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Die gefragte Frau Archiv

167 Episoden
42 Minuten
Johanna ist Feuerwehrfrau. Seit Jahrzehnten. Wie sie als einzige Frau den aktiven Dienst erlebte, welche Einsätze bis heute nachwirken und wieso Frauen genauso zur Feuerwehr gehören wie Männer.
28 Minuten
"Beim Fachkräftemangel ist es nicht nur fünf vor Zwölf. Da ist es eine oder sogar drei Minuten nach Zwölf", sagt Koko-Geschäftsführerin Eva Goetz. Dabei biete der Beruf viele positive Aspekte. Im Podcast spricht Goetz über Anreize, die von Seiten der Politik kommen müssen, um den Personalmangel in der Branche zu bekämpfen. Sie blickt auf den Wandel verschiedener Pädagogikmethoden in den vergangenen Jahren zurück und beschreibt, was sie an der Arbeit mit Kindern besonders fasziniert.  
17 Minuten
"Für mich war immer klar, dass ich den Beruf meiner Eltern weiterführen möchte", erzählt Henriette Deisenhammer. Auf dem Salzburger Rupertikirtag ist sie heuer mit vier Buden vertreten. Ob Entenschwimmen oder Dosenwerfen: Der Blick in die Gesichter glücklicher Kinder ist für Henriette Deisenhammer immer wieder ein Zeichen, den richtigen Beruf gewählt zu haben. Was sind die schwierigen Seiten des Aufwachsens in einer Schausteller-Familie? Und was der beliebteste Gewinn an den Schieß- und Wurfbuden? Darüber spricht die Schaustellerin in dieser Folge der "Gefragten Frau", diesmal im Rahmen von SN auf Tour direkt vom Salzburger Rupertikirtag. 
16 Minuten
Manuela Ottino ist zweifache Mutter, von Beruf Schneiderin - und Hobbyjägerin. An einem  Ort, wo es immer wieder zu Sichtungen und auch Rissen von Wölfen kommt. Was denkt sie über die Abschussverordnung? Und wie passt der Wolf in ein Gebiet, dass hauptsächlich von der Almwirtschaft und dem Tourismus geprägt ist? Darüber spricht sie in dieser Folge der "Gefragten Frau", diesmal im Rahmen von SN auf Tour direkt aus Dienten. 
28 Minuten
Reicht ein Monat im Jahr aus, um auf queeres Leben aufmerksam zu machen? Welchen Einfluss hat Sprache auf unsere Bewusstseinsbildung? Und wie kann im Hinblick auf diverse Themen am besten ein Dialog angeregt werden, ohne Menschen abzuschrecken, die sich mit queeren Themen bislang nur wenig befasst haben?

Conny Felice, Geschäftsführerin der Homosexuelleninitiative Salzburg, spricht in der neuen Folge der "Gefragten Frau" über diese Fragen und ihr Leben als Transfrau in Salzburg. Seit etwa zwei Jahren ist Felice in ihrer Position in der Initiative tätig. Die Salzburger Gesellschaft beschreibt sie als offen und queerfreundlich. Warum ein offener Dialog der gebürtigen Seekirchnerin besonders wichtig ist und Fragen dafür der beste Weg für Sie sind, beschreibt Felice im Podcast.
27 Minuten
Sind junge Menschen das Festspielpublikum von Morgen? „Nein“, sagt Ursula Gessat, die bei den Salzburger Festspielen für die Programmschiene „jung & jede*r“ zuständig ist. Vielmehr  stehe im Fokus, ein eigenes Programm mit eigenen Zugängen für Kinder und Jugendliche zu finden: „Es geht darum, Festspiele für ein breites Publikum zu gestalten“.  

Alle SN-Podcasts gibt es unter www.sn.at/podcast
55 Minuten
Wir blicken zurück auf 100 Podcast-Gespräche mit den verschiedensten Frauen aus Salzburg. Dabei sprechen wir, Katharina Maier, Sabrina Glas über die Entstehung des allerersten Podcast-Formats der Salzburger Nachrichten. Was bedeutet es, einen Podcast von Null weg aufzubauen? Wie ist die Idee für die "Gefragte Frau" überhaupt entstanden? Außerdem erinnern wir uns an sechs besonders prägende Gespräche und lassen die Frauen, mit denen wir sie geführt haben, noch einmal hochleben.

Diese Folge ist aber nicht nur ein Rückblick. Wir schauen auch nach vorne. Auf weitere, großartige Gespräche und Themen mit genauso großartigen Frauen. Natürlich bleibt nicht alles beim Alten. Auch wir verändern uns. Wo uns diese Reise hinführen wird, hört ihr in dieser 100. Folge des SN-Podcasts "Die gefragte Frau".
21 Minuten
 „Der Tod ist ist unserer Gesellschaft ein absolutes Tabuthema“, sagt Stefanie Gstrein. Die 33-jährige Dorfgasteinerin weiß das aus eigener Erfahrung.  Im Jänner 2021 hat sie ihren Mann und Vater zweier kleiner Kinder bei einem Lawinenunglück verloren. Vor allem der Austausch mit Anderen habe ihr nach dem tragischen Unglück geholfen, erzählt sie im Podcast „Die gefragte Frau“.  

Aus Gstreins Gesprächen mit Trauernden ist die Idee für das erste Trauercafé im Gasteinertal entstanden In den offenen Treffen tauschen sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer über geliebte Menschen aus, die sie verloren haben. Sie erleben gemeinsam traurige, schöne, aber auch lustige Momente, denn: Wer trauert, muss nicht immer traurig sein.  

Im Podcast erzählt Stefanie Gstrein von ihrem Trauercafé „Lichtblick“ und gibt Tipps, wie man trauernden Menschen am besten begegnet. 
26 Minuten
Von 2. bis 10. September lockt das Streetdance-Festival Flavourama wieder internationale Tänzerinnen und Tänzer nach Salzburg. Erstmals wird es auch Programmpunkte in Hallein geben.

Olivia Mitterhuemer ist eine der Gründerinnen von Flavourama. Im Podcast räumt sie mit Klischees gegenüber der Hip-Hop-Kultur auf, erzählt von ihrem eigenen Werdegang als Tänzerin und verrät, wie die Salzburger Bevölkerung auf Streetdance-Einlagen mitten in der Mozartstadt reagiert.  

Alle SN-Podcasts gibt es unter www.sn.at/podcast

 

 
35 Minuten
Luisa Thies ist gelernte Buchhändlerin. Nachdem die gebürtige Hamburgerin die Schule in Salzburg abgeschlossen hatte, fing sie zunächst an in Deutschland zu studieren. Gartenbau war das Fach ihrer Wahl. Die Natur begeistert sie seit sie ein Kind war. Doch das System Universität sagte Thies nicht zu. „Ich wollte arbeiten, etwas schaffen.“ Ihre Berufung fand die heute 27-Jährige schließlich zwischen Fach-Lexika, Kinderbüchern und Krimi-Romanen: In einer Salzburger Buchhandlung. „Ich weiß noch, als ich dort am ersten Tag meiner Ausbildung stand und wusste: Das ist es.“ Ein Gespür, das die junge Frau, die in Freilassing aufgewachsen ist, in ihrem Leben bis jetzt noch nie getäuscht hat.

Was Luisa Thies im Buchhandel aber immer ein bisschen gefehlt hat, war das Besondere. „Es werden immer die neuesten Bestseller ausgestellt. Diese Listen ändern sich aber schon fast minutiös. Und keiner weiß so genau, wie das überhaupt entschieden wird“, erklärt sie.  

Auch andere Bücher brauchen eine Bühne, findet Thies und eröffnete deshalb mitten in der Pandemie im Jahr 2021 ihre eigene Buchhandlung – mit ihren eigenen Regeln. Ein Jahr lang arbeitete Thies ein Konzept dafür aus, das so ganz anders ist, als man es in Salzburg gewohnt ist. In der Buchgalerie Wechselseitig werden die Werke wie in einer Kunstgalerie ausgestellt. Denn: Für Luisa Thies sind Bücher pure Kunst. Im Podcast spricht sie über ihren Weg, finanzielle Hürden und natürlich: Bücher. 
29 Minuten
Illustratorin und Brand-Designerin Tanja Kammler gibt in dieser Folge der Gefragten Frau Einblicke in ihren Beruf und in Inspirationen und Beweggründe für ihre Zeichnungen. In ihrem Podcast "Zeichenstammtisch" teilt sie gemeinsam mit ihrem Kollegen Richard Mahlmann ihre Leidenschaft fürs Zeichnen und gibt Tipps und Tricks für die Arbeit im künstlerischen Bereich weiter. Dabei setzt sie auf gegenseitige Unterstützung und Kooperation. Diese soll auch im Netzwerk der "Illustration Ladies" gelebt werden, dass Tanja Kammler nach Salzburg geholt hat. In Workshops und regelmäßigen Treffen können sich Illustratorinnen austauschen und vernetzen. "So konnte schon der ein oder andere coole Job weitergegeben werden", sagt Kammler. Auch Männer sind von dem Angebot nicht ausgeschlossen. In erster Linie gegründet worden sei das Projekt aber, um Frauen zu vernetzen und in ihrem Auftritt zu stärken: "Ich will nicht verallgemeinern, aber Männer schreien öfter mal laut ´Ich`. Frauen können sich in der Masse vielleicht gegenseitig motivieren und sich kleine Schubser geben um sich dann mehr zu trauen".  

In Zeiten von Sozialen Medien und Künstlicher Intelligenz sieht sich Kammler in ihrem Beruf nicht bedroht. "Ein persönliches Branding erreicht einfach eine andere Zielgruppe". Im Gegenteil: Seine eigenen Illustrationen online zu posten empfiehlt sie: "Nur so kann sich der eigene Stil etablieren".
34 Minuten
„Der Machtbegriff hat für viele Frauen einen bitteren Beigeschmack“, sagt Vera Steinhäuser im SN-Podcast „Die gefragte Frau“. Die Business-Coachin hat vor kurzem das Buch „Die Machtzentrale“ veröffentlicht, in dem sie Frauen motivieren will, stärker nach der Macht zu greifen – sei es im beruflichen, oder im privaten Kontext.  

Für Steinhäuser ist es kein Wunder, dass viele Frauen ein Problem mit Macht hätten: „Über 5000 Jahre wurden wir systematisch von der Macht ferngehalten. So alt ist das Patriachart.“ Frauen seien oft so sozialisiert, es allen recht machen zu wollen. Doch Everybody’s Darling zu sein und gleichzeitig mächtig – das sei schwierig: „Wenn wir nach oben streben, dann müssen wir davon ausgehen, dass es immer Gegenwind geben kann.“  

Im Podcast schildert Vera Steinhäuser, wie sich weibliche und männliche Macht voneinander unterscheiden, welche Arbeitszeitmodelle mehr Frauen in Führungspositionen bringen könnten, und ob uns Macht auf Dauer auch negativ verändern kann.  
35 Minuten
Armut, Ehelosigkeit und Gehorsam – diese drei Gelübde bestimmen fortan das Leben von Schwester Maria Annie. Die 36-Jährige hat Anfang des Jahres ihre Ewige Profess bei den Halleiner Franziskanerinnen gefeiert und hat damit etwas getan, das für viele junge Menschen unfassbar erscheint: Sie ist eine lebenslange Bindung zu Gott, zur Kirche, zum Orden eingegangen.  

Im Podcast erzählt Schwester Maria Annie, wie sie auf der Suche nach Gott auch sich selbst gefunden hat, warum sie Youtuber um ihren Mut beneidet und wie ihr Alltag im Kloster aussieht. 

Alle SN-Podcasts unter www.sn.at/podcast
37 Minuten
Es war ein Zufall, der schon  früh ihre Berufslaufbahn nachhaltig prägen sollte. Ein Kollege von Martina Ernst hatte seinen Gehaltszettel im Kopierer vergessen. „Ich war schockiert. Er verdiente doppelt so viel wie ich“, erinnert sich Ernst im Podcast. Ein Jahr und zahlreiche Gehaltsverhandlungen später hatte sie sich ein faires Gehalt endlich erkämpft. Das habe ihr Berufsleben langfristig beeinflusst: „Ich habe richtig Spaß am Gehalt verhandeln bekommen.“  

Martina Ernst machte in verschiedenen internationalen Unternehmen auf Management-Ebene Karriere. Heute verhilft sie mit ihrem Unternehmen Salary Negotiations Arbeitnehmerinnen und Arbeitgeber zu fairen Gehältern.

Zuletzt war Martina Ernst Personalchefin bei der Erste Bank. Kaum jemand kennt sich bei Gehaltsverhandlungen so gut aus wie sie. Im Podcast verrät sie, welche Fehler vor allem Frauen oft machen – und welche strategischen Tricks den Arbeitgeber unter Zugzwang bringen.  

Am 29. März um 18:30 Uhr gibt Martina Ernst einen kostenlosen Online-Workshop für das Kompetenzzentrum „Frau & Arbeit“. Nähere Informationen zur Anmeldung gibt es hier.
33 Minuten
„Das ist wie am Bazaar.“ So beschreibt Maria Embacher eine Gehaltsverhandlung. Die Salzburgerin ist Psychotherapeutin und bietet im Rahmen der Organisation „Frau und Arbeit“ in Salzburg Kurse zum Thema „Gehalt verhandeln“.

Wobei: Von dem Wort Verhandlung spricht Embacher  eigentlich nicht so gern, obwohl in solchen Gesprächen oft wirklich hart verhandelt wird. „Für mich ist das eher eine Gehaltsanpassung. Das, was ich verdiene, wird an meine Leistung angepasst.“ Leider würden vor allem Frauen oft nicht das fordern, was ihnen zustehe.

Um diese Nervosität oder gar  Angst vor dem Gespräch loszuwerden, rät Embacher sich in ein anderes „Ich“ hineinzuversetzen. Dieses „Ich“ hat das Gespräch schon hinter sich und  erreicht, was sie wollte. Im Podcast gibt sie diesem Alter Ego den Namen Susi Sorglos.  „Es geht darum, sich zu fragen: Was würde Susi Sorglos jetzt sagen oder tun, um ans Ziel zu kommen?“  

Dieses Ziel überhaupt erst einmal zu definieren, falle vielen Frauen nicht leicht, sagt die Therapeutin. Im Podcast erklärt sie, welche Anhaltspunkte helfen können, den eigenen Wert oder die geforderte Summe festzulegen und warum sie in ihren Vorträgen rät, dann noch einmal mehr draufzuschlagen.