die Kampagne für faire Bezahlung im Kulturbereich startete vor 10(!) Jahren im Büro der IG Kultur Österreich

Fair Pay steht nun endlich auf der Tagesordnung österreichischer Kulturpolitik. Aber was heißt das? Was können wir von der Regierung erwarten? Im Gespräch mit Sigrid Ecker sprechen Fair Pay Beauftragte Gabi Gerbasits von der IG Kultur und Thomas Randisek vom Dachverband Salzburger Kulturstätten über das Fair Pay Manifest, das in Zusammenarbeit mit allen Bundesländern entsteht.

Ziel ist, dass das Manifest bis zum Fair Pay Symposium vom Bund Ende September fertig ist und konkret aufzeigt, was es für eine faire Bezahlung im Kulturbereich braucht.

Vorbildwirkung in Sachen Fair Pay hat Salzburg: Thomas Randisek erzählt, wie das möglich war und wie es nun weitergeht!

Gabi Gerbasits setzt sich unermüdlich dafür ein, dass auch in allen anderen Bundesländern Fair Pay an der Tagesordnung stehen wird. Im Vorfeld zum Symposium vom Bund wird dazu aufgerufen eigenen Themen und Forderungen für die Tagesordnung an das Bundesministerium zu senden – nur gemeinsam können wir etwas bewegen!

Fair Pay Now!

28 Minuten
Gabriele Gerbasits war fast 25 Jahre Geschäftsführerin der IG Kultur. Sie hat die Kampagne für Fair Pay vor gut zehn Jahren ins Leben gerufen. Heute schaut sie der Bundesregierung beim aktuellen Prozess auf die Finger, bringt ihre Erfahrung dabei ein und tourt (virtuell) für die IG Kultur mit den Fair Pay Now! Workshops durch die Bundesländer. Es soll daraus ein Manifest entstehen, das die wichtigsten Forderungen und Vorschläge zur Umsetzung zusammenfasst. Bis zum Fair Pay Symposium des BMKOES im Herbst soll es fertig sein. 

Ein Bundesland nimmt bei all dem eine Vorreiter*innenrolle ein- nämlich Salzburg. Die Grüne Kulturpolitik dort hat in Zusammenarbeit mit den zivilgesellschaftlichen Vertreter*innen Fair Pay schon soweit umgesetzt, dass sich der Prozess in der Zielgeraden befindet sagt Thomas Randisek, der Geschäftsführer der Salzburger Kulturstätten. Das ist sie Interessensvertretung von Kulturarbeiter*innen in Salzburg.

Warum braucht es Fair Pay im Kunst- und Kultursektor so dringend? Warum hat der Bund gerade eine zentrale Rolle, obwohl Kulturpolitik in Österreich ja stark auf Länderebene passiert? Wie schaut es mit dem dem Fair Pay Gap aus- gibt es da eine konkrete Zahl? Wie zeigt Salzburg, dass Fair Pay sinnvoll und umsetzbar ist? Und wo kann und soll jede*r sich einbringen,… all das beantworten Gabriele Gerbasits und Thomas Randisek im KUPFtalk mit Sigrid Ecker.
30 Minuten
In dieser KUPF Radioshow spricht FPOÖ Kultursprecherin Anita Neubauer im Wahltalk mit Verena Humer. Sigrid Ecker erkundet Neues vom Fair Pay Prozess im KUPFtalk mit Gabriele Gerbasits, Fair Pay Projektverantwortliche für die IG Kultur und Thomas Randisek, GF von den Salzburger Kulturstätten.

Kulturpolitische Pläne der FPOÖ

Am 26. September wird in Oberösterreich auf Landes- und Gemeindeebene gewählt. Anlass genug, um die Kultur- und Mediensprecher*innen der im Landtag vertretenen Parteien zum Gespräch zu bitten.  Gemeinsam mit Land der freien Medien, dem Verbund der vier freien Radios in Oberösterreich (Radio FRO, FRF, Radio B 138 und FRS) und DorfTV hat die KUPF OÖ bereits mit den Grünen und der SPÖ gesprochen. Heute ist die FPÖ mit Anita Neubauer an der Reihe. Sie ist Bereichssprecherin für Kultur und Kunst und seit November 2017 Mitglied des Landtags.

Bei diesen Wahlgesprächen werden vor allem die Herausforderungen, Perspektiven und Visionen für die kommende Legislaturperiode thematisiert. Die Gesprächsreihe wird auch in der KUPFzeitung abgebildet.

Fair Pay Now!

Gabriele Gerbasits war fast 25 Jahre Geschäftsführerin der IG Kultur. Sie hat die Kampagne für Fair Pay vor gut zehn Jahren ins Leben gerufen. Heute schaut sie der Bundesregierung beim aktuellen Prozess auf die Finger, bringt ihre Erfahrung dabei ein und tourt (virtuell) für die IG Kultur mit den Fair Pay Now! Workshops durch die Bundesländer. Es soll daraus ein Manifest entstehen, das die wichtigsten Forderungen und Vorschläge zur Umsetzung zusammenfasst. Bis zum soll Fair Pay Symposium des BMKOES im Herbst soll es fertig sein.

Ein Bundesland nimmt bei all dem eine Vorreiter*innenrolle ein- nämlich Salzburg. Die Grüne Kulturpolitik dort hat Fair Pay schon soweit umgesetzt, dass sich der Prozess in der Zielgeraden befindet sagt Thomas Randisek, der Geschäftsführer der Salzburger Kulturstätten. Das ist sie Interessensvertretung von Kulturarbeiter*innen in Salzburg.

Was passiert bei diesen Fair Pay Now! Workshops? Warum hat der Bund gerade eine zentrale Rolle, obwohl Kulturpolitik in Österreich ja stark auf Länderebene passiert? Wie schaut es mit dem dem Fair Pay Gap aus- gibt es da eine konkrete Zahl? Wie zeigt Salzburg, dass Fair Pay im Kunst- und Kulturbereich sinnvoll und umsetzbar ist? Und wo kann und soll jede*r sich einbringen, all das beantworten Gabriele Gerbasits und Thomas Randisek im KUPFtalk mit Sigrid Ecker. Sie hören einen kurzen Ausschnitt daraus. Das Gespräch in voller Länge jetzt hören.

 

Moderation und Gestaltung: Sigrid Ecker
29 Minuten
Für den heutigen KUPFtalk, der auch auf DORFTV zu sehen sein wird, durfte KUPF OÖ Geschäftsführer Thomas Diesenreiter erstmalig die Kulturstaatssekretärin Andrea Mayer in Wien interviewen. Andrea Mayer wurde am 20. Mai 2020 als Kunst-und Kulturstaatssekretärin angelobt und spricht im KUPFtalk über faire Bezahlung, armutsgefährdete Künstler*innen und ihre Visionen auf Bundes-Ebene.

Auch das Thema Fair Pay steht im Fokus dieses Talks. Dazu wird es im Herbst vom BMKOES ein Symposium geben. In dessen Vorfeld wird aktuell eine Datenerhebung vom Gallup Institut durchgeführt.

Auch in der kommenden Ausgabe der KUPFzeitung wird das Interview zu lesen sein.

Diese Ausgabe der KUPFradioshow hat Vinzenz Landl gestaltet.
30 Minuten
Aus dem Nähkästchen plaudern in diesem Talk mit Sigrid Ecker die beiden SPÖ Kultur-Verantwortlichen:

Gerda Weichsler-Hauer trat 1980 der SPÖ bei und ist inzwischen stellvertretende Frauen- und SPÖ-Bezirksvorsitzende in Steyr sowie dritte Landtagspräsidentin in OÖ.

Sie ist im Landtag u.a. Obfrau des Verfassungs-, Verwaltungs-, Immunitäts- und Unvereinbarkeitsausschusses und einfaches Mitglied im Ausschuss für Frauenangelegenheiten.

Michael Lindner ist seit 2015 Mitglied des Gemeinderates der Marktgemeinde Kefermarkt und seit 2018 Abgeordneter zum Oberösterreichischen Landtag.

Er ist Bereichssprecher für Kommunales, Sport, Finanzen und Verfassung.

Florian Walter erzählt uns, worum es in der nächsten KUPFzeitung zum Thema „Partizipation“ wirklich geht und welcher Fokus abseits der Landtagswahlen noch gesetzt wird.

Valerie Straßmayr, unsere neue Staats-Praktikantin, liest in der Sendung die Emanzen-Kolumne aus der aktuellen KUPFzeitung!

 

 

cc-musik: Mickael_Huchet_-_resonnance und Kara_Square_-_Holiday_Time__4_Elements_of_Joy
27 Minuten
Sendungsübernahme der IG Kultur – aus aktuellem Anlass

Karola Sakotnig ist die Karenzvertretung für Yvonne Gimpl in der Geschäftsführung der IG Kultur und spricht hier im Antrittsinterview über ihre Anfänge in der Freien Szene und darüber, was uns im nächsten Jahr erwartet. 

IG Kultur Geschäftsführerin Yvonne Gimpel, die sich im letzten Jahr in der Pandemie über jede Neuerung und Verordnung und in jedes Interview gestürzt hat, bekommt ein Kind und geht in die Babypause. In dieser Sendungsübernahme des Bewegungsmelder erfahren wir mehr über ihre Vertretung Karola Sakotnig, die über ihre Werbe-Agentur das erste Mal mit Kulturpolitik in Berührung kam und sich daraufhin immer mehr damit beschäftigte.

Im Interview spricht sie außerdem über Tabus und internationale Kooperationen und über die bestehenden Baustellen nach der Pandemie. Wir sind gespannt auf die Zusammenarbeit mit ihr und freuen uns sehr, dass Karola Sakotnig nun mit an Board der IGs ist!