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32 Minuten
Jeder Mensch hat seine Macken. Doch woher kommen unsere merkwürdigen Angewohnheiten, warum übernehmen wir bestimmte Verhaltensweisen von anderen und wann wird eine harmlose Eigenheit tatsächlich problematisch?

In dieser Folge des Potentiale Nutzen! Podcast sprechen Konstantin Kowalski und Stephan Buchhester über ihre persönlichen Macken – und die haben es teilweise in sich.

Konstantin erzählt von seiner Begeisterung für ungewöhnliche Wörter wie „Bierfliege“, seinem Bedürfnis nach krümelfreien Händen und seiner Angewohnheit, sich beim Kochen selbst ausgiebig zu loben. Stephan berichtet unter anderem von seinem Drang, von Brücken herunterzuspucken, übernommenen Redewendungen und einem eigenwilligen Begrüßungsritual bei der Einreise nach Mecklenburg-Vorpommern.

Gemeinsam gehen sie der psychologischen Frage nach, warum solche Angewohnheiten entstehen. Stephan unterscheidet dabei drei mögliche Erklärungen: Nachahmung, das Bedürfnis nach Zugehörigkeit und die persönliche Funktion eines Verhaltens.

Zum Abschluss diskutieren beide, warum wir andere Menschen vorschnell als arrogant, narzisstisch oder toxisch bezeichnen – und weshalb wir ihre Verhaltensweisen zunächst besser verstehen sollten.

Die zentrale Botschaft: Nicht jede Macke ist ein Problem. Oft verraten unsere kleinen Eigenheiten viel über unsere Persönlichkeit, unsere Beziehungen und unsere Bedürfnisse.
35 Minuten
Gelassen oder längst resigniert?

Hohe Tankpreise, unbezahlbare Grafikkarten oder ein Meeting, in dem das eigentliche Thema kaum noch vorkommt: Gründe, sich aufzuregen, gibt es genug. Aber warum bleibt es so oft beim Meckern?

In dieser Folge des Potentiale Nutzen! Podcasts sprechen Konstantin Kowalski und Stephan Buchhester darüber, was zwischen unserem Ärger und einer tatsächlichen Veränderung steht.

Dabei diskutieren wir drei mögliche Perspektiven: Wie viel Energie wollen wir für Konflikte aufbringen? Welche Nachteile befürchten wir, wenn wir aktiv werden? Und haben wir vielleicht gelernt, dass unser Handeln ohnehin nichts bewirkt?

Darum geht’s:

Gelassenheit und Resignation: Von außen ähnlich, innerlich ganz verschieden.

Verlustaversion: Warum mögliche Nachteile schwerer wiegen können als die Aussicht auf Verbesserung.

Erlernte Hilflosigkeit: Was hinter dem Gedanken „Das bringt doch sowieso nichts“ stecken kann.

Kindererziehung und Anerkennung: Welche Kämpfe uns mit der Zeit weniger wichtig werden.

Diskussionskultur: Wie wir unterschiedliche Meinungen vertreten können.

Alltagsärger: Warum ein Türstopper manchmal mehr Empörung auslöst als große gesellschaftliche Fragen.

Natürlich bleibt es nicht theoretisch: Ein widerspenstiges Handtuch, herunterfallendes Parfümöl und ein innerer King Kong sorgen für die passenden Bilder.

Unsere Frage an Dich: Bei welchem Thema sagst Du regelmäßig „Ist halt so“, obwohl Du eigentlich gern etwas verändern würdest?

Hör rein und leite die Folge an jemanden weiter, mit dem Du darüber sprechen möchtest.
32 Minuten
Würdest Du noch einmal jung sein wollen? Im Potentiale Nutzen! Podcast sprechen Konstantin Kowalski und Stephan Buchhester über Nostalgie, Rückschaufehler und die Frage, warum wir frühere Entscheidungen mit dem Wissen von heute anders bewerten. Dabei geht es auch um Entscheidungsstress, Verlustaversion und die Herausforderungen einer Welt voller Möglichkeiten. 
42 Minuten
In dieser Folge des Potentiale Nutzen! Podcasts nehmen Konstantin Kowalski und Stephan Buchhester ein vertrautes Alltagsphänomen unter die psychologische Lupe: den Elternabend. Ausgehend von einer bevorstehenden Kanu-Klassenfahrt sprechen sie über ausufernde Diskussionen, Elternsprecherwahlen, WhatsApp-Gruppen und die unterschiedlichen Rollen, die Menschen in neu entstehenden Gruppen einnehmen.

Dabei wird deutlich: Hinter vermeintlich banalen Diskussionen stehen häufig Bedürfnisse nach Sicherheit, Kontrolle, Kompetenz, Zugehörigkeit oder Anerkennung. Anhand von Elternabenden und einer ebenso turbulenten Grillaktion im Kleingartenverein zeigen die beiden humorvoll, warum Rollen in Gruppen entstehen, wann sie hilfreich sind und weshalb es problematisch wird, wenn Menschen ihre jeweilige Rolle überzeichnen.

Die zentrale Erkenntnis: Du kannst in einer Gruppe kaum keine Rolle haben. Entweder du nimmst sie selbst ein – oder andere schreiben sie dir zu.
28 Minuten
In dieser sehr persönlichen Folge geht es um den psychologischen Umgang mit einschneidenden und belastenden Lebensereignissen. Am Beispiel einer bevorstehenden Gehirnoperation zeigt Stephan, wie sich der erste Schock verändert, warum emotionale und kognitive Verarbeitung unterschiedliche Rollen spielen und wie Selbstwirksamkeit, ein verlässliches soziales Netzwerk sowie konkrete Coping-Strategien helfen können.

Dabei geht es unter anderem um die Frage, warum die Suche nach dem „Warum?“ nicht immer weiterhilft, wie große Probleme in kleinere, lösbare Aufgaben zerlegt werden können und weshalb es wichtig ist, andere Menschen um Unterstützung zu bitten. Besonders persönlich wird die Episode, als Stefan davon erzählt, wie schwer es für ihn war, seinen Sohn über die bevorstehende Operation zu informieren.

Am Ende erhält die Folge eine hoffnungsvolle Wendung: Die Operation liegt inzwischen hinter Stephan und er hat sie überstanden.

Die besten Erinnerungen liegen noch vor uns.
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Über diesen Podcast

Im humoristischen Dialog werden tägliche Stolpersteine auf dem Weg zum Glück psychologisch fundiert betrachtet. Mit Prof. Dr. Buchhester als Psychologe und Konstantin Kowalski als IT Business Analyst treffen zwei Welten aufeinander an deren Schnittstelle für jeden Zuhörenden ein ganz persönlicher Nutzen entsteht. 
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„Potentiale Nutzen!“

Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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