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Literaturhaus Heilbronn Podcasts Archiv

58 Episoden
23 Minuten
Herzlich willkommen zu „Talk am See“, dem Literatur-Podcast des Literaturhauses Heilbronn. Wir bieten Literatur pur und sind für Euch im Gespräch mit Autorinnen und Autoren aus dem ganzen deutschsprachigen Raum. Viel Spaß bei „Talk am See“. Heute mit: Lisa Roy. Lisa Roy ist 1990 in Leipzig geboren und im Ruhrgebiet aufgewachsen. Sie hat Literaturwissenschaften und Theologie in Dortmund und Köln sowie Literarisches Schreiben an der Kunsthochschule für Medien Köln studiert. Für ihren Debütroman „Keine gute Geschichte“ erhielt sie zahlreiche Auszeichnungen, darunter das Rolf-Dieter-Brinkmann-Stipendium für Literatur und den GWK-Förderpreis. Zudem war sie u. a. nominiert für die Debütpreise des Harbour Front Literaturfestivals sowie der Lit.Cologne 2023. Daneben erhielt sie mehrere Stipendien wie die Werkproben-Förderung 2024/25 oder die Teilnahme am Symposium Atelier NRW 2023. „Keine gute Geschichte“ erschien im März 2023 im Rowohlt Verlag. Dort ist im Sommer 2026 auch ihr zweiter Roman „Alles ist Gold“ erschienen. Lisa Roy gastierte am 18. Juni 2023 im Literaturhaus Heilbronn in der Reihe „Debüt am See“. Im Gespräch mit Literaturhausleiter Dr. Anton Knittel erzählt Lisa Roy davon, wie sie zum Schreiben und zum Thema ihres Buches gekommen ist, und davon, welche Lektüren sie in ihrer Biografie beeindruckt haben. Außerdem spricht die Autorin über das Innenleben ihrer Hauptfigur Arielle Freytag, über soziale Marker, über transgenerationelle Verletzungen und über die besten Momente im Schreibprozess ihres Debütromans „Keine gute Geschichte“. Am 06. Dezember 2026 ist Lisa Roy erneut zu Gast im Literaturhaus Heilbronn. Einleitung und Schluss gesprochen von Nicolai Köppel. Foto Lisa Roy Heike Steinweg
21 Minuten
Herzlich willkommen zu „Talk am See“, dem Literatur-Podcast des Literaturhauses Heilbronn. Wir bieten Literatur pur und sind für Euch im Gespräch mit Autorinnen und Autoren aus dem ganzen deutschsprachigen Raum. Viel Spaß bei „Talk am See“. Heute mit: Annegret Liepold. Annegret Liepold ist 1990 in Nürnberg geboren und hat Komparatistik sowie Politikwissenschaften in München und Paris studiert. Sie arbeitet für die Bayerische Akademie des Schreibens am Literaturhaus München. Für die Arbeit an ihrem Debüt „Unter Grund“ erhielt sie zahlreiche Auszeichnungen; u. a. das Literaturstipendium der Stadt München sowie Einladungen zur 15. Schreibwerkstatt der Jürgen-Ponto-Stiftung und zur Romanwerkstatt des Literaturforums im Brecht-Haus Berlin. „Unter Grund“ erschien im Februar 2025 im Blessing Verlag und wurde mit dem Debütpreis des Harbour Front Literaturfestivals und dem Publikumspreis beim Franz-Tumler-Literaturpreis ausgezeichnet. Annegret Liepold gastierte am 11. Mai 2025 im Literaturhaus Heilbronn in der Reihe „Debüt am See“. Im Gespräch mit Literaturhausleiter Dr. Anton Knittel erzählt Annegret Liepold davon, wie sie zum Schreiben und zum Thema ihres Buches gekommen ist und davon wie ihr Roman von der Öffentlichkeit rezipiert wird. Außerdem spricht die Autorin über das Innenleben ihrer jugendlichen Hauptfigur Franka, die allmählich in den Bann der rechtsextremen Szene gerät. Am 07. Dezember 2025 ist Annegret Liepold erneut zu Gast im Literaturhaus Heilbronn. Einleitung und Schluss gesprochen von Carolin Contomichalos. Foto Annegret Liepold: Daniela Pfeil
23 Minuten
Herzlichen willkommen zu „Talk am See“, dem Literatur-Podcast des Literaturhauses Heilbronn. Wir bieten Literatur pur und sind für Euch im Gespräch mit Autorinnen und Autoren aus dem ganzen deutschsprachigen Raum. Viel Spaß bei „Talk am See“. Heute mit: Daniel Gräfe Daniel Gräfe, 1971 in Biberach geboren, studierte in Tübingen „Creative Writing“ und in London Komparatistik und Übersetzungswissenschaft. Im Anschluss an sein Studium bereiste er Afrika, Asien und den Nahen Osten. Nach diversen Praktika bei Magazinen, Rundfunk und Fernsehen absolvierte er sein journalistisches Volontariat bei der Magdeburger Volksstimme. Danach war er lange als Kulturredakteur für die Freie Presse in Sachsen tätig. Seit 2007 ist Daniel Gräfe Reporter für die Stuttgarter Nachrichten und die Stuttgarter Zeitung. Seine Erzählungen, Reportagen und Lyrik wurden mehrfach ausgezeichnet. Sein Debütroman „Wir waren Kometen“, der mit dem „Stipendium des Förderkreises der Schriftsteller:innen in Baden-Württemberg“ gefördert wurde, erschien im Juli 2024 im Verlag danube books und ist inzwischen in der zweiten Auflage. Mit „Wir waren Kometen“ war Daniel Gräfe am 16. März 2025 zu Gast im Literaturhaus Heilbronn in der Reihe „Debüt am See“. Im Gespräch mit Literaturhausleiter Dr. Anton Knittel spricht Gräfe über die Unterschiede zwischen dem journalistischen und dem kreativen Schreiben und über die Texte, die ihn am meisten interessieren und inspirieren. Darüber hinaus geht es im Gespräch um Rumänien, den literarischen Umgang mit Klischees und Stereotypen und um seine komplexen und tiefgründigen Romanfiguren Luba und Lukas. Einleitung und Schluss gesprochen von Carolin Contomichalos. Foto Daniel Gräfe: Dominique Brewing
39 Minuten
Der Schweizer Autor und Lehrer Markus Bundi hat sich intensiv mit Heinrich von Kleist beschäftigt. Möchte er seine Schülerinnen und Schüler an Kleist heranführen, empfiehlt Bundi den Zugang über die Lektüre des Aufsatzes „Über die allmähliche Verfertigung der Gedanken beim Reden“. Bundi selbst hat sich an eine neue Lesart der „Marquise von O….“ herangewagt und stellt in seinem Essay „Der Vater ist der Vater – Überlegungen zu Heinrich von Kleists unwahrscheinlichen Wahrhaftigkeiten“ die These auf, dass es sich bei Kleists Erzählung „Die Marquise von O....“, um eine eindeutige Inzestgeschichte handelt. Markus Bundi, 1969 in Wettlingen geboren, wuchs in Nussbaumen bei Baden im Kanton Aargau in der Schweiz auf. An der Universität Zürich studierte er Philosophie, Neue Deutsche Literatur und Linguistik. Bundi war Sport- und Kulturredakteur bei der Aargauer Zeitung und seit 2001 ist er als Schriftsteller und Herausgeber tätig. So hat er z. B. die Werkausgabe von Klaus Merz im Haymon Verlag herausgegeben. Seit 2005 unterrichtet Markus Bundi an der Alten Kantonsschule Aarau. Im Gespräch mit Literaturhausleiter Dr. Anton Knittel antwortet Markus Bundi auch auf die Frage: „Warum Kleist?“ Schnitt, Intro/Outro: Carolin Contomichalos
30 Minuten
Herzlichen Willkommen zu „Talk am See“, dem Literatur-Podcast des Literaturhauses Heilbronn. Wir bieten Literatur pur und sind für Euch im Gespräch mit Autorinnen und Autoren aus dem ganzen deutschsprachigen Raum. Viel Spaß bei „Talk am See“. Heute mit: Luca Kieser Mit seinem Erstlingsroman „Weil da war etwas im Wasser“ war Luca Kieser im Februar 2024 zu Gast im Literaturhaus Heilbronn. Im Gespräch mit Literaturhausleiter Dr. Anton Knittel erzählt der Autor u. a. von seinem organischen und wechselseitigen Schreibprozess und erklärt wie die Anatomie des Tintenfischs die Struktur seines Romans bedingt hat. Einleitung und Schluss gesprochen von Carolin Contomichalos.
27 Minuten
Herzlichen Willkommen zu einer neuen Folge „Talk am See“, dem Literatur-Podcast des Literaturhauses Heilbronn. Wir bieten Literatur pur und sind für Euch im Gespräch mit Autorinnen und Autoren aus dem ganzen deutschsprachigen Raum. Heute mit: Mirrianne Mahn. Mirrianne Mahn, kam 1989 als Tochter einer kamerunischen Mutter und eines deutschen Vaters in Buea im Kamerun auf die Welt. In jungen Jahren zog sie mit ihrer Familie nach Deutschland und wuchs in einem kleinen Dorf im Hunsrück auf. Mahn studierte in Frankfurt Anglistik und Amerikanistik und ist seit 2018 als freischaffende Theatermacherin tätig. Sie schreibt Texte, führt Regie und steht selbst als Performerin auf der Bühne. Viele Jahre schon engagiert sich Mirrianne Mahn politisch und setzt sich gegen Rassismus und Diskriminierung ein. Seit 2021 ist sie Stadtverordnete in Frankfurt am Main und freiberufliche Referentin für Diversitätsentwicklung. Mirrianne Mahn ist aber nicht nur Theaterschaffende, Aktivistin und Politikerin, sondern auch Autorin. Im März 2024 erschien im Rowohlt Verlag ihr Debütroman „Issa“, der für den Debütpreis der LitCologne nominiert wurde. Mit „Issa“ war sie am 26. Januar 2025 zu Gast im Literaturhaus Heilbronn. Im Gespräch mit Literaturhausleiter Dr. Anton Knittel spricht Mirrianne Mahn darüber, wie sie durch ihren Aktivismus zum Theater fand und vom Schreiben von Theatertexten zum Schreiben von Romanen gekommen ist. Darüber hinaus erzählt sie, wie sie es neben ihrer politischen und künstlerischen Arbeit vollbracht hat „Issa“ zu schreiben und wie ihr Debütroman und die darin enthaltenen Themen von der Öffentlichkeit rezipiert werden. Das Interview führte Literaturhausleiter Dr. Anton Knittel. Einleitung und Biographie gesprochen von Carolin Contomichalos.
30 Minuten
Michael Kleeberg, geboren 1959 in Stuttgart, studierte Politische Wissenschaften und Geschichte sowie Visuelle Kommunikation in Hamburg. Nach Aufenthalten in Rom und Amsterdam lebte er von 1986 bis 1999 in Paris. Heute arbeitet er als freier Schriftsteller und Übersetzer in Berlin. Für sein literarisches Werk wurde er vielfach ausgezeichnet, u.a. 1996 mit dem internationalen Anna Seghers-Preis und 2008 mit dem Mainzer Stadtschreiber Literaturpreis. Für sein Gesamtwerk erhielt Michael Kleeberg im Jahr 2016 den Literaturpreis der Konrad-Adenauer-Stiftung. Mit seinem Roman „Dämmerung“, dem dritten Teil der „Karlmann“-Trilogie, war er im Dezember 2023 zu Gast im Literaturhaus Heilbronn. Im Gespräch mit Literaturhausleiter Dr. Anton Knittel spricht Michael Kleeberg über die Gründe und Entscheidungen, die ihn zum Schriftsteller machten, über den Einfluss der Corona-Pandemie auf den Schreibprozess seines Romans und über seine Recherchetätigkeiten, die ihn u. a. mit amerikanischen Generälen über ein geplantes Werk diskutieren ließen.
26 Minuten
Franco Supino, 1965 geboren in Solothurn, wuchs als Kind italienischer Eltern zweisprachig auf. Er studierte in Zürich und Florenz Germanistik und Romanistik. Supino ist Dozent an der Pädagogischen Hochschule Nordwestschweiz und freier Autor. Sein erster Roman Musica Leggera erschien 1995. Es folgten fünf weitere Romane, in denen Supino die eigene Migrationsgeschichte sowie verschiedene Künstlerbiografien erzählerisch erforscht. Supino lebt mit seiner Familie in Solothurn. Im Juli 2023 war Franco Supino mit seinem Roman „Spurlos in Neapel“ zu Gast im Literaturhaus Heilbronn. Mit Literaturhausleiter Dr. Anton Knittel spricht er unter anderem über die Herkunftsstadt seines Vaters – Neapel – und wie er sie in seinem Roman zu beschreiben versucht. Das Gespräch führte: Dr. Anton Knittel. Einleitung gesprochen von: Lena Kirchgäßner.
22 Minuten
Walle Sayer, 1960 in Bierlingen bei Tübingen geboren, schreibt seit 1984 Gedichte und Prosa. Für seine Werke erhielt er zahlreiche Stipendien und Auszeichnungen, u. a. den Thaddäus-Troll-Preis, den Basler und den Gerlinger Lyrikpreis sowie das Jahresstipendium des Deutschen Literaturfonds (2020/21). Walle Sayer ist u. a. Mitglied des PEN-Zentrums Deutschland und lebt in Horb am Neckar. Mit seinem Gedichtband „Das Zusammenfalten der Zeit“ war er im Mai 2023 zu Gast im Literaturhaus Heilbronn. Im Gespräch mit Literaturhausleiter Dr. Anton Knittel erzählt er, wie aus teils zufällig aufgeschnappten, teils gesammelten und aufgeschriebenen Worten und Satzfetzen schließlich Gedichte werden. Das Gespräch führte: Literaturhausleiter Dr. Anton Knittel Einleitung gesprochen von: Lena Kirchgäßner
27 Minuten
Oliver Diggelmann, 1967 in Bern geboren, ist Professor für Völker- und Staatsrecht an der Universität Zürich. Seine erste Professur hatte er in Budapest inne und war Gastforscher u.a. in Berkeley, Jerusalem, Cambridge und Harvard. In Schweizer Print- und Rundfunkmedien ist Oliver Diggelmann eine bekannte Stimme (u. a. in der Neuen Zürcher Zeitung, dem SRF und auch in Die Zeit). Bei Klöpfer & Meyer erschien 2017 sein hochgelobtes Romandebüt „Maiwald“. Oliver Diggelmann ist u.a. Mitglied im deutschen PEN. Mit seinem zweiten Roman „Die Lichter von Budapest“ war er im Juni 2023 zu Gast im Literaturhaus Heilbronn. Im Gespräch mit Literaturhausleiter Dr. Anton Knittel spricht Oliver Diggelmann über die ungarische Mentalität und den Entstehungsprozess seines Romans. Dabei beleuchtet er auch die nach wie vor aktuelle politische Situation in Ungarn. Das Gespräch führte: Literaturhausleiter Dr. Anton Knittel Einleitung gesprochen von: Lena Kirchgäßner
39 Minuten
Ernst Siegfried Steffen (1936-1970) verbrachte fast die Hälfte seines Lebens hinter Mauern und Gittern: Nach einer schweren Misshandlung durch den gewalttätigen Vater zunächst mehr als zwei Jahre in einem Erziehungsheim; danach geriet er immer wieder mit dem Gesetz in Konflikt, lange Haftstrafen waren die Folge. In der Strafanstalt Bruchsal fing er an zu schreiben, gefördert von Rolf Zelter, dem dortigen Gefängnisassessor. Aufgrund eines Gnadengesuchs kam Ernst Siegfried Steffen zu Weihnachten 1967 frei. Er starb drei Jahre später, 1970, an den Folgen eines Verkehrsunfalls in Karlsruhe. Obwohl Steffen nur ein schmales Werk, den Gedichtband „Lebenslänglich auf Raten“ (1969) sowie die posthum erschienene „Rattenjagd. Aufzeichnungen aus dem Zuchthaus“ (1971) hinterlassen hat, gilt Steffen zurecht als einer der renommiertesten deutschen „Gefängnisschriftsteller“ – eine Titulierung gegen die er sich selbst vehement wehrte. Literaturhausleiter Dr. Anton Knittel stellte am 05. Oktober 2023 im Literaturhaus die von ihm herausgegebene und erweiterte Neuauflage der Gedichte und einiger Prosatexte des Heilbronner Schriftstellers Ernst Siegfried Steffen vor. Im Gespräch mit Lena Kirchgäßner spricht er über die Recherchearbeit zu seinem Buch und was ihn an Steffens Lyrik so fasziniert. Das Gespräch führte: Lena Kirchgäßner. Einleitung gesprochen von: Lena Kirchgäßner ______________ Bildnachweis: Ernst Siegfried Steffen (c) Luchterhand Verlag
25 Minuten
Markus Orths Roman „Mary & Claire“ basiert nicht nur auf einer wahren Begebenheit – dem Entstehungsmythos von „Frankenstein“ – sondern befasst sich auch mit Literatur sowie dem Schreiben an sich zu Beginn des 19. Jahrhunderts. Mit seinem Roman „Mary & Claire“ war Markus Orths im März 2023 zu Gast im Literaturhaus Heilbronn und erzählte im Gespräch mit Literaturhausleiter Dr. Anton Knittel, warum er seinen Roman ursprünglich nur „Mary“ nennen wollte und wie sich die historische Figur Claire Clairmont praktisch selbst in den Roman schrieb. Markus Orths, 1969 in Viersen geboren, studierte Philosophie, Romanistik und Anglistik in Freiburg. Orths arbeitete als Gymnasiallehrer, war Redakteur der Literaturzeitschrift Konzepte und leitet regelmäßig literarische Schreibwerkstätten. 2018 übernahm er die 31. Poetikprofessur an der Otto-Friedrich-Universität Bamberg. Für seine Romane, die in achtzehn Sprachen übersetzt wurden, erhielt er u. a. den Marburger Literaturpreis, den „Open mike“ der literaturWERKstatt Berlin sowie 2009 den Niederrheinischen Literaturpreis. Orths lebt in Karlsruhe. Das Gespräch führte: Dr. Anton Knittel. Einleitung gesprochen von: Lena Kirchgäßner.
32 Minuten
In seinem 2020 erschienenen Roman „Ein Mann seiner Klasse“ erzählt Christian Baron die Geschichte seiner Kindheit, seines prügelnden Vaters und seiner depressiven Mutter. Er beschreibt, was es bedeutet, in diesem reichen Land in Armut aufzuwachsen. Wie es sich anfühlt, als kleiner Junge männliche Gewalt zu erfahren. Mit seinem Roman „Schön ist die Nacht“, dem zweiten Teil seiner Familienchronik, war er im Februar 2023 zu Gast im Literaturhaus Heilbronn. Im Gespräch mit Literaturhausleiter Dr. Anton Knittel erzählt Christian Baron davon, wie ein kritischer Text über ‚Männlichkeit‘ in einer Sonderausgabe zum Internationalen Frauentag der Wochenzeitung „der Freitag“ zum Ausgangspunkt seines Schaffens als Schriftsteller wurde. Christian Baron, geboren 1985 in Kaiserslautern, studierte Politikwissenschaft, Soziologie und Germanistik in Trier. Von 2014 bis 2018 war er Redakteur des Feuilletons beim „Neuen Deutschland“ und arbeitete als Politikredakteur der Wochenzeitung „der Freitag". Für seinen Roman „Ein Mann seiner Klasse“ erhielt er den Klaus-Michael Kühne-Preis. Christian Baron lebt als freier Autor und Journalist in Berlin. Das Gespräch führte: Literaturhausleiter Dr. Anton Knittel Einleitung gesprochen von: Lena Kirchgäßner
20 Minuten
In ihrem ersten autofiktionalen Roman „Unterm Teppich“ versammelt Eva Christina Zeller 61 unerhörte, ironische und auf den Punkt gebrachte Schlüssellochgeschichten. Im Februar 2023 war sie zu Gast im Literaturhaus Heilbronn und verriet im Gespräch mit Literaturhausleiter Dr. Anton Knittel unter anderem, wie sie Erinnerungen, Zitate und ihre Affinität zu Primzahlen in ihre Schreibarbeit einfließen lässt. Eva Christina Zeller, 1960 in Ulm geboren, schreibt Lyrik, Prosa sowie Theaterstücke und lebt in Tübingen. Sie erhielt zahlreiche Auszeichnungen, u. a. den Thaddäus-Troll-Preis, den Preis der Akademie Schloss Solitude und das Venedig-Stipendium des Kulturstaatsministeriums. Seit 20 Jahren erscheinen ihre Gedichtbände in verlegerischer Zusammenarbeit mit Hubert Klöpfer, zuletzt 2020: „Proviant von einer unbewohnten Insel“. Das Gespräch führte: Dr. Anton Knittel. Einleitung gesprochen von: Lena Kirchgäßner.
31 Minuten
Projektkoordinator Hannes Brünner spricht in Folge 7 des WORTSTATT-Podcasts mit dem in Frankfurt lebenden Lyriker Martin Piekar unter anderem über die Bedeutung von Irritation für die Literatur, über Sprachunterricht als Kunstunterricht und die Frage, ob nur unglückliche Menschen Bücher schreiben müssen.
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