Dornrosa-Podcast Archiv
51 Episoden
44 Minuten
Das Kompetenzzentrum für geschlechtergerechte Kinder- und Jugendhilfe Sachsen-Anhalt e.V. (KgKJH) arbeitet wie wir auch auf der Grundlage der Akzeptanz vielfältiger Lebenswelten dafür, in allen Bereichen der Kinder- und Jugendhilfe Geschlechterperspektiven bewusst zu machen und so den Weg für eine geschlechtergerechte Pädagogik zu ebnen, in der alle Geschlechter gesehen und mit allen Möglichkeiten ausgestattet werden. Es geht bei der kritischen Auseinandersetzung mit der bestehenden binären Geschlechterordnung nicht darum, Geschlecht abzuschaffen, sondern Geschlecht vielfältig und gerecht zu gestalten. Dafür braucht es eine Sensibilisierung für queere Lebenswelten und für die spezifischen Bedarfe von queeren Kindern und Jugendlichen.
Gleichzeitig bedarf es eines Bewusstseins für existierende Einschränkungen, Herausforderungen und Diskriminierungen aufgrund gesellschaftlich gefestigter und reproduzierter Binärität und entsprechende Handlungskompetenzen, diesen entgegenzuwirken. Ein inzwischen probates Instrument dabei sind die Medienkoffer. Schon von Anfang an ist die Mädchenarbeit einer der Schwerpunkte des KgKJH: Unabhängig von ihren unterschiedlichen Lebenswelten sollen alle Mädchen/jungen Frauen ohne den Druck geschlechtsspezifischer Rollenzuweisungen ermächtigt werden, ihre individuellen Potentiale zu nutzen, um Veränderungen zu bewirken – sowohl für sich selbst als auch für andere. Wie das alles gelingt und wie es zukünftig weitergeht – darüber unterhalte ich mich mit Judith Linde -Kleiner, der Geschäftsführerin des KgKJH.
Gleichzeitig bedarf es eines Bewusstseins für existierende Einschränkungen, Herausforderungen und Diskriminierungen aufgrund gesellschaftlich gefestigter und reproduzierter Binärität und entsprechende Handlungskompetenzen, diesen entgegenzuwirken. Ein inzwischen probates Instrument dabei sind die Medienkoffer. Schon von Anfang an ist die Mädchenarbeit einer der Schwerpunkte des KgKJH: Unabhängig von ihren unterschiedlichen Lebenswelten sollen alle Mädchen/jungen Frauen ohne den Druck geschlechtsspezifischer Rollenzuweisungen ermächtigt werden, ihre individuellen Potentiale zu nutzen, um Veränderungen zu bewirken – sowohl für sich selbst als auch für andere. Wie das alles gelingt und wie es zukünftig weitergeht – darüber unterhalte ich mich mit Judith Linde -Kleiner, der Geschäftsführerin des KgKJH.
47 Minuten
Rechtzeitig vor der Sommerpause im Dornrosa/der WW eine Leseempfehlung - ein Neuzugang in unserer Bibliothek: „Ayumi und die Prinzessin der Meere – Märchen von der Liebe unter Frauen“. Die erste Anthologie lesbischer Märchen! Jana Walther hat auf fast 400 Seiten achtzehn Märchen verschiedenster Autor*innen zusammengestellt – von ihr selbst ist mit „Die königlichen Geschwister“ auch eine Geschichte dabei.
Gemeinsam mit der Bloggerin und Podcasterin Lina Kaiser, die mit der Herausgeberin darüber spricht, wie es dazu kam, dass sie diese tolle Anthologie veröffentlicht hat, bitte ich einige Autorinnen, ihre Märchen (kurz) selbst vorzustellen…
Gemeinsam mit der Bloggerin und Podcasterin Lina Kaiser, die mit der Herausgeberin darüber spricht, wie es dazu kam, dass sie diese tolle Anthologie veröffentlicht hat, bitte ich einige Autorinnen, ihre Märchen (kurz) selbst vorzustellen…
43 Minuten
Kennt ihr das Zentrum für sexuelle Gesundheit bei der Aidshilfe Sachsen-Anhalt Nord e.V. ? Es ist nicht nur Interessenvertreter von Menschen mit HIV und deren Angehörigen, sondern auch Selbsthilfeorganisation und Streiter für sexuelle Rechte. Zum Leistungsspektrum gehören auch Informationen und Beratung zu vielen sexualpädagogischen Themen. Unter anderem bei Bildungsveranstaltungen an Schulen. Wenn es darum geht, dass Themen der sexuellen und geschlechtlichen Vielfalt in die Schule gebracht werden, ist es wichtig, immer zwei Dimensionen zu beachten: Schule als allgemeiner pädagogischer Raum - aber auch als Ort, wo konkreter Fachunterricht stattfindet. LSBTIQ*-Lebensweisen und Identitäten sollten immer Teil des jeweiligen Unterrichts sein. Besonders über die Prinzipien von historischem Anderssein und Wandelbarkeit kann eine Brücke geschlagen werden, um eine Verbindung zwischen dem Fach und sexueller bzw. geschlechtlicher Vielfalt herzustellen. So können Schüler erfahren, dass auch Geschlecht, Sexualität (und die Sicht darauf) früher anders waren und sich im Laufe der Geschichte geändert haben. Wie ist das gerade um den Internationalen Tag gegen Homo-, Bi-, Inter- und Transphobie herum? Über unsere doch manchmal unterschiedlichen Erfahrungen tausche ich mich mit Andreas Bösener vom Zentrum für sexuelle Gesundheit - Aidshilfe Sachsen-Anhalt Nord e.V. aus.
42 Minuten
„lücken_los – feministisch fragen, lernen, handeln“ ist seit 5 Jahren das erste queerfeministische Festival in Merseburg. Bei Vorträgen, Workshops, Diskussionen und Abendveranstaltungen kommen Menschen miteinander ins Gespräch und tauschen sich aus.
Wieso gab es bis 2020 in Merseburg keinen (queer-)feministischen Gegenentwurf zu den Männertagsveranstaltungen mit Schnitzel und Bier? lückenlos ist ein Aufruf, uns selbst und anderen kritische Fragen zu stellen und den Antworten zuzuhören. lückenlos will Lücken sichtbar machen und Lücken schließen, die in unserer Gesellschaft, unserem Wissen und unserer Vernetzung bestehen. Und lückenlos soll ein Ort sein, um ausgelassen zu feiern, sich wohlzufühlen und die Freiheit zu genießen, die uns queerfeministische Aktivist*innen schon erkämpft haben. lückenlos will informieren, das Interesse an (Queer-)Feminismus wecken, Akteur:innen miteinander vernetzen und zum Gleichberechtigungsprozess aller Geschlechter beitragen. Personen marginalisierter Geschlechter wollen als Vortragende und Workshopleitungen eine besondere Sphäre in Merseburg schaffen und Zugang zu eher verschlossenen Kreisen wie Kultur- und Sexualwissenschaften oder (queer-)feministischem Aktivismus ermöglichen. Auch Menschen ohne Vorkenntnisse sollen Zugang zu (queer-) feministischen Orten finden können, um sie lieben zu lernen. Denn wir brauchen den Zusammenhalt und die Stimme aller, um wahre Gleichberechtigung zu erreichen. Mit Rite und Verena, zwei der Organisatorinnen, spreche ich über das diesjährige Festival am 22., 23. und am 24. Mai.
Wieso gab es bis 2020 in Merseburg keinen (queer-)feministischen Gegenentwurf zu den Männertagsveranstaltungen mit Schnitzel und Bier? lückenlos ist ein Aufruf, uns selbst und anderen kritische Fragen zu stellen und den Antworten zuzuhören. lückenlos will Lücken sichtbar machen und Lücken schließen, die in unserer Gesellschaft, unserem Wissen und unserer Vernetzung bestehen. Und lückenlos soll ein Ort sein, um ausgelassen zu feiern, sich wohlzufühlen und die Freiheit zu genießen, die uns queerfeministische Aktivist*innen schon erkämpft haben. lückenlos will informieren, das Interesse an (Queer-)Feminismus wecken, Akteur:innen miteinander vernetzen und zum Gleichberechtigungsprozess aller Geschlechter beitragen. Personen marginalisierter Geschlechter wollen als Vortragende und Workshopleitungen eine besondere Sphäre in Merseburg schaffen und Zugang zu eher verschlossenen Kreisen wie Kultur- und Sexualwissenschaften oder (queer-)feministischem Aktivismus ermöglichen. Auch Menschen ohne Vorkenntnisse sollen Zugang zu (queer-) feministischen Orten finden können, um sie lieben zu lernen. Denn wir brauchen den Zusammenhalt und die Stimme aller, um wahre Gleichberechtigung zu erreichen. Mit Rite und Verena, zwei der Organisatorinnen, spreche ich über das diesjährige Festival am 22., 23. und am 24. Mai.
45 Minuten
Begonnen hat alles mit einer von der Leipziger Gruppe ‚Queering Defaults‘ organisierten Podiumsdiskussion 2022 „Spuren des Gestern im Heute“, wo ich zusammen mit Ants Kiel und Nadja Schallenberg von Maria Bühner befragt wurde: Zu unserem queeren Aktivismus, zu unserer Arbeit – und welche Spuren diese im Heute hinterlässt. Im Gespräch mit dem vorwiegend deutlich jüngeren Publikum wurden auch Ängste und Sehnsüchte zwischen den Generationen hörbar…
Im Juni 2024 wurde die Installation „Kontaktanzeigen“ beim Festival Osten in Wolfen eröffnet. Darin präsentiert: Ein Teil der Recherche, die in den letzten drei Jahren für das gleichnamige Hörspiel „Kontaktanzeigen“ gemacht wurden, u.a. auch unsere Diskussion bei Queering Defaults. Es war schön, zu sehen, wie die Besuchenden es sich in den Sitzsäcken gemütlich gemacht, an den Hörstationen den Interviews gelauscht und durch alte Ausgaben der ‚frau anders‘ geblättert haben. Es gab jede Menge berührendes und wertschätzendes Feedback.
Vor allem gab es gab die Möglichkeit, sich auszutauschen, gemeinsam an Kontaktanzeigen zu schreiben, die dann als Hörspiel im September 2024 bei Deutschlandfunk Kultur zu hören waren.
Mit Judith Geffert spreche ich über das Projekt…
Im Juni 2024 wurde die Installation „Kontaktanzeigen“ beim Festival Osten in Wolfen eröffnet. Darin präsentiert: Ein Teil der Recherche, die in den letzten drei Jahren für das gleichnamige Hörspiel „Kontaktanzeigen“ gemacht wurden, u.a. auch unsere Diskussion bei Queering Defaults. Es war schön, zu sehen, wie die Besuchenden es sich in den Sitzsäcken gemütlich gemacht, an den Hörstationen den Interviews gelauscht und durch alte Ausgaben der ‚frau anders‘ geblättert haben. Es gab jede Menge berührendes und wertschätzendes Feedback.
Vor allem gab es gab die Möglichkeit, sich auszutauschen, gemeinsam an Kontaktanzeigen zu schreiben, die dann als Hörspiel im September 2024 bei Deutschlandfunk Kultur zu hören waren.
Mit Judith Geffert spreche ich über das Projekt…
45 Minuten
Queere Generationendialoge
Begonnen hat alles mit einer von der Leipziger Gruppe ‚Queering Defaults‘ organisierten Podiumsdiskussion 2022 „Spuren des Gestern im Heute“, wo ich zusammen mit Ants Kiel und Nadja Schallenberg von Maria Bühner befragt wurde: Zu unserem queeren Aktivismus, zu unserer Arbeit – und welche Spuren diese im Heute hinterlässt. Im Gespräch mit dem vorwiegend deutlich jüngeren Publikum wurden auch Ängste und Sehnsüchte zwischen den Generationen hörbar…
Im Juni 2024 wurde die Installation „Kontaktanzeigen“ beim Festival Osten in Wolfen eröffnet. Darin präsentiert: Ein Teil der Recherche, die in den letzten drei Jahren für das gleichnamige Hörspiel „Kontaktanzeigen“ gemacht wurden, u.a. auch unsere Diskussion bei Queering Defaults. Es war schön, zu sehen, wie die Besuchenden es sich in den Sitzsäcken gemütlich gemacht, an den Hörstationen den Interviews gelauscht und durch alte Ausgaben der ‚frau anders‘ geblättert haben. Es gab jede Menge berührendes und wertschätzendes Feedback.
Mit mir eingeladen waren viele, mit denen wir im Rahmen unseres Projekts in Kontakt getreten sind. Es gab die Möglichkeit, sich auszutauschen, gemeinsam an Kontaktanzeigen zu schreiben, die dann in einem Hörspiel im September 2024 bei Deutschlandfunk Kultur erklangen.
Mit Judith Geffert und Daria Kinga Majewski spreche ich über das Projekt … Und beginne mit Daria.
Begonnen hat alles mit einer von der Leipziger Gruppe ‚Queering Defaults‘ organisierten Podiumsdiskussion 2022 „Spuren des Gestern im Heute“, wo ich zusammen mit Ants Kiel und Nadja Schallenberg von Maria Bühner befragt wurde: Zu unserem queeren Aktivismus, zu unserer Arbeit – und welche Spuren diese im Heute hinterlässt. Im Gespräch mit dem vorwiegend deutlich jüngeren Publikum wurden auch Ängste und Sehnsüchte zwischen den Generationen hörbar…
Im Juni 2024 wurde die Installation „Kontaktanzeigen“ beim Festival Osten in Wolfen eröffnet. Darin präsentiert: Ein Teil der Recherche, die in den letzten drei Jahren für das gleichnamige Hörspiel „Kontaktanzeigen“ gemacht wurden, u.a. auch unsere Diskussion bei Queering Defaults. Es war schön, zu sehen, wie die Besuchenden es sich in den Sitzsäcken gemütlich gemacht, an den Hörstationen den Interviews gelauscht und durch alte Ausgaben der ‚frau anders‘ geblättert haben. Es gab jede Menge berührendes und wertschätzendes Feedback.
Mit mir eingeladen waren viele, mit denen wir im Rahmen unseres Projekts in Kontakt getreten sind. Es gab die Möglichkeit, sich auszutauschen, gemeinsam an Kontaktanzeigen zu schreiben, die dann in einem Hörspiel im September 2024 bei Deutschlandfunk Kultur erklangen.
Mit Judith Geffert und Daria Kinga Majewski spreche ich über das Projekt … Und beginne mit Daria.
42 Minuten
Aktuell recherchiere ich ja für eine Wanderausstellung zur Lesbengeschichte im deutschsprachigen Raum, die dann im Jahr 2026 zusammen mit einer Schüler*innen-Gruppe der hiesigen Saaleschule realisiert werden soll. Die Thematik des Buches „Verbotene Beziehungen. Weibliche Homosexualität im nationalsozialistischen Österreich“ habe ich bereits in unserer Wanderausstellung "Verfolgte - vertriebene - vergessene Frauen" aufgegriffen, da Homosexualität eines der NS-Verfolgungskriterien war.
Mit der Autorin Natascha Bobrowsky vom QWIEN (Queeres Zentrum Wien) spreche ich über ihr Buch. U.a.: Wie kam sie zu diesem Thema? Wie lange haben die Recherchen gedauert? Wo hat sie recherchiert? Welche Unterstützung hatte sie - bzw. welche Schwierigkeiten oder Probleme haben sich bei der Arbeit am Buch ergeben? Gab es besonders nachhaltige Ergebnisse/Eindrücke/ Begegnungen? Und wir sprechen darüber, welche Parallelen und Unterschiede es bei den Verfolgungsgesetzen § 129Ib und § 175 bis 1945 und danach gab.
Mit der Autorin Natascha Bobrowsky vom QWIEN (Queeres Zentrum Wien) spreche ich über ihr Buch. U.a.: Wie kam sie zu diesem Thema? Wie lange haben die Recherchen gedauert? Wo hat sie recherchiert? Welche Unterstützung hatte sie - bzw. welche Schwierigkeiten oder Probleme haben sich bei der Arbeit am Buch ergeben? Gab es besonders nachhaltige Ergebnisse/Eindrücke/ Begegnungen? Und wir sprechen darüber, welche Parallelen und Unterschiede es bei den Verfolgungsgesetzen § 129Ib und § 175 bis 1945 und danach gab.
48 Minuten
Schwangerschaftsabbruch
Am 22. November fand in Magdeburg die Feministische Werkstatt 2024 in den Räumen des OvGU statt. Es war eine Kooperation von Heinrich Böll Stiftung/Gunda Werner Institut, Profamilia und LFR LSA.
Neben Vertreterinnen der Veranstalterinnen und Jaqueline Brösicke vom Courage Magdeburg war bspw. eine Gruppe medical students for Choice Magdeburg mit ihrem ‚papayashot‘ dabei. Nach inspirierenden Inputs konnten sich die Teilnehmenden in verschiedenen Diskussionsrunden zum Thema austauschen, Fragen stellen und Erfahrungen teilen. In einem großen Plenum fanden wir uns dann abschließend zusammen, um gemeinsam darüber zu sprechen, wie eine menschenrechtsbasierte Neuregelung des Schwangerschaftsabbruchs aussehen sollte.
Mit zwei Vertreterinnen von profamilia spreche ich über die Veranstaltung und ihre Beratungsarbeit.
Am 22. November fand in Magdeburg die Feministische Werkstatt 2024 in den Räumen des OvGU statt. Es war eine Kooperation von Heinrich Böll Stiftung/Gunda Werner Institut, Profamilia und LFR LSA.
Neben Vertreterinnen der Veranstalterinnen und Jaqueline Brösicke vom Courage Magdeburg war bspw. eine Gruppe medical students for Choice Magdeburg mit ihrem ‚papayashot‘ dabei. Nach inspirierenden Inputs konnten sich die Teilnehmenden in verschiedenen Diskussionsrunden zum Thema austauschen, Fragen stellen und Erfahrungen teilen. In einem großen Plenum fanden wir uns dann abschließend zusammen, um gemeinsam darüber zu sprechen, wie eine menschenrechtsbasierte Neuregelung des Schwangerschaftsabbruchs aussehen sollte.
Mit zwei Vertreterinnen von profamilia spreche ich über die Veranstaltung und ihre Beratungsarbeit.
45 Minuten
Wir haben ihn am 23. November bei uns im Dornrosa gezeigt: den ersten Dokumentarfilm über queeres Gärtnern und queer-feministische Ökologien weltweit. In dem 80-minütigen Film führen 24 LGBTQIA-Gärtnerinnen durch ihre Gärten und erklären, wo ihre Gartengestaltung queer ist. Außerdem berichten sie, wie sie heteronormative Ökologie und Natur-Kultur-Verhältnisse queeren und umdeuten. Es ist der sechste Film der Dokumentarfilmreihe „Eine andere Welt ist pflanzbar!“ über Gemeinschaftsgärten und sozial-ökologischen Aktivismus weltweit.
Ella von der Haide hat über mehrere Jahre hinweg queere Gärten in den USA und Kanada mit der Kamera begleitet. Ihr Film führt uns unter anderem von einem urbanen Gemeinschaftsgarten in New York City zu einer Gemüsegärtnerei in Oakland, zu einem künstlerischen Projekt zur Pflege indigener Apfelbäume in British Columbia, zum Waldgarten eines queeren Landkollektivs in Tennessee.
Mit der Regisseurin spreche ich nochmals über ihren tollen Film von 2022 …
Ella von der Haide hat über mehrere Jahre hinweg queere Gärten in den USA und Kanada mit der Kamera begleitet. Ihr Film führt uns unter anderem von einem urbanen Gemeinschaftsgarten in New York City zu einer Gemüsegärtnerei in Oakland, zu einem künstlerischen Projekt zur Pflege indigener Apfelbäume in British Columbia, zum Waldgarten eines queeren Landkollektivs in Tennessee.
Mit der Regisseurin spreche ich nochmals über ihren tollen Film von 2022 …
45 Minuten
Gewalt hat viele Gesichter und sie begegnet uns überall: Zuhause, auf der Arbeit, im öffentlichen Raum, im Netz. Gewalt beginnt nicht erst mit Schlägen. Auch Bedrohungen, Beschimpfungen, Belästigungen und Kontrolle durch den Partner oder die Partnerin sind Formen von Gewalt. Sie kann Menschen aller sozialen Schichten und jeden Alters treffen: Zuhause, in der Öffentlichkeit, am Arbeitsplatz oder online. Betroffen von sogenannter Partnerschaftsgewalt sind vor allem Frauen, aber auch Männer.
In Deutschland wird jede dritte Frau mindestens einmal in ihrem Leben Opfer von physischer und/oder sexualisierter Gewalt; etwa jede vierte Frau wird mindestens einmal Opfer körperlicher oder sexualisierter Gewalt durch ihren aktuellen oder durch ihren früheren Partner.
Partnerschaftsgewalt bezeichnet Gewalttaten zwischen Menschen, die in einer häuslichen Gemeinschaft leben oder lebten, beispielsweise in einer Ehe, Lebenspartnerschaft oder intimen Beziehung. Zu Partnerschaftsgewalt zählen nicht nur Schläge. Körperliche Gewalt ist nur eine Facette eines komplexen Verhaltensmusters, das umfassend auf Macht und Kontrolle zielt. Betroffene sind häufig auch psychischer Gewalt wie Demütigungen, Drohungen, Einschüchterungen, sozialer Isolation oder wirtschaftlichem Druck durch den Täter oder die Täterin ausgesetzt.
Bei der Frankfurter Buchmesse bin ich auf das Buch von Barbara Peveling zu diesem noch immer tabuisiertem Thema aufmerksam ge(macht) worden. Deshalb spreche ich als Abschluss meiner (kleinen) Reihe über Gewalt gegenüber Frauen und Mädchen mit der Autorin über ihr autobiografisches Buch und das Thema insgesamt…
In Deutschland wird jede dritte Frau mindestens einmal in ihrem Leben Opfer von physischer und/oder sexualisierter Gewalt; etwa jede vierte Frau wird mindestens einmal Opfer körperlicher oder sexualisierter Gewalt durch ihren aktuellen oder durch ihren früheren Partner.
Partnerschaftsgewalt bezeichnet Gewalttaten zwischen Menschen, die in einer häuslichen Gemeinschaft leben oder lebten, beispielsweise in einer Ehe, Lebenspartnerschaft oder intimen Beziehung. Zu Partnerschaftsgewalt zählen nicht nur Schläge. Körperliche Gewalt ist nur eine Facette eines komplexen Verhaltensmusters, das umfassend auf Macht und Kontrolle zielt. Betroffene sind häufig auch psychischer Gewalt wie Demütigungen, Drohungen, Einschüchterungen, sozialer Isolation oder wirtschaftlichem Druck durch den Täter oder die Täterin ausgesetzt.
Bei der Frankfurter Buchmesse bin ich auf das Buch von Barbara Peveling zu diesem noch immer tabuisiertem Thema aufmerksam ge(macht) worden. Deshalb spreche ich als Abschluss meiner (kleinen) Reihe über Gewalt gegenüber Frauen und Mädchen mit der Autorin über ihr autobiografisches Buch und das Thema insgesamt…
53 Minuten
Durch Vermittlung meines Vorstandskollegen Marcel (Dörrer) beim LSQpRT LSA war ich vor kurzem Gast beim Podcast „Zungenfertig“. Das ist der Podcast von Sabine und Julia, einem lesbischen Paar in einer Fernehe zwischen Leipzig und Kelkheim im Taunus. Die beiden Frauen sprechen mit ihren Gästen über persönliche Erfahrungen ebenso wie über Politisches und Unterhaltsames - kurzum über das bunte Leben unterm Regenbogen. Mit dem „BÄM des Monats“ blicken sie auf inspirierende Momente zurück – auf diesem Weg möchten sie ihren Beitrag leisten, um lesbische Vielfalt sichtbar zu machen. In der Folge 38 ‚Lesbisches L(i)eben in der DDR‘ hiess es für mich: Einfach mal erzählen… Im Gespräch über den Film "UFERFRAUEN", meine Liebesgeschichte darin und mein Engagement (nicht nur) für die queere Community in Sachsen-Anhalt.
44 Minuten
Am 25. November gibt es seit 1981 weltweit den „Internationalen Tag zur Beseitigung von Gewalt gegen Frauen“, auch Internationaler Tag gegen Gewalt an Frauen (englisch Orange Day genannt), einen jährlichen Gedenk- und Aktionstag zur Bekämpfung von Diskriminierung und Gewalt jeder Form gegenüber Frauen und Mädchen. Die Farbe Orange symbolisiert dabei eine Zukunft ohne Gewalt gegen Frauen. Menschenrechtsorganisationen wie z. B. Terre des Femmes oder Zonta International organisieren Veranstaltungen, bei denen die Einhaltung der Menschenrechte gegenüber Frauen und Mädchen thematisiert wird. Sie haben die allgemeine Stärkung von Frauenrechten zum Ziel. Dabei sollen vor allem Themen wie Zwangsprostitution, sexueller Missbrauch, Sextourismus, Vergewaltigung, Beschneidung von Frauen, häusliche Gewalt, Zwangsheirat, geschlechtsselektive Abtreibung, weibliche Armut, Femizid – oder Digitale Gewalt - etc. zur Sprache kommen.
In Halle hat der Dornrosa e.V. mit Unterstützung des Hilfenetzwerks gegen Gewalt an Frauen und Mädchen und der LIKO erstmalig die Aktion ‚Gewalt kommt mir nicht in die Tüte‘ in 23 Bäckereien und Bäckerei-Filialen mit mehrsprachigen Aktionstüten darauf aufmerksam gemacht, welche Unterstützungsangebote es für Frauen und Mädchen, die Gewalt erfahren haben, gibt…
In Halle hat der Dornrosa e.V. mit Unterstützung des Hilfenetzwerks gegen Gewalt an Frauen und Mädchen und der LIKO erstmalig die Aktion ‚Gewalt kommt mir nicht in die Tüte‘ in 23 Bäckereien und Bäckerei-Filialen mit mehrsprachigen Aktionstüten darauf aufmerksam gemacht, welche Unterstützungsangebote es für Frauen und Mädchen, die Gewalt erfahren haben, gibt…
48 Minuten
Miriam Müntefering ist eine Autorin, deren Bücher – teilweise unter Pseudonymen erschienen - vielen Genres zugeordnet werden können.
Das Schreiben und Erfinden von Stories begleitet sie schon ihr Leben lang: Als Kind für ihre verrückten Geschichten bekannt, die sie zu erzählen hatte und bei Freund*innen beliebt, weil sie im gemeinsamen Spiel ganze Welten herbeizaubern konnte… Mirjam Müntefering schöpft aus allem, was sie erlebt, fühlt, beobachtet.
Nach dem Studium der Filmwissenschaften (Ma) und einer Ausbildung zur TV-Redakteurin arbeitete sie als freie Journalistin für diverse Fernsehmagazine. Nach einer ganz anderen Ausbildung eröffnete sie 2000 ihre eigene Hundeschule, die sie nach 21 Jahren an eine ihrer Trainerinnen übergab. Seit 2022 will sie sich nur noch dem Schreiben widmen!
Mirjam Müntefering stellt am 16. November ein "Best of" ihrer lesbischen Bücher vor - d.h. sie liest aus mehreren Werken kurze Episoden, erzählt vom Entstehungsprozess der Bücher und spricht mit uns darüber.
Ausgewählt hat sie für die Lesung vier Bücher, die im Ulrike-Helmer-Verlag neu erschienen sind: "Unversehrt", "Anders geht immer", "Sonnenröschenwinter" sowie "Luna und Martje".
Lesung am 16. 11. 2024, ab 16:00 Uhr
Spiegelsaal im Puschkinhaus, Kardinal-Albrecht-Str. 6, 06108 Halle (Saale)
Eintritt: 10,-- €
Veranstaltung mit Büchertisch (Buchhandlung Molsberger)
Anmeldung unter: fzweiberwirtschaft@web.de
Das Schreiben und Erfinden von Stories begleitet sie schon ihr Leben lang: Als Kind für ihre verrückten Geschichten bekannt, die sie zu erzählen hatte und bei Freund*innen beliebt, weil sie im gemeinsamen Spiel ganze Welten herbeizaubern konnte… Mirjam Müntefering schöpft aus allem, was sie erlebt, fühlt, beobachtet.
Nach dem Studium der Filmwissenschaften (Ma) und einer Ausbildung zur TV-Redakteurin arbeitete sie als freie Journalistin für diverse Fernsehmagazine. Nach einer ganz anderen Ausbildung eröffnete sie 2000 ihre eigene Hundeschule, die sie nach 21 Jahren an eine ihrer Trainerinnen übergab. Seit 2022 will sie sich nur noch dem Schreiben widmen!
Mirjam Müntefering stellt am 16. November ein "Best of" ihrer lesbischen Bücher vor - d.h. sie liest aus mehreren Werken kurze Episoden, erzählt vom Entstehungsprozess der Bücher und spricht mit uns darüber.
Ausgewählt hat sie für die Lesung vier Bücher, die im Ulrike-Helmer-Verlag neu erschienen sind: "Unversehrt", "Anders geht immer", "Sonnenröschenwinter" sowie "Luna und Martje".
Lesung am 16. 11. 2024, ab 16:00 Uhr
Spiegelsaal im Puschkinhaus, Kardinal-Albrecht-Str. 6, 06108 Halle (Saale)
Eintritt: 10,-- €
Veranstaltung mit Büchertisch (Buchhandlung Molsberger)
Anmeldung unter: fzweiberwirtschaft@web.de
42 Minuten
Vortrag als Begleitprogramm zur Wanderausstellung "Verfolgte-vertriebene-vergessene Frauen" in der VHS Halle
Bei der Aufarbeitung der NS-Vergangenheit kommt eine Personengruppe noch immer zu kurz - die Frauen. Sie waren Jüdinnen, Antifaschistinnen oder kamen aus dem "feindlichen Ausland" - und sie haben Bücher geschrieben oder Kunst geschaffen. Weil diese Frauen und ihre Werke den NS-Machthabern gefährlich erschienen, wurden viele von ihnen ausgegrenzt und durch Berufsverbote in ihrer Arbeit behindert. Auch wurden ihre Bücher aus Bibliotheken, Buchhandlungen und Antiquariaten entfernt und im Mai 1933 öffentlich verbrannt. Ebenso wurden ihre Kunstwerke aus Galerien und Kunstsammlungen entfernt, um ihre Namen aus dem Gedächtnis der Menschen zu löschen. Sie wurden verfolgt, ins Exil vertrieben und teilweise sogar umgebracht ... Erst seit 1967 begann Deutschland endlich, sich an seine verfolgten, vertriebenen und ermordeten Autorinnen und Künstlerinnen zu erinnern. Ein Beitrag dazu ist die im Sommer 2020 der Öffentlichkeit übergebene Wanderausstellung des Dornrosa e.V. "Verfolgte - vertriebene - vergessene Frauen", die mit Schülern der Saaleschule Halle im Rahmen von "Demokratie leben" entstanden ist. Einige der in der Ausstellung präsentierten 92 Frauen haben die Jugendlichen so sehr beeindruckt, dass wir sie stellvertretend hier vorstellen möchten: Friedl Dicker, Lucia Moholy, Selma Merbaum, Maria Leitner, Alex Wedding und Eva Lippold.
Musikalisch umrahmt wird die Veranstaltung von der Gruppe "StilBruch" aus Halle. Eine gemeinsame Veranstaltung der VHS Halle (Saale) und Dornrosa e.V. Halle (Saale)/Frauenzentrum Weiberwirtschaft.
Montag, 11.11.2024, 18:00 - 19:00 Uhr VHS, Dreyhauptstr. 1 (Zugang über Schulhof), Raum 1.04
Bei der Aufarbeitung der NS-Vergangenheit kommt eine Personengruppe noch immer zu kurz - die Frauen. Sie waren Jüdinnen, Antifaschistinnen oder kamen aus dem "feindlichen Ausland" - und sie haben Bücher geschrieben oder Kunst geschaffen. Weil diese Frauen und ihre Werke den NS-Machthabern gefährlich erschienen, wurden viele von ihnen ausgegrenzt und durch Berufsverbote in ihrer Arbeit behindert. Auch wurden ihre Bücher aus Bibliotheken, Buchhandlungen und Antiquariaten entfernt und im Mai 1933 öffentlich verbrannt. Ebenso wurden ihre Kunstwerke aus Galerien und Kunstsammlungen entfernt, um ihre Namen aus dem Gedächtnis der Menschen zu löschen. Sie wurden verfolgt, ins Exil vertrieben und teilweise sogar umgebracht ... Erst seit 1967 begann Deutschland endlich, sich an seine verfolgten, vertriebenen und ermordeten Autorinnen und Künstlerinnen zu erinnern. Ein Beitrag dazu ist die im Sommer 2020 der Öffentlichkeit übergebene Wanderausstellung des Dornrosa e.V. "Verfolgte - vertriebene - vergessene Frauen", die mit Schülern der Saaleschule Halle im Rahmen von "Demokratie leben" entstanden ist. Einige der in der Ausstellung präsentierten 92 Frauen haben die Jugendlichen so sehr beeindruckt, dass wir sie stellvertretend hier vorstellen möchten: Friedl Dicker, Lucia Moholy, Selma Merbaum, Maria Leitner, Alex Wedding und Eva Lippold.
Musikalisch umrahmt wird die Veranstaltung von der Gruppe "StilBruch" aus Halle. Eine gemeinsame Veranstaltung der VHS Halle (Saale) und Dornrosa e.V. Halle (Saale)/Frauenzentrum Weiberwirtschaft.
Montag, 11.11.2024, 18:00 - 19:00 Uhr VHS, Dreyhauptstr. 1 (Zugang über Schulhof), Raum 1.04
44 Minuten
In diesem Jahr – 35 Jahre nach dem Fall der Mauer – habe ich bei einigen vom Dachverband Lesben und Alter organisierten Veranstaltungen mitgewirkt. Beispielsweise am 11. Juli in der Volkshochschule Köln beim Erzählcafé, wo, begleitend zur Ausstellung „Gemeinsam sind wir unerträglich“, während einer Podiumsdiskussion darüber gesprochen wurde, wie wir in Ost und West die Vor- und dann Wendezeit erlebt haben. Diese Veranstaltung beleuchte ich nachträglich mit der Moderatorin Birgit Unger.
Mit der Geschäftsführerin des Dachverbandes Lesben und Alter, Sabine Arnold, spreche ich aber auch noch über andere Aktivitäten des Dachverbandes, wie die bundesweite Fragebogenerhebung Würdevoll altern – Zur sozialen Lebenssituation älterer/ alter Lesben* und die Fachtagung „Lebenszeit und Lesbenzeit in Ost und West. Rückblick und Perspektiven“ vom 15. bis 17.11.2024 in Rostock.
Mit der Geschäftsführerin des Dachverbandes Lesben und Alter, Sabine Arnold, spreche ich aber auch noch über andere Aktivitäten des Dachverbandes, wie die bundesweite Fragebogenerhebung Würdevoll altern – Zur sozialen Lebenssituation älterer/ alter Lesben* und die Fachtagung „Lebenszeit und Lesbenzeit in Ost und West. Rückblick und Perspektiven“ vom 15. bis 17.11.2024 in Rostock.