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43 Episoden
20 Minuten
Er steht jeden zweiten Tag auf einer Bühne – und für Paavo Järvi ist er «der beste Flötist der Welt». Ulrike Thiele hat Emmanuel Pahud gefragt, wie man das wird. Ausserdem erklärt er, warum ein Piano auch laut sein kann und warum er nur Musik spielt, an die er glaubt. Spoiler: Hosokawas neues Flötenkonzert «Ceremony» gehört dazu.

00:15 Der beste Flötist der Welt?

01:40 Mit Paavo Järvi in Japan

02:10 Der falsche Mozart!

03:15 Doppelleben Orchester und solistisch?

04:40 Immer in Form

05:10 Solo vs. Orchester?

06:45 Piano ist nicht gleich piano

08:10 Kammermusik ist Zuhören

09:30 Ohne Mozart

11:00 Nicht-Repertoire

12:30 Das Beste!

14:30 Hosokawa und Tüür

17:00 Die Welt ist gross genug

18:00 Die grossen Flötisten

19:30 Furtwängler und Jessye Norman

Intros

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37 Minuten
Music Director Paavo Järvi und die Intendantin Ilona Schmiel blicken auf die neue Saison beim Tonhalle-Orchester Zürich. Im Gespräch mit Ulrike Thiele erzählen sie, welche grossen Projekte anstehen, wo Feinarbeit gefragt ist und welche Schätze es zu entdecken gilt.

Intro in deutscher und englischer Sprache

00:25 Musikalische Feinarbeiten

03:12 Ankommen mit Bruckner

05:30 Feinarbeiten in der renovierten Tonhalle

06:29 Alte Verbindungen, neue Freundschaften

10:20 Zürcher Rachmaninow-Zyklus

12:18 «Der» Flötist Emmanuel Pahud

13:30 Paavo Järvi über Hosokawa

15:00 Ilona Schmiel über Hosokawa als Creative Chair

17:02 Pahud spielt Tüür

17:32 Fazıl Say im Fokus

19:00 Die gnadenlos Ehrliche: Hilary Hahn

20:10 Die durch die Geige spricht: Janine Jansen

21:33 Die letzte Runde mit Martin Grubinger

23:20 Filmsinfonik für Gruselfans

24:30 Ankommen nach Corona

29:00 Wieder unterwegs

31:33 Paavo Järvis Tipps für Entdeckungen

34:14 Ilona Schmiels Schätze der Saison 2022/23

Intros

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10 Minuten
Wenn Frank Strobel dirigiert, steht Filmmusik auf dem Programm. Diesmal: Hitchcocks «Vertigo» mit der Originalmusik von Bernard Herrmann. Mit Ulrike Thiele spricht Frank Strobel über einen «angeschärften» Impressionismus, über schwindelerregende Momente in Musik und Film sowie über die passende Frisur für Ihren Besuch bei «Vertigo».

00:49 Hitchcock und Herrmann

01:02 Bekannte Kinopaare

01:30 Gemeinsame Sprache

01:50 Psycho und Co

02:22 Hitchcock und die Musik

03:08 Herrmanns «Vertigo»-Impressionismus

03:34 Klangthriller

04:35 Der Hitchcock-Akkord

05:15 Scotties Höhenangst

06:15 Die Wiedererkennungsszene

06:45 Schwindelerregende 7 min

07:55 Sogwirkung

08:40 Kim Novaks Dutt-Frisur

Intros

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15 Minuten
Paavo Järvi hat ihn einmal sein «zweites Paar Ohren» genannt: Philip Traugott. Der erfahrene Aufnahmeleiter und Produzent ist selbst ausgebildeter Geiger und Dirigent – und seit über 30 Jahren ein wichtiger Weggefährte von Paavo Järvi. Über ihre besondere Verbindung hat Philip Traugott mit Ulrike Thiele gesprochen, ausserdem über die Aufnahmeprojekte mit dem Tonhalle-Orchester Zürich und eine charakterstarke «Carmina Burana».

Intro in englischer Sprache

00:40 Im Jahr 1987 in West Virginia

01:45 Teil der Familie Järvi

02:10 Arbeit und Freundschaft

03:17 Konzert und Korrekturen

04:16 Das musikalische Ideal

04:45 Akustische Unterschiede

05:30 Klarheit

05:55 Mithilfe von Mikrofonen

06:35 Bruckner, Adams, Orff

08:45 Die richtigen Mikrofone

10:33 Carmina Burana

11:10 Zungenbrecher

12:35 So wenige Takes wie möglich

13:00 Charakterstarke «Carmina»

Intros

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27 Minuten
Wenn Maestro Herbert Blomstedt über Musik spricht, hängt das Publikum an seinen Lippen. Ulrike Thiele ging es nicht anders. Sie hatte die grosse Freude, ihn zu Hause in Luzern zu besuchen und mit ihm über Bruckner, dessen Fünfte Sinfonie und Herbert Blomstedts «musikalischen Motor» zu sprechen. Dabei vergeht eine knappe halbe Stunde wie im Flug – hören Sie selbst.

00:30 Der immer neue Blick auf Bruckner

00:54 Ausnahmsweise nur eine Fassung

01:20 Zehn Extra-Trompeten

02:20 Bruckners beste Gedanken

02:30 Überarbeitungen der Sinfonien

03:30 Das hat das Werk fast umgebracht

04:50 Der Wunsch nach Erfolg

05:15 Das Zentrum der Fünften

05:35 Wunderbar spontane Musik

06:10 Harte Arbeit bei Beethoven, Brahms und Bruckner

07:00 Die lange, langsame Einleitung als Schlüssel

09:10 Ich werde davon nie müde!

10:20 Geduldig mit Bruckner, nicht mit sich selbst

11:05 Seit 40 Jahren mit dem Tonhalle-Orchester Zürich

11:30 Die Freiheiten als Gastdirigent*in

14:45 Das Populäre war mir immer verdächtig

15:10 Publikumsgeschmack

18:00 Goethe als Ratgeber

18:40 «Mission» Stenhammar

19:15 Furtwänglers Bruckner in Stockholm

20:30 Trotz als Motor

24:15 St. Florian in Luzern

25:20 Unter der Orgel

26:00 Bewusste Grösse und Demut

Intros

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10 Minuten
Wenn es eine schafft, ein allfälliges Kindheitstrauma von der Blockflöte wegzublasen, dann Lucie Horsch. Im Gespräch mit Ulrike Thiele erzählt sie, warum die Blockflöte eine Orgelpfeife ist, wer ihr Blockflötengrossvater war und warum Charlie Parker sie inspiriert.

00:25 Zum Glück auf eigenen Wunsch

00:49 Cello, Cello, Geige, Blockflöte

01:02 Von Anfang an begeistert

01:26 Ja, das geht auch professionell

02:07 Der Reiz des Verletzlichen

02:43 Der Blockflötengrossvater

03:55 Frans Brüggen und das Tonhalle-Orchester Zürich

04:14 Blockflöte statt Cembalo

05:26 Bachs Kantaten und die Orgelpfeife

06:00 Telemann als Blockflöten-Experte

07:14 Das Loch in der Musikgeschichte

07:46 Charlie Parker mit der Blockflöte

08:23 Neue Herausforderungen

08:51 Im Dialog mit dem Orchester

Intros

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14 Minuten
Als Assistant Conductor weiss Holly Choe, wie es jungen Dirigent*innen geht, wenn sie an das Pult eines grossen Orchesters treten. Vor der Conductors' Academy mit Paavo Järvi und dem Tonhalle-Orchester Zürich hat Holly mit Ulrike Thiele über die Herausforderungen für junge Dirigent*innen gesprochen, über den Unterschied zwischen Meisterkursen und Dirigier Wettbewerben, über die Kunst, mit fast nichts Grosses zu bewirken. Und warum die sechs Teilnehmer*innen wie Schwämme sein sollten.

Intro in englischer Sprache

00:40 Der erste grosse Meisterkurs ...

01:10 ... so viele Augen und die eigenen Zweifel

01:55 Von der Blaskapelle zum Orchester

03:43 Diese Academy ist besonders

04:28 Paavo Järvi als Vorbild

05:07 Das beste Stück überhaupt!

05:41 Meisterkurs oder Wettbewerb?

07:45 Starkes Rückgrat

08:25 Darum Beethovens Erste mit mir

09:09 Gute Ideen, nicht nur gutes Gefühl

09:45 Soziale Intelligenz

10:37 Der Lehrer als Psychologe

11:51 Die Magie von Maestro Haitink

13:14 Alles aufsaugen wie ein Schwamm

Intros

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13 Minuten
Direkt nach der ersten Orchesterprobe hat Ulrike Thiele den Komponisten John Adams getroffen. Er hat ihr verraten, dass sein Beruf ähnliche Arbeitszeiten mit sich bringt wie für einen Bankangestellten. Ausserdem erzählt er, was Bruckner in der Wüste von Nevada verloren hat und was die Musik von Jimmy Hendrix mit unserer musikalischen Grammatik verbindet.

Intro in englischer Sprache

00:54 «Kosmos» ist ein grosses Wort

01:35 Die Verwandlung vom Komponisten zum Dirigenten

02:12 Reise zu Carl Gustav Jung: 1983

03:33 Was bisher geschah ...

04:08 Extrovertiert und laut

04:33 Lyrische Momente mit Víkingur Ólafsson

05:12 Mit Paavo Järvi zu Charles Ives

05:41 Das romantische Bild vom Komponisten

06:16 Nine to five

07:19 Computer statt Klavier

08:52 Inspiration

09:49 Bruckner in Nevada

10:37 Rhythmus und musikalische Grammatik

11:47 Europa und die USA

12:35 Ausblick

Intros

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10 Minuten
Der Filmmusikexperte und Dirigent Frank Strobel spricht mit Ulrike Thiele über die Sogwirkung des Filmepos «Die Nibelungen». Und erzählt uns, was die Filmmusik von Huppertz mit Wagners Musik verbindet und was diese mit «Star Wars» zu tun hat.

00:30 Episch: Nibelungen und Metropolis

01:00 Die Nibelungen und Wagner

01:45 Eine Sage, zwei Welten

02:12 Bildwelt der 1920er-Jahre

02:52 Die Musik von Gottfried Huppertz

03:20 Schreker, Zemlinsky, Strauss und Huppertz

03:40 Verbunden durch Leitmotive

04:11 Siegfried, Kriemhild und Hagen

04:45 Gleich zwei grosse Filmabende

05:02 Der Sog in eine andere Welt

05:40 Eine grosse Geschichte!

06:15 Neuinstrumentierung

06:25 Der Klavierdirektionsstimme sei dank

07:35 Film und Musik

07:45 Das legendäre Trio

08:25 Gesamtkunstwerk

08:52 Ohne Wagner kein «Star Wars»

Musikausschnitte mit freundlicher Genehmigung von

hr-music/Pan Classics.

hr-Sinfonieorchester, Dirigent: Frank Strobel

Intros

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8 Minuten
Der Solo-Geiger Ilya Gringolts erzählt Ulrike Thiele in diesem Intro, warum Zürich seine Wahlheimat geworden ist. Und wir erfahren, warum auch ein Orchester Kammermusik machen kann, was er gerne von seinen Jazz-Kommilitonen gelernt hätte und was Acid Dreams mit der Musik von John Adams zu tun haben.

00:22 Das ist mein Zuhause!

00:44 Das schöne Mädchen

00:57 Zwischen New York und irgendwo

01:37 Alles ist Kammermusik

02:22 John Adams' Violinkonzert

02:37 Mainstream auf höchstem Niveau

03:00 Vintage Adams

03:36 Sheherazade

04:07 Herausforderung Rhythmus

04:50 Groove der Jazzer

05:43 Zauber der endlosen Melodie in neuer Musik

06:50 Solo als Traumgestalt

07:11 Out-of-Body-Experience

Intros

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11 Minuten
Was verbindet Beyoncé und Boulez? Der Dirigent Robert Trevino erzählt es Ulrike Thiele. Ausserdem erklärt er, warum der Komponist John Adams in den USA so bekannt ist wie eine Football-Legende und warum er selbst ein völlig falsches Bild von Elgar hatte.

Intro in englischer Sprache

00:30 Abends im Hotelzimmer...

00:52 ... mit George Michael, Beyoncé und Boulez

01:41 Adams, wow, wirklich coole Musik

02:20 Das Erbe von Edo de Waart in Rotterdam

02:38 First Date in Spain

03:10 In 200 Jahren: «next to Beethoven»

03:30 USA und Europa

04:18 Wahrlich international

04:36 Bekannt wie Football-Legende Peyton Manning

05:30 Zeitreise zu Columbo

06:40 Musik der Gegensätze

07:12 Ausdruck und Technik

08:02 Adams und Elgar

08:50 Please not Elgar!

09:52 Unerwartete Liebe

10:27 Internationaler Komponist aus England

Intros

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8 Minuten
Dirigent Paavo Järvi spricht mit Host Ulrike Thiele über die besondere Energie der Schwestern Katia und Marielle Labèque, die gleichzeitig ein Klavierduo bilden. Ausserdem über den mitreissend-tänzerischen Favoriten seiner Kindheit ‒ Martinů ‒ und darüber, wie er Brahms' Erste Sinfonie immer wieder neu entdeckt.

Intro in englischer Sprache

00:23 Once in Paris…

00:57 Die besondere Energie der Labèque-Schwestern

01:24 Die beste Gelegenheit, etwas zum ersten Mal zu hören

01:45 Unverkennbar Martinů!

02:42 Favorit der Kindheit

03:38 Brahms und Martinů, zwei wunderbar eigene Welten

04:23 Frische Ohren für Brahms

05:03 50-60 Mal Brahms Erste

05:30 Brahms' Orchester

06:35 Immer neue Perspektiven auf Brahms

Intros

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13 Minuten
In diesem Intro spricht Host Ulrike Thiele mit dem Musikwissenschaftler Hans-Joachim Hinrichsen darüber, warum Schostakowitschs Violinkonzert lange in der Schublade verschwand. Ausserdem über komponierten Widerstand, eine überraschend lyrische «Eroica» und was Schostakowitsch und Beethoven verbindet.

00:14 Warum Schostakowitschs Violinkonzert so lange in der Schublade verschwand

02:35 Schostakowitschs komponierter Widerstand

04:45 Was wir von einer Interpretation mit Janine Jansen und Paavo Järvi erwarten können

05:45 Beethoven neu entdecken

07:45 Die lyrische «Eroica»

08:50 Hans-Joachim Hinrichsens Schlüsselmomente der «Eroica»

11:08 Was Schostakowitsch und Beethoven verbindet
Intro

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Der Podcast des Tonhalle-Orchesters Zürich