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Kulturtransfer. Der Podcast der KUPF OÖ Archiv

97 Episoden
30 Minuten
Acht Schwerpunkte, 64 Maßnahmen und über 1.350 Beteiligte: Der neue Kulturentwicklungsplan der Stadt Linz (KEP3) soll die Kulturlandschaft bis 2035 prägen.

Doch was bedeutet das konkret für die freie Kunst- und Kulturszene? Wie verbindlich sind die Ziele, welche Rolle spielen Fair Pay, Teilhabe und demokratische Mitgestaltung – und welchen Einfluss können politische Veränderungen auf die Umsetzung haben?

In dieser Folge von Kulturtransfer sprechen wir mit Gerda Forstner (Leiterin der Abteilung Linz Kultur) und Thomas Philipp (Leiter des LIquA – Linzer Institut für qualitative Analysen) über Chancen, Herausforderungen und die Frage, wie aus kulturpolitischen Visionen gelebte Realität wird.

Denn Kulturpolitik betrifft weit mehr als unser Freizeitangebot – sie gestaltet die berufliche und demokratische Zukunft vieler Menschen.

 

KEP3 – Kulturentwicklungsplan 3

https://kep-linz.at/

CultHeRit:

Transnationales Beschäftigungsmodell (auf Deutsch) kostenlos zum Download: #CultHeRit Insights: Erkenntnisse und Erfahrungen in 4 Publikationen zum Projektabschluss – Kulturplattform Oberösterreich – KUPF OÖ 
30 Minuten
35 Grad im Zuschauer*innenraum – und die Vorstellung läuft trotzdem. Was macht die Klimakrise mit dem Kulturbetrieb?

Die Klimakrise macht auch vor der Kulturarbeit nicht Halt. Verena Humer spricht mit Olivia Schütz (Theater Phönix Linz), Thomas Auer (Klangfestival Gallneukirchen) und Michael Eibl (Local-Bühne Freistadt). Sie erzählen von Bühnenaufbau in der prallen Sonne, von Windmaschinen-Recherche kurz vor Festivalstart und von Klimageräten, die sich nur mit Sonderförderung ausgehen. Es geht darum, was Kulturvereine gegen die Hitze tun können – und was eben nicht.

Am Ende wirft Katja Frey noch einen Blick in die aktuelle Ausgabe der KUPFzeitung.

Weiterführende Links:

KultUrwald – Wir pflanzen einen Wald der Zukunft. Mach mit!

Ausgabe 199 “Übergänge” digital lesen 

KUPFzeitung abonnieren >> www.kupf.at/shop/kupfzeitung/abo
49 Minuten
Was passiert, wenn dort gekürzt wird, wo viele ohnehin schon an der Grenze arbeiten? In dieser Folge geht es um die anstehenden Budgetkürzungen des Bundes und darum, was sie für die freie Szene bedeuten — für Menschen, die mit wenig Sicherheit, viel Engagement und oft unter prekären Bedingungen Kulturarbeit leisten. 

Nach einem kurzen Faktencheck spricht Katja Frey mit Yvonne Gimpel (Geschäftsführerin IG Kultur) und Thomas Diesenreiter (Geschäftsführer KUPF OÖ) darüber, wie die Realität vieler Kulturtätiger aktuell aussieht— zwischen unsicheren Förderungen, steigenden Kosten und der Frage, welche Handlungsspielräume überhaupt noch bleiben.

Links

IG Kultur “Kunst- und Kulturbudget 2027/2028. Die Analyse” >>

www.igkultur.at/politik/kunst-und-kulturbudget-20272028-die-analyse

IG Kultur “2,2 Millionen weniger: IG Kultur warnt vor Kulturabbau in den Regionen” >>

www.igkultur.at/politik/22-millionen-weniger-ig-kultur-warnt-vor-kulturabbau-den-regionen

Webinar: Bundesförderungen für Kulturinitiativen >>

www.kupf.at/service/veranstaltungen/webinar-bundesfoerderungen-fuer-kulturinitiativen

KUPFakademie >> www.kupf.at/akademie

KUPFzeitung abonnieren >> www.kupf.at/shop/kupfzeitung/abo
30 Minuten
In dieser Folge von Kulturtransfer blättern wir gemeinsam durch die aktuelle Jubiläumsausgabe der KUPFzeitung und werfen einen Blick auf 40 Jahre KUPF OÖ.

Die Ausgabe verbindet Rückblicke auf kulturpolitische Erfolge mit aktuellen Debatten über prekäre Arbeitsbedingungen, Machtmissbrauch, unsichtbare Arbeit hinter der Bühne, Kamera und Redaktion, regenerative Kulturarbeit, Klimakultur und den Umgang mit künstlicher Intelligenz. Auch persönliche Perspektiven auf Verantwortung, Verhütung und soziale Ungleichheit finden darin Platz.

Mit Beiträgen und Gedanken von unter anderem Verena Teissl, Mirjam Steinbock, Franz Prieler, Richard Schachinger, Hannah Struck, Bettina Figl, Irina Angerer, Clar Gallistl, Thomas Philipp, Hannes Heide und Andi Wahl sowie Einblicken in die Arbeit langjähriger KUPF-Mitgliedsvereine.

Eine Folge über Kulturarbeit als verbindende Kraft – sichtbar und unsichtbar, kritisch, solidarisch und in Bewegung.

Neues aus dem Büro:

Webinar

Bundesförderungen für Kulturinitiativen

Mo., 14.9.2026, 17:30 – 19:30 / Online

https://kupfticket.com/events/webinar-bundesfoerderungen-fuer-kulturinitiativen
40 Minuten
Die KUPF OÖ wird 40 – und das feiern wir mit einem Zeitreise-Special im Kulturtransfer. In den Ausgaben Mai und Juni 2026 werfen wir anhand von fünf Blitzlichtern einen Blick auf fünf Jahrzehnte KUPF-Geschichte. Im Fokus stehen ausgewählte Themen, die ihre Zeit besonders geprägt haben – ohne Anspruch auf Vollständigkeit, aber nah an den Menschen, Debatten und kulturpolitischen Entwicklungen in Oberösterreich.

Im ersten Teil (Mai 2026) sprachen Franz Prieler und Betty Wimmer mit Marlies Auer, Herta Gurtner mit Katja Frey. Im Zentrum standen Fragen wie: Welche Themen haben die KUPF in den einzelnen Jahrzehnten bewegt? Wo gab es Rückenwind, wo Widerstände? Welche Erfolge wirken bis heute nach, welche Konflikte haben die Szene geprägt? Und nicht zuletzt: Welche Erfahrungen aus jahrzehntelanger Praxis können jungen Kulturinitiativen heute Orientierung geben?

Im heutigen – Teil 2 hören wir Interviews mit Anna Rieder (geführt von Katja Frey) und Richard Schachinger (geführt von Marlies Auer) – außerdem gibt’s den zweiten Teil des Gesprächs mit Betty Wimmer.

Ein herzliches Danke an Franz Prieler, Herta Gurtner, Betty Wimmer, Richard Schachinger und Anna Rieder für die spannenden Einblicke.

Wir haben übrigens wunderbaren KUPF OÖ Merch gestaltet für das Jubiliäum, das ihr in unserem Shop bestellen könnt. Wir haben Häferl, die in keinem Kulturarbeiter*innen Büro oder der Bar fehlen dürfen, und Kapperl, die euch vor Sonnenbrand und Scheinwerferlicht schützen, für euch produziert.

Mehr Tipps aus der KUPF OÖ

Im Gespräch: Margot Nazzal am 17. Juni habt ihr die Chance euch von 16:00-18:00 Uhr mit der Kulturdirektorin des Landes OÖ im KUPFbüro zu unterhalten um aktuelle kulturpolitische Themen zu diskutieren.  https://kupf.at/service/veranstaltungen/im-gespraech-margot-nazzal/

Lehrgang Kunst- und Kulturmanagement: https://lehrgang.kupf.at/

Bis 19. Juli können sich Personen aus ganz Österreich noch für den KUPF OÖ Kunst- und Kulturmanagement Lehrgang anmelden. Der Lehrgang richtet sich an Kulturarbeitende, die sich professionalisieren möchten aber auch an Personen die einen praxisnahen Einstieg in die Branche suchen.

KUPFzeitung #199 Übergang / https://kupf.at/zeitung/ Unsere Herbstausgabe sucht Beiträge zu Zugehörigkeit, Generationen und allem, was wir übergeben (wollen und könnten). Honorar: 3 Cent pro Zeichen. Vorschläge für Text, Illustration, Fotos bis Ende Juni an zeitung@kupf.at schicken, absprechen und bis Anfang August realisieren. Einreichen bis 30. Juni 2026 kupf.at/call4articles
44 Minuten
Die KUPF OÖ wird 40 und wir feiern das mit einem kleinen Zeitreise-Special beim Kulturtransfer: In zwei Ausgaben im Mai und Juni 2026 werfen wir in fünf Blitzlichtern Schlaglichter auf fünf Jahrzehnte KUPF-Geschichte. Dabei beleuchten wir ausgewählte Themen, die in ihrer Zeit besonders prägend waren – ohne Anspruch auf Vollständigkeit, aber mit viel Nähe zu den Menschen und Debatten, die Kulturpolitik in Oberösterreich mitgestaltet haben.

In Teil 1 hören wir Interviews mit Franz Prieler und Betty Wimmer (geführt von Marlies Auer) sowie ein Gespräch mit Herta Gurtner (geführt von Katja Frey). Wir wollten wissen: Was hat die KUPF in den einzelnen Jahrzehnten beschäftigt? Wo gab’s Rückenwind und wo Reibung? Welche Erfolge sind hängen geblieben – und welche Konflikte haben die Szene geprägt? Und natürlich die wichtigste Frage: Welche Erfahrungen aus vielen Jahren Praxis können für junge Kulturinitiativen heute hilfreich sein?

Im Teil 2 (Juni 2026) hören wir Interviews mit Anna Rieder (geführt von Katja Frey) und Richard Schachinger (geführt von Marlies Auer) – außerdem gibt’s den zweiten Teil des Gesprächs mit Betty Wimmer.

Ein herzliches Danke an Franz Prieler, Herta Gurtner, Betty Wimmer, Richard Schachinger und Anna Rieder für die spannenden Einblicke.

Erstellt von Katja Frey.

Wir haben übrigens wunderbaren KUPF OÖ Merch gestaltet für das Jubliäum, das ihr in unserem Shop bestellen könnt. Wir haben Häferl, die in keinem Kulturarbeiter*innen Büro oder der Bar fehlen dürfen, und Kapperl, die euch vor Sonnenbrand und Scheinwerferlicht schützen, für euch produziert.

GENUG

30 Minuten
Diese Folge des Kulturtransfers widmet sich dem Schwerpunkt „Genug!“ der aktuellen KUPFzeitung – und nimmt sich Zeit für eine Frage, die leise klingt, aber politisch weit reicht: Wann ist genug wirklich genug? Zwischen Prekarität in der Kulturarbeit, neuen Modellen wie dem Grundeinkommen in Irland und feministischen Analysen eines ständigen „Nie-genug“ entfaltet sich ein vielschichtiger Blick auf Maßstäbe, Mangel und Machtverhältnisse. Die Folge verbindet gesellschaftspolitische Perspektiven mit persönlichen Erfahrungen und fragt nach Alternativen: nach Solidarität statt Konkurrenz, nach der Radikalität von Wohlwollen und nach Bedingungen für ein Leben in Würde. Eine ruhige, kluge Einladung, „Genug“ nicht als Grenze, sondern als Ausgangspunkt für Veränderung zu denken.

Links zur Sendung:

KUPFzeitung: https://kupf.at/zeitung/

Aktuelle KUPFzeitung Genug: https://kupf.at/zeitung/197/

Lehrgang Kunst- und Kulturmanagement: https://lehrgang.kupf.at/

Anmeldung Info Veranstaltung für den Lehrgang am 18. Mai: https://kupfticket.com/events/info-zum-kunst-und-kulturmanagement-lehrgang-2026-2027

EXTRA27 Call: https://kupf.at/service/ausschreibungen/extra27-open-call/

 
30 Minuten
In dieser Folge des Kulturtransfers blicken wir auf die Jubiläumsfeier der KUPF OÖ am 28. Februar 2026 in der KAPU zurück und hören in Grußworte aus Politik und Verwaltung und in die Diskussion von ehemaligen und aktiven KUPF Vorstandsmitgliedern und Geschäftsführer*innen hinein. Wir interviewen außerdem KUPF OÖ Geschäftsführer Thomas Diesenreiter zum 40-jährigen Bestehen und machen auf die KUPF 40 Jahre Ausstellung aufmerksam. Vierzig Jahre KUPF OÖ stehen für Service, Vernetzung und solidarische Interessenvertretung für 247 Mitgliedsinitiativen in ganz Oberösterreich. Ein Rückblick auf ein besonderes Fest mit Mitgliedern, Freund*innen und Wegbegleiter*innen — und zugleich ein Vorgeschmack auf weitere Folgen später im Jahr, in denen wir weitere Blitzlichter auf die Geschichte der KUPF OÖ in den vergangenen Jahrzehnten werfen.
43 Minuten
Ungleichheit ist kein Zufall. Sie ist gemacht.

In dieser Folge spricht Katja Frey mit der Autorin Sara Hassan über das Buch „Wer gegen wen? Gespräche über organisierte Ungleichheit – und wie wir solidarisch das System hacken“ (ÖGB Verlag, erschienen am 23.10.2025).

Warum werden wir schon in der Schule auf Konkurrenz getrimmt? Wieso kämpfen wir später im Job um Zeit, Geld und Anerkennung – während Sorge-, Pflege- und Bildungsarbeit systematisch abgewertet werden? Wer profitiert davon, dass wir gegeneinander antreten, statt uns zusammenzutun? Und warum scheint Machtmissbrauch oft folgenlos zu bleiben?

Gemeinsam gehen wir den Mechanismen organisierter Ungleichheit auf den Grund:

Wir sprechen über Leistungsdruck, über strukturelle Ausbeutung, über die unsichtbare Logik des Wettbewerbs – und über die Frage, wie wir diese Regeln gemeinsam verändern können.

Denn wenn wir alle betroffen sind, können wir auch gemeinsam etwas bewegen.

Eine Folge über Macht, Solidarität – und darüber, wie wir das System hacken könnten.

Links

Buch “Wer gegen wen?” beim ÖGB Verlag >> https://shop.oegbverlag.at/wer-gegen-wen-9783990467565

Podcast “Warum eigentlich?” von Sara Hassan >> https://www.arbeit-wirtschaft.at/author/sara-hassan/

PDF “Grauzonen gibt es nicht” von Sara Hassan und Juliette Sanchez-Lambert >> https://www.sarahassan.at/wp-content/uploads/2023/11/Grauzonen-gibt-es-nicht_Hassan-Sanchez-Lambert.pdf

Buch “Grauzonen gibt es nicht” beim ÖGB Verlag >> https://shop.oegbverlag.at/grauzonen-gibt-es-nicht-9783990465073

Workshops der KUPF OÖ >> www.kupf.at/tag/workshop/

KUPFakademie >> kupf.at/akademie

KUPFzeitung abonnieren >> www.kupf.at/shop/kupfzeitung/abo

Sound: TNMEISTER & MDND – Wetterläuten

Senf

30 Minuten
Mal süß, mal scharf, mal körnig – Senf ist mehr als ein Gewürz.

In dieser Folge des Kulturtransfer Podcasts widmet sich Katja Frey der aktuellen Ausgabe der KUPFzeitung 196 zum Thema „Senf“ und fragt:

Wer darf seinen Senf dazugeben? Wann ist er erwünscht – und wann gilt er als Störung?

Die Texte dieser Ausgabe führen uns vom Küchentisch in Kulturvereine, ins Theater, in politische Diskurse und in ganz konkrete Fragen von Macht, Transparenz und Beteiligung. Es geht um Feedbackkultur, Vermittlung, Community-Arbeit, Meinungsethik und darum, wie demokratische Prozesse im Kulturbereich gelingen können – oder scheitern.

Wir sprechen über offene Gespräche und verschlossene Strukturen, über Diskursverschiebungen, über Solidarität unter einem Dach und darüber, warum gemeinsames Senfen mehr braucht als gute Absichten: nämlich Zeit, Ressourcen und verlässliche Rahmenbedingungen.

Diese Folge möchte ermutigen, weiter den eigenen Senf dazuzugeben – nicht leise zu sein, aber bewusst zu würzen.

In dieser Podcastfolge besprochene Texte:

Editorial – Ella Kronberger, Tamara Imlinger

Der Platz des Senfs – anonyme Kritikkolumne

Beziehungen entstehen im Gespräch – Clar Gallistl*

Sehr verehrtes Publikum! – Elisabeth Mürzl

Zugänge gestalten – Kinga Szemessy & Julieta Jacobi

Nicht alles schmeckt besser mit Senf – Hannah Stuck

Diskursverschiebung – Bettina Figl

„Süß oder scharf?“ – Sabine Spitzer-Prochazka

KEP3 – Gut gesenft in vielen Schichten – Thomas Philipp

KUPF OÖ vs. AKM – Thomas Diesenreiter

Wie weit geht Community ohne Hauptamt? – Jolanda de Wit & Richard Schachinger

Solidarität unter einem Dach – WillyFred*

Abläufe ändern – Susi Hinterberger

Virtuell beitragen – Carmen Bayer

Weiterführende Links:

KUPFzeitung abonnieren >> www.kupf.at/shop/kupfzeitung/abo

Ausgabe 196 “Senf” digital lesen >> www.kupf.at/zeitung/196

KUPF OÖ 40 Jahr Feier >> https://kupfticket.com/events/kupf-40-jahre-feier

Podcast “Geschichten aus der Geschichte”, Folge 418 Senf >> www.geschichte.fm/archiv/gag418

Weitere Informationen zum Kulturentwicklungsplan KEP3 der Stadt Linz >> www.kep-linz.at

Buchempfehlung “Witches, Bitches, It-Girls” von Rebekka Endler >> www.rowohlt.de/buch/rebekka-endler-witches-bitches-it-girls-9783498007409

Krimnalstatistik >> www.bka.de/DE/Presse/Listenseite_Pressemitteilungen/2022/Presse2022/221013_PM_BLB_Gewalt_Gegen_PVB.html

Buchempfehlung “Die Welt verändern” von bell hooks >>

www.unrast-verlag.de/produkt/die-welt-veraendern-lernen

Buchempfehlung “Pädagogik der Unterdrückten” von Paulo Freire >> www.thalia.at/shop/home/artikeldetails/A1031755883

Foto: Ella Kronberger
29 Minuten
Wie sprechen wir über die NS-Zeit – und warum fällt uns genau dieses Sprechen oft so schwer? In dieser Folge des Kulturtransfers widmen wir uns der Frage, warum Scham, Unsicherheit und familiäres Schweigen unsere Erinnerungskultur bis heute prägen.

Zu Gast ist Tamara Imlinger: Autorin, Historikerin, Musikerin und Kulturvermittlerin. Ihr jüngstes Hörspiel „Wie hast du davon erfahren?“ öffnet einen Zugang zur Frage, wie die NS-Zeit in Familien weiter wirkt. Ein Auszug aus dem Hörspiel gibt Einblick in diese vielschichtige Auseinandersetzung.

Im Interview sprechen Katja Frey und Tamara darüber, warum Betroffenheit oft größer ist als Offenheit, wie familiäre Erzählungen unsere Haltung prägen, was Verantwortung jenseits persönlicher Schuld bedeutet und weshalb Fehler machen ein produktiver Impuls sein kann – sowie darüber, welche Räume Kunst und Kultur für ein gemeinsames Erinnern eröffnen.

Am Ende bleibt die Frage: Warum lohnt es sich, weiterzusprechen, selbst wenn Unsicherheit oder Unbehagen im Raum stehen?

Links zur Folge:

Tamara Imlinger >> www.tamaratrackt.at

Hörspiel “Wie hast du davon erfahren?” >> www.soundcloud.com/tamara-imlinger/wie-hast-du-davon-erfahren

Workshop zum Thema „Familiengeschichte(n) und Erinnerungskultur“ mit Historikerin und Jiddistin Sandra Franz >> www.politischebildung.at/veranstaltungskalender/veranstaltungskalender-projekte/?dat=2026-05-09#evtdet49509

Wie blicken wir auf Biografien von Täter*innen und was hat das mit uns zu tun? Von Sandra Franz >> https://gfa.or.at/2024/02/26/frauen-geschlechterbilder-in-der-ns-zeit/

Making Meaning at Holocaust Sites, New Approaches in Participant-Centered Learning >> https://lnkd.in/dwbyS4WZ

Lern- und Gedenkort Schloss Hartheim >> www.schloss-hartheim.at

Interview mit Peter Eigelsberger zu Angehörigenarbeit an Gedenkstätten >> www.erinnern.at/themen/artikel/interview-angehoerigenarbeit-an-der-gedenkstaette-hartheim

Geschichte(n) für alle (Verein) >> www.gfa.or.at

KUPFZeitung abonnieren >> www.kupf.at/zeitung

Call4Beiträge >> www.kupf.at/call4articles
30 Minuten
In der aktuellen Folge des Kulturtransfers haben wir Peter Minichshofer, den Bereichsleiter Kulturförderung der Abteilung Kultur des Landes OÖ zur Gast. Er erzählt im Gespräch mit Marlies Auer über die Neuerungen in der Kulturförderung, insbesondere die online Beantragung und beantwortet unsere Fragen zu Fair Pay Förderungen und Abrechnungen. Wir sprechen über den Prozess der Förderbearbeitung, wie Kulturvereine dazu beitragen können, diese zu beschleunigen und über die Möglichkeit von Mehrjahresförderungen. Insbesondere lädt die Kulturabteilung Fördernehmer*innen dazu ein, sich mit offenen Fragen jederzeit an die Kulturabteilung zu wenden und diese zu besprechen.

Links:

Kulturförderung Land OÖ

ausgefülltes Musterförderformular Zeitkultur
30 Minuten
In der aktuellen Folge des Kulturtransfers haben wir Peter Minichshofer, den Bereichsleiter Kulturförderung der Abteilung Kultur des Landes OÖ zur Gast. Er erzählt im Gespräch mit Marlies Auer über die Neuerungen in der Kulturförderung, insbesondere die online Beantragung und beantwortet unsere Fragen zu Fair Pay Förderungen und Abrechnungen. Wir sprechen über den Prozess der Förderbearbeitung, wie Kulturvereine dazu beitragen können, diese zu beschleunigen und über die Möglichkeit von Mehrjahresförderungen. Insbesondere lädt die Kulturabteilung Fördernehmer*innen dazu ein, sich mit offenen Fragen jederzeit an die Kulturabteilung zu wenden und diese zu besprechen.

Ruhe

30 Minuten
Ruhe ist kein Luxus, sondern Infrastruktur. In dieser Folge des Kulturtransfers weben wir ein Netz aus den unterschiedlichen Aspekten des Schwerpunkts Ruhe der aktuellen KUPFzeitung: Von ungleichem Zugang dazu aber auch Bedürfnis danach aufgrund von Prekarisierung, Carearbeit, und Neurodivergenz über den täglichen Kulturbetrieb zwischen Lautstärke, Ehrenamt und Sichtbarkeitsdruck.

Wir lassen uns von den Autor*innen der Ausgabe inspirieren und denken neu:

– Resonanz statt Rush; weniger abhaken – mehr berühren lassen;

– Längere Laufzeiten, Wiederaufnahmen, Orte zum Verweilen, Ruhezonen mit Tür, Reizreduktion, echte Pausen im Ablauf, Lärmschutz;

– Ersteckte Kosten sichtbar machen, fair bezahlen, Pufferzeiten und klare Vertretungen;

– Accessibility im Rider ernst nehmen – besonders für neurodiverse Artists.

Weitere Themen, die uns beschäftigen:

– Tod und Trauer ohne Beschleunigung. Death-Positive/Queering-Death-Perspektiven holen Wahlfamilien ins Zentrum, schaffen Rituale und Handlungsfähigkeit

– Kultur als Raum, der Ambivalenz aushält.

Für alles online gilt:

– Ruhe entsteht nicht automatisch.

– Community-Management braucht Budget, Zeit, Netiquette, Reaktionsfenster, Eskalationswege, Supervision – und wird in Kampagnenphasen realistisch mitgedacht.

Der rote Faden in der Sendung:

– Weniger Formate, längere Spielzeiten, leiser auftreten – eine ruhige Sichtbarkeit statt Daueralarm.

– Ruhe nicht romantisieren, sondern organisieren: in Programmen, Timelines, Räumen und Beziehungen.

Links & Quellen zum Nachlesen

Aktuelle KUPF-Zeitung zum Thema RUHE mit Beiträgen der Autor*innen und Diskutant*innen Ella Kronberger, Tamara Imlinger, Hannah Stuck, Carmen Bayer, Andreea Zelinka, Martin Prein, Lisa-Viktoria Niederberger, Katja Frey, Gloria Amesbauer, Kushtrim Alili und Kathrin Quatember

KUPF Büro-Infos

Webinar – Kinderschutzkonzept am 22.10.2025

KUPFakademie – Online Module
30 Minuten
„EU Defizitverfahren“, „Wir müssen sparen“, „Minus 15% bei Förderungen“, „weniger Geld für Pensionen“, „Die Kassen sind leer“. Die Botschaften aus der österreichischen Politik sind derzeit nicht stimmungsaufhellend.

In der aktuellen Folge des Kulturtransfers beleuchten wir deshalb die aktuellen Sparpläne im Kulturbereich, auf Bundesebene, in Oberösterreich und in den Gemeinden. Fest steht: 2026 sollen die Budgets für Kulturförderungen sinken.

Was das konkret für die zeitgenössische freie Kunst- und Kulturszene bedeutet und welche Forderungen die Kulturplattform Oberösterreich stellt, diskutieren wir mit Thomas Diesenreiter, dem Geschäftsführer der KUPF OÖ.

Links:

KUPFzeitung: Minusrechnen

IG Kultur: FAQ zu Neuerungen der Bundesförderung

IG Kultur: Neue Kunstförderungsrichtlinie des Bundes

Webinar Kinderschutzkonzepte in Kulturvereinen

Im Gespräch: Julius Stieber

Lunch Lecture: Neue Wege für Kulturfinanzierung