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The Bleeding Overachiever Archiv

54 Episoden
1 minute
In dieser Episode sprechen Esther und Bianca über den aktuell wohl besten Forenthread des Internets. Er heißt: ANTIWORK und ist auf Reddit zu finden.

Der Subreddit ANTIWORK ist deshalb so wichtig, weil er einen Safe Space für all jene bietet, die keine Lust auf Erwerbsarbeit für den Rest ihres Lebens haben. Und vor allem: diesen Wunsch dort auch artikulieren können, ohne als „faules“ Pack denunziert zu werden. Das ist das wirklich Neue an der ganzen Sache: Es geht nicht darum, wie man am schnellsten einen neuen Job findet (#bewerbungscoaching), sondern wie es gelingt, Arbeit zu dezentrieren. Und nein, das ist natürlich nicht immer einfach – oder gar möglich.

Artikel: "Sie kündigen in Massen"

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Cover-Design by Gabriela Lukenda
1 minute
Am 20. März ist die Homeofflicht-Pflicht in Deutschland ausgelaufen. Einen Rechtsanspruch auf das Arbeiten im Homeoffice gibt es bisher nicht. Das heißt: wird vom Arbeitgeber nichts anderes kommuniziert, müssen viele Arbeitnehmer wieder ins Office.

Das ist einerseits natürlich schrecklich. Andererseits scheint es, als hätten wir bei all den durchgesessenen Jogginghosen und weggeworfenen Pizza-Schachteln vergessen, dass das Homeoffice für viele arbeitsbedingte Probleme keine wirkliche Lösung ist.

Bei all der Euphorie ums Längerschlafen und weniger kontrolliert werden, haben wir übersehen, dass Arbeiten im Homeoffice auch Ausbeutung von Arbeitnehmern bedeuten kann. Dafür muss man tatsächlich nicht ins Office gehen. Warum wir das so sehen? Erfahrt ihr in dieser Episode von Death, Taxes and Neglecting my Fitness.

Ich bin Bianca Jankovska, und habe meine Wohnung seit 27 Wochen nicht mehr verlassen.
1 minute
Im Oktober-Newsletter habe ich darüber geschrieben, warum der positive Einfluss von Vitamin B meiner Meinung nach überschätzt wird. 

Doch das Thema ging mir irgendwie nicht mehr aus dem Kopf. 

Ist Vitamin B dasselbe wie Netzwerk? Was macht den Unterschied zu einer Community aus? Und bin ich am Ende nicht trotzdem jemand, der sich gerne auch im beruflichen Kontext mit Freundinnen umgibt?

Über the fine line zwischen Vitamin B, Freunderlwirtschaft und feministischem Empowerment - mit Regine Glass. 

Den Blogpost aus dem Intro könnt ihr hier lesen.

Cover-Design by the amazing Gabriela Lukenda.

Cut by the fabulous Iris Böhm.
1 Stunde 13 Minuten
Sponsor der Episode ist BLINKIST

Trigger-Warning sexualisierte Gewalt

Tl;dr: Wie können Betroffene in der medialen Öffentlichkeit für Gerechtigkeit kämpfen, ohne selbst auszubrennen und Kontrolle über die eigene Geschichte zu verlieren? Do’s & Don’t bei der Zusammenarbeit mit Journos, Anwälten und der Justiz

Zusammenfassung: Nina Fuchs Fall beginnt am 18. April 2013. Die junge Frau, damals 30 Jahre alt, feiert mit Bekannten in München, später in besagter Nacht auch mit neuen Bekannten. Einer dieser neuen Bekannten bringt Nina einen Drink. Kurz darauf setzt ihre Erinnerung aus – bis sie in einem Park wieder zu sich kommt. Schemenhaft erinnert sie sich an Männer, die sich an ihr vergehen. Details der Erinnerung? Fehlen komplett.

Vor zwei Jahren die große Überraschung: Ninas mutmaßlicher Täter wird anhand der DNA-Spuren aus seinem Sperma in der Datenbank gefunden. Dennoch stellt die Staatsanwaltschaft das Verfahren gegen ihn ein. Nina möchte das nicht hinnehmen, und entscheidet sich dafür, weitere Instanzenwege zu durchlaufen.

Die Straftat ist das eine, mit dem Nina konfrontiert ist. Das andere sind die Medien, die sich – mal mehr, mal weniger ausgewogen – auf ihren Fall stürzen. Interviews anfragen, Nina vor die Kamera bringen und dem Fall so Aufmerksamkeit geben.

Ich (@groschenphilosophin) spreche heute mit Nina darüber, wie es sich anfühlt, wenn einem das eigene Gesicht plötzlich mit der Headline „Vergewaltigung“ von Zeitungsständern entgegenlächelt.

Wie ihr Vertrauen nicht nur in die Justiz, sondern auch in die sogenannte „Vierte Gewalt“ stellenweise stark gelitten hat, und warum Frauen, die über andere Frauen schreiben, nicht automatisch solidarische Mitkämpferinnen für mehr Gerechtigkeit sind.

Shownotes:

Ninas Kampagne auf GoFundMe

Rena Föhr: Kein Prozess trotz DNA: Wie Nina Fuchs nach einer Vergewaltigung für Gerechtigkeit kämpft

Bild.de über Nina

Ninas Petition auf change.org

Supporte uns auf Steady
1 Stunde 14 Minuten
„Eigentlich schade“, dachte ich mir unlängst, „dass ich in der ersten Staffel gar keine Podcasterin mit dabei hatte!“

Bis mir dann einfiel, dass ich sowieso gerne mal wieder mit Bea (@fraufrasl) aufnehmen wollte. Sie selbst hat mich vor knapp einem Jahr in ihren großartigen Podcast „Große Töchter“ eingeladen, um über meine Insta-Strategien zu sprechen. Heute hat Bea – Funfact – mehr Follower als ich und ist mit ihren kritischen, aktuellen und pointierten Messages aus der feministischen Insta-Bubble nicht mehr wegzudenken.

Ich habe das Experiment gewagt, kein Thema für unsere Episode festzulegen und mich so wieder dem Ursprung des Podcastens zu nähern. Weniger Hard Facts und Zitate, mehr geteilte Erfahrungswerte und intime Einblicke behind the screens.

Geklappt hat das Vorgehen so gut, dass wir unsere laut gesprochenen Gedanken gar nicht mehr bremsen konnten.

Was passiert, wenn der eigene Insta-Account plötzlich woanders diskutiert wird? Ist es okay, sich nicht mit Followern zu treffen? Wie viel Bedürfnis nach Aufklärung und Solidarität braucht es, um regelmäßig zu podcasten? Und was sind überhaupt unsere beruflichen Alternativen, nachdem wir bereits intensiv da draußen an unseren Public Personas gewerkt haben?

Hört rein, wie wir unsere Egos auseinandernehmen und den Ursachen der „Gratwanderung Selbstexponierung“ auf den Grund gehen.
8 Minuten
"Tired Women" ist unabhängig und existiert nur dank Eurer Unterstützung. Hier kannst du sicherstellen, dass meine Inhalte nachhaltig weiterproduziert werden.

Es gibt diese Persönlichkeiten, bei denen fragt man sich schon, warum sie seit Jahren so viel Raum in der deutschsprachigen Medienöffentlichkeit bekommen. Mehr Verträge signen als Mittelklassemusiker. Ohne groß etwas zu sagen zu haben mit überschlagenen Beinen auf Bühnen sitzen und mit anderen B- bis D-Promis bei einer Weißweinschorle über Gott und die Welt palavern, als ob es noch mehr live aufgezeichnete Laberpodcasts zwischen zwei weißen, uninteressanten Menschen auf Apple iTunes bräuchte.

Beim Hinhören in der eigenen Bubble fällt leider auf, dass besagte Personen von anderen meist als sehr sympathisch beschrieben werden. Sie gelten als „angenehme Gesprächspartner“, manchmal sogar auch als „totaaaal witzig“. Sie können „gut zuhören“, und hätten immer nur „das Wohl ihrer Audience“ im Sinne.

Aber ist es wirklich so einfach? Zeit für eine 5-Step-Analyse der Piggyback-Strategie, die schon manche 08/15-Dudes und Duderines auf die oberen Plätze der Publikums-Lieblinge katapultiert hat.
48 Minuten
"Tired Women" ist unabhängig und existiert nur dank Eurer Unterstützung. Hier kannst du sicherstellen, dass kritische Inhalte wie diese nachhaltig weiterproduziert werden.

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Miriam Suter arbeitet als freie Journalistin und Medienmacherin in der Schweiz und ist zum Beispiel durch ihre Videokolumne auf Medienwoche.ch, Texte für Annabelle, Izzy oder die NZZ bekannt.

Sie widmet sich häufig Themen wie Geschlechtergerechtigkeit und sexualisierter Gewalt.

Eine perfekte Gesprächspartnerin also, um das Thema #MediaToo auszurollen wie einen roten Teppich voller ekeliger Geschichten um das Arbeiten als Frau in der Journalismusbranche.

Wir sprechen über die Konsequenz eines Machtmissbrauchs-Outings, ihre Recherchearbeit und Freelancen als feministische Wehr gegen patriarchale Arbeitsstrukturen.

Shownotes:

Sexismus in den Medien: „Bei euch ist das doch nicht so“ – von Miriam Suter

Umfrage von Simone Rau

Das ganze Dossier von Simone Rau 

Rebecca Traister – The toll of Me too

Der Fall Werne de Schepper
11 Minuten
Idee haben, Buch schreiben, reich werden – so lautet die Vorstellung. Dass unbekannte bis mittelbekannte Autor*innen am Ende die sind, die finanziell am allerwenigsten von einem veröffentlichen Buch profitieren, wissen die wenigsten. Zeit für Aufklärung!

Shownotes

Das Transkript zur Episode befindet sich für alle Steady-Supporter auf dem Blog.

Guide zum populären Sachbuch (eBook)

Werbepartner der Episode: http://wien.lofficecoworking.com/

/// Werbeslots kannst du via presse @ jankovska.de anfragen und buchen // Alle Infos zum Zweit-Podcast und wie du meine Arbeit mit einer Mitgliedschaft unterstützen kannst (ab 1,50 €), findest du auf: steadyhq.com/groschenphilosophin.

/ Folge mir auf Instagram: @groschenphilosophin und lese mich auf www.groschenphilosophin.at

Intro-Vocals: Vanessa Kogler

Inhaltliche Gestaltung: Bianca Jankovska

Cover-Design: Bianca Jankovska und Jonathan Nordlöf

Musik: Audiojungle (lizensiert)
1 Stunde 10 Minuten
Als ich Eva Klampfer AKA Lylit zum ersten Mal im österreichischen Burgenland auf der Bühne sah, wusste ich: Diese Frau (und unfassbar talentierte Sängerin!) hat so gar keine Lust, ihrem Publikum etwas vorzumachen.

Statt sich in "Geht’s euch gut"-Floskeln zu verlieren, erzählte sie munter von ihrer neuen Freiheit als unabhängige Musikerin, nachdem sie viele Jahre immer wieder in New York lebte und dort auf den klassischen "großen Durchbruch" bei Motown Records wartete.

Wieso der nicht kam wie erwartet, was das mit der Abhängigkeit von großen Konzernen zu tun hat und warum das eigene Aussehen nicht verhandelbar ist – all das erfahrt ihr in diesem gemütlichen Talk-Format von Tired Women.

Shownotes:

Eva auf Instagram: @lylitmusic

Homepage: www.lylit.com

EP: "Aurora" – überall wo es Musik gibt

/// Werbeslots kannst du via presse @ jankovska.de anfragen und buchen

// Alle Infos zum Zweit-Podcast und wie du meine Arbeit mit einer Mitgliedschaft unterstützen kannst (ab 1,50 €), findest du auf: steadyhq.com/groschenphilosophin

/ Folge mir auf Instagram: @groschenphilosophin und lese mich auf www.groschenphilosophin.at

Intro-Vocals: Vanessa Kogler

Inhaltliche Gestaltung: Bianca Jankovska

Cover-Design: Bianca Jankovska und Jonathan Nordlöf

Cut und Produktion: Iris Böhm

Musik: Audiojungle (lizensiert)
The Bleeding Overachiever

The Bleeding Overachiever

The erste deutschsprachige Anti-Work Podcast