nah dran – die Geschichte hinter der Nachricht I WDR aktuell Archiv
151 Episoden
19 Minuten
Einmal im Jahr treffen sich die Reichen und Mächtigen dieser Welt in einem kleinen Skiort in der Schweiz. Dort wollen sie nach eigener Aussage nichts weniger, als die großen Krisen dieser Welt lösen. Und selten hat es so viele Krisen gleichzeitig auf der Welt geben. Aber ist Davos der richtige Ort, um sie zu lösen? Denn das Weltwirtschaftsforum gilt bei Kritikern als elitärer Kreis und zu wirtschaftsnah. Darüber spricht Julia Barth in dieser Folge von nah dran mit WDR-Wirtschaftsredakteurin Anne Schneider. Und falls ihr mehr Vertiefung zu den großen Wirtschaftsthemen unserer Zeit haben wollte, empfehlen wir euch die ErklärBAR – die findet ihr auf den Social Media Kanälen der Tagesschau. In der ErklärBAR werden die großen und die kleinen Fragen des Wirtschaftslebens beantwortet - der größer werdende Fachkräftemangel, die Folgen der hohen Energiepreise, die ökonomischen Folgen des Klimawandels und die Rückkehr der Zinsen: https://www.youtube.com/watch?v=wHK9HKOkdHk Im Podcast "nah dran - die Geschichte hinter der Nachricht" erzählen unsere Reporterinnen und Reporter, was sie bei ihren Recherchen erlebt haben. Sie werfen einen Blick hinter die Nachricht, hören Betroffenen zu und erleben selbst mit, wovon die meisten nur kurz in den wöchentlichen Schlagzeilen lesen. Näher ran als sie kommt keiner - egal ob im Ausland, in der Hauptstadt oder direkt vor unserer Tür in der Region. Von Barth/Schneider.
23 Minuten
Bengalos. Brennende Barrikaden. Aktivisten, die Flaschen und Feuerwerk auf die Polizei werfen. Polizisten, die auch friedliche Besetzer zu Boden stoßen. Das sind Bilder, die wir aus Lützerath bekommen. Aber sie bilden nicht die ganze Lage ab. Reporter Frederik Fleig war in den letzten Tagen in Lützerath und hat die Räumung des kleinen Ortes am Rande der Abbruchkante des Braunkohletagebaus miterlebt. Er war mittendrin, als die Räumung am Mittwochmorgen startete. Er hat mit Aktivisten und Polizisten gesprochen und plötzlich mittendrin gestanden, als die Lage kurzfristig ziemlich brenzlig wurde. Er sagt, dass es von beiden Seite ein absolutes Bemühen gab, die Räumung so friedlich wie möglich zu gestalten. Trotzdem habe es auf beiden Seiten einzelne gegeben, die sich an den friedlichen Deal nicht gehalten haben. Lucas Kreling spricht mit Frederik Fleig darüber, wie er den Protest und die Räumung erlebt hat, warum der Energiekonzern RWE überall präsent und trotzdem nicht greifbar war und was aus seiner Sicht am Ende vom Protest bleiben wird. Frederik hat vor Ort auch viele Videos gedreht, die seht ihr auf seinem Instagram-Kanal @frederikfleig Für „nah dran“ erzählen unsere Reporterinnen und Reporter jeden Freitag, was sie bei ihren Recherchen erlebt haben. Sie werfen einen Blick hinter die Nachrichten, hören Betroffenen zu und erleben selbst mit, wovon die meisten nur kurz in den wöchentlichen Schlagzeilen lesen. Näher ran als sie kommt keiner – egal ob im Ausland, in der Hauptstadt oder direkt vor unserer Tür in der Region. Für Fragen, Feedback oder Themenvorschläge schreibt uns gerne an nahdran@wdr.de Von Caro Köhler.
19 Minuten
Angriffe mit Böllern oder Raketen, zum Teil sogar gezielte Hinterhalte: In der Silvesternacht ist es in mehreren deutschen Großstädten zu Angriffen auf Polizei und Feuerwehrleute gekommen. Besonders heftig waren die Attacken in Berlin. Helena Daehler ist Reporterin beim RBB in Berlin und war in der Silvesternacht im Einsatz. In den letzten Jahren war sie immer an Silvester in der Hauptstadt unterwegs. Doch dieses Jahr war es anders als in den Jahren davor – die Übergriffe auf Feuerwehr und Einsatzkräfte haben auch sie schockiert. Was sie an Silvester in Berlin erlebt hat, welche Eindrücke ihr besonders im Kopf geblieben sind und wie sie die Debatte um die Krawalle wahrnimmt, darüber spricht sie mit Andreas Bursche im Podcast „nah dran“. Für „nah dran“ erzählen unsere Reporterinnen und Reporter jeden Freitag, was sie bei ihren Recherchen erlebt haben. Sie werfen einen Blick hinter die Nachrichten, hören Betroffenen zu und erleben selbst mit, wovon die meisten nur kurz in den wöchentlichen Schlagzeilen lesen. Näher ran als sie kommt keiner – egal, ob im Ausland, in der Hauptstadt oder direkt vor unserer Tür in der Region. Ihr habt Lob, Kritik oder ein Thema, das wir mal aufgreifen sollen? Dann schreibt uns an nahdran@wdr.de. Von Bursche/Vossenberg.
18 Minuten
Die Energiekrise hat auch den Skisport erreicht. Die Skipässe in den Alpen kosten so viel wie noch nie. Und um Strom zu sparen, fahren viele Sesselbahnen langsamer, und die Skigebietsbetreiber versprechen, auf den Pisten so wenig Kunstschnee wie möglich zu produzieren. Trotz der Bemühung einiger Skigebiete, nachhaltigen Wintersport anzubieten, steht das Skifahren in der Kritik. Naturschützer haben kurz vor Weihnachten in Garmisch-Partenkirchen gegen die Umweltbelastung durch Schneekanonen protestiert. Kann man mit gutem Gewissen Ski fahren, wenn sonst überall Energie gespart werden soll? Robert Meyer spricht mit Bergsport-Journalistin Katharina Kestler über “Skischam”, Nachhaltigkeit im Wintersport und darüber, was jeder von uns besser machen kann, wenn er in den Winterurlaub fährt. Katharina beschäftigt sich viel mit diesen Fragen, denn sie ist nicht nur leidenschaftliche Skifahrerin, sondern auch eine der Hosts des Podcasts “Bergfreundinnen”. Im November hatten sie ein ganzes Special zur Klimakrise und was sie für den Bergsport bedeutet – hier kommt ihr zu den Bergfreundinnen: https://www.ardaudiothek.de/sendung/bergfreundinnen/77047134/ Und wenn ihr uns kontaktieren wollt, mit Lob, Kritik oder Themenvorschlägen, dann schreibt an nahdran@wdr.de. Von Caro Köhler.
16 Minuten
Eine Gruppe von Menschen, die über Wochen und Monate zusammensitzt und sich ganz konkret ausmalt, die Regierung zu stürzen. Die schon Posten vergibt für eine neue Phantasie-Regierung - mit einem Prinzen als Regent an der Spitze und Bürgerwehren überall im Land, die im Zweifel mit Waffengewalt für Ordnung sorgen. Wie ernst muss man das alles nehmen? Die Fakten: Vergangene Woche sind die Behörden mit einer großen Razzia gegen die Gruppe vorgegangen. Es wurden 25 Menschen festgenommen, Waffen beschlagnahmt und es wird zu weiteren Mitwissern und Unterstützern ermittelt. Unter den Festgenommenen ist auch eine ehemalige Bundestagsabgeordnete der AfD. Das löste diese Woche eine neue Diskussion über ein Parteiverbot aus. Katja Riedel ist Investigativjournalistin im Rechercheverbund von WDR, NDR und SZ. Seit Jahren beschäftigt sie sich mit der AfD und den Netzwerken der neuen Rechten. In nah dran spricht sie mit Julia Barth darüber, warum sie ein AfD-Parteiverbot für falsch halten würde, welche Rolle die Partei für die Reichsbürger spielt und wie gefährlich die Szene ist. Und wenn ihr auch täglich auf dem Laufenden bleiben wollt, empfehlen wir euch noch einen anderen Podcast hier vom WDR: 0630 - jeden Morgen ab 6 Uhr 30 online. In 15 bis 20 Minuten gibt es da die wichtigsten Nachrichten für den Tag, und wie bei uns auch wird‘s auch bei 0630 manchmal persönlich, manchmal witzig, manchmal emotional. Also alles außer: einfach Nachrichten steif vorgelesen. 0630 findet ihr hier: https://www.wdr.de/0630 Von Caro Köhler.
16 Minuten
Die Bewegung "Letzte Generation" sorgt mit ihren Klimaprotesten immer mehr für Aufsehen. Sie blockiert Flughäfen und Straßen, beschmiert berühmte Gemälde mit Kartoffelbrei und Tomatensauce und ist auch schon vor dem Bundestag in Hungerstreik getreten. WDR-Reporterin Samira El Hattab hat einen Protest begleitet und berichtet leidenschaftlich über Klimathemen. Sie ist überrascht von der Zusammensetzung der Gruppe, räumt mit Missverständnissen auf und ordnet für uns ein: Was will die "Letzte Generation" eigentlich? Wie weit geht der Protest und was bewirkt er bei den Menschen und der Politik? Wenn ihr mehr über Klimathemen erfahren möchtet, schaut auf dem Instagram-Kanal "klima.neutral" vorbei. Für „nah dran“ erzählen unsere Reporterinnen und Reporter jeden Freitag, was sie bei ihren Recherchen erlebt haben. Sie werfen einen Blick hinter die Nachrichten, hören Betroffenen zu und erleben selbst mit, wovon die meisten nur kurz in den wöchentlichen Schlagzeilen lesen. Näher ran als sie kommt keiner – egal ob im Ausland, in der Hauptstadt oder direkt vor unserer Tür in der Region. Von Samira El Hattab.
17 Minuten
ARD-Korrespondent Benjamin Eyssel berichtet seit 2020 aus Peking. Und er sagt: die Proteste in China haben ihn überrascht – weil so etwas in China einfach nicht vorgesehen ist. Was ihn nicht überrascht hat: dass die Menschen wütend und verzweifelt sind. Die strenge Null-Covid-Politik in China habe zu unzähligen tragischen Schicksalen geführt. Menschen seien gestorben, weil sie keinen Zugang zu Krankenhäusern gehabt hätten. Doch wohin führen die Proteste? Die chinesischen Behörden haben nach kurzer Zeit hart durchgegriffen und weitere Demonstrationen unterbunden. Bleiben die Proteste damit ohne Wirkung – oder gibt es Aussicht auf Veränderungen? Für „nah dran“ erzählen unsere Reporterinnen und Reporter jeden Freitag, was sie bei ihren Recherchen erlebt haben. Sie werfen einen Blick hinter die Nachrichten, hören Betroffenen zu und erleben selbst mit, wovon die meisten nur kurz in den wöchentlichen Schlagzeilen lesen. Näher ran als sie kommt keiner – egal ob im Ausland, in der Hauptstadt oder direkt vor unserer Tür in der Region. Von Benjamin Eyssel /Andreas Bursche.
16 Minuten
WDR-Reporter Bamdad Esmaili beobachtet als iranisch-stämmiger Journalist die Proteste im Iran. Über das Internet betreibt er seine Recherchen, bringt die Informationen zu uns ins Land und berichtet über Gewalt, Hoffnung und sein persönliches Erleben. Das Regime wird brutaler, hunderte Menschen sind gestorben, Tausende wurden festgenommen – trotzdem lassen die Proteste im Iran nicht nach. Verliert das iranische Regime die Kontrolle? Für „nah dran“ erzählen unsere Reporterinnen und Reporter jeden Freitag, was sie bei ihren Recherchen erlebt haben. Sie werfen einen Blick hinter die Nachrichten, hören Betroffenen zu und erleben selbst mit, wovon die meisten nur kurz in den wöchentlichen Schlagzeilen lesen. Näher ran als sie kommt keiner – egal ob im Ausland, in der Hauptstadt oder direkt vor unserer Tür in der Region. Für Fragen, Feedback oder Themenvorschläge schreibt uns gerne an nahdran@wdr.de Von Bamdad Esmaili.
18 Minuten
Zwei schwarze Autos, die einem rund um die Uhr überall hin folgen – das hat Benjamin Best bei seinen Recherchen in Katar erlebt. Benjamin arbeitet als investigativer Sportjournalist für den WDR und gehört zu denen, die die Ausbeutung und tausenden Todesfälle auf den Fußball-WM-Baustellen in Katar aufgedeckt haben. Um Beweise zu sammeln und mit Betroffenen zu sprechen, hat er 2019 verdeckt in Katar recherchiert. Seitdem steht er in Katar unter Beobachtung. Als er letztes Jahr – offiziell angemeldet - noch mal für Berichte in das Land reiste, ließ ihn das Regime rund um die Uhr überwachen. Im Podcast erzählt uns Benjamin von seinen Recherchen im Gastgeberland der Fußball-WM. Außerdem spricht er mit Andreas Bursche darüber, was sich Katar von dieser WM versprochen hat und ob diese Rechnung aufgeht. Wer sich die Doku von Benjamin und seinen Kollegen anschauen möchte, findet sie hier in der ARD Mediathek: https://www.ardmediathek.de/sendung/katar-wm-der-schande/staffel-1/Y3JpZDovL3dkci5kZS9rYXRhci13bS1kZXItc2NoYW5kZQ/1. Aktuelle Infos rund um die WM gibt es auch in unserem täglichen News-Podcast 0630: https://www.wdr.de/0630 oder auf Instagram bei @tickr.news https://instagram.com/tickr.news?igshid=YmMyMTA2M2Y= Und für Fragen, Feedback oder Themenvorschläge schreibt uns wie immer gerne an nahdran@wdr.de Von Caro Köhler.
16 Minuten
Nach den Wahlen in den USA gibt es vermutlich erst im Dezember ein endgültiges Ergebnis. Unsere ARD-Korrespondentin in Washington, Katrin Brand, hat das Gefühl, das Klima im Wahlkampf habe sich etwas verändert. In der aktuellen Folge von „nah dran“ berichtet sie über persönliche Eindrücke, unendliche Weiten und von crazy Americans. Für „nah dran“ erzählen unsere Reporterinnen und Reporter jeden Freitag, was sie bei ihren Recherchen erlebt haben. Sie werfen einen Blick hinter die Nachrichten, hören Betroffenen zu und erleben selbst mit, wovon die meisten nur kurz in den wöchentlichen Schlagzeilen lesen. Näher ran als sie kommt keiner – egal ob im Ausland, in der Hauptstadt oder direkt vor unserer Tür in der Region. Von Katrin Brand.
18 Minuten
Wenn der Ex-Bundesligaspieler Jérôme Boateng zu einer Millionenstrafe wegen Körperverletzung verurteilt wird, dann ist das ein Thema. Recherchen von Süddeutscher Zeitung und Correctiv zeigen aber, dass hinter diesem Fall womöglich ein ganzes System stecken könnte, mit dem Spielerfrauen konsequent zum Schweigen gebracht werden. Süddeutsche Zeitung Reporterin Lena Kampf hat mit mehreren betroffenen Frauen gesprochen, die ihr von körperlicher und psychischer Gewalt, öffentlichem Druck und subtilen Drohungen berichtet haben. Welche Eindrücke hat Lena Kampf aus dem Berufungsprozess gegen Boateng? Was haben ihr die ehemaligen Spielerfrauen erzählt? Und wie blickt sie nach ihren Recherchen auf den Profifußball? Darüber spricht Andreas Bursche mit der SZ-Reporterin in unserer neuen Folge von „nah dran“. Für „nah dran“ erzählen unsere Reporterinnen und Reporter jeden Freitag, was sie bei ihren Recherchen erlebt haben. Sie werfen einen Blick hinter die Nachrichten, hören Betroffenen zu und erleben selbst mit, wovon die meisten nur kurz in den wöchentlichen Schlagzeilen lesen. Näher ran als sie kommt keiner – egal ob im Ausland, in der Hauptstadt oder direkt vor unserer Tür in der Region. Für Fragen, Feedback oder Themenvorschläge schreibt uns gerne an nahdran@wdr.de Von Bursche/Vossenberg.
17 Minuten
London ist Annette Ditterts Wahlheimat – seit vielen Jahren berichtet sie als Korrespondentin für die ARD aus Großbritannien. Mit einem Bericht in der Tagesschau ist sie während der Regierungskrise viral gegangen, weil sie diese Worte gesagt hat: "I am fucking furious and I don’t fucking care anymore”. Es war zwar nur ein Zitat, aber die Briten freuten sich trotzdem darüber, dass Annette Dittert im deutschen Fernsehen auf Englisch flucht. Im Netz loben sie ironisch die “akkurate Zusammenfassung der politischen Lage in Großbritannien.” Aber nehmen die Briten das Chaos in ihrer Regierung wirklich noch mit Humor? Und was erwarten sie von ihrem neuen Premierminister Rishi Sunak? Darüber spricht Andreas Bursche mit Annette Dittert in unserer neuen Folge von “nah dran.” Und wer den ganzen Tagesschau-Auftritt mit dem viralen Zitat von Annette Dittert noch mal sehen möchte, findet ihn hier: https://www.tagesschau.de/multimedia/video/video-1103161.html Für „nah dran“ erzählen unsere Reporterinnen und Reporter jeden Freitag, was sie bei ihren Recherchen erlebt haben. Sie werfen einen Blick hinter die Nachrichten, hören Betroffenen zu und erleben selbst mit, wovon die meisten nur kurz in den wöchentlichen Schlagzeilen lesen. Näher ran als sie kommt keiner – egal ob im Ausland, in der Hauptstadt oder direkt vor unserer Tür in der Region. Für Fragen, Feedback oder Themenvorschläge schreibt uns gerne an nahdran@wdr.de Von Caro Köhler.
15 Minuten
Seit mehr als dreißig Jahren berichtet WDR-Reporter Thomas Wenkert aus dem Rheinischen Braunkohlerevier. Gerade ist er häufig in Lützerath unterwegs, denn der Ort soll weg – wegen des Braunkohletagebaus. Anfang Oktober hat der letzte Bewohner seinen Hof an RWE übergeben. Aber Lützerath ist nicht leer: Jetzt leben Aktivisten dort und wollen verhindern, dass Lützerath abgerissen und die darunter liegende Braunkohle abgebaggert wird. Thomas Wenkert hat die Aktivisten getroffen, genauso wie Vertreter der Polizei und des Energiekonzerns RWE. Und er rechnet in Lützerath mit ähnlichem Widerstand, wie 2018 im Hambacher Forst. Für „nah dran“ erzählen unsere Reporterinnen und Reporter jeden Freitag, was sie bei ihren Recherchen erlebt haben. Sie werfen einen Blick hinter die Nachrichten, hören Betroffenen zu und erleben selbst mit, wovon die meisten nur kurz in den wöchentlichen Schlagzeilen lesen. Näher ran als sie kommt keiner – egal ob im Ausland, in der Hauptstadt oder direkt vor unserer Tür in der Region. Für Fragen, Feedback oder Themenvorschläge schreibt uns gerne an nahdran@wdr.de Von Köhler/Bursche/Wenkert.
17 Minuten
WDR-Reporterin Isabel Schayani hat die aktuelle Lage im Iran im Blick. Wie viele iranisch-stämmige Menschen informiert sie sich in der Diaspora über das Internet und durch direkte Kontakte im Iran über die Zustände und Entwicklungen. Sie ist beeindruckt vom Mut der Leute auf der Straße, gerührt von Liedern über die Freiheit und besorgt um die Sicherheit der Demonstrierenden. Uns erzählt sie, was die jetzigen Proteste von den Vorherigen unterscheidet und was das persönlich mit ihr macht. Für „nah dran“ erzählen unsere Reporterinnen und Reporter, was sie bei ihren Recherchen erlebt haben. Sie werfen einen Blick hinter die Nachrichten, hören Betroffenen zu und erleben selbst mit, wovon die meisten nur kurz in den wöchentlichen Schlagzeilen lesen. Näher ran als sie kommt keiner – egal ob im Ausland, in der Hauptstadt oder direkt vor unserer Tür in der Region. Von Isabel Schayani.
15 Minuten
WDR-Reporter Vassili Golod ist Sohn eines ukrainischen Vaters und einer gebürtigen Russin. Mit dem russischen Angriff auf die Ukraine am 24. Februar 2022 wird ihm klar: Er möchte seine sprachlichen und journalistischen Kompetenzen einbringen. Er berichtet aus Kiew über Leid und Hoffnung, bereist das Land, um mit Vertriebenen zu sprechen und Exhumierungen zu beobachten. Er erklärt, wie das ukrainische Volk in Zeiten von Krieg und Annexion den Alltag bewältigt. Im Gespräch mit unserem Host Robert Meyer gibt er persönliche Eindrücke und politische Einschätzungen zu einem andauernden Krieg, dessen Ende nicht absehbar ist. Für „nah dran“ erzählen unsere Reporterinnen und Reporter, was sie bei ihren Recherchen erlebt haben. Sie werfen einen Blick hinter die Nachrichten, hören Betroffenen zu und erleben selbst mit, wovon die meisten nur kurz in den wöchentlichen Schlagzeilen lesen. Näher ran als sie kommt keiner – egal ob im Ausland, in der Hauptstadt oder direkt vor unserer Tür in der Region. Von Meyer / Golod.