kunst & horst Archiv
48 Episoden
51 Minuten
Auf in die letzte Runde in der Kulturstadt Düsseldorf. Im K21 wird gerade die Ausstellung "my phantasies" gezeigt, die sich thematisch mit den Ankäufen der Kunstsammlung zwischen 2009 und 2016 beschäftigt. Das ist zeitlich der Rahmen, in dem die Leitung der Kunstsammlung die Kunsthistorikerin Marion Ackermann inne hatte.
46 Minuten
Chris und ich haben uns "Penthesilea" am Schauspiel Frankfurt angesehen und sind beide irgendwie begeistert und irritiert. Michael Thalheimers Inszenierung ist für mich ein minimalistisches Fest, bringt Bewegung auf das Bühnenbild ohne viel in Bewegung zu sein. Constanze Becker und Felix Rech kämpfen sich 1.45 Stunden ab um uns den Konflikt zwischen dem Gefühl des Individuum und den Erhalt der Ordnung zu zeigen. Wir versuchen euch das Stück ein wenig näher zu bringen obwohl wir beide hin- und hergerissen sind, beide den Impulse hatten zu gehen und trotzdem ein positives Resümee ziehen.
1 Stunde 37 Minuten
Andreas Gursky spaltet die Gemüter, was sich für mich besonders an dem Umgang mit dem Bild "Rhein II" zeigt oder daran wie oft er für die Nutzung der Technik kritisiert wird, die ihm zur Verfügung steht. Wir haben uns viel Zeit genommen um euch unsere, teilweise unterschiedliche Sicht, zu erklären und die Bilder, die uns besonders wichtig vorkamen zu beschreiben. Andreas Gursky funktioniert im Grossen wie im Kleinen, im abstrakten und nicht abstrakten. Im Laufe des Podcast verschwimmen für uns immer mehr die Grenzen zwischen Fotografie und Malerei und gerade das macht Andreas Gursky aus.
1 Stunde 22 Minuten
Augenscheinlich sind wir in Deutschland ein Volk von aufgeklärten und toleranten Menschen doch schaut man sich als Besucher in der Homosexualität_en Ausstellung des LWL Museum für Kunst und Kultur in Münster um, beschleicht einen schnell das Gefühl, dass es noch viel zu tun gibt. Nach "Angezettelt" in Berlin ist auch dies eine Ausstellung die sich vordergründig mit Politik beschäftigt, doch einzelne Exponate und Filme zeigen einen ganz wunderbaren künstlerischen Umgang mit dem Thema Sex, Homosexualität und dem Menschen in seinem ganzen Sein.
31 Minuten
Es hat mich wieder nach Berlin verschlagen. Ulrike vom ExponiertBerlin Podcast hat mich in das Deutsche Historische Museum (DHM) begleitet um die "Angezettelt" Ausstellung zu besuchen. Es geht um antisemitische und rassistische Sticker von 1880 bis heute. Was klebt heute auf unseren Straßen und was gab es früher? Wie haben sich die Sticker verändert und wer tut etwas dagegen? Eine lebendige und für jeden zugängliche Ausstellung, die nicht immer leicht zu verdauen ist.
1 Stunde 16 Minuten
Unserer Erdkugel mit einem Durchmesser von 20 Metern im Gasometer. Bilder des Deutschen Luft- und Raumfahrtzentrum werden auf die Kugel projiziert und gaben meinem Gast Nicolas Wöhrl und mir das Gefühl fast im Weltall zu schweben. "Näher komme ich an das Gefühl Astronaut zu sein nicht mehr ran.", resümiert Nicolas und ich habe das Gefühl dafür verloren mit beiden Beinen auf diesem Planeten zu stehen. Etwas Demut, viel Faszination und einen neuen Blick auf den blauen Ball im Weltall könnt ihr in dieser Ausstellung erleben. Nehmt euch Zeit. Vergesst den Fahrstuhl nicht und lasst euch von dem Gefühl der Schwerelosigkeit etwas treiben.
29 Minuten
Zum 2. mal findet die PhotoPopUpFair im Düsseldorfer Stilwerk statt. Dort habe ich mich mit dem Künstler Frank Dursthoff getroffen um mit ihm über seine Fotografie und die PhotoPopUpFair zu sprechen.
17 Minuten
Die Bundeskunsthalle in Bonn startet den Versuch uns Pina Bausch etwas näher zu bringen und scheitert in meinen Augen total. Nach nur einer Stunde waren meine Freundin und ich fertig mit dem Suchen nach Emotionen und einen Hauch von Pina Bausch.
48 Minuten
Georg Grosz und Max Beckmann haben uns lange beschäftigt und es war toll zu sehen, wie sich der Blick mit jeder Minute verändert. Luis behandelt zusammen mit Steffen im vorHundert Podcast thematisch den 1. Weltkrieg und so musste auch ich mich mit diesem Thema auseinandersetzten. Wir haben um Interpretation gerungen und haben am Ende doch zueinander gefunden. Es war ein Versuch, sich nicht mit einer ganzen Ausstellung zu beschäftigen, sondern sich mal voll und ganz auf wenige Eindrücke einzulassen.
46 Minuten
Mein Format im Format. Heute hört ihr die 1. Folge von kunst & horst - Im Gespräch. Auf der Fuck up Night in Düsseldorf bin ich Dorothee Achenbach begegnet. Sie hat dort über das Scheitern ihres Mannes gesprochen und über ihr Buch "Meine Wäsche kennt jetzt jeder". In unserem Gespräch geht es weniger um den Fall Achenbach, sondern viel mehr um die Beziehung zwischen Mensch und Kunst. Wie fängt jemand als junger Mensch an sich für Kunst zu interessieren? Was gibt es für Perlen in der Kunstszene? Wie arbeitet jemand, der Kunst als Wertobjekt sieht?
1 Stunde 51 Minuten
Viele Stunden in der Kunstakademie haben am Ende wenig Emotionen hinterlassen. So fällt das Fazit von Christian und mir sehr ernüchternd aus und ich habe mir die Frage gestellt, wie viel Schmerz noch in der Kunst zu finden ist. Ab Minute 01:42:00 könnt ihr unserem ernüchterndem Urteil lauschen.
19 Minuten
Diesmal ging es wieder in die Kunstsammlung NRW in Düsseldorf. Im K21 wird bis zum 24.01.2015 die Ausstellung "The Problem Of God" gezeigt. Die Ausstellung hat mich emotional an meine Grenzen gebracht, ohne das ich genau sagen könnte warum. Es ist eine eindringliche und anstrengende Ausstellung. Es ist auch ein nicht ganz einfaches Thema, sich mit Gott und seinem Schaffen zu beschäftigen. Die drei Werke die mich besonders beeindruckt haben waren zum Einen von Hermann Nitsch und Pavel Büchler, dessen Werk "The Problem Of God" auch Namensgeber der Ausstellung ist. Zum Anderen war es der gestaltete Raum von Douglas Gordon, der mich nach 2 Stunden endlich zum durchatmen brachte.
25 Minuten
Das KIT - Kunst im Tunnel lädt euch zu einer auditiven Reise ein. Am Rhein in Düsseldorf gelegen ist das KIT nicht nur mit seiner Lage, sondern auch mit seiner Kunst in einem Tunnel es sicher wert einen Blick hinein zu werfen. Die Klasse um Daniele Buetti hat im KIT eine Klanginstallation ausgestellt, die zwar kurzweilig scheint, einen aber trotzdem gut beschäftigen und mitnehmen kann. Man erfährt etwas über die eigene Wahrnehmung und die Bilder die in einem entstehen können. Der Katalog der zu dieser Installation erschienen ist sollte unbedingt als Erweiterung und Ergänzung der Ausstellung gesehen werden.
13 Minuten
Heute soll es mal darum gehen, was um einen herum im Museum so passieren kann. Wie Menschen miteinander umgehen, wie sich Lehrer bei ihren Schülern beliebt machen oder der Frage, wieso ist ein Behinderten WC im Museum abgeschlossen.
42 Minuten
Seit 2013 kann man im K21 (Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen) in Düsseldorf die Installation "In Orbit" von Tomás Saraceno ansehen und erleben. Eine Kunstinstallation die erfahren werden will. Man taucht ein und unter, kann geniessen oder sein Unwohlsein überwinden. Zusammen mit dem Physiker Nicolas Wöhrl ging es in luftiger Höhe von 25 Metern um die Frage was ist das? Ein Sportgerät, Kunst oder "etwas" um mal loszulassen. Fühlt man sich eher wie eine Spinne oder wie eine Fliege im Netz?