Dornrosa-Podcast Archiv
51 Episoden
48 Minuten
Nachdem wir bereits viele im Verein Dornrosa Engagierte vorgestellt haben, ist es an der Zeit, zwei Frauen zu Wort kommen zu lassen, ohne die eine kontinuierliche Arbeit für uns alle sehr viel schwieriger wäre. Katja, die Finanzen immer im Blick, sorgt als langjährige Projektkoordinatorin hauptsächlich dafür, das jedes Jahr pünktlich und in hoher Qualität immer wieder die Fördergelder von Land und Stadt, aber auch von Dritten, beantragt – und dann auch fristgerecht abgerechnet werden. Sie macht aber noch sehr viel mehr …
Jutta organisiert – zusammen mit bewährten und auch immer wieder neuen Mitstreiterinnen - nicht nur seit Jahren die Halleschen FrauenKulturTage im Herbst, sondern trägt auch als Vorstandsfrau und anteilig als Projektkoordinatorin wesentlich zur Vereinsarbeit bei…
Jutta organisiert – zusammen mit bewährten und auch immer wieder neuen Mitstreiterinnen - nicht nur seit Jahren die Halleschen FrauenKulturTage im Herbst, sondern trägt auch als Vorstandsfrau und anteilig als Projektkoordinatorin wesentlich zur Vereinsarbeit bei…
43 Minuten
Sie war die Projektkoordinatorin des Dornrosa e.V., als ich 2008 zurück nach Halle kam – inzwischen ist sie Geschäftsführerin des Landesfrauenrates Sachsen-Anhalt: Daniela Suchantke.
Mit ihr spreche ich darüber, wie es überhaupt kam, dass sie lange Jahre den Verein (mit) geführt und auch geprägt hat. Wann hat es wie angefangen? Was ist ihr aus diesen Jahren in Erinnerung geblieben – positiv und vielleicht auch negativ? Wie ist ihre Verbindung zum Verein bis heute? Welche Rolle spielt Dornrosa im Land Sachsen-Anhalt? Können wir etwas besser machen? Und was wünscht sie sich - und uns - für weitere Jahre erfolgreicher Vereinsarbeit?
Mit ihr spreche ich darüber, wie es überhaupt kam, dass sie lange Jahre den Verein (mit) geführt und auch geprägt hat. Wann hat es wie angefangen? Was ist ihr aus diesen Jahren in Erinnerung geblieben – positiv und vielleicht auch negativ? Wie ist ihre Verbindung zum Verein bis heute? Welche Rolle spielt Dornrosa im Land Sachsen-Anhalt? Können wir etwas besser machen? Und was wünscht sie sich - und uns - für weitere Jahre erfolgreicher Vereinsarbeit?
40 Minuten
Bereits zum siebzehnten Mal findet unter dem Motto „Queerfeindlichen die Suppe versalzen!“ in diesem Jahr der hallesche CSD statt!“. Am Samstag, 14. September, zeigen nicht nur Angehörige der LSBTTIQ-Community, dass trotz aller erkämpften Erfolge noch immer keine völlige Gleichstellung und Akzeptanz geschlechtlicher Vielfalt erreicht ist. Derzeit ist sogar das bisher Erreichte (wieder) bedroht. Gegen die zunehmende Queerfeindlichkeit und gesellschaftlichen Backlash demonstrieren auch wir in Halle.
Im Anschluss an die Demo gibt es das große, bunte Marktfest bis in den Abend, wo neben einem vielfältigen Bühnenprogramm alle queeren Vereine, Verbände, Initiativen und Institutionen Einblicke in ihre Arbeit geben.
Rund um den CSD gibt es vom 6. bis zum 22. September wieder viele interessante Veranstaltungen: Lesungen, Workshops, Vorträge, Ausstellungen, Rundgänge, Filme, Gottesdienst u.vm. Mit Martin Thiele von der AHH spreche ich über die Demonstration, das Straßenfest sowie über das Programm der pride weeks.
Mit zwei Protagonistinnen, die am 6. Bzw. 20. September im Frauenzentrum Weiberwirtschaft aus ihren Büchern lesen werden, habe ich mich unterhalten…
Im Anschluss an die Demo gibt es das große, bunte Marktfest bis in den Abend, wo neben einem vielfältigen Bühnenprogramm alle queeren Vereine, Verbände, Initiativen und Institutionen Einblicke in ihre Arbeit geben.
Rund um den CSD gibt es vom 6. bis zum 22. September wieder viele interessante Veranstaltungen: Lesungen, Workshops, Vorträge, Ausstellungen, Rundgänge, Filme, Gottesdienst u.vm. Mit Martin Thiele von der AHH spreche ich über die Demonstration, das Straßenfest sowie über das Programm der pride weeks.
Mit zwei Protagonistinnen, die am 6. Bzw. 20. September im Frauenzentrum Weiberwirtschaft aus ihren Büchern lesen werden, habe ich mich unterhalten…
35 Minuten
Mit der neuen Gleichstellungsbeauftragten des Landes Sachsen-Anhalt, Sarah Schulze, spreche ich unter anderem darüber, seit wann sie den Verein Dornrosa kennt, wie die bisherige Zusammenarbeit war und welche Vorstellungen sie in ihrer neuen Tätigkeit der weiteren Zusammenarbeit hat.
Im zweiten Teil des Beitrages spreche ich mit einer der Gründungsfrauen des Dornrosa e.V, Evelyn Raudith.: Wie war das damals in der Wendezeit? Wo und wann wurde der Verein gegründet? Wer waren die Mitstreiterinnen? Wo hatte der Dornrosa früher seine Räumlichkeiten? Welche Arbeitsschwerpunkte gab es damals - und was hat sich seitdem verändert?
Im zweiten Teil des Beitrages spreche ich mit einer der Gründungsfrauen des Dornrosa e.V, Evelyn Raudith.: Wie war das damals in der Wendezeit? Wo und wann wurde der Verein gegründet? Wer waren die Mitstreiterinnen? Wo hatte der Dornrosa früher seine Räumlichkeiten? Welche Arbeitsschwerpunkte gab es damals - und was hat sich seitdem verändert?
44 Minuten
Der hallesche Wissenschaftler und Autor Dr. Hilmar Preuß unterhält sich mit mir über Lesbischsein in der DDR, über die Vor- und Wendezeit sowie über mein politisches Engagement bis heute, bspw. im Dornrosa e.V. und in ganz Sachsen-Anhalt.
43 Minuten
am Mittwoch, 12. Juni 2024, liest Maria Braig ab 17:00 Uhr im Frauenzentrum Weiberwirtschaft aus "Bis hierhin und dann weiter", "nie wieder zurück", "Nennen wir sie Eugenie" und spricht mit uns über die in diesen Büchern verarbeiteten Themen.
Im Vorfeld der Veranstaltung spreche ich mit Maria über ihren Werdegang und ihr Schaffen in den Jahren, seit die Autorin in Osnabrück lebt. Ungefähr seit dieser Zeit schreibt sie auch …
„Schwere Themen leicht gelesen“ – unter diesem Motto sind in den letzten Jahren mehrere Romane für Erwachsene, Jugendliche und Kinder entstanden. Die Geschichten erzählen von starken Frauen und Mädchen aus unterschiedlichen Ländern und ihrem Weg in ein selbstbestimmtes Leben, von Menschen, die auf der Flucht sind oder abgeschoben werden und davon, wie wir uns zu ihnen verhalten. Es geht um Vielfältigkeit, um Queerness, Anderssein oder darum, wie man Menschen zu den „Anderen“ macht, um Sexismus, Rassismus – um das Leben im Alltag genauso wie im Ausnahmefall (manchmal nähert sich beides ja auch stark an)…
Im Vorfeld der Veranstaltung spreche ich mit Maria über ihren Werdegang und ihr Schaffen in den Jahren, seit die Autorin in Osnabrück lebt. Ungefähr seit dieser Zeit schreibt sie auch …
„Schwere Themen leicht gelesen“ – unter diesem Motto sind in den letzten Jahren mehrere Romane für Erwachsene, Jugendliche und Kinder entstanden. Die Geschichten erzählen von starken Frauen und Mädchen aus unterschiedlichen Ländern und ihrem Weg in ein selbstbestimmtes Leben, von Menschen, die auf der Flucht sind oder abgeschoben werden und davon, wie wir uns zu ihnen verhalten. Es geht um Vielfältigkeit, um Queerness, Anderssein oder darum, wie man Menschen zu den „Anderen“ macht, um Sexismus, Rassismus – um das Leben im Alltag genauso wie im Ausnahmefall (manchmal nähert sich beides ja auch stark an)…
43 Minuten
Immer am 17. Mai, dem Internationalen Tag gegen Homo-, Bi-, Inter*- und Transfeindlichkeit, überall Menschen mit vielfältigen Aktionen auf die immer noch bestehenden Defizite bei der Gleichstellung queeren Lebens aufmerksam und kämpfen gegen den gesellschaftlichen Backlash.
In diesem Jahr machen die im AK Queer organisierten halleschen Vereine, Verbände und Institutionen in Halle auf dem Marktplatz darauf aufmerksam, dass auch in unserem Bundesland noch viel für die vollständige gesellschaftliche Anerkennung sexueller und geschlechtlicher Vielfalt zu tun ist. In und rund um die Vereinshütte am Roten Turm wird mit und auf Plakaten von 12 bis 18 Uhr darauf aufmerksam gemacht, wo wir Nachholbedarf hinsichtlich der Lebenssituation queerer Menschen sehen, welche Diskriminierungserfahrungen es gibt und wie wir gegen vor allem rechte Angriffe auf bereits Erreichtes kämpfen wollen. Von 15 bis 17.05 Uhr wird es auf der Fläche vor dem ehemaligen Eingang von Galeria Kaufhof flashmobartige Aktionen und um 17 Uhr die Rede zum diesjährigen IDAHOBITA von Freddy Schmies (LSBTI-Landeskoordinierungsstelle Nord) geben.
In diesem Jahr machen die im AK Queer organisierten halleschen Vereine, Verbände und Institutionen in Halle auf dem Marktplatz darauf aufmerksam, dass auch in unserem Bundesland noch viel für die vollständige gesellschaftliche Anerkennung sexueller und geschlechtlicher Vielfalt zu tun ist. In und rund um die Vereinshütte am Roten Turm wird mit und auf Plakaten von 12 bis 18 Uhr darauf aufmerksam gemacht, wo wir Nachholbedarf hinsichtlich der Lebenssituation queerer Menschen sehen, welche Diskriminierungserfahrungen es gibt und wie wir gegen vor allem rechte Angriffe auf bereits Erreichtes kämpfen wollen. Von 15 bis 17.05 Uhr wird es auf der Fläche vor dem ehemaligen Eingang von Galeria Kaufhof flashmobartige Aktionen und um 17 Uhr die Rede zum diesjährigen IDAHOBITA von Freddy Schmies (LSBTI-Landeskoordinierungsstelle Nord) geben.
45 Minuten
Im Rahmen der diesjährigen Leipziger Buchmesse haben wir uns wieder bei der Aktion „Wir lesen mit!“ (Halle liest mit!) beteiligt. Am Sonntagvormittag, dem 24. März, fand ab 11 Uhr im Literaturhaus Halle eine Lesung aus und ein Gespräch über „Mitgift“ mit der nicht-binären Autorin Antonela Marusic und der Übersetzerin Marie Alpermann statt. Moderiert von Zeljana Tunic und verdolmetscht von Dusan Hajduk-Veljkovic berichtete Antonela, wie sie als Kind bei der Großmutter auf der Insel Korcula ihre Queerness entdeckte und den Plan geschmiedet hat, Schriftstellerin zu werden. Marie erzählte, warum sie gerade Antonelas Roman übersetzt hat und las einige Passagen vor…
43 Minuten
Jeden Montagvormittag treffen sich migrantische Frauen aus dem Welcome-Treff bei uns im Frauenzentrum, um Deutsch zu lernen. Warum sie das bei uns machen und was ihnen wichtig ist – darüber spreche ich mit einigen von ihnen ebenso wie mit der Kursleiterin Monika…
Davor aber spreche ich mit Nicole, einer der Vorstandsfrauen des Dornrosa e.V., darüber, wie sie zum Verein gekommen ist: Wann und als was hat sie hier gearbeitet? Seit wann und warum engagiert sie sich ehrenamtlich im Vorstand? Was in den vergangenen Jahren hat sie besonders beeindruckt – und wie sieht sie den Verein in der Zukunft?
Davor aber spreche ich mit Nicole, einer der Vorstandsfrauen des Dornrosa e.V., darüber, wie sie zum Verein gekommen ist: Wann und als was hat sie hier gearbeitet? Seit wann und warum engagiert sie sich ehrenamtlich im Vorstand? Was in den vergangenen Jahren hat sie besonders beeindruckt – und wie sieht sie den Verein in der Zukunft?
41 Minuten
Lesbische, schwule, bisexuelle, trans, inter und nichtbinäre queere (LSBTIQ*+) Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene erleben gegenwärtig Abwertung und Ausschluss wie auch Sichtbarkeit und Unterstützung.
Auf der einen Seite wird das Thema medial und gesellschaftlich sichtbarer, rechtliche Veränderungen wie das Selbstbestimmungsgesetz werden auf den Weg gebracht und gleichzeitig nehmen verschiedene Formen von Queerfeindlichkeit, wie das Verbot von „Gendern“, zu. Die widersprüchliche Situation geht mit psychosozialer Belastung und Unsicherheiten einher. Fachkräfte der Kinder- und Jugendhilfe, Lehrkräfte, Schulsozialarbeiter*innen sind entsprechend gefordert, Teilnahme und Inklusion, Schutz und Schonraum sowie Auseinandersetzung und Dialog mit diesen Lebensperspektiven zu ermöglichen und junge queere Menschen bei der Bewältigung dieser Herausforderungen zu unterstützen.
Dazu braucht es sowohl Sensibilisierung und Parteilichkeit in den Regelangeboten, als auch queere Empowerment- und Schutzräume. Genau hier möchten wir mit der Fachtagung am 21. März 2024 in der Hochschule Merseburg Impulse setzen, wie Fachkräfte aus dem breiten Kontext der Kinder- und Jugendhilfe, Schule und Schulsozialarbeit sich für die Zielgruppen öffnen können und gleichsam queerfeindlichen Angriffen und Strukturen begegnen können. Die Fachtagung zeigt konkrete Alltagserfahrungen von jungen LSBTIQ*+ Menschen auf und vermittelt methodische sowie konkrete handlungspraktische Ansätze, um dem gesetzlichen Auftrag „den unterschiedlichen Lebenslagen von Mädchen, Jungen sowie transidenten, nichtbinären und intergeschlechtlichen jungen Menschen zu berücksichtigen (…)“ gerecht zu werden (SGB VIII §9/3).
Dieser Fachtag findet im Rahmen des „Kompetenznetzwerks zum Abbau von Homosexuellen- und Trans*feindlichkeit“ des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ des Bundesministeriums für Familie, Frauen, Senioren und Jugend (BMFSJ) in Zusammenarbeit Lambda MDL, KgKJH, der Akademie Waldschlösschen und der Hochschule Merseburg statt.
Auf der einen Seite wird das Thema medial und gesellschaftlich sichtbarer, rechtliche Veränderungen wie das Selbstbestimmungsgesetz werden auf den Weg gebracht und gleichzeitig nehmen verschiedene Formen von Queerfeindlichkeit, wie das Verbot von „Gendern“, zu. Die widersprüchliche Situation geht mit psychosozialer Belastung und Unsicherheiten einher. Fachkräfte der Kinder- und Jugendhilfe, Lehrkräfte, Schulsozialarbeiter*innen sind entsprechend gefordert, Teilnahme und Inklusion, Schutz und Schonraum sowie Auseinandersetzung und Dialog mit diesen Lebensperspektiven zu ermöglichen und junge queere Menschen bei der Bewältigung dieser Herausforderungen zu unterstützen.
Dazu braucht es sowohl Sensibilisierung und Parteilichkeit in den Regelangeboten, als auch queere Empowerment- und Schutzräume. Genau hier möchten wir mit der Fachtagung am 21. März 2024 in der Hochschule Merseburg Impulse setzen, wie Fachkräfte aus dem breiten Kontext der Kinder- und Jugendhilfe, Schule und Schulsozialarbeit sich für die Zielgruppen öffnen können und gleichsam queerfeindlichen Angriffen und Strukturen begegnen können. Die Fachtagung zeigt konkrete Alltagserfahrungen von jungen LSBTIQ*+ Menschen auf und vermittelt methodische sowie konkrete handlungspraktische Ansätze, um dem gesetzlichen Auftrag „den unterschiedlichen Lebenslagen von Mädchen, Jungen sowie transidenten, nichtbinären und intergeschlechtlichen jungen Menschen zu berücksichtigen (…)“ gerecht zu werden (SGB VIII §9/3).
Dieser Fachtag findet im Rahmen des „Kompetenznetzwerks zum Abbau von Homosexuellen- und Trans*feindlichkeit“ des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ des Bundesministeriums für Familie, Frauen, Senioren und Jugend (BMFSJ) in Zusammenarbeit Lambda MDL, KgKJH, der Akademie Waldschlösschen und der Hochschule Merseburg statt.
43 Minuten
Ehrenamt für den Verein
Warum und wie sie sich seit vielen Jahren vor allem bei den jährlich im Herbst vom Dornrosa e.V. organisierten und gemeinsam mit immer wieder unterschiedlichen Einrichtungen an verschiedenen Orten in ganz Halle stattfindenden Halleschen FrauenKulturTagen engagiert – darüber unterhalte ich mich mit der Keramikkünstlerin und Vorstandsfrau Frida Nottrodt.
Mit der langjährigen Mitfrau Ute Haupt spreche ich darüber, wie sie Patin des Dornrosa e.V. geworden ist – und wie sie durch ihre politische Arbeit im Stadtrat und insbesondere im Gleichstellungsausschuss die Rahmenbedingungen für unsere Arbeit mitgestaltet. Dabei schauen wir auch ein Stück zurück in die Geschichte des Vereins und voraus in die Zukunft…
Warum und wie sie sich seit vielen Jahren vor allem bei den jährlich im Herbst vom Dornrosa e.V. organisierten und gemeinsam mit immer wieder unterschiedlichen Einrichtungen an verschiedenen Orten in ganz Halle stattfindenden Halleschen FrauenKulturTagen engagiert – darüber unterhalte ich mich mit der Keramikkünstlerin und Vorstandsfrau Frida Nottrodt.
Mit der langjährigen Mitfrau Ute Haupt spreche ich darüber, wie sie Patin des Dornrosa e.V. geworden ist – und wie sie durch ihre politische Arbeit im Stadtrat und insbesondere im Gleichstellungsausschuss die Rahmenbedingungen für unsere Arbeit mitgestaltet. Dabei schauen wir auch ein Stück zurück in die Geschichte des Vereins und voraus in die Zukunft…
58 Minuten
Eines der Projekte, die schon fast von Anfang an mit Dornosa verbunden sind, ist der Frauenchor MissKLANG. Wie hat sich die Zusammensetzung des Chores im Laufe der Zeit verändert? Sind heute noch immer Frauen aus der Anfangszeit dabei? Was waren Höhepunkte bzw. besonders eindrückliche Erlebnisse bei den Auftritten? Wie laufen die wöchentlichen Proben ab? Gibt es Lieblingslieder im Repertoire? Wo sind sie schon aufgetreten? Darüber und was die Chor-Frauen sonst noch bewegt, habe ich mit ihnen gesprochen...
42 Minuten
Chantalle el Helou hat sich in einem kleinen Büchlein mit Queersexismus und Emanzipation auseinandergesetzt. Mit der Queerbewegung weht das Versprechen der Subversion nicht nur durch die Gänge der Universitäten - auch durch die Clubs, Bars und Kinos, in denen dieses Versprechen verwirklicht werden soll. Dekonstruktion ist dabei das Verfahren und Identität das Phänomen ihrer Wahl. Mit der Autorin erörtere: Zeigt sich dennoch oder gerade deswegen aber nicht vielmehr eine Reproduktion sexistischer Stereotype? Und erklingt nicht gerade da – wo man sich besonders sexpositiv wähnt – ein neuer Ruf nach sexuellem Verzicht?
44 Minuten
Mit der kommunalen Gleichstellungsbeauftragten Halles spreche ich darüber, wie sie die jahrzehntelange Zusammenarbeit mit dem Verein Dornrosa e.V. - also dem Frauenzentrum Weiberwirtschaft - beurteilt: Wie hat alles angefangen? An welche gleichstellungspolitischen Höhepunkte erinnert sie sich? Wie sollte die Arbeit des Dornrosa e.V. zukünftig aussehen?
32 Minuten
40 Jahre LSBTI*-Organisationen auf dem Gebiet von Sachsen-Anhalt
Im Oktober 1983 wurden in Magdeburg und Eisleben die Arbeitskreise Homosexualität unter dem Dach der Evangelischen Kirche gegründet und in den späten 1980er Jahren trafen sich Frauen- und Lesben-Gruppen in Evangelischen Kirchengemeinden in Magdeburg und Halle. Eine nicht-kirchliche Anbindung von LSBTI*-Organisationen war im Gebiet von Sachsen-Anhalt bis Ende der 1980er Jahre nicht möglich. 1990 gingen aus diesen und weiteren Gruppen die bis heute existierenden und die Kooperationsveranstaltung tragenden Organisationen hervor. Seitdem gibt es eine Vielzahl an Aktivitäten zur Unterstützung queerer Menschen und zur gesamtgesellschaftlichen Akzeptanzförderung.
Im Treff-Ort des Arbeitskreises Homosexualität in Halle ab 1985 wollen wir uns auf eine spannende Zeitreise mit Vorträgen und einer Zeitzeug*innen-Runde begeben. Ab 17:30 Uhr sind der Große Saal geöffnet und Tische mit historischen Materialien zur Ansicht vorbereitet.
Moderation: Elke Prinz & Marcel Dörrer (Vorstand LSQpRT Sachsen-Anhalt)
> Vortrag Ants Kiel: Geschichte des Arbeitskreises Homosexualität Eisleben/Halle und gesellschaftliche Entwicklungen in der DDR der 1980er Jahre
> Vortrag Jacqueline Brösicke: Die Situation lesbischer Frauen und deren Engagement-Orte in Sachsen-Anhalt vor und nach der Wende
> Podiumsrunde mit Zeitzeug*innen aus den 1980er, 1990er und 2000er Jahren
> Abschluss-Statement: Zukunft der queeren Trägerlandschaft in Sachsen-Anhalt
Im Oktober 1983 wurden in Magdeburg und Eisleben die Arbeitskreise Homosexualität unter dem Dach der Evangelischen Kirche gegründet und in den späten 1980er Jahren trafen sich Frauen- und Lesben-Gruppen in Evangelischen Kirchengemeinden in Magdeburg und Halle. Eine nicht-kirchliche Anbindung von LSBTI*-Organisationen war im Gebiet von Sachsen-Anhalt bis Ende der 1980er Jahre nicht möglich. 1990 gingen aus diesen und weiteren Gruppen die bis heute existierenden und die Kooperationsveranstaltung tragenden Organisationen hervor. Seitdem gibt es eine Vielzahl an Aktivitäten zur Unterstützung queerer Menschen und zur gesamtgesellschaftlichen Akzeptanzförderung.
Im Treff-Ort des Arbeitskreises Homosexualität in Halle ab 1985 wollen wir uns auf eine spannende Zeitreise mit Vorträgen und einer Zeitzeug*innen-Runde begeben. Ab 17:30 Uhr sind der Große Saal geöffnet und Tische mit historischen Materialien zur Ansicht vorbereitet.
Moderation: Elke Prinz & Marcel Dörrer (Vorstand LSQpRT Sachsen-Anhalt)
> Vortrag Ants Kiel: Geschichte des Arbeitskreises Homosexualität Eisleben/Halle und gesellschaftliche Entwicklungen in der DDR der 1980er Jahre
> Vortrag Jacqueline Brösicke: Die Situation lesbischer Frauen und deren Engagement-Orte in Sachsen-Anhalt vor und nach der Wende
> Podiumsrunde mit Zeitzeug*innen aus den 1980er, 1990er und 2000er Jahren
> Abschluss-Statement: Zukunft der queeren Trägerlandschaft in Sachsen-Anhalt