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Bühne frei - Der Theater Dortmund Podcast Archiv

72 Episoden
44 Minuten
„Für mich ist Kunst das, was die Seele berührt und den Geist erweitert. Und wenn beides zeitgleich passiert, sind wir sehr oft erstmal sprachlos. Und diese Momente liebe ich.“ Justo Moret ist ehemaliger Balletttänzer, heute ist er u.a. als Choreograf, Dozent an der Folkwang Universität der Künste und als künstlerischer Leiter des JugendTanzTheaterBallettDortmund tätig. Mit Linda spricht er über deren neue Produktion »Pi*cas*so«, ein partizipatives Projekt am Ballett Dortmund, inspiriert von dem bekannten Maler Pablo Picasso. Nach dem Motto "Jede*r kann tanzen" haben die Teilnehmenden gemeinsam mit Justo die unterschiedlichen Werke und Perioden des Künstlers in Bewegungen übersetzt und so eine siebenteilige Tanzproduktion geschaffen. Als großer Picasso-Fan möchte Linda natürlich genau wissen, wie das funktioniert. Erstmals erhält das JugendTanzTheater außerdem die Möglichkeit mit einer eigens für diese Produktion komponierten Musik zu arbeiten. Im engen Austausch mit Justo Moret schafft Tommy Finke den Sound für die sieben Bilder. Wie genau dieser Prozess stattfindet und warum das für ihn besonders ist, erklärt Justo in dieser Folge. Bei »Pi*cas*so« gibt es noch eine weitere Premiere: In Zusammenarbeit mit der Akademie für Theater und Digitalität ist ein „digitales Programmheft“ entstanden, in dem die Tanzenden die Besucher*innen im Vorfeld auf die Produktion einstimmen. Außerdem erwarten das Publikum ein zu Picassos Bildern passendes Bühnenbild und Videoproduktionen. Des Weiteren sprechen Linda und Justo über die Philosophie des JugendTanzTheaterBallettDortmund, Justos Werdegang und natürlich über Kunst (auf der Leinwand und auf der Bühne). Sowohl Kunst- und Picasso-Fans als auch Menschen, die damit gar nichts anfangen können, sollten die Produktion »Pi*cas*so« nicht verpassen. Jede*r wird etwas darin finden, das ihm/ihr gefällt und das Ende wird alle wachrütteln, ist sich Justo sicher. Termine: 03. & 04.07.24 Tickets: tdo.li/picasso In Kooperation mit der Akademie für Theater und Digitalität. Stückentwicklung im Rahmen des Projektes PlayOn! gefördert von der Europäischen Union.
1 Stunde 3 Minuten
Wahnsinn, wie schnell die Zeit vergeht: Heute veröffentlichen wir schon die 40. Folge unseres Theater Dortmund-Podcasts! Was »Bühne frei« so besonders macht ist, dass wir mit vielen verschiedenen Menschen aus dem Theater sprechen können, was immer wieder verdeutlicht, dass ein Theater wie eine große Maschine ist mit vielen kleinen Zahnrädern, die ineinander greifen müssen, damit am Ende das fertige Produkt, unsere Produktionen auf der Bühne, entstehen kann. Von Regisseur*innen, Schauspieler*innen, Tänzer*innen über Theatermitarbeitende hinter den Kulissen, wie unsere Modistin oder Diversitätsmanagerin: Wir hatten schon jede Menge spannender Menschen bei uns im Podcast zu Gast! Jede*r Einzelne hat uns aus seinem/ ihrem Leben erzählt und mal wieder gezeigt, wie vielfältig die Theaterwelt ist und was für spannende Berufe es hier gibt. Um die 40. Jubiläumsfolge ein bisschen besonders zu gestalten, hat Linda ein paar Ausschnitte aus ihren Highlight-Folgen der letzten Monate in einem Recap zusammengetragen. Viel Spaß dabei! Was waren eure bisherigen Highlights oder welche Gesprächspartner*innen wünscht ihr euch für die nächsten Folgen? Schreibt uns gerne bei Instagram @theaterdortmund, wir freuen uns über eure Nachrichten!
45 Minuten
Rund 100 Musiker*innen sind Teil des Orchesters der Dortmunder Philharmoniker, die neben den unterschiedlichsten Konzertformaten auch den Großteil unserer Opern- und Ballettproduktionen musikalisch begleiten. Barbara Kohl spielt seit Jahren eine der zweiten Violinen. Schon als Kind hat sie davon geträumt, Teil eines Orchesters zu sein. „Für mich war völlig klar, ich möchte ins Orchester. [...] Die Energie der Musik hat mich mitgenommen, da reinzutauchen [...] Das war eigentlich immer mein Wunsch.“ In dieser Folge geht es um Barbaras Werdegang, wie der Alltag einer Berufsmusikerin aussieht und was zu diesem (auch körperlich) anspruchsvollen Beruf gehört, wie weit im Voraus vor einer Vorstellung geprobt und geübt wird, warum Barbara „in Zeitlupe“ übt und was ihre Highlights auf dem Spielplan der Dortmunder Philharmoniker sind. „Diese ersten Takte, diese ersten Minuten [...] das nimmt mein Gemüt komplett mit. Und das genieße ich auch so in unserem Beruf, dass wir im Opernhaus, wenn das Licht ausgeht und so eine schöne Musik spielen können, dass man eben mit dem ganzen Gemüt angesprochen ist. Und das ist was, das glaube ich nicht vergleichbar mit irgendwas anderem ist.“
46 Minuten
William Shakespeares „Romeo und Julia“ hat wahrscheinlich jede*r schon mal auf einer Bühne gesehen. Die Inszenierung »Hurra, Romeo und Julia! – Die Szene mit der Leiche, die habe ich gelöscht« vom Kollektiv „i can be your translator“ basiert auf dem Klassiker und auf dem gleichnamigen Film von 1996, wurde durch Regisseurin Linda Fisahn aber gründlich überarbeitet. Entstanden ist ein anderes „Romeo und Julia“ – mit Balkon in Verona, aber ohne Leichen am Ende. Dafür mit viel Musik, Romantik und einem sich verwandelnden Bühnenbild! In dieser Folge spricht Linda mit Lis Marie Diehl und Linda Fisahn von „i can be your translator“ über deren Kooperation mit dem Schauspiel Dortmund und natürlich auch über die kommende Uraufführung von Linda Fisahns Inszenierung. Erfahrt, warum die Regisseurin und Performerin unbedingt diese Geschichte auf die Bühne bringen wollte („Weil es da um die Liebe geht. Durch die Liebe, da wird es warm.“) und wie das Kollektiv die Produktion gemeinsam mit dem Schauspiel Dortmund erarbeitet hat. „Wir haben aber auch Szenen quasi dazu erfunden [...] Es gibt Sachen, die stehen jetzt so nicht in dem Theaterstück und die kommen auch nicht in dem Film vor.“ (Lis Marie) Infos & Tickets: tdo.li/hurra Uraufführung am 05.05.24
50 Minuten
„Mut ist Angst plus ein Schritt.“ – Sätze wie dieser sind Teil der Kinder- und Jugendtheater-Produktion »angst oder hase«, die am 19.04.24 Premiere feiert. In der Endprobenphase hat sich Linda mit den beiden Schauspielerinnen Annika Hauffe und Bianka Lammert zusammengesetzt und über das Thema des Stückes, die Angst (und auch das Mutigsein) gequatscht. „[...] man ist ja nicht mutig, wenn man etwas einfach so machen kann, sondern der Mut greift ja erst, wenn auch ein kleines bisschen Angst dabei ist.“ (Annika) Das Stück von Julia Haenni ist eine Mut-Show ab 12 Jahren. Die drei sprechen in dieser Folge über die Ängste in dieser Generation, ihre eigenen Unsicherheiten, warum Angst lähmen kann und was dagegen hilft, warum Angst haben auch okay ist und das gute Gefühl, wenn man damit nicht allein ist. „Unser Beruf hat ja grundsätzlich [...] mit der Möglichkeit zu scheitern [...] zu tun [...] deshalb fühlt es sich ja auch so gut an [...] wenn es dann klappt.“ (Bianka) Neben auffälligen Kostümen und Sätzen, die zum Nachdenken anregen, erwartet das Publikum in »angst oder hase« auch eine besondere Technik: Durch den Einsatz von Bluescreens und einer Live-Kamera erscheinen die Spielenden gleichzeitig an mehreren Orten im Theatersaal. Diese Inszenierung sollten sich sowohl ängstliche als auch mutige Menschen nicht entgehen lassen! Gib dem Mutausbruch eine Chance! Tickets gibt es unter: tdo.li/angstoderhase
42 Minuten
Kurz vor der »RENT«-Dernière blicken Angel-Darsteller Lukas Mayer und Linda auf die vergangenen Monate zurück. „Ich finde bei Produktionen eigentlich immer den ersten und den letzten Tag die größte Herausforderung. Den ersten Tag, weil man noch nichts weiß und den letzten Tag, weil man weiß, was man jetzt hinter sich lässt.“ Vom Plakatshooting über Videodrehs, Probeneinblicke, den Tag der Premiere, der „Pride Night Party“, bis hin zur Dernière am 01.04.24: Lukas und Linda haben in den vergangenen Wochen viel gemeinsam erlebt. Für das gesamte »RENT«-Team ging mit der letzten Vorstellung eine intensive Zeit zu Ende, die vor allem das außergewöhnliche Feedback des Publikums unvergesslich gemacht hat! „Was wir da an Reaktionen danach beim Applaus und an der Stage Door bekommen, das ist wirklich besonders und schön.“ Wie hat sich der ehemalige Folkwang-Student im Vorfeld auf die glamouröse Rolle des Angel Dumott Schunard vorbereitet? Wie behält man die nötige Coolness bei der Premiere? Und wie geht man damit um, sollte auf der Bühne doch mal etwas schief gehen? Außerdem sprechen die zwei über Lukas' aktuelle Hauptrolle (Jesus) in »Jesus Christ Superstar« am Staatstheater Nürnberg, Aberglaube am Theater, seinen frühen Wunsch, auf der Bühne zu stehen, die prägenden Musicalrollen in seiner bisherigen Karriere u.v.m.
40 Minuten
Erst auf, jetzt hinter der Bühne: Jelena-Ana Moody ist ehemalige Profi-Tänzerin und jetzt Inspizientin am Ballett Dortmund. Was genau ein*e Inspizient*in am Theater macht und welche große Verantwortung der Beruf mit sich trägt, erzählt die gebürtige Serbin in dieser Folge Linda. Das Ballett war schon immer ein großer Teil in Jelenas Leben: Mit 3,5 Jahren fing sie an zu tanzen, kam mit 16 Jahren nach Deutschland, um ihre mehrjährige Ausbildung zu beginnen und tanzte unzählige Rollen auf internationalen Bühnen. Wie wärmen sich Tänzer*innen vor einer Vorstellung auf? Wie laufen Auditions ab? Was sind Jelenas Lieblingsrollen ihrer Karriere und was ist das für ein Gefühl, jetzt hinter der Bühne zu arbeiten? Die für ihre „herausragenden Erfolge im Bereich Tanz in Deutschland und der Welt" ausgezeichnete Tänzerin beantwortet in dieser Podcastfolge alle Fragen, die Linda sich (und vielleicht auch ihr euch) schon immer rund ums Ballett gestellt hat.
33 Minuten
Seit 2020 spielt er auf der Bühne des Schauspiel Dortmund, er ist in Film und Fernsehen zu sehen und seit 2023 Landesvorsitzender NRW und stellv. Vorsitzender des Hauptvorstandes der Bühnengewerkschaft GDBA (Genossenschaft Deutscher Bühnen-Angehöriger): Raphael Westermeier probiert sich gerne immer wieder neu aus. In dieser Folge erzählt er von den Unterschieden zwischen der Arbeit an einer Theaterproduktion und vor der Kamera am Filmset, durch welchen Moment in seiner Kindheit er gemerkt hat, dass er Schauspieler werden möchte und wie es ist, einen intensiven »Woyzeck« oder ein leichtes Musical wie »Das Kapital: Das Musical« zu spielen. „Ich liebe es, genau in dieser Unterschiedlichkeit zu sein. [...[ Ich mag, wenn ein Text da ist oder eine Arbeit und ich gucken kann, welchen Anteil in mir weckt das und was holt das heraus. Und wenn dann quasi von außen beschrieben wird, dass das eine sehr große Unterschiedlichkeit ist freut mich das total, weil ich das als großes Kompliment empfinde.“
33 Minuten
Seit September 2023 hat die Akademie für Theater und Digitalität ein neues Zuhause: Direkt am Dortmunder Hafen lassen sich im rund 1.800 qm großen Neubau mehrere Forschungslabore, ein Video- und Audiostudio, Werkstätten u.v.m. bestaunen. Hier werden neue Formen und Technologien des Theaters (z.B. mithilfe von Künstlicher Intelligenz) entwickelt, die dann auf den Bühnen der ganzen Welt angewandt werden können. Als sechste Sparte des Theater Dortmund und weltweit einmaliges Modellprojekt bietet die Akademie Raum für digitale Innovation, künstlerische Forschung und technikorientierte Aus- und Weiterbildung. Jährlich werden dafür sogenannte „Fellowships“, gefördert durch vielfältige Partnerinstitutionen, an Kunst- und Theaterschaffende aus aller Welt vergeben. Jackie und Linda werden von Marcus Lobbes und Simone Jahnke durch die neuen Räumlichkeiten geführt, in denen es Einiges zu entdecken gibt! Alle Infos zur Akademie für Theater und Digitalität findet ihr unter: tdo.li/akademie
22 Minuten
Das Tiny Music House der Dortmunder Philharmoniker ist seit der Spielzeit 2021/22 in ganz Dortmund unterwegs. Jackie und Linda sprechen mit Mediengestalterin Michelle Piras, die mit ihrem Team verantwortlich für die Workshops und Aktionen des Tiny Music House ist. Neben einem Tonstudio und einer Kreativecke gibt es auch zwei kleine Bühnen, auf denen z.B. Schulklassen ihre erarbeiteten Ergebnisse präsentieren können. Dies sind z.B. eigene Hörspiele oder selbstgeschriebene und -produzierte Songs. Ziel des Konzeptes ist es, verschiedenen Altersgruppen klassische Musik und musikalische Bildung näherzubringen. Dafür müssen die Gruppen Dank des Tiny Music House nicht unbedingt zu uns ins Theater kommen, sondern Michelle und ihr Team fahren zu den Menschen in den Stadtteil! Das Tiny Music House wird gefördert vom NRW Kultur Sekretariat und dem Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen und gesponsert von DEW21. ️ Weitere Infos findet ihr hier: tdo.li/tinymusichouse
27 Minuten
Morgan Moody ist seit der Spielzeit 2011/12 Ensemblemitglied an der Oper Dortmund und aus den Opern, Operetten und Musicals des Hauses nicht mehr wegzudenken. In der aktuellen Spielzeit konnten wir Morgan bereits in »Die Zauberflöte«, »La Bohème« und »Orpheus in der Unterwelt« bewundern, bald beginnen die Proben für die Oper »Fin de Partie (Endspiel)« (Deutsche Erstaufführung am 01.03.24). Morgan erzählt Jackie und Linda, wie er sich auf seine unterschiedlichen Rollen vorbereitet, welche Wunschrollen er für die Zukunft hat, warum Bösewichte ihm leichter fallen als lustige Charaktere, von Familienzeit, seiner Verbundenheit zu Dortmund und natürlich auch von seinem kürzlich verliehenen Titel "Kammersänger". Erfahrt, was diese besondere Ehrung dem gebürtigen Kalifornier bedeutet und warum er bei seiner Dankesrede nervöser war, als vor jeder dreistündigen Opernvorstellung.
25 Minuten
„Deswegen gehe ich glaube ich ins Theater, weil ich möchte gerne überrascht und berührt werden.“ Ob »Die Gerächten«, »Der Ring des Nibelungen« oder auch »I wanna be loved by you«: Die Produktionen, bei denen Negar Foroughanfar und Jasco Viefhues als Dramaturg*innen des Schauspiel Dortmund mitwirken, könnten abwechslungsreicher nicht sein. Von Beyoncé über Richard Wagner finden die unterschiedlichsten Themen und Interpretationen ihren Platz auf dem Spielplan der Schauspiel-Sparte! Wie genau das funktioniert, mit welchem Programm der diesjährige Feministische Thementag in die nächste Runde geht und warum es so schön ist, dass das Ape(lina)-Programm wieder weitergeht, besprechen Jackie und Linda mit Negar und Jasco in dieser Folge (Folge #30 – wie schnell die Zeit vergeht!). So viel ist sicher: Jackies und Lindas Terminkalender füllen sich mit jeder Menge Theaterbesuchen!
25 Minuten
Heute haben wir Geschenke für euch: Wir verlosen 1 x 2 Plätze für eine Theaterführung am 21.01.24 um 11 Uhr. Wie ihr teilnehmen könnt, um die spannenden Backstage-Einblicke zu gewinnen, erfahrt ihr in der Folge – reinhören lohnt sich also! In dieser Folge feiern wir ein bisschen verfrühtes Weihnachten zusammen. Linda und Jackie sprechen über einige Gäste aus den Folgen der aktuellen Staffel, ihre persönlichen Highlights am Theater Dortmund und vergangener Folgen und beide freuen sich schon auf viele Vorstellungen und Theater-Momente im neuen Jahr. Wir wünschen allen, die feiern, ein frohes Fest und kommt gut ins neue Jahr!
36 Minuten
Linda hat sich in dieser Folge (leider wieder ohne Jackie) mit einem guten Freund zusammengesetzt: Massimo Buonerba arbeitet im Künstlerischen Betriebsbüro (KBB) des Opernhaus Dortmund und stand dort auch schon häufig selbst auf der Bühne. Die beiden plaudern über ihre gemeinsamen Erfahrungen am Theater (angefangen mit den gemeinsamen Proben zu »Inside Carmen« im Jahr 2019), klären, was genau die Aufgaben des KBB sind und wie Massimo den Alltag zwischen Vollzeitjob und Bühnenprojekten stemmt. Er ist nämlich Mitglied der OpernYoungsters, einem partizipativen Projekt des Theater Dortmund, und gerade mitten in den Endproben für das Konzertformat »Youngsters Unplugged«. Zum Abschluss jeder Spielzeit bringen die OpernYoungsters außerdem eine große Produktion auf die Bühne, 2024 die Komische Oper »Die Piraten von Penzance«. Schon vorher war Massimo als Statist tätig, arbeitete in der Marketingabteilung und ist dem Theater Dortmund somit schon lange verbunden. „Ich arbeite wahnsinnig gerne hinter der Bühne, aber ich glaube, ganz verzichten darauf, auf der Bühne zu sein, möchte ich auch nicht.“ »Die Piraten von Penzance«: Ab dem 30.06.24 im Opernhaus Dortmund, Tickets: tdo.li/piraten
36 Minuten
Ella Steinmann ist Diversitätsmanagerin am Schauspiel Dortmund – eine Berufsbezeichnung, die man noch viel zu selten hört. Gemeinsam mit Linda (in dieser Folge leider krankheitsbedingt ohne Jackie) spricht sie über Diversität sowie diskriminierungskritische Maßnahmen und Sprache am Theater. In Ellas Job geht es nicht nur um große Projekte, die eine Institution diskriminierungsfreier machen können, sondern auch um kleine, alltägliche Situationen im Umgang mit verschiedenen Menschen: Den sicheren Heimweg am Abend für schutzbedürftige Personengruppen, verschiedene Makeup- und Mikrofonfarben oder die Nutzung sensibler Sprache. In Workshops, Gesprächsrunden und auch als Moderatorin bringt Ella den Menschen diese Themen näher. Dabei möchte sie niemandem etwas vorschreiben, sondern in den Austausch gehen und erklären, warum gewisse Worte oder Taten verletzend sein könnten. Offen über Diskriminerung und mögliche Gegenmaßnahmen zu sprechen, ist dabei immer der wichtige erste Schritt. Aus diesem Grund war uns das Thema auch für unseren Podcast ein wichtiges Anliegen!